Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1932-05-01 · 5 (5.1932) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
1 (1932)
Issue
5 (5.1932)
Date
1932-05-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/10855476-10855472-2653358--039-2691689
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Monatsausgabe JÜDISCHE RUNDSCHAU Organ der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Redaktion und Verlag: Berlin W151 Meinekestraße 10 / Telefon: J 1 Bismarck 7165 Mai 1932 Nummer 5 Die Judenirage ein weitprobiem Die Pläne eines jüdischen Weltkongresses Wir haben vor einigen Tagen die Nachricht veröffentlicht, daß der Ausschuß des American Jewish Congress auf einer gut besuchten Tagung den Beschluß gefaßt hat, für den Monat Juli d. J. nach Genf eine Konferenz einzuberufen, die darüber beraten soll, ob ein jüdischer Weltkongreß als ständige Einrichtung zu schaffen sei. Die Pläne zur Einberufung eines jüdisehen Weltkongresses sind nicht neu. Schon vor dem Kriege tauchten sie in verschiedenen Ländern auf, fanden aber damals im Zeitalter der unbedingten Vorherrschaft der assimilatorischen Richtungen bei den Juden der westlichen Länder nur wenig Anklang. Nach dem Kriege war die Bewegung für einen Weltkongreß ziemlich stark; der Plan fand in den Ländern der jüdisehen Massensiedlung, in Amerika und auch vielfach in Westeuropa Billigung, konnte aber wegen der ungeklärten politischen Verhältnisse nicht zur Durchführung gelangen. In Amerika fand am 15. Dezember 1918 der ״Amerikanisch-jüdische Kongreß“ statt, der eine wichtige Rolle spielte. Darüber hinaus gab man sich damit zufrieden, daß zunächst in Paris, dem Sitze der Friedensverhandlungen, ein Komitee, bestehend aus amerikanisch- und europäisch-jüdischen Vertretern, sich zum Sachwalter der jüdischen Interessen machte. Später fanden ״W elthilfskonferenzen“ statt und einzelne Institutionen blieben als ständige Körperschaften dieser Komitees und Konferenzen übrig, ln der Zeit vor der Verdichtung des Planes zur Schaffung der erweiterten Jewish Agency wurde wiederum die Frage eines allgemeinen jüdischen Weltkongresses ventiliert. Er kam nicht zustande. Vor zwei Jahren ungefähr tauchte der Plan von neuem auf. Einzelne Publizisten machten sich zu Vorkämpfern der Idee eines jüdischen Weltkongresses mit dem Hinweis, daß die bestehenden interterritorialen, sowie an Landesgrenzen gebundenen jüdischen Organisationen aus Prestigegründen der Partei oder der Organisation wenig Verständnis und Neigung zeigen, ohne von der öffentlichen jüdisehen Meinung in der Welt gezwungen zu werden, sich zu Anregern des jüdischen Weltkongresses zu machen. Im Sommer 1931 tagte anläßlich des Zionistenkongresses in Basel ein loses Komitee unter Führung von Vertretern ues American Jewish Congress und übernahm die Aufgabe, vorbereitende Schritte zur Propagierung der Idee eines jüdischen Weltkongresses zu machen. Die eingangs erwähnte Tagung des American Jewish Congress ist eine Fortsetzung der in Basel 1931 geführten Verhandlungen. Während die Diskussionen über die Möglichkeiten und den Sinn eines jüdischen Weltkongresses, allerdings ohne besonderen Eifer, in Amerika und in Europa geführt wurden, hat sich die Situation der Judenheit in der gesamten Welt entsprechend dem Fortschreiten der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krise in allen Ländern außerordentlich verschlechtert. Zu den politischen Schwierigkeiten der Juden gesellte sich eine spezifische jüdische Wirtschaftsnot, die an die jüdische Gemeinschaft gebundene Merkmale trägt. Ein wirtschädlicher und gesellschaftlicher gegen die Juden gerichteter Boykott macht sich jetzt auch in solchen Ländern geltend, in denen die Zahl der Juden gering ist und die bisher von offenen, antijüdischen Tendenzen frei zu sein schienen. In den Ländern traditioneller antijüdischer Strömungen hat sich die Not der Konstthiierung des American. Palestine Committee Washington, 24. Mai. (J.T. A.) Das im Januar 1932 in Washington begründete ״American Palestine Committee‘׳, das sich aus führenden Staatsmännern und Politikern der Vereinigten Staaten zusammensetzt und das Ziel hat, das jüdische Palästinawerk und die Errichtung des jüdischen Nationalheims zu fördern, gab am Sonntag, dem 22. Mai, abends, zu Ehren des in Washington eingetroffenen Präsidenten der Jewish Agency, Nahum So ko low, einen Empfang. Bei dieser Gelegenheit konstituierte sich das Committee und wählte den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, Charles Curtis, und die Senatoren Bor ah und Svvanson zu Ehrenvorsitzenden. Curtis und Borah gaben an Ort und Stelle die Zustimmung zu ihrer Wahl, während Senator Swanson, der als Vertreter der Vereinigten Staaten der Abrüstungskonferenz in Genf beiwohnt, von Genf aus die Annahme des Ehrenamtes telegraphisch mitteilte. Zum Vorsitzenden der Exekutive des Committee wurde Senator King aus Utah, zum Vizevorsitzenden der Exekutive das Mitglied aes Kongresses der Vereinigten Staaten, Hamilton Fish, der 1922 die Pro Palästina-Pesolution in dem Kongreß eingebracht hatte, zum Sekretär der Publizist William M. Hard, zum Schatzmeister William R. Hopkins, gewählt. Die Exekutive des American Jewish Committee setzt sich ferner zusammen aus den Senatoren Copeland, Lewis, Wagner und Staatskommissar Dr. Elwood Mcad, der bekanntlich einer der Experten der loint Palestine Survey Commission gewesen war. Senator Borah gab nach der Konstituierung eine Erklärung über die Ziele des American Palestine Committee ab, die dann auf Antrag von Senator King zum Beschluß erhoben wurde. In der Erklärung wird zum Ausdruck gebracht, daß das American Palestine Committee gebildet wurde in Uebereinstimmung mit der im ja^re 1922 vom Kongreß der Vereinigten Staaten angenommenen Resolution, in der die Vereinigten Staaten die Errichtung des Jüdischen Nationalheims in Palästina billigen. Sokolow würdigte in seiner Ansprache den Wert der amerikanischen Unterstützung für den Zionismus. jüdischen Massen bis zur Unerträglichkeit gesteigert. Die seit vielen Jahren in Uebersee latent gewordenen Tendenzen der Ab- Sperrung gegenüber Einwanderern sind bis zu einem Grade gediehen, daß gegenwärtig kein einziges Land, abgesehen von kleinen südamerikanischen Republiken, für die Aufnahme der überschüssigen und überflüssig gewordenen Juden in den Ländem Osteuropas in Frage kommt. Der scharf nationalistische Kurs in vielen Staaten hat eine Verstärkung des endemischen Judenhasses zur Folge gehabt. Das Judenproblem trägt allenthalben die gleichen Züge. Die jüdische Gemeinschaft wird fast überall als Fremdkörper empfunden und die Judenfrage zeigt ihr wahres Gesicht als Volks frage. Die Geneigtheit und Bereitschaft der Welt, in dem Wust der schweren eigenen Sorgen sich ernstlich 1:1it der Judenfrage im Sinne einer konstruktiven Lösung zu beschäftigen, ist heute geringer denn je. In einer solchen Situation wird die Treffsicherheit des Herzischen Aus- Spruches sinnfälliger als in den vorangegangenen Jahren. Diese Erkenntnis lautete: Ein Volk kann sich nur selbst helfen, oder es istihm nicht zu helfen. Ohne heute zur Frage, ob ein Zustandekommen eines jüdisehen Weltkongresses mit Beteiligung aller, des größten Teiles oder eines nur erheblichen• Teiles der Juden, möglich ist, Stellung zu nehmen, ist es vom Standpunkt einer jüdischen Publizistik, die die Judenfrage als eine Weltfrage betrachtet, unerläßlich, den Plan eines jüdischen Weltkongresses ernsthaft zu behandeln. Die Schwierigkeiten, die sich bei der Verwirklichung dieser Idee ergeben, sind bekannt Sie sind der Ausdruck der Zerrissenheit der jüdischen Gemeinschaft in der Welt. Es ist schwer, einen gemeinsamen Nenner zu finden, auf den sich die wichtigsten jüdischen Richtungen und Organisationen bringen ließen, um gemeinsam zu beraten. Die politischen Verhältnisse in der Welt sind derartig verworren, daß man nicht weiß, ob rein technisch die Tagung, namentlich wenn sie auf einen zeitlich nicht nahen Termin angesetzt wird, zustande kommen kann. Schwierig ist auch die Entscheidung darüber, wer legitimiert ist. an einem derartigen jüdischen Weltkongreß teilzunehmen. Es ist fraglich, ob man in einer nennenswerten Anzahl von Ländern demokratische oder scheindemokratische Wahlen von Delegierten vorzunehmen imstande sein wird. Trotzdem sollte man nicht von vornherein angesichts der großen Schwierigkeiten diesem Plane mehr Skepsis als Zustimmung entgegenbringen. Die Tatsache, daß der Judenhaß als politisch organisierte Richtung fast in der ganzen Welt aktiv ist, die Tat- Sache, daß die Vereinigten Staaten von Amerika, einst Ziel und Zufluchtsstätte von Zehntausenden von Juden, heute Staatsmittel aufwenden, um Einwanderer in ihre Ursprungsländer zurückzuführen, sind so grauenhaft, daß von jüdischer Seite aus Anstrengungen gemacht werden müssen, durch das Gewicht der eigenen Gemeinschaft auf den Ablauf des jüdischen Schicksals bestimmend einzuwirken. Ob und in welchem Maße diese Wirkung Bedeutung erlangen kann, ist nicht von uns Juden allein abhängig. Voraussetzung aber bleibt, daß man aus den gegebenen Verhältnissen Schlüsse zieht und nicht untätig die Wellen des Schicksals, das jetzt an die Grundfesten der jüdischen Gemeinschaft rührt, über sich hinwegbrausen läßt. PalSstina-Vortrag Vandervelde In Gen! Genf, 17. Mai. (J.T. A.) Der sozialistische Führer und frühere belgische Außenminister Emile Vandervelde und Frau Vandervelde sprachen in einer in Genf abgehaltenen öffentlichen Versammlung über ״Lage und Zukunft des Jüdischen Nationalheims“. Vandervelde wies darauf hin, daß der jetzige Präsident der Abrüstungskonferenz, Arthur Henderson, stets tiefes Verständnis für die zionistischen Ziele gezeigt ha1: und als englischer Außenminister diese Ziele nach Kräften gefördert hat. Demgegenüber sei die Haltung des früheren Kolonialministers Passfield bedauernswert, die Haltung des jetzigen Premierministers MacDonald ״nuanciert“. Den Shaw- Bericht könne man als in der Form neutral und im Inhalt parteiisch charakterisieren. Vandervelde polemisierte gegen die zionistische Konzeption der Revisionisten, deren Idee der Gewalt dem Wesen des Zionismus widerspreche. Die Einwände der jüdischen Arbeiterorganisation ״Bund“ gegen den Zionismus bezeichnete Vandervelde als grundlos. Eine Lösung der arabisch-jüdischen Frage könne nur durch Frieden und Verständnisbereitschaft angebahnt werden. Der Weg wird beschritten werden, so dornenvoll, er auch ist. Zum Schluß sprach Vandervelde von der moralisch-geistigen Größe des jüdischen Volkes, das sich durch die tausendjährigen geschichtlichen Erlebnisse nicht hat zerbrechen lassen. Frau Vandervelde berichtete über Frauenbewegung und Frauenarbeit in Palästina. Die Ansprachen des Ehepaares Vandervelde machten tiefen Eindruck aui die zahlreichen Anwesenden, unter denen man das Mitglied der Mandatskommission, Prof. William Rappard, ferner Prof. Ferrero, den belgisch-sozialistischen Führer de Bronkhere, Prof. Victor Basch, Dr. Victor Jacobson u. a. m. bemerkte. Zu Ehren des Ehepaares Vandervelde fand ein Empfang statt, auf dem Prof. Rappard in einer Ansprache seiner tiefen Bewunderung für das Palästinawerk Ausdruck gab und der Nationalfondskommissar Dr. Kleymann die Mitteilung machte, daß die Genfer Zionisten beschlossen haben, Herrn und Frau Vandervelde in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds eintragen zu lassen. Zur Rundfunk - Diskussion über Antisemitismus Von Dr. RobertWeltsch. Am 26. April fand im Rundfunk (Deutsche Welle) ein Streitgespräch über Antisemitismus zwischen dem deutschnationalen Polizeimajor Borck und dem Schriftsteiler von Oppeln-Broniköwsky statt, wobei Borck in einem recht unakademischen, aus Volksversammlungen bekannten Agitatorenton den antisemitischen Standpunkt vertrat, .während Oppeln-Bronikowsky seine ״Verteidigung“ iin Stile der nationaldeutschen Juden führte. Die ״Jüdische Rundschau“ hat in Nr. 35 diese Veranstaltung, die in der gesamten deutschen Judenheit stärkste Entrüstung hervorgerufen hat, gebührend charakterisiert. Bei seinen Gesinnungsfreunden fand Herr Borck eine gute Presse, und in einem offenbar aus einer Korrespondenz stammenden, in mehreren Zeitungen veröffentlichten Artikel wird mit Genugtuung begrüßt, daß im Rundfunk die ״in den völkisch denkenden Kreisen Deutschlands herrschende scharfe Mißstimmung gegen das Judentum“ zu Worte gekommen sei. Offenbar durch die zahlreichen Proteste veranlaßt, hat nun die Deutsche Welle für den 24. d. M. ein zweites Gespräch über dasselbe Thema anberaumt, diesmal mit Heranziehung einer jüdischen Persönlichkeit. So standen einander der Direktor des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Dr. Ludwig Hollaender, und der deutschvölkische Schriftsteller Dr. Wilhelm Stapel gegenüber. Das Oesprach hat sich würdiger und sachlicher abgespielt als das erste; auch waren die Redner in ihrer Art repräsentativer und legitimierter als bei der zufälligen ersten Personenauswahl. Dr. Stapel kennen wir aus zahlreichen Aeußerungen zur Judenfrage. Er war der Hauptredner bei der Nyoner Tagung des Weltstudentenwerkes zum Studium der jüdischen Frage vor ungefähr einem Jahre; damals traten ihm von jüdischer Seite Dr. Friedrich Brodnitz (C,-V.) und Ministerialdirektor Dr. Badt (Zionist) entgegen. (Das interessante Protokoll dieser Tagung ist jetzt im Verlag des Weltstudenten Werkes, 13 8c 14 Rue Calvin, Genf erschienen.) Seit seinem lesenswerten Buch ״Antisemitismus und Antigermanismus“ beschäftigt sich Stapel mit der Judenfrage, und die ״Jüdische Rundschau“ hatte öfter Anlaß, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Er hat in seinen Rundfunk-Aeußerungen jeden demagogischen Ton vermieden und das Thema prinzipiell zu fassen gesucht. Auch Dr. Hollaender blieb im Bereich des Prinzipiellen, wenn er auch natürlich nur die Meinung seiner Gruppe und nicht die aller Juden vertrat; es muß anerkannt werden, daß er bemüht war, innerjüdische Streitfragen nicht aufzuwerfen, soweit dies zu vermeiden war. Aber das Resultat war unbefriedigend. Es mag an der Technik eines solchen zeitlich begrenzten Gesprächs liegen, auch waren beide Redner anscheinend nicht ganz auf der Höhe, die Debatte geriet oft auf Nebengeieise, der Kern des Problems wurde nicht herausgearbeitet. Der Antisemitismus wurde nur von der deutsehen, nicht von der jüdischen Seite beleuchtet. Das Primäre der jüdischen Position, die Einzigartigkeit des jüdischen Schicksals, die durch das Galuth erzwungene Abnormität mit ihren seelischen Folgen, die jüdische Sehnsucht nach ganzem Leben, von all diesen den meisten Nichtjuden unbekannten Kräften haben auch die Rundfunkhörer am Dienstag nichts erfahren. Die Rede Borcks, so sehr man auch gegen den Mißbrauch des Rundfunks zu antisemitischer Agitation protestieren muß, war wenigstetis insofern aufschlußreich, als sie eine handgreifliche Illustration dafür bot, wie in Deutschland heute in unzähligen Versammlungen und Druckschriften das Judenproblem behandelt wird. Die Dienstag-Veranstaltung stellte sich andere Ziele, sie sollte zeigen, wie es um die Sache selbst bestellt ist. Sie gab aber nur einen unvollkommenen Ausschnitt. ln kurzen Worten lassen sich die beiden Standpunkte der Redner etwa folgendermaßen resümieren: Stapel geht aus von der Grundtatsache der Verschiedenheit der beiden Völker, die er aus biologischen, geschichtlichen, ethischen und religiösen Differenzen herleitet. Demgegenüber betrachtet Dr. Hollaender die deutschen Juden als einen Bestandteil des deutschen Volkes und begründet diese Identifizierung mit den bekannten Argumenten des C.-V,, z. B. mit dem Hinweis, daß die Deutschen keine einheitliche Nation, sondern ein Gemisch von Stämmen sind und daß eben auch das jüdische Element einen Stamm innerhalb dieser Nation darstellt. Es war jener Gedankengang, den wenige Tage zuvor Kurt Blumenfeld in seinem Berliner Vortrag so eindrucksvoll als dialektisches Vogel Strauß-Spiel enthüllt hat. Ich bin vielleicht legitimiert, zu dem Gegenstand noch einige Worte zu sagen, denn Dr. Stapel hat freundlicherweise am Beginn seiner Rede meine Aufsätze in zwei soeben erschienenen Diskussionsbüchern über die Judentlllllll1m1llllllllllll||||UllllllllllllUIII»lllllllll»llllllllllillllllllllllllllllllilllllllllllllllllltlllllllllllllllllllllllllll1n1llllllllllllllllllllll||IIIMIIIIIII|||»|||lllllllllllll||||||||||||||M|lllll||||||||||||||||||||||||||||l|||||||||||1mHIIIIIIII Das amerikanische Interesse an Palästina

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.