Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1936-12-11 · Heft 99 (11.12.1936) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 99 (11.12.1936)
Date
1936-12-11
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2651273-2653922-2654015--29997-2691551
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 99,11. DEZEMBER 1936 Volksfest Chanukkah ״Frauen stellen aus1' Die Dezember-Ausstellung des Reiclisverbandes jüdischer Kulturbünde im Klubheirn des jüdischen Frauenbundes, Marburger Straße 5, stellt diesmal unter dem Motto ״Frauen stellen aus“. Martha Cohn-Lcbcnheim zeigt in hellrosa Farbe, hellblau umrandet, ein Dorf in Ftolland. Hellblau sind Zaun und Schuppentür, hellgrün und goldgelb Wiese und Sand, eine klare ruhige Atmosphäre. Clara Gunipcrtz, die man bisher wenig kannte, zeigt mit einem guten Porträt des Schauspielers Alfred Lichtenstein und dein Interieur aus den! MäÜchenbildnis von Nelli Nathan-Nordegg. — ״Mutter und Kind“, Plastik von Erna Rosenbcrg-Nonnenmacher Fotos: J. Abraham (1), Herbert Sonnenfeld (]) Rathenau-Hause, daß sie gute malerische Qualitäten besitzt. Das Aquarell, eine Landschaft aus dem schlesischen Gebirge, bestätigt diesen Lindruck. Margarethe Nchcmias hat schon öfter in kleinen Arbeiten Vorzügliches geleistet. Hier zeigt sie außer einem kleinen gut gemalten Oelbild, eine kultiviert gemalte Parklandschaft, ihr Selbstbildnis in der interessanten Technik Kohle und Aquarell. In Kohle die Umrißzcichnung, lebhafte bewegte Striche, in sparsamem Aquarell die hellkarierte Bluse unter dem Malerkittel. Nelly Nathan-Nordcgg zeigt in ihren Porträts, besonders in dem sehr guten des Schauspielers Hugo Döhblin, Psychologie und Einfühlung und gute malerische Technik. Ihre ausruhende Tänzerin, ein Gemälde in Weiß und Grau, zeigt einen hohen Grad von Beherrschung der malerischen und zeichnerischen Mittel. Grete Liebmanns Aquarell eines jungen Mädchens in guter Zeichnung und den wenigen hellen Farbtönen gehört gleichfalls zu Künstlerinnen von der Art von Nehemias und Mordegg. Nicht weit davon zu rubrizieren sind auch die beiden sehr begabten neuen Malerinnen Lotte U n g e r und Lise Auerbach. Lotte Unger zeigt in einem kleinen pastös gemalten Oelbild ״Orcliesterprobe‘• vorwiegend in dunkelblauer Farbe mit phantastischem rosa Bühnenlicht und einigen Braun- Tönen der Instrumente, daß sie Musikalität der Zeichnung und gute Einfühlung besitzt. Sn schönem Gegensatz zu diesem konzentriert cingcfühlten Orchcsterbild steht der ganz gelöst und ganz beschwingt gemalte Platz in der südlichen kleinen Stadt. Dabei zeigt sie in einem großen Porträt des Herrn A., daß sie auch schwierige Aufgaben gut lösen kann. Ilse Auerbaehs Straße in Grau mit einem hellroten Quadrat in der Litfaßsäule ist ganz leicht angelegt. Ihr weiblicher Kopf, ein junges Mädchen in Blaufjrben gekleidet, bestätigt sie als gute moderne Koloristin. Am schönsten jedoch ist ihr großes Herrenporträt, ein jovialer alter Herr, ״Onkel Otto“ genannt. Als gute neue Landschafterin zeigt sich Alice Wer am letzten Dienstagnachmittag zu der frühen Stunde, als das Chanukkahfest seinen Einzug hielt, die überfüllten Synagogen Berlins gesehen hat, der wird sich unwillkürlich vor die Frage gestellt gesehen haben, ob dieses Fest wirklich eine so tiefe Resonanz in den Seelen unserer Menschen besitzt, wie es hier den Anschein hatte. Vielleicht sah man noch niemals eine solche Menge von Menschen gemeinsam die religiöse Weihe dieses Festes begehen. In zahlreichen Synagogen war kein einziger Platz, mehr zu bekommen, und die Predigten waren allgemein darauf abgestimmt, das Chanukkahfest als ein Symbol der Hoffnung und des Lebensmutes auszudeufen und zu zeigen, daß der ״Rest“ im Judentum immer wieder das Schicksal zu gestalten vermag. Und als das erste Cha n u l< k a h I i c 111 in den Gotteshäusern und später in den Wohnstuben erstrahlte, da zog den Tausenden, die dem Anzimden beiwohnten oder es selber vor ihren Kindern taten, wohl das Gefühl von der Einzigartigkeit des jüdischen Schicksals durch die Seelen, das durch so weite Strecken dunklen und bcschwerlichcn Geländes immer wieder hindurch ziehen muß, aber dabei doch stets das Bewußtsein und die Uehcrzeugung vermittelt, daß einmal am Ende dieses Weges ein Licht erstrahlen wird, daß dieses Schicksal sic 11 zum Guten wendet. Feierliche und ernste Empfindungen überwölbten jenen ersten Chanukkah-Gottcsdienst; und man war überrascht, wie viele Menschen sich zu einer so frühen Stunde aus ihrem Berufsleben frei gemacht hatten, um diese erste Stunde des Festes mit der Gemeinschaft zusammen zu erleben. Daß auch die Jugend stark vertreten war, entspricht dem Charakter dieses Festes, das stets den jungen Menschen eine Gelegenheit war, Lebenslust und Daseinsfreude aus/uströmen und sich gleichsam in diesem symbolischen Licht unseres Schicksals zu wärmen. Wir haben allerdings in diesem Jahre einen merkbaren Rückgang der früher üblichen klei- Michaelis kl ihren Alpcnlandschaftcn. Die scharf umrandeten Bauernhäuser in Madonna di Campiglio und clie großartige Pcrgkulisse um sie herum, sind zeichnerisch und in der Farbe rein kompositionsmäßig gut in die Landschaft gestellt. Käthe Lcvinstcins Herrcn-Porträt, Charlotte Bern Steins Portrat einer jungen [־'rau und Wally Simonsohns Stillebcn mit rotgelben Astern mögen als gute Arbeiten genannt sein. Von den bekannteren Malerinnen hat Lotte Hagel her gs Aquarell ״Winter in Agnetendorf“ wie immer Klarheit und Schönheit der Farbe. Frau F r 1 cd I ä n d cr-Le w e n Land- Schaft, ein Parkbild, hat die malerischen Qualitäten, die wir an ihren Gemälden aus dem ״alten Westen“ schätzen; sie zeigt auch ein Porträt des Oberkantors Peissacliovitsch. Adele Reiffonbcrg-Rosen bäum gefällt mir diesmal am besten mit ihren Pastellen, besonders ״Bei der Gartenarbeit“. Minna L e v i e zeigt eine schlafende Frau. Von den B i I d h a u e r i n n e 11 sind diesmal rmr zwei zu sehen. Ottilie Wollmann in ihrer bekannten Art der Bildmaske, neben andern Arbeiten sehr gut der Porträtkopt von Hilde Marx. Außerdem zeigt sie diesmal auch Bikluisköpfe außerhalb der Maskenform und eine gute Komposition: ״Die Badende“. Eine Kleinplastik: .,Tanz-Verzückung" zeigt eine moderne Tänzerin, offenbar Wiginan-Sclutle, in ekstatisch kniender Haltung, die nicht überzeugt. Die Bildliaucrin Erna Roscnbcrg-Nonneninaclicr zeigt eine schöne Gruppe: Mutter und Kind, Das Kind ist ein wenig schematisch ausgeführt, aber der schmale Kopf der Mutter, die natürliche Haltung sind von großer Schönheit. Alle ihre Arbeiten sind Terrakotten. Sic zeigt auch gute Porträtköpfe H a n n a S c 111 e s i 11 g e r (Ruth Morold) ncren und größeren Cliamikkah-Veraiistaltungen zu verreichneu, eine Tatsache, die eher als ein Positivum. denn als ein. Ncgativum zu betrachten ist. Der Ernst unserer heutigen Lage verträgt es nicht, daß wir wie in fast schon historisch gewordenen Zeiten rauschende Balle oder die üblichen Vergnügungen der Vereine veranstalten — mehr denn je ist es heute erforderlich, daß wir mit Verantwortung und gesammclter Kraft den Aufgaben ins Auge sehen, die uns unser Leben jetzt stellt, und erkennen, daß auch die Freude und der Kräfteüberscluiß bei uns zu neuen Ausdrucksformen Vordringen müssen, die unserer Lage und dem neuen jüdiselten Lebensgefühl mehr entsprechen als die überkommenen Formen einer sorgloseren Epoche. Vielleicht war die stille und würdige gemeinschaftliche Feier des Chanukkahfestes an den Stätten des Gebets^ ein stärkerer Ausdruck unserer inneren Kraft und unseres Glaubens an den Sinn jüdischen Schicksals, als es jemals in früherer Zeit Tan/vergnügimgeti zu sein vermochten. Wer die glänzenden Augen sah, die dem aufflammenden Licht entgegenglän/len und daraus gleichsam eine neue Kraft fi!r den Lebenskampf entnahmen, der hat gespürt, wie unendlich stark uralte Tradition in den Seelen ein Echo־ zu wecken vermag־׳, wie die Antwort unserer Vergangenheit uns zu einer Antwort auf unsere Zukunft wird. Gehoben und von Zuversicht erfüllt sahen wir die Massen atis den Gotteshäusern heoinGomnien. In diesem Sinn ist Chanukkah vielleicht wirk 11 <׳ h ein Volksfest geworden: ein Lest, das den nati,malen Geist wieder zur Höhe empor/titulircn vermag und u w die Verheißung einer neuen Wirklichkeit vor <111■ hungrigen Seelen unserer Menschen tritt. Darum, tlaß Gott liiioc grolle Verheißung des Sieges seines Geistes u ahrmacheit möge, wurde an diesem Feste von einem an Sorgen und Tränen reichen und dennoch hoffnungsfrctid igen Volke gebetet. N. Ab Ostern: Höhere jüdische Schule Die Schulverwaltung der Indischen Gemeinde teilt mit, daß Ostern nach dem 1 .ehrplan eines Reform-Realg y!11 n a s i 11 111 s eine Schule eröffnet wird. F'ür Schüler, die bisher Anstalten eine-, ,•meieren Schultyps besucht Italien, werden Uebcrgangd-nir-c eingerichtet werden. Näheres, insbesondere die Zahl der cinzurichtemlen Klassen, die Einriehtung von Mädclionkliwse״, für welche von VI bis O III ein den Lyzeen angeglichener Lehrplan ein geführt wird und Strumpfhaus Metzger Friedrichstr. 91 92 Wilmersdorter Str. 60 Spezialisten für Strümpfe, Trikotagan, Herren- Wäsche, Damenwäsche, Strickwaren, Handschuhe Nur Qualitätswaren die Einführung wahlfreier Fächer, kann erst nach Abschluß der Anmeldungen bestimmt werden. Anmeldungen werden möglichst sofort schriftlich an die Schulverwaltung der Jüdischen Gemeinde, Berlin C 2, Rosenstraße 2—1, erbeten, in der Anmeldung ist nnzugeben, welche Schule und welche Klasse zur Zeit besucht wird, ob der Vater die Frontkäniplercigeipchait besitzt und welcher Staatsangehörigkeit der angemehlcU׳ Schüler ist. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Tempelhof- Kreuzberg Halensee und Savignyplatz Dienstag, xirn 15. Dezember, 20.30 Uhr Tempelhof, Mnssrhlstr. 22 (Synagoge) Walter Tempel: «Die Entwicklung der PatSatinawlrt- Mchaft in den letzten Monaten*4. Anschließend: VeKtihrung der neuen Palast inamon»l*»chau Donnerstag, den 17. Dezember, 20.30 Uhr BZV-Htim, Kantstraße .*>4 Dr. Hans Capell! ״Die Wirtschaft Palästinas nach den Unruhen“- Anschließend: Vorführung der neuen Palästina* monatschnu KünstlerhiIle der Jüdischen Gemeinde Vorstand der Synagoge Friedenstempel Sonntag, 20. Dezember, 20.15 Uhr, Friadenatempal, Halemee, Markgraf*Albrecht־Straße 11-12 2• Aufführung der Freitag-Abend-Liturgie הבלת שבת von Jec«oi> Weinberg (New York) Mitwirktnde: Paula Salomen (Alt), Erwin Jospe (Orgel), Julius Peissadhc witsch (Bariion), Großer gemischter Chor Musikalische Leitung: Ctiemjo Winawer Einleitende Worte: Ellcsor Ehrenrclch Karten zum Preise von RM t,— bis י — sind tu Haben: in allen Zahlstellen des Kulturbundes; im Sekretariat der Künstierhilfc, Knntstr, l59,Gth.l; in den Synagogen: Friedenstempel, Markgraf-Albredht-Str. 11*12; Fasan emtr. 78*80; Oranienburger Str. 29, beim Hauswart; in den Buchhandlungen: Kedem, Dahlmanmtr-8; Philo, Pariser Str. 14׳, und Wolff, Prager Platz 4 Sonnabend, den 12. Dezember, 20,49 Uhr Muiiker-Feste&le, Kaiser-Wlihelm-Str. 31 CHANUKKAH-ABEND Licbtzünden mit Gesang und Chor Ansprache: Rabb. Dr.M. Nusabaum Im 2. Teil: Studio des Rerirks Friedrichshain (Leitung: J. Haubenstock), Aufführung von Tunkeier’s Prinz von Fiaskedrige’s Hochzeit Regie: Nicola« Eliaschoff / Ausstattung:: Heinz Condell, ׳ Musik: Ismar Weiss Karten inkl. Steuer zu RM 0.75, I,—, 1.25 im Vorverkauf bei Buchhandlung Salles, Grenadierstr. 30; Konditorei Dohrin, Spandaucr Bnick*7; Möbelhaus Adlerstein, Alte Schönhauser Str. 58; Rest. Kimelfeid, Rosentbaler Str. 32; Man Feig, Strausberger Straß« 24; Apotheker Sulinger, Neue Königsbraße 70, u. an der Abendkasse. Berliner Zionistische Vereinigung Bazirka:Zantrum-Mord u.Friedrichahaln Chanukkah-Veranstaltunaen der BZV Fehrbelliner Platz Kaiserplatz Steglitz Sonnabend, (Irrt 12. Dezember, 20.30 Uhr Tenniskfnh, Kaiserallee 40—S'i Ansprache: S. Tschertok. Die Tüdische Orchester- •Vereinigung unter Leit ung von Leo Kopf- ELe Löwenberg (Gesang). Werner Bukofzer (Vorlesung). Karten 7u 75 Rpf. jm Vorverkauf in der Papierhandlung l.ippmann, Trnulennu.strraßr 16, Geschäftsstelle der Jüdischen Rund schau, McinekestrnRe 10, und an der Abendkasse. Arbeitskreis Oper Sonnabend, dm 12.!)׳'xembet, 20. W Uhr BZV-Heim, Kantstr..U 5ingen 1 Vorlesungen! GescIUchaftl. Beisammensein Barbarossaplatz Montag, den 14. Perembc t, 70. 0י Uht, HZ. Vif eint, Gottxsfr. 21 Ansprache: Dr. Hans FrieHenthal. E.Wechselmann (Gesartg), Werner Bukofzcr (Rezitation), Dr. W. Aron (Klavier). Charlottenburs Montag, den 14. Desentbier, 20,?0 Uhr Aa'a. JoiuhimsthclerSttaßc 13 Ansprache: Rabbiner Dr. Max Nussbnum, Jüdische Orchestervereinigung, Leitung: Len Kopf. Alice Hannex-Cassirer (Gesang), Werner Bu'7)0 ׳er fVorlesung). Karten zu 60 Rpf. im B7.V-Heim, Kanter. 5 t, Ge׳ ־׳ijäftssteile der Jüdischen Rundschau, MVinckr־־tr. 10, ״ .״n der Abendkasse. Stadtpark JDien.itag, den 15. Dtirmber, 20.30 Uhr BZ.V-Heim, GnItxntr.Pt Ansprache: S. Tschertok. E. Wechxe1nn*nn (Gesang) Dr. W. Aron (Klavier), Werner Bukofrer (Rezitation). Oberspree JOrcnsw. den Dexetnher. 20,30 Uhr Ohrtschoneweide, Wiihe Intinrnhofstr. 1 Ansprache: Rabb. Dr. Oskar Adler. Nitwirkendr: EUe Seligmann (Gesang), J. Rothstein IlClavier), W. Weintrnttb (Geige). Karten zu 50 Rpf. an der Abendkasse. Südost und 3unggruppe 3annowitzbrUcke Dienstag, den 7". Dezember, 20.30 Uhr DZV-Hctm, Driiekinstr. 9 Ansprache: Dr. Leo ScUerek. MUwirkend*־. Oberkantor Hartenberg (Gesang), Heinz Eppstein (Klavier), Sig. Lippmann (Geige), Kurt Steinhardt (Klavier). Spandau Mittwoch, dm /6. Dezember, 2E.M) Uhr Spandau. Synagoge geheii,de, Lind, nufer 72 Ansprache: R. A. Er. Alfred Rabau. Milwirkende• Kantor Holländer (Gesang), Werner Bukofzer (Rezitation). WeiBensee Donnerstag, dm 17. Dezember, 20.10 Uht W'eißenser, Worthstr, 20 Ansprache: S. Tschertok. Adolf Schweraeitz (Gesang), Anna Leichtentritt (Klavier). Vorlesungen. Nordrlns Sonnabend, den 19. Dezember, 20.30 Uhr ßiemlina - Festsäle. Schäiihtittser Allee 2S Ansprache: Dr. Joachim Prinz. Mitwirken(!«•: Therese Kohn (Getan 1, David Feit (Rezitation), Oskar Leisten (Geige), Julius Rosental (Klavier), Chor der Junggruppe. Hermannplatz Sonnabend, den 19. Dezember,?0.30 Uh• BZV-Heim, Neukölln, Jäuerstr.6 Ansprache t Dr. Hans Friedenthal. Edith Herrnstadt- Oellingen (Rezitation), Sabine Heymaan (Gesang), Grete Salinger (Klavier), Paul Blumenfeid (Cello). Karten zu 60 Rpf. hei• Leihholz, Kaiser-Friedrich * Str. 59; Kußbaum, Bergstr. 28; Schwalb, Hc׳mannstr-46, und an der Abendkasse. 15. Dezember 20,30 Uhr Musikerfestsäle, Großer Saal Kaiser - Wilhelm ־ Straße 31 CH&IN1yRK&H״FEST Frau Jettka levy-Stein Ansprache) / Kontor W, Säuler (Gesang) Ojlem Habbe v. Scholem Alechem, Rogi0: Witt«.ohn Bachad-Chor u. Festspiel d. Bar Kochba-Hakoab־Fußball-Juö«nd Karten zum Preise von RM 2 3.— im Misiadii-Büro, Augsburger Straße 60 (&4 5931, und bei Kiappholz, Lofturmiraßo 10 (D 2 2622) Berliner Misrachi - Gruppe KONZERT zum Besten der Jüdischen Winterhilfe am Donnerstag,(). und der Jacob Teiiel-Küche 17. Dczemb. 19*36, 20 Uhr, im Groden Mitwirkende: Das jüdische KammrrorcheMcr Saald. Briiderverunt׳-r Leitung seines Dirigenten Edward Moritz, einshausea, Kur* Solistin: K 1 s « K o c h ־ S t a b i n 5 k y. fürstenstrnßc 115/116. ‘ . .. .. , Werke von Brach, Mozart, Moritz» ischaikowsky, Karten zum Preise von RM •1. , 3,־.2 , - ׳— sind erhältlich in der JacobTeitel-Küthe, Prinzregentenstr. 6, und Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2—4. Montag, den 14. Dezember, 20.30 Uhr Aula, Joachimsthaier Strafte 13 CHANUKKAH-ABENP Ansprache: Rabbiitei* Dr« MAX NUSSBAIIM Mitwirkende: Jüdische Orchestervereinigung, Leitung: Leo Kopf Alice Hannes-Cassirer (Gesang) Werner Bukofzer (Vorlesung) Karten zu 60 Rpf Jm Vorverkauf: BZV - Heim, Knntslraße 54; Geschäftsstelle der Jüdischen Rundschau, Meinekestraße 10, und nn der Abendkasse. BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG / »wirk Charlottenburg Chanukkah-Veranstaltung Montag, 14. Dezember, 20.30 Uhr Losenhaus, W 62, KleiststraBe 10 Jettka Levy- Stein Jüdische Frauen in aller Welt AnzUnden der Lichte: Oberkantor Hanns 30hn-3acobsoltn FRAUEN-ARBEITSGEMEINSCHAFT POR PALÄSTINA (WIZO)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.