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Jüdische Rundschau · 1925-11-27 · Heft 93 (27.11.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 93 (27.11.1925)
Date
1925-11-27
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite 782 JUEPISCHE RUNDSCHAU Kundgebung der zionistischen Jugend. Am Dienstag, den 8. Dezember, abends 8 Uhr, findet in der Aula des Dorothccnstädt. Gymnasiums, Georgenstr. 30/31 (gegenüber Bahnhof Fricdrichstr.), eine Kundgebung der zionistischen Jugend statt. Es werden sprechen: Werner Bloch, Siegfried Kanowitz, Georg Lubinski. Die Grirtc Nord der B.Z.V. veranstaltet am Sonnabend, den 5* Dezember, abends 8 Uhr, in Gerechte Festsälen, Am Königsgraben 2, einen Ball zugunsten des Kindergartens der Gruppe. Für eine reichhaltige Tombola, künstferische Vorträge sowie erstklassiges Ballorchcster ist Sorge getragen. Eintritt 0,50 M. zuzüglich 1 M. Spende für den Kinder;;•. l:n. Hebräischer Montessori-Klndergarlen Nordwest. Einige Mädchen können noch aufgenommen werden. Anfragen sind zu richten an Frau Dr. Bartfeld, Paulstr. 27, Tel. Hansa 6254. Berlin. Gruppe der Zionisten aus dem Osten. Mittwoch, den 2. Dezember, spricht Redakteur J. Klinoft, Rosenstr. 2-4 (Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde), über ״Jüdische Themen an Berliner Theatern“. Beginn V29 Uhr. Auch Nichtmitglicdcr licrzlich willkommen. Der Keren Kajemeth Lcjisrael veranstaltet am Sonnlag. den 29. November, vorm, tyll Uhr, in den Lichtspielen des Westens, Bismarckstr. 66, eine Aufführung des neuesten (4.) Palästina-Films. Karten zum Preise von 1—3 Mark im Keren Kajemeth, Mcinckcstr. 10, in der Buch- Handlung Kedem, Dahlmannstr. 8, und an der Theaterkassc erhältlich. Am Sonntag, den 29."November, nachm. 4י/* Uhr, findet in Tegel, Restaurant Bellevue, Spandauer Str. 2, eine Aufführung des Palästina-Films statt. Ein Eintrittspreis wird nicht erhoben. Gäste willkommen. Mirjam Schnabcl-Hoeflich, die bekannte Vortragskünstlerin orientalischer, besonders jüdischer Dichtung, ist zur hebräischen Bühne übergegangen. Sie arbeitet bereits im Studio des von Gnesin geleiteten Theaters in Tcl-Awiw. Jüdisch-Nationale Fraucnvcrcinigung. Zugunsten des Jü- «fischen Schulvcreins findet am Sonntag, den 20. Dezember, vormittags 11*/; Uhr, im Theater des Westens eine Aufführung des Chanukkah-Märchens ״Der Ch anu kk ahträum“ von Lina Wagner-Tauber, Musik von J. G. Stein und S. Hildesheimer, statt. Eintrittskarten zum Preise von 4—ן M״ Logensitze zum Preise von 5 und 6 M. sind im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, sowie in folgenden Verkaufsstellen zu haben: Bote 8: Bock, Leipziger und Tauentzienstr., Kaufhaus d. Westens, Buchhandlung Ewer, Kncscbcckstr. 54 und Flensburger Str. 30, Buchhandlung Kedem, Dahlmannstr. 9, Buchhandlung Ostertag. Klclststr. 20, Rosa Glücksmann, Alexanderstr. 37a, Buchhandlung Jurowies. Kl. Präsldcntenstr. 3. Sekretariat für Frauenarbeit. Am Dienstag, den 1. Dez., abends 8 Uhr, findet im Sitzungssaal, Mcinckcstr. 10, ein Vortragsabend statt. Herr A s c 11 b c 1 aus Palästina, der sich zur Zeit auf einer Propagandareisc durch Europa bcfindet, wird über ..Die Erzichungsfragcn in Palästina und die verschiedenen Wege, durch die man sic zu lösen versucht“ sprechen. Der Bund entschiedener Schulrcformcr teilt uns mit, daß Herr Dr. Max Wiener (Stettin) am 15. Juni 1926 im Werner-Siemens-Gymnasium, Hohenstaufenstr. 47/48, einen Vortrag über ״Das hebräische Schulwesen im neuen Palästina“ halten wird. An den Vortrag soll sich eine freie Aussprache ansclilicßea. Wir begrüßen cs, daß hier Gelegenheit geboten wird, die pädagogischen Interessen Deutschlands mit den Problemen unseres Schulwesens und auch mit den schulrcformcrischcn Versuchen in Palästina bekanntzumachen. Sprcchchor. Zionisten und Zionistinucn sind ׳ herziiehst eingcladcn, sich an einem jüdischen Sprcchchor zu beteiligen, der cs sich zur Aufgabe macht, der zionistisehen Idee zu dienen. Durch die gemeinschaftliche Arbeit, wie sic der Sprcchchor bedingt, erhält der zionistische Gedanke einen starken Willcnsausdruck. der auf Beteiligte und Zuhörer nnfcucnid wirkt. Dieser Sprcchchor könnte namentlich bei zionistischen Veranstaltungen mitwirken. Außer;!, m kommen die Vorbereitungen, nämlich Atem-, Stimm- und Sprechübungen, jedem Mitwirkenden zugute. Anmcldungen werden entgegengenommen von Frau Hannah Zweig, Düsseldorfer Str. 23, Tel. Oliva 275, oder von der Ewcrbuclihandiung, Kncscbcckstraßc. Bochum. Am 4. November gab Herr Hermann Heuscr, Schauspieler am hiesigen Stadttheater, einen Vortrags- und Rezitationsahend. Zum Thema hatte er Bccr-Hoffm a n n s ״Jaakohs Traum“ gewählt. Der Abend war gut besucht. — Herr G o m c I s k y - Berlin sprach am 17. Nov. "her ״Judennot, Krimkolonisation und Palästinaaufbau“. Die geistreichen Ausführungen erweckten bei Zionisten und Nicht- Zionisten reges Interesse. Es schloß sich eine lebhafte Diskussion an. Am 12. November wurde cjic Ortsgruppe M ii 11;hcn dcr Gesellschaft für jüdische Familie! ■orsc hung gegründet. Die Familienforschung. bei d< C- . notw«1dig anerkannt, weshalb auefr bekam! crsonlichkcitcn bereits Mitglieder der Ortsgruppe Müi;v!cn geworden sind. Vorläufig können auch auflerha Münchens wohnende Interessenten der Ortsgruppe mit d< gleichen Rechten beitreten, und cs wird bei genügender B;3״? *"״c Landesgruppe Bayern gegründet. Alle Mi 5גייזז1ו cn,dlc von dcr Gesellschaft hcrausgcgcbcnc 1 ן rrc,chc Aufsätze enthaltenden Mitteilungen kostcnlc Sa״lrt S'MP״lcl ''aindorf״hIa'??«rfC'! ,.*"■״?*• Uc«1״bcr hat die Mark ד,«/ / .!" SFc,cr ihrts '״®jährigen Bestehet .rC C , S0Ü dcm Ernstc dcr ZcJt «nd zugleich d ' dcutung des Tages entsprechend abgchalten werden. W .*£״ t^,ctm?I«gcn Lehrern und Schülern der M.-H.-f Viikehf,wht •1at’u1Cn.Tag £cmcinsam mit uns und sein• tschulcrn ui Münster zu begehen, wird gebeten, u ^gehend Nachricht zu geben. 1. A.: Studiendirekt ':,r־ Stcmtlial, Munster (Westf.), Kanonengraben 4. v״r ־rarisch-musikalischer Abend. Mittwoch, den 25. d. A Vcra״sta1tctc die Gruppe der Zionisten aus dem Osten ein« V• < ״ ־r 1;chmusi 1:ג!«sehen Abend in Gcrechts Restaurant, a ‘xorngsgraben 2. Das einleitende Referat über die Bcdcutur V Jüdischen Literatur hielt Dr. Jizehak Steinberg ai n° c . \dcr bekannte Führer der linken Sozialrevolutionär ,/r.Stembcrg stellt sich im letzten Augenblick bereitwilligst z Verführung, da der vorgesehene Referent verhindert war. Nai V'U tief durchdachten, von jüdischem Selbstbcwußtscln g “agenen Ausführungen Dr. Steinbergs, dic h» der Aufford ^gipfelten, die jüdische Literatur •möge •ein Wegweisur die nationale und soziale Befreiung des jüdischen Volk der Schauspieler Herz Großbarth aus Werk! ^holctn AIcchems, Perez, Nadirs u. a. Zum Schluß sar kerr Geemann mit schöner, wohlklingender Stimme ein!! V'P.crn-Arien. Der Abend war trotz act-itqgüdstigca .W unmg gut besucht« Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Mcinckcstr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37S30 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 5. Dezember abends 8 Uhr, Gruppe Nord in Gercchts Fcstsälcn, Am Königsgraben 2, Ball zugunsten des Kindergartens der Gruppe. Tombola. Künstlerische Vorträge. Erstklassiges Ballorchcster. Eintritt M. 0,50 zuzügl. M. 1 Spende für den Kindergarten. Dienstag, den 8. Dezember abends 8 Uhr Zionistische Jugendkundgebung in der Aula des Dorothccnstädt. Realgymnasiums, Geo/gen- Straße 30 (Rnhnh. Fricdrichstr.). Misrachi-Gruppc Berlin: Jeden Sonnabend bei Herrn Rabb. Harry Levv, Elbcrfclder Straße 21. 7!/-—S1/2 Uhr: Hiob-Schiur. 81/2-101/2 Uhr: Die agndischcn Erklärungen zu Bcrcschith. ZeYre Misraciil, Berlin. Am Donnerstag, den 3. Dezember, abends 8 Uhr, spricht im Vortragsraum der Pestalozzistr. 14/15 Herr Ober-Reg.-Rat Hans Goslar. Thema: ״Palästina und die gcsctzcstrcue Jugend“. Sekretariat des ZeYre Misrachl. Sprechstunden täglich von 8—10 Uhr. abends in! Misraclü- Zcntralbüro, Monbijouplatz 1. Jeden Freitag, abends 8 Uhr, im Misrachi-Zcntralbüro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskurs. Leiter: stud. phil. FIcscher. Der junge jüdische Dichter A. N. Stcnzcl, dessen Werke unlängst in Leipzig erschienen sind, liest am Sonnabend, den 5. Dezember, aus seinen neuesten Arbeiten im Arbeiterheim, Linienstr. 159/111, vor. Die jüdische sozialdemokratische Arbeiter-Organisation Poale-Zion veranstaltet am Sonnabend, den 28. Nov., abends 8«/.• Uhr, in ihrem Heim, Linienstr. 150/111, einen Vortrag des Genossen J. Idclson über ״Die jüdische Jugendbewegung in Sowjet-Rußland“. Gäste willkommen. Gesuchte Stellen für: Kontoristinnen, Stenotypistinnen, Buchhalterinnen, Anfängerinnen, möglichst ln Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, Hnusdaincn, Wirtschafterinnen in frauenlosen Haushalten, Kindergärtnerinnen und Kinder- Pflegerinnen tagsüber, ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen, Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei, Elektrotechnik, vor allem in der Herren- und Damcn-Maßschncidcrei, in Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, kaufmännische Lehrlinge, in Betrieben mit Kost und Logis, in kleineren Städten, Lehrmädchen in der Schneiderei, Piitzmachcrci und Frisctirinlchrstcllen. Verlangt werden: Perfekte Schneider und Schneiderinnen, kaufmännische Lehrlinge. Meldungen an: Arbeitsgemeinschaft clor jüdischen Arbeitsnachweise, fitrlin N 21, Auguststr. 17, Tel. Norden Nr. 7983—7087 u. י־'.'־ .0130 Leipzig. Der Jüdische Turn- und Sportverein Bar Kochba, Leipzig, veranstaltet am 19. Dezember 1925 in sämtlichen Sälen ries Zoologischen Gartens seine alljährliehe Chanukkah-Feicr. Der Sportklub H a k o;111, Wien, I. Wipplingcr Str. 21, veranstaltet seine dritte Palästina-Aegypten- Reise auf Wunsch zahlreicher Interessenten nicht wie bisher in den Wintermonaton, sondern zu Ostern 1926 unter der Devise ״Pcßach In Erez-lsrael“. Die Vorbereitungen sind bereits sehr weit vorgeschritten und die Zahl der Anmeldüngen schon jetzt eine sehr * große. Magdeburg. Handball. Bar Kochba I gegen Vorwärts-FcnncrsIcbcn Ib 1 : 0 (0: 0); Rar Kochba II gegen Vorwärts-Fcrmerslcbcn II 1:0 (0: 0). Die Deutsche Gesellschaft fUr ethische Kultur veranstaltet am 30. November, abends 8 Uhr, einen Vortrag von Reichstagsabg. Ernst Schneller, K. P. D-, über ״Die ethischen Gru:וד _ "־ des Kommunismus“. Näheres s. Inserat. Warnung. Der Jüdische Hilfsnusschuß Köln warnt vor Herrn S. Feigenbaum, der sich als Journalist und ausländischer Korrespondent ansgibt. Tatsächlich Ist er Annoncen- Sammler des Kölner Jüdischen Wochenblattes gewesen ׳ und mit einkassiertem Geld durchgebrannt. Brieikasten der Redaktion M. 3. M. In Berlin erscheinen folgende jüdische Zritungen: ״C.-V.-Zeitung“, SW 68, Lindenstr. 13. ״Jüdisch- Liberale Zeitung“, SW, Wilhclmstr. 147, ״Jüdisches Gemcindeblatt“ (monatlich), N 21, Oranienburger Str. 28/29, ״Der Schild“, W, Kurfürstendamm 200, sowie mehrere periodische Zeitschriften. Synagoge ״Der Fricdcnstempcl“, Bcrllu-Halcnscc, Markgraf-Albrecht-Str. 11/12. Freitag, abends: 1. Gottesdienst 4 Uhr (Wochentagssynagoge), 2. Gottesdienst (>ג/ז Uhr (Haupt- Synagoge). Sonnabend, vormittags: 10 Uhr (Schrlftcrklärung, Einsegnung). Jugendgottesdienst: 3»/* Uhr. Mincha: 4«/י Uhr, Sabbatausgang: 4,46 Uhr. Wochentagsgottesdienst: täglich morgens 7 >/2 Uhr, abends 4 Uhr. Synagoge ״Adass Jcschurun‘V Clauscwitzstr. I, am Kurfürstendamm. Beginn des Gottesdienstes am Schabbo&s ״Wajeizei“, Freitag, abends 4 Uhr, Sonnabend, morgens 9V4 Uhr, Sonnabend, abends (Mlnchc) 4,17 Uhr. Sabbatausgang: 4,47 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 27. Nov., abends, in allen Synagogen: 4 Uhr; 2. Gottesdienst: Beginn 6V3 Uhr. Predigten: Syn. Lützowstr.: Dr. Schönberger, Syn. Fasanen- . Straße: Dr. Weiße. Syn. Levetzowstr.: Dr. Bergmann. Sonn״ abend, den 28. Nov., morgens: Syn. mit altem Ritus: 9 Uhr, Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst 7Va Uhr, Hauptgottesdienst 10 Uhr. Predigten: Alte Syn.: Dr. Locwcnthal, Syn. Rykestr.: Dr. Pctuchowski, Syn. Lindenstr.: Dr. Blumenthal, Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy (Schrift). Jugend* gottesdienst: 4 Uhr, Syn. Pestalozzistr.: Dr. Emil Levy, Syn. Kottb. Ufer: Dr. Bleichrode; 4ג/י Uhr: Syn. Münchener Straße: Dr. Arthur Lewy. Sabbatausgang: 4,47 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends in allen Syn.: 4 Uhr; morgens: Syn. mit altem Ritus außer Syn. Pestalozzistr.: 2 .Uhr, Syn. Pestalozzistr. u. Syn. mit neuem Ritus:. 7>£ Uhr« Nr. 93 זא KEREN KA3EMETH DKM K. K. k. snwmaT ■OOEN IN »ALXSTlMA MIT MIL** rnciwiLuaza ••»*NOCH h ■ISHKR HAT om.m k.k. u 300000 OUNAM *OJOOISCM** ••lOLUMQtN IM »»»*PACHT «■«(BfN JÜDISCHER NATIONALFONDS ZENTRALE FÜR DEUTSCH LAND: BERLIN W15־ / MEINEKESTR.10 «POSTSCHECKKONTOt 3834T « TEL.» ■ISMARCK 71BB/70 Steigerung der Einnahmen? Es ist natürlich, daß ln einer Zelt der Wfrlschnftskrlsis auch die Arbeit dcs״ Keren Kajemeth beeinträchtig wird. Viele Spender sind nicht mehr ln der Lage, größere Betrüge zu geben, viele geben vor, es nicht mehr zu können und durch die schwierigen Wlrtschaflsverhältnisi« versucht man dort cinzuschrünkcn, wo man glaubt, es am leichtesten tun zu können. Es wäre unsinnig, nicht zu berücksichtigen, daß augenblicklich die Geldaufbringung viel schwieriger ist als in den letzten Jahren. Doch cs entsteht immer wieder die Frage, ob auch ln einer solchen Zeit, und gerade ln dieser, alles getan wurde, um die Summen zu crrcichoo, die benötigt werden. Man sollte doch annehmen, daß gerade jetzt die Finanzicrungsmethodc des Keren Kajemeth, die Alasscnsammlung von kleinen Spenden, noch die besten Aussichten auf Erfolg haben müßte. Die Erfahrung bestätigt dies. Dort, wo die Methode an• gewandt wird, gelingt cs, oft sogar noch größere Durchschnittscrgcbnlssc als früher zu erzielen. Und dennoch bcsteht die Gefahr, daß wir bestenfalls die Einnahmen des Vorjahres erreichen werden, ln einer Zeit, wo die Anlordcrungen Palästinas Immer größer werden und die Erhöhung des Kontingents beschlossen werden mußte. Es läßt sich statistisch genau fcststellcn, daß diese schlechte und gefährliche Lage des Keren Kajemeth darau! zurück/.uführen ist, daß in einem großen Teil der Orte die Vertrauensleute versagen. Man mußte annchmcn, daß gerade jetzt die Mitarbeiter des Keren Kajemeth in dieser außerordentlich schwierigen Situation alles aufbictcn, um die Finanzierung des Bodenerwerbs nicht zu gefährden. Seit über zwei Monaten jedoch wird die Durchführung der Büchscnlccrung in den einzelnen Orten gefordert. Kaum die Hälfte der Vertrauensleute hat bisher das Ergebnis der Leerungen clngcsandt. Darauf, und nur darauf, ist cs zurückzuführen, daß gerade in den letzten Wochen die Eingängc des Keren Kajemeth zurückgegangen sind. Wenn der Vertrauensmann die Sammlung nicht durchführt und versagt, dann verliert der Keren Kajemeth sämtliche Spenden des betreffenden Ortes. Deswegen müssen wir heute mehr aK je an das Verantwortungsgefühl, an das Pflichtbewußtscin aller Vertrauensleute, aller Ortsgruppenvorsitzenden und aller Gcslnnungsgcno5r.cn appellieren. Wir dürfen nicht zulassen, daß gerade jetzt die vorhandenen Möglichkeiten unausgcnützt bleiben. Deswegen geht noch einmal der Rut an jeden unserer Freunde: Sorgen Sie für sofortige Büchscnlccrung in Ihrem Ort, Senden Sie das Ergebnis umgehend der Zentrale! Es ist bedauerlich, daß durch die Vernachlässigung ikr Büchscnlccrung nicht nur die Eingänge ausgcblicbcn, sondern auch die Zeitspanne zwischen der Leerung und der Ch3nukkah-Aktlon ziemlich klein geworden ist. Dessonungeachtet werden wir mit aller Energie und unter Aufbietung aller Kräfte, die Ch&nukkah ~ Aktion durchführen müssen. Die Aktionen ergeben den grüßten Teil der Einnahmen des Keren Kajemeth. Diese Chanukknh- Aktion darf in keinem Ort unterbleiben. Das Präsidium der Z. V. f. D., die Zentralen unserer Jugendorganisation haben sich bereite an die Ort gruppen und Bünde mit dem Ersuchen gewandt, alle Mitglieder diesmal in den Dienst der Aktion zu stellen. Die Hälfte des für die Zeit bis zuir 30. März aufgcstcllten Kontingents muß durch die ChnnuUkah- Aktion ln jedem Ort aufgebracht werden. Die Aktion kann nur gelingen, wenn außer der Veranstaltung von Chanukknh- Feiern zugunsten des Keren Kajemeth überall die Haussamnv lungcn gut vorbereitet und durchgeführt werden. Zur An- Kündigung der Besuche, zur Propaganda für die Spender stellt die Zentrale die ncucrschicncnc Nummer des ״Aufbau' zur Verfügung. Weitere Propnnandamittcl, wie Film, Lichtbilder usw׳. kann sich jeder Vertrauensmann beschaffen. Redner und organisatorische Kräfte zur Unterstützung der Arbeit י’ו einzelnen Orten stehen zur Verfügung. Die Aktion muß und wird Erfolg haben! Jeder Einzelne muß sich dafür clnsctzcn! Ein Rückgang unserer Einnahmen wäre jetzt untragbar. Eine Steigerung Ist vielmehr inöi• lieh und sic muß erreicht werden! IUSWCIJi t> u• 1• 1«r 01»1K m <lar Ata• Ihr•• N..(■'.. V«rtra11an«aaanno1 *at*«(nhr׳׳ 171• binMr d*m N1m»n •teh*ndf* Ztthi ■t«l(r die der in <!׳" betrefienAeii Orl wehrend der Beriobt.toit einreKengenito Spenden ז«יי■ Kflr jede Hpende tob 1.— (toidmark »n •rloltr* nementlloher A«••*״ mit Text and Außerdem »nfWun»ob ein״ Iton*rhrlrhOcnnr »n dl« rr.-t d«r Spende hwlenlite Pereon Spendencingänga v. 17• bis 21. Novemb. 1925 51GQ.32 Mk. Berlin: (Sekretariat, Mcinckcstr. 10) . Augsburg: (Jul. Mayer, Katharincngassc B 155 I) Bamberg: (Ludwig Schmitt, Franz-Ludwigstr. 30) Beuthen: (Sekretariat, Fricdrich-Wilhclmring 9) Bielefeld: (Josef Silber, Gütcrslohcr Str. 84) . . Breslau: (Sekretariat, Karlstr. 15) .. Bundc/Ostfr.: (Leo Jankelcwitz) .. Chemnitz: (Fr. Dr. Holzer, Kronenötr. 1) . . ־. Dessau: (Landger.-Rat Althcrthum, Kavalicrsfr. 23) Dresdens (Sekretariat* Sccstr« 7) ..*••• 870,30 15,75 ־־!ל —,33 116,70 221 r 12,— ' 711.- 110,- 177,92 Elser k-:r j-yüti granl freit fuld• öutt• Ham Hers ‘ Hors llmc: Inste Ko- Kude Lcip« Ließ' Mein , Mülh Miini Üfam . Ncu£ N'cus : נח05 Rhei Rost Sond 1• Schw 1 Stadi , Staßi Stett ' Trier Tiibi Ulmi Wale Werl Wese Wun 1 Seht! tal ־. NW 10.— unt. ע 17 NW; ׳ —,10 Eli ( 11 I; unt. Beut B. 1: Holz stein unt.’ biun M. I den. 40.80 : 19 B 19 B 11.— Orts; Dr. 1 dv*h. Hag* f'orii drh. Ro«-c 5 B. E ika 3צ 71 Eber 1 B. bürg I Adle 10,— 10,— 10,— lou•' 49,— 15,— — Osna 10,-- 32,55 ח 12 ':nt. heim Gold ünt. I deut Tclej r.-a 10 S i'd< )סז? bar! Spr rcpi. halt -Jii- 0*י־ מ»» •1\יי

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