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Jüdische Rundschau · 1936-11-10 · Heft 90 (10.11.1936) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 90 (10.11.1936)
Date
1936-11-10
Page
– (sequence 14)
Language
German
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4ן ,.ז-? JÜDISCHE RUNDSCHAÜ Nr. 90, 10. XI. 1936 Rückschau auf Generationen Die ״Ahnen-Ausstellung11 des Die lange mH Spannung erwartete Ausstellung des Jiidischen Museums unter dein Motto ״Unsere Ahnen“ wurde am _ letzten Sonntag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.. Dieses Ereignis greift zweifellos über den Rahmen einer üblichen Kunstausstellung hinaus es ist vielmehr ein Prof ramm lind ein Bekenntnis und, wie wir glauben, ein tiefes 11 i n a bst eigen zu den Quellen jüdischer Kraft. Die Liebe und das Interesse, die man heute famiiiengeschichtlichen Dingen entgegenbringt, sind nicht ausschließ* lieh zeitbedingt, sondern der Ausdruck einer wieder stark gewordenen alter» jüdischen Tradition, die den Menschen dazu zwingt, sich nie alleine zu scher, sondern sich eingebettet zu wissen in den Strom der Geschlechter. Wenn das Jüdische Museum in einer großen Fülle von Bildern aus den letzten 150 Jahren uns ״zu den Gefilden hoher Ahnen“ (wie es (ioethe einmal im ״Faust“ ausdnickt) hinaufführt, so erweckt dies in uns nicht nur pietätvolle Erinnerungen, sondern stellt vor 1ms zugleich die ganze Grolle und die Eigenart unserer Existenz lebendig hin. ln seiner Einfüh* rungsrede wies der Leiter des Jüdischen Museums, Prof. Franz Landsberger, ebenfalls auf diese inhaltliche Seite der Ausstellung Iiin; und man kann gewiß sein, daß die jüdische Oeffentüclikcit an dieser einzigartigen Schau den regen Anteil nehmen wird, der ihr gebührt. Mehrere baktomi sind am Zustandekommen der Aus- Stellung beteiligt and haben durch ihre /um Teil sehr mühevolle Arbeit ihre I )tuchtuimmg ermög licht. Die Gesellsc h a ft f ti r jüdische I a m i 1 i e n ( o r s c h u n g, deren Vorsitzender I >r. Arthur (i / e II i t z e r in einer Ansprache den Niedergang des I;mtilietigiitilils im 1'). Jahrhundert und seinen Wicderaufsrhwiiiig in der!teueren Zeit sehr anschau* lieh schilderte, hat durch ihre renbot Erfahrungen und Schatze Wesentlidies für die A11--M dlting mitbeisteuern können. Auch hem R o 1 11 Schild- M ns e u m in trankfort a. M. ist (tir die Uebcrl.T-sting mehrerer Bilder, vor allem des kostbaren Bildes der Mutter der fünf I rankfurter,?1! danken, l'nd sclihelllicli haben sich eine große Reihe hervorragender 11 ml auch weniger bckaitliier jüdischer Lamilien durch die Bereitstellung ihrer alten Portrats und Urkunden sehr verdient gemacht. Berliner Jüdischen Museums und der Schleie» und der Tüllstoffe, ja auch der Hände, meisterhaft wiedergeben, die Kindergesichter sind oft starr. Auch Julius Mosers Gemälde des Kindes mit dem schönen Blumenstrauß macht davon keine Ausnahme, auch nicht Lila, der Maler aus Prag (Prof. Landsberger hat diesen für uns netten Maler hier entdeckt) mit seinem merkwürdigen Gemälde des kleinen Jungen mit dem Gewehr. In den Ecken trägt das Bild Vignetten aus Metall aufgesetzt. Lin Gegenstück an Seltenheit des Porträtmotivs zeigt das große Gemälde חסו St eff eck, Exzellenz Herz zu Pferde, sein Hund springt nebenher, ftn allgemeinen sind es Katfttn- (abrikanten, Seidenfabrikanten, Tucliubrikanten, die sich allein oder mit ihren Familien malen ließen. Auch ein Arzt Lewess mit seiner Familie auf dem schönen Gemälde der Suzette Chodowiecka oder die erwähnte Mannheimer Familie von Moser gemalt, oder die Goldschmidt-Familic von Hopf, garten gemalt. Immer wieder sieht man zu schönen Einzelporträts, dem schönen Gemälde der Anna Nettinann von Sig. mund Gerecht»r, den weichen Händen der Frau B. Sommerfeld, gemalt von Moser, den vielen Häubchen mit ihrer Spitzenprachf, zu der allein man schon ein Kenner sein muß, den zarten Farben, der Harmonie, der Atmosphäre von Tüchtigkeit und Schlichtheit, vom Gelehrtenadel der Männer und lebensktindigem Blick alter und junger Frauen. Die Männer in der Biedermeiertracht haben alle einen Schimmer von Bonhomie, von Idealismus und oft von Humor. Der große Wert der Ausstellung liegt in dem Material, das erstmalig in solcher Fülle vorliegt. Maler, persönlichleiten wie Gustav Hertz, Julius Moser, Frisch, Miclialesoit, Hermann Nelke tmd viele unbekanntere wie Aron Mendel Rosenthal, der in keinem jüdischen Lexikon genannt ist, vielleicht sogar der Vater des bekannteren (Toby R.) finden wir hier vertreten. Hanna Schlesinger (Ruth MoroM) Fon linhs nach rechts: Jtuhbiner Steinthal, Kinderbildnis von Graff, Gntlc Rothschild (Die Mutier der fünf Frankfurter), von Moritz Oppenheim Foto■! •1■ Aürihim (2) H. Somamteld (1) Der Runtlgang du reit die Ausstellung gibt dem Betrachter bald das Geftihl, innerhalb einer fr ein den Welt doch sehr viel Verwandtes /u entdecken. Die Menschen, die uns dort von den Bildern herab ansehatien, sind fremdartig gekleidet und repräsentieren in jeder Bezieh!!!!״ eine versunkene und 1ms kaum mehr iimerli h ve:stand iehe Lpoche. Und dennoch erkennen wir in ihren /iigctt anßeroulentlich viel Nahes, lind Vor allem bleibt der Gedanke vor1101!׳sehend, daß diese M;inner und! rauen es ja sind, denen wir entscheidende Merkmale unseres Wesens verdanken. Zugleich ' gibt die Aus- Stellung einen I itihiick in den Wohlstand um! die Kultur des Judentums im Id. Jahrhundert: die vielen Rabbiner, Gelehrten, Künstler und großen Kanfleiite legen ein beredtes Zeugnis davon ab, welch ein reges l.cben in der letzten Epoche herrschte. Auch wenn cs nicht mehr ein Leben ttnserer Grunds,atze und unserer Wirk'icMeit ist, so bleibt es doch einma'igc Ausprägung eines jüdischen Lebens, dessen Tatsache wir in unsere Erkenntnis mit einbczichen müssen, wenn wir uns selbst verstehen wollen. Dr. N. * fJeben der Liebcrmann-Ausstellung, die noch in Erinnerung ist, ist diese neue sicherlich ebenso stark an Nachhall und Anregung. Schon an räumlicher Ausdehnung ist sie die größte, die es jemals im jüdischen!.,eben gab. So ist alles, was sich, beim ersten Ueberblick über die riesige Porträtschau sagen läßt, nur ein allgemeiner Eindruck der Vielfalt an Zeitgeschichte. Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Wachse!!, Baitien und Vergehen von Menschcnschicksalen und Namen, die zur (ieschi •hte geworden sind. Abraham Salomo RaU1cn.au lebte von!752 bis 1515. Ein tinbekanntcr Meister lut sein Portrat gemalt und unbekannt ist auch der Maler des Porträts semes Soimes, der Hofjuweücr war. Die Kinder, zwei Schwestern und zwei Brüder von Emil R., sind von Job. Christ, Brandes gemalt. Max Lieberin,׳trins Großvater (1751 bis 15011) sehen wir im Gemälde von Gustav Gracf (in Düsseldorf Schüler \ ori Schadow, in Mit!1dien, Paris, Italien u citerpcbilde׳). und Max I. i e b e r m ,״ n r! selbst malte ,seine Großmutter Bettv Haller. Karl Stauffer, der bekannte Sehwi-i/er Maler, ist inil dein (iemakie des Jnsti/rats Johanne-, Mavjmus Müsse vertreten (jüngster Bruder von Rudolf ,Mosse). Roscntha! (Ro-ta), Michaelson um! I red (ioldbcrg haben ihre Almen unter den Malern dieser .Ausstellung. Der im Katalog verseht1!)!!׳-,h als unbekannt angegebene Ri ־hart! (ioldborg ist der frühere Leiter des Ikvalel und f red Goldbergs Vater. Mit der Jahreszahl PHI] ist Richard (ioldbcrg wohl der zeitnaheste .Mahn. J ’mgekehrt mnlcl Ihm den Miniaturen manclics!׳oitrat 111 fiuht-m Rca'isnuis so!!lodern an, daß man es vonhhicmi nio h:c. Von Knaus!11111 Meu-rhein! empfinden wir heut׳, vieles veraltet, gute, wirklich alte Porträts aber als gultig und 1h:11, Bei der ineh!fachen Aufgabe, die diese Ausstellung erfüllt, der gi‘iicaiooi'cln'11 und der kulturellen sowie nicht zuletzt der künstlerischen, ist das Erreichte nicht genug zu loben. Besonders die Paddle um! auch sehr viele der Gemälde sind künstlerisch cm Genuß für das Auge und eine Freude für den Liebhaber guter Malerei. Die oft sein־ schonen jungen Frauen Und Mädchen, manche von bekannten Malern, wie Julius Moser oder Moritz Oppenheims erste Frau, manche von unbekannten Malern, wie eine junge Frau Rathenau, zeigen gleichzeitig den Stil und damit den Ausdruckswandel innerhalb des Jahrhunderts. Um!800 eine Weltdame, ähnlich den ״Frauen tun Napoleon“, andere bürgerlicher und anmutig wie Moritz Oppenheims Frau. Bis man dann vor dem Urbild der Jettchen Geherl wirklich steht, einem kleinen Pastell einer Johanna Ooldschiniilt geh. Pick, 1751 bis!553. Auch Charlotte von Emden, Heinrich Heines Schwester, ist als /eichnimg zu sehen. Die Barbehanna aus der Ahnentafel der Liliens ist eine verständig-kluge Frau mit spöttischem, fragendem Zug um den Mund, die Hohe Madie, gemalt von Michael Alexander, ist eine alte Frau in prächtiger polnischer Tracht; aber mit das nllerschönstc Bild ist das von Moritz Oppenheim gemalte Porträt der G u t u I a R o t h s c h i I d, der Mutter der fünf Frankfurter. Der Blick aus dem Lenster geht aut die belebte Gasse, sie aber, die Frau Gutula, sitzt da mit ihrem prächtigen Häubchen uml dem Patrizierbewußtsein ihres Hauses. Man versteht vor diesem Blick, wie das Lexikon von Nagler auch von Oppenheim rühmt, daß er alle Einzelheiten bis ins kleinste sorgfältig ausführt. Von Oraff sehen wir den schönen Kopf von Moses Mendelssohn, aber der geistvolle kluge Kopf des Pinkus Pappenheim Mulisalnn aus Pitschen, ein unbekannter Pastellmalcr, hat ihn geschaffen, freut uns nicht weniger. Er ist wie viele mit dem dreieckigen (Juden-) Hut zu sehen. Ein besonderes Kapitel sind die Kinder. Die zuerst genannten Rathenaukinder sind natürlich kindlich, fast modern aufge* faßt. Aber obwohl viele Pastellmaler die Zartheit der Farben Eröffnung des Propaganda-Monats der WIZO Am 7. Noveiither eröffnete die Wizo im Heim am Wittenbergplatz ihren Propaganda-Monat vor einem größeren Kreis geladener Frauen. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Frau Jetfka Levy-Stein, der ein Appell an die anvesenden Frauen war, mit neuer Kraft an die Intensivierung der Arbeit zu gehen, Der gesunde Aulhai! des Landes braucht die Kräfte der Frau, braucht sie auf dem Lande, in der Stadt und überall da besonders, wo es sich um Ausbildungs- und Frziehungsfragen und um die soziale Arbeit handelt Die Galuth muß für diese Aufgaben die Frauen erziehen und vorbereiten. Darüber hinaus müssen zionistische Frauen heute sfärker als bisher sich für die Arbeiten in den Gemeinden zur Verfügung stellen. Int Verlauf des Abends wurden dann noch die Einzelheiten der technischen Durclifülirtmg des Propaganda-Monats besprechen und den Anwesenden ein sorgfältig vorbereitetes Material übergeben, das die Grundlage der Werbetätigkeit bilden soll. Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, IQ. November: Wien (506), 14: Schallplatte!!: Josef Schwarz. ■— HtnUipcst l (550), 18.10: U. a. Grünfekl: Polka.. —־ Wt’M-Knuiand (373), 19: Mendelssohn: Serenade und \llogro pjoroso, —- Kalundborg (1250). 22.10: Mühaud: Der Frühling.—־ Fra^-Fili!i:z (470), 22.15: Mühaud: St reit hqua teil.. Miitwoch. 11. November: Budapest, f (550), 12.05: TJ. a. Goltfinark: Iruernwzzo aus ,,Die Königin von — Strahburg (349), 14.15: 1 )!fetiha( h: Fan ia sie :un: ..Pie Tochter des Tambourmajar־— .“*־ iYwte!,;־!!Lien (312). 19: Jiidisrh-Religuhe Sendung. —- Wien (506), 19,35: 'Nondeh'-.ohn: Konzert für Violine und OirliCäter K-Moll, — Mi;!cTltalk'n (421). 20.40: V. a. .Mendelssohn, Donnerstag, 1?, November: Frag-LihlLz (470. 14—15 Uhr: Volkslirder (Th־.'te-e (,iorson-Danzi^er). 19.25: Mahler: Adagieüo aas der ShUouie Nr. 5. — Bukarest (365), 20.15: Ravel: Walzer. Freitag, 13. November: Paris (1648). 12.45: Ueber das Schmäh (Rabbiner Henri ( bampagne). — J-uxcmburß (1304), 13: U, a M1'<׳zk(Hv>ki: TarunteUa. — Paris |l€48), 19: Uediehte von Ma■ dame Durius Milhand. — Mitiel-Kii^luM (296): U. a. Meyerheer. -. Marseiile (400). 20.55: IleriodiafJn (Ma^enet). Bdissei. Ü.im. (322), 22: U. :1. Mendelssohn: Violinkonzert. — London. (342), 22.20: U, a. Mondeksohn: Scherzo. Sonnabend, 14. November: Wrst-Kn^Und (373). 21.10: IT. a, Men- «IcLssoim: Aus der sehnt! »sehen Sinfonie, — Warschau (13-39), 21.30: l . a. Korn^ohl : Liebeslied. — Budapest I (550), 22.45: Moszkow.dd: Mahiguena aus: ,,BoahdiPh In der Besprechung über Stravinskys ״Geschichte vom Soldaten" wurde der Name Woifgaiig Fraenkels irrtümlich als Wilhelm Frankel angegeben. W<f fofißtfoüclt Dia blaue Buchs» des KKL ist erhältlich bei der Zentrale des KEREN KAJEMETH LEJISRAEL B.i-Iln W1S, MilnthntraB• 10. Poateehtck: Bwlln 282*7 und bei den örtlichen Vertrauensleuten Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen - Arbeitsgemeinschaft tiir Palästina. Wizo Nachmittag: Ara 12. November, 16.30 Uhr, Dr. Martha Wertheimer: ,,Mütter müssen lernen“. — Gruppe Nordwest; Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Frau Schmierer: ״Das Araberproblem“. Am 16. November, 16.30 Uhr. bei Frau Singer, NW, Lcssingstr. 50. Zu allen Vera»• .Haltungen friste willkommen. Hebräische Seminare der BZV. Jeden Sonnabend, 17.30 Uhr, Kant- Straße 54, Profile der modernen hebräischen Literate, Dr. S. Ka. leko. — Jeden Sonnabend, 19 Uhr, Kantstraße 54, Bibelseminar Dr. Ch. Itorodianski. — Jeden Montag, 21 Uhr, Kantstrafte 54. MLehna-Seminar Dr. S. Mast!. Qucdlenkktiire unter Zuzichung der Demarah mit Erklärung in deutscher Sprache. — Jeden Sonnabend, 19.30 Uhr, Kantstr. 54, Etymologie der hebräischen Sprache, Dr.* M. Br•׳., r. Hebräische Kurse der BZV. Am Dienstag, 17 Uhr, Heim, Karrt« stra&e 54. A 11hinge!kt11 s, Leitung: Fri. Rotbart. In nächster Zeit beginnen neue Anhmge1kut.se im Heim, Kantstr. 54, im Heim, Goltz- Straße 21. in Steglitz sowie in Neukölln. Anmeldung und Auskunft: KulturabU' iUmg der BZV., Mcirwkestr. 10 (J 1 9031). Lchrstätle Ch. N. Bialik der BZV. Das Arbeitsjahr 1936-1937 be* ginnt am 11. November mit dem ersten Vortrag von Dr. Joachim Prinz in seiner Vortragsreihe ״Galufhzentren — Schicksal und Gesicht". Der zweite Kursus ״Bilanz der jüdischen Gegenwart" (Dozenten: Rabbiner Dr. Max Wiener, Dr. Franz Meyer, Dr. Michael Traub, Boris Eisenstadt) beginnt am 16. November, 20.30 Uhr, im Heim, Kantstraße 54, 1. Abend: Dr. Max Wiener: ״Religiäse Strömungen“. Der Vorverkauf bat bereits begonnen, Auskunft: Kulturabteilung der BZV., Meinekestr. 10 (J 1 9031, Apparat 79). Photogruppe T'munah. Am 10. November, 20.30 Uhr, Heim, Kant- Straße 54, Herbert Sonnenfeld: ״Von Berlin nach Jerusalem <■ Bilder einer Rehe“. Unabhängige Misrachi-Organiiation. Tonfilm ״Weg in die Wirklichkeil“, Ansprache: Gctneindcräbbincr Dr. llolfmatm, am 16. November, 20.30 Uhr, Bachsaal. Misrachi-Frauengruppe. Am 10. November, 21.30 Uhr, Teeabend, Münchener Str. 37. Frau Dr. Wcrthcimer: ״Die Frau in der jiidisehen Volkscrzählung.“ Nur für geladene Gäste. Voranzeigen Jüdisches Lchrhaus. Donnerstag-Reihe: Am 19. November, 20.30 Uhr, Brüilf! verein-haus, Kurfürstenstr. 115, Beginn der Reihe ״Autor!- lät“, Eduard Strauß (Frankfurt am Main), sprii-bt über: ״Das jüdische ( «-setz“. — Montag-Reihe ״Gestalten der Bibel“ am 16. November, 20,30 Uhr. Aula, Joarbimsthaler Sir. 13, Regina Jonas über: ״Debora‘‘. — ArbeitxgemeinscJ iahen: Außer den bereits laufenden Arbeitsgemeinschaften, in die noch Teilnehmer aufgenommen werden können, beginnen am 17. November, Bad, Werke, die uns angehen (Fasanenstiaße), 17.30 Uhr; am 14. November, Goidnmnn, Araber und Juden (Marburger Straße), 18,30 Uhr. Beginn der A.G. Altmann wird noch bekanntgcgclrcn. — Wissenschafllirhe Atheibgemcinschaft: Am 12. November, 20.15 Uhr, Aul?״ Joachimsthaler Str. 13: Franz Oppenheimer spricht über: ״Siedlungsgcnossenschaft und jüdische Koloniention“. — Sondervcranstaltung: ״Lücken unseres Wissens“. Von der Landwirtschaft (mit Lichtbildern). Zwei Einführung!; vorträge von Walter Stern am 10. und 17. November, 20.30 Uhr, Aula, Joachimsthalcr Slj. 13. — Sprachkurse: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Englische Kurse im Westen und im Zentrum. Kaufmän• nisohe und technische Fortbildungskurse. (Sprechstunden von 10—13 Uhr und von. 16—18 Uhr.) ״Slnai“-L«hrgänge der Agudas Jisrocl, Charlottenburg 4, Mommscn- Straße 55. 1. Vortrag arn 12. November, Dr. Maximilian Landau. Die nächtte Premiere im Kulturbund bringt Shakespeares ״SammernachtsIrautn“ mit der Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy am 2. Dezember. Dela-Lipinskaja-Gaitiplel am 14. November, 20.15 Uhr, im BachsaaL Die Künstlerin bringt ein vollständig neues Programm. Vereine Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Vortrag Dr. Max Freyhau: ״Maie jüdische Lyrik“; Rezitationen; Edith Hcrrnstadt-Uet• tingen, an! 26. November, 20 Uhr, Loge, Kleist strafe. — Neue Synagoge Im Synagogenverband Berlin. ״Unsere Psalmen“: Nächster Abend am 14. November, 20 Uhr, Familien - Nachrichten Witwe Regina A r o n h c i in, N 58, Stargarder Str. 38 (früher Teplitz-Sckoriau), begeht am 11. November den 75. Geburtstag-

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