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Jüdische Rundschau · 1932-11-01 · 8 (11.1932) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
1 (1932)
Issue
8 (11.1932)
Date
1932-11-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Monaisavtaga.be JÜDISCHE RUNDSCHAU Organ der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Redaktion und Verlag: Berlin W15, Meinekestraße 10 / Telefon: J 1 Bismarck 7165 November 1932 Nummer 8 Zur Lage in I. Vor Hitler» Berufung Wenn wir uns in der letzten Zeit der Kommentare zur aktuellen politischen Situation in Deutschland enthalten haben, so bedeutet dies keineswegs, daß wir der Ansicht sind, die Ent- Wicklung der Dinge sei für die deutschen Juden belanglos, Vielmehr vollziehen sich die Dinge so rasch und die Lage ist so undurchsichtig, daß es uns besser scheint, mit einem Urteil zurückzuhalten, das sich notwendigerweise doch nur auf unvoliständige Informationen stützen könnte, zumal da die Entscheidüngen selbst sich ja auf einer Ebene vollziehen, die völlig außer־ halb des Bereiches einer jüdischen Einfluß-Sphäre liegt. Was über die Lage in Deutschland vom jüdischen Standpunkt zu sagen ist, haben wir bei zahlreichen Gelegenheiten gesagt. Auch als in Deutschland der Versuch einer vom Parlament unabhängigen Präsidialregierung gemacht wurde, und in manchen jüdisehen Kreisen dies als endgültige Rettung vor der Gefahr des Nationalsozialismus begrüßt wurde, haben wir darauf hingewiesen, daß es eine Politik der Selbsttäuschung wäre, wenn man Überseher wollte, wie stark weite deutsche Volksschichten vom Nationalsozialismus und damit zugleich auch vom Antisemitismus ergriffen sind, und daß diese Volksstimmung auch als Fak- 10r des öffentlichen Lebens schließlich in der einen oder anderen Richtung in Erscheinung treten müsse. War doch sogar die Idee der ״autoritären“ Regierung Papen ursprünglich darauf aufgebaut, durch Konzessionen an den Nationalsozialismus die Volksstimmung für sich zu gewinnen und hat demgemäß beispielsweise ihren ״christlich-nationalen“ Kurs zwar nicht durch formelle Entrechtung, aber durch tatsächliche Ausschaltung der Juden betätigt; und was die parlamentarischen Parteien betrifft, so mußten diese schon nach den Regeln des Parlamentarismus bei allen Kombinationen aut die größte Partei Rücksicht nehmen. Bei den Ereignissen, die schließlich zum Sturz der Regierung Papen führten, hatte man als ernstdenkender Jude wieder Gelegenheit, mit Befremden festzustellen, wie weltfremd ein gewisser Teil des assimilatorischen jüdisch-liberalen Lagers bereits geworden ist. Liberale Politiker, die natürlich Gegner und auch geistreiche Bespötter des Nationalsozialismus sind, verteidigten das Prinzip der Demokratie gegen die Regierung Papen, als ob die Möglichkeit be■ stünde, nach Sturz dieser Regierung wieder einem links- ««rirhtefpn Kurs in Deutschland den Weg zu bereiten. Daß. die Regierung Papen parlamentarisch nur durch ein mehr oder weniger nationalsozialistisches Regime abgelöst werden kann, entschwand anscheinend dem Bewußtsein. Und über den Sturz der Regierung Papen äußert man sich mit einer so naiven Schadenfreude, als ob dieser Sturz wirklich etwa der Gegnerschaft des ״Berliner Tageblatts“ und nicht der Gegner- Schaft Hitlers zu verdanken wäre. Obwohl der Nationalsozialismus bei den letzten Wahlen Einbußen erlitten hat, ist er noch eine genügend starke Macht geblieben, um sich Beachtung zu erzwingen. Im Parteienspiel hat die Szenerie gewechselt: Während früher das Zentrum als unerbittlicher Gegenspieler der Nazis auftrat, ist es heute die Deutschnationale Partei. Auch dies kann sich wieder ändern. Wichtiger als die Kalkulation solcher wechselnder Konstellationen ist es, daß die Juden der Tatsache ins Auge sehen, daß der Nationalsozialismus als die stärkst« Bewegung im deutschen Volk auf die Gestaltung der Zukunft nicht ohne Einfluß bleiben kann. Was eine Kanzlerschaft Hitler für das Judentum bedeuten würde, wurde hier bereits im August, als dieser Plan zum ersten Male auftauchte, ausgesprochen. Wir können nur wiederholen, was wir damals schrieben: ״Wir haben niemals gewähnt, daß etwa die barbarischen Grundsätze des Nationalsozialismus in der Judenfrage ein Grund sein könnten, die Nazis von maßgebenden Regierungsinstanzen fernzuhalten, wenn die sonstigen politischen Verhältnlsse ihre Berufung zur Macht ermöglichen. Aber das ganze jüdische Volk erwartet und fordert, daß diejenigen Kräfte, von denen auch ln diesem Moment die Machtergreifung der Nationalsozialisten abhängt, daß vor allem der Herr Reichspräsident, die bei der Neugestaltung beteiligten Persönlichkeiten des Kabinetts Papen-Schleicher sowie die auch weiterhin, wie immer die Regierung gebildet werde, maßgebenden, weil starke und unentbehrliche Telle des deutschen Volkes repräsentierenden Parteien, Garantien dafür fordern, daß nicht der Name Deutschlands durch Maßnahmen, die das deutsche Judentum in seiner Staatsbürgerliehen Stellung, ln seiner Ehre und in seiner Existenz verletzen, bemakelt wird. Wird Hitler Reichskanzler, dann darf doch nicht das Programm der nationalsozialistischen Partei mit seinen bekannten antijüdischen Satzungen das Programm des Deutsehen Reiches werden. Als Parteiführer konnte Hitler sich auf die von ihm fanatisierten Massen stützen, als Reichskanzler muß er wissen, daß Deutschland aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt ist, die Anspruch auf Respektierung ihrer Eigenart haben.“ Es könnte so kommen, daß auch die damals von uns angedeutete Parallele mit Lueger, der seinerzeit Symbolfigur des Antisemitismus war wie heute Hitler, ihre Rechtfertigung findet. Lueger wurde zweimal von Kaiser Franz Joseph die Bestätigung des Bürgermeisteramtes verweigert, dann aber kam er doch zur Macht. Alles kommt darauf an, der Entwicklung der Dinge mit Würde und Festigkeit zu begegnen. Wir haben schon oben angedeutet, daß nach unserer Meinung das Verhalten zahlreicher Juden und eines großen Teiles der sogenannten ״Juderpresse“ seit dem 13. August nicht nur töricht, sondern auch würdelos war. Es war nicht der geringste Anlaß vorhanden, von jüdischer Seite damals über ״Hitlers Niederlage״ Deutschland zu triumphieren und zu spotten und sich so zu gebärden, als sei man eigentlich der ״Bundesgenosse“ jener Mächte, die damals Hitler abwiesen. Jetzt wfrd das deutsche Judentum zu zeigen haben, daß ein neuer aktiver Geist in ihm lebendig ist, daß es sich nicht mehr von den Phrasen jüdisch» liberaler ״Foriscbritts“־Optimi8ten einlullen läßt. II. Noch Hitler» Abweisung Der an dramatischen Spannungen reiche Kampf um die Lösung der Regierungskrise in Deutschland, der die erste Hälfte der vorigen Woche erfüllte, ist nun ln ein ruhigeres zweites Stadium getreten, ohne daß in diesem Moment das Ende der Krise bereits in Sicht wäre. Hitler ist diesmal wieder nicht Reichskanzler geworden und das Problem, wie der nun schon permanente Konflikt zwischen Regierung und Reichstag beseitigt werden soll, ist noch nicht gelöst. Da Nationalsozialisten und Kommunisten zusammen die Mehrheit im Reichstag haben, kann eine Regierung vor dem Reichstag nur dann bestehen, wenn wenigstens die eine der beiden Parteien, und das kann nach Lage der Dinge nur die NSDAP, sein, in das Regierungslager hinübergezogen wird. Im Bewußtsein dieser parlamentarischen Macht hat auch Hitler seine grundsätzliche Stellung zum Parlamentarismus geändert, und indem er sich auf parlamentarische Grundsätze beruft, glaubt er, auch Maximalforderungen durchsetzen zu können. Zwar forderte er diesmal nicht mehr — wie im August — die Diktatur, aber von der Forderung, selbst Kanzler zu werden, geht er nicht ab. Darum bleibt die Lage verworren, und es wäre vorschnell, wenn die deutschen Juden, die teils in Fatalismus, teils in Augenblicks-Optimismus zu versinken scheinen, jetzt wieder die antisemitische Gefahr für beseitigt hielten. Man darf nie übersehen, daß die Machtergreifung der Nationalsozialisten weder von Juden noch von ״Judenparteien“, noch aus Judenfreundschaft verhindert wird, sondern daß der Widerstand heute einzig von der Deutschnationalen Volkspartei ausgeht, einer Partei also, die jetzt zwar —- aus den allgemein bekannten Gründen — in scharfem Oegensatz zu den Nazis steht, die aber, als sie in Harzburg mit der NSDAP, ein Bündnis schloß, sich nicht im geringsten an deren antisemitischen; Programm gestoßen hat. Wir glauben gewiß nicht, daß alle deutschnationalen und deutsch-konservativen Politikei“ Antisemiten sind, wir fanden bei einzelnen Persönlichkeiten dieser Kreise sogar weitgehendes Verständnis für das Wesen der Judenfrage, aber wenn heute die politische Konstellation einer Inthronisierung der Nationalsozialisten günstig wäre, dann würde man sicherlich nicht aus Rücksicht auf die Juden zögern. Einer derartigen Massenbewegung gegenüber, wie es der Nationalsozialismus geworden ist, bleibt immer als Argument der Hinweis auf die Volksstimmung. Und dennoch ist es vielleicht kein Zufall, daß der programmatische Antisemitismus nicht oder noch nicht in Deutschland an die Macht gelangen kann. Besonnene rechtsstehende Kreise erkennen wahrscheinlich doch, welche Bloßstellung es wäre, wenn der Anschein entstünde, daß das Judenprogramm der Nazis offizielle Politik Deutschlands geworden ist. Diese Bedenken sind, wie schon gesagt, wohl nicht ausschlaggebend, aber sie mögen auch nicht völlig in die Luft zu schlagen sein. Das Judentum ist gewiß keine ״Weltmacht“ in dem Sinne, wie antisemitische Phantasten und Pamphletisten das oft zum Gruseln ihrer Leser ausmalen; aber wir sollen auch nicht meinen, daß wir völlig wehrlos sind. Ganz ohne unser Hinzutun wirkt allein die Tatsache, daß Juden in anderen Ländem eine ganz andere Position haben als in Deutschland, als eine realpolitische Gegebenheit, die für einen Staat, der im Kreise der Kulturnationen vollberechtigt zu sitzen wünscht, unerwünschte Vergleichsmaßstäbe schafft. Gewiß gibt es — wir Zionisten haben das nie verkannt — auch in Amerika und England, in Frankreich und Italien Antisemitismus, aber das ist sozusagen eine private Angelegenheit, im öffentlichen Leben ist sie nicht spürbar. Söhne deutscher Juden, die aus Deutschland auswanderten, können in England Minister, in Amerika Gouverneure werden und sind es geworden; Söhne deutscher Juden, die in Deutschland blieben, haben ein anderes Schicksal. Das sind Tatsachen, die auch jedem denkenden deutschen Politiker Stoff zum Ueberlegen geben müssen. Es ist hohe Zeit, daß die deutschen Juden sich auf eine Wahrung ihrer Interessen besinnen. Die bisherige Abwehrtätigkeit einzelner Organisationen mag im kleinen da oder dort einen gewissen Nutzen gehabt haben, für die Gesamt- Stellung der deutschen Juden ist sie völlig irrelevant. Und auch Aktionen wie etwa das in der vergangenen Woche den Behörden überreichte Gefallenen-Gedenkbuch des ״Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten“ können nicht als positive Politik der deutschen Juden gewertet werden. Es mag sein, daß dieses Buch, das in vielen jüdischen Familien die schmerzlichsten Gefühle weckt, bei manchen Stellen der deutsehen Oeffentlichkeit einen Eindruck macht, nach unserem Empfinden aber ist dieser Eindruck zu teuer erkauft, wenn wir in dieser Weise auf die möglichst hohe Ziffer unserer Toten uns berufen müssen. Was not täte, wäre eine ganz andere, neue jüdische Politik, die getragen sein müßte von der jüdischen Oeneration, die sich des Wertes und des Sinns des Judentums bewußt geworden ist. Nur ein Judentum, das selbst mit aller Kraft aktiv für seine eigene Zukunft einsteht und daher die Gewißheit dieser Zukunft in sich trägt, kann auch mit Stolz und Ruhe jüdische Politik machen. Nadi Iflnlzehn ja&rea Es ist beinahe schon ein feststehender Brauch gewor* den, am 2, November, dem Jahrestag der Balfour-Deklaration, eine Art Bilanz des Jüdischen Nationalheims aufzustellen und sich zu fragen, was seit jenem Tage, an welchem zum ersten Male von einer Regierung das Recht des jüdischen Volkes auf eine Nationale Heimstätte — im Wortlaut des Baseler Programms — offiziell anerkannt wurde, an Positivem zur Realisierung dieses Gedankens geschehen ist, und •worin das Erreichte hinter dem Erhofften zurückgeblieben ist. Als die zionistischen Führer 1917 die Balfour-Deklaration in Händen hielten, da fühlten sie die Größe der Stunde, aber auch die Schwere der Last, die auf ihre Schultern gelegt wurde. Sie wußten, daß die nächsten zehn oder fünfzehn Jahre für das Geschick des nach zwanzigjähriger zionistischer Arbeit durchgesetzten Planes maßgebend sein werden. Am 2. November 1917 vollzog sich ein tiefgehender Wandel in der jüdischen Volksgeschichte, aber auch eine Wende in der zionistisehen Bewegung. Bis zu diesem Tage war der Zionismus ein politischer Gedanke, Stoff für Propaganda, für Theorien und politische Aktionen. Nun plötzlich rückte das konkrete Land Palästina in den Vordergrund, der Ort, auf dem nun Stein auf Stein das Nationale Heim erbaut werden sollte. In die Begeisterung, die damals das jüdische Volk erfüllte und die sich in imposanten Demonstrationen kundgab, mischten sich die leisen Besorgnisse der verantwortlichen Führer, deren Blick nun nicht mehr auf die Vergangenheit, sondern in die Zukunft gerichtet war. Nicht sich in dem erzielten Erfolge zu sonnen, sondern sofort Hand anzulegen und mit der Verwirklichung zu beginnen, das war das Gebot der Stunde. Die Führer, die damals für das Geschick des Zionismus verantwortlich waren, vor allem der Mann, dem das größte Verdienst an der Balfour-Deklaration zukommt, Dr. W e i z m a n n, verstanden dies, und ebenso verstand es die Jugend des Volkes, die durch die Erlebnisse der Kriegszeit und der Pogromwirren seelisch zermürbt sich nach neuem Leben und Freiheit sehnte. Unmittelbar nach dem Kriege wälzte sich der Chaluzstrom nach Palästina und der Aufbau des Nationalheims begann. Was nun einsetzte, war in keiner Weise vergleichbar mit dem Zionismus vor 1917, Es ist begreiflich, daß aus diesem harten Ineinandergreifen zweier so grundverschiedener Epochen sich manche materiellen und auch psychologischen Schwierigkeiten ergaben. Es ist für den rückschauenden Historiker fast selbstverstündlich, daß die Bewegung für diesen Umschwung nicht vorbereitet war. Der Mann, der vielleicht am klarsten die Notwendigkeit einer völligen Neuordnung erkannte, Justice Brand eis, scheiterte, weil er zu wenig die tatsächliehen Gegebenheiten der Bewegung, die doch das menschliehe Material darstellte, berücksichtigte. Man hat in diesen fünfzehn Jahren oft und oft darüber geklagt, daß das jüdische Volk zu wenig getan hat, daß viele Möglichkeiten verloren gingen, daß die Leistungen nicht den Erwartungen und Notwendigkeiten entsprachen. Gewiß ist an allen diesen Feststellungen etwas richtiges, und doch kann man wohl nicht ״Vorwürfe“ erheben, denn wir stehen vor einer Verflechtung von Tatsachen und Ent- Wicklungen, die eben diese und keine anderen Resultate zur Folge haben konnten. Der Palästinawille des jüdischen Volkes war noch nicht ausgereift. Hätten die Juden vor fünfzehn Jahren die Erfahrungen gehabt, die sie in vielen Hinsichten, z. B. in bezug auf das politische und wirtschaftliche Leben in den Galuthländern, heute haben, vielleicht wäre nach der Balfour-Deklaration der Palästinawille stärker in Erscheinung getreten, mehr in wirklichen Taten als in unverbindlichen Reden. Und dennoch muß rückblickend heute gesagt werden, daß die Realisierung der Balfour-Deklaration ungeheure Fortschritte gemacht hat, und daß dieses Dokument heute nicht mehr ein bloßes politisches Versprechen ist, der Willkür von Auslegungen und diplomatischer Handhabung ausgesetzt, sondern daß das Kernwort der Balfour-Deklaration, das Jüdische Nationalheim, bereits fest gegründet ist, die Gestalt von Stadt und Dorf, von Bauer und Arbeiter, von hebräisch sprechender und singender Jugend auf eigener Scholle angenommen hat. Gerade jetzt durchleben wir eine Periode des neuen Aufschwungs und das Bewußtsein, daß es ein Jüdisches Nationalheim, eine Stätte der Zuflucht und der produktiven Verwertung der eigenen schaffenden Kräfte gibt, ist für viele Juden, die vor fünfzehn Jahren ungläubig oder spöttisch lächelten, heute tröstlich. Die ersten fünfzehn Jahre waren in der Tat für das Jüdische Nationalheim entscheidend. Wir wissen, daß vieles versäumt wurde, es hat viele Kämpfe gegeben, viele Konflikte, an die man in der ersten Festesstimmung nicht dachte, materielle und politische Schwierigkeiten, und dennoch ist die Entscheidung dieser fünfzehn Jahre für das Jüdische Nationalheim ausgefallen. Auch Dokumente haben ihre Schicksale. Die Balfour- Deklaration, zuerst enthusiastisch begrüßt, ist später zu einer Quelle von Zweifeln und Mißtrauen geworden. Es

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