Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 92 (17.11.1936)
- Date
- 1936-11-17
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 92,17. NOVEMBER 1936 ili Kolonisation als Lösung der sozialen Frage Ein Vortrag von Franz Oppenheimer Zu der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Jüdisehen Lehrhauses am letzten Donnerstag hatte sich ein recht ansehnlicher Kreis von Hörern eingefunden: kein Wunder, denn es sprach Prof. Franz Oppenheimer über ein Thema, das er wie kein anderer beherrscht: ״Siediungsge110ss£n*-;cl]aft und jüdische Kolonisation“. Da saß er, der 73jährige, und sprach mit bewundernswerter Frisch« frei über eine Stunde lang. Und immer wieder fasziniert die Geschlossenheit dieses Systems, das durch eine Lebensarbeit von 40 Jahren hindurch gefestigt worden ist. Der plastische und geradezu frappierende Ueberb'ick, den Oppenheimer über die kolonisatorische Entwicklung der Menschheit in wenigen Sätzen gab, und mit dem er seine bekannte Theorie von den beiden Erbübeln des sozialen Problems: der Bodensperre und der Sklaverei entwickelte, leitete schnell zu der Betrachtung aktueller Fragen über, wobei Oppenheimer sich auch auf die praktischen Erfahrungen stützen konnte, die er mit seinen eigenen Siedlungsversuchen sowohl in Palästina als auch in Deutschland gemacht hat. Siedlung ist für O ppenheimer grundsätzlieh der Versuch, auf friedlichem Wege die B odensperre zu beseitigen und damit die soz i a 1 e Frage zu lösen. Speziell für jüdische Siedlungs- Verhältnisse (wobei er sich nicht auf Palästina beschränkt), hält er für dringend notwendig die Gründling einer Produktivgenossensc 11 a f t, die als Kombination von Groß- und Kleinbetrieben deren Vorteile in sich vereinigen und deren Nachteile überwinden soll. Ihm schwebe, so sagte Oppenheimer, die Schaffung des ״autarktischen Kollektivbauern“ vor, der weitgehend von den Schwankungen der Wirtschaftslage unabhängig ist und sowohl ökonomisch als auch kulturell innerhalb seiner engeren Gemeinschaft seine Befriedigung findet. Eine Reihe von praktischen Fragen aus dem Hörerkreis beendeten den interessanten Abend. N. MJsrachi-Veranstallungen. Die Misrachi-Frauengruppe veranstaitete am 10. November in den Nebenräumen der Synagoge Münchener Straße einen Tee-Abend. Die Vorsitzende, Frau Martha Franke 1, berichtete über die Tätigkeit der Frauengruppe, zu deren vornehmstem Aufgabengebiet die Fürsor״e für die Menschen der Mittleren Hachscharah des Brith Chain/im Datiirn und des Kibbuz Rodges in Palästina gehört. Frau Dr. Martha W e r 111 e i m e r sprach über ״Die Frau in der jüdischen Volkssage“. Die Volkssage (Aggadali) zeige, ebensowenig wie die Bibel, Idcalgcstalten, sondern Menschen von Fleisch und Blut, mit Schwächen und Fehlern. Darum stehen diese Gestalten uns menschlich nahe und können Maßstab unseres eigenen Lebens sein. Kabb. Broch ergänzte das Referat durch Anführung einiger Midraschim, und R.-A. Dr. Paul S 111 z b e r g e r brachte den Dank der Anwesenden an die Rednerin und die Veranstalterinnen des Abends zum Ausdruck. — Am 5, November sprach in einer Vlisraclii-Veranstaltung Frau Jettka Le vy -Stein über ״Re- \wiöses Leben in Amerika“. Sie betonte, daß die Auswanftrung nadi Uebersee zwar keine Lösung der Judenfrage jedeute, daß sie aber gerade vom zionistischen Standpunkt sus unsere größte Aufmerksamkeit erforderte. Das religiöse Leben zeigt die aus Europa bekannten Schattierungen von der strengsten Orthodoxie bis zur radikalsten Reform. Die Rednerin wies auf den Ernst der gegenwärtigen Probleme und auf die Zukunftsaufgaben des Zionismus in Amerika hin. Konzerte WoWtltlgkeltskonzert. Zu einem mit einer Ansprache des Rabbiners Dr. Nußbaum eröffneten Konzert der Jüdischen Winterhilfe lud der Synagogenverband Berlin, Gruppe Levetzowstraße. In der Abwicklung einer geschmackvoll abgetönten Musikfolge teilten sich das Jüdische Kammer- Orchester unter Leitung von Edvard Moritz, die Altistin Susanne L ö w e n s t e i n und der Baritonist Hermann Sehe y. Der schmiegsame, durchsichtige Klang eines Streichkörpers erhöht die musikalische Empfänglichkeit des Publikums und erhielt den Darbietungen dieses Konzerts eine gleichbleibende Elastizität der Stimmung. Soweit ein Konzert, wie hier im Rahmen der Synagoge, in seinen Ansprüchen und Zielen nicht den Ehrgeiz hat, die Linie des klanglich Vielfältigen, problematisch Aufdringlichen aufzusuchen, wird die Heran- Ziehung dieser Instrumentalgruppe zu rechtfertigen, ja־ seiner musikalischen Eingängigkeit wegen, zu begrüßen sein, und es wird in jedem Fall als Verdienst von Moritz angerechnet Sonntag NOVEMBER der Jüdischen Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin werden müssen, dieses klangschöne Instrument in unserem an Buntfälligkeit der Mittel nicht sehr reichen Konzertleben eingeführt zu haben. Dieses von ihm gegründete Streich- Orchester scheint sich einer eingehenden musikaiisch erzieherischen Pflege zu erfreuen und wird, da es über geeigneteis Material verfügt, sicherlich für die Zukunft noch Erfreuliches bieten können. Aus dem vielen, was uns beim Hören angenehm berührte, war die Wiedergabe eines Scherzos von Moritz, bei Reminiszenzen von sprudelnder Lebendigkeit und Spritzigkeit in der Auflockerung des musikalischen Entwurfs. Von der satten Fülle des Streicherklar.gs getragen gewann der volltönige schöne Alt Susanne Löwensteins in Gesängen ans dem Mendelssohnschen ״Elias“ an klingender Resonanz, ebenso die Ausdruckskraft des Baritonisten Hermann Schey in einer Arie aus dem ״Elias“ und einer Handel-Arie an innerer Wärme. ~rg■ Dela LIplnskaja schenkte einer zahlreichen Zuhörerschaft einige frohe Stunden, und die alte und i.un.ge Verehrerschar im überfüllten Bach-Saal dankte ihr mit stürmischem Beifall. SoiniaaiMd, Sl. Nwember, 20.39 Uhr BZV-Heim, Kantstraße 54 (großer Saal) Dr. PAUL SULZBERGER Dr. HANS FRIEDENTHAL Erneuerung der Gemeinde Zur Umbildung der Repräsentantenversammlung Berliner Zionistische Vereinigung / Groppe Oper Ob sie ihre russischen Lieder selbst am Flügel begleitet, ob sie mit vertrautestem Weaner Dialekt das Fiakerlied! singt, als ״Fleurctte“ dultende Veilchensträußchen alten Herreu und jungen Frauen zuwirft oder als Shiriey Temple im kurzen Röckchen und blonden Lockenköpfchen ihr inzwischen schon Zitat gewordenes ״Kann sein — vielleicht״ in vielem Versen vorträgt, immer ist sie voller Charme, jede neue Nuance ihrer Kunst erfreut, unermüdlich ist sie in den Zugaben, bei denen auch bekannte jiddische Lieder zu ihrem Rechte kamen. Ein feinfühliger Begleiter am Flügel war Walter Lajtai, der auch mif großem Beifall aufgenommene Werke von neuen Komponisten (Lee Sims, Ferde Grofe, Billy Mayerl) zu Gehör brachte. R. Gr. Vom Kulturbund j)ie narhAlt» Aunuhnm'1! ׳!■.: f 11■ ];--י h!.׳n Kul'urhunde.s Berlin wird der ״S ת ס; m c r jdu. huir au;1!׳־, \u;t *ein, der mit: der vollständigen Mu nk von i\ Ijx M *• nk 1 > o h n - Harr h o 1 d y zur AuHüiilUüg gelangt. I >ie dpi:׳ m den Hamlcii von Fritz Wirten, *Jk־ mu.-ikäUschc I•׳.. Run..: 1:1 dun■!; von Kurl Singer; Bühnenbilder und K rj.vfumen! \m! 1 n:; Ihii.z (hiiidfi], In eien Haupt.- rollen werden bf"11auig1 Kriutdi■ LuuhImu, Hut 11 ('uudeii, Gina Fin-diiuta, (h1־da Kietu, Rudi Ai!!׳-d Berliner, Martin Brandt, Wahher lle:z, Manns (ha■■-11, >u;mnmä Nunberg, Julm.1 Kul h di 1, ]!erben < ■! Willy i’iu.p;, B11U Lun, Han.4 Karl Rü.>e1 )bei g, JJu1׳i״>kl >׳;׳ali: 'Luuaniiiun die!)amen Ndiy׳ Ilir.M'11, Luitt: Lauge, lieh׳!! Ou./hnu, Maii.iune Silberrn.inn: erste Elfe (S<>!!;•■ Le־.mg) Rim A'bczr. —- I hu R׳!ih.. dt,־, J'ißk" ul mit einen! o i e!1 י e h n j u!1 r 1 g t 1'י< b ן- ׳.! u< hendm St I ־.tu-j ־;:her hefetzt, und zwar mit Woitgmig B e r ח -fei n. <D!n SHm de. Regi-.seur^ und Rezitator-, ( )!!׳» Ht n-mn. und der aH Seh.ui.'pielerin am jüriwd'Hni Ku!furh׳in<i In bn:p! n j( nj;y Ihm; ■!•in, p׳t־h. Srbaffer. in den ibt:■!! ■׳!e!1 K 1־ in י ווו r :11 u - ־ k - A 1■ e n d e 1 ודL > Judithen Kultu1hu1;<!t:s US., 2S. und 31! •■'!1; .\ .׳׳ \\ ird Aima L 1 j! i n Lieder von ihuhm-, zuni Vuiii.i■״' in;. Die \ ortrag-kun״ ileim D׳.u,t (.׳ e 1 g u wird zusammen mit den Tanzeiimien <)<.׳.> Jüdiichen K uii ,,;d/un le.> Lcdm Ruh! C o n d e 1 1 und Xelly ilir^eh am 26. \׳>w;uU.r < uu־n (.'haiiMui• und Tanzabend geben, und zwar mi׳ vuilig neuvin l’rog! aiiuu. Begleitung: Hans Margulinsky. «— Lmtir'tokaiteii •md zum Lrei-t; von 1—3 KM. in den bekannten ZahLu-Um zu <.;rh,dn׳n. i);ls Orchester de* JudiM hen KulturLundes veranstaltet am 28. November im Bach-Saal nn .!׳' e t k o n z t r t, dc^cn Reinertrag zum Teil der Jüdischen Wiioeihille zuilicüt. Die Leitung haben freundliclut die Herren Kurt Sn 11 g e r, Berthnltl Sander, Rudolf S c h w ara,übernommen. AK ,Solistin wirkt die Pianistin Rita Storch mit, die deh in bummer beim internationalen Wettbewerb in Wien eine Goldene Plukeüe;1L l׳r< in erworben hat. Sic spielt das Kb-DurKon2ert, von LLzi. im übrigen kommt in einer Konzertvcraiiotiiltung zum ersteu Mule die Dy buk *Suite von Engel zur Aufführung. Aio dem iiluigcii Programm bei die Sinfonle E-Moll (,,Aus der neuen Weh“) von Dvorak, und ,.Capriccio Italien** von TVhaikowAiv erwähnt. I׳l;׳tzr zum Preise vor! 1—5 RM. sind in den bekannten XahL*c!k־n crh.ütlid!. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Dienst«*, Musikerfestsäic, Kaiser-W Ühelm-Str. 31 Ztntrum-Aiord 17. N״v., 20.30 Uhr Theaterabend, siehe Anzeige nienstasf BZV-Heim, Gnltzstr. 7t Stadfpark 17. Novl, 20.^3 Uhr Aktuelle politische Probleme PalÄstinai,KoyalCotr1mi*sion, Aussprache-Abend. Einleitendes Referat; Dr. Ludwig jacobl Biensfagj, H?.V-Hrirn, Knn'.str. 54 Savignyplatl I7.N0V., 20.45 Uhr Dr. Alfred Rabau! Die Erneaerunsr der Gemeinde Dirnstag Theüilur-I Icrzl-Schule, Kaiierd.mm 78 Westtnd 17. Nov,, 20.50 Uhr Siehe Anreise Uienilag UZV-Heim, Ncutülln, ßgrrstr. 6 HermannplaU 17. Nov., 20.20 Uhr Wie muß die Erilehung der jUdlidien Jagend jfestellet werden? Dienstag hComiitorei llansa, Flensburger Str. 19 Z/anra 17, Nov., 20.30 Uhr S. Taehertok! Da« Aufbauwerk vor Gericht. Zum Beginn der Arbeit der Unter.uchungikomu11.sion Donnerstag BZV-Heim. Kanl.tr. 1-י Hahns•• 19. Nov., 20.30 Uhr Dr. Alfred Rabou: Die Erneuerung der Gemeinde Sonnnhend BZV-Heim. I..1ntlsber?rr Sir. 87 Friedrichshain 71. Nov.. 20.30 Uhr Musikalischer Abend, sieh־ Anzeige_ Sonnabend BZV-Heim, Kant.tr. 54 Kultar-Ableitung 21. Nov.. 20.30 Uhr ז• טערנזיק! רפעלבר יפני החקירה _ Sonnabend Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Hansa 21. Nov., 20״% Uhr Chug Iwri Sonnabend BZV-lteim, Rosenthaler Str. 44. Chof Iwri Zsnirnm 21. Nov., 20.30 Uhr חדר יגית מ3!ף ■Sonnabend, BZV-Heim, Kantstr. 54 Opsr 21. Nov., 20.30 Uhr Sielm Anzeige Sonnabend. Fanknw, Mühlenstr. 7? Pankow 21. Nov., 20.30 Uhr Dr. Han* Capeih Da» Aufbauwark »n der Prfltung. Beginn der Arbeiten der Untersuchungskommiwiion Montag, BZV-Heim, Goltrstr. 21 Barhamssaplate 23. Nov., 20.30 Uhr S. Tschertok: Das Aufbauwerk vor Gericht lm Rahmen des Propaganda*Monats WIZO- NACHMITTAGE im Heim, Berlin W, Wittenbergplfltz3a" jeden Donnerstag« 16.30 Uhr aast« Und willkommen Donnerstag, 19. November: LUCIE *OBEL Palästina-Vortrag Donnerstag, 26. November: Dr. BVA LÜBECK Unsere Wixo-Alljah HJAUBN -AUBEITSOEMEINSCHAFT TOB PALÄSTINA (WIZO) KRANKENVERSICHERUNG ab Beginn seitens der Gesellschaft unkündbar« sowie alle anderen Krankenversicherung!-Möglichkeiten genauesten» unverbindlich durch versiciierungsburo EUROPft fl.m.u.H״ Inh.: H.Manssse »111924 Berlin W IS, Parlaer Straße 37 / Tal. J 3 4646 ... . < Im tm i■ 11 w W H---— . Mxm ickenJd Ckcutukkah Wir bitten untere i. Leier, die benötigten Chanukkah-Getchenke bei unteren Iniarentan zu kaufen und sich hierbei auf die in dar ״Jüdischen Rundschau" gesehenen Anzeigen zu beziehen. Wie schon immer veröffentlichen wir aurh in diesem Jahr eine Sonder-Rubrik unter dem Motto! Man schenkt 2u Chanukka!! ln den Ausgaben 95 (27. Nov.!, 96 (1. De*.) und 97 (4. Dez.!. Jüdische Rundschau Anreigwn-Verwaitung Barlin W1S Sonnabend, den 21• Nov.,20.30 Uhr, BZV.-Heim, Landsberger Str.87 MUSIKALISCHER ABEND Lily Dymont Klavier Paula Salomon-LJndberg Gesang Gustav Sabel Klavier Karten ru RM -~,9Ö, 1,50, 2,— im Vorverkauf bei Feig, Strauiherftr Straft« 24, S«lin*er, Neue Kon«gstr*ße 74, und an der Abendkasse Berliner Zionistische Vereinigung / Bezirk Friedrichshain DlDBistag, 17. Novemb«r,20.30 Uhr, MtulkerfestsKle! Kaiser-Wilhoim-Str. 31 THEATER•AIKND der Kfcinktmstgruppc des Bezirk■ Zentrum-Nord Gott, Mensch und Teufel Drama von J. Gordtn R*yie: M. Wittebohn / Techn. Leitung; F. Finder K»rtea tu RM —175, L— und 1,25 im Vorverkauf: Wobeihau• Adlerstein, AK« Schönhauser Straße SB; Buchdrudcerei Lecher, Lothringer Slraße 34-35; Konditorei h Dohrin, Spandaucr Brücke 7; Rest. Kimeifeld, Rosentnaler StraB« 32; Abeodkatte- Bstliner Zionistische Vereinigung / BedrkZentram-Nerd November 21. Sonnabend ■Jüdischer Kulturbund Berlin E.V.■ Kleinkunstbühne Künstlerisch# Leitung : MAX EHRLICH Novsmber 2Ö./29. SaBr»abd./Soantag Jetzt Sdium annsaol, Lützowitr. 76, 30.30 Uhr, jeden Sonnabend u. Sonntag Die neue Revue Kein Verzehr ״IAh(XU$!" 22 Bilder von Willy Roten u Max Ehrlich Musik 1 Willy Rosen mit MAX EHRLICH u a. jDer große Erfolg Kein Verzehr VOTVtPlIflllY der Karten von RM 1,- bis 3,- heim Philo-Verlag, Pariser Str. 44; Zoitungsstcind >. Caft Leon, Kurfürstendamm!55 ׳J 7 4229); Kulturbundtheater, Kommandanfenstr. 57. Eintritt such tür fUchUniigiieöer flgs HullUrDunöes mit dar hauen ReiChSVBrDtndSKaPtS (auch an der Abendkasse erhältlich). Jüdische Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Bürlin Mittwoch, 2. Dezember 1936, 20 Uhr Theater des Jüdischen Kulturbund«• Berlin, Kommandanten str. 57 Premiere Ein Sommemachtstraum von Shakespeare / Musik von Mendelssohn feste uff Uhrung des ICldischen Kulturbundes Berlin K»ifi®! 7fit* Wi»t»n f Musikniischc Leitung: Kurt Singtf Bühnenbilder u. Ko#tiimr: Heinz Condeil Technische Leitung: Hans Sondhsimer Ksrten «um Preis# von RM 3. bis 12.- erhältlich: Jiidi*ch«1 Winterhilfe der Jüdi*1D־n (»r-meinde zu Berlin, Hetderptilergasnis 5/6, D 1 (Norden) 6711, Apparat t>2; Boss, Meinekestraße 2S; Fromm & Co., Memhardatrißr 4; Hirichfeid, Jajowslroöe 44; Kcdem, Dahlmannstraße 8; Philo-Vtrlag, Budihdlg., Parisrr Str, 44; Poppelnuer, Neue Frirdrich^tr. 59; Ring, Buchhandlung׳ am Zoo, Joachimitaler Str. 44; Wolff, Prager F'ktz 4. Einlrlll nur mll Kulturbund- oder II•Karte. Dienstag, den 17. November, BO.SO Uhr Theodor Herzt •Schule, Kaiterdamm 7B DR. WERNER IBVIEl SenersliekretSr dm Rdchivarbandn der JUd, KulturbSnd• ״Auf dem Wege zum Jüd. Kulturleben — Kulturbundarbelt heute und morgen“ BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNG / GRUPPE WESTEND /