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Jüdische Rundschau · 1936-09-08 · Heft 72 (8.9.1936) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 72 (8.9.1936)
Date
1936-09-08
Page
– (sequence 13)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 72, 8• SEPTEMBER 1936 Einführung neuer Rabbiner Verpflichtung von Dr. Maybaum und Or. Altmann Das seltene Ereignis der Einführung eines neuen Rabbiners konnten wir am letzten Schabbat gleich zweimal erleben: am Freitagabend fand in der Synagoge Lindenstralie die Amtscinführung von Rabbiner Dr. I. Maybaum, am Sonnabendvormittag in der Synagoge Münchener Straße die feierliche Einführung von Rabbiner Dr. Alexander A i t m a n n statt. Beide Male waren die Synagogen von einer großen erwartungsvoll gestimmten Menge gefüllt, beide Male war der Gottesdienst besonders feierlich ausgestaltet worden, und beide Male hielt der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Direktor Heinrich Stahl, eine einleitende Ansprache, in der er insbesondere die Forderung aufsfellte, daß der Rabbiner sich von politischen Doktrinen fernhalten und sich ausschließlich der Verkündung des Bibelworts und der scelsorgcrischen Arbeit widmen solle, In verschiedener Form, aber doch gleichgerichtet Jm Ziel, befaßten sich die Antrittspredigten der beiden Rabbiner, die ja im jüdischen Leben nicht unbekannt sind, mit dem Sinn und den Aufgaben des Predigtamies in dieser Zeit. Dr. Mayba u m grenzte sich nach zwei Seifen hin ab, 11m seine Auffassung von der Unabhängigkeit seiner Steilung kundzutun: einmal gegen diejenige Form des religiösen Liberalismus, die zu einer satten, inaktiven Verbürgerlichung und damit Entstellung des Judentums führt — und nach der anderen Seite gegen den politischen Zionismus, der in einer politischen Lösung bereits die messianische Erfüllung erblicke. Er meine es ernst sowohl mit der Idee des religiösen Liberalismus wie auch mit dem Zionismus; aber damit müsse cs durchaus vereinbar sein, daß man Protest erheben dürfe gegen die unberechtigten An- Sprüche einer politischen Bewegung, zugleich religiöse Erftillung zu bedeuten, die doch allein nur Gott zu seiner Zeit geben könne. Wenn Dr. Maybaum in diesem Zusammenhang ein Loblied der alten ״P r o t e s t r a b l) i n e r“ (wie sie Herz! nannte) sang und gleichsam das Postulat aufstellte, daß das Rabbinat in gewissem Sinne heute wieder zu Protestrabbinern werden müsse, so scheint uns dies eine unglückliche Formulierung zu sein, die besser vermieden worden wäre. Dr. Altnunn stellte in seiner Predigt das Ziel auf, daß der Rabbiner gerade heute die schwere, aber dankbare Aufgabe habe, die Thora zu verkünden und daß er cigentliehe Befriedigung erst finde, wenn er zusammen mit seiner Gemeinde im Beth Hamidrasch lernen dürfe. Denn das Ziel könne für das jüdische Volk nicht zweifelhaft sein: wir müssen zurück zu den Quellen des Judentums, und gerade in dieser entgotteten Welt erwachse uns die heilige Aufgabe, die Flamme des Glaubens wachzuhalten. Solange wir aber nicht im Geiste der Thora lebten, müßte unsere Existenz so problematisch bleiben wie bisher. Mit warmen Worten appellierte er an die Gemeinde, ihm bereitwillig auf diesem Wege zu folgen, um so das Judentum immer weiter und höher zu entwickeln. N. Die Gruppe berufstätiger Frauen im Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes veranstaltete am 3t. August einen Musikabend. Frau Dora Bernstein-Börner erfreute durch Gesangsvorträge (Arien aus Mozart-Opern, Lieder von ,Mendelssohn, Mahler und Gricg). Ihre weiche, biegsame * Stimme und der warme, beseelte Vortrag gaben Kunde von!hoher Kultur und Routine im besten Sinne. Den kamtnermusikalischen Teil des Abends bestritten Frl. Cohn-Byk und Frau Eisenhardt (Geige und Bratsche bzw. 2 Geigen) sowie Frl. Lola Croner mit einem Flötensolo. Dem etwas dürftigen Pianino verstanden die Begleiter Frau Jacobsohn-Graetzer, Frl. H. Croner und Herr Rothstein in schöner Weise, diskrete Tone zu entlocken. Recht gegen Terror Aufhau gegen Zerstörung Kundgebung der BZV für Fortsetzung der Einwanderung und des Aufbauwerks Dienstag, 8. Septemb., 20'% Briidervere ins haus, Kurfürstenstraße 115/116 Dr• Georg Joiephthal * Sr, Joachim Prinz Dr. Michael Traut» V. J Ein neues jüdisches Chorwerk Zur AuffQhrung des Moses-Oratoriums — Der Komponist Ober sein Werk Auf dem Titelblatt meines Chorwerkes, das am 13. Sep• tember gelegentlich der Bialik-Tage der BZV. zur Uraufführung kommt, heißt es: ״Das Lied von Moses, — Worte der Heiligen Schrift, — unter Verwendung jemenitischer Melodien“. Es Kann keine bessere Einführung in das Wesen des Werkes geben als ein näheres Eingehen auf diese drei Angaben. ״Das Lied von Moses“. Es sind die einzigartigen Geschehnisse tim die Erscheinung dieser namenlos herrlichen Persönlichkeit, die das Werk sich zum Vorwitrf nimmt. Moses führt ein Volk von Knechten unter unerhörten Wundem aus dem ״eisernen Schmelzofen“, aus der Sklaverei Aegyptens, er führt es, obwohl dies Volk immer wieder versagt, unter unerhörter! Schwierigkeiten zum Berge Sinai •— durch die W'iiste des Lebens — bis zum gelobten Land. Moses der Schöpfer, der Dulder, der Mittler, Maltner, Tröster und Weiser in die , Zukunft! Worte der Heiligen Schrift bilden die Unterläge zum Text des Werkes. Es ergab sich zuerst die Möglichkeit einer modernen Dichtung eines bekannten Schrift- Stellers, der ein wundervolles Buch über Moses geschrieben, wohl eine erschöpfende Sammlung aller Midraschim und Legenden über Moses. Aber da ich die nmaikalische Inspiration ganz aus dein Worte schöpfe, zog ich die Heilige Schrift vor, mir im Original aus meiner Jugend vertraut, teuerste Erinnerungen wachrafend. Wenn das Werk bei seiner Erstaufführung deutsch gesungen wird, dann klingen sämtliche Zungen der Welt mit, denn die Uebersetzung in allen uns bekannten Sprachen liegt vor — man braucht nur die betreffenden Absätze hcrauszuschreiben und musikalisch anzupassen, wie ich es, unter Mithilfe einer bekannten englischen Schriftstellerin, eben machte. Unter Verwendung jemenitischer Melodien ist die Komposition des Werkes entstanden. Diese Melodien, aus der Sammlung Idelsohn, sind wahrhaft herrliche Eingebungen, gar nicht ״jüdisch“ in! gewöhnlich gebrauchliehen Sinne, auch nicht orientalisch gefärbt, nicht im geringsten folkloristisch, — sondern einfach schön, tief und originell, —• keinen Vergleich mit irgendwelchen melodischen Emanationen der Geschichte, wie den Gregorianischen Choral und ähnlichen Schöpfungen scheuend. Aber welch Wunder, wie schlingt sich lückenlos das Band über die Jahrhunderte hinweg: niemand wird bei der Aufführung heraushören, wo Jemen beginnt und wo Europa aufhört! Noch ein Wort über die Form des Werkes. Dramatisch bewegt wie der Inhalt ist auch der Fortgang des musikalischen Geschehens. Es gibt keine geschlossene Chorraunmer noch irgendeine Arie, — die Handlung schreitet weiter in rezitativisehen und ineloilisdien Formungen, Ruhepunkte sind nur zwischen den einzelnen feilen, deren es drei gibt: 1. Der Auszug aus Aegvpten, 2, In der Wüste, 3. Vor dem gelobten Land. Zum Schlüsse möchte ich meinem einzigen Helfer Dank sagen: Leo Kopf, Dirigent der Jüdischen Ohorvereinigting und der Jüdischen Orchesu-rvercinigtmg. Er hat mich zu diesem Werke nicht nur angeregt, er hat et’ auch bei mir bestellt. Er konnte nicht alle Versprechungen einhalten, — die Verhältnisse waren stärker als der stärkste Wille —, doch führt er jetzt das Werk mit seinen treuen und hingehenden Mitarbeitern auf. Max Fttinger Der Komponist Mar. Ettir.ger Foto: Herbart SoBBanfeld Itn Kulturbund sprach Dr. Eloesser im Rahmen der Vortragsserie ״Jüdische Theaterleiter“ über die Persönlichkeit und die Theaterlaufbahn von Max Reinhardt. Aus der Herkunft aus dem katholischen Süddeutschland und der in diesen Bezirken heimischen Liebe zur Praeht und zu festliehen Stimmungen leitete Dr. Eloesser wesentliche Züge der Thcaterleistung Max Reinhardts her. Nach der strengen Aera von Otto Brahrn verlangten Schauspieler und Publikum nach Heiterkeit, Schönheit und festlicher Stiminttng. Auch die eben günstiger gewordene wirtschaftliche Lage des aufstrebenden Bürgertums kam dieser Entwicklung entgegen, und so wurde die Tfieaterleitung von Max Reinhardt von allem Anfang an von Erfolg getragen. Von der Wiedererweckung der Klassiker an, besonders Shakespeares Sommernachlstranm, datiert die mächtigste äußere und innere Erfolgszeit des Berliner Theaterlebens der Vorkriegsjahrc und der Nachkriegszeit. Dr. Eloesser schilderte die Entwicklung des so erfolgreichen Regisseurs zum Besitzer mehrerer Bühnen, wie das Deutsche Theater und die Kaminerspiele; dazu kam schließlich das Große Schauspielhaus, das zu vielfachen künstlerischen Mißerfolgen führen mußte. Aus Spielleidenschaft hat Reinhardt dem Theater rcgieteclinisch Neues gegeben. Die plastisehen Versatzstücke, die Beleuchtungstechnik und viele andere Vervollkommnungen sind durch seine Anregungen entstanden. Er hat die zeitgenössischen Maler, u. a. Corinih, als Schöpfer seiner Bühnenbilder dem Theater zugeführt. Die Festspiele in Salzburg bezeichnet Dr. Eloesser als die nafiirliehe Krönung der festiicli großen Regie füll rung Max Reinhardts. Die Hinneigung zu jüdischen Sloiien datiert nicht erst seit der Entwicklung der letzten Jahre, Reinhardt hat sein Judentum nie verleugnet. Dr. Eloesser meint, daß ״Der Weg der Verheißung“ sehr viele technische Vorbereitungen erfordert, und gerade darin sähe er die Lockung, die diese Aufgabe für Reinhardt besitzt. Stücke wie diese dramatisierte Geschichte der Menschheit haben Reinhardt auch früher schon allgezogen. ״Das Große Welttheater“ von Hofmannsthal nach Calderons Dichtung ist ja aus ähnlicher Gnindstimniung entstanden, wenn auch nicht aus gleicher Weltanschauung. R. M. Lukraphon, die ncrdfUerfirma hehräi'cher um! jüdischer Schallplatten, bringt iccluzeitig zu den holk-a Etio tagen eine Cieaangapl.1lle von Obcika nlor Wol! I.cwi-l.coni herau,., welche die bekannten liehet4 i'irke ״Wr ■miaw" und ״l.edor wodor“ enthalt. las ist vicllcidit wenig üblich, üluioi-eiie Musik durch Streichen bester beglciu :1 zu 1.1,sen: nun muh aber zugcbca, daß es liier gelungen ist, einen sehr harmonischen und melodiösen Zusammenklang zu schaffe11 .״. I■־. F. Ankündigungen In der Woche vom 6. bis zum 11. September finden keine Veranslaltunge!! der Bezirke und Crimpen der BZV. statt. Sämtliche Gruppen besuchen die Kulturausstellung ״jemcj Bialik". Die Zeiten für die Führungen sind in den Einladungen angegeben. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Am to. September! An Stelle des Tee-Nachmittags und Refe־ats gemeinsame Besichtigung der Kullurausstellung ״Jemej Büvik“ unter Führung von Frau Susi Colin. Treffpunkt! 17 Uhr im Varsaal des Logenhauses, Kleist- Straße 10. — Unser Bibo I>!• Iin.b-t sich M״ir!ek!• ,,träte 10 und ist Montag bis Freitag von 9 hi- 15 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit l{e-uche und Tcii’iüumani ufe zwecklos. Achtung! Teilnehmer der hebräischen Kurse von Dr. KaICko! Am 9. Sc|1tomlx־r, 19.30 Fhr. findet Mir alle Teilnehmer der hehriiischcn Kuise von Dr. K.ilrko eine Führung durch die Knlturauastcllung ..Jeinej Bialik“ stau. Trelfzcit pünktlich 19.30 Uhr im Vestibül des I.ogcnhatiaes, Kici:1׳.-t!abe 10. Phologruppe T'munah. Am 10. September, 20.30 Uhr, Führung durch die Kiillurnussiellung ,.Jcmej Iiialik“, Logenhaus, Kleiststr. 10, unter Teilung von Dr. Gerhard Ncumann und I>r. Paul Knoche. — Am 15. September, 20.30 Fhr, BZV.-Heim, Kantstr. 54, Dr. Roman Wischniak: Von einfachen Knipsphoto zutn interessanten Bild. A!! II SAAL Herliü W 35, I ..!(*owstraße 76 Snnntnc, den 1a. September, 20 dir, «nlüülich der Kulturnussiellung Jrniej Miiilil.’, Uraufführung des Oratoriums Hose« von MAX I l i ING LH Ausführeudei Die jüdische 01״rvcreipigung Die jüdische OrfheRlFrvereinigung Solisten 1 ANNA MOLS \ft (Sopmn'i J׳\U \ SALOMON_l,1Nj)BF'P.G (AU) UL HM \N'N SCHI Y HnU} Hin NO ־ ז< Kft;Tenor) Musik. Leitung! LLO kOl’l Ansprache t DH. JOACHIM 1׳ K 1 N 7, FintritfskarK'n zu HM L-, LAO, 2.~, :5,-, 4.- im Vorverkauf« Meinekentr. H) l aden' . B7\’-Heim, Knn<Mr. 54 . Atlantic L * pr:c.hh, I riffJiit iisir. 10O. Jppmftnn,’!raut manstr. 1א * Hiiuhh, I.»rhmnmi,!Uv■er. Dl.!;{-14 . Konditorei!Inns«, rieiF'Lufger Str.1'י * |t virlilt. Sfdlew, (״renndierslr. 30 BE K LIN IH ZIONI Sil SCHL VF.R EINIG!' NG ♦♦♦♦♦♦»»»♦♦♦♦♦♦ »♦♦♦♦♦4M»»♦♦»♦♦♦♦♦♦♦»♦»♦♦»♦♦♦ Gottesdienst der B2SV zu Rosch Haschanah und Jom Kippur Im Beelhoven-Saal Kölhener Straße 32 Predigt: Rabb. Dr. Joachim Prinz Karten zu XM 3.—, 5.— und IO.— In den V orve r Kauf" 3(e li en: Meinekestr. IO (Loden), BXV-Hetm,Konfsfr. 54, Llppmonn, Troufenausfr. 10, Atlantic Express, FTIedrichstr. lOO, Kondif. Hansa, Flensburger Sir. IQ An Stelle des regelmäßig am Donnerstag staUfindenden 1'eenachrnittags findet am Donner*tsigt dem 10• September, 17 Uhr, eine FUhrung durch die Kultur- Ausstellung Jeinej Bialik statt. Treffpunkt; 17 Uhr im Vorsaal des Logenhauses, Berlin W 62, Kleiststra&e 10 IriMiMttNIDgMndiiniitft für Palästina Oottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Hisrachi an den hohen Feiertagen in den Räumen der ZViD Melnelcesfr. IO Karlen zum Preise von XM 1.50, 2.50, 4■—, 5.—. Vorverhau! in der Anzeigenannahme der Jüdischen Rundschau, Mhinekestraße 10 Ferner veranstalte! die BZV Gottesdienste nach altem witus in ihren Heimen: BrUckens tr. 9 Vorverkau! bei Hepner, inseistrcfte 8 a, und bei SUber, Lothringer Straße Oy Kantslr. 54 Vorverkauf!m Heim und in der Anzeigenannahme der jüdischen Rundschau, MeineKesir. 10 Rosenlhaler Sfr. 44 Vorverkauf in der Buchhandlung Salles, Grenadiersfr. 30, und Lei Meyerhordt Nach!., kosenthaier Strafte 4Z Preise der Plätze: X« 1.-, 2.- und 3.- Kulturausstellung der Berliner Zionistischen Vereinigung ימי ביאליס 6.-13. September, Logenhaus,Kleiststr. 10 Geöffnet täglich vom 9-22 Uhr Eintrittskarten: RM -.50; für Mitglieder der BZV (mit Mitgliedskarte) RM -.40; Erwerbslose (Ausw.) KM —,20 Sonnabend, 12. Sept., bleibt die Kasse bis Sdiabbat- Ausgang gesddossen. Die Ausstellung kann nur mit im Vorvcrk. erworbenen Karten bcsudit werden. Vorsrerkanf««tellen 1 Mclnekevtralie 1• (l^ulen), BZV.Helm, Knntotr.S4, Paplerhondlg. Uppmnnn, Trautciunistr. 16, Budncrlclh Hchord, Charlottcnbur«, Berliner Straf!« 46, Konditorei Hansa, i'leiwburjrcrStr. 16, Atlantic Kiprcm, Fried rldmtr. 100, Buch handlung Salles,Grenadlerstr. 36, Bndihnndlp.Gonsr.er, Ornnlenburfter Str. 16, Faplentesdifift Hepner, fiuclrtr. Sa, Rest. Klmelfeld, Roscnthnler Str.מ, Sdivalb.!Scukülln, llcrmannstr. 46, leip, Straushrrper Str. 14 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG

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