Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 104-105 (30.12.1936)
- Date
- 1936-12-30
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 18 JODISCHi RUNDSCHAU rlr. 104/105, 30, X«. 1936 Festalozzistr., 20.30 Uhr, I)r. L. Bcrkoviijj ״Die messianischen Kl• pitel bei Jc.,rhaj;1hu“; 14. Januar, Kottbusser Ufer, 20.30 Uhr, Dr. J. Jakoboviu: ״Jüdische Ethik“. Hebräische Lehranstalt der JOd. Gemeinde. Im Januar soll ein arabischer Kursus für AnUnjjer (einmal resp. zweimal wöchentlich je anderthalb Stunden) eröffne! werden. Lehrer: Dr. Moses Goldmann. Interessenten werden gelseten, «chriftliche Anmeldungen unter Angabe ihrer hebräischen Kenntnisse an N. Ilerggrila, Charlottenbürg 5, Kai-erdamm 101, zu senden. Monta(;«Vorlesungen der Lehranstalt für dl• Wistenschlft de• Judentum», Artillcric.tr. 14. Am 18. Januar: l’rof. Ilr. Tecplitz: ,,Ein Unterschied zwischen oricutaü™ 11cm und westlichem Denken“. Am 25. Januar: Pr. Larulecker: ״lieber einige Zusammenhänge der Recht«- Philosophie mit der Religion“. Am 1. Februar: l’rof. Dr. Oppenheimer: ״Siedlung“. Am 8. Februar: Dr. Licbc<hiitz: ״Das Mittelalter im Wandel der Geschichtsauffassung seit Jacob lturehardt". Am 15. Februar: Dr. Guttmann: ״Dczi-ionsrnutive im Talmud“. Am 22. Februar: Dr, Wiener: ״Isaak Abarbancl“. Zykluskarten durch das Sekretariat erhältlich. Zugunsten der Winterhilfe veranstaltet dos Jüdische Wohlfahrt•- und Jugendamt, Iie*irks»tellc HI, Norden, am 3. fanuar. 20 Uhr, in der Synagoge Ryke-tntUe. ein OrcheMcrlsoiizert. Es .spielt das Orchester des Kulturbundes. Snli-tcn; Siegfried l'riaü, Kita Atla>c. Ansprachen: M. Gottfeldt und Dr. S\var.scn־ky. Karten: Oranienburger Str. 20, Rosenstr, 2-4, Bczirksstclle Norden, Schönhauser Allee 22-25. Seelische Winterhilfe. 2. und 3. Veranstaltung am 5. Januar; 4. und 5. Veranstaltung am 6. Januar. Ilernlina-F'estsftle• Schönhauser Allee 28. Karten im WinterhiK-bezirk Norden, Ptippclallut! 3-4. — Veranstaltungen am 12. lind 13. Januar im MUiikem*reit1shaus, Kaiser-Wilhelm• Straße 31, Kindern;!,'!!mittag: 15.30 1'h.r; Bunter Abend: 20 Uhr. Karten im W'mterhiiKbrzirk Mute, Koppenplatz 6, Winterhilfsbezirk Norden, I'.rppclallec 3-1. Die Bibel singt. Im Ralunen de- Kulturbundes findet am 2. Januar, 20 Uhr, Svn.ignge Ka ׳>!11:׳m1 r.ibc. eine V'ernm-tiiltung: ״Die Bibel singt“ statt. Irir:tu!1!«-•!:.i-־ m;׳l verbind!■:!.!c Worte: Rat)!). Dr. Swarsensky. >111 wirkende׳ < >huk.rut״t Daw.l..״!m, liic lntrutor, Richard Altmann und Wilhelm Alnn.mn. D*» Sekretariat für Bildende Kunst (nniuict um 3. Januar, 11.30 Uhr, im Kluiiln im, Mat bmger btr. 5. fine «vuo Atr~־trUung. Es zeigen Atlicitcn: t.cund I :;!!■. b I )ru_\ tu»; Aimebev: R.itkuW'ckidJraun; Max Ilcitt!.1:01, l ag i׳!,' ׳ I!1־ i htigimg v14-—11 1:״ Uhr. Joseph Schmidt singt wieder in Berlin. Der berühmte Tenor Joseph Schmidt gibt in di•״״.-׳ Wmn-r wiciler mir Kouzcit in Berlin, und zwar einen Liederuni Atii-uabcml, vier am 18. J,i11u.tr im Buch- Saal st,!U finde•!. Kammer!»uslkalische Veranstaltung bei Weil, Clurlottenburg, Fasanen- «traße f> (!.,' 1 403•'!). .-V!11 5. Lmu.tr, 20 Uhr. Tee-Nachmittag bet Alice Sirnon, W.uinn-e. Ui-marckur.iCt• 3. Am 10, Jnrmar. 16.3׳) Uhr. Kauen auf s.fhnft!iehe Aafe!rderung. Mitwirkende: Oba! harter IVi’.Vrnw it-ch. I Ke SuiSmaim (Klavier). Judith Ferch (Geistig). I..־it1ra 1’eUi •un (Rezitation). Am Flügel: Fr.1n*i«k:1 I.e׳״ in. Famil ien - Nachrichten Herr Pal« Alexander, NO 16. Kleine Frankfurter Str. 18-19, begeht am 7. Januar den 80. Geburtstag. Frau Rosalie B er:n d t. geh. Zirker, SW 48, FricdrichstraSe 3, begeht ant 7. Januar den 88. Geburtstag;. Frau Janda Goldman 11, geh. Nicht', Wilmersdorf, Zubringer Str. 29, begeht ant 7. Januar dm 70. Gehurtitaj׳. Herr Rabbiner Dr. Ja׳ uh Mandel, Berlin-Wilmersdorf, UW and- Straße 47, beging am 20. Dezember seinen 80. Gelmrtstag. Frl. Rosa N e u tu a n n. Charlottenburg, Leibnizitr, 26, begeht am 3. Januar «len 80. Geburtstag. Frau Jette! Scheibe, ge!). Witt, Sehiineberg, Lindau« Str. 9, bcgeht am 12. Januar den 70. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 9. Januar (26. Tcweth): Joseph Pap i er ni c i»t c r, Sohn von Chairn Kr;!; :::,;nSpandau, FLcherstr. 3-4. Leo Gollanirt Fünfundsechzigcr. Nur mit Zögern schreibt man die Zahl 65 hin; Leo Gollanin, der immer junge, der uns so lange schon mit seiner Kunst beschenkt und hoffentlieh auch noch lange weiter beschenken wird, einer der trefflichsten Kantoren der Gegenwart, und vor allem der unübertroffene Interpret des jiidts-chen Volkslieds — auch wenn die Zahl seiner Jahre steigt: das, was er uns gibt, bleibt immer neu und frisclt. Harum wünschen wir dem Jubilar, der am a. Januar seinen 67. Geburtstag begeht, noch viele Jahre glücklichen Schaffens, in denen wir noch viel von ihm hören möchten. (Am Freitag abend findet aus diesem Anlaß ein Festgotfesdicnst in der Neuen Synngoge statt.) Synagogen-Nachrichten «jadische Gemeinde. Freitag abend: Synagogen mit altem Ritus sowie Lindenstraße und Friedenstempel 16.15 Uhr: Neue Synagoge, Liitzoustr. und Fasanenstr. 18 Uhr, Levetzowstr. und Schmargendorf 19 Uhr, Prinzregentenstr. 19,15 Uhr. — Jugendlltiprachem Rykestr,: Klappholz, PcstalozzLtr.: Dr. Boikovits, Neue Synagoge: Dr. van der ZyJ, Lindenstr.: Dr. Salomonski, Lützowitr.: Dr. Jospe, Fasanenstr.: Dr. Swarscnsky, Levetzowstr.: Dr. Maybaum, Fricdcnstcmpcl: Dr. Warschauer, Prinztegetitenstr.: Dr. Wiener, Schmargendorf: Dr. Brasch. — Irn Anschluß an den Gottesdienst: Oneg Schabbat: Lützowstr., Fasanenstr., Gnmewald, Kottbusser Ufer, Festalozzistr,, Fricdenstempel, — Sonnabend, morgens: Synagogen mit altem Ritus 9 Uhr, Synagogen mit neuem Ritas 10 Uhr (Schmjrgendorf 9.30 Uhr). Friihgottesdieitsti Rykestr. 7 Uhr, Kottbusser Ufer 7.15 Uhr, Linder«tr. und Levetzowstr. 7.30 Uhr. Im Anschluß an den llauptgottcsdienst: Üneg Schabbat: Rykestr., Neue Synagoge, Levetzowstr., Alte Synagoge, Prinzregentenstr. —• Jugendgottes.ljenst: Münchener Str. und Kottbusser Ufer; Lindenstr. (Lehrer Sabor). Lelirvortrag nach Mlm-Ita: Liltzowstr. (Dr. Salomonski). Fasanenstr. (Dr. Wiener). Schnbbat-Ausgang; 16.53 Uhr. — Wochentags: abends in allen Synagogen 10.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Kaiserstr. und Rykestr. 7 Uhr, Münchener Str.. Kottbusser Ufer um! Grunewald 7.15 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus 7.30 Uhr (außer Neu« Synagoge). Prinzregentenstr, abends 19.15 Uhr, morgens 7.30 Uhr, Vdrelns - Synagogen. Jüdischer Rclijionsvereln Friedenau- Steglitz und Umgegend, Stierstr. 21. Freitag 16.15 Uhr; Oneg Schabbat, Sonnabend 9 Uhr, Mincha 16.10 Uhr, Vortrag Dr. Winter, Sonntag 8 Uhr, Mittwochs 20 Uhr, Vortrage, Prof. Unna, Dr. Harry Levy. — Minjan Iwri, Rosenthaler Str. 44. Freitag 16.15 Uhr. Sonnabend 9 Uhr. Nach dem Morgengottc-dienst wird gemeinsam Amos gelernt. —- Bctti-Hamidraich, Wilmersdorf, Pariser Str. 4. Wochentags 7.10 Uhr und 16.15 Uhr, Freitag 16.05 Uhr, Sonnabend 7.15 Ultr und 9.15 Uhr. Mincha 16.10 Uhr, Mittwochs 20.30 Uhr Arbeitsgemein- Schaft: Die Wodiensidrah. (Leitung: Meyer.) — Israel. Vereinigung Lichtenberg, Frankfurter Alice 56. Freitag 10.15 Uhr. Vortragsreihe Dr. Rasentlml. Sonnabend 0 Uhr, Minciia 16.23 Uhr, Wochentags 7.15 Uhr und 19.30 Uhr. Sonntags 8 Uhr. — Synagoge Gesundbrunnen, I’rinzenallee 87. Freitag 16.15 Uhr, Sonnabend 9 Uhr, Mincha 16 Uhr. Lehrvortrag Dr. Alexander. Werktags 7 Uhr und 16.15 Uhr, Sonntags 7.30 Uhr. — Synagoge Passauer Straße 2. Freitag 16.15 Uhr, Sonnabend 9 Uhr, Mincha 10.10 Uhr. Lehrvortrag Rabbiner Broch, Wochentags 7.15 Uhr und 16.15 Uhr. — Jüd. Religion,gemeinde Charlottenburg, Schulstr. 7. Freitag 16.15 Uhr, Predigt: Hamburger. Sonnabend 9.30 Uhr. — Llppmanrt-Tauss- Synagoge, Gollnowstr. 12. Freitag 16.05 I'!,!. Sonnabend 8.45 Uhr, Jugendandaciit 15.30 Uhr. Mincha 16.05 Uhr. anschließend Midraschvortrag, Wochentags 7 Uhr und 18 Uhr. Morgens und abends Gemorn Schier. —־- Ohel Jizcttok, Licscnstr. 3. Freitag 18.15 Uhr, Sonnabend 8 Uhr, Mincha 15.30 Uhr, Sonntag 8 Uhr, Wochentags 7 Uhr und 16 Uhr. — Maimlach Joschuah, Dragoners!r. 34-S5. Freilag 16.15 Uhr, Sonnabend 7.15 Uhr und 9 Uhr, Jugendgottes• dienst 14.30 Uhr, Mincha 15.45 Uhr, Sonntag 8 Uhr, Wochentags 7.15 Uhr und 10.45 Uhr. — Synagogenverein Weißensce, Lothringen- Straße 22. Freitag 18 Uhr, Lehrvertrag: Sonnabend 10 Uhr, Schrift- Erklärung: Prediger Meyer, anschließend Oneg Schabbat — ״Betli Zion'*, Brimrsenstr, 33. Freitag 16.15 Uhr, Sonnabend 9 Uhr, Anspräche: Dr. E. Landau. Jugendgottesdienst 15 Uhr. Mincha 15.45 Uhr. Nach Mincha Lehrvortrag: Dr. E. Landau. Sonntag 8 Uhr, Wochentags 7.10 Uhr und 16 Uhr. — Jüd. Religionsverein der nördlichen Vororte, Hermsdorl, Albrechtstr. 10. Freitag 18.30 Uhr, Sonnabend 10 Uhr, Schrilterklärung: Dr. Klein. — Beth Scholaum (Minjan Mcndclsohn), Markgraf-Albrecht-Str. 11-12. Freitag 16.15 Uhr. Nach Maariw Lehrvortrag (Studienrat Loewenthal). Sonnabend 7.15 Uhr und 9 Uhr. — SchSneberger Synagogenverein, Münchener Straße 37. Freitag nach Maariw Sehrifterldärung, abwechselnd Dr. Altmann und Dr. Rosenwasser. Jeden Mittwoch 20.30 Uhr halachischer Vortrag (Dr. Aitmann). Täglich nach Maariw Lehrvortrage, Dozenten: Rabb. Dr. Aitmann. Rabb. B. Pcssen, Rabb. Rosenwasser. Ein Gedenkbuch der Gemeinde Nikolsburg. Aus Anlaß der Eröffnung eines Museums der Jüdischen Gemeinde Ni* kols bürg ist im Aufträge des Kuratoriums von Prof. Dr. Alfred Enge! ein Gcdcnkbuch mit zahlreichen wertvollen wissenschaftlichen Arbeiten herausgegeben worden, das auf über 130 Seiten in zahlreichen Aufsätzen hauptsächlich in deutscher, aber auch in tschechischer Sprache wichtige Beiträge zur Kenntnis dieser Gemeinde liefert. Prof. Engel schreibt über das neue Museum, Dr. Blum über die Synagoge, Rabb. Dr. Alfred W i 11 m a n n teilt Grabinschriften des jüdischen Friedhofs mit, ebenso wie Dr. Ludwig Levy über zwei alte jüdische Friedhofsgebräuche berichtet. Von dem verstorbenen Wiener Rabbiner Dr. David Fcuchtwang findet man eine Studie über einige Urkunden über Rabbi David Oppenheim. Rabb. Dr. Heinrich Flesch veröffentlicht den Rabbinatsbrief für den Nikolsburger Rabbiner Mordechai Benet und Rabb. Dr. Isak K ah a n jnibliziert einige Briefe des Rabb. Trebitsch. Prof. Manfred Lernberger umreißt die Beziehungen Simson Wertheimers, des bekannten Wiener Bankiers, zu Nikolsburg. Es finden sich ferner sehr interessante Arbeiten von Rabb. Ingber, Dr. L. Moses, Rabb. Moses Glaser und Oberkantor P e 11 in a n n. Dr.FrledmannwiederKultuspräsident Von unserem Berichterstatter J. R., Wien, 16. Dez, Fünf Wochen nach den Kultuswahlen fand gestern abend die konstituierende Sitzung des neuen Kultusvorstandes statt, in der die Wahl des Präsidiums (Präsident und zwei Vizepräsideuten), sowie der Mitglieder des Vertretcrkollcgiums durchgeführt wurde. Die umonistischc Minderheit mit ihren 13 Vertretern erhielt keine Vertretung im Präsidium, sondern muB sich mit drei Mitgliedern Im Vertreterkollegium begnügen. Die Sitzung, unter dem Vorsitz des Alterspräsidenten Dr, Max Stieglitz (Unionist), brachte folgende Wahlergebnisse: Zum Präsidenten der Wiener Knltusgcmeinde wurde mit sämtliehen 22 (zionistischen) Stimmen der bisherige Präsident Dr« Desider Fried mann (Zionist), zum ersten Vizepräsidenten Oberbaurat Robert Stricker, zum zweiten der Rat dei Stadt Wien, Dr. Jakob Ehrlich, gewählt, ln seiner kurzen Ansprache erklärte Präsident Dr. Friedmann, die Geschärte de» Gemeinde auch weiterhin nach objektiven Grundsätzen leiten ZU wollen. Zum Schluß richtete Alterspräsident Dr. Stieglitz einen Friedensappell an den gesamten Vorstand. Hebräische Arbeit in Karlsbad Es wird gewiß viele Loser interessieren, wie an einem Orte wie Karlsbad, u>o viele Juden aus aller Welt zusammen* strömen, die einheimische Judenschaft Bildungsabende be* treibt. Nachstehende Schilderung sendet uns eine aus Karls• bad eben zurilchgeUehrle Leserin. (Red.) Die Zionistische Ortsgruppe Karlsbad hat Anspruch dar* auf, ihrer besonderen Aktivität wegen, lobend erwähnt ®l werden. Bei ihrer Aktivität, die grundsätzlich alle zionisti* sehen Aufgaben und Arbeiten umfaßt, verlangt sie als Selbst• Verständlichkeit die Erlurmmg der hebräische« Sprache, Ihr Pius gegenüber anderen Ortsgruppen mit hebräischen Sprach- Kursen ist ihre hebräische Sprachschule, die seit drei fahren unter technisch mustergültig gefühlter Leitung des Herrn Dr. Walter Kohner, Vorsitzendem der Tarbuthkommission, steht; während der gesamte hebräische Unterricht its Händen des Herrn Men ach em Goldenzeil liegt. Im letztet! Wintersemester stieg die Schülerzahl von 32 auf 97, d. lu um das Dreifache. Der Unterricht ist trotz strenger Disz.iplit1 frisch und lebendig, und alle Schüler (zwischen 8 und 50 Jali« ten) bezeugen dabei, freudig mitarbeitend, ihr ernstes Interesse an der hebräischen Arbeit. In einem daneben regelmäßig zum עינג שבת zusammenkommenden חוג עברי liest man anfangs תנ*ך, hört dann Erklärungen zum Wochenabschnilt (nach Anleitung der ״J. R.">, später Vorträge — mit anschließender Diskussion — entweder vom Leiter, Herrn Goldenzeil, selbst oder von einem der Teilnehmer. Gäste, in- und ausländische, vorwiegend Pa!&* stinenser, referieren über Themata, die ihr •Land betreffen, und mit einigen hebräischen Liedern schließt der stets anregende Abend. 120 Menschen, d. h. 13 */» der jüdischen Bevölkerung Karlsbads, lernt Hebräisch und vervollkommnet sich darin; ein Beweis dafür, wie richtige Leitung das zionistische Utii hebräische Interesse zu wecke« imstande ist. Lotte Preis Ausbildung von Chaluzim in Holland. Die holländische Vereinigung für technische Ausbildung von Palästina-Pionieren, an deren Spitze der frühere Vorsitzende des holländischen Zionistenverbandes, Dr. Albert van Raalte, steht, hat eine Propaganda-Aktion eingeleitet, die auch von Dr. Weizmann in einer besonderen Kundgebung warm befürwortet wird. In diesem Zusammenhang berichtet die Vereinigung über die bisher geleistete Arbeit. Bis zum 1. November 1936 sind 336 Jungen und 202 Mädchen ausgebildet worden und nach Palästina gegangen. Außerdem wurde durch die Vereinigung in den Jahren 1934 bis 1936 die Alijah von 89 misrachistischen Chaluzim ermöglicht. Gegenwärtig befinden sich 254 Zöglinge (150 Jungen und 104 Mädchen) in Ausbildung. Von Ihnen besitzen 118 die holländische, 109 die deutsche und 27 eine andere Staatsangehörigkeit. Von den bisher ausgebildeten und durch die Vereinigung beförderten Jugendlichen sind folgende Fächer gewählt worden: Handwerk (46 Jungen), Viehzucht (55 Jungen), gemischte Landwirtschaft (65 Jungen und 124 Mädchen), Butter- und Käseerzeugung (32 Knaben und sechs Mädchen), Gartenbau (65 Knaben und 66 Mädchen), Arbeit in landwirtschaftliche« Versuchsstationen und Laboratorien (45 Jungen und 23 Mädchen), Geflügelzucht (66 Mädchen), Arbeit im Kinder- und Waiseuheim (52 Mädchen), Kranken* pflege (35 Mädchen), Arbeit in Entbindungsheimen (3 Mad* che«) und Wäscherei (6 Mädchen). B. NEUMANN Kurfürstendämm 205 j t 371« PIANOS RADIO Ihre Hochzeit, Ihre Famil ien f es tlichkeit nur beim ■TO meUier Hugo Kaufmann Ergtkl. Amffthysag In und «gfi«r1n Harm«! Raume im Haus werden nidit berechnet Rejlanranl u.Sladlhüdier u. Auf*• d. j. Gern- Berlin W 62 / Kleiststraße 14 / B5 5109 Zimmer mit voller guter Pension frei Qtueüs כשר Klag• und mwndUsen Kurfüralendamm 22, N ä h Zoo AuinoHtuno von Pettllchkoiten. i j 1 Bum. 2245 Aufsicht K»snhr.*Komm. Jüdische Gemeinde Her!in Klaviarsllmiwtr PEREZ, B 2 Steg!. 1920 m>31. Dezember im PRINZESS-CAFE ״. WEISSER KATER Kurfürstendamm 214 u. CAFE-RESTAURANT WITTELSBACH Bayerischer Platz2 ■Intrttl trat zaitgemiB• Prell• Um Zu.prwcK bittat OSKAR ABERBACH Januar 2.3. Sonasbd./SoBBtAg ■ Jiidlicher Kulturbund Berlin t.V. Kleinkunstbühne Künstlerisch• Leitung; MAX EHRLICH Jonuar 9./10. Sosnkbd./Sonntsp Jetzt Schumann,oal, LOtzowstr. 76, 30.30 Uhr, ieden Sonnabend u.Sonntag Die neue Revue Kein Verzehr J/M'UohQ' aid!' 22 Bilder von Willy Rasen u. 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