Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 85 (23.10.1936)
- Date
- 1936-10-23
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 85, 23. OKTOBER 1936 Die 16. Kreistagung des Makkabi Auf dem Wege zur zionistischen Verwirklichung Der Verlauf der Tagung Die große Kreistagung des Deutschen Makkabikreises ist vorüber. Jeder, der dieser Tagung zuhören durfte, verspürte etwas davon, daß diese Zusammenkunft, die alle zwei Jahre einmal stattfindet, im Leben dieser mit Leib und Seele ihrem sportlichen Ideal verschriebenen Makkabim etwas Außerordentliebes bedeutet: die große Chance, sich wieder einmal griindlieh auszusprechen und kennenzulernen. Zwar war die Delegiertenschar durchaus ungleich geschichtet: neben ganz jungen Menschen und bekannten Aktiven salien ältere Mitglieder des Makkabi, die in Treue heute noch an ihrem Platze ausharren. Dennoch auch hier das gleiche Bild wie bei allen ähnlichen Tagungen: der rasche Wechsel der Menschen macht sich bemerkbar, viele sind neu und stehen dem Getriebe noch etwas fremd gegenüber. Der Aufmerksamkeit, mit der die Delegierten die (erfreulieh kurzen) Referate anhörten, entsprach das Interesse der Oeffentlichkeit, die den Saal im Lagerhaus bald bis in die Während der Rede von Dr. Friedenthal F׳־to: Herbert douaenfeld letzten verfügbaren Winkel füllte tmd mit sachverständiger Anteilnahme den Reden und Diskussionen folgte. Auch eine Reihe führender Menschen der zionistischen Bewegung waren erschienen. Es ist für den sportlichen Laien eine interessante Auf• gäbe, sich klarzumachen, was ihm diese Sporttagung an e i s t i g en Werten vermitteln konnte. Bei der Vieifalt der heinen trat die geistige Linie nicht immer deutlich hervor; aber wenn man Rückschau hält auf alles, was man zu hören bekam, schälen sich einige Erkenntnisse heraus, die vielleicht nicht neu, aber doch wichtig genug sind, um gesagt zu werden. W'enn auf dieser Tagung in fast aßen Referaten und Diskussionsreden das Verhältnis der Makkabi zum Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten angeschnitten wurde, so war dies zweifellos mehr als eine innerjüdische Auseinandersetzung, sondern es tat sich darin die grundsätzliche Frage auf: Soll der jüdische Sport eine Vereinssache oder eine nationale Angelegenheit sein? Eine Fragestellung, die im Grunde nur aus unserer anormalen Situation zu verstehen ist, aber dennoch dadurch nichts von ihrer Grundsätzlichkeit einbüßt, weil diese Entscheidung eben einmal aiisgcfochtcn werden muß und weil eine zionistisch« Sportbewegung nicht auf den Anspruch verzichten kann, alle Teile des Volkes zu umfassen, das zu der Erkenntnis kommen soll, daß der Sport für uns ein wesentliches Mittel dazu ist, einen neuen Typ des Juden herauszubilderi. Diese Gedankengänge wurden besonders scharf von Dr. F r i e d e n t h a I herausgestellt, der in der Makkabischulung geradezu eine notwendige Vorstufe für den ganzen zionistischen Weg eines Juden sehen möchte. Dementsprechend wurde auch nach vielen Seiten hin die Stellung des Makkabi innerhalb der Zionistischen Organisation durchleuchtet; nach der Ansicht dieses Gremiums hat der Makkabi noch nicht den Einfluß, der ihm seiner Zahl und Bedeutung nach zukäme. Audi diese Tatsache hat eine allgemeine^ Bedeutung: der Sport ist heute mehr denn je zu einem Faktor im öffentlichen Leben geworden; er ist seiner ganzen Natur nach der Freizeitgestaiter breiter Massen und somit also eine formende Kraft im Leben, die Anspruch auf Anerkennung und Beachtung erheben kann. Und schließlich klang noch ein Motiv durch, das die Wichtigkeit jüdischen Sports zu unterstreichen vermag: der Sport als H e i I f a k f o r. Fs ist eine schon längst gewonnene, aber noch keineswegs Allgemeingut gewordene Erkenntnis, daß sportliche Betätigung den Menschen vor Neurosen und ähnlichen ״Kulturkrankheiten" zu bewahren vermag. Es ist oft und mit Recht auf dieser Tagung betont worden, wie not gerade dem jüdischen Menschen diese Heilung und Vorbeugung tue und wie schon allein aus dieser psvehologischen Tatsache der Makkabi seine Bedeutung für die zionistische Bewegung herleiten könnte. (Mit Stolz konnte darauf hingewiesen werden, welch hervorragend gesundes Menschenmaterial das heutige Palästina besitzt eine Tatsache, die zu einem nicht geringen Teil der erzieherischen Arbeit des Makkabi zuzuschreiben ist. Ein Höhepunkt der Tagung war die Uraufführung des neuen M ,ו k k a b i - F i I m s, 11er auf Veranlassung der Palästinafilmstelie der ZVfl). unter Leitung von Manfred Epstein von H. G. Janson gedreht worden ist und einen hervorragenden Ueberblick über die Arbeit des Makkabi in den verschiedenen Sportsparfen gibt. Die Bilder sind vorziig-!ich aufgenommen und zum Teil wirklich künstlerisch gesehen. Ob wir nun die Läufer über die Aschenbahn sausen sehen, ob Speer geworfen, Hocksprung veranstaltet, gerudert oder gefochten wird oder oh bekannte Redner einem Sportfest richtungweise Worte mitgehen — immer hat der Zuschauer den Eindruck, unmittelbar dabei zu sein; man ist gepackt und mitgerissen. Einzelne Schönheitsfehler in den Titeln und besonders der Schluß lassen sich mit Leichtigkeit verbessern; auch ist zu hoffen, daß die bisher aus Geldmangel nicht ausgeführten Aufnahmen bestimmter Sportgruppen (z. B. Schwimmen, Turnen) bald folgen werden. Schließlich ist noch die Ausstellung zu erwähnen, die im Vorraum des Logenhauses veranstaltet wurde und in der ein Ueberblick über die Makkabiah, die körperliche und geistige Erziehung des Makkabi, seine Siedlungen in Palästina sowie die Makkabi-Hachscharah gegeben wurde. Auch hier wieder der Eindruck eines Ganzen, das zur Vollendung strebt. Dr. N. Mit einer Ansprache von Dr. Hans Fried enthal und den Waiiien zu den Kommissionen begann die 16. Kreist a g u 11 g des D futschen Makkabikreises, zu der 1(10 Delegierte erschienen waren, die 5() Vereine vertraten. Die Reterate Die Haupttagung am Sonnt,׳lgvorinittag wurde mit drei Kurzreferaten einge'.eitet. Ein gedruckter Rechenschaftsbericht des Präsidiums lag den Delegierten vor. Als erster sprach l)r. Hans Fried enthal über das Thema ״Standort des Makkabi im Zionismus". Er definierte die Stellung des Makkabi innerhalb der Zionistischen Organisation. Der Makkabi habe immer versucht, eine nationale Volksbewegung zu sein und sei deswegen parteipolitisch innerhalb des Zionismiis ungebunden. Diese Ungebundenlu'it enthebt aber den Makkabi nicht der Verpflichtung, zu den Problemen des Zionistnus und des Aufbaus Steilung zu lieh men. Die Forderung, daß der Makkabi sich auf Turnen und Sport beschränken müsse, wird von uns abgclehnt. Die körperliche Erziehung hat nur ihren Sinn, wenn sie den Gesetzen des Zionismus dient. Der Referent befaßte sieh dann mit der Stellung des Makkabi zum Heclialuz und zu den Bünden. Das Verhält- 11 is zum Heclialuz ist ein befriedigendes geworden, seitdein dieser das autonome Hachscharah werk des Makkabi anerkannt hat. Den Bünden stellt der Makkabi sich zur körperliehen Ausbildung zur Verfügung, auch wenn ihr Weg im Zionismus ein anderer ist. Eine Ausnahme bildet lediglich der Makkabi-Hazair, der mit dem Makkabi aufs engste verblinden ist und dessen Führer mit den M itarbeitern im Makkabi meist identisch sind. Dr. Friedenthal kam dann kurz auf das Verhältnis zum Sporthund ״Schild“ zu sprechen, ln erster Reihe liegt dein Makkabi am Ausbau seines eigenen Spielbetriebes, Nur soweit die Mannschaften durch diesen Spielbetrieb nicht beschäftigt sind, werden sie Spielmöglichkeiten außerhalb des Makkabi suchen und damit in erster Reihe auf den Sporthund ״Schild־‘ stoßen. Das Verhältnis zum ״Schild" hatte zu Konflikten mit ihm geführt, die jetzt nach Verhandlungen beigelegt winden, ln seinen Schluß- Worten ging Dr. Friedentlial auf die Aufgaben ein, die dem Makkabi in der Erfassung der jüdischen Jugend, die noch nicht in seinen Reihen steht, gestellt sind. Als zweiter Referent sprach Dr. Kurt L c w i!1 über das Thema ״Kampfsport, Massensport und körperliche Schulung“. Er behandelte ausführlich die Probleme, die dem jüdischen Sport in Deutschland heute gestellt sind. Die Grenzen, die dem jüdischen Kampfsport gezogen sind, weisen den Makkabi in eine Richtung, die auf der einen Seite die Breitenarbeit und den Massensport bedingt, auf der anderen Seite notwendigerweise eine Intensivierung der Ausbildung erfordert. Er gab grundsätzliche Richtlinien für diese Entwicklung, die mit der Zeit zu einer völligen Umwandlung unserer gesamten Sportarbeit führen müsse. Das letzte Referat hielt Siegfried Goldschmidt über ״Programmatisches zur Erziehungsarbeit des Makkabi“. Gold- Schmidt gab eine Darstellung ühcr die zionistische Ausbildung der Makkabimitglicder in den Intensivgruppen, Seminaren und Kursen der Makkabivercine. Er ging besonders auf die Ausgestaltung der Priifimgshedingungcn für das Makkabi-lcistungsabzeichen ein. Die Aussprach« Die Generaldebatte zeigte eine lebhafte Teilnahme der Vertreter aus dem Reich. Eine große Anzahl von Delegierten aus vielen Makkahivereinen nahmen zu den zionistischen Fragen, die in den Referaten angeschnitten wurden, sowie zu den praktischen Fragen des Turn- und Sportbetriebes Stellung. Die Makkahirueisterschaften im Boxen wurden am 14. und 15. Oktober vom J. B. C. ״Mac ca bi" in den Musiker-Festsälen in ausgezeichneter Regie durcligeführt. In den Einladungs- und Vorkämpfen sah man sehr talentierte Jugendliehe und einen neuen Federgewichtler des Maccahi, Kolsk 1, dessen Namen man sich merken mul). Für die Endkämpfe qualifizierten sich in1 Bantam-, Feder- und Leichtgewicht die Favoriten: Noschkes durch Siege über Frischler und Ruhen, Branntwein durch Siege über Kolski und Lskenazi II, Neumann durch einen Sieg über Läufer, Köln: ferner siegten ini Fliegengewicht Brand I über Meister, Breslau, Schindler, Köln, über Heimann, Essen, im Bantam Bart er er, Köln, über Ringelblum, Chemnitz und Ruhen, Berlin, über Pick, Breslau; in! Federgewicht Eskenazi II über Naffanicl, beide Maccahi, im Weiter Eskenazi II über Stark, Breslau, und im Halbschwergewicht Mielczynski über seinen Klubkameraden Friedmann. In den Endkämpfen geht nach einer Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzenden, Dr. Scheinmann, in! Fliegengewicht Schindler, Köln egen Brand l, Maccahi, in den Ring. In den beiden erstem unden ist Brand I zu zaghaft, kann zwar mit der Linken Punkte sammeln, imiR aber beide Runden an den angreifenden und im Nahkampf überlegenen Schindler abgeben. In der 3. Runde geht Brand zu spät aus sich heraus, trifft wiederholt gut mit der Unken und blockt die Schläge Schindlers ah, der sich nicht mehr wie vorher entwickeln kann. Sieger und Meister wird Schindler. Im B a n t a m klettert Noschkes, Maccahi gegen Barterer, Köln, durch die Seile. Barferer, gegen früher stärker und technisch verbessert, liefert dem Klassemann Noschkes einen erbitterten Fight. Die erste Runde geht an Noschkes, der genauer schlägt und klarer trifft, während Bartcrers Schläge meistens auf die Deckung von Noschkes gehen. Die zweite Runde geht an den gut in Gang gekotnmenen Barterer, der aber die entscheidende dritte Runde hoch an den glänzend boxenden Noschkes abgeben muß. Sieger und Meister Noschkes, Es erwies sieh, daß die Forderungen nach einer Intensivierung der zionistischen Erziehungsarbeit allgemein sind, und daß bereits in den Makkahivereinen die Mitarbeit in den zionistisehen Ortsgruppen sowie an den Fonds sehr aktiv ist. — Auch die Schwierigkeiten, die heute bei der Aufrechterhaltung des Turn- und Sportbetliebes in den mittleren und kleineren Städten auftreten, kamen zum Ausdruck. Viele Vereine bcsitzen weder einen Sportplatz noch eine Turnhalle, so daß ihr gesamter Betrieb auf völlig andere Basis gestellt werden muß. Interessant sind die Vorschläge, die von den Fachleuten des Makkabi gemacht wurden mul ein Turnen ohne Turngerät in den Betrieb des Makkabi e־i 11 füll reu. Mit den Schlagwortcn ״Sport ohne Sportpl.it/“ und ״Turnen ohne Turnhalle und Gerät“ ist diese Entwicklung angcdeiitet. Die Generaldebatte fand mittags mit prinzipiellen Dar- Icgungeii 1011־ Dr. R a 11 a 11 ihren Abschluß und hinterließ bei allen Delegierten das Gefühl, daß man der Klärung wiehtiger Fragen nülicrgckoinincn sei. Den Nachmittag über tagten die Kommissionen. Es arbeiteten der Pcriiiancti/aiisschnß, eine Erziehimgskommission, eine Kommission für 'Turnen und Sport, für Hachscharah und Alliah und für Finanzen. Am Abend wurde das Plenum wieder eröffnet. Pie Diskussionen der (ieneraldehatte und der Kom-!Missionen fanden in zahlreichen Resolutionen ihren Ausdruck. Ergebnisse In der nach außen hin wichtigsten Resolution forderte der Kreistag den Mekkahi-V 'eltverband auf, sofort für die V o r ii c r e i t 11 11 g cn für die III. M a k k a b i a h in Frei Israel 11 11 d f 11 r <1 i e II e r 11 ׳ c h t 11 11 g 11!1 d Instand- 11 a I 111 11 g d e s S t a d i ס n s 1 n T e! - A w i \v Sorge zu tragen. — Die Lr/iehtingskonunission beschäftigte sieh in erster Linie mit einer Neuordnung; des Makkabi•! .nstungsab/eiehens. Die Bedingungen winden erheblich erschwert. Insbesondere wurden die Anforderungen an die Kenntnisse der hebräischen Sprache erhöht. Man kam! sagen, daß ein Inhaber des Makkabi- Leistungsab/ekTieiis, der die Bedingungen erfüllt hat, nun über ein gutes geschichtliches und zionistisches Wissen verfugt. — Weiterhin wurde eine Resolution gefaßt, nach der die Hachscharah-Betätigung durch die Machlekath Hachaluzim erst nach Prüfung der zionistischen Bildung und Haltung der Makkabim erteilt Meiden soll. Weiterhin wurde eine systematische Schuliingsarbeit und Heranbildung von Führern durch Zentral- und Bezirksseminare gefordert. Eine größere Anzahl weiterer Beschlüsse beschäftigten sich mit den Fragen des Sport- und Turnhetriebcs, mit der intensiveren Zusammenarbeit mit den Stellen der ZVfl). in Fragen der Kulturarbeit, mit der Arbeit des Makkabi für die nationalcn Fonds und den Ozar Hamakkabi. Insbesondere bcschließt der Kreistag noch eine besondere Aktion für Kfar Hamakkabi und beauftragt das Präsidium, die Waldaktion des Makkabi Hazair zu Chanukkah 5f>07 in Verbindung mit der Landcszcntrale des KKL durchzuführen. In der Frage der Hachscharah wurde beschlossen, daß alle Makkabim und Makkabioth bis auf diejenigen, die weitanschaulich durch Zugehörigkeit zu anderen Organisationen gebunden sind, der Mechleketh Hachalu/im unterstehen. Im V e r 11 ii 1111 i s / 11 rn R e i c 11 s b 11 n d j ü d i s c h e r Frontsoldaten wurde die vom Präsidium getroffene Regelling über die Aufnahme des Spielverkehrs gebilligt. Es wurde jedoch verlangt, daß darunter die Intensivierung des Makkabi-Spielbetriebcs nicht leiden dürfe, und es wurde festgestellt, daß Pressevcröffentliclumgcn, wie sie wieder seitens des Rcichsbundes jüdischer Frontsoldaten geschehen sind, geeignet sind, den eben geschlossenen Sportfrieden zu stören. Nach den Wahlen, hei denen als Präsident durch z\kklamation mit großem Beifall Dr. Hans Friedentlial und Im Federgewicht startet Brantwein, Maccabi gegen Gabler, Chemnitz. Brantwein ist trotz Hachscharah in fabelhafter Form 11ml erinnert au seine besten Tage. Er gewinnt alle 3 Runden klar gegen den tapferen Gabler, der sich gegen seine überlegene Technik und Schnelligkeit nicht durchsetzen kann. Sieger und Meister wird Brantwein. Im Leichtgewicht fällt der mit Spannung erwartete Kampf Netimam! gegen Reich, Köln, aus, da Neuniann infolge eines Krankheitsfalles in seiner Familie nicht antritt. Dieser Kampf wird zur Ermittlung des Meisters im Leichtgewicht nachgeholt werden. Im Wcltcrgcwic 1! t gibt es zwischen L«win, Düsseldorf und Eskenazi f, Berlin, eine Ueberraschung. Beide liefern sich in allen 3 Runden ein ziemlich ausgeglichenes Gefecht. In der 1. Runde hat l.ewin, der sich gut deckt und jeden Schlagwechsel mitgeht, leichte Vorteile, während die beiden anderen Rundet* mein־ für Eskenazi aussehen, der besonders in der 3. Runde schwere Körperschläge landet, sieh aber zu einer entscheidenden Aktion nicht auf rafft. Das Kampfgericht entscheidet Sieger und Meister: Lewin, Im Mittelgewicht wird Jcel, Berlin gegen Brand II, Berlin, in der 2. Runde durch technischen k. a. Sieger und Meister. Im Halbschwcrg e w i c 111 boxt Kronfeld der bisher Maccahi ini Mittelgewicht vertreten hat, gegen seinen Kluhkameraden Mielczynski. Die 1. Runde endet mit einem Vorteil für Kronfeld, der sich mit beidhändigen Haken oben und unten gegen den an Reichweite überlegenen Gegner durchsetzt. Die beiden nächsten Runden bringen einen schweren Fight, in dein sich klare Vorteile für keinen von beiden ergeben. Sieger und Meister wird Kronfeld. Anschließend fand im ״König von Portugal“ die Preis- Verteilung statt,;11 der Dr. Scheinmann und Dr, Fried en t ha 1 Ansprachen hielten. Makkabi - Boxmeisterschaften