Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 100 (15.12.1936)
- Date
- 1936-12-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 100, 15. DEZEMBER 1934 r ״Schaul und David'1 Eine jüdische Parodie Dem Gastspiel des BZV.-Studios Fricdrichshain, das am 12. Dez. Tunkelers ״tragische Operette“ ״Prinz von Flaskcdriges Hochzeit“ auffiihrtc, ging eine eindrucksstarke Kode I)r. Max Nußbaums voraus. Tunkelers Operette ist gutes und auch gültiges Theater, indem sie in massenhaft explodierenden Pointen das Operetten- und Volksstück- Schema unserer Zeit amüsant persifliert. ״Prinz von Flaskcdriges Hochzeit“ ist eine Parodie auf die zum Schema verflachte und _ erniedrigte Milieu-Operette. Wir kennen die Sorte. Ob sie zum tausendsten Male die Donau besingt, ״Wan״, den Prater und den Heurigen; ob sie in der Kulissenwelt des Paprikas und der Zigeunerkapellen angcsiedelt ist; ob sie in der jiddischen Romantik des hundertmal abgegrasten ״Städte!s“ spielt: wir kennen diese am laufenden Band fabrizierten schwachsinnigen Konflikte und Texte; diese falschen Sentiments, wenn ein möglichst ungleiches Liebespaar — in unserem Fall: der Märchenprinz und das Mädel aus dem Volk - von ersten Walzertakt bis zum letzten Akkord eines halsbrecherisch konstruierten Happy-ends ebenso in falschem Pathos wie in falschen Gefühlen schwelgt; kurzum; wir kennen den magenumdrehenden Kitsch und die Geschmacklosigkeiten, die aus der klassischen Operette der Wiener und der Franzosen, aber auch aus dem klassischen jiddischen Volksstück eine langweilige Dutzendware gemacht nahen. Offenbacii und Ncstrov haben ihr — ebenso klassisch — den Lachspiegel der Parodie vorgehalten. Zu dieser Gatfung gehört auch Tunkelers Operette. Sie wurde unter der Regie des phantasiebegabten Nikolai Eliaschoff von Molsche Salz man 11, I rati/iska Okmianski (als Gast von der Jugetidbühne des Kuiturbumls), von Leni Herz, David Feit, Sophie Knopf, Jose! S a m 111 o w i t s c h, von Egra, H c p n e r, Appel (von dem auch die bunten Spielzeugdekorationen stammen) und, nicht zuletzt, von Eljasehoff in der Komikerrolle eines Sehlemihls, exakt, spritzig, zum Gaudium des ausverkauften Hauses gesungen, gespielt und getanzt. Die Musik hatte Dinar Weiß, teilweise unter Reiiützimg jiddischer Vulksmelodicn, zu einer famosen Partitur zusammengestellt. —r. Von der Jüdischen Winterhilfe Die nächste Haussammlung der Jüdischen Winterhilfe erfolgt am Sonntag, dem 27. Dezember. Für die Pfumlspcnde fehlt es besonders im Bezirk Mitte noch an Sammlerinnen. Meldungen erbeten an Frau Rosenkränz, C 25, (iontnrdstr. 5. Denken Sie an die Kleiderkammcr der Jüdischen Winterhilft•! Spenden Sie brauchbare Kleidungs- und Möbelstücke und helfen Sie uns Not zu überwinden! Die Jüdische Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin hat im Monnt November lOdft 27 418 Lebensmittelabrufscheine und 15000 Pfundspendenpaketc verteilt. Wer in seinem Hause einen Bridge- oder Skatabend zugunsten der Jüdischen Winterhilfe veranstalten will, erhält Rat und Auskunft bei der Jüdischen Winterhilfe, C2, Rosen- Straße 2—4 (Dl 6711, Apparat 60). Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 934 46. Aktuelle religiöse Probleme in Palästina, lieber dieses Thema sprach in einer Veranstaltung der Berliner Misrachi- Gruppe in der Münchener Straße Kurt Klapp holz. Der Misrachi wollte eine Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Jischuw herstelleri. Da es ihm nicht gelingen konnte, die jetzt lebende Generation für die jüdische Religion zu gewinnen, suchte er in seinem Schulwerk eine neue Generation im Sinne seiner Ideen zu erziehen. Auch dieses gelang ihm nicht, da das Leben stärker war als die Schule. Die Kreise des Misrachi sahen ein, daß eine Wirkungsmöglichkeit nur durch eigene Aufbauarbeit im Lande gegeben war. Sie gründeten deshalb den Kibbuz Rodges, wo nach dem Grundsatz ״Thora wa’Awoda“ Aufbauarbeit mit der Treue zur Tradition verbunden ist. Das religiöse Problem wird nicht mir von den Menschen des Misrachi erkann* sondern auch von der Arbeiterschaft, die in ihrem eigenen 1 eben eine Leere empfinden und die erkennen, daß die jüdischen f este nicht ohne" Zusammenhang mit der jüdischen Tradition gestaltet werden können. Der Vortragende ging ferner auf die Imlaehisclicn Probleme, die sich bei der Aufbauarbeit im Lande ergeben, ein, insbesondere auf die Schwierigkeiten, die sich durch die teilweise einander widerstreitenden grundlegenden Forderungen der Sc 11111 irat Schabbat und der Awodat Iwrith ergehen. Im Logenhaus in der Kleiststraße ein Podium, von zwei Säulen aus Pappe flankiert, mit zwei Scheinwerfern davor und auf den Brettern, vor einem Vorhang, nur das Allernotweneligste, rasch hin• und rasch wieder wcggestellt: auf solcher ״Idealbühne“ nach Shakespearescliem Vorbild haben am Sonntag Schüler und Schülerinnen des Jüdischer! Landschulheims Caputh eine Szenenfolge ״Schani und David“ gespielt. Vor brechend vollem Saal währte das Spiel eine Stunde lang, und bis zum letzten Augenblick blieb die Lust am Spiel oben und unten unvermindert. Es war ein voltcr Erfolg der Schule und der Schulung. Der gute Geist des Unterrichts war auf den Brettern Klang und Gestalt geworden. Die Geschichte zwischen dem großen König Saul und dem kleinen Hirten David wurde, nach Art eines Mirakels, in leicht sprechbaren, gereimten utid kräftig gckni'tcltcn Versen vorgetragen und manchmal auch vorgesungen. Die Heiligkeit des Stoffes (und des Chanukkah-Unternehniens) war den Kindern, auch den ausgewachsenen, auf die Stirne geschrieben, und eines las sie vom Gesicht des andern ab, so daß sich der Anblick und die Anhörung eines wahrhaft geschlossenen Ensembles ergab. Wieder, wie iin vorigen Jahr, empfand man es dankbar, daß den Kindern keine Thcatralik eingedrillt, sondern dem Theatralischen das Kindliche eingehaueht war, so daß die Spielschar sich nicht zu verstellen, sondern mit einem vertrauten Stoff und Text nur das zu geben hatte, was jedem Veranstaltungen Die Frau in der jüdischen Literatur. In der I. ehrst ätte B i a I i k sprach Dr. Ch. ßorodianski über die Stellung der Frau in der jüdischen Literatur. Das Recht der Frau in der Bibel ist nicht mehr das alte ״Mutterrecht“, vielmehr die Ueber- Windung des ״Vaterrechts: es sind die Elemente des Menschenrechts darin enthalten. Int ״Goldenen Alphabet“ ist das Idealbild der jüdischen Frau niedergeiegt. Nicht äußere Schönheit wird gerühmt und gefordert wie bei den Hellenen, sondern Herzensgute, Seelengröße, Treue, Mutterliebe, Pflichtbewußtsein, Selbstopferung. Itn Talmud wird auch häufig negative Kritik an den Frauen geübt, Neugierde, Redseligheit, Liebe zum Putz, werden verurteilt. Wichtig־ im Talmud ist die Fixierung der Rechte der Frau, Ehekontrakt, Scheidetrief, Erbfähigkeit, Pflichten des Mannes. Mit der Geschichte vom Weib des Akiba und ihrer Problematisiernrig durch M. Hcimann in seinem gleichnamigen Drama wurde der zweite Abend abgeschlossen, dem noch zwei weitere folgen sollen. K. W. Chanukkah in der Kunst. Als Chanukkah-Vorfeier veranstaltete die BZV im Heim Brückenstraße einen Lichtbildervortrag von Dr. Irmgard Schüler über ״Chanukkah in der Kunst“ mit sehr schönen Lichtbildern. Besonders schön waren zahlreiche Chanukkah-Leuchter. Wir sahen prächtige aus dem Rokkoko und Barock, die als Bildersatz, das ganze Jahr über an der Wand hingen, wir sahen einen sehr schönen Chanukkah- Leuchter aus Italien (16. Jahrhundert), der eine Figur des Bcnvenuto Cellini an der Spitze trägt, und wir sahen Leuchter aus allen Kunstperioden, angefangen von der Gotik aus dem 14. Jahrhundert bis zu sehr schönen, fast strengen polnischen, die sich nur durch die mit kleinen Kugeln geschmückten Arme von den ebenfalls gezeigten sachlichen modernen Formen unterscheiden. Wir sahen eine Menorah aus Marokko, die sich jetzt im Bezatel-Museum in Palästina befindet, eine seltsame Treibarbeit init Früchteselnmtck. Fräulein Dr. Schüler zeigte zum Schluß neben Holzschnitt-Wiedergaben von Schwerin und Steinhardt eine neue Radierung von Budke: Die Menorah in der palästinensischen Landschaft. Wie schon heute auf den Wassertürmen Palästinas sei die Menorah wie ehemals in antiken Synagogen mm Symbol des Jüdischen Volkes geworden. R• M, Die jüdische Buchhandlung M. Gonzer in Berlin begeht dieser Tage das 30jährige Jubiläum ihres Bestehens. Seihst aus der Mitte der Vorkämpfer der neuliebräisclien Sprach- und Kulturbewegung hervorgegangen und langjähriger literarischer Mitarbeiter verschiedener hebräischer Zeitschriften einer schon fast vergessenen Epoche, stellte sich seinerzeit der Begründer dieses Unternehmens zur Aufgabe, sich neben der älteren jüdischen Literatur der Pflege des modernen jiidisehen Buches und des damals noch jungen neuhebräischen Schrifttums zu widmen. B. K. Kinde angeboren ist: die Lust an der Verwandlung und der Trieb, mit Erlerntem und Gespieltem zu wachsen. Ja, sie wuchsen, die David, Jonathan, Abner und andern, aus ihrem Schulalltag in die bunten Gewänder hinein, in die kräftig schönen Worte und prompten Reime, in das sinnvolle Stehen und Gehen, in das Breiten der Arme und Heben oder Senken der Köpfe und Stimmen —• es war ein kindlich inunteres Abbild der Biitme, so wie diese sieli in dem Köpfchen eines halbwüchsigen Schulkindes abmalt. Man muß den Regisseur bewundern, der dabei den Mittler gespielt und jedes Falsett ausgeschlossen, ja sogar den Anschein erreicht hat, als oh der Zweck nur den Spielern gelte, indem sie das Spiel zugleich gaben und, einer vom andern, nahmen — Darsteller und Zuschauer in einem. Nur einer ragte, vom Riesen Goliath natürlich abgesehen, über allem Kleinvolk empor, so wie es sich nach der Thora gehört: Schani. Den nämlich gab der Lehrer selbst, der Doktor Friedmann, und war in Sprache und Spiel ein in jedem Sinn großes Vorbild und der Mittelpunkt für alle, an den ״man sich mit Lust mag schließen und mit Zuversicht“. Man geht wohl nicht fehl, in ihm auch den Regisseur und den Autor des Stückes zu vermuten, und freut sich, ihm aus so vielfältigem Grund von Herzen Dank und Lob sagen zu können. Er beherrscht wirklich den schmalen, aber fruclitbaren Boden, auf dem die Schule zum Theater und insbesondere das Theater zur Schule wird. hs. Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Lehrstätte Ch. W. Bialik. Am 16. Dezember, 20.30 t'tu, Loge, Kleist״ straßc, ,.Gahiihzcntren, Schicksal und Desieht4‘, 4. Abend: Dr. Joachims. Prinz: Prag. — Am 17. Dezember, 20.30 Uhr, Aula, Joachimsthaler Straße 13, .,Der Chassidismus‘4, Dr. Max N'ußhaunt, 3. Abend: Die chosMilischc Lebensphilosophie, Idee und Bewahrung. — Am 21. Dezemher, 20.30 Uhr, Heim, Kantet r. 54, ,.Die Araber in Palästina* Politik und (if^enwart‘*. Boris Kiseristadt, 2. Abend: Die arabischen Staaten. — Am 21. Dezember, 20.30 Uhr, Mehu.־k.est.r. 10, ,,Die: Frau in der jiidi^c’hen Literatur“. Dr. Ch. Borodianski. 4• .Abends Die Dis hterinnen Palästinas. ־— Wegen Erkrankung von Dr. Lubinski wird der neue Termin des 4. Abends ,.Bilanz der jüdischen Gegen״ wart — Strukturelle Krise und will schaftliehcr Niedergang44 nochma!s mitgeieiH. Hebräische Seminare der BZV. Jeden Sonnabend. 17-30 Uhr, Kantstrnße 54. Profüe der modernen hebräischen Literatur (Mcndele, Bialik, Frisehtnann, Tschernichowdd. Schneur, Sehlonsky, Rachel u. a.). Dr. S» Kaliko. — Um einem größeren Kreis das Verständnis der Bibel rui erleichtern, wird im Bihcbscrninar von Dr. Borodianski (jeden Sonnabend, 19 Uhr) ein historischer Absehnitt gelesen, und zwar Samuel II- — Jeden Sonnabend. 19.30 Uhr, Kantstr. 54, Etymologie der hebräisehen Sprache. Dr. M. Broser. Neuer hebräischer Anfängerkurs der BZV. Am 16- Dezember 1x2״ ginnt im Heim. Kantstr. 54. ein neuer hebräischer Aniärigerkurs unter Leitung von Dr. Rubin Kellmanti. Teilnehmer können noch auf-' genommen werden. Näheres: KuUarahteilung der B/.V., Meinekc- .slraße 10 (J 1 9081, Apparat 79). Arbeitskreise der BZV. EriednrUUim; 15. Dez.. 20.30 Uhr, Leim, Landsberger Sir. 87, Erwin Poihik: ,.Allgemeiner Zionismus־'. — Witlcnbergplatz: Am 16. Dez., 20.30 Uhr, Heim, Goltzstr. 21, Dr. Hans Capcil: ״Die wirlsehafllirhe Entwicklung Palästinas nach (kn Unruhen4־. -— Ilansa: Am 16. Dezember, 20.30 Uhr. Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19, Thcinai nderung gegenüber dem Monats;- Programm. Dr. Walter Groß: ,.Notier TorritoriaiLinus?“ — Oper: Am 17. Dezember, 20.30 Uhr, Heim, Kantstr. 54, Erwin Follak: ,,Die Gruppen im Jischuw Hrcz Israels44. —■ Zentrum-Nord: An! 17. Dezember, 20.30 Uhr, Heim, Rosenthaler Str. 44^ Aktuelle Problemc Palästinas und der zionistischen Bewegung. Leitung: Adolf Locker. Jun ggruppen der BZV. Sprechzeit Dienstag von 14 bis 18 Uhr. Donnerstag von 17 bis 19 Uhr. Meliiekc-str. 10, Zimmer 19 (J 1 9031). Palästina-Mujterkiiche. Um «len Hausfrauen die Umstellung aut die palästinensische Wirtschaftsführung u!1d die dort gebräuchlichen I’etroicum- und Bonzinkocher zu erleichtern, sind folgende Einrichtungen geschaffen worden: 1. Praktische Ko« Imbmigeii auf verschiedenen Systemen, 3 mal 2 Stunden. 2. Vor trüge über moderne lirniihrungslehre und Diätküche mir besonderer Berücksichtigung der palästinensisrlien Verhältnisse, 4 mal 2!/, Stunden. 3. 11ausfrauen-ikralirngs- Sprechstunde!Montag von 16—18 Uhr. Anmeldung: II 7 2528, Wilmersdorf, Trautenauslr. 8, Gartonhaus I, bei Frau Hcnr. AIbach. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Tempelhof■ Kreinberg Ih-nstaa, dm? X Detrmk.r, 2h. <1 ׳ Ohr 7 <-mp tl huf, 310 f sehist r. ^2 fSynacoge } Walter Tempels ״Die Entwicklung der Pallstinawirt- Schaft irr den letzten Monaten“. Anschließend: Vorfüh* rurv,־׳ <!rr neuen Pnlftstinnm onstsschi״» Halensee und Savlgnyplatz Dann •rxiag, den 17. Detember, 20,30 Uht MV-Hei n. Knntstraße 4-* Dr. Hans Capell: ״Die % irtschaft Palästina* nach den Unruhen“. Anschließend: Vorführung der neuen Palästina* monnts^rhmi Näheres über alle Veranstaltungen erfahren Sie jederzeit durch die BsrHnsf ZionlttischsVfireinignug ,Berit nWl5,Me!nek§*tr,10/ Tel.: J1 9031 ,Apparat79 Hebräische Veranstaltungen Sonnabend, den 19. Dezember, 20.30 Uhr BZV• f leim, Kantstr, 5•* החיים הרוחניים בארץ rאגרתם תרשיש: דגלי Sonnabend, den 19. Dezember, 20.30 Uhr BZV-Heim, Rosenthaltr!Str. 44 שיחה Sonnabend, den 19. Dezember, 20 30 Uhr Konditorei Hansa, Hensbnrger Str. 19 חרג עברי• ניאם: ד״ר ח* ביררדיאגסקי Sonnabend, den 19. Dezember, 20.30 Uhr Berolina Feataäle, Schönhauser Allee 28 Chanukkah-Abend Ansprache: Dr. Joachim Prinz There.e Kohn <Geling), D.vid V«H (Re.itetlon), *Oskar Leisten (Violine), Julius Rosenthal (Klasdar), Chor der Jung-rupp*• Berliner Zionistische Vereinigung, Bezirk Nordring Pianos Radio KurfOrstendamm 205 / J1 Bism. 3716 NEUNANN MÖBEL ICAMERLING M, Kiitanienalfee SB BJeb. 30 jähr, Bestehen Vertreterbesada auf Anfordern .... JH«l|»cher Kulturbund Berlin E*V» ■י■—י. Am Donnerstag «4■ Dezember ts.15 uhr, kn Kulturbund•Thsat*r HB ■■ Kommandanten-Straß• 57 Elnmatltge AuffUhrung KomOdle ln Bildern von Franz Moin&r Insten.ז F. Wist•״, Butmenb. u. Kostüme 1 H. Condelt, Techn. Leitg,: H. Sondheimer Mitwirkende: Jenny Bernetein, 8im Friedmen, Weither Hem, Ult» Kenn, Ruth Manheimer, Sigmund Runberg, Lotte Oppenheimer, H. K. Benenberg Karten *um Preis« von KM 1,- bi, RH 5 ,— in den bekannten Zahlstellen Diese Verstellung eutnahmtweise euch «r NicMmHilieder de* Kulturbundes gegen Venelgueg der Reiehsverh1nd4kerte Heute abend 20.30 Uhr Musikerfestsäle, Großer Saal Kaiser - Wilhelm Straße 31 CHANUKKAIMFIST Frau Jettka Levy-Steln (Ansprache) Kantor W. Sauder (Gelang) Ojlem Hcbbe v. Scholem Alechem, gae1«: wittutsohn SacJiad-Char u. Festspiel d. Bar K»chba-Hakaah-F1»M>all-JuBand Karten rum Preise von RM1.—, 2.—. 3.— im Misrachi-Bür», Augsburger Strafie 60 (B4 5931), bei Klappt■ «It, Lottumstraße 10 (DZ 2022), und an der Abendkasse Berliner Misrachi •Gruppe » Chanukkah-Veranstaitungen der BZV Stadtpark Dienstag, den 15. Dezember, 20.30 Uhr BZV-Heim, Goltzsf,. 21 Ansprache: S. Tschertok. E. Wechselznann (Gesang) Dr. W. Aron (Klavier), Werner Bukofzcr (Rezitation). Oberspree Dienstag, den 15. Dezember, 20.30 Uhr Oberschfinetoeide, Wiihelminenhofstr. 1 Ansprache: Rabb. Dr. Oskar Adler. Mitwirkende: Else Seligmann (Gesang)« J. Rothstein (Klavier), W, Weintraub (Geige). Karten zu 50 Rpf. an der Abendkasse. Slldost und Junggruppe }annowitzbrücke Dienstag, den 15. Dezember, 20.30 Uhr BZV-Heim, Bruckenstr. 9 Ansprache: Dr. Leo Scherek. Mitwirkende: Oberkantor Hartenberg (Gesang)» Heinz Eppstein (Klavier), Sig, Lippman» (Geige)« Kurt Steinhardt (Klavier). Spandau Mittwoch, den 16. Dezember, 20.30 Uhr Spandau, Synagogengebäude, Lindenufer 12 Ansprache: R. A, Dr. Alfred Rabau. Mitwirkende: Kantor HolUnder (Gesang), Werner Bukofzer (Rezitation). WeiBensee Donnerstag, den 17. Dezember, 20,30 Uhr Weißensee, Wfirthstj, 20 Ansprache: S. Tschertok. Adolf Schwersenz (Gesang), Anna Lcichteritrltt (Klavier). Vorlesungen. Nordring Sonnabend, den 19. Dezember, 20,30 Uhr Berolina * FestsSh, Schönhauser Allee 28 Ansprache: Dr. Joachim Prinz (siehe Anzeige). Hermannplatz Sonnabend, den 19. Dezember, 20,30 Uhr BZV-Heim, Neukölln, Jägerstr. 6 Ansprache: Dr. Hans Friedenthal. Edith Herrnstadt• Oettingen (Rezitation), Sabine Hermann (Gesang). Hilde Salinger (Klavier)» Paul Blumenfaid (Cello). Karten zu 60 Rpf. bei: Leibholz, Kaiser Friedrich - Str. 59! Nußbnum, Bergstr. 28; Schwalb, Hermannstr. 46, und an der Abendkasse. Klavierstimmer PEREZ, GS Steglitz 1920 I