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Jüdische Rundschau · 1925-11-06 · Heft 87 (6.11.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 87 (6.11.1925)
Date
1925-11-06
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 735 9 ־ Nr מ_ 1— ffahlf■ Iür die Vertreter •Versammlung der B.Z. V. י Der Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vcrcini- ■ ״,.t hat beschlossen, die Neuwahl der Vcrtrctcr-Versamm- Sf; £2־ auszuschrcibcn. . '! ^Dic Wahlen finden in der Zeit vom 20. bis 23. No- **;' - ,.jjjbcr statt. Wahlberechtigt und wählbar sind alle männ- °י\ •i 1;*hcn und wcL.i.hen Mitglieder der B. Z. V., die mindestens , י a fahre alt sind, soweit die Rechte der Mitgliedschaft nicht ■ •; ach §? des Statuts ruhen. Die Zahl der zu wählenden VernH I Irctcr'wird noch bckanntgcgcbcn, wird jedoch mindestens 23 ier י betragen. Die Wahlen erfolgen geheim nach dem Proportiodi!!Wahlsystem' und dem Prinzip der gebundenen Listen, mui ׳ nie WahlvorsChlugc sind spätestens am 14. November im tjt | 00ז1ן der B. Z.V., Mcinckestr. 10, cinzurcichcn. Der Wahlti I Uschlag muß mindestens von 50 Wählern eigenhändig nt• )mit Ruf־ und Familiennamen) unterzeichnet sein, von denen . ' I mcr aü für weitere Verhandlungen bevollmächtigter Vorim 1 ♦reter zu bezeichnen ist. Kein Wähler darf mehr als einen 1 w'ahlvorschlag unterzeichnen. Von jedem Vorgcschlagcnen äc5 1 ruö dic schriftliche Zustimmung zur Aufnahme in den idu S'ahlvorschlag und ein schriftliches Versprechen der pflicht- .״ j -aßigen Ausübung des Amtes beigefügt werden. Bewerber 'ßc 1׳ jjrfen auf mehr als einem Wahlvorschlag kandidieren, jedoch 0;1; nur auf einem an erster Stelle. Die Bewerber sind mit Rufv, ד Jn1! pamiliennamen und in erkennbarer Reihenfolge aufach -utiilircn. Ein Wahlvorschlag darf auch mehr oder weniger äß : Sperber enthalten, als Delegierte 2u wählen sind. Mehrere eil -j ifrhlvorschlage können miteinander verbunden werden. Die itc׳ | Verbindung muß von den Vertretern der betreffenden Wahlir i Vorschläge ebenfalls spätestens am 14. November dem Büro | der B• Z. V. gegenüber übereinstimmend schriftlich erklärt ז׳נ2י ■] werden. a1g ,׳ Die Wahlordnung kann im Büro der B. Z. V. in den Itc i öeschäftsstundcn eingeschen werden. Die Wahlliste liegt in ra. \ der Zeit vom 5. bis 12. November in den Öeschäftsstundcn י im Büro der B. Z. V. aus.! Wir fordern hierdurch zur Einreichung von Wahlvorschlagen auf. j per Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung. Richard Lichtheim. Greppmerbaadstag Provinz Sachsen and Anhalt Sonntag, den 15. November 1025, in Cöthen. Tagesordnung. ].Referat von Herrn Kurt Blumcufcld über die gegenwärtige zionistische Situation in der Weltorganisation und in Deutschland. י. Aussprache über das Referat zu 1. 3. Referat von Herrn Ernst Böhm in Berlin über Hachsrharah-Arbeit, insbesondere über die Finanzierung der Magdeburger Werkstättc. 1. Aussprache über das Referat zu 3. 5, Eventualia. j Zionistischer Grappenverbaad Oberschlcslen 1 Am 25. Oktober fand in Beuthen (O./S.) ein obcrschlcsi- 5 -eher Gruppenverbandstag statt. Die Tagung wurde er- ' jj 1 i'fnct mit einem Geschäftsbericht des Vorsitzenden Dr. Td lim a n n. Darauf folgte eine eingehende Aussprache .1 : :־her die Wintcrarbeit. Die Diskussion wurde ein- : gleitet durch ein kurzes Referat von Dr. Werner Bloch, [jpJ •j Berlin, in dem er das Winterprogramm der Z.V. f. D., wie cs ״jl | :d der letzten Landesvorstandssitzung beschlossen vvurdc, ] iarlrgte. Za diesen' Ausführungen nahmen die Vertreter samtj!;eher Ortsgruppen Stellung. Alle stimmten aber in dem 1 Punkte überein, daß man das Schwergewicht der Tätigkeit 4 auf inncrzionistischc Erziehu 11g, Jugendarbeit! uni erneute Auseinandersetzung mit der nichtzionistischcn׳ •!! 1 חי weit legen müsse. Nach einem Bericht von Herrn Arnold :;^’iencr, Beuthen, über die erste Tagung des preußischen י Landesverbandes ergriff Herr Dr. Bloch nochmals das WotJ, | un über ״Die Blockpolitik auf dem XIV. Z i o n i - mjenkongreß“ zu referieren. Der zahlreiche Besuch der tl• I '3Sung hat bewiesen, wie groß überall das Interesse für ji. j Lrapen der zionistischen Tagesarbeit ist und es wäre id ] ';;ünschcnswcrt, wenn alle Anwesenden im kommenden Winter i ׳,k-'-cs Interesse auch auf die tägliche Arbeit ausdehnen ''irden. ln der darauffolgenden Woche begann Dr. Bloch seine ׳^ ןiiriicc durch den obcrsdilcsischcn Bezirk. Er sprach am Oktober in Minden bürg in einer gut besuchten Ortsia 1 Rippen Versammlung über das Thema ״Deutsche Zionisten מ; R(1 der Palästina-Aufbau“ und am 29. Oktober in Gleiwitz י 1 1ז einer öffentlichen Versammlung über ״Palästina, Völkerbund h, 1 ::d die jüdische Welt“. Am 31. Oktober fand in Beuthen rt ' •1״c öffentliche Versammlung statt, in der Dr. Bloch über j. j ך■'׳ Thema: ״Der Zionismus und seine gegenwärtigen Gegner“ *r j' •cricrtc. Z11 einer Aussprache ist cs bedauerlicherweise nicht (| \ 1■'‘kommen, da Antizionisten nicht erschienen waren. l ] Vortrags-Kursus Siegfried Bernleid l \ י Auf Einladung des Vcrbandcsjiidischcrjugcnd- 5• j :[?anisation cn hielt der bekannte Jugendforscher Dr. r. j'•;tfried Bern f cid (Wien) vor einem zum großen Teil 3 ^endlichen Publikum eine Vortragsreihe über die Probleme ] H;r Pubertätszeit. Die Pubertät, so führte Bcrnfeld aus, ist u* \ f Zeit der Kollision des Tricblcbcns und den Anforderungen # < Ich. Der Säugling zeigt neben dem Nalirungstrieb noch B j :.ücrc Triebregungen, die als primitive Aeußerungeu des ג j ,;}^Itricbs zu deuten sind. Die Tastlust des kleinen Kindes ן י ^iir; gewöhnlich von der Umwelt der Erwachsenen Zurecht- . . ,י oder mindestens Ablclinung durch Wort, Blick und;• ׳ יJ.1°ar1J.c• I-s erfolgt infolgedessen meist nach den! tünften ♦ ^iahr cin Zusammenbruch der kindlichen Sexualität. Nun . i dic Latenzperiode, חג der die Sexualität verdrängt wind v;■%1זז‘* Minderwertigkeits- und Schuldgefühl verbunden ist. | ־^er Zeit entwickelt sich das Ich-Bcwußtscin, welches die jk!1011 Gbcrnimmt, die die verziehende Umwelt einst aus- [ 1 ^'c Unterdrückung der Triebe. Die Pubertäts- : ז r,r;n'j1'c. Zeit der beginnenden körperlichen Geschlechtsreife, 5 i!!!* ^'c ^*s dahin latenten Triebe wieder zur Wirksamkeit, l 1 heC 8'0^cn a^cr nun auf innere Widerstände des jugend-; ׳:n , Menschen. Je höher der seelische und kulturelle Stand *; ■y 1״dividuums ist, um so heftiger die Kämpfe der Puberr ’ •es rf•’ Um 80 ^nRcr Zeitdauer der Pubertät. Es ist *־ : *c der geistigen Produktivität, des Suchcns nach;‘u‘cn Werten, die Zeit der Zusammenschlüsse jugendlicher 1 ::Ä20111 ״ Zwecke der Verwirklichung hoher Mensch- ' י Uas Ende der Pubertät ist cin Sieg des Trieb- | ■c \ über das Ich-Bcwußtscin. Die pädagogischen Konsc- ,Cn dieser Erkenntnisse sind die Bemühungen, einer mögj'?roßcn Anzahl von Menschen eine möglichst lange f ״h 12u sichern. Allerdings zeigt sich dabei dcut- 1 ■f'hl Abhängigkeit der pädagogischen von wirtschaftlichen c.n״°^ ־ einem wirklicneu kulturellen Aufstieg kann Rede sein, wo allen Jugendlichen eines Volkes das i .':Ad. h. die wirtschaftliche Möglichkeit für eine wirkliche | Sieben ist Lis.e Nehab. Besrlüses• B-Ial^adös• Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Mcinekestraße 10. Telephon: Bismarck 7IÖ5—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kasscnvcrwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 7. Nov., abends 8 Uhr. Gruppe der Zionisten aus dem Osten, im Verwaltungsgebäude der Jüd. Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Herr W. Latzky-Bcrtholdi: ״Rcisccindrückc aus Südamerika“. Sonntag, den 8. November vorm. 10*/a Uhr Gruppe Nord, in den Noack-Lichtspielen, Brunnenstr. 16. Vorführung des 4. Palästina-Films zugunsten des Kindergartens der Gruppe Nord. Karten zum Preise von M. 1.50 an der Kasse. Montag, den 9. Nov., abends SVa Uhr: Zusammensein der Charlottenburger Zionisten im Cafe Kersten, Kurfürstendanun 90. Donnerstag, den 12. Nov., abends 8>/פ Uhr: Gruppe Süd im Deutschen Hof, Luckaucr Str. 15. Herr Aschbcl, Palästina: ״Die jüdische Kolonisation itn Emck JcsrccI“. Dienstag, den 17. Nov., abends 81/- Uhr: im Sitzungssaal des Herrenhauses, Leipziger Str. 3 (Potsdamer Platz) Vortrag Kurt Bluincufrld: ״Der Kampf um den Zionismus“, Karton zum Preise von M. 1,— und 2,— ab Dienstag, dm 10. Nov., im Vorverkauf erhältlich: im Büro der B. Z. V., Mcinckestr. 10, Bismarck 7105/70, an den Theaterkassen von Bote £V Bock und Wortheim. Sekretariat des Zcirc Misrachi in Deutschland. Sprechstunden täglich von 7—-10 Uhr abends im Misrachi- Zentralbilro, Monbijouplatz 1. Ponlc Zion iin Rheinland Mau berichtet uns: Seit einigen Monaten wurde die Winterarbeit der Poalc-Ziou in Rheinland wieder aufgenommen. In der stärksten Gruppe, in Hamborn, die sich eines eigenen Heims und einer Bibliothek erfreut, finden ott nllgcmeinzionistische und poalc-zionistischc Vorträge statt. Sonntag, den 4. Oktober, sprach in einer äußerst gut besuchten öftentliehen Versammlung Chawer Dr. Neuburger über ״Zio* nismus als völkerrechtliches Problem“. Die Aktion für den Palästinaarbcitcrfonds ist im vollen Gange. Ln Düsseldorf findet allwöchentlich cin Kursus über Geschichte des Sozialismus statt, dessen Leitung in den Händen der Chawerim Dr. Ball und Dr. Neuberger liegt. In einem weiteren Kursus werden die nkturllcn zinnklisrhm Probleme, u. n. die Budgetfrage, die 4. Alijah usw., besprochen. Eine durch den Landes- Vorstand der Z. V. f. D. genehmigte und gemeinsam mit der zionistischen Ortsgruppe durchgeführtc Sammlung für den Palästinaarbcitcrfonds ergab einen ansehnlichen Betrag. Die Ortsgruppen Köln und Ess cn •arbeiten gut, wcnn-auch cin Mangel an intellektuellen Kräften sehr lähmend wirkt. Chawer Georg Ltibinski, Berlin, sprachen den einzelnen rheinischen Gruppen in gut besuchten öffentlichen Versammlungen. Gemcinsam mit den Frankfurter Chawerim wird Ende Dezember eine große westdeutsche poalc-zjonistischc Tagung in Hamborn geplant, aul der das Zentralkomitee vertreten und Chawer Bcrl Locker, Berlin, das einleitende Referat halten wird. Es ist cin engerer Zusammenschluß der einzelnen Gruppen, ein regerer Austausch der intcllcktueilen Kräfte, eine intensive Jugendarbeit und eine konzentriertere Arbeit bei den finanziellen Aktionen geplant. Hebräischer Montcssorl-Kindergarten Berlin-Nordwest. Der Kindergarten wird am Montan, den 9. Nov., eröffnet. Er findet täglich von 10 bis 1 Uhr in der Wohnung von Frau Dr. Bartfcld, Paulstr. 27, statt. Die Verwaltung liegt m den Händen eines aus den» Kreise der Eltern gewählten Eltcmratcs. Anmeldungen von Kindern können noch entgegengenommen werden. Auskünfte erteilt Frau Dr. Bartfcld, Paulstr. 27, Tel. Hansa 6524. Wochcnprogranun des J. R. C. Ivria. Sonntag, den S. Nov.: Waldlauf v. Hoclischulsportplatz i. Gruncwald, 10% Dienstag, den 10. Nov.: Heimabend b. Fritz Engel, Molkcnmarkt 12/13. Sonntag, den 15. Nov.: Wanderung; näheres wird noch bekanntgegeben. Dienstag, den 17. Nov.: Heimabend b. Dr. Jaclunann, C, Roßstr. 1. Berlin. Sonntag, den 8. Nov., vorm. 10»/a Uhr, findet in den Noack-Lichtspiclen, Brunnenstr. 16, eine Vorführung des 4. P a 1 äst i n a - F11 m s zugunsten des Kindergartens der Gruppe Nord statt. Eintritt M. 1,50. Karten im Vorverkauf erhältlich: bei Herrn Grünbaum, Invahdenstr. 142, Norden 1288, im Büro der B. Z. V., Meinekc- Straße 10, und in den Buchhandlungen Gonzer, Oranienburger Str. 26, Rosenberg, Cirenadlcrstr. 38. Gruppe der Zionisten aus dem Osten der B. Z. V. Am Sonnabend, den 31. Okt., fand die Generalversammlung der Gruppe der Zionisten aus dem Osten ln Berlin statt. Es wurde ein neuer Vorstand aus folgenden Herren ge* wählh M. Wald mann, Josef Horn, S. Mais Hs eh, J. Münz, O. Wulf. Als Kandidaten ln die Vcrtrctcrvei- Sammlung der B. Z. V. sind die Herren M. Waldmann, S. Haarpuder, J. Münz und Leo Horn nominiert worden. Der Vorstand beabsichtigt, ln diesem Winter eine ganze Reihe von Vorträgen über die wichtigsten jüdischen Fragen und gesellschaftliche Zusammenkünfte und Feiern zu veranstalten. Am Sonnabend, den 7. Nov., abends 8 Uhr, wird im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde, Rosen* Straße 2/4, Herr Minister a. D. W. Latzki-Bcrtholdi über seine Reisccindrücke In Südamerika sprechen. In einer größeren Stadt Obcrschlcsicns ist die Praxis eines Frauenarztes, der auch eine Klinik besaß, frei geworden; Bewerbern empfehlen wir, sich umgehend an uns zu wenden. Im Saargcbict sucht ein Rechtsanwalt für die Zeit vom 1. Dezember 1925 bis 10. Januar 1926 einen Vertreter, der längere Zeit aut Anwaltbüros tätig war. Meldungen sind an das Büro des K. J.V., Berlin W35, Kurfürstenstr. 150, zu richten. JÜDISCHER NATIONALFONDS 11 ZENTRALE fÜR DEUTSCHLAND: BERLIN W1B / MEINEKESTR. 10 |!*OITSCHECKKONTOI 0B347 י TCL.I DISMAnCK T1SI/TO |g Ergebnisse Die Masscnsammlung bietet auch bei der jetzigen wirtschaftlichcn Situation die Möglichkeit, erhebliche Beträge für den Keren Kajemeth aufzubringen, wenn die dafür vorhandene Organisation systematisch und gewissenhaft arbeitet. Auch aus den in dem heutigen Ausweis veröffentlichten Ergebnissen der Biichscnlccning ersehen wir, daß sehr leicht hohe Durchschnittscrgcbnlssc erreicht werden können, ln Stolp sind pro Büchse M. 13,—, in Cottbus M. 4,50, in Würzburg M. •1,—, in Dresden M. 3,30 erzielt worden. Wenn man bedenkt, daß in einer so kleinen Gemeinde wie Stolp bei einer Büchsenlecrung 13 Büchsen M. 170,— ergeben, dann kann mau bcrechnen, wie groß das Ergebnis der jetzigen Aktion bei einer Lecrung in allen Orten sein kann. Wir fordern daher alle unsere Vertrauensleute nochmals dringend auf, unverzüglich die Leerung der Büchsen d u r c h 1 u f i 'i h r c 11, und zu erreichen versuchen, daß alle Büchsen- Inhaber täglich tu i n d c s t c n s '5 Pfg. in die Büchse werfen und dadurch jede Büchse mindestens M. 5,— ergibt. < Gclcgcnheiisspcndcn Während vor dem Kriege alle Zionisten gewohnt waren, ihre Gratulationen und Kondolationen durch den Keren Kaje* meth vorzunchmcn, ist dieser Spendenzweig in der Nachkricgszcit erheblich zurückgegangen. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Zentrale des Keren Kajrmcth jede Gratulations- bzw. Kondolationsspendc von M. 1,— an nicht nur im Ausweis namentlich und mit Text veröffentlicht, sondern auch denjenigen, denen die Spende zugedacht ist, sofort eine Benachrichtigung sendet. Wir hoffen, daß sich unsere Gesinnungsgenossen wieder mehr als bisher dieses Spcndcnzwcigcs des Keren Kajemeth bedienen und ihre Gratu- Iationen mit einer Spende für den Bodenerwerb in Palästina verbinden werden. £ 28500 September״ Einnahmen des Keren Kajemeth Auch im Monat September dieses Jahres haben sich die Einnahmen des Keren Kajemeth im Vergleich 2um Vorjahre wesentlich erhöht. Ohne die Zahlung für die Gotz-Stiftungen mit ca. £ 12 000 waren die regulären Einnahmen im September des Vorjahres nur ca. £ 17 000. Aus dieser Gegenüberstellung ist ersichtlich, daß die Arbeit des Keren Kajemeth sich in einem erfreulichen Aufschwung befindet und cs gelingt, durch den Ausbau des Apparates immer größere Kreise für den Keren Kajemeth zu erfassen. Beendigung der Goldene ״Buch״ Eintragung Die Zentrale des Keren Kajemeth in Deutschland hat an alle Vertrauensleute die Listen der Goldcnc-Buch-Eintragungen, Gärten und Haine, für die seit längerer Zeit keine Einzahlungen erfolgt sind, mit der Aufforderung geschickt, Sammlungen für die Beendigung dieser Eintragungen unverzüglich vorzunchmcn. Wir fordern auch auf diesem Wege alle diejenigen, die daran interessiert sind, auf, daß die Eintragungen der Namen ihrer Freunde und Bekannten, denen sic diese Ehrung zuteil werden lassen wollten, möglichst bald vorgeuommen werden. Nach *den Bestimmungen sollen die für die Goldcnc-Buch-Eintragung (M. •100,—) und Anpflanzung von Gärten (M. 600,—) notwendigen Summen spätestens im Laufe ,von zwei Jahre!: clngczahlt werden. Es besteht also, falls die Ratenzahlungen nicht fortgesetzt werden, die Gefahr, daß die begonnenen Zahlungen verfallen. Unsere Mitarbeiter Mit besonderer Freude können wir konstatieren, daß die Zahl der Vertrauensleute und Mitarbeiter des Keren Kajemeth in Deutschland sich dauernd vergrößert. Diesen ehrenamtlichen Kräften ist im wesentlichen die Steigerung der Einnahmen des Keren Kajemeth in Deutschland zu verdanken. Tausende von Mitarbeiter unterstützen die Arbeit des Keren Kajemeth bei den Aktionen, bei den Biichscnlccrungen usw. mit großer Hingabe und unter Aufwand von Zeit und Mühe. Wir sehen uns veranlaßt, unsere Spender zu bitten, daß sic die Mitarbclter, die in so aufopferungsvoller Weise ihre Pflicht erfüllen, dabei mehr unterstützen, als cs bisher der Fall war. Leider sind uns einige Beschwerden zugegangen, nacii denen die Mitarbeiter bei den Besuchen anläßlich der Aktionen und bei den Büchscnlccrungcti nicht diese Unterstützung gefunden haben, indem sic abgewiesen wurden, die Besuche öfters wiederholen mußten usw. Wir bitten unsere Freunde dringend, die oft beschwerliche Tätigkeit unserer Mitarbeiter nicht noch zu behindern und ihre Arbeitsfreude zu lähmen.

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