Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 73 (11.9.1936)
- Date
- 1936-09-11
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 20 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 73, 11. IX. 1936 Werkes nicht von ihm getragen werde, sondern von den Juden der ganzen AFelt unterstützt würde. Ais letzter Rainer sprach Dr. Georg Joseptithal der betonte, daß die zionistische Bewegung nur dann das Leben des jüdischen Volkes umgestalten könne, wenn die Juden ihre Situation verstünden. Die erste Voraussetzung sei die Erkenntnis der Judenfrage, die anormale Lage der Juden in der (iaiuth, die zweite Voraussetzung sei ein Ursprunglicher Freiheitswille, ein Wille zu ein e m L eben a I s freies unabhängiges Volk, zum Leben durch eigene Arbeit. Alle Redner wurden häufig durch spontane Beifaliskundgebungen der Versammelten unterbrochen. Mit dem Gesang: ,,er Hatikwah wurden beide Kundgebungen geschlossen. Vom Landschulheim Caputh A!n vergangenen Sonntag fand im Landschulheim Caputh bei Berlin eine Zusammenkunft der Elternschaft statt, die einer Aussprache über das Thema ״Wie steht die Landschulheim-Erziehung zu den Forderungen der Zeitz" gewidmet war. Dr. F r i e d m a n 11 behandelte das Problem einleitend und erörterte insbesondere die Durchführung der Forderungen jüdischer Erziehung im Landschulheim Caputh, um sodann auf die Frage der Umschichtung in beruflicher Hinsicht ein/ugehen, die von dieser Anstalt als eine wirklich innere Umstellung des Jugendlichen aufgefaßt wird. Anschließend erörterte er die Er/iehungswerie der Gemeinschaftserziehung und wies schließlich auf die Bewährung dieser Erziehungsgrundsüt/e hin, wie sie sich im Leben der Kinder, die aus dem l.aridschuiln-iin Caputh hervorgegangen waren, in Palästina zeigt. Nach einer A 11 sspr a c 11 e über das Referat besichtigten die Litern eine A!isst e! i 11 11 g von Arbeiten der Kinder, die großen Beifall mul Anerkennung fand. Wie man bei dieser (iciegrnbeit horte, sind augenblicklich etwa 100 Jugendliebe in Caputh, denen etwas über 20 Lehrer und Erzieher zur Verfügung stehen, ln den fünf Hausern des Landschulheims ist m de!' laud whattlu!1 besonders schönen Lage ausgiebig ( iclegenhvit zu ver-.c!1iedcncn Sportarten, wie Schwimmen, Rudern 1!s\v. gegeben. Im Mittelpunkt der F.r- ־ziehungs- und Unterriehtsnrheu .steht, wie ans dem Referat hervnrging, die L r / i e 11 11 n g 7 1! m j 11 d i - c 11 e n, das alle Fächer zu durchsetzen vermag. Naturgemäß wird besondere Aufmerksamkeit den eigeutheh indischen t legenstämlen gewidmet: der jüdischen Geschichte, die in Verbindung mit der allgemeinen Weltgeschichte gelehrt wird, dem I lebräischen, dem vier Wochcnstun.lei: gewidmet sind, der I'alustmakumle, die in Verbindung mit allgemeiner Geographie stellt, und der indischen ( u1..•!uiwart künde, der be-omlers der regelmäßige Oneg Seiiahhat j;c:\vi11n1r; ist. Die allgemeinen Fächer enthalten als Fremdsprachen l.'11׳öi-1׳h und Französisch. Der Schule seihst ist ein Kinder g arte u für Kinder im vorschulpflichtigeri Alter angegiiedfri sow ie eine! i a. 11 s 11 a 1 t u n g s s c h 11 I e, in der junge M ad ehr! in I laushait Führung ausgebildet werden. Ein besonders enger Zusammenhang besteht zwischen dem Landschulheim lind den zahlreichen Kindern, die nach Palästina ausgewandert sind. Gerade dieser schriftlich gepflegte 7.11• sainmenhang gibt dem Unterricht außerordentlich große An• regungen. Neben der Methode des Unterrichts steht gerade in diesem Landschulheim mich ein erhebliches Maß an musischer Erziehung, die in den schon oft anerkannten Aufführungen der Kinder zum Ausdruck kam. Wir denken an die Atiffiihrungeii hiblisclur Stoffe sowie des ,,Sonunernarbtstrauin.s•‘,di« auch an dieser Stelle gelegentlich erwähnt worden sind. Die Zusammenkunft der Eltern und die sich daran anschließenden Erörterungen gaben einen guten Einblick in einen Weg jüdischer Erziehung, der für die Kinder, die von ׳lim erfaßt werden, von großer Bedeutung sein kann. —n. In den westlichen Wizogruppen hielt Dr. S. K a 1 e k o einen einführenden Vortrag über die Ausstellung Jemej Bialik, Die Bedeutung der hebräischen Sprache als jüdischer Kultur״ faktor stand im .Uittclpunkt seiner Ausführungen. Die hebräischc Sprache, die im besonderen Maße Ausdrucksmittel der jüdischen Geisteswelt war und ist, ist eine Sprache, dir1 beim Aufbau von Erez Israel nicht neugeschaffen werde!! mußte; die bedeutendsten jüdischen Werke sind in dieser Sprache geschrieben. Die Niederschrift der Bibel fand in einer Zeit statt, als die Umgangssprache der Juden in Pa• lästina aramäisch war, die Niederschrift ■des Talmuds, als sie griechisch war. Die Schriften jüdischer Autoren in hehr;«• iseber Schrift haben sich erhalten, während ihre Schriften in der Sprache ihrer Adoptivhcimat meistens verloren sind. Maimomifes schrieb seine philosophischen Werke in hebräischer Sprache, seine medizinischen Schriften arabisch. Diese letzteren Arbeiten waren verloreneegangeii, wenn sie nicht rechtzeitig ins Hebräische liherset/t worden wären. Dr. Kaleko betonte vor allem die Bedeutung der hebräischen Sprache für unsere Jugend. Mit Recht 'wurde hervorgehoben, daß die heutige jüdische Jugend vielfach ohne Zusammenhang mit einer großen ״Kultur autwäch'f. Die Kulturwerte des Judentums, die in seiner hebräischen Linrnftir liegen, sind ihr wegen mangelnder Keimtnis der Sprache oft verschlossen. Es ist die Aufgabe, in der jüdischen ’ Jugend Verständnis für unsere große hebräische Kultur mul uioen’ großen hebräischen Dichter zu wecke״. An den mir grolivin Beifall aufgenommeuen Vortrag schloß sich eine lebhafte DoUgshm an. A n k ü n d i g u n g e n Hebräische Kurse. In nächster X-.it beginnt im Hansa vierte! ein neuer Antan״erkurs umer Leitung von G. Dawidou icz. — In den Anfängerkursen im We.-den und Osten könnup. noch Teilnehmer aufmmomrnen weiden. Auskunft: Kulmrabteihmg de! HZV., Meimkestr. 10 fj 1 9031). Chug Iwri, -trum. Am 12. September. 21 Uhr, BZV.-lleim. Rosenfhaler Str. 44: THO מיי YW0n ״הרצאת Misrachi-Gruppe. Am 12. September. 20.30!dir, Synagoge Orenadierstrafte 37, Voitrag Rabbiner I. Nobel: ..MiHsar-Gedankon*‘. Hebräische Lehranstalt der Jüd. Gemeinde, KlonMoi׳kstr. 58 und Grobe Jjambiiigcr Str. 27. Anmeldungen üir die unteren, mittleren und obeten Klagen an N. Bcrggrün, ('haflottenburg 5. Kaisi-rdamrn 101 (Telephon: J 3 1490). Frauenverein der Berliner Bnei-Briss. Kro׳• Sitzung nach den Ferien am 20, September, 17 Uhr, l.og<\ Kiei-Ktr, 10. an>tddkTtend Vortrag von!,hau Dr. Krna GohFxhmkU über: ,,Jüduuhe Jugend —־ Jüdisches Burh“. Synaßogenverband Berlin, Gruppe Pjstalozzistraße. Am 12. Sopt.. 20.15 Uhr. \ or11 au 1 )r. Hans Mu\er: ״Konn tm׳l Inhalt unserer FrierOu׳swthc!c‘h MiiMlmlisrhc Umrahmung: 11err und I’rau Manezvk. Jüdisches Museum. Am 13. Svptvmlx’r. 11 Uhr, Fühlung durch Dr. Irmga'd Schüler. Tt'ilnvhmeigHnjhr: 25 Ptg. Ausstellung der Examensarbeiten (Werkarbeit, Zeichnen. Schneidern) am 22. Septeml^r, 11 -13 Uhr. 17—20 Uhr, im Seminar, Wilmtrsdotder Str. 94, Gartenhaus, part. Die Vortragskünstlerin Isa Kremer wird erstmalig im Kulturbund auttreten. Di«‘ Ga-,!״,jücle linden im Oktober statt. Näheres wird in Kurze Ix'kan nt gegeben. Die Theodor Herz! Schule, C 11 a r 1 e, 11 e n b u r g, Kaiserdamm 78, bittet uns auf viele Anfragen,!.*:sonders auch aus der Provinz, mit-?.uteilcn, daft /um OktoIxT wieder eine Aufnahme in alle Klassen möglich Ft. Für Kinder der Unter>tufe Ixwteht lx־i weitem Schul weg TranNjxi! tmögliehkeit. elxMiso können Pensionen für Kinder aus der Provinz empfahlen werden. Sprechstunde higlich von 12—13 l hr. Telephon: J 3 2094. Bar Mizwah -Termine Am 12. September (25. Flui): Günther Brühl, Sohn von Arthur Bniiil, W 15, 1 lohenz.olk1׳1׳KSamm 209. .— Sehlmno Jizrhak Sehlüss e 1 b e r g, Sohn von Abraham SchltUseiberg, N 54, Alte Schönhauser Strafte 2324־. Synagogen - Nachrichten Jüdische Gemeinde. Freitag, abends: Synagogen mit altem Ritus und Abersversorgungsanstaltcn: 18.30 Uhr; Synagogen mit neuem Rhu•: 19 Uhr; Prinzregentenstr.: 19.15 Uhr. — Ansprachen: Fa-anenstu: Dr. Swa־>ensky; Limlen-tr.: Dr. Weyl; Friedenstempel: l)r. Warschauer; Neue Synagoge: Dr. Nußbamn; Lützowslr.: Dr. SalomonTi; Feve‘?ow411:1 :.יmlmrger; Prinzregentenstr.: Dr. Wie- 11er. — Sonnabend, morgens: Alte Synagoge, Münchener Str.: 8.30 Fhr: PedulozzFtr., KaDerMr., Rvkestr., Kottbusser Ufer, Grancwald: 9 l hr; Synagogen mit neuem Ritus: 10 1711 r. — Predigt: Pestalozzi- *trafte: Dr. S. K. Weib. Frühgof tesdieiiNt: Rykestr. und Kottbusser Fier: 0.45 Fhr; Finden- und Fevetzowstr,: 7.30 Uhr. Im Anschluß «'in den J Fi'KUgoHeMFnst .־ Oneg Schnbb.1t Rykestr., lYsialozzistr., Neue Synagoge, Frvutzow-.tr.. Alte Svna;;nge. Jugend-Gottesdienst: M ii־ זr! 1c׳!!er Str., Kot tl י-11׳-,er Fd!er. Altersludm Fützowst.r.: nach Mincha Fein vor t! ag (Dr. Snlomondd). Schabhat-Au •gnng: 19.14 Uhr. — Wochentags, abends: In allen Synagogen: 18.30 f'hr; morgens: Syn. uh׳, neuem Kitu>: 7.30 F'hr; am 13., 14. und 15. Septem:x*r: Fricfh’nsiempel: 7!du־: am 16. September: Friedenstempel: 6 Uhr; 13. Sept. (1. 'Pag S’lichoth): IV-.ta!07zistr.: 6.15 Uhr; Münchener Strafte und Granen .1hl: 6.30 Uhr; Synagogen mit altem Ritus: 0 Uhr. Am 14. und 15. Sept.: Mün-Tener Str.: 6.30 Uhr; übrige Synagogen: 6.15 Uhr. Am 16. Sept. (Sorlmur Brill!): Grunewald: 6.30 t hr; übrige Synagogen: 6 Uhr. Vereins *״ Synagogen. Synagogenverein Weißensee, Lothringen- Straße 22. Freitag 19 Uhr, Sonnabend 10 Uhr. Sehrifterklii rung: Meyer. Festgottexliunstc: Berliner Allee 205-210. Am 16. Sept., 17,45 Uhr, Predigt: Meyer; 17. Sept., 9 Uhr, Predigt: Meyer, abends 18.30 Uhr; 18. Sept., 9 Uhr, Predigt: Föb. -— Moses- Wolfen&tcin-Synagoge Steglitz, DüppcFtr. 41. Festgottesdienste zu den Anfangszeiten der A10׳n Svnngoge. IVedigten: Dr. Rosenwasser. Synagogenverein Moabit und Hansahezirk, f.essingstr. 19. Gottesdienet, zu den Gei».*!■-.7־ i׳en di'r Alten Synagoge, Sonnaliend 7 Uhr: Fiühgoue-dienst. — ״Beth Zion“, Brunnenstr. 33. Freitag 18.30 Uhr, Sonnabend 8.30 Uhr, fugendgo!!cxliemf 17.30 Uhr, Mincha 18.30 l hr. Xarj! Minrba J.rhrvo<!:ag. Dr. K. Landau. Wochentags 6.45 utid 18.30 Uhr. — Jüd. ReKglonsvercin Nfeu-Tempelhof, Mu>sehl- Straße 22. Freüng 18.30 Uhr, Sonnabend 10 Uhr, abends 18.45 Uhr. Ro.-x'h liaM'hanah: an ulen Airenden 18,15 Uhr, an den Vormittagen 7.30 1. hr. Predigten; Wro-zvn.Ti. — Syn. Lichterfeldc-Ost, Lange* stiaßc 56־. Freitag 18.30 Uhr, Sonnabend 9.30 Uhr Predigt, Sonntag 7 X hr Seliehoth, Mittwoch 18.15 Uhr Predigt, Donnerstag 8 Uhr Vor fünfzig Jahren Am 11. September 1SS6 sfaib in Berlin der industrielle lind Parlamentarier Ludwig Löwe, der 1337 in 1 leiligenstadt geboren war. Seine maschinelle Industrie diente dem preuliisehen Kriegsmiiiisterium tST 1 zum Vorbild bei seiner Waffenfabrikation. Er gehörte seit 1361 der Berliner Stadtverordneten- Versammlung an und kämpfte hier für die Entwicklung des Volksschuhvesens. 1876 wurde er Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses, 1877 des Deutschen Reichstages. Seine Beisetzung erfolgte unter großer allgemeiner Beteiligung auf dem jüdischen Friedhofe in Berlin. Aus der Rede, die Professor Virchow an seinem Grabe hielt, brachten die jüdischen Zeitungen die einleitenden Worte, die noch heute bemerkenswert sind. Er sagte u. a.: ״Wenn ich mich hier in dieser Versammlung Hinblicke, so berührt mich kein Gedanke mehr, als die Frage: wie geschiebt es, daß kein anderer Kirchhof dieser Stadt in so i B AC H SA A Ij Berlin W 35, l,ul1;owstraße 76 | Sonntag, den 13. Sept«*mlM*r, 20 Uhr, anläßlich der Kultur- I ausstcllung ״Jemej Bialik’. Uraufführung des Oratoriums ]?loses von MAX ETTING ER Ausführeiidcj Oie jüdische Chorvereinigung Die jüdische Orchestervereinigung Solisten» ANNY MOLNAB (Sopran) PAULA SALOMON-LINDBEKC (AU) IILHMXNN St;11 Fl (Baß) BRUNO * t;KO (Tenor) Musils.Izcitungt I.F.O KOPF AnsprnHitt 1 D B J O A C II I M I* HINZ Fi nt ritt ׳*harten zu HM L-, 1.50, 2.4 ,-.3 ,־.- im Vorverkauf» Meinekestr. 10 (laden) . B'/A -lleim, Kanintr.54 * Atlantic Fxpres*,!׳'riedriOistr. 100* Papierh.lAppmann.Trautenaustr. 10 ► Htiehh. laohmnnn, Bayer. PI. 13-14 * Konditorei Hansa, FIenshj»rger.8tr. 14* Buehh. Salles, Grenadiere!r. 30 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG kurzem Zeitraum so große Trauerversammlungen in sicli vereinigt gesehen hat als der Begräbnisplatz, der jüdischen Gemeinde? Ist es der Umstand, daß die jüdische Gemeinde eine höhere Absterbeordnnng hat als die christliche? Oder ist es der Umstand, daß die Mitglieder dieser Gemeinde in höherem Maße ihre Kräfte erschöpfen, um sie zum Tode zu führen? Wir wissen es, die jüdische Rasse hat von jeher sich ausgezeichnet durch eine große Lebenszähigkeit, welche sie befähigt, so hohe Altersstufen zu erhalten. Es kann also mir die Art der persönlichen Tätigkeit sein, welche eine hervorragende Zahl von Personen dieser Gemeinde in der kurzen Zeit zum Tode geführt hat, und in der Tat ist von den Zeiten von Moses .Mendelssohn ah die Stadt Berlin gewohnt, in ihren jüdischen Mitbürgern die treuesten Helfer in allen guten Werken zu sehen, und wenn wir in so kurzer Zeit i. ssker, Magnus, Straßmanii begraben haben, und wenn wir jetzt unseren besten Mann hierher bringen, so ist das ein Zeugnis dafür, in welchem Maße die jüdische Gemeinde ihre Männer in den öffentlichen Dienst stellt. Die große Versammlung ist liier, um Ehre und Anerkennung dem Toten zu beweisen, sie ist aber zugleich eine Versammlung zur Ehre und Anerkennung der jüdischen Gemeinde selbst.“ Dabei darf vielleicht auch an eine interessante Aeußerung von Prof. Virchow erinnert werden, die er 1885 in einer Acrzteversammiung in Straßburg getan hat. Dort hieß es u, a.: ״Die weißen Menschen sind fast gar nicht geeignet zur Kolonisierung in fremden Ländern.... Sich überall zu erhalte% und zahlreich fortzupflauzen, sind mir die Juden geeignet. Möglich, daß die gesundheitsmäßige Haltung ihres Hall^^i das häusliche Leben, die strengen Speisegesetze der Juden diese Erscheinung erklären.“ Persönliches. Am 16. September begeht Herr Jacob Sacnger, der Inhaber der Buchhandlung M. Poppelauer, Berlin C, Neue Friedrichstr. 57, seinen 70. Geburtstag. Herr Saenger genießt in weiten jüdischen Kreisen außerordentliches Ansehen. Juden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, II. September: Hilversum I (1875), 13.40: Bruch: Kol nidrei. — Frarr.Stra^chnitz (249). 15: ״Artisten“, Hörspiel von Felix Lnn״er. — Pvag-I ,it>li»z (470). 16.10: Rubinstein: VaFe capricc; 19.20: OrFs: Kommt ein Vogel gci'logen, im Stile bekannter Meister. — Reval (410), 20.35: IFik'vy: BalFümuGk aus: ,,Die Jüdin“. Sonnabend, 12. September: Luxemburg (1304), 12.30: Offenbach: Ouvertüre zu: ״Die schone Helena“. — Wien (506), 13.10: Mendols^nbn: 1 lelniden-Ouvertüre. — Kalundborg (1263), 14.50: U. a. McndeFsnhn: Fied ohne Worte. — liilvurMim If (302). 15.55: McndcK-ohn: Ouvertüre zu: ״Ruv blas‘*. —־ Oslo (1154), 17: Fetras: OÜ'enba( h-I'otpourri; Mo^zkuw-k*!•: Zwei spanUche Tanze. — Brünn (325), 17.40: Srhuhcrt -Mende!>x>hn: Friihüngsglaultc; Mendelssohn: Suleikus Gelang, — Paris (1648), 19.55: ״Die Hugenotten“, Oper von Mevcrbecr, aus dem Opernhaus. — S'otiens (443), 21.15: Offenbar!!: Ouvertüre zu: ״Die schöne Helena“. •— Wien (506), 22.30: Mendelssohn: Fs ist genug, aus ״Flias“. Montag, 14. September: Beograd. 18.30: Olxrkantor Arnold Grußmann: jüdische Gelinge. — Riga (515), 22.15: U. a. Rubinstein. Pianos Radio Kurfürstendamm 205 / J1 Bism. 3716 N E U M A N N 01 1 SELBSTFAHRER- ABONMEMENT löKW - OPEL *DIEB ♦ HANS* י MERCEDES HORCH mm OIE MASSGEBENDE PERSONENWAGEN VIRMIETUNQ KANTSTRASSE 127 fOROERN SIE Q| 4ן4ן PROSPEKTE ...■׳׳־״—.... —...—.— Werkstatt Deutliche Manuskripte erbeten ""8723./ajf3m Delikatessenu. Welnhandlung N. Tugendhaft W BO. PaS88U8f Str. 17*28 (nahe d. Aug*- burger Str.) 8 4 8831. Sonnabend geschioss. LEBENSMITTEL WEINE / LIKÖRE Arnold Aron, Frobenstraßc 4 B 1 2400 ׳׳ Lieferung frei Haus Zu den Feiertagen Splrltttosen. lnu. ausländische Weine zu billigsten Preisen Unt. Aufs. d. Kaschr.-Kom. <1. jiid- Gemeinde M DaiftK BerlinN54.Qrenadier8tr.3B lllalltsiwll Tel. Q 2 (Weidend.) 8911 Oeflftgel”V£:>‘ Lebensmittel aller Art FOleer. 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