Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 76 (22.9.1936)
- Date
- 1936-09-22
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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/ JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 76, 22. SEPTEMBER 1936 Das Lied von Moses Anläßlich der ״Jemej Bialik״-Aus$tcllung wurde das ״Lied von Moses־ von Karl Ellingcr unter Leitung von Leo Kopf uraufgeführt. Zur Einführung entwarf Dr. Joachim Prinz ein Bild der Persönlichkeit Moses. Er zeigte, in welch hartnäckigem Gegenspiel sich das Volk Israel und seine Führer gegenüberstanden, wie sich das Volk dem Willen Moses entgegenstemmte und trotz alledem von ihm als der Lehre Gottes würdig erkannt und geliebt wurde. Er starb mit seiner Generation in der Wüste, ohne mit ihr die Erfüllung der Besitznahme des gelohten Landes zu erleben. Aus diesen Gedankengängen heraus werden die Schwierigkeilen begreiflich, die der kompositorischen Behandlung dieses exponiert jüdischen Stoffes erwachsen. Eine solche Aufgabe fordert den Einsatz der ganzen Persönlichkeit, einen tiefründigen Ernst in der Auseinandersetzung mit ihr. Bei aller egabung, die Ettinger als Komponist zuzusprechen ist, vermochte er diesem Werk nicht die zwingende Form zu geben, die in sich ausgewogene Bindung von Stoff und Musik. Er nennt sein Werk das ״Lied von Moses“, kommt aber mit einigen Ausnahmen — einer zart-lyrischen AUepisode; dem stark empfundenen, doch in sieh unausgeglichenem Schlußgesang des Moses —, kaum über liedartige Ansätze hinaus; ebenso sind seine Inspirationen zu wenig prägnant motivisch getragen, um dem Werk epischen Charakter zu geben. Aus unerklärlichen Gründen hat Ettinger nicht die naheliegende Form des Oratoriums gewählt. Die künstlerische Basis, auf die er sein Werk gründet, sind Geste, Impression, naturalistische, stimmungsmäßige Ausdeutung von Details, die, im Klang an sich wirksam, durch geschickte Instrumentation hervorgekehrt, stärkere Eindrücke auszulösen vermögen, doch ihre Erfüllung erst in Verbindung mit Raum- und Bewegungs- Vorstellung, die die Bühne gibt, finden könnten. Ettinger ist in diesem Werke der gleiche, der mit seinen Bühnenwerken ״Juana“, ״Frühlings Erwachen“ usv., nicht über das übliche Maß nachwagnerischer Mtisikdrainniik vorstoßend, starke Theaterwirknng erzielt. Was die Bühne an Illusion zeigt, fällt aber hei dem ״Moses“ weg und die Eindrücke bleiben jeweils auf einzelne, noch dazu hiinifältig aneinaiidergereihte Details beschränkt. So wird die angestrebte Spannung ständig unterbrachen und der Hörer ermüdet. Dazu kommt, daß das Intcrcsse an dem eigentlichen Geschehen um Moses durch Häufung von Einzelkonflikten und Höhepunkten erdrückt wird. Das Tragische in der Persönlichkeit Moses hätte zu einer großangelegten, bis zum Ende konsequent durchgcfiihrlen dramatischen Steigerung Anlaß geben können. Die Vielfalt der musikalischen Einfälle erfährt eine Vertiefung mit dem Versuch einer durchgearbeiteten Fuge im Vorspiel zu dem letzten Teil seines Werkes. Die Verwendung jemenitischer Motive ist ein Plus der Komposition. Verträgt sie sich auch nicht mit der sonstigen kompositorischen Mentalifät Ettingers, so erschließt sic doch dem Hörer Neuland an melodisch ungebrochener Kraft und Erfindung, das vor dem bisherigen Eklektizismus mit seinen fast schon zum lieberdruß ausgeleierten Konventionalitäten den Vorzug des musikalisch Gesunden und Urtriebhaften hat. Hier ansefzen, an den Quellen einer kraftvoll erfrischenden Melodik, die unserem Naturell entgegennikommen scheint, kann uns ein starkes eigenes Musikerlejaen bringen. Das Werk stellte an die Ausführende״ Anforderungen, die in der Gesamtwirkung befriedigend erfüllt unfreien. Leo Kopf hat intensive Vorarbeit geleistet und damit eine saubere, dem Werk gerechtwerdende Aufführung, an Niveau und Qualität die bisherigen tibertreffend, zuwege gebracht. Die ״Jüdische Orchestervereinigung“, verstärkt durch Orchestermitglieder des Kulturbunds und der Jüdischen Künstlerhilfe, musizierte spieleifrig, auch die ״Jüdische Chorvereinigung“ erwies sich, von Unstimmigkeiten abgesehen, dem Werk als brauchbarer Interpret. Starke Eindrücke, die der Aufführung den warmen Unterfon oraioriseber Darstellung gaben, gingen von der gesanglichen find vortragliehen Gestaltung der Altistin Paula Salomon-I.indbe'rg und dem Baritonisten Hermann Schey aus. Die Sopranistin Anny Molnar gefiel durch die Frische ihrer klangliehen Mittel, die allerdings besonders in der Höhe einer gepflegten Atemtechnik bedürfen. Auch ihr Vortrag benötigt der Vertiefung. Der Tenor Bruno llcko verbindet Mnsikantat mit leichter Tongebung, doch fehlt seinem Organ das nötige Volumen. Komponist, Dirigent und die übrigen Mitwirkenden wurden lebhaft gefeiert. Dr. Jakob Schönberg Leo Kreindler 50 Jahre. Am 23. September wird der Hauptschriftleiter des Gemeindchlaties der Berliner Jüdischen Gemeinde, Leo Kreindler, 50 Jahre alt. Leo Kreindler gehört zu den am längsten tätigen jüdischen Journalisten in Deutschland. Im Kreise seiner Berufskollegen hat der Jubilar immer eine führende Rolle gespielt. Besonderes Interesse hat er schon vor Jahren einem Zusammenschluß der jüdischen Journalisten in Deutschland entgegengebracht. Im Februar des vergangenen Jahres waren 30 Jahre verflossen, seifdem Leo Kreindler in den Dienst der Berliner Jüdischen Gemeinde getreten war. Damals wurden dem Jubilar, der auch Mitglied der Repräscntantenvcrsammlung der Berliner Gemeinde ist, aus Kreisen der Gemeinde und seiner Berufskollegen zahlreiche Ehrungen zuteil. An alle Mitglieder der BZV. Als die Unruhen in Palästina ausbrachen, Traben wir Zionisten uns nicht mit der Bewunderung für die Haltung der 400 000 Juden in Palästina begnügt, sondern versucht, diesem Beispiel von Mut, Entschlossenheit und Opferbereit- Schaft zu folgen. Getrieben von der Unruhe und der Sorge hatten wir Zionisten in all diesen Wochen mir den einen Wunsch: mitkämpfen, helfen, stützen. In d iesen Tagen sind wir am Höhepunkt des Kampfes angelangt. Jetzt ist es an uns, von den Juden in Deutschland Opfer für dieses Werk zu verlangen, welches ihnen in Ihrer schwersten Stunde geholfen hat. Erinnern wir an die wunderbaren Beweise der Solidarität F.rez Israels mit den Juden in Deutschland, an die Aufnahme von 35 (MX) Juden aus Deutschlancl. an die finanziellen Hilfsaktionen der palästinensischen Judenh'eit, an die Jugend-Alijah, an die Arbeitsplätze, die unser Werk jüdischen Arbeitern, Kauflcuten, Aerztcn und Wissenschaftlern ans Deutschland gegeben hat. Solidarität mit Erez Israel! muß jetzt die Antwort seht, Wir rufen jeden Zionisten auf, sich zum Vertreter dieser Forderung zu machen. Gellen Sie mit Ihrem Sa 111 in elblock zu allen Juden, die Sie persönlich kennen und verlangen Sie ein wirkliches, fühlbares Opfer der Solidarität. Rütteln Sie das Gewissen auf, gehen Sie Aufklärung, verlangen Sie eine ehrenhafte Haltung! ln unserem Kampf bedeutet Geld Erweiterung der jütlisehen Siedlung, Seßhaftinacluing des jüdischen Landarbeiters, Erschließung notier Siedlungsgebiete, neue Alijah. Am Sonntag, dem 18. Oktober, wird ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der BZV. hei Ihnen das Ergebnis Ihrer Sammlung abholen. Die diesjährige Sammelaktion des Kerert Kajemeth l.eiisrael muß ein Beweis außergewöhnlicher Anstrengungen der Zionisten werden. Die Tausende von Beniner Zionisten sollen den Appell zur Solidarität an alle Berliner Juden herantragen. Das Ergebnis ihrer kollektiven Anstrengungen kann wirkliche, wahre Hilfe und Sicherung bedeuten. Wir vertrauen auf das jüdische und zionistische Gefühl unserer Mitglieder und erwarten, daß die BZV. in diesen Tagen eine Haltung zeigen wird, die vor der gewaltigen Leistung unserer Brüder in Erez Israel bestehen kann. Berliner Zionistische Vereinigung Der Hauptvorstand Benno Cohn. S. Tsc 11 ertok. iiHiiiiMiiiimiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiimniiiniiiimiiMiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiHiiiMiiiiiiii Die Altberliner ״Judenhöfe" Der interessante Aufsatz von H. R e i ß n e r ״Vor 130 Jahren“ in Nr. 68 bedarf in einem Punkte einer Ergänzung. Es ist wohl nicht ganz richtig, daß die beiden Judenhöfe lind die Jiidenstraßc ״im Mittelalter den Juden zugewiesen worden waren“. Der sogenannte ״kleine Judenhof״ ist überhaupt erst seit dem 17. Jahrhundert unter diesem Namen bekannt. Aber auch der ״grolle“ Judeiihof und die ״Jüdeiistraße“ sind zum erstenmal im Jahre 1505 genannt, und gleichfalls nicht als Wohnplätze der Juden. Wir erfahren nirgends, daß Juden wirklich an diesen Plätzen gewohnt hätten, und die Herkunft ihrer Bezeichnungen ist völlig unbekannt. Für die gegenteiligen Angaben von Fidicin hat sich keine Quelle feststellen lassen, und man kann nur amichmen, dafi er sich durch die Namen zu tmerweislichen Analogieschlüssen hat verleiten lassen. Die Namen zeigen nun allerdings, daß irgendwann und irgendwie die genannten Stätten mit Juden in Verbindung standen, aber das ist auch alles, was sich sagen läßt. Umgekehrt aber läßt sich erweisen, daß im Mittelalter wie in der Neuzeit höchstens ein Teil der Juden an diesen Stätten gewohnt haben kann. Der ״O h e 11 o z w a n g“ war in der Mark Brandenburg nicht ebenso wie in den älteren Judengemeinden Süd- und Westdeutschlands diirchgcdrtmgen, und auch dort war es ja nicht so sehr der äußere Zwang, der die Juden zu gesonderter Siodlungsweise veranlaßt hafte, als die natürliche Gemeinsamkeit religiöser und gesellschaftlicher Interessen im weitesten Sinne. Seit dem 15. Jahrhundert wurde in den alten jüdischen Siedlungen die natürliche Auflösinigstendeiiz. durch den Ghettozwang paralysiert, den die Kirchengeset/gebung verhängte: in dein vorgeschobenen märkischen Land aber begannen sich damals die ersten luden gerade ansässig zu machen, und da sie vereinzelt infiltrierten, kam es weder zu einer natürlichen Gliettobildtmg noch zu einer aufmerksamen Handhabung des Ghettozwangs. Die sachlichen Nachweise für die durchaus wichtigen Feststellungen finden sich in dem wertvollen Bucke von W. Heise, ״Die Juden in der Mark Brandenburg“ (Berlin 1932), Raphael Straus Zu unserem Aufsatz über das 70jährige Jubiläum der Neuen Synagoge wird uns noch ergänzend mitgeteilt, daß die Kantoren Joachim und Abraham Rosenthal, die gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wirkten, ebenfalls berühmte Chasanitn waren. Ankündigungen Frauen־Arhcitsgem*imchalt für Palästina. Am 23. September, 20.30 Uhr, im \Vi70-Ilci!n, Wn n־ni 3 a, II, Dr. Kurt Tuchler: ,,UemuinriepoHnk‘־. C.btu willkommen. — Das Büro befindet sich Moinekestr. 10 1.111:1 ist Munt,!(־־ bb Kreit:!!? von 9 bis 15 Uhr geöffnet- Aufieihalb <lie־a־r /eit T!!1 ■j>i!!־!!am 11 :e 1m<l Bostvhe zwecklos. Hebräische Kurse. In den!wrhstrn Tugen beginnt in der Konditorei Hansa. Hen.d>wg1;r Sir. 19. tm neu'־r Anhingerkurs unter Ueiumg von G. iDw idoM ic7, — ln den iKMohenden Anfängerand Fortgeschrittenen-Kur-en im Wt-Ani und Osten können noch Teilnehmer aufgenommon werden. AuAunit: Kuliurabteilung der Ji/V., Meineke- Straße 10 (j 1 9031. Aj.paia75 ׳). Hebräische Lehranstalt der Jüd. Gemeinde, Gr. H tnihnrgvr Sfr. 27, Klop'torka r. 58. iS;v־h!Um!■Vu5־ tagen beginnt das \Vh!!e1fr<־nun,tfr. Es werden nt ne Kh-mn Mir Anf.inger eing<׳r!rhtct. In allen Stufen für ForfgosrliriMenc dm! Auinahtnen müglieii. Der Unterricht: führt in systemal!■;eher Krwcücmng der KlenientaikcnntnKse zu den Quellen der hebrabrhen Litera!!!׳, der Bibi, dem narhbiblischcn und dem modeTnen Schrifttum und zur Zcifr lniftenlektüre. Auf die Krlangtmg der Fettigkeit im Spr<\!u.-u und Selmü!>en wird großem Gewicht gelegt. Der Unten icht findet zw! h!;d wö׳ hendH! je 14י Stunden abends statt. Das Schulgeld hOutgi inr Kt wuchsone 2 fMatk monatlieh, für Jugendliche!!U zu 20 Jahren und Kr w es!»■l־n:* 1 Mark• In besonderen Faden m in! Krin.Oldgung gewährt. Arucddiingen an Nusan Berggrün, ('11.111->t o1־!btp g 5. K ü ׳•!.!,«nun 1 ■ d. { U leplam: ] 3 1490). Der Reich*verband der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland teilt mit: Die (ld.UK‘!!) Rri■ i, ve 1 i 1 u:uK .\;! ־w׳ i -k.u 1 11־ז sind am 30. Sqv!einher 1936 als;׳ knien. I׳K gd.ihge!! nunmehr neue (grüne) Reichsvoiluud- Ah ■\riT nr<n lür die /■n vom 1. Oktober 1936 bis 30. SepirmG; 10 17 7!un 19■ w v1'!׳•׳ KM zur׳ Augmhe. l'.S wird nochm.d 1,1*;1*1: 1׳)!.!־'■' i!11׳1- ׳, da׳־■ .!'! Di■ d• : i ■d.en Veran .!.dlungen im ju li~.!.yii Ik/M, nur mit ■3 Au >.<,<; m oder Kuhurbnnd- Karten Im* 1L'h! u-fid:׳;! k"mn׳■׳'. D. Au-g.ü־e erpdgt gegen Verlegung emer!׳, 1 יüd!i־׳!.'■ n b׳,gh im u i ״!!:־ : d.־-u Ul;:cnn!cn /.nhl-telien des K;ihm! m ־ ■ >? ־ ■ ל und am /n1 ׳;:.1׳׳.! . d T < du'־ Leon am!.*־hniner IMaiz. I’.i'.'! u'd olev nhc Ku״1׳ n־ü H!M mn >׳m׳,-׳n! - - Die Dehungs־ (inner inr nkdvr Mi'-Ardm (Kan!5?) wbd bis zum 31. Dezember 1936 hie!!hi h \י־>י! frg׳׳!!. Wiedereröffnung der Kleinkunstbühne fr Kukufrunfr׳; im Schumann- S.1,d, l.ü!/״w-n. 70. iin'ta d׳־; von \!jv Fhtlich, am 3. und 4. frknfr׳!, I M .1 י ׳ u m i 5 י u g de Kon׳ ,,Vorhang auf!“, von Wille Ikoßi ״!;d 'Mfrx Fhb. h. Mn-fr V■״־ Wiüv Ro-en, IL-gie: Man. }■:hdi־U. M i iw. Ifrenfr1: M,1\ Ufr in h, Fütli Kfruihf imer, Ruth Uehnheig, lohmma Hm. Ifrfr H , k-n, Idnz T.h hauer, H;uu Walden, Weiner Ihm T * ׳־׳ Xmmmn, A!1'm-1 Nmmfr. ״Kunst im Sommer 1936“ i! fr׳r T!׳i der neuen Aus-tellung im Kduhhfim de׳-, J1TIU U׳n V'׳ :u:,d< s (׳MatStngrr Sfr. 5) durch das Sckie« .ui.1t lui Bdd.•־. Ir Kur.-e im Ku.dj-.verh.1nd der Kulturhünde. F.rü!fnung am 4. Okmber, Ausstellung der Examensarbcatcn (Weikadu-it, Zei׳dmen, Schtuddern) am 22. September, 11--.13 Uhr, 17—20 Uhr, im Seminar, Wiimersde,rfer Str. 94, Gartenbau-., pait. Die Theodor Herzl Schule, C h a r 1 o t t e רז h t! r g, Kaiserdamm 7Ä, bittet uns auf viele Anfirujen, lh01־׳nlers auch aus der Provinz, mitzweiten, daß zum Oktober wieder eine Aufnahme in alle Klassen möglich ist. I'Tir Kimlcr der Unterstufe besteht bei weitem Schulweg Transporimiiglictikcit, el>cnso können Pensionen für Kinder aus der Provinz, empfohlen werden. Sprechstunde täglich von 12- 13 Uh,׳. Telephon: J 3 2094. Humanität* Verein Jlid. Gewerbetreibender. Am 3. Oktober, Log«, Klei-tstr. 10, 20 Uhr, Giiimluni^iest. Tcsian-piarlie: Pr. Nußbaum- Misrachi-Vorsammlun(*. In der überfüllten Synapope Grenadierstr. 37 veranstaltete die Misruclii-Unippe i'erlin am 12. September eine eindrucksvolle Versamnilimp, in der Rabb. Nobel über: ״Mussar-( iedankcn“ sprach. An Hand zahlreicher Bibel- und Talmtnl.uissprüche legte der Redner in eindringlichen Worten die uberraitcnde Bedeutung des Geset/es im Judentum dar, das allein im jüdischen Volk Datier verbürgte. Fr forderle für hier und für Ero/. Israel die Irinpliedenttiß in die Kette dei lernenden und lehrenden Geschlechter. Am .Schluß rief k’abh. Broch die Versammlung auf, dafür /!! wirken, ilali eine Brücke yisehlayen werde zwischen dem alten und dem nenn! Jisrhmv und er gab der Hoffnung Ausdruck, daß das ganze jüdische Volk gemeinsam am Aufbau des Htili״en Landes arbeiten werde. Institut Eacchetti (HaiuMsschule), Trcviglio.!);o Hat! Ul-iustilnt In!t־rh*׳ti in 1 in!1, me ö!i!־ -et.■ n! I tu. ■rnat ha! <-: ־h zur pe-1 IZI. Men. r ,11 ■ו!:ו,,ו 11־. an ■!.״ein ■int mit ״>l;d1׳:n Wi- 1׳n, anociiall! den Nu! re m in.;ä< n,!, m.m! je!,t־r S. iui 1!■ r. (im ihre Studien zur ) ■!!,!1!”!1!!g!!<"־■ I > ־ k! 1 י! י ־־ > ■; r1!־ I aüdvl'-e! ..1,11-01 u!1־n inr! ־!-־! ze n, zuu'irk, ln die׳)־!■ dm׳־!!!־־;־ ־' '■e1!׳le1 f au ׳־ך־!, von S־־!uiler!! entlas-cn, die aus den vimela1!•> ־־, 1 ־ K'.;■11.י •Ic, (',vuuia.-iuTns und der Rcalsehulc kamen und min!iemi 1’;.!:/, i:!1 ]..־!h-11 mit Idrfolg belmup. ten. Auf NNöio־־!! -m.!m di־־ h: ׳!!.!־m d!: d'u Irimn־!’!,..:,rn:!! dea InMiHUe׳, und lud! u. d 7u e1:׳>:־׳! ־ d,!1 ־:!::!1: ,!־!! zur Wilumm״. Ouellenweihe-Fcst in Bad TcpliU-SehSnau. Wie allj:i!!11 iol! wiirdu aru 2B. mal 29. Augtut der ־•.!!a iuiuiwoIktic Tag tder Anfliiulun״ rlez Teplitzer Thermen diitoli id •!/!: .:!• gefeiert, denen sich ein (Veiheakt an der l.'r1|ueMe au -,־ld1(־.i, w,!,!!, 1־ wm den So ]-!gei!1 der katholi-ehen, der dcut-ch-evangi ־li-oden KiiTfiengiuncir.de mal dem R.1[>. biner der Lsraelitisehcn Kulnog:־:m־in!le vollzogen uinde. l'iir di« lctztcie sprarli <lcr T<׳|!litzr׳r KaM'.iner Dr. Friedrich Weiß. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Gottesdienst der BZV im Beethoven-Saal Köthen er StraBe 32 Predigt: Rabbiner Dr. Joachim Prinz Anfangszeiten: Fraitag, dar 25. Sapt., 18 Uhr Sonnabend, 26■ Sept., 9 Uhr Karten nur noch iu BW. 5,־ und tO,- arhlMiah »m SohotUr d,r JUdl.ch.n Itunduhau, B.rlln W IS, M.ln.k..tr.a« 10 Mittwoch, 23. September, 20.30 Uhr WIZO-Heim, Witianbergplatz 3a » Amtsgerichtsrat Dr. Kurt Tuchler: Gemeindepolitik Frauen Arbeitsgemeinschaft für PalSstina Berlin W15 MalnekeatraBe 10 Mittwoch BZV-Heim,!,«utstwrjer Str. 87 Fritdrichihain 23. Sept-, 20.30 Uhr Dr. Han* Klee, Dr. Hans Csp.ll ן Wendung der brttisehen Politik - Was nun? Mittwoch BZV-Hcirn, Briicken*tr. 9 Surfest 23. S*pt, 20.30 Uhr M, Himcbfeld: Die neue Wendung׳ der britischen Politik Difnsto^ Konditorei Hansa, r!en»b\!rjjer Straße 19 Hansa 29, Sept-, 20.30 Uhr Dr. Leo Schereki Palästina, August 1.936 Ein Reisebericht Gottesdienste der Berliner Zionistischen Vereinigung Anfangszeiten in unstnn Bat• i 1 n Malnakaatr. 10, BrQekanatr. 9 Kantstr. 54, Roaanthalar Str. 44 Freitag, den 25. September, 18 Uhr Sonnabend, 28. September, 7.30 Uhr Am ערב יום כיפור Freitag, dem 25. September, werden die Anzeigen-Schalter schon um 15Uhrge8ehlossen! Dienstag, den 22. Saptamber, 20.30 Uhr BZV-Halm, Neukölln, JBgaratraBa 6 Dr. sloachim Prinz Die Unruhen ln Palästina und die Politik des jüdischen Volkes BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNB - Brügge Hsrmannplsti