Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 69 (28.8.1936)
- Date
- 1936-08-28
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 69, 28. AUGUST 1936 Kenntnis der Araberfrage In einer Veranstaltung des Bezirks Wittenbergplatz der BZV. am 2G. August stand das Araberproblem ’zur Diskussion. I)r. Edgar Rosen versuchte zunächst darzulegen, ob es eine einheitliche arabische Bewegung gibt, mit der wir als Partner za rechnen haben; er kam dann auf Grund seiner Analyse der politischen Verhältnisse in den einzelnen arabischen Staaten zu dem Ergebnis, daß dies nicht der Fall sei. Im Gegensatz hierzu vertrat Dr. Hans Klee die Auffassung, daß der politische Einfluß der intellektucllen Schichten in den arabischen Staaten nicht zu unterschätzen sei und in den kommenden Jahren als gestaltendcr politischer Faktor wahrscheinlich immer stärker in Erscheinung treten werde. Das Gespräch wandte sich dann der Erörterung der Frage zu, ob es überhaupt Lös u 11 gsmöglichk eiten im gegenwärtigen Konflikt gebe. Dabei kam es nicht darauf an, ,,Auswege“ vorzusclilagen, sondern die bisher bestehenden Projekte auf ihren Gehalt zu prüfen. Die Idee des binationa len Staates lehnt Klee ab, weil sie im Widerspruch zur Balfour-Deklaration stelle, die den Juden ein Recht auf Palästina als Nationale Heimstätte gebe und im übrigen für die nichtjüdischen Gemeinschaften nur Schutzrechte enthalte. Ebenso wandte er sich gegen den besonders von englischer Seite propagierten Plan der Kantonisicrung, weil dies einen Verzicht auf Boden und zunehmende Einflußlosigkeit der Juden bedeuten würde, sowie schließlich auch den Verzicht auf Transjordanien. Aus allen diesen Gründen hält es Klee für unmöglich, daß die Juden, wenigstens von sich aus, einen solchen Vorschlag machen. Audi Rosen betonte die Gefahren des Kantonalsystems und glaubt, daß die Bindungen, die man dadurch cingehen würde, zu groß seien. Der Mangel der bisherigen zionistischen Politik hatte darin bestanden, daß sie nicht genügend das arabische Leben zu durchdringen verstanden habe. So sind besonders auf wirtschaff liebem Gebiete grobe Möglichkeiten versäumt worden. Ein der Lösung der Araberfrage hemmend entgegentretender Faktor ist auch die Gleichgültigkeit der Juden in dieser Angelegenheit, die nur in so schweren Tagen, wie wir sie augenblicklich erleben, durchbrochen werde. Auch betonte Rosen, daß es nicht möglich sein wird, als Nur-l;uropäer in Palästina zu leben, sondern daß eine gewisse Angleichung unumgänglich sein wird. So muß die Araberfrage durch die Kleinarbeit des täglichen Lebens, durch das Verhältnis des Einzelnen einer schrittweisen Lösung entgegengeführt werden. Auch K.ee schloß sich dieser Auffassung ati und betonte, daß es notwendig sei, daß die Juden wieder politisch denken lernen; ohne das Verständnis für geschichtliche und politische Zusammenhänge könne unser Werk nicht gelingen. N. Die Religiosität in Erez Israel. Am 25. August fand in der Synagoge Lessingstralle eine Versammlung des Misrachi statt. Thema des Abends war: ״Die Renaissance der Religiosität in Erez Israel.“ Rabb. Broch schilderte die beiden großen Grundformen des jüdischen Lebens, Gesetz find Religiosität, die einander ergänzen, deren Einheit das |!t׳iche unabänderliche Gesetz niemals erstarren ließ. Zum Schluß hob der Referent hervor, daß die Erfassung des jüdischen Gesetzes in seiner Gesamtheit erst in Erez. Israel möglich sei. Rabb. Nobel bewies an Hand von Bibel- und Talmudstellen, wie die jüdische Denkungsart vom Herz und Gemüt bestimmt sei. Er schilderte, wie diese Denkungsart zu einer besonderen Wertschätzung der heiligen Sprache und des heiligen Landes führte. Die Tatsache, daß heute wieder viele Juden in Erez Israel wohnen, berechtige zu der Hoffnung, daß auch der Geist der Propheten wieder unter ihnen lebendig werde und sie zu einem religiösen Leben hinführe. Bei einem Oncg Schabbat der Gruppe Weißensee der BZV. sprach Prediger Heinz Meyer über ״Zionsglaube in Thora und Gebet“; er zeigte, daß von jeher bei den Juden der Golab die Sehnsucht nach Zion bestanden hat und durch Propheten, Dichter und Gelehrte wachgehalten wurde. Religion und Zionismus sind keine Gegensätze, solldern bildeten erst die Synthese, die Erez Israel zu unserem Lande machte. Werner Bukofzer ergänzte die Ausfüllrungen des Redners durch Rezitationen aus Thora, Propheten und Talmud. Kantor Adolf Sc 11 werse 11z sang, von Anna Lcichtentritt am Klavier begleitet, die Schöpfungsarie von Haydn sowie biblische Lieder von Dvorak. Theater-Abend. Das Studio des Bezirks Friedrichshain spielte zwei seiner Bühnenstücke im BZV.-Heim Kantstraße. Der bekannte Scliolem-Alejcliem-Einakter ״Ojlem Habe“, eine Satire aus dem halb,assimilierten amerikanischen Milieu, wurde flott gespielt und war, obwohl ohne jede Dekoration, allein in Sprache und Ausdruck voll guter, glaubhafter Charakterdarstcllung. Herr Witte Ison als Mr, Tscliarkess aus dem ״feinen Westen“ und Rost Lichten stein als seine Frau, die beide aus Besorgnis um ihr Seelenheil in heimatliche religiöse Gebräuche flüchten wollen, waren beide im engligierten Jiddisch ebenso wie in Mimik und Bewegungen ausgezeichnet. Die humoristische Revue ״Im C h e d e r“ zeigte sehr hübsche gemalte Dekorationen des jungen Chafuz Appel. Rote Gardinen auf weiß gekalkter Wand, ein kleiner bunter Herd mit Rauclifang, eine Uhr mit Gewichten und sogar ein an die Wand gemaltes kleines Bild, stimmungseclit Ankündigungen Frtuen-Arbelt*gemein*chaft für Palästina. Jeden Donnemtlg. 16.30 Uhr, Im Wlzo-Heim, Wiltenbergpialz 3 a, Treffpunkt der westlichen Gruppen. Tccnachmittagc, Vorlr'ge. Am 3. September Dr. Kaliko: ״Inhalt und Grenzen der Kulturousstellung Jemej Bialik". Gäste willkommen. —. Un>er Büro befindet m.1׳i M! im׳ke־tr. 10 und ist Montag bis F rcitHg von 9-—15 Uhr geu!luet, Auüerhaib dieser Zeit Urcuidie und Telepiionanrute zwecklos. Hebräische Seminare der BZV. Die Arbeit im hebräischen Bibel- Seminar unter Leitung von Dr. Borodi.mski wird nach der Sommer, pause am 29. August, 19 Uhr, im BZV..Heim, Kantstr. 64. wieder atil gmuimncn. — Das M i.sclina-Scminnr unter Leitung von lJr. Masi findet Montags, 21 Uhr, Niebuhrstr. 77, bei Dr. Eylenburg *tatb ••»♦**ן BACHSAAL llrrlin WS.',. I ützowrtraßf?6 Sonnt״״, den IS. September, 20 t’l.r, anlftUlidider Kulturauantcllun* Jemej Bialik", Uraufführung des Oratorium» Moses von MAX ETTING ER Ausftihrendei Die jüdimlie Chorvereintgijng Die jöilisthe Orrlirfilcrvereiniguag Solisten * ANNY MOLNAli!Sopran) PALLA SALOMON-LINDBEIIC (\H) HEHMANN SCHRY (Haft) BRUNO l ( KO (Tenor) Musik Leitung» LEO KOPF Ansprache! DR. iUAl.H! M PRINZ Eintrittskarten zu BML-, 1.r>0. 2.-, 3.-, 4.- im Vorverkauf! Meinekestr. 10 (Laden) ♦ BZV-Heim, Kantstr.54 * Atlantic Express, 1• riedrichstr. 100. Papierl».I <tppmann,Trft»11f*11auslr. 10 . fiuchh. I,achmann, Bayer. PI. 1314־ * Knnditorei Hansa, Flensburger Str. 19 * Bmiih. Sn!les,Gren«dierafr. 30 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Hebrüiacher Abend. Am 29. August, 20.30 Uhr, BZV.-ildm, Kantst rolle 54; Leitung: J. Jakobsohn. Neue hebräische Kurse dar BZV. Am 1. September, 20 Uhr, beginnt ein Kursus im Heim, Kosemhdler Str. 44, unter Leitung von JJr. Wieder. — An den beiden Kursen für Anfänger im Westen können noch Teilnehmer aufgenommen werden: Montag und Mittwoch, 21 Uhr, Meinek( str. 10, Leiter: Dr. ISorudiunski;!>onntr״Ug, 20 Uhr, Kantstr. 54, Leiter: Dr. Kaieko. Auskunft: KulturabtcUung der BZV., Mcineke-.tr. 10 (J 1 9031, Apparat 79). Zehlendorf, bei genügender Beteiligung wird zu den hohen Feiertagen ein Gottesdienst statrfinden. Zusagen (Anzahl 11er Platze) sind nt richten an Dr. Martin Abraham, Zehlendorf, Bccrcnstr. 64. Jüdische* Lehrhaus. (Freie Jüdische Volkshochschule, E. V. Sekreütriat: Berlin W 50, .Mtirburgcr Str. 5. Tel.: B 4 5587.) Sprerhs!uta.ltn des Sekretariats: Montag his Freitag von 10 bis 13 Ihr und 16—18 Uhr. Sprachkurs; Zur Zeit laute״ englische: und spanisehe Kurse für Teilnehmer init geringen Vorkcnntni-sen, für Fortgeschrittene und Hörer mit guten Kenntnissen. Anträgen und Antndiiungen int Sekretariat. Rabl). Dr, Max Nußbaum spricht am 31. An4!1;׳, abends 8.15 Uhr, im großen Saal des Logenhauses, KMststr. 10, über ״Chassidismus — gelernt an l’crez’ ,׳ iolrlener Kette“'. Die Orchester-Konzerte de* Berliner Kulturbundes em September steiler! unter der Leitung von Hans Wilhelm Steinberg. Piogramni: Concerto grosso, von Erneut Bloch; D-Dur-Symphonie, von Mozart; ״Eroica“, von Beethoven. Die Künstlerhilfe, Berlin-Charlottcnlmrg 2, Kantstr. 158 (J 1 6023), sucht für bekannte Operioangerin Klavier zu leihen. Beförderung*- kosten werden vergütet; kleine I-eihge!!.ihr kann gezahlt werden. Quartiere gesucht. Zu den am 6. September in Berlin statbindenden Makkabi-Meisterschaften werden sehr viele auswärtige Teilnehmer erwartet. Der Makkabi wäre dankbar, wenn ihm aus zionistischen Kiciien Quartiere zur Verfügung gestellt würden. Meldungen werden an das Büro des Bar Kochba-flakoah, Berlin W 15, Meinekestr. 10, erbe tcn. JUd. Rellglonsverein Friedenau - Steglitz und Umgegend. Zu den hohen Feiert.יוren liberaler <batescii •11.0. Stierstr. 21: konservativer Gottesdienst, Schmargendorier Str. 17. 1‘läUi■■verkauf: Am 30. August, von 10—12 Uhr, am 3. September, von 17—19 Uhr, ln Us noch Plätze frei sind, am 6. September, von 10—12 Uhr, Stierst!-. 21.— Synagogen - Nachrichten Jüdische Gemeinde. Freitag, ab«nd&: S>11aR0״HT mit altem und neuem Rita-, M.mir Alt, r-v! r-״mnuLbDn:4,uter1 l\t l hr, Prinz־ re^entun-^r. 10.15 l *hr. — Predigten: Frieden Auiuj!,׳!: Dr. van der ZyJ, Neue Synagoge; iljrsrh, 1 j-vci^nv.;! r.; 10, I e־.vht>wit2, LSrhmar* gewlorf: I)r. h, Im -unenstr.: Grat, Lin<lcn-tr.: Dr. Warschauer, Lütxowstr.: Dr. SalumunsUi, l׳rua!t>׳ci1U׳uAr.: Dr. <N111i:u.r. — Sonnabend, morgens: Alte Svna^u^e, Mundiuner S'rahe 8.3׳) ^hr, FcstalozzULr., Kaiht‘1 ^r., K\ k«!!.. K׳jUl>n-^*r (der, Gru1H׳\v.־,M 9 1h!׳, SyiiaguKeu mi' m־u׳.T11 Riul, 10 Uhr. — Predigten: MUncin-m-r >!r.: Dr. Cnim, KnNer:״■? r.: Di. i!.1r!v Lwy, kiiiu-tr.: Dr. Sw;f!׳M׳n!׳-.v, Pc5taio/.zi־t1.: N'uhd. — J-'iu!.*!t״״dirn׳yt־: R^kestr., Konbu—rr l :!*r 6.45 Uhr, UmlerHr. und Lew 7.30 Uhr. Im An-,cl.!uli an den Uau[>(g׳)t(L*s(i!f n>t: Om••; Sc!1.1h!.at i’ir die Jtigciu\: Ryk»׳?0 ־., Pc.7taif>zzi0r.. Neue Syiw^n^t.•, Prin/iv :yuuen-tr., Levut/mvstr. Alte .־ii1'1:-׳ : Min!• Iirner Sir., Kottbuser Ider. Altersheim ],utzowAr. .־ N,«h M 1dS J,< hrvoitrJ:' (Dr. Salomonski). — Wochentags, abends: In n!t>. u Svn,1:׳n״t־n f'auber Neue SvnAgogo und PrinziegenteiiOr.): 23. Amm a i!i % 3. September, 19 Uhr. —- Margen.^; Alft* Syj);fe׳n9־• Kai •ei 4r. ui.-l R\k! utaltr 6.30 I hr; kosthub.'Cr Uier, PeiOalo/zi^i! al'u.1, M׳i*’.־׳U :;♦■r "־׳!ralUj und (!1 um/avald: 7 Uhr; Nvnagogea mit neuem Rs7.3 :• 2״") I hr. Vereins - Synagogen. Synagogom ivcit! WciBcnxec, T.othringen- Straße 22. Sonnabend IG Uht, f >:״'!.״hr<Ur lugen. I, Berliner All«■ 234.׳ Al. 4. S1׳ptenü.er wieder r• .׳• n!׳״׳;!. bu!u1״.׳!u;1:)1.. Schtincherger Synagngunvcrcin, ..'um. t ״ir. 37. h,.!!.; ' ׳1״ M׳uriw S r 1! r! t' e! k 1.1 r u J ׳ , Di. K׳.׳ ״;o•1 .!■!״׳!. ׳!! v•■!' M1:׳׳b. Lvhivor trage. 1 >. >7.1 nteo: Kalo. B. 1׳ : . tv A.!!:. I ln׳. K׳j״m1״ wa>.׳er. -— Ute M101.1 nb׳ reit.aebdit ״ ׳.׳ .׳־; f , mm ׳־'׳׳.:!!Mi'׳: h:׳״t׳׳.■ an. Mehlungen: _V .1 ׳thetmer, (. 7 . 7 ׳ .׳ Synagoge Pasciucr Straße 2. f■!, t’ag ltt.55 r dir, Sיemm."*י : M 1 Io. S; hroterkk,: uny. Minclia 19 Uhr,’ I.clirvoiti ״g. IV7 .׳־״ ״ ׳׳ ׳׳ I hr und 10 Uhr. I’lüt7cvcrk.1uf: Sonm.ip3[ — 11 ,״ Ih.r m a׳ r ׳.'■•״.ogc. —־ Muses- Woifcnstcin-Synagngc, Steglitz, l)1,׳ 1 ..;.;״. IV;.e ׳:׳'!!.!;״.> <l׳>Me•,- «licn-t zu <1< ״ An׳׳. ׳.'׳■ M״ m <1. AR:. ׳! .11 ,!״.! .׳ ־ ׳ ״׳ . y. — Belh Scbulaum (Minian Mcm!ebnbn|, M ׳־ , ׳״׳.׳ \b־M12 11 .::׳׳״ ‘׳׳. Frei'ng 19 Uhr, '׳,״״::״ I;11 m 1 i..2 :!.:11׳ . ■!.״. I tcelieiiit. — Jüd. ReüfiitjnsgenH'imJo, Cliarliitleiiburg. S. Imlstr. 7. Freitag 18.30 Uhr, S״hM:b1׳״׳ y. , ) I •׳. , m:m׳:m.: mm:11׳׳. :1 ׳ am 3(1 Augu-t, 11 — 13 U'.r,!״!׳ ״r ... — Svn. Ge.undbrunnen, P: inzcnnüee B7. Frnt.u; 19 lh1׳, ' ,..,.abcnil 0 l_).r, oi a1.!; <׳ 19 Uhr, l.eb! vortt ag, 1 >r. Ai, \ e.h!. \h' 7;׳־7׳ I 7׳ imm! ] Mt l Irr, Sonntag.7.30 ״ Ubi, b11!<1״ .g 112— '׳ V1׳ ,!* 1 .׳ z - * v. r k .v! ׳! ׳! <!■ r .1agoge. — ״zlhawas Scholautn und IVfngen Dnwid", K'׳ m.m \,;״m!.- strahe 1U. Moig,:... 0,3; I b>. ׳׳׳'1׳b, IV .:!!,r.. 110;,׳..׳. .1־ I br, Sonnabend 8-30 Uhr. Jeden S 1.710י::0•-" ״:: ,!■:׳ v״r Ma.11 iw Snira-Erk l׳i 1 ungen, K׳׳n.d. Kcbl:n;1. 1 'V ■״׳״׳.,! mm״ ׳mg t;1״lt!h von 18—20 Uhr und Sonntag von 10 -13 I hr.. ״Lew jehudoh“, Seb.onbaust:]־ Allee 31. F'reitag 18.55 Uhr, Soanalontd 0,45 t iir un׳l 2.30׳ Uhr, Minolta 18.49 Uhr. W״eia;u.,g, (,.13׳ Uhr mal ]8 35 k'״r. Plätzeveikauf: Scltonl׳״ .׳.!!,.׳ AI1!31 ׳׳־, :un 29. August, 5. und 13. Reptember, von 8.30 bis 12 i hr. — Ohe! Jizchok, f.ie:04! .׳״r. 3. hüeltag 19 Uhr, Sonnabend U I hr, Minen 1 19 Uhr. Sonmag tmir 8 X hr, Wochentags 7 und 19.15 Uhr. Pistzeveikau! b״nm.o.׳s von ö : 2 Uhr; telepÜK.'n! :ch z.u ertrarg n D 2 6414. — Jud. Reiiginnsverein Neu - Tempelhof, MusschF.tmbe 22. Freitag ly Uhr, /V11s|1ra!.11e: Wreszvn-ki. Sonnaltend 10 Uhr, au.-ielilicßcud Jugendicicr, .M>n׳׳l!n 19.15 Uhr. — Mazmiach Jcschuah, I )r:1!;!>״e!str. 34-35. Freitag 19.15 Uhr, Sonnabend 7 Uhr und 9 l Irr. ytegmihatinde 16.30 Uhr. Min!!01. 19 Uhr, Sonmags 8 Uhr, Wo׳ Mentnjp. 7 Uhr und 19.30 Uhr. — Jüd. Religior.svercin Friedenau-Steglitz und Umgegend, Stierstr. 21. Freitag 19 l’hr, Sonnabend 9 Uhr, Mn!׳t,;1 19 Uhr, Lehrvertrag: Rabbiner Dr. Winter, Sonntag iiuh 8 Uhr, Donnerstags 20 Uhr, Vorträge: Dr. Harn• Levv, I זי. I.rtcb, Prot'. Unna. — Lippmann Tauss-Synagoge, (k>Unow»t112 .״. Io'׳,!tag 19 Uhr, Sonnabend 8.30 Uhr, Sehtitterklärung: Dr. 'i׳ g! 1 mann, Jugend indacht lö 1 '111. M:n.׳!!a 19 Uhr, arneldicl.'iend VF.־I!.: -■ m\ ־..!. ■!!,׳. W׳ .!.,!.tag, b.30 M.r und 18.45 Uhr. Morgen״ und übend״ < V;morn׳ Srhiur. — Fankuner Religionsverein Agudath Achim. An den hohen Feiert.!7!:״:׳«<n Gottesdienste: Mulden.■r. 77 (Kitt:׳: Alt!• Sn».: ״ge!, und \V.o״n. haus, llerümr Str. 12׳m121 ikgu : A׳!!: ׳ S: :!!;׳׳;:׳׳), Pi.!!/.!׳!!׳!'...!;:!: Pankow, Mul 1 lernst r. 77, am 3׳). Auomt. 11.13 I hi, für M og'nsh r, und am 7. Septemlar, 1113 ״ Ui.!. b lur Xa!■׳ ׳mm.o m!'. —׳ ״Ahawath Zion", Sei!־;.,!.':<־־! er All!!■ 4. Ims.V.i:19 ׳ I'1!r. v, d 7 Uhr mal 9 Uhr. Mi:v׳ha 13.30 r׳»,r. narb Minräa I.«•mvonr,.״, Dr. Harry J-cvy, Wnehem.!:;:7 ,׳ Uhr und 19 Uhr. und einfach. An dem Tisch lernen vier kleine Jungen mit dem Melamed, der durch den Autor Salz, mann (der auch die Regie führte) vortrefflich dargestellt wurde. Die anspruchsiose kleine Revue gab Gelegenheit zuttt Hören einiger schöner Volkslieder, und aus ihr sprach die warme Herzlkhkeit der engen, aber innerlich reichen Welt des jüdischen Ghettos mit ihren Sorgen, aber auch mit ihrer Schönheit, der beseelten Geistigkeit des Melamed und der clwssidischen Heiterkeit des ״Seide“, die der prächtige Alte (Wurzeldort) den Jungen mit Märchen und Tanz nahe bringt. Wir hören, wie aus dieser Welt echter Judischkcit die Falästinasehnsucht stammt und aufklingt in dem Lied: Aheem! Rose Lichtenstein ist hier die Nachbarin mif dem derben großen Typ einer Bäuerin, dabei voller Zartheit in der Nachbarschaftshilfe bei der kleinen praktischen Frau des zu idealen .Melamed. Elfi Herz ist die kleine zarte Frau, eine Dublon-Ocstalt, die das Jiddisch melodiös und natürlieh spricht, aber ihre allzu dünne Singstimme bedarf der Formung! Die musikalische Bearbeitung besorgte aikh als Ausfülirender Ismar W c i ß. lA M. Familien-Nachrichten Herr Ph. I’ o go r z e 1 - k i, H .!h.׳.״.׳!:׳, (,corg-'l :1 a hr, '•r. 1 '. b׳'g.׳bt am 1. September den 00. U! hurt ״t ׳:.-. Schiffahrt nacli Palästina. Wir >׳tä >! me cl.-r I! >!,- 1mm! .\' •!!־;!. k folgen!le Mittelung: (״X bt da׳. fh״n::! v׳׳!':,!Mg ■1,8 ,6״׳:״.׳'..'! ׳ Shipping Compariv!.tri.. H.nta, Ftgrm׳״ 1״(••in ״.'‘ 1!׳!:״׳!׳!׳!׳! -•>״h:!!, , ״Toi Aviv“, mit der!׳!1!1: י n i ״ m! n >׳:. ׳ •.'׳״.׳ : l •..!'[יי,׳!■׳ o zwecks (Jehernahm!•!1!״׳ jo׳b׳: ׳er! A: U!!:1!n.ut.eri:!׳׳״•!!> .:■! ׳ ::׳׳,!!׳!׳׳ Linie in Verhandlungen ..(!■!st. L’r•1 .* 1 ׳ b..!1111 ■ blnppnig ('׳::::״!!!v Lr!!., Haifa, legt Wert!!;!raut, fcO/.unrro!׳ n, rfiß .01!11׳״!!! t.■!׳“׳:׳!. nu’hls Wal'ires ist und dal' sie nifht. lH-abf.1׳׳hti"t, den r.c!lanko..n jüdischer Schiffahrt autzugelxm. A Pianos Radio ^P|P Kurfürstemfamm 2(IS / JtBism. 3716 B. N E U H AN N Ihr Cafehaus und Restaurant ist Caf6Witt«lsbach, Bayerischer Platz 2 «1» Prinzeß-Cafe, Kurfürstendamm 214 Inhabers Oscar Aberbach EISBOMBEN hygienisch IM KARTON verpackt Mein* Neuheit O. R. 3, M. Siete großer Vorret zum sofort. Mitnehm. Ab 3 RM (almchl.Verpack.) In Berlin fr. Hau* lief. BALSAM-EIS CAft UNO KONDITOR!■ Berkel A S<41wonkr WIELAND8TR, (AM OLIVAER PLATZ) Veranstaltung-Kalender, <«of!esdienstu. V t*!•t*i 11 s-A nr.vi«en finden Wie muf Seite 20 ^UeiiS mag- und MM K ז 1י ( ü r » l ז » d 8 m ai 22, Nah* Zoo Ausrichtung von PostllehKoiton. / J 1 Bltm. 2245 Aufsicht Knsdir.-Komtn. Jfidische ueweind« Berlin Kretschmer s Restaurant Inh.: L. 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