Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 102-103 (23.12.1936)
- Date
- 1936-12-23
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Sötte 16 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 102/103, 23. XII. 1936 Der Wirtschaftsaufschwung Erklärungen dar Hlstadrutfi Bei einer in Tel-Awiw abgehaltenen Versammlung de» Allgemeinen jüdischen Arbeiterverbandes wurde darauf hin• gewiesen, daß im Jahre 1936 6 Millionen Pfund von Juden in Palästina investiert wurden, davon 3'/» Millionen in der Landwirtschaft. Die jüdische Wirtschaft Palästinas hat in diesem Jahr 10000 jüdische Arbeiter neu ab• sorbiert. Im Vergleich zu den Verhältnissen, die Ende 1935 herrschten, hat sich die allgemeine Wirtschaftssituation bedeutend gebessert. Die Zahl der jüdischen Bevöl* kerung Palästinas Ende 1936 wird aut 410009 geschätzt. Der Allgemeine jüdische Arbeiterverband zählt bereits 100009 Mitglieder. Angst vor Wirtschaftskrise Der Tel-Awiwer ״Dawar“ schreibt, wie uns berichtet wird, in einem Leitartikel: Die Angst vor einer Wirtschaftskrise läßt denen, die über das Schicksal unserer Einwanderung zu bestimmen haben, keine Ruhe. Um recht« zeitig vorzubeugen, sieht die Regierung sich veranlaßt, die Einwanderungs-Schedulen von vornherein zu kürzen. Mr. Mills erklärte offen: Ich erfülle die Wünsche nach Arbeiterzertifikaten deshalb nicht j׳anz, weil ich die Zahl der Arbeitslosen, die der (/)Öffentlichkeit zur Last fallen könnten, im Falle einer Krise möglichst gering halten mochte. Diese Sorge der Regierung um das Wohl der Landesbewohner wäre durchaus lobenswert, wenn sie von Taten begleitet wäre, die dem Eintritt einer Krise vor zu beugen suchen. Die Palästina-Regierung tut jedoch das Gegenteil. Nicht nur, daß sie die jüdische Wirtschaft in keiner Weise stützt, setzt sie ihre Aufnahmefähigkeit durch die Ein- Schränkung der jüdischen Einwanderung noch herab. Sie unternimmt nichts dagegen, daß die Wirtschaft zur Freibeute einer ungezügelten Einfuhr, sei es aus Japan, sei es aus anderen Ländern, wird; daß das Kapital der Landesbcwohner soweit als möglich dem Wirtschafts- Kreislauf des Landes zugute kommt; daß wenigstens ein Teil ihrer Einnahme-Überschüsse zu günstigen Krediten an die heimische Industrie, Landwirtschaft und städtische Siedlung verwendet wurde. Durch sulche konstruktiven Mitt e * könnte die Regierung wirklich einer wirtschaftlichen Krise Vorbeugen, wenn sic sich aufrichtig und ernstlich wegen der möglichen böigen Sorge macht. Familien - Nachrichten Herr Julius D dirtus und Fjju Frieda, ge!). Kte-emcM. Tel-Awj»-, Pinsker Sir. 7. beging11 ׳ im November die dlbcrnc licx'hteit. Frau Fanny L e r e 11, Tel-.\w׳i»׳, Rothschild-Boulevard 111, begeht am 25. L)c־ze:1i!x.׳r deu 6U. Geburtuag, Neues Strafrecht Wie aus Jerusalem gemeldet wird, ist in Palästira» ein neues Strafrecht an Stelle des bisher geltenden tfirkischeu Rechtes eingeführt worden, und zwar eine Form des englischen Rechtes, die durch das ostafrikanDche Gesetzbuch nach Palästina gekommen ist, aber den lokalen Bedingungen gemäß Aenderungen erfahren hat. Es unterscheidet sich vom englischen Recht in der Beibehaltung der türkischen Ansicht, nach der vorbedachter Mord das einzige Kapitalverbrechen ist, während die Bestimmungen über Bigamie die Mob am■ medaner und die polygamen Juden ihrer eigenen religiösen Gerichtsbarkeit überlassen, da das Personenrecht noch der Verwaltun g der religiösen Gerichte untersteht. Das Mindestalter zur Heirat für Mädchen ist auf 15 Jahre festgesetzt, außer wenn die Eltern zustimmen und der Arzt bescheinigt, daß di« Geschlechtsreife erreicht und keine Schädigungen zu befurchten sind. Das Boden recht ist noch immer türkisch, wenn auch durch verschiedene Verordnungen abgeändert. Dasselbe gilt für das Zivilprozeßrecht Das neue Konkurs- und Wechselrecht ist bereits in Kraft. Die Kupath Mllwe sliel Olej Germania (Kreditgenossenschaft der Einwanderer aus Deutschland), die seit fast zwei Jahren besteht, hat heute einen ausgedehnten Geschäftsbetrieb in Tel-Awiw, ein eigenes Büro in Haifa und eine Geschäftsstelle in Jerusalem. Die Aufgabe dieser Genossenschaft ist es, ihren Mitgliedern wirtschaftlich konstruktive Darlehen zum Aufbau ihrer Existenz zu gewähren. Sie ist auf Initiative der Hitachduth Olej Germania ge• gründet worden; außerdem hat die deutsche Abteilung der Jewish Ajjency an der Gründung der Kasse mitgewirkt und beteiligt sich sowohl durch aktive Mitarbeit wie auch durch Bereitstellung von Krediten. Die bisherigen Erfahrungen sowohl in bezug auf das Gesamtverantwortungsgefühl der Mitglieder wie auch auf die Grundlagen der Kreditgewährung sind durchaus güns'fg. Die Tatsache, daß zahlreiche Mitglieder der Kasse Spargelder zur Verfügung gestellt haben, machten den Posten der Depositen zum größten auf der Passivseite der Bilanz. Die verschiedenen jüdischen und englischen Banken In Palästina arbeiten mit der Gesellschaft zusammen una ge• währten ihr bedeutende Kredite. Der Zinssatz, zu dem die Gesellschaft ihr Geld ausleiht, beträgt 8 °0׳ und ist somit niedriger als bei den meisten anderen Kreditkooperativen. Neben der Ausgabe von Anleihen betreibt die Kasse auch die anderen Sparten des Bankverkehrs, soweit sie von Kreditkooperativen gepflogen werden. Ferner unterhält die Kasse ein Auskunfts- und Recherchenwesen. Bei rein landwirfschaftliehen Anleihen besteht zunächst noch nicht die Möglichkeit, langfristige Kredite zu geben. Ferner hat die Gesellschaft versucht, der Einwandererschicht behilflich zu sein, die bei der Haavara Gelder eingezahlt hat und in der Lage ist, todein, 0614 nUlU toben Bei der Vernehmung Dr. Maurice Hexters, Mitglied der Exekutive der Jewisli Agency, vor der Kgl. Kommission kam es zu einem interessanten Zwiegespräch zwischen Dr. Hexter und dein Vorsitzenden Lord Peel. Dr, Hexter wurde über die Bodenfrage vernommen. Er gab hierbei der Befriedigung der Jewish Agency Ausdruck, darüber, daß die Hule-Konzession den Juden übertragen worden sei. Er bemerkte, daß die Juden nicht nur Klagen vorzubringen haben, sondern auch das, was für sie getan wird, zu schätzen wissen. Der Vorsitzende warf ein, daß die Kommission nur für Beschwerden Interesse habe. Dr. Hexter fragte, ob denn die Kommission nicht gern •auch Gutes über die Regierung vernehmen möchte. Lord Peel: Nein, das ist uns ziemlich gleichgültig, — Was bedeutet dieses Verhalten Lord Peels? Eine Unfreundlichkeit der Regierung gegenüber? Will er wirklich nur Schlechtes hören? Wünscht er, daß an der palästluensisehen Regierung kein gutes Haar gelassen werde? Nein. Es war eine verhüllte Zurückweisung Herrn Hexters. Lord Peel wollte sagen: Ihr Juden dürft wohl tadeln, aber das heißt noch nicht, daß ihr auch loben dürfet. Leben dürfen ist ein viel höheres Recht als tadeln dürfen. Beschwerde führen kann jeder Untertan, dem das Gesetz das Recht dazu gibt. Loben aber darf nur jemand, dem ein Gesamturteil zusteht, der gleichsam die Oheraufsicht hat. Die Instruktion über die Kgl. Kommission gibt der Jewish Agency das Recht, Beschwerden gegen die Regierung vorzubringen. Mehr nicht. Beschwerde führen und seine Anerkennung aussprechen darf nur jemand, der das Recht zur Kritik hat. Ein solches aber — glaubt offenbar Lord Peel — steht der Jewisli Agency nicht zu. Er wünscht ihre Befugnis durchaus nicht extensiv zu interpretieren. Die Jewish Agency darf Beschwerde erheben; also darf sie tadeln; — aber nicht loben. Es ist ein kleines Detail; aber oft genug ist auch eine Kleinigkeit aufschlußreich; wie ein Schlüsselloch, durch das man einen größeren Raum übersehen kann. F. W. sich mit einem Bruchteil ihres Mdrkguthabcns eine Existenz zu schaffen. Es sind Verhandlungen im Gange, die Frage de* Kurs- und Transferrisikos zu lösen, um die Kredite zur Verfügiing stellen zu können. Die Zahl der Mitglieder der Genossenschaft beträgt über 1400; eine Kündigung der Genossen- Schaftsanteile war nur in wenigen Füllen zu verzeichnen. (Schluß des Palästina-Teils) HEBRÄISCHE BEILAGE DER JÜDISCHEN RUNDSCHAU Redaktion! Dr. S. Kala ko מוסף עברי ם׳ סבון תרצ׳־ז׳ גליון כ״חשנה ב 23.DEZ. 1936 / Nr. 102/103 בעריכת ד״ר ש ק»לק1 לי1ם־ה1ילדתדן קול מקהק״ל (•"ם סבון מרס־נ) עם ישראל משלם בעד «דמת־י&ראל• במו שאב * ד « ן- ־ 1 - s ז; . 1 משלם נעו רפואת לבני החילה ככל אשד ידו4 ש 1־ ויי 1 •« י• *; f •I " הרו_קחי דלא ישאל למחיר• מ• *זסישקין עם שאין לי שטח־קןו־קע - קוך־ עכביש הנהו, קורים הפורחים ופלים באייל. י. ח. ןןנר בא״י פילחה8 את הלב זעק די 9 נפולה: האדמה - ■ •י ושי «? mr משועת <=־*&?) לאנשים׳ והאנשים משועים לאדמה.! * * * «!•ן י 1 ז רז jj ז ב• r ח• נ• ניאליק אין עם זיכה באדמתו אלא ע״י עבידת־עצמיו רעל־ ידי השקעת לחיתיו הגופניים והרוחניים נהי 1 ** 11' t ־ ד r א* די ג1רד1ן אנו מבקשים את פשר־הוזלים: הקרקע - בי ן• וי• 1« -n• ־ ־ י; * 1 ןתגלמיי' דיהזמ• נ• גאלסק הנה אגי לקת את־בני ישראל מביו הגיים אשר •« 1' * •־- * ן-;■» - - י - 1* V הלכו־שם וקבצתי• אתם מסביב והבאתי איתם ש ־* *•*•ו• » •1• ן••*• ש אל אדמתם• יזשאלל־ו אמר ר- אל^זר: 3ל אדם שאק לי קרקע איני אדם׳ שנאמר: השמים שמים לד׳ והארץ נתן לבני־ אדם. ש* - •שי־ 1 ־־ ושששי ש ־* י יו" זז יןהיוו ס״ג יתן לני כברת־ארץ* מיוזדה* אשר תספיק* לברכי־ \ ־' י •ו־ y ש ן\ «• " n , r האומה׳ למען תשב עליך, מתיך תרות• והשאר‘ נעשה הפל נירי עצמנו• ןור*ל את האדמה הנרכשת‘ אין להיציא בשום זמן שזד׳ז •« ♦יי;"י מרשות הקרן הזאת (=תקין בקימת) ואסור למכיר איתה לצמיתות6 ליהודים ןווידים׳ na»?גי ששר* י״חי*ף־יק?ף'”?ל אןם תל ןזמינם (=נעם) של "3עלי־טת1תי" $רןזמגים• י3ל?3י;m׳־׳ 3י 1ק np:j?Q;!נןזת" 3י 5גי־מק0?11זי: עי^ם ןזיו^ה ך?ח <-ין?אי> 3י?ל ,?לותי על?3יהם בת1ךוז׳ שךדו רבם 3^ים מטעמים8‘ ועןלי־לב לפנמים׳ (=ר׳ה8וף> קרנה פעם והקה?ל?5י׳ וןייהי פורש (= הילן!) אל אחד המחביאים19׳ יתןב רב1קה׳ חורק20 קני סקטנו׳ת וביפה ׳ ז?ךתי את אבד לרחוקה ם3!ני׳ את יתמותי׳ את הן?ר וזשא;ן (=ש-ט)׳ את קזקיעת־הח^ה ^ם׳ ןא?ןי(=5?יהי)?בי גד1ל אולם?עט־מעט וןויתי ע31ר הבכי זיה לםדיח1ת־10עת'2•• הצצתי ממחבלאי על ןל מה שמבחוץ והיי?ל המראות 3ךזןעזים?עיני * שעות שלמות הייתי יושב׳ מהתבל ויונים לגע ־ ואני קופץ ממחבואי ותוך-כדי־דבור22 א5י עולה ויושב?ראש אךבת־הע^ן” או לראש עמוד־סתלגדף׳ וחבל תביחים '<?בוךתי"׳ ו?ל חךרי נו*ו1נים לי קבוד••• חיים גוומץ כיאליק s*8n* n:rs וול ««•רום• קל1זגד »sraijl •ים; Vokabularium—מןחי־־לשון רשימה ג׳ AhgnS 1BF Koasuation יןי;י׳ Akkuaulitor 5ץני Menedhette שהילית Aater provoateren פ!מי׳ Boxer ווגרקן Rekord buchttabieren «?*י יולי! Bügel (Kleider) n’ijpp סןס5יז(?^׳קח) SdiUitm Gameedbe njtjP Sdhuheinlage מולם Haaelnuft ילזי• Rim Schuhleisten BUSH Kamille (ן1וןג) Strumpfbattd *ידיין Kiu Verlobung אייסיז guten Seche Willen**. 15) euegtlateen •ein. 16> toll!Z,orn* ausbruch).!7) glühen, brennen; attrnen. 18) stumpfsinnig; unbegabt!9) Versteck. 20) kmrtchtn. 21) Fröhlichkeit; Frohem». 22) •ftea. in dem Augenblick (״während d*e Sprechen«23 (״) Scho/nvietn. חלים נחמן ב?ל1וית1 (ליום־ה1לךתו של ח• נ׳ ביאליק ני׳ סגת) 3ן2אות לי שפע ^נים 5ח!ח?׳5ויי סא5י׳!תביאני (=ך,כיאה א1יוי) א$י לפית אד־ אד־ לחר1נדל קן$ה• זקני לא n&tp?מת^ה זו׳ קזזפוהו* על־פרחו <=£לא?יגינח לעת־זק^תו׳ אקל מאין־פכלה3 "קבל?ליו את כ!ךין"׳ ויגדלןי בדתו׳ ויטפל פי על־פי דרבו׳ פנזעם זקנים׳ גידקנק' ע??י דךאת־שסום8?חוט־ העוערה. הוא זקן קפןן6׳ ואני י.לד שו?ב׳ עז־ נפש1"• ומוץן מאליו שלא ואלינו נוחים זה לזה אלא לברקים(=ל?ץקים>• חמל^דים׳?ם?זדני זקד דךיהם׳ ך!ו(־משא) פי פ:ד ןזןזקה 1^ךח 0=ןשו פי) את ח1י?תאניוזיהם8:?ן§םמי.על עמוז־סמלגרף - מלקות19 החלקתי על־־חקרח10 - הפות! זקךאתי?סךןגל 3?על הגג - הרג לס3ק!" ןכו׳׳ ןכו׳״״י ו?עמים׳ כשלא זיצול עוד זקני האלוש פפני "מעשי?ןךעים"׳?או?עד ״?ני־ה?1ו?פ^ה״ - דודים ופני־דודים - לןן?ם עצה12?!סד!"לעשות לי דיך!יפקפי13׳ קצת םשום.רחקנות על סןקן" וקצת לשם־קז5!ם": להורות נ־ ללפי> את ר״זיתום" ררך־אוץ♦ וכך סיד מורים לי ן.ךן!־־ארץ: אאד תופס?לדי ואקד בר?<י־׳ אאד מוסוזני (=5?ני«י) על 3ך?יו׳ אאד מלקה!אאד מונה (קורא: "?ךזיןה לף׳ מ?קץו אל תועה עזקץ!"••• עו!אה ו3זקקה ^יו ולסטות (=ני׳ןרית> את נקז^סי!צוךבות(=שיךפית) את ל?לי סזק?ןף??אוויל ־ א^קם! ל!יתי מנחם את.עצמי (גמיד׳ וחוזר לחקזתופב15?!תר עז <=«ם> I) verweieen 2) ttwa: «benHdc#»*4. 3) WaW; Ausweg- 4' pünkiHchi genau nehmen. 5>Goues{ürdmgkeit 6) Pedant; •ufbraueend. 7) Itech. 8) Vorwand; Gelegenheit. 9) Hieb; Schieg. IG) •ul dem Eia gleitet», schliddern, IX) *fwa: ״Zeter und Mordio״ (Totschlag und Erdrosselung^■ 12) tu beraten; Rat abzuhahea, 13) •ctienüich. 14) •twe z ״um der והלומדים• אלה היו אישוא* ספריות צנוריית׳ ע1ד לפני שנוסדו נאלח אצל אדמות העולם• כלפי(־־»י) אלה׳ שלא רצו להשאיל ספרים אהזו באמצעים נמרצים"(קנסות18 וכדומה) ולהיפך׳ את קוני־הספרים זכרי בהנחות4• מיוחדות והיו חולקים להם כב1ד רב. ולא דק אנשים פרסים היו מתכבדים על־ ידי זה שקנו ספרים הרפה׳ אלא גם גבוד־קהילות שלמות היו נמדד5• לפי רבוי הספרים שבהן. ומעשה בקהילת ם ל ו צ ק שהשתדלה6• שנים רבות׳ שיכניסו אותה במספר הקהילות הראשיות!«ועד־הארץ* של ליטא וזכתה בדין רק על־ידי טענתה7•׳ שי® לה סשרים רבים• החיבה לסשרים גדלה בל כך׳ עד שפעמים היו עוברים נם על הלאו" של *לא תגנוב" והיו "לוק¬ חים ספרים נלי מע1ת!-יסף)׳ רק בעשר אצבעות"׳ לסי דברח׳העם׳ ולכן רשמו <=ניעי) הבעלים את שמם על הספרים׳ אף־על־פי׳ שאסרו הכפים לכתוב על הספר• החיבה היתרה לספר מתבלטת גם נהש־ קפת־־העם על המטהר בספרים• מוכר־ספרים אינו סוחר «שוט׳ אלא "ע1םק במנוד,"׳ ב״מלאבת שמיס6•׳ ולכן אמרו׳ שהוא פטור בשעה שהוא עוסק במסחר מן התפילה ומקריאת ,שמע"׳ מפני ש,הע1םק במצוה פטור מן המצוה״י. עם התגלות הדפום ועם יסודם של בתי־ דפוס עבריים(נם1ף המאה החסש־עשדח) מתחילה תקופה nCR v •הדשה גם לספר העברי theker. 6) spalten. 9) Schrei-10) •ich verkörpern; r«al wardta. Verfügung; zur Bcnutrunc. H) energiech; atte^g. 12) Geld• strafe, 13) einrlumen; verleihen. M) Pdvileg. |$) gerneeeen, getchltrt werden. 16) •ich bemühe«. 17) Argument; Be• grundung; Beweisführung• 18) Verbot. 19) Gottesdienst. ההפר העברי בימי־הביבים1 •־ •״ V ▼ ״ : ״ •* ־־ *״ “ * (מחוך הרצאה בךדי1 הא״0 השם "עם'הספר* הולם8 אח עמנו יפה• הספר היה ליהודי תמיד חבר נאמן׳ שלא עזב אות1 אפילו בימים הקשים ביותר• ורבים הם המנהגים וה״דינים" המעידים* על החיבה וירום־הפבוד המיוחדים שהיהודי ר1חש'«וגיש>לסםר. אסור. למשל׳ להגיח משהו על־גבי הספר! אסור לשבת על ספסל׳ שספר מונח עליו« ספר שנפל על הארץ׳ יש לנשקו! במקרה של דלקה*׳ יש להציל קודם־כל את הספרים ועוד• כבוד רב יחלקו אפילו לספרים קרועים. פנל נית־בנסת יש ארגו מיוחד לשמירת הספרים הקרועים - ה״שמות*5׳- וכאשר מתמלא הארגז ,שם1ת״> מוציאים א1הם לקבורת נר1ב כבוד וברוג־עם׳ ומקברים אותם קבורת נדיקים וקדושים• לפני התגלות* הדפום היה מחיר הספרים גד1ל מאד׳ ולומדי־התורה היו צריכים להשתמש נספרים שאו¬ לים6 מטעם זה התקינו׳ שיהיו נעלי־היכולת(«ע*יריפ! קונים פםרים על־ מנת (-לס®■!כיי) להשאילם לאחרים• היו גם חסידים׳ שהיו הולכים מעיר לעיר ומקבנים• נדבות לשם קניודסםרים בשביל תלמידי- הנמים עניים• ביהוד היו נ1פיםי את ועדי־הקהילות לדאוג לכך׳ שנבתי־המדרש יחיו ספרים לבל היגי- הלומדים בקהילה. נתי־המזרש היו #תוהים בל היום וכל הלילה׳ והססרים עמדו לרשות״י-הקוראים 1) versammeln. 2) Bodenfllch«. 2) •«•reichen; genug •ein- 4) Be*t. S) erwarben. 6) für immer, ewiger Beaiei. 7) Apo״ 1) MitfeUlter. 2) passen. 5) bereugen. 4) Brand. 5) ״Heiliger Name**, — io werden im Volk •munde Uber• bViltsel alter hebriischar Bücher genannt. 6) Erfindung; Entdeckung. 7) geliehen» 8) eammeln. 9) zwingen. 10) sur