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Jüdische Rundschau · 1936-10-07 · Heft 80-81 (7.10.1936) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 80-81 (7.10.1936)
Date
1936-10-07
Page
– (sequence 1)
Language
German
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a1a1s36 Nr. 80J81 s Jahrgang 4t Preis 25 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU l«l.r»ti<«HBMnrV>rlag a. Anrelgenverwaltnnjn BerlinW15, Meinokeftr.lO Wmmrmit Sa«nm•! - Nammcr J1 (Bismarck) 9031, - Bezugspreis einschließlich Bestellgeld i« Monat RM 2,—, je Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39. _ Postscheck ■ Konten der Vertriebs - Abteilung: Berlin 71573 (für Groß-Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich), In Fallen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugs gebühre«• — Erscheint joden Dienstag und Freitag* BERLIN כ״א תשרי תרצ״ז MITTWOCH, 7, OKTOBER 1936 Gfllttgt Anzeigenprelillste Nr* 5• Die 12 gespaltene mm - Zeile 20 Rpf,, fön Familien - Nachrichten 15 Rpf. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmtem Ausgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Gewähr geleistet. Gelegenheit*- Anzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9—18 Uhr- Annahmeschiuß für die Dienstag - Ausgabe Montag 10 Uhr, für die F reitag - Ausgabe Mittwoch 13 Uhr. (Für Familien *Anzeigen an Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt fOr das jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Sukkoth-Umschau Letzte Ueberlegungen Kriegsrecht noch nicht proklamiert — Verhandlungen im arabischen Lager Die abgelaufene Woche hat noch immer keine Klärung der politischen Situation i!1 Palästina gebracht. Zwar ist sowohl im Londoner wie auch im Jertisalemer Amtsblatt der Text der königlichen Ver- Ordnung veröffentlicht worden, der der Palästina-Regierung die Möglichkeit gibt, das Land unter Ausnahmezustand zu stellen, und den Oberkommissar ermächtigt, seine Befugnissc ganz oder teilweise auf den jnititärischen Oberkornnrandicrenden zu übertragen. Dennoch hat sich die Palästina- Regierung noch nicht dazu entschlossen, diese Maßnahme durch Proklamation in Palästina selbst in Kraft zu setzen. lieber die O r ü n d e, die die Mandatsrcgierung — ohne Zweifel in Ucberstimnning mit den zuständigen Londoner zentralen Instanzen — zu diesem Zögern in der Anwendung der erteilten Vollmachten veranlaßt haben, gibt es eine Reihe von Versionen. Zunächst einmal dürfte rein in i! i t ä r i s c h betrachtet die Tatsache eine Rolle dabei spielen, daß der Truppentransport nach Palästina erst in der vergangenen Woche völlig zum Abschluß gekom* men ist. Es wird auch darauf hingewiesen, daß die Verteilung der Truppen über das Land, ihre Installierung an den hauptsächlich gefährdeten Punkten und die Vorbereitungen zu einem konzentrierten Einsatz der Truppen gegen die Terrorbanden bei der Natur des Landes einen erheblichen Aufwand an Zeit erfordern. Ferner wurde aus London gemeldet, daß ein auf dem Fluge von London nach Paris verunglücktes englisches Flugzeug mehrere für die Inkraftsetzung des Ausnahme- Zustandes in Palästina wichtige Dokumente enthielt, ohne deren Eintreffen die Verhängung des Ausnahmezustandes nicht möglich sei, und daß diese technische Ver• Zögerung eine Rolle gespielt habe. Wichtiger als alle diese Faktoren dürfte jedoch die Tatsache sein, daß aus Erwägungen, die über den engeren Bezirk Palästinas hinausgehen, die Mandatsregierung damit zögert, zum schärfsten Mittel der Unterdrückung der Unruhen durch militärische Gewalt überzugehen. Sie versucht daher, die letzten Möglichkeiten der Verhandlung, die noch geblieben sind, auszunutzen. Wiederum ist die Vermittlung arabischer Kreise außerhalb Pa• lästinas in Anspruch genommen worden. Hierbei spielt Ibn Saud eine führende Rolle, der in Zusammenarbeit mit den anderen arabischen Königen und Fürsten einen Aufruf an die palästinensischen Araber zur Beendigung von Streik und Terror erlassen soll, um so dem Obersten Arabischen Komitee in Jerusalem die Verantwortung für die Beendigung der Aktion, ohne daß ein politischer Erfolg für die arabische Seite gesichert erscheint, anzunehmen. Hierzu wird gemeldet, daß der von Ibn Saud zu Unterhandlungen gesandte Scheich Kamel Kassaw aus Kairo nach Jerusalem zurückgekehrt ist, nachdem er sich von Kairo aus mit den arabischen Fürsten in Verbindung gesetzt hatte, ln Kreisen, die dem Obersten Arabischen Komitee nahestehen, wird behauptet, daß seine Mission erfolgreich war, so daß man mit der baldigen Veröffentlichung des Fürsten-Aufrufs rechnen dürfe. Nach gleichen Quellen soll Kamel Kassaw auch in Genf gewesen sein und dort mit Nuri Pascha, dem Außenminister des Irak, verhandelt haben. Angeblich habe Nuri Pascha nach einer Unterredung mit I: den dem Vertreter Ibn Sauds initgctcilt, daß die Britische Regierung den Schritt der arabischen Herrscher billige. Ferner wird behauptet, den Arabern sei von einem britischen Versprechen Mitteilung gemacht worden, daß im Falle des Streikabbruchs gewisse arabische Forderungen bewilligt werden würden, insbesondere die Forderung auf Einstellung der j ü - di sehen Einwanderung und auf Amnestierung der wegen Teilnahme an den Unruhen bestraften Araber. Nuri Pascha soll nach dieser Version nach Unterredungen mit Eden und Ormsby-Gore der irakischen Regierung telegraphiert haben, daß die Britische Regierung der Intervention der arabischen Fürsten zugestimmt habe. Es ist im einzelnen schwer zu durchschauen, inwieweit diese Meldungen mit den tatsächlichen Vorgängen übereinstimmen. Fest steht jedenfalls, daß zwischen den Herrschern von Arabien, Irak, Jemen und Trnnsjordanien ein Kontakt besteht, und daß von dieser Seite aus der Versuch gemacht worden ist, aus der Sackgasse, in die die arabische Bewegung in Palästina hineingeraten ist, einen Ausweg zu zeigen. Auch das Oberste Arabische Komitee in Jerusalem hat sich mit dem von den Fürsten geplanten Aufruf bereits beschäftigt. Der. Text wurde von ihm redigiert und dann nochmals an che in Frage kommenden Stellen außerhalb Palästinas gesandt, wie man hört, soll im Text dieses Aufrufs keinerlei politisches Versprechen enthalten sein. Das Oberste Arabische Komitee habe beschlossen, im Anschluß an diesen Aufrut auch seinerseits einen Appell an die Araber Palästinas herauszugeben, der von den örtlichen Streikkomitees unterschrieben werden soll. Man darf allerdings nicht verkennen, daß im arabischen j־ag.cr selbst gewisse Gegenströmungen gegen die yfcj■v e n t i o n bestehen. So wendet sich das Organ der waHM artei in Aegypten, die Kairoer Zeitung ״AI Gihad“ §egC>«jine derartige Intervention. Das Blatt befürchtet, daß der At$ruf der arabischen Fürsten zum Abbruch des Streiks von dwö Arabern Palästinas nicht sehr freundlich aufgenommen werden würde, wenn nicht gleichzeitig Garantien seitens der Britischen Regierung gegeben werden. Die nalästinensischcn Araber würden die Intervention als eigennützig und unter ausländischem Druck durchgefiihrt betrachten. Im Auslände liegt die Initiative auch jetzt noch zu erheblichem Teil bei Nuri Pascha. Dieser wird vor seiner Rückkehr aus Istanbul nach Bagdad noch einen kurzen Aufenthalt in Jerusalem nehmen. Nach allerdings unbestätigten Meldungen in der arabischen Presse Palästinas soll er in Gent den Vorschlag gemacht haben, daß eine Klage gegen die Mandatarinacht dem Haager Gerichtshof eingereicht wird, und er soll zu diesem Zweck einen Verband der moslemischen Staaten zum Schutze der Rechte der palästinensischen Araber ins Lehen gerufen haben, der diese Klage einreichen soll. Diese Meldung wird man allerdings mit größter Vorsicht aufzunehmen haben. Zugleich macht sich die Rivalität innerhalb der arabischen Fürstenhäuser auch bei dieser Gelegenheit bemerkbar, und es scheint, daß der der Familie der Haschimiten angehörige König Ghasi von Irak die Tatsache mit Mißtrauen betrachtet, daß Ibn Saud bei der jetzigen Vermittlungsaktion so stark im Vordergrund steht. Aus alledem ergibt sich, daß das letzte Wort in den Verhandlungen noch nicht gesprochen ist. Aus Jerusalem wird unter dem 4. Oktober neuerdings gemeldet, daß ein Sendbote Ihn Sauds mit einer Botschaft auf dem Wege nach Jerusalem ist, und daß inan annimmt, daß diese Botschaft weitgehend vom Obersten Arabischen Komitee berücksichtigt werden wird. Jedenfalls dürfte in dieser noch in letzter Stunde unter dem Druck der im Lande befindlichen Truppen vor sich gehenden Vermittlungsaktion der entscheidende Grund dafür zu suchen sein, daß die Mandatsregierung von den ihr zur Verfügung stehenden Vollmachten bisher noch nicht Gebrauch gemacht hat. Dabei ist allerdings festzustellen, daß die letzten militärischen Aktionen bereits einen stark offen* siven Charakter tragen, und daß die Militärbehörde die Ueberwachung'der Grenzen angeordnet hat, um den Waffenschmuggel aus d&n Nachbarländern zu verhindern, der eines der wichtigsten Antriebsmomente für die Fortsetzung der Unruhen darstellt. Neue Verhandlungen? Jerusalem, 4. Oktober. (JTA.) Vertreter der Auslandspresse wissen zu melden, daß in einer unter dem Vorsitz des High Commissioner abgehaltenen Konferenz, an welcher Vertreter des Königs Ibn Saud, des Königs G h a z i vom Irak und des Emirs Abdullah von Transjordanien tcilnahmcn, die von den arabischen Souveränen unterbreiteten Vorschläge für die Beilegung des Konflikts studiert wurden. U. a. soll eine Round Table Conferenz zwischen Juden und Arabern in Aussicht genommen sein. Im übrigen kursieren Gerüchte über eine bevorstehende Zusammenkunft zwischen dem Präsidenten der Jewish Agency, Dr. Chaim Weizmann, und einer hervorragenden Persönlichkeit der arabischen Weit, wobei an den Außenminister des Irak, Nuri Pascha, gedacht wird. Die Befürchtungen der Araber Der Berichterstatter der ,,Times“ schreibt in der Nummer vom 5. Oktober, daß die Gerüchte von einem Abbrechen des Streiks auf Grund der Vermittlung der vier arabischen Fürsten innerhalb der nächsten Tage sich immer mehr verdichteten; aber der Ausgang sei noch ungewiß. Das Oberste Arabische Komitee ist jetzt völlig über die Ansichten in Ri ja dt und Bagdad informiert; die Ansicht des VC'ahabiten-Königs ist durch seinen Spezial -Ge sandten dem Komitee übermittelt worden, der zwei Tage lang im Aman weilte und lange telephonische Unterredungen mit dem Außenminister seines Landes hatte. Es ist zweifellos, daß die gemäßigten Mitglieder des Komitees der Annahme deT Empfehlungen ihrer arabischen Nachbarn zuneigen, den Kampf bedingungslos aiifzugehen und auf die Fairness und guten Absichten der Regierung zu vertrauen. Es ist jedoch klar, daß der Mufti und einige andere Mitglieder des Komitees noch zögern, den Streik abzustoppen aus Furcht, daß die Ereignisse die a r a h i - sehen H Öffnungen enttäuschen werden, und daß die Führer wegen des Ergebnisses getadelt werden. Sie glauben, daß, obgleich die Britische Regierung und öffentliehe Meinung während der letzten Monate besseres Verstandnis für die arabischen Ansichten und eine größere Anerkcnnung der arabischen Beschwerden gewonnen haben, sie doch 111 der Hauptsache das zionistische Programm akzeptieren könnten, dessen gemäßigte Form eine numerische Paritat zwischen Arabern und Juden in Palästina vorsieht. Die meisten denkenden Araber stimmen darüber überein, daß dies gleichbedeutend wäre mit ihrer Unter- Wertung in Palästina infolge der größeren Erfahrung, finanziellen Stärke und organisatorischen Fähigkeit der Juden. Die extremen Mitglieder des Arabischen Komitees glauben daher, daß, wenn die Untersuchung der Kommission ׳;cht zu besseren Resultaten führen sollte als die bisherigen, ihr Volk sich gegen siewenden würde, wenn es sehen würde, was sich ereignet hat. Wenn der Ruf nach Frieden wahrend der nächsten Tage Erfolg haben sollte, so deshalb, weil die Sehnsucht der großen Massen der arabischen Bevölkerung nach einem Ende des Kampfes, sich als stärker erwiesen hat als ihre Furcht vor der Zukunft. Wegan der Schluß-Feiartage erscheint die nächste Ausgabe Dienstag, den 13. Oktober Fa milien-Nachrichten nehmen wir bis zum Tage vor Erscheinen gegen Mittag entgegen Die Festtage, die uns zu Beginn des jüdischen Jahres fast einen Monat in eine gehobene Stimmung versetzen und uns zusammengefaßt alle unser ganzes Leben durchziehenden menschlichen Probleme mit großartiger Eindringlichkeit ins Bewußtsein bringen, gehen nun wieder ihrem Ende entgegen. Es beginnt das Halbjahr des Alltags, bis zu dem Fest des Frühlings und der Auferstehung, das uns daran mahnt, auch in trüben Tagen die Hoffnung niemals sinken zu lassem. Dieses vor uns stehende Halbjahr, dieser Winter, wird kein leichter sein. Ganz abgesehen von den großen Fragen, die die Welt verwirren und erschüttern und ein Element der Uri- Sicherheit mit all der dazugehörigen Pein hinzubringen, gibt es viele Sorgen für den Einzelnen, Sorgen seines täglichen Lebens, die im Winter noch stärker fühlbar sind als sonst. In unserer jüdischen Gemeinschaft kostet der Prozeß des Ueberganges, in dem wir stehen, immer neue Opfer, und für viele, die sie früher nicht kannten, ist die Not heute ein vertrauter Gefährte geworden. Und die materielle Bedrängnis, die dem Ein-?.einen häufig die Beschaffung der dringendsten Lebenserfordcrnissc unmöglich macht, wird noch verstärkt durch die seelische Not, durch das immer wieder — auch nach fast 4 Jahren — tief aufwühlende Erlebnis der Begegnung mit einem jüdischen Schicksal, von dem viele sieh bereits weit entfernt glaubten. Der jüdische Mensch, der in voller Uebereinstiitimung zu den Auffassungen, die zur Zeit seines Heranwachsens und Reifens galten, einen Beruf erwählt und sich ebenso wie alle andern durch schwere tägliche Arbeit ernährt hat, sieht sich plötzlich der Situation gegenüber, daß ihm auf vielen Gebieten die Fortsetzung seiner Berufsarbeit verwehrt wird, und zwar nicht wegen persönlicher Vergehungen oder Unzulänglichkeit, sondern wegen seiner Zugehörigkeit zum Judentum, die ihm selbst in vielen Fällen eine Tatsache zweiten Ranges geworden war. Er hört, was über das Judentum gesprochen und geschrieben wird, ln der dadurch entstandenen schweren seelischen Verwirrung kann nur das Bewußtsein der Zugchörigkeit zu einer für sich seihst verantwortlichen Gemeinschaft, die Verbundenheit mit dem jüdischen Volk, den Menschen wieder aufrichten. /Aber abgesehen von den großen ideellen Aufgaben, die den maßgebenden und wcitschaucnden Führern der jndenheit daraus erwachsen, abgesehen von all den Erfordernissen liebevoller Bemühung um Menschen und Schicksale, erfordert die Bekämpfung der materiellen Not das solidarische Zusammenstehen aller. In der heutigen Ausgabe veröffentlichen wir den Aufruf für das Jüdische W i 111 c r h i I f s w e r k des kommenden Winters. Es bcdarf nur eines Hinweises und nicht vieler Worte, um jeden Juden begreifen zu lassen, was dieser Aufruf bedeutet. Er erreicht uns noch vor dem Ende der Feiertage, er begleitet uns in den Alllag hinüber. * Sukkoth heißt unter den jüdischen Festen die ״Zeit unserer Freude“. Es ist das jüdische Freudenfest par excellence, das große Erntedankfest, an dem der göttlichen Macht jubelnd der Dank ausgesprochen wird für den reichen Ertrag, den sie an Früchten des Bodens beschert hat. So kann das Fest auch heute von Juden in Palästina begangen werden, denn dort kann der Jude heute wieder säen, pflanzen und ernten. In diesem Jahre freilich wird das Fest in Palästina in einer Stunde banger Erwartung gefeiert. Nach der politischen Erklärung der britischen Regierung vom 7. September — gerade ein Monat ist seitdem vergangen! — und seit dem Eintreffen des militärischen Expeditionskorps hat sich noch nichts Entscheidendes verändert. Es ist ein schwieriges Dilernma, aus dem auch die Machthaber anscheinend noch keinen Ausweg gefunden haben. Die Methoden eng- Iischcr Politik scheinen einem in anderem Milieu aufgewachseren Europäer oft ganz unverständlich. Die arnbisehen Aufständischen werden jetzt seit einigen Wochen von einem Mann geführt, der anscheinend ein C011dottiere großen Stils ist. Wie dieser Fauzi Kaukadi in manchen Kreisen eingeschätzt wird, zeigt eine Bernerkung in einer englischen Zeitung, die daran erinnert, daß viele Engländer auch Kanal Atatiirk, den heute in England w׳ie überall geehrten Präsidenten der neuen Türkei, in seinen revolutionären Anfängen ebenso wie Fauzi als ״Bandenführer“ betrachtet haben. Die Regierung hat einen Preis auf den Kopf dieses Führers der Revolte ausgesetzt, aber anscheinend vermag sie trotz ihrer militärischen Uebermacht den Mann nicht zu finden, obw׳ohl gleichzeitig Zeitungskorrespondenten ihn besuchen und seine Aeufierungen in die Presse aller Länder laneieren. Der Korrespondent der ״Times“ berichtete, da®

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