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Jüdische Rundschau · 1936-09-25 · Heft 77 (25.9.1936) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 77 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
– (sequence 13)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 77, 25. SEPTEMBER 1936 Um die Fortführung des Streiks Wieder zwei jüdische Tote Der 34jährige Hiah Dell an, ein gebürtiger Palästinenser, der als Wächter im PICA-Wald in der Nähe von Tiberias angestellt war, wurde tot aufgefunden. Der jüdische Verwundete Jakob Kaffermann, der am 5. Juli von Arabern angeschossen wurde, ist seinen Verletzungen erlegen. In der Nähe des Gefängnisses jn Jerusalem kam es zu einer Bonibenexplosion, der zwei arabische Kinder und ein er w a c 11 s e!1 er Ar a her z 11 111 Opfer fiele 11, während zwei weitere Araber schwer und zwei leicht vorwuitdCt wurden. Der Täter ist unbekannt; Verhaftungen sind nicht vorgenoinmen worden. Fs wird angenommen, daß die Bombe dem in letzter Zeit an jener Stelle entstandenen arabischen Gemtisemarkt, sowie einem arabischen Lastwagen, in dem Gemüse aus Ramallah transportiert wurde, gelten sollte. Eine bewaffnete Bande von Arabern überfiel ein Detachement des Loyal-Reginientes in der Nähe des arabischen Dorfes Yabad im Bezirke Dschenin. Während des Scharmützels wurde ein Araber getötet und ein anderer verwundet. Das Militär hatte keine Verluste. Ein englischer Korporal, der während eines Ziisamnienstofies zwischen Truppen und arabischen Terroristen in der Nähe von S a f c 11 schwer verwundet wurde, ist sein e n Verletzungen erlegen. Es wird berichtet, daß auch die Araber mehrere Verluste hatten. Am Donnerstag vormittag ist in der Altstadt von Jeru- Salem der 2Sjiihrige jüdische Passant Victor Dwak von Arabern angescliossen worden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist ernst. Der ödjährige Bauer aus Ekron, Josef S 1111 z k v, der im Pferdewagen am arabischen Dorf Agar vorbeifuhr, ist angeschossen und schwer verwundet worden. In dem Rosenbloomsclien Pardcss bei Rechoboth sind auf einer Mache von -10 Diinam sämtliche Bäume ausgerodet worden. Der arabische Wächter wurde von den Tätern durch Messerstiche schwer verwundet. Besuch im Hauptquartier der Terroristen ״United Preß'‘ veröffentlicht einen etwas pliantastiscli anmuteiiden — Bericht aus Damaskus über einen Besuch bei dem palästinensischen Bandeniülirer Fauzi Kaukji, in dem es 11. a. lu-ißt: ״Um Fauzi Kaukji zu treffen, der von den britischen Soldaten seit Wochen im unwirtlichen Eeisgolände des palästiiiensischen Hinterlandes gesucht wird, fuhr der Bericht( rstatter der ״United Preß“ nach Nablus, nahm sich einen Beduinen als Führer, der ihn zu einem kleinen Dorf im Gebirge führte. Dann ging es weiter durch Olivenhaine; nach inehr als einstiindigem Fußmarsch erreichten wir den Gipfel eines Berges, auf dem, verborgen in einem dichten Olivenhain, ein befestigtes Feldlager war. l iier empfing ihn Fauzi, der mehr den Eindruck eines Engländers oder eines Franzosen als den eines Arabers machte. Sein Benehmen dein Journalisten gegenüber war zu- VOtkommend und liebenswürdig. Nach einigen einleitenden Worten griff er den Kernpunkt des palästinensischen Probt eins, wie es sieli jetzt nach mehreren Monaten des Aufruhrs für die Araber darstellt, an und erklärte: ״Wir können aus den Engländern Zugeständnisse nur durch Gewaltanwendung heratispressen; Verbandhingen haben sich als nutzlos erwiesen. Meine Botschaft an die palästinensischen Araber lautet; Geht von euren F o r d e r u!1 g e 11 11 i c 111 ab; I e h 111 j e d e 11 K o m p r o - miß ab! Nur so wir d s ich Gr o IS b r i t a!111 i e 11 b e r e i t f i 11 d e n, eure F o r d e r 11 11 g e!1 zu befriedige n.“ Fauzi erklärte dann, daß in den arabischen Ländern, die Palästina benachbart sind, Freiwilligen a b teil 1111 g e n aufgestellt worden seien, die für die panarahisehe Idee, vor allem für ein vereinigtes 11 11 a b 11 äugiges K ii s t c 11 r e i c h Svrien — Palästina, zu kämpfen entschlossen seien. ״Meine Anhänger in .Syrien haben ein syrisches Kontingent aufgestellt; ich habe dasselbe im Irak getan. Diese Kolonnen stehen heute schon in Palästina, nachdem die irakische einen Wiisteinnarsch von 1300 Kilometern zurückgelegt bat. Die Irak-Freiwilligen haben Hunger und Soiineiiglut nicht gescheut; sie werden genau so wenig die britischen Kugeln scheuen.“ Der Araberführer weigerte sich, die Stärke seiner Streitkräfte bckaimt/iigeben, sondern begnügte sich mit dem Hinweis: ״Das eine kann ich versichern; alle diese Kontingente sind m i! i t ä r i s c 11 a 11 s g c b i I d e t. Sie sind a 11 s g e - rüstet mit dem neuzeitlichsten Kriegsgerät, verfügen über Maschinengewehre, Bomben und hochexplosive Sprengstoffe,“ Fauzi deutete noch an, es werde in allernächster Zeit eine arabische R e v o I 111 i o!1 s a r in e e gebildet werden, Ganz gleich, wie groß die Stärke dieser Truppetjniacht sein werde, werden sich keine Verpflegimgsseliwicrigkeiten ergeben. ״Die Dörfer haben uns Lebensmittelvorrätc in großen Mengen angeboten. Sie stehen geschlossen hinter unserem Befreiungskampf.“ Sein Feklztigsplan gründet sieh vor allem darauf, daß die britischen Generäle Früher oder später einsehen würden, daß sie sich nicht verhiiidiingslos operierenden Gucriliabaiiden, sondern einer gut ausgerüsteten und gut disziplinierten Truppe gegemiherschen.“ Die syrischen Freischärler Arabischen Quellen zufolge ist eine Anzahl von syrischen Freischärlern, die sich den palästinensischen Terroristen angeschlossen hatten, nach Syrien z u r ii c k g c k e ii r t, sowohl wegen ihrer schweren Verluste als auch wegen der Dillereirzeii, die sich zwischen ihnen und den palästinensischen Ambern entwickelt haben. Andererseits wird berichtet, dali eine Anzahl anderer Freischärler aus Svrien in Palästina eintreffen, um sich den Terroristen anzuschlicßcn. Arabische Orangenpflanzer und Streik Aus arabischen Quellen wird berichtet, daß die arabisehen O r a 11 g e 11 p f 1 a n 7. c r die Versicherung erhalten hätten, der Streik werde rechtzeitig vor der Eröffnung der Verschiffungs-Saison enden. Jedenfalls hätten sie das Versprechen bekommen, daß die Schiffsagenturen und die Bootsleute in Jaffa die Erlaubnis erhalten werden, während der Verschiffungs-Saison zu arbeiten. M. M. Ussischkin, der bei der Züricher Tagung des A.-C. den Vorsitz führte, kehrte aus Europa zurück und flog von Haifa nach Jerusalem. Ibn Saud für Abbruch? Jerusalem, 22. September. (Palcor.) Es verlautet, daß ein Vertrauter des Königs Ibn Saud bette in Jerusalem eintraf und an einer Sitzung des Obersten arabisehen Komitees teilnahm, dem er Anregungen des Königs unterbreitete, den Streik und den Terror ah/. 11brechen. Das Komitee sah sich nicht imstande, die Ratschläge zu befolgen. Ferner wird berichtet, daß derselben Sitzung ein Schrei- Iren der Regierung Iraks Vorgelegen hat, das gleichlautende Anregungen enthielt, die ebenfalls abge'e’iat wurden. Die Sitzung wurde abends geschlossen, ohne daß ein Entschluß gefaßt worden wäre. Der Bote Ihn Sauds soll im Begriff stehen, nach dem Hedschas zurückzukehren. In arabischen Kreisen herrscht der Glaube, daß die Liquidierung des Streiks unmittelbar bevor stehe. Jakub Ghussein, ein Mitglied des Obersten Komitees, kehrte heute aus Aegypten zurück, wohin er im Aubraße des Komitees gereist war. Es verlaute•, daß Ibn Saud demnächst einen Aufruf veröffentlich־”׳ werde, in dem zur Einstellung des Streiks dringend ge rten wird. Eine Delegation, der u. a. der Grnßnin... und Nashashibi angehören, wird sich morgen zwecks Beratung mit dem Emir Abdullah nach A ni m a n begeben. ״AI i \v das (hgan des Mufti, berichtet, daß die Verkönbu'g des S t a 11 <1 r e t!11 s bevorstcht. Die Zeitung fügt liiii/11, daß א u r i Pascha seine Verhandlungen noch fortführt, daß er zusammen mit Mr. Eden nach Genf gefahren ist und daß er nachher nach jcrusalem ziirückkehren wird. ״Fe lest in“ fordert Abbruch des Streiks mul den EiißnH ir die ״zweite Etappe“ des Kampfes gegen die Juden: F 1׳ k I ii r u 11 g eines a 111 i j 11 d i s c 11 e 11 I! 0 v - k otts in Palästina ti 11 d i 11 d e n Nachbarland e r n. Wenn es gelungen sei, schreibt das Blatt, den Streik fünf Monale laug diirclmihalten, dann werde es auch gelingen, eine Boykottbowegung zu organisieren, die imstande sein werde, das Jüdische Nationalheim zu vernichten. Die Fortfühmiig des Streiks dagegen würde im Hinblick auf den Beginn der Orangensaison die Araber selbst wirtschaftlich schädigen. Wirtschaftliche und nationale Interessen miißten gegeneinander abgewogen werden, tim zu entscheiden, mit welchen Mitteln die nationale Bewegung weitergeführt werden kann. Die Bekanntmachung über die Kgl. Kommission London, 2t. September. (JTA.) Das Colonial Of- 11 c e hat den Wortlaut der Bekanntmachung über die Kgl. Kommission für Palästina veröffentlicht, die in der Official Gazette der Palästinaregierung erschienen ist: ״t. Alle Organisationen und Einzelpersonen, die vor der Kgl. Kommission, die so bald als möglich, nachdem die gegenwärtigen Unruhen aufgehört haben, nach Palästina kommen wird, Aussagen zu machen wünschen, mögen kurze Mitteilungen über die Hauptpunkte der von ihnen beabsichtigten Aussage vorbereiten und diese zwecks Vorlage an die Kommission unmittelbar nach ihrer Ankunft in Palästina bereit halten. Weitere Instruktionen über die Anschrift, an die diese Dokumente zu senden sind, werden später ergehen. 2. Inzwischen mögen alle diese Organisationen und Einzelpersonen an den Kommissar für besondere Aufgaben, Rcgierungsämter, Mamilla-Straße, Jerusalem, sofort eine Mitteilung in doppelter Ausfertigung mit Namen, Anschrift und Beruf (falls vorhanden) einsenden. Diese Mitteilung ist erforderlich, um die Aufstellung eines provisorischen Arbeits- Programms zu ermöglichen. Maßnahmen der Regierung und der Gerichte Laut einer amtlichen Liste sind in Palästina seit Beginn der Unruhen am 10. April bis 20. September 2613 Araber und 3-16 Juden verhaftet worden. Davon sind 1(116 Araber zu verschiedenen Strafen vcrurlci It und 710 freigesproclieii worden: von den Juden sind 2IS verurteilt und 71 freigesprochen worden. 2S7 Araber und 57 Juden sind noch nicht vor Gericht ׳)״stellt worden. Die Mehrzahl der jüdischen Verhafteten wurde wegen Vergehen gegen die Polizeistunde- Verordnung verurteilt, während eine gewisse Anzahl wegen kommunistischer Betätigung verhaftet wurde. Der Araber, in dessen Schneider!,ulen in Haifa die Polizei am 10. September 6 Bomben und andere Waffen gefunden hatte, ist zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im arabischen Dorfe L i f t a, von dem aus aut das jüdische Altersheim an der Grenze von Jerusalem geschossen 11ml auch ein Bombenwurf versucht wurde, ist auf Anordnuiig der Behörden e i 11 H a 11 s d e m o I i e r t worden. 1111 arabischen Dorfe (,) 11 a I a 11 s 11 iv a im Bezirk Tutkerem sind wegen Brandstiftung jn der Umgehung und Schießens auf eine in der Nähe liegende jüdische Siedlung zwei Häuser demoliert worden. Die arabische Zeitung ״Felestin“ ist für eine Woche v c r b 0 t c 11 worden. Keine neue Araber-Delegation nach London ״Daily Hera Id“ veröffentlichte am 22. September einen Bericht aus Jerusalem, demzufolge das (.)berste nrabische Komitee anläßlich der Wiedereröffnung des englischen Parlaments die ans Dscliemal Husseini, Sliibii Dschemal und Dr, Tannous bestehende Abordnung, die sich vor einiger Zeit zu Propagandazwecken in England aufhielt, wieder nach L o!1 <1 o 11 entsende 11 werde. Ferner hatte das Blatt gemeldet, das Oberste arabische Komitee habe die Königreiche Irak und Persien ersucht, die Forderungen der pakistineusisc heu Araber dem Völkerbund und dem Haager Gerichtshof vorztilegeii. Das Oberste arabische Komitee hat eine Erklä rung veröffentlicht, in der die Londoner Meldung über die Wiederentseiidung der arabischen Delegation deinent i e r t wird. Der Jerusalemer Korrespondent des Londoner ״Daily Hera Id“ berichtet, die arabischen Führer hätten auf die ihnen vorgelegten Fragen geantwortet, daß der Teil der arabischen Bewegung, der Gcwaltmaßnalimcn amvendet, außerhalb ihrer Kontrolle stehe. Die Führer hätten erklärt, sie könnten und wollten diese Bewegung nicht verwerfen. Der Berichterstatter mehlet weiter, daß die Führer eine Abo r d 11 1111 g zu König 11111 Saud mit der Hiite entsandt hatten, er möge seinen Einfluß zugunsten der Beendigung der Gewalttaten gelte״(] machen und hei England Zug e s t ä 11 d 11 i -s s e ei wirken. König Ibn Saud habe dieses Ansinnen jedoch ahgdclmt. Vor Verkündung von Notstandsmaßnahmen Englischer Regierungsbeschluß Die ,,Fraiikiurier Zeitung“ vom 21. September meldet aus London: Ein Kabinettsausschuß hat am Dienstag in Ausfiihrunp der F.onüchtlguiio־, die ihm der Ministerrat am vorigen Freitag erteilt halle, iieschlmsen, dem Obcrkommissar f ii r P a I a s t i n a d i e Voll m .1 c 111 zur Verkündung besonderer Notstandsma ß n a 11 m e n z.11 g c b c n. Zur Erklärung des K r i c « s / u s t a n d e s wird es somit im ,Mandatsgebiet zunächst noch nicht kommen, aber der Militär- Verwaltung sollen weitgehende Befugnisse zmiesfanden werden.. Die Proklamierung der Notstandsmaßnahmen wird in London und in .Jerusalem voraussichtlich am kommenden Wochenende erfolgen. Bi, dahin soll dem Zentra'ausschuß der Araber noch Zeit zur Besinnung gegeben werden. Aber in London bestellt jetzt mir noch sehr wenig Hoffnung, daß er sich fiir eine alsbaldige Beendigung des Streiks entscheiden werde. ״Europapreß‘‘!m-hlet au-• Haifa: Die erste Abteilung de, fm׳ Palästina bestimmten engtischen I. x p e ci i t i o 1! , 1, o r p s Kt am Mittwoch in Haifa e i 11 g c t r n f f c!1 und an Fand gegangen. Die Imppeil wurden soturf nach Jeni-aleui ahtran.,porticrt. Die beiden Militärzüge waren durch außerordcntliclic Vorkehrungen gesichert. Zwei T ncinv.'igcn!!ihren ihnen voran, auf eleu Trittbrettern standen bewaffnete .V,atm,en, 3. Es ist festzulialten, daß die Untersuchung der Kommission sich auf die folgenden Punkte erstrecken wird: a) die tieferen Ursachen der Unruhen, 11) die Art, wie das Palästinamandat durchgeführt wird in bezug aut die Verpflichtungen der Mandatarmacht gegenüber den Arabern und gegenüber den Juden, und c) ob auf Grund richtiger Auffassung der Bestimmungen des Mandats Araber oder Juden irgendwelche legitime Beschwerden über die Weise haben, wie das Mandat durchgeführt wurde oder wird. 4. Die Kommission gibt zur Kenntnis, daß sie nicht beabsichtigt, Anwälte fiir irgendeine Organisation oder Einzeiperson anzuhören, und daß sie keine Aussagen vor ihrer Ankunft in Palästina entgegennehmen wird.“ * Das arabische Blatt ״AI I I; (1,1 111“, das an Stelle einer verbotenen arabischen Zeitung in lat'fa erscheint, vcröffentlicht einen Aufsehen erregenden Bericht, (lall der Umfang der Befugnisse der Kgl. t'nt ersuch 11 ngskom mission beträchthell erweitert weiden wird und die Untersuchung der angeblichen Versprechungen eiiisehlielk1! ׳ soll, die den Arabern während des Krieges in lu/ng auf Palästina gemacht worden sind. Die Zeitung berichtet auch, daß ein gemeinsamer A 11 i r 11 i s e i t e!1 s der a r a bi s e I! e 11 K ö - nige und Emire zu erwarten ist, die die Araber auffordern werden, den Streik auf/tigeben und Gewaltanwendung ciliziistcllen, unter 11.11 weis darauf, daß die Araber ihnen die Verteidigung ihrer Rechte .׳invertrauen mögen. Arabische Hoffnungen auf Vermittlung Wie der ״T iniio“ vom 22. September gemeldet wird, ist die T atigkeit der a! ,duschen Banden zur Zeit relativ gering. Es scheint, 11,iß sie den Widerstand gegen die Offensive der britischen iruppeii nrgaiii,irren und \ er,liehen, eine a r a 11 i > c h e Armee auf/imtUk-ii, für die sie im Lande (leid erpressen. I, w ird von mehl ereil I ',dien berichtet, wo Dorier von bcwaftiietci! Arabern zur Zahlung von Lösegeld ge/vi in geil worden sind;!11 einigen lallen leisteten die Dorfbewohner Widerstand, worauf sieh Kample zwischen ihnen mul den Ani,ländischen entwickelten. Ehe große Masse der Araber in Palästina setzt Hoff- 11 ti 11 g e 11 a u f d i e I 11 t e r v c 11 t i o n d e s W;!!1 a h i t e ri - K ö 11 i g s, (I 1׳ s K ö 1! i ״ s von Ir a k u u d a 11 d e r e r;1 r a - bischer 1' 11 r steil. Man glaubt, daß diese• Intervention in der E״rm einer Aufforderung an die palästinensischen Araber geschehen wird, ihren Widerstand auf/!!gehen und aut die Zuverlässigkeit und (ierechtigkcit der Indischen Regierung zu vertrauen. Solch eine Aufforderung vtwde, wie in zuständigen arabischen Kreisen gesagt wird, w.ahrschcinlieh vom ganzen Land mit Erleichterung als ein ehrenvoller Ausweg aus dem Kampf akzeptiert werden. Diese ,Mitteilung mag, so schreibt der Korrespondent der ״Times", dem englischen Denken unglaubwürdig erseneinen; aber diese Auffassung von einer Vermittlung ist den Arabern vertraut. Wenn ein Streit zwischen zwei Personen zu lange andauert, pflegt eine dritte Partei, die von beiden Streitenden als Freund anerkannt wird, Vorschläge zu einer vernünftigen Lösung zu machen. Dies ist der legitime Weg, über den toten Punkt h i 11 w e gz.11 ko m 111 e 11. Der 35jal1rige Abraham L e w i 11 wurde während der Arbeit im Pardcss Bei N a ,'1 11 e durch die plötzliche Ent- Iadung des Gewehrs eines jüdischen Wächters schwer verwundet. Colonel Kisch, der. von der Jcwish Agency mit der AufrcehterhalUuig der Verbindung zwischen dem Jischuw und den Militärbehörden beauftragt wurde, hat seine heuen Funktionen übernommen. Colonel Kisch, der bisher in Haifa wohnte, ist nach Jerusalem übersiedelt 1 \

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