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Jüdische Rundschau · 1936-11-13 · Heft 91 (13.11.1936) · page 19

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 91 (13.11.1936)
Date
1936-11-13
Page
– (sequence 19)
Language
German
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U 13. NOVEMBER 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Deutscher Maccabi-Meister k.°. Dje Pokalspiele des Makkabikreises Winterhiiftboxen ln Essen ~ Der große Saal des Essener Jugendheims war voll besetzt, als die Boxahtcilung des Haltoah mit einem zugunsten der Jüdischen Winterhilfe veranstalteten Kampfabend gegen Düsseldorfer und Kölner Maccabi-Boxer, zu dem auch zwei Berliner Kämpfer erschienen waren, ihren neuen Ring einweihte. Unter der einwandfreien Leitung von Ringrichter Erich Groß wickelte sich eine lange Reihe guter Kämpfe flott ab, so daß die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Das Hauptinteresse konzentrierte sich naturgemäß auf das Tjeffen zwischen dem deutschen Maccabi-Meister Lewin (Düsseldorf) und seinem alien Gegner Reiff II (Köln), das ein überraschend schnelles Ende nahm. Schon in der ersten Runde gelang es dem sehr hart und überlegt boxenden Reiff, seinen Gegner durch einen rechten Kinnhaken bis 9 auf die Bretter zu zwingen. Am Ende der zweiten Runde mußte sich der Maccabi-Meister dann auf einen sehr genauen Magenhaken hin auszählen lassen, nachdem Reiff während des ganzen Kampfes überlegen geführt hatte. Das schönste Treffen des Abends war wohl der Kampf des Zweiten in der deutschen Maccabi-Meisterschaft Milzynski (Berlin) gegen Stern (Essen). Hier sah man schönes, technisch sauberes Boxen. Der Kampf war lange ausgeglichen. In der dritten Runde machte es sich dann schließlich geltend, daß Stern lange nicht im Ring gestanden hat. Auch durch seine große Reichweite war der Berliner überlegen. — Einen Sieg durch Niederschlag holte sich der junge Helfer (Essen) gegen den in der Reichweite stark überlegenen Körschgen (Düsseldorf). Die zweite Runde brachte die Entscheidung. Nachdem sich Körschgen bereits eine Verwarnung wegen unsauberen Kämpfern! zugezogen hatte, mußte er sicli ״uf einen Milzsclilag hin auszählen lassen. — Verdient gewann auch Hauser (Essen) seinen Kampf gegen Baum (Düsseldorf).# Der Düsseldorfer, der wegen seines dauernden Klammerns verwarnt wurde, mußte verschiedene Male zu Boden. Nur der Gong rettete ihn vor dem k. o. — Waag 1 (Essen) hatte i!1 dem deutschen Maccabi- Meister Joel (Beim) eine viel zu schwere Aufgabe erhalten. Am Ende der ersten Runde gab er den Kampf gegen den an Technik und Kamp, erlahrung weit überlegenen Gegner auf. — Aut das Treffen H e y 111 a n n II (Essen) gegen C hohen (Köln), das dritte in diesem Jahr, war man sehr gespannt. Heymann war sehr schlecht in Form, so daß Chohert leicht gewann. Sonstige Kämpfe (Sieger zuerst genannt): Olmhaus, LU-ers gegen Ackerfeld, Düsseldorf; Waag 11, K : n gegen Textiler, Düsseldorf; D an»r. Köln ״egen Ehrlich, D״ •!ei R •Düsseldorf gegen Schauder, E.s־en. Von den Sportplätzen Fußball in Berlin JSG• I gegen JSU. II 6:2; llakya.11 V gegen Hagibor IV 3:4; Hakoah IV gegen JSK. IV, JSK, zu.üekgeticien; Hakoah A. H. gegen JSG. III 3:1; Jlukuah III gegen JSK. II 4;4; Hakoah I. Schüler gegen JSK. I I. Schüler 1:2; JSK. Jugend gegen Hakoah III. Jugend 0:3; ltngilior II. Jugend gegen Hakoah II. Jugend 1:6; JSG. II. Jugend gegen Hagibor I. Jugend 1:3; Hagibor III, Schüler gegen Hakoah III. •Schüler 1:2; Hagibor HI. Schüler gegen Hakoah 11. Schüler 0:16; Hagibor I. Schüler gegen JSG. 1. Schüler abgebrochen. Makkabi Magdeburg In Berlin. Der Makkabi Magdeburg spielte am letzten Sonntag in Berlin im Rückspiel gegen den Jüdischen Kanuklub und verlor, nachdem er zur halben Zeit 1:0 geführt hatte, schließlich knapp 3 :2. Ergebnisse aus Südwestdeutschland im Fußball; JJB, Hanau II gegen Bar Kochba Frankfurt II 1:5 (0:2); Bar Kochba Mannheim 1 gegen Hakoah Stuttgart I 3; 1; Bar Kochba Mannheim Jugend gegen Hakoah Stuttgart Jugend 5:0; Bar Kochba Mannheim II gegen Hakoah Stuttgart I! J. S. K. I schlägt Bar Kochba-Hakoah I Im Handball 6:3 (1:1) Was die Spiele im Spätsommer gegen in- und auslän-!fische Gegner bereits gezeigt haben, wurde in dem fälligen Vcrbandsspicl zwischen BK. und JSK. bestätigt; der JSK. verfügt zur Zeit über eine der stärksten Handballmannschaften des Makkabi! Nach einem fesselnden und erbitterten Kampf mußten die Blau-Weißen sich diesmal ihrem besseren Partner beugen. Daß das Spiel die ersten 15 Minuten offen war, verdanken die Bar Kochbaner vor allem ihrer gesamten Hintermannschait, insbesondere Kobor im Tor, der eine höhere Niederlage verhinderte; der Sturm dagegen hat viel an Durch- Schlagskraft verloren. Bei den Blau-Gelben war im Gegensatz hierzu der Sturm der beste Mannschaftsteil. Kurz nach Spielbeginn kamen die Blau-Weißen 1:0 in Führung. Erst 10 Minuten vor Halbzeit holt Poldi Kuh auf. Als fünf Minuten nach Wiederbeginn Bar Kochba durch unhaltbaren Schuß mit 2:1 abermals vorn liegt, zieht «r seine Läufer zur Verteidigung zurück, und nun beginnt eine lange Offensive des JSK. Arier Kobor ist nicht zu schlagen, bis Rudi Siegel in der 45. Minute durch Strafstoß den Gleichstand schafft. Eine Minute später schießt derselbe Spieler zum 5:2 ein, dem Levy das vierte Tor folgen ließ. Zaretzky erzielt das 4:3, doch Model (früher JSG.) und Levy stellen das End- *esultat her. Die Damen des Bar Kochba siegen dagegen 3 :0. Bereits bei Halbzeit führten sie 2:0. Der Bar Kochba Dresden eröffnet neue Gymnastik- und Heimräume in der Galleriestraße 3. Am 14. November findet Um 20 Uhr die Einweihungsfeier statt, zu der Dr. Lehrfreund (Leipzig) spricht. Schwlmm-Meisterschaften des Deutschen MakkaWkreises ויי Breslau. Atn 15. November trägt der Jüdische Schwimmverein Breslau im Hallenschwimmbad, Zwingerstraße, 14.30 Uhr, die Schwimm-Meisterscliaften des Deutschen Makkabi- *weises aus, Einzel- und Staffel-Wettkämpfe und Wasserballspiele bilden das Programm. Die besten Schwimmer des Deutschen Makkabikreises werden am Start sein. Die Schachabteilung des Bar Kochba-Hakoah e. V. veranstaltet am IS• November, 20 Uhr, an etwa 40 Brettern ein Simultanspiel <l('i jüdU-hen Sdurhwistcrs J. Mieses; ferner am 24. November. ‘0 I hr, ein großes Blitzturnier mit Preisen. Am 1. Dezember: Beginn des \\ mtcrtuinicrs um die BciÜner Jüdische Schachmeisters( halt 1936-1937 jn {j,e1־ g־|a,־CD. Alle VcranjUltungen sind für Mitglieder 1|nd Ga,tc ollen. Spielräume ab 17. November: BZV.-Heim, Rosen- ,halcr Str. 44, Dienstag und Donnerstag, 20—0.30 Uhr. Schriftliche '*nmeldiingeri zu den Veranstaltungen erbeten an: Alfred Lehrhaupt, «*dm NW 87, Klopstockstr. 30. SUdwest gegen Norddeutschland in Kassel Die Vorrundenkämpfe der Makkabi-Pokalspiele zwischen Südwestdeutschlanü und NorddeutschUnd im rußball und Handball wurden am letzten Sonntag in Kassel auf dem Sportplatz des Bar Kochba Kassel ausgetragen. Beide Spiele standen sportlich und spieltechnlscli auf sehr beachtlichem Niveau; si« wurden in jeder Weise fair durcligeführt und lieferten zu dem Ziele dieses Jahres, der Intensivierung des Makkabi-Sporfbetriebes, einen wertvollen Beitrag. Der Gastgeber, der Bar Kochba Kassel, hatte für den Abend nach den Kämpfen zu einem Begrüßungsabend geladen, bei dem Vcreinsvorsltzcndcr Dr. Lewin, Kassel, Morsheim, Frankfurt, für den Südwestdeutsclicn Makkabikreis und Londoner, Hannover, für den norddeutschen Kreis Ansprachen hielten. Der Fußballkampf, der einen 9:1- (4:0־)Sieg der südwestdeutscheil Kcpräscntativnniinschaft erbrachte, stand auf besonders hohem Niveau, Die Südwest-Elf zeigte eine Form, die sie jedem Gegner im jüdischen Sport als gewachsen erscheinen läßt. Besonders der Sturm bot ununterbrochen wirkliche Glanzleistungen, die nur noch durch die fabelhafte zielbewußte Arbeit der Läufer Herrsch und W. Oriinebaum übertroffen wurde. Die Verteidigung hatte keine schweren Bälle zu meistern. Tore wurden von May, Guünann, Cohn, Zwickler und Herrsch geschossen. Auch d:e Norddeutschen ließen es an Eifer nicht fehlen■, in erster Linie galt es für sie natürlich, eine höhere Niederlage zu verhüten. Schicdsrichter L « w c n s t e i n, Langendiebach, leitete den Kampf mit souveräner Ruhe. Im Handball war der Stärkeunterschied zwischen den beiden Auswnh'mannschaften aus Südwcst- und Norddeutsch-!and langst nicht so groß wie im Fußball. Hier gewann Norddcutschland mit 6:5 (1:5) Toren, und dieser knappe Sieg entsprach auch dem Spielverlauf mit beinahe ausgeglichenen Leistungen beider Gegner. Mit dem Rückenwind als Bundesgenossen gelang es den Südwestdeutsclicn, bis Seitenwechsel eine 5:1-Fiihrung zu erzielen, nach der Pause ging es wieder umgekehrt: N'orarh’t!tsch!a״d konnte alles wieder aufholen und sogar noch ein Tor mehr erreichen. Der südwestdeutsche AuBctisIttrm ließ allerdings in der zweiten Ilallte viele Wünsche offen, und auch der linke Läufer in dieser Mannschaft entsprach nicht ganz den in ihn gesetzten Erwartungen. Allgemein ist man von diesen Spielern auch besseres Können gewohnt ewesen, wenn es auch schien, als oh sich die Südwestrutschen in den letzten Spiclmimtten zu neuen Erfolgen zusammenreißen woßten. ln der Siegermannschaft gefiel besonders der bekannte Makkabi-I.eielitathlet Blank aus Hannover als hervorragend sicherer Tormann•. Max Freund, Kassel, als Rechtsaußen' liefert imuier noch eine fabelhafte Partie, und auch der norddeutsche hmemfurin arbeitete mit Elan und Zielbewußtsein. Die Leistung des Schiedsrichters Toldi Silbermann, Frankfurt, verdient besondere Anerkennung. Berlin-Brandenburg gegen Ostpreußen-Danzig in Danzig Im zweiten Spiel standen sich die Bezirke Berlin-Bränden• hurg -- nicht wie cs irrtümlich in unserer Vorschau hieß, der Bar Kochba-Hakoah Berlin — und Ostpreußen-Danzig in Danzig im Fußballspiel in folgender Aufstellung gegenüber; BirMn •Brandenburg Korn Sperber Ue:1i!ei*n Deutsch Wind Bogner Fleck mann Simon Bach Schwank Rin^al Schwerins B-Tnjrh PodhieUki Balter Slam Neumann Tsrk Rubin Dorn Marku* Ostpreußen Sej&il Die Ostpreußen entpuppten sich als äußerst spielstark. Speziell die Spieler aus Köuig-berg erwiesen sich als eine Verstärkung für die Datuigcr M-1.111. chali. Sofort nach Beginn des Spieles, welches von Fin:!crlrut, Danzig, ausgezeichnet geleitet wurde, können die Beniner durch zwei aufeinanderfolgende Tore, von Schwank und Fleckmann erzielt, in Füh- 1'uug gehen. Bei diesem Resultat bleibt es bis zur Pause, obgleich beide Mannschaften durch schön vorgetragene Angrille bemüht sind, eine Aemlerung lierbeizulühren. Die Angriffe der üstprcalkm scheitern nt. ist bereits an der Berliner Läuferreihe, die in ausgezeichneter Verfassung ist. Nach Hall»- zeit spielt Berlin zunächst überiegen und kann durch Simon auch das dritte Tor erzielen. Im 11er wieder versucht nun die ostpreußische Mannschaft, das Resultat zu ändern, es gelingt i£jr aber nicht, die Berliner Vedeülijtmg zu durchbrechen. Im Gegenteil hierzu kann Bach 1!0el1 zwei weitere Tore für Berlin erzielen und damit aas r.nire-ultat von 3:0 herstellen. Die ostpreußische M uni .ekelt spie'tc mit großen! Fifer. Daß sie keine Tore erziehe, lag daran, 1113־ sie nicht genügend Spielerfahrung hat. Die Berliner Mannschait hinterließ einen hervorragenden Findnick. Besonders spielstark zeigte sich die Läuferreihe u ul die Hin;crm־!r1nschuft, im Sturm wurde noch zu viel koml'iiihut. Die Aufnahme der Berliner Mannschaft in Danzig war besonders herzlich. Besonderer Dank gebührt den Makkabim, die sich in uneigennütziger Weise den Berlinern zur Vcr■ fügung gestellt haben. Nächste Veranstaltungen Spiele am Sonntag! dem iS. November Berlin Sportplatz am Schäfersee, Platz 1: 9 Uhr: |SG. V geaen Hakoah IV; 10.40 Uhr: JSG. A. H. gegen JSK. TII; 12.20 Uhr: JSG. HI gegen llakoah IH; 14 Uhr: JSG. IV gegen JSK. II. Platz 2: 9 Uhr: JSG. III. Jugend gegen JSK. lugend; 10.30 Uhr: Hagibor IIU Jugend gegen Hakoah IV. jirgend; 12 I hr: JSG. II. Jugend gegen Unkoah TI. Jugend; 13.30 Uhr: JSG. III- Schüler gegen JSK. II. Schüler; 14.35 Uhr: JG.S. I. Schüler gegen JSK. I. Schiller. Sportplatz Gruncwald: 14.30 Uhr: Fußball, Ha. d ar I gegen Bar Kochba, Dresden; 13.20 Uhr: Handball, Makkabi gegen Bar Kochba, Dresden. ln Chemnitz spielt Makkabi Chemnitz gegen Bar Kochba Leipzig. Frankfurt a. M. Rnnclenspiele des Südwestdeutsclicn Makkabikreises am 15. November, Sportplatz an der Sondershauscr Straße. Handball. 10.45 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Herren I a gegen Bar Kochba Frankfurt Herren II; 13 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Jugend gegen Makkabi Hazair Frankfurt Jugend; 11.15 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Damen II gegen Makkabi Hazair Frankfurt Damen II; 15 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Damen I gegen Bar Kochba Darmstadt Damen. Fußball. 11.45 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Schüler Ia gegen Makkabi Hazair Frankfurt Schüler. Offenbach Rundenspiele des Südwestdeutschen Makkabikreises am 15. November. Fußball. 11 Uhr: Bar Kochba Offenbach Schüler gegen JJB. Hailau Schüler; 12.15 Uhr: Bar Kobhba Offenbach Jugend gegen JJB. Hanau Jugend; 14.30 Uhr: Bar Kochba Offenbach 1 gegen JJB. Hanau 1• Handball. 13.40 Uhr: Bar Kochba Qffenbach Damen gegen JJB. Hanau Damen. Spiele am 13. November (Bußtag) Berlin Sportplatz Grunewald: 13.20 Uhr: Handhall, Bar Korhha-llakoah I a gegen Rar Kochba• Hakoah I b; 14.30 Uhr: Fußhall, Bar Kochba-Hakoah Ia gegen Bar Kochba-Hakoah 1 b. Sportplatz am Schäfersee, Platz 1: 9 Uhr: Hagibor III. Jugend gegen Hakoah 111. Jugend: 10.30 Uhr: Hagibor I. Schüler gegen Hakoah I. Schüler; 11.35 Uhr; Hagibor H. Jugend gegen JSG. I. Jugend; 13.05 Uhr: Hagibor I. Jugend gegen Hakoah I. Jugend. Platz 2: 10 Uhr: JSK. Jugend gegen llakoah IV. Jugend; XI.30 Uhr: JSK. 11. Schüler gegen llakoah III, Schüler; 12.40 Uhr; JSK. III. Schüler gegen llakoah IV. Schüler; 13.50 Uhr; JSK. I. Schüler gegen JSG. II. Schüler. Stuttgart Rundenspiele des Süd westdeutschen Makkabikreises am 18. November. Fußball. 10.45 Uhr: Hakoah Stuttgart II fegen Hakoah Karlsruhe II; 12.15 Uhr: Hakoah Stuttgart ugend gegen Hakoah Karlsruhe Jugend; 14.30 Uhr: Hakoah Stuttgart I gegen Hakoah Karlsruhe 1. Handball. 13.40 Uhr. Flakoah Stuttgart Damen gegen Hakoah Karlsruhe Damen. Tischtennis-Turnier in Berlin Das Tischtennis-Turnier des Bar Kochba-Hakoah, das vom 5. bis 8. November in der Turnhalle Halensee zur Durch* führung gelangte, wurde nicht nur ein starker Publikumserfolg, sondern fiel auch in sportlicher Hinsicht mehr als befriedigend aus. Die Spitzenklasse, die nur von Schatzow, Fachler (beide Hagibor) und Sprung (Bar Kochba-Hakoah) bestritten wurde, da Brainos in letzter Minute erkrankte, wurde nach dem System ״jeder gegen jeden‘‘ ausgespielt, und zwar mit Rückspielen. Sieger in dieser Konkurrenz blieb Schatzow mit 9:1 Sätzen vor •Sprung (7:7) und Fachler (1 :9). — Im Herren-Einzel erste Klasse waren 32 Nennungen abgegeben worden, von denen vier gesetzt wurden. Die vier Gesetzten spielten sich auch bis zur Vorschlußrunde durch und standen sich dort in H. Salingcr, Rabinovitz, W. Salinger und Hermelin gegenüber. Der erst 15jährige Hans Salinger hafte es vorher fertiggebracht, de!1 Hagiboraner Goldberg zu schlagen. Daß er in der Vorschlußrunde nur ganz knapp gegen de!! in Höchstform spielenden Rabiuowitz verlor, ist wohl bis jetzt sein schönster Erfolg.;11 der anderen Hälfte hatte es Fiermclin nicht besonders schwer, gegen den sehr nervös spielenden Wolfgang Salinger 3 : 0 zu gewinnen. Die End. runde zwischen den beiden Bar Koehbnnern gestaltete sich zu einem selten schönen Kampfe, in dem Rabiuowitz. den ersten Satz an sich bringen kurt!de. Dann aber hatte sich der zuerst unsicher spielende Hermelin gefunden und gewann die drei nächsten Sätze. — In der Herren-Anfängerklasse konnten sich Luft und Lippmann bin zur Endrunde durchspielen, die wiederum von Luft gewonnen werden konnte. Das Damen-tin/el wurde eine heute der lettischen Landesmeisterin Loevmiberg, die diese Konkurrenz leicht gewann. Die Endrunde bestritt sie mit der kleinen Mia Ooldfarb (Bar Kochba-Hakoah), der es vorher gelang, die zweite Faworitin Frl. Seifert zu schlagen. Bei der Siegerehrung sprach Dr. Martha Wertheimer zur Breisverteilung. Ergebnisse; Spitzenklasse: 1. Sclia'z.ow (Hagibor) 8 gew., 1 vcrl.; 2. Sprung (Tiar Kochba) 7 gew., 7 v«l.; 3. Fa! Iller (Hagibor) 1 gew., 9 verl. Herren-Einzel. Erste Klasse: 1. Hermelin (Har Kcu-hlu [ul;״ah): 2. Rabinowi’z (Bar Kochba- Hakoah); 3. Hans Salinger (Bar Kochba-Hakoah); 4. Wolfg.ir.g Salinger (Bar Kochba.Hakoah). Herren-Einzel. Zweite Klasse: 1. Luft (Ilagihnr); 2. I.wpinanri (Hagibor); 3. und 4. Mole rauer und Sitzmann (beide Undine). Damcn-Einzcl: X. Frl. Locwenberg• (Riltk, Riga): 2. F11. Gnldf.irb (Bar Kochba- Hakoah); 3. Frl. Seifert (Bar Kochba-Hakoah); 4. Frau Mun• sterberger (Jüd. Damen Ruder-Club). Herren -Doppel: 1. Loewenberg-bcbatzow (Ritek. Riga): 2. Sprung-Rabinowit* (Bai Kochba-Hakoah); 3. und 4. 11jr-clifeld Wall (Undine) und Goldberg.Rosenzweig (Hagibor). Waldlauf In Berlin. Am 18. November finden um 10.30 Uhr aut dem Grurmvaldsportplatz die Waldlauf-Meisterschaften des Bezirks Berlin-Brandenburg im Deutschen Makkabikreis statt. Da der Meldeschluß erst arn 15. November ist, ist die Beteiligung noch nicht zu übersehen. Die besten Läufer des Makkabi werden jedenfalls am Start sein. |— MAGISTER KIRSCH- Der gute Likör Maglster-LfkörfabrSk, Mönche« VII

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