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Jüdische Rundschau · 1936-12-23 · Heft 102-103 (23.12.1936) · page 18

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 102-103 (23.12.1936)
Date
1936-12-23
Page
– (sequence 18)
Language
German
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s״rtp 8ז JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr 102/103, 23. XII. 1936 Lebensversicherung des Auswanderers Für sehr viele Auswanderer, gleichgültig, ob sie nach Palästina übersiedeln oder in ein anderes Land gehen, besteht die Frage, was aus den Lebensversicherungen aller Art werden soll, die in früheren Jahren bei deutschen oder auswärtigen Versicherungsgesellschaften abgeschlossen wurden. Die Devisenstellen haben sich mit einer Regelung dieser Frage wiederholt beschäftigt. Auch der letzte Erlaß enthalt wieder Abänderungen gegenüber der bisherige» Praxis. Für Versicherungszahlungen an Auswan• derer gilt folgendes. Man muß unterscheiden zwischen Versicherungszahiungen im engeren Sktne, also Auszahlung von Versicherung«- oder Schadenssummen bei Eintritt des Versicherungsfalles und Anträgen von Auswanderer« auf Aus- Zahlung des Rückkaufswertes einer Versicherung oder Gewährung eines Policedarlehens. Gemeinsam für beide Fälle ist das Voranstellen der Frage, ob der Versicherungsberechtigte bedürftig ist. Gleichgültig ob cs sich um Vcrsicherungsvertrage, die aut ausländische oder inländische Währung lauten, handelt, kann eine Devisenverwendungsgenehmigung erteilt werden, wenn der Nachweis der Bedürftigkeit durch amtliche Bescheinigung erbracht werden kann. Ist die Aus- Zahlung ohne Inanspruchnahme der Devisenbestände der Reichsbank nicht möglich, so kann eine Devisenerwerbs־ genehmigung erteilt werden, wenn der Berechtigte nachweist, daß er sich in einer wirtsc 11 ältlichen Notlage befindet, die die Ueberweisung dringend erforderlich macht. Wird der Nachweis der Notlage!lieht erbracht, so erfolgt die Einzahlung auf Auswandcrer-Spcrrko nto, wenn der Berechtigte damit einverstanden ist. Praktisch bedeutsam ist die Bestimmung, <1:11! auch ohne i’riifung der Bedürftigkeit der Versicherungsbetrag an i u 1 ä n d i s c 11 e Angehörige insbesondere als U!1 t e r s t 111 t u n g oder als Darlehen ausgezahlt werden kann, wenn kein Verdacht vorliegt, daß die Beträge ins ,Ausland verbracht werden sollen. Es werden aber in jedem Falle bei Anträgen aut Auszahlung von Versicherungsbetragen besondere Ermittlungen angestellt. Die zuständigen Stellen sind angewiesen worden, darauf zu achten, ob der Verdacht begründet ist, daß der Versichern iigsAbscliluß oder die Herbeiführung der Fälligkeit zum Zweck« der Kapitalflucht erfolgt ist. Außerdem muß eine Unbedenk* 1 i c h k c i t s b e s c h e i 11 ו g u n g des iur den letzten iriländisehen Wohnsitz des .Auswanderers zuständigen F inanzamtes beigebracht u erden, U 11 > Steuerruckstände nicht mehr bc- Stehen. Bei Anträgen auf Aim/ahlutigj des Kuckkaufswertes oder auf P.dic-darlc'ien soll e:ne OnKthmitning auch ohne Prüfung der Bedürftigkeit erteilt werden, wenn der klickkauf-weit oder der 1 >ari!•!!cti-bctrag in voller Flohe auf fällige oder fällig weidende Prämien oder Zinsen verrechnet werden soll. ',Eine weitere praktisch wichtige Frage ist die Möglichkeit, au si Sperrgut haben Versicherungsprämien zu bezahl eu. Pkee Möglichkeit besteht, wen« der ursprüngliehe Kontoinhaber den Versicherungsvertrag für sich oder zugunsten seiner Angehörigen abgeschlossen hat. Bei Ver- Sicherungsverträgen, die nach dem 16. Juni 1936 abgescHo*- sen, verlängert »der erneuert worden sind, gilt folgendes: Die öenehmigung zur Zahlung von Versicherungsbeiträgen aus Sperrguthaben wird nur unter dem Vorbehalt erteilt, daß Leistungen der Versicherungsgesellschaft in voller Höhe wieder auf ein gleichartiges Konto zu verbringen sind. Für Ausländer, die nicht Auswanderer sind, gelten besonder« Bestimmungen, bei ihnen kann unter bestimmten Voraussetzungen von einer Nachprüfung der Bedürftigkeit abgesehen werden. Ebenso interessieren hier nicht die An- Ordnungen über Prämienzahlungen aus Vcrinögenserträguissen von Ausländern. Bisher bestand die Möglichkeit, Lebensversicherungen, die auf eine fremde Währung lauten oder Fremd- Währungsanteile von Versicherungen, die auf Reichsmark umgcsteltt worden waren, in den ausländischen Bestand zu überführen. Die Versicherungsgesellschaft mußte die Erklärung abgeben, daß die Devisenbestände der Reichsbank durch diese Ueberfühning nicht in Anspruch genommen zu werden brauchten- Vielfach haben sich in der Praxis die Versiehefungsgesdischaften geweigert, eine solche Erklärung abzugeben- Dies hat die Reichsstellc veranlaßt, von der Bei- Bringung dieser Erklärung abzusehen. Wenn also künftig eine solche Lebensversicherung vor der Auswanderung zurückgekauft wird, kann die Reiclisbank dem Versicherten die ihm anfallenden Devisen belassen, ohne daß es einer Erklärung der Versicherungsgesellschaft km obigen Sinne bedürfte. Schließlich muß noch eine Erleichterung gegenüber der bisherigen Ordnung Erwähnung finden, die in zahlreichen Fällen praktisch werden dürfte. Die Ueberfühning von Lebens- Versicherungen in den ausländischen Bestand einer Lebens- Versicherungsgesellschaft wurde bisher nur unter der Voraussetzung genehmigt, daß cs sich um eigene Versicherungen des Antragstellers handelte, die vor dem 15. Juli 1931 abgeschlossen worden waren. Nunmehr kann eine solche Uebertrayung auch genehmigt werden, wenn sie zugunsten von Angehörigen des Auswanderers vor dem erwähnten Termin eingegangen worden ist. Als Angehörige im Sinne dieser Bestimmungen gelten Ehegatten, Geschwister sowie Verwandte und Verschwägerte in auf- und absteigender Linie. Dr. E. Roth Aus Literatur und Kunst Heute, Mittwoch, findet, wie uns aus Wien berichtet wird, im Jüdischen Kulturthenter die deutsche Uraufführung von Sei in 10111 A I e j c 11 e m s Komödie ״S c h w e r zu sein ein J u d’“ in der deutschen Uebersetzung und Bearbeitung von Jakob Rosen t ha 1 statt. Regie: E. J u b a I. (Im heutigen Palästinateil ^berichten wir über die hebräische Aufführung des Stückes in Palästina. — Red.) Der 23jährige Fritz Brainin, ein Neffe des hebräischen Schriftstellers Rubin Brainin, erhielt für eine Sammlung un* gedruckter Gedichte den Literaturpreis der Julius-Reich- Stiftung in Wien. Von dem Komponisten WolfgattFraenkel wird am 5. Februar in Haarlem (Holland) sein neuestes Werk, eine Kantate für Altsiimme, Streichorchester und Kesselpauke uratifgefiihrt werden. Das Konzert stellt unter Leitung des holländisciten Kapellmeisters Sduiurman, die AUpartie singt Frau Paula Salomon (Lindberg). Oberkantor Richard Cohn aus Fürstemvaldc singt am 13. Januar 1937 um 211.15 Uhr im Brüsseler Sender Arien. In Paris werden verschiedene Filme jüdischen Inhalts und mit jüdischen Stars gezeigt, eine jiddi.-.clie Verfilmung vor! Gordins ,,Jüdischer König Lear‘‘, ״Au der Grenze“, dann ״Taras Bulba“ mit Harry Baur, In ״Rotlisdiild“ spielt Harrv Baur die I Luipf rolle, seine Partnerin ist Claudctte Colixrl. Die neueste R״!le des bekannten Charakterdarstellers ist Beethoven, der Film ist dieser Tage fertiggestellt worden. Delegiertentag des Misractii Pie Lhiabhängige Misrachi Landcsorganisation Deutschlands veranstaltet am 26. Dezember einen Delegiertentag in Leipzig. Es wird über die einzelnen Tätig!,eitszweige (politische Arbeit, Ortsgruppenarbeit, Jugendarbeit, Frauenarbeit) berichtet werde« utid gemeinsam die weitere Arbeit besprochen werden. Die Probleme der Zusammenarbeit mit der ZvfD. sowie die Beziehungen des deutschen Misrachi zum Weltmisrachi sollen geklärt werden. Der Delegiertentag soll auch über die Tätigkeit des Brit Cbaluzim Datiim, des Brit Hanoar und über die Misrachi-Arbeit in Erez Israel, insbesondere ln den Siedlungen des Hanoel Jlamisrachi, unterrichtet werden. Dein Delegiert entag steht satzungsgemäß die Wahl der Landeszentrale zu. Die Referate sollen möglichst kurz gehalten werden, um in eingehenden Debatten alle Ansichten zu den verschiedenster! Fragen ausgiebig zu Wort kommen zu lassen. Die Tagung soll durch eine öffentliche Kundgebung abgeschlossen werden. Im Anschluß an den Delegiertcntag wird am 29. und 30. Dezember der Bundestag der T'nuat Tora wa’Awodah (Z e i r e M 1 s r a c h i, Brit Hanoar und Bachad) zusammentreten. Zirka 100 Ortsgruppen werden durch ihre führenden Chawerim vertreten sein. Dort werden alle Fragen des Bundes und seiner Erziehungsarbeit besprochen. Der Bundestag soll die Richtung der Bundesarbeit für die nächsten zwei Jahre bestimmen und durch grundsätzliche Ausaprache über unsere Ideologie eine bewußte Haltung unserer Chawerim fördern. Schach Bearbeitet von J. Miese■ Nachstehend geben wir zwei recht gefällige Komposition nen des bekannten Berliner Problcroküastlc«. Aufgabe Nr. 16 Aufgabe Nr. 17 Von Paul Rosenblaff in' Berlin * b c d » f £ h 8*% Matt in zwei Zügen Lötung der 1. T b4—b3, L beXoWt 2• S f&—«3 matt » b d e ( | 11 1״m v<? »«,*,י 1;־ Ip W ׳«׳ י k Matt in zwei Zügen Aufgabe Nr. 14 1.a4Xb3 2. D a2—a8 n!att 1.K et—d5• 2, T b3—e3 matt i.c2—clD 2■ 1) »2—•g2 matt 1. . - . . beliebig anders 2. T 113—e3 matt Lösung der Aufgabe Nr. 15 1■ T bB—116, L!;1X1)8 1.T dl—du 2. S c2—•3t usw. 2, Se2—c3f usw. f6—f5 1.<■7—15 2. S t2׳—t3־f usw. 2. S c2—c3f usw. 1. . . . . I. gl—!14 2. T 1,6—cOf usw. Im Qbiigcn droht 2. T b8—c6 rnatl. Beide Aufgaben wurden richtig gelöst von: I)r. Herbert E. Hirschberg in Berlin-Charlottcnburg, Rosa und Margot Süßermann in Berlin, Dr. Ernst Böhm in Brieg. Aufgabe Nr. 14 wurde richtig gelöst von! L. K. in Pirmasens, Aus den Jüdischen Schach leben in Deutschland. Zwecks AnreyunR und Förderung des jüdischen SchaeMebens hat. J. Mieses kürzlich eine Anzahl jüdischer Schadivercinc besucht und Vor- Stellungen im Simultanspiel gegeben, wobei er folgende Ergebnisse erzielt(!: Leipzig (20. Oktober): 16 Partien gewonnen, 2 verloren, 3 remis; München (10, Novemitier): 17 gewonnen, 8 retni*; Stuttgart (11. November): 10 gewonnen, 3 verloren, 1 remis; Heilbronn (12. November): 13 gewonnen; Berlin (20. Novemfc-r)r 10 gewonnen, 2 remis; Münster (29. November)* 16 Partien gewonnen und gleichzeitig eine Blindjiartie (gegen MatuszaU) remis gemacht; Gelsenkirchen (30. November)! 17 gewonnen, 4 verloren, 9 remis; München - Gladbach« 22 gewonnen, 1 verloren, 4 remis; Breslau (7, Dezember)• 13 gewonnen, 1 verloren, 7 remis. Von zwei am 8. Dezember gleich» zeitig gespielten ernsten Partien gegen Harnik und Blclschowsky ging die gegen Ilamik für den Meister verloren, während er di« andere gewann; Dresden (9• Dezember): 16 gewonnen, 1 verloren, 2 remis. Mieses bat somit von 193 Simultanpartien 147 gewonnen, 12 verloren und 34 remis gemacht, was einem Gewinn» Prozentsatz von rund 85 0/0 entspricht. Verschiebung des Schichkengresies. Die zweite Jüdische Schach« meisterschaft, die vom 25. bis 31. Dezember in Frankfurt statt* finden sollte, muß aus technischen Gründen abgesagt werden. De* neue Termin wird an dieser Stelle bekanntgegeben werden. In der Schach-Abteilung des Bar Kochka-Hakoah zu Bettln fand ein kürzlich veranstaltetes großes Blitzturnier lebhaften Zuspruch und ergab folgendeFreisträgcr: Kapitän, Lipszyc, Moritz. Dr. liecht, Obstfeld__ Augenblicklich findet die Austragung de» Wintcrturniers um die Berliner Jüdische Meisterschaft 1936.1037 in drei Klassen statt, Seit der Verlegung der Spielräume in das Heim Kosc-nt Inder Str. 44 findet an den Spielulrcnden Dienstag und Donnerstag ab 20 Uhr ein lebhafter Scliaclibetrieb statt. Der jüdische K 11 n s 11 e r - V t_• r c i n in Polen veröffenllicht in der erbten Nummer seines Nannichteiiblattes folgende Statistik: Der Verein zählt 321 Mitglieder^ davon 119 1 rauen. 2s i Sdiauspicler, 4 Regisseure, 6 Dirigenten, 1 Dekorati!insma'er, 1s Souffleure, 5 Iiispizit!!teil, £.l Geschäfts* führer, (12 Mi g ledt-r leben im Ausland, von 21!) in Polen leben• den haben 213 Arbeit und spielen in 15 Truppen» von denen 12 auf Teilung spielen. Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Im J i b n e h - V e r I .ו g Dt der ״Oroteske Marsch“ von Joachim Stut־cl1cu־sky für Orchester erschienen, D«r Oberrat der Israeliten für Baden in Karlsruhe hat an alle b a d e n s c 11 «.11 ׳ S y 11 a g o ge 11 r a t e nachfolgendes Schreiben gerichtet: ,,Der Zimii-tiselte Ciruppenverband Baden, Württemberg, 1'f.iU in Mannheim ist an uns mit der Bitte herangetreten, daß die Möglichkeit, anläßlich des Aufrufs zur Thora-Verh׳M,j11g zugunsten de» Keren Ka* jemeth Leiisraet nt spende!!, auch in denjenigen Ge• meinden geschaffen werde, in denen sie bisher nicht bestand. Im Hinblick aut die Wichtigkeit der Aufgaben de! Keren Kajcmeth körnt nen wir hiermit diesem Wunsche des Zionistischen Gruppen verbände* nacti.“ Jüdische Darlehnsknsse in Paris. Der Präsident der jüdisehen Darlehnskasse 1!1 Paris, Jules Hayent, hat in einem Interview ausführlich tiher die Tätigkeit dieser Organisation berichtet. Die Darlehnskasse, ״Gusse Israclite de Prets“, ist in Zusammenarbeit zwischen den jüdisch-französischen Körperschäften und der ״Anienairi Reconstruction Foundation“, «n der ״Ica“ und ״Joint״ maßgebend beteiligt sind, gegründet. Die wichtigste Aufgabe der Ka-se ist, den jüdische!! Flüchtlingen aus Deutschland, die sich selbständige Existenzen in Frankreich schaffen wollen, ihre Einordnung in das französische Wirtschaftsleben durch Da riehen zu erleichtern. Jules, Havetn bctonte, daß die Darlohnskasse einen ersten Versuch der konstrukfiven jüdischen Wirtschaftshilfe in Frankreich darstellt und daß dieses Beispiel ähnliche Gründungen in der fronzötischen Provinz und in Algerien anregen wird. Die Dar- Ichnskawe gewährt jüdischen Familien, die dauernd in Frank• reich leben, Darlehen bis zur Höhe von 3000 Frcs, Abgesehen von dieser finanziellen Hilfe vermittelt die Dark׳hnskas»e auch für die neuen Unternehmungen Absatzmöglichkeiten, besorgt billige Werkzeuge usw. Die Leitung der Darlehnskasse richtet letzt einen dringenden Appel! an die französisch-jüdische Oefferitlichkeit, ihr neue Mittel für die Weiterführuug ihrer produktiven Tätigkeit zur Verfügung 2u stellen. Berichtigung(. Das Photo vom Bröltalhau* (״J, R.“ Nr. 101) stammt nicht, wie irrtümlich angegeben, von Herbert Sonnen• feld, sondern von Bruno Sommerfeld, Zionistisches und Gemeindeleben Altenburg.Meuseltviti. Die am 12■ Dezcinl ׳er »bgchaUci« Cha* nukkah-Vcran.-jial tung, bei der Landgerichtailircktor a. 1). Alterthum. Leipzig, die Makkabiierrcdc hielt, hatte sich eines guten Besuchet) zu erfreuen. Beuttien (Oberschtes,). Am 8. Dezember hielt Rabbiner Dr, Geld in der ZOG. einen Vortrag über: ״l'erez und Scbolem Alejchern“. Beverungen. Herr B. Ekhwald verläßt dies Gemeinde, um nach Erez Israel übcrziislcdeln. üow.old ab langjähriger Rcpräüentant, wie auch als Mitglied des Vorstandes» dessen Vorsitrender er 13 Jalirc lang gewesen, hat er das Gesdliek der Gejueiude mit Unrücht geie-itet. Bingen. Die ZOG. veranstaltete vor Chantjltkah unter Leitung von Rabbiner Dr. La*»ras (Wiesbaden) ein« Arbeitsgemeinschaft über; ״Die Itasiuonücrze;;“. Brandenburg (Havel), p:e ZOG. veranstaltete am 10, DcK-niber in der byimgoge eine C'lanukkaJiT'eier• Dr, Oskar Adler, Ketlm, hielt das Referat. Außerdem wirkten mit: Wenter Bukofzer, Berlin (Rezitation), und Oberkantor Bernhard Holländer) Berlin. Der Makkabi-Itazair stellte einen Sprpcliclior. Bremen. Bei der CltauukkahT'eier der ZiotsUtiichon Ortsgruppe sprach Karl Abt, Breslau. Ueber das Thema de* jüdischen Geilte» in Ere* Israel sprachen Alexander Adler in einer Kundgebung des Mjsraebi und ' •r. Ehr mann (Frankfurt am Main) aut einem GenieinJeabernl. GentciniJcrabbiucr Dr. Hoff mann leitete den Gemeindeabend «in. ■ Frinkenstein (Sehl«».). Atn 33. Dezember führto Bezirb.dehrer Pakulla (C.roß-'Vartenbcrg) swei Palfist inahlme vor. Gotthard Schocps hielt ein Referat über; ״MakkaWetgrist“. Jülich, Am 10. Dezember veranstalteten die ZOG. und die Hakoah «ine M»kkabilcrfeirr. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Hugo V p fi, hielt Lehrer Willy Rollen die Maklctibäerrede. Kurt Triedmtnn rezitierte aus ״Jewtnia*״, Herr Spieg«l (Düsseldorf) «ang einige 1-ioder. K8tn. Atn 7. Dezember sprach Dr. Iians Cup eil, Berlin, Uber: ,.Di« Königlich« Kommission“. Lübeck. Die Gemeinde I.übeck feierte an! 12. Dezember Chanukkali. In seiner Ansprache schüdwte Dr. Plescb, Hamburg, den Bedeutungswandel, den das Chanuklcahfest erlebt hat Rabbiner Dr. Winter, Lübeck, wies auf die Bedeutung dieses Festes hin. Welßcnfels (Saal«), Am ersten Abend Cltanukkah veranstaltete die ZOG. eine Feier, bei der Dir. a. D. Altert 11 um, Leipzig, sprach. Ankündigungen Bingen: ZOG, Am 4. Januar Vortrag Kabb. Dr■ Orünewaki. Mannheim, in der Synagoge filier! ״Wandlungen unserer <;:־schuhte“. —י Brandenburg (H*v*l)t ZOG, Am 8. Januar, 20.30 Uhr, im Ge- TOfcitolusimnxjr, Heimabend, Fam Illen - Nachrichten Frau Eva A p i e I, Bonn, Meckenheim«• Str, 4, beging am 22. Des. den 90, Geburtstag, Herr Jose{ (.';:im und Frau Frarwiska, geh. Stern, Frankhjvt wr» Main, Hanauer Str. 36, begehen am 1. Januar die ailberne Hochleit- Frau Aurelie Danzigcr, Rclilocbau (Grenzmark), bei Benno Iler, zog, beging am 21. Dezember den 76. Gelmrtatag. Herr Siegmund II irsebberg und Frau Rosa, geh. Itaer, Frankfurt am Main, Oberlimim 98, begelien am 28. Dezember die silberne I loehtcit, Frau Flora J a p h c t. Magdeburg, Arndtstr, S, begeht um 25. De׳ zember den 70. Geburtstag. Frau Sophie I.ercb, 6, Limes Avenue, Goltlcrs Green, London, X\V 1L, beging am 20. Dezember den 70. Geburtstag. Herr Selig W e 1 11; e i m. Burg.-tcinfnrt in Weatlalen, begeht am 2. Januar den 80. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 26. Dezember (12. Tcwetli): Arthur Marx, Sohn von Wwe. Moritz Marx. Bingen um Rhein, Gau str. 38. — Stefan Weil, Sohn von Julius Weil, Oifuiiburg in Baden, Wilhelm!tr. 6, — Am 2. Januar (19. Teweth); Hermann Höchberg, Sohn von Joseph Uorhlrcig. Saatbiitcken, 1«1 WttUim 8- -י Am 9. Januar (28. Teweth)! Jojcpl; C u [> i a r me i» ter, Sohn vo» Chaim Capkrweiiter, Span־ üau, Fischerair. 3-4.

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