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Jüdische Rundschau · 1936-11-27 · Heft 95 (27.11.1936) · page 26

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 95 (27.11.1936)
Date
1936-11-27
Page
– (sequence 26)
Language
German
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Seite 4_KINDER-RU NDSCH AU_Nr■ 22 Buntes Bilderbuch aus einer Hachlcharah Von ERNST I S A AC S O N!Fortsetzung Benno kommt in den Stall! Als die Obsternte zu Ende war, sagte der Bauer eines Abends zu Benno: ״Morgen darfst du in den Stall, und wenn es klappt, mußt du immer das Vieh versorgen. Der Knecht melkt, du mistest, fütterst, putzt und hältst den Stall in Ordnung." Nach einigen Wochen konnte er eine Kuh melken Es klappte, und die Arbeit lief nach wenigen Tagen wie am Schnürchen. Benno mistete, fütterte und putzte und versuchte auch das Melken. Nach einigen Wochen konnte er eine Kuh, dann zwei, drei, vier und mehr melken. Er hatte nämlich schon ordent״ liehe Muskeln bekommen, worauf er sehr stolz war. Schwer war es natürlich, sich an das frühe Aufstehen zu gewöhn nen. Wenn es gar nicht gehen wollte, dann sagte er zu sich: ״Benno, sei ein Mann!" und dann ging es. Fix mußte alles gehen, auch das Waschen und Anziehen. Pünktlich war er Benno im Stall immer im Stall, Tag für Tag, und putzte, fütterte, mistete. Der Winter kam, und es wurde traurig und öd. Benno war so kalte Winter gar nicht gewöhnt, und es fror ihn ganz jämmerlich. Tags fror er, nachts fror er. Er fror ein bis ins innerste Mark und taute erst im Mai wieder richtig auf. Doch bis dahin war es noch eine gute Weile. truhe Auf stehen zu gewöhnen Im Winter arbeiteten sie viel im Wald. Kranke Bäume wurden gefällt, die Stämme und Dolder mit den Pferden Benno putzte, fütterte und mistete auf den Weg geschleift. Der Knecht und Benno nahmen jeder ein Pferd. Da das Terrain sehr haldig war, so ging es oft im Galopp, was Benno natürlich riesigen Spaß machte. Aber das Schönste war doch das Spalten der Stämme mit ,Keilen und das Zerhauen der kleineren Blöcke mit der Axt. Hei! wie das ging. Müdigkeit?Pah!Wir wollen ihn schon klein kriegen!! Das Schönste war das Zerhauen {Fortsetzung folgt) der Blöcke mit der Axt —ז ־1!״! ***WPWWMwiiiiy Schwer war es, sich an das l&filipi - '■ {׳X ־׳־׳ Wohnung in einem der zahlreichen Vororte, zwei Minuten vom Strande. Von unserer Veranda aus können wir die Braudüng und die malerischen Felsen, die die Bucht umrahmen, sehen. Die steil abfallenden Uferfelsen sind vom Wasser unterspült. Das Baden ist nur an einzelnen Stellen erlaubt, da Haifische sehr nahe ans Ufer kommen. Alfons Rosenstrauß, Sidnep (Australien), (11 Jahre) > ftKiiuUeAOi. Bar Iians Hermann Brand, Breslau. — Martin Fruchter, Chemnitz. — David Goldberg, Kiel. — Werner Goldberg, Breslau. — Hans Leß, Berlin. — Heinz Haschier, Berlin-Friedenau. — Edgar Rauner, Luxemburg. — Hans Rosenberg, Berlin. — Rüben Schramm, Haifa. יי— Manfred Simon, Memel,

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