Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 68 (25.8.1936)
- Date
- 1936-08-25
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 13 Nr. 68. 25. VIII. 1936 Aus dem Reich Von unseren Berlchier a taffern Briefe an die Redaktion Andernach. Am 10. August sprach Georg Guthmann in der Zionistischen Ott-gruppe ..Zur gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Lage in Palästina“. Burgstcinfurl. In der Ortsgruppe sprach am 5. August Studienasse-üorin Enrttny Cohen, Frankfurt am Main, über ihre Palästina- Reise. Dortmund. Am 30. Juli fand der fünfte Abend ries Lehrhuuslcurses von Georg finthmann über: ״Palastina-Wirtschaft“ statt. Er behandeltc die Probleme der palästinensischen Industrie, insbesondere des Exportes, der Handels- und Zahlungsbilanz. Der Lehrbetrieb wird narb den Feiertagen mit fünf Vorlesungen eröffnet. Dresden, ln Dresden wurde, eine jüdische Kapelle für Tanzmusik gegründet. Ihr Gründer und Leiter Siegfried Sonnenschein bringt den Ruf eine־, Schlagerkomponi-ten mit. Gelsenkirchen. Am 17. Juli fand eine 1 lerzl-Feier statt. T)r. Gal- .1 i ת e r hielt eine Ansprache. Kantor W. S ch u 1 und der Synagogenchor wirkten mit. Hamborn. Am 20. Juli wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: kobm Wellner; 2. Vorsitzender: David Rand; Schriftführer und Kassierer: Max Schächter; Tarbutli-Leiter: Samuel Kosten und Frau Wellner; KKL•Kommissar: Israel Rosemann; Zionistensteuer-Kommissar: Leo Gärtner. Hamburg. Am 30. Juli sprach Dr. S. Kanowitz in einem Zirkel von Aerzten» Sozialheamten und anderen an der Oemeindearbeit Interessierten iil>cr: ״Soziale Probleme Palästinas im Lichte der neuesten Kreigiiissc“. In der ansiiiicßenden Aussprache gab Dr. Kanowitz Antwort auf wichtige, Fragen für eine soziale Zusammenarbeit der Galuth und des Jischuw. Kfiln. Am 24. Juli starb ScminaiOberlehrer Ia״opold Anfänger. Er wirkte als Religions- und Volk-schullehrer in Schonungen (Ufr.), Wißmars (Rhön), Mernmelsdort (Ofr.) und in Schlesien und seit 1906 annähernd drei Jahrzehnte an der Israel. I^hrerbildungsanstalt Würzburg im Dienste der Lehrerbildung. Ankündigungen Chemnitz 1 ZOG. Am 25. August. 20.30 (Tr, Pension Nathan, Langestraße 46, Ortsgruppenabend, lieber ,,Die historische Entwicklung Palästinas'‘ spii. hl Rudolf Gräber. Hamburg: Jüdische Jugend steht zu Palästina! Kundgebung der zionistischen Jug nd. Redner: Daniel Braches; Ernst Mayer: Schimon Reich. Sprechchhre, Pallstinabilder. 7. Scpt., 20.30 Uhr, Conventgarten, 'Theatersaal. — Zion. Sinmmgruppc: /.IST. 27. Aug. Iwrith, P!c--r.־l1tH1. Ncu^-tcr PalT-Ori;! - HiUlbciuii!, i:u Zion. Heim, Eppendortcr Baun: 6. — Koblenz: Zion. 0:1-gruppe. Alle 14 Tage Montags um 20.30 Uhr, im Gemeinde■ saal, Ortsgr.ippen-Abend. Das genaue Datum i־-t an der Schwarzen Tafel zu ersehen. —• Leipzig: Am 30. August, 20.15 Uhr. ״Der schielet Spiegel“, Gastspiel.Kahareu der KünAlerhilfc der Jüdischen Gemeinde in Berlin, im ״Schlohkelkr", Dresdener Sir. 56. Progranun: ״Die Pliindung.-opei'‘. — Jüdischer Kulturbund Leipzig. Am 1. September Er.-Jauffühiung demu •ikali-chcn Lust ■picls: ,,Tages- Zeiten der Liebe“, von Nuodemi Kahn. Regie: Dr. Hans!!nslranm. Mu-ikali che. Leitung: Kurt Behren-. Familien-Nachrichten - Herr Manheim M a n a 5 s r, Dresden• RUsewitz, Schubcrtstraß« 22, begeht an! 2. Scptembrr den 75. Geburtstag. ..t>iorr Themlor P r t z :1 i 1, Ktmi^dx'rg in Pr., Hufcr.allcc 49, begeht;sm 29. August den 75. Geburtstag, Frau Vally Schlesinger, geh. Lfvy, Rosenberg (Ob^rsrhleMen). begeht am 27. August den 60. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 29. August (11. Elul): Ernst Wort heim, Sohn von Erich Wertheim, Krakel (Kreis Höxter, Westfalen). Ehrung eines jüdischen Sportlers. Unser Wiener J.R.- Berichterstatter schreibt uns: Ein meiiT als alltäglicher Akt, der dieser Tage von ungarischen Sportlern in Budapest vollzogen wurde, hat weit über die beteiligten SportKreise innerhalb Ungarns Grenzen hinaus ein lebhaftes Echo getunden. Es handelt sich um die schöne Dankeskundgebung und Ehrung durch Sportler, die einen großen Sieg errungen hatten und die nun am Grabe ihres toten Lehrers und Meisters das Symbol ihres Sieges — eine deutsche Eiche, di. sie bei der Berliner Olympiade erhalten hatten — niedcrlcgteti. Der Lehrer der ungarischen Olympiasieger im Wasserball war ein Jude, Bela Ko in ja di, der in iahrelanger emsiger Arbeit den Wasserballsport Ungarns zu seiner heutigen imponierenden Größe emporgeführt hat. Sein Grab befindet sich auf dem Budapester jüdischen Friedhof. Unter der Führung des Sohnes des Reichsverwesers H 0 ז t h y, der selbst ein bekannter Sportsmann ist, begab sich die siegreiche Wasserballmannschaft in ihrem olympischen Dreß sofort nach ihrer Ankunft in Budapest aut den dortigen jüdischen Friedhof, wo sie am Grabe Komjadis das Eichenbäumchen einpflanzten, das sie in Berlin erhalten hatten. Tagung Im Pfälzischen Landesverband. In Ludwigshafen (Rhein) hielt der Verband der Israelitischen Kultusgemeinden der Pfalz eine Tagung ab. Jahresbericht und -rechnung 1935/36, sowie Voranschlag 1936/37 wurden einstimmig angenommen; ebenso einige Satzungsänderungen (Vorstand besteht künftig aus acht Mitgliedern; Vermögen aufgelöster Gemeinde fällt an den Vorstand) und die Wahlvorschläge. Die Wahl ergab Wiederwahl von Kommerzienrat Albert Joseph (Landau), LGR. Dr. Rosen berger (Frankenthal) und Synagogen Vorstand Strauß (Bad Dürkheim), sowie Neuwahl der Herren Justizrat Dr. Bliithe (Kaiserslautern), Dann heiser (Pirmasens), Prof. Koburger (Ludwigshafen), LGR. Dr. Lion (Zweibrücken) und Artur Schwarz (Landau). Jüdisches Blindenjahrbuch 5697 (1936/37). Die Selbsthiifegruppc der jüdischen Blinden in Deutschland legt soeben ihr neues Jahrbuch vor, das neben einem Kalender eine Reihe belehrender und unterhaltsamer Beiträge enthält. Ucber die wirtschaftliche Eingliederung und Verweildüng erfährt man mancherlei interessante Einzelheiten, die beweisen, daß auch der blinde Mensch in gewissen Berufen vollwertige Arbeit zu leisten vermag. Es wäre zu wünschen, daß der in diesem Buch vielfach erhobene Ruf, die Blinden bei der Vergehung von Arbeit mehr zu berücksichtigen, gehört werde, um diesen Stiefkindern des Lebens wirklich produktive Hilfe zuteil werden zu lassen. ״luden in hohen AemteroT TelAwiw, 10. Auguv! Sehr geehrte Redaktion! 7m dem Leitartikel in der ״Jüd Rundschau“ Nr. 61 möchte ich folgendes bemerken: Sie schilriem die augenbliek• liehen französischen Zustände und wie die dortigen Juden, die gerade sonst den Standpunkt der vollen bleichbcTCchtigung s׳er* treten und sich ganz als ״Franzo-en“ fühlen, den MinistcrprSsideuten Blum gebeten hätten, er solle diesen Posten mit Rücksicht auf das Judentum nicht annehmen. Mit Recht bemerken Sie, daß obiger Standpunkt in sich unlogisch ist, und daß ein Mann, der seine Lebenstätigkeit einet gewissen Sache widmet, auch nicht vor der Annahme dos hoch den Amtes zurückschreckm könne und dürte, wenn er hierzu berufen werde. Diese Argumente treffen aber nicht das Wesentliche dieses Falles. Gerade wir Zionisten, die wir doch jüdisch-völkisch ein• gestellt sind, müssen cs als unangebracht empfinden, wenn Juden die Politik anderer Volker aktiv führen wollen. Kin ge• sundes und natürliches Taktgetühl sagt dieseauch den französischen Juden, obwohl dies in direktem Gegensatz mit ihrer sonstigen Ideologie der AWmi lamm stellt. Eine gesunde politi-ch־:■ Betätigung von Juden kann sich nur um Politik des jijdisehen Volkes kümmern, jedoch niemals 11m diejenige eines anderen Volkes, ln den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika kann vielleicht daiin eine Au-mahrnc gemacht werden, da man nicht von einem einheitlichen amrrikani&ohcn Volk sprechen kann und das jii ii.schc Volk dort gemcinsam mit anderen Völkern die amerikanische Nation bilden. Bei allen andern Völkern wird der Jude mehr oder weniger tls Fremdländer empfunden und eignet sich daher nicht zu 5ktiver politischer Betätigung. Ein politischer Führer eines Volkes muß aus demselben Volke herausgewachsen sein. Wenn zu gewissen Zeiten dieses natürliche Gefühl mißachtet wurde, so hat sich dies meist bitter gerächt. Bei Dbruoli handelt e;> sit h um eine Ausnahmeerscheinung, die jedoch nur in der ]!fx.־ ra list ו selben Fpochc möglich war. Wir stehen heute am Finde dieser liber:di- Mischen Formen, ohne daß sich bereits einheitliche neue Formen hcrausgebildct haben. Groß angelegte Experimente, neue Formen zu schaben, wurden hi-, jetzt in Rußland. Italien, Deutschland und den Vereinigten Staaten untcmoiiinicn. Eine solche l'ebergangspr-riode ist besonders unruhig und kritisch. E׳s handelt sich 11m eine Umwälzung, die vielleicht einschneidende! sein wird als diejenige von der Feudalwidschaft des Mittelalter* in die liboralLlisrhc Geld wir! a halt der Neuzeit. Welche Holle die Juden in der neuen kommenden Periode spielen werden, ist noch völlig ungewiß, da :-ich ja die-»־ neue Form noch nicht einheitlieh herauskri5tnllbiert hat. In einer solchen!Übergangszeit ist eine Zurückhaltung der Juden auf politischem Gebiet besonders angebracht. Um Mißverstandni-sen vr.rzuhcugen, will ich noch hinzufügen, daß ich selhstver״ standlieh begrüße, wenn Juden in hohe Aerntor berufen werden, die keinen politischen Charakter haln-n, wie all« Gebiete der exakten Wissenschaften, viele Geb!He der Ge iste.su• (Sfsenceha ft und Gebiete der Wirtschaft und Technik usw., oder politischen C'•;.!! ak»<-r rein jüdischer Art. ,ü /ion-gruß A 11 r e d ß u t m a n n Jüdische Zeitschriften-Bibliographie Frankfurt a. M.> 21. August An die SchrittIcitung der ,,Jüdischen Rundschau Ich lese soeben in Nr. 66 der ,.Jüdischen Rundschau“, daß Herr J, Sänger. Frankfurt «. M.. ein bibliographisches Verzeichnis der ..lij'b'chcn Rundschau" bra’bcitet. Im Anschluß an diese Notiz cruübc ich mir. darauf hinzuwcGen, daß ich sei׳ Jahren eine Bibliographie der jüdischen Zcit.M/liii k nauGüUe Pe!rbeitc. welche ich von 1900 bis auf die Gegenwart ergänze. FL s׳:|| dies ein־־׳ Fortsetzung <ie< ״Rö pertoir ״!י! M»3:oe S'hwab sein, der sein Werk ja mit dem Jahre 1900;,rhlofi und das in manchen Teilen einer Verbesserung bedarf, ln meiner Bibliographie werden .sämtliche Aufsätze .reghtriert. die in den genannten Jahren in judisehen Zeit srhri'ten erschienen .-!nd: es werden natürlich nur -olrhc Arbeiten registriert., die iil>cr das Aktuelle hin;u1s£־׳hen um! w(--ens<:hattlichcn Wert be- *ö/en. ich wäre Ihnen zu prnfern Dank vcrndiclH׳'t. wenn Sic auf diese Bibliographie gelegen!- lieh himveison würden, die selbst- \er;tändli<־h auch das von Sanger beatbeitete Material umfaßt.! I l-vharMung Dr. Ernst F3 1 a u, Bibliothekar der israelitischen Gemeinde ״Zweierlei Maß” Kmath-Anawim, 15. 8. 1936 Se״hr gehrte Rcdakiion! Durch Zufall las ich erst heute Ihren au- .,Mihitnim1‘ 1ih*r»־׳’r ten Artikel über die Jugend■ alijih: ,.Zweierlei Maß“. TD ich seihst Führer einer Jugenrialijangruppe bin, erlaube ich mir, einige Bemerkungen 211 riem Artikel zu machen. Ks!st unrichtig, in riet verschiedenen Behandlung derjugendalijah aus Deutsrhlanri und der N'oar Haewed aus dem Lande eine CngeTechtigleeit zu erblicken. Für die Jugendalijah, die rum größten Teil aus bürgerlichem Morg«n giliitgi nur Auigibt: DR. MICHAEL TRAUE DIE JÜDISCHE AUSWANDERUNG AUS DEUTSCHLAHD Wettouropa ׳׳ Uabars•• ׳ PalSatlna 60 fyf, I. Judisrh« Wflndenmj׳fn vor un«! narb ärm FCrir^f»!1. Dif jüdiitiia Anawandeninj au* Deutschland »«,it 1933 RI. Ein WandarunjjKpUn für die Zukunft IV. Jfidisdhe Wanrlrrung-tpoHfik V. A«fi*rp«llittnr>nsi«c.h»> Siedlungsversudho Zu bariahon durch den Burbkandd oder direkt yagen Voreinsandunj׳ d•» 6«tr*f0# ru*üblich Porto vom VERLAG JÜDISCHE RUNDSCHAU G.M.B.H. Berlin W15, Meinekestrafie 10 / Ruf: J 1 »031 Poitsc lierkk onto der V|fl1p»ht*ilanjj Berlin 71575 Milieu 'taminf, k! dir Umr-Ielhing bedeutend :•chwieriger, auch unter ihren bfjonthrrn F^cdingungen als iur <1׳• In^<־p..|l;rhen d«r Noar Ihuoved, »he /u einem großen Teil unt» r ׳;־/י< l :rhuie■ rtg.-ten Veihaltn: .-eU vurhei in der Stadt Übten und erst jetzt in ein gcordiK l< - Lehen untreten. Für sie hedmtei oft de■1 Imtna in den Kibbuz ein׳■ WtU:■--!■mng ihre- I.eben>-tand n-L. Zudem hat die fugen•! au- |)e>!! -rhland außer der ־-ozialen 1 m-tcilung aueh kÜrnat i.-che und .seeU-» h.e Schwierigkeiten tlurrh die Einordming in den neuen Kulturkreis durch znmacheri. Ich ulienclic hierbei nicht die Schwierigkeit, die■ in •׳lern Nc!:>cneinanderiehen de! Ind׳ n <.’-ruppen liegt■ F.- warn zuviel \er• langt von den Jugendlichen der N״ar Uaowed. die <>brn angetüliite.n Grunde emzu.-clicn und sich nicht benadueiiigt zu fühlen. f>ir־se Tat.su he bcgnind׳•' aber nirfit die Aufhrhung der Sonder- Stellung der Jugendahj di. J O b C fi h D a v i d, M:><lr!th Her Jugcndalij.ihgnippo Kiimth-.Anawiir). Um die Krankenkassen Tel - Av,־iw, den 22. Juli 193ft (cing־׳trt1!fen am 23. Augu-t — A-d. Reri. ״J. R.s) An die Redaktion der ,,Jüdischen Rundschau‘ In Nr. 53 Ihrego■.,!■!.! t7׳en Blattevom 3. juh ln.lft, S. ]3, Sp. 2. bringen >!e <iru* .A\'.1rnung an Aeizte1« .״!! t1!ej1h1׳r auf einem Mißver täiulni■■. hrruhr. Die Sammlungen, ch״ ci.• im Auge hal»en, wnud^n תו!* un-er־׳r 1׳ in willig!) hg und \u <! •n -1 ■ז1!זי g ni! di<■ Ku!>at 11 1 1 ן!!!!׳ .< ■>u < 1 1!׳,י I.eumnin ( k rank» nk.)der nationalm A!beit1!1,4.!■ ז ׳) v1 ׳ an• .'dilk•!. F)!t■ Krank: hin »t \r -ei! zu ei lahrfn, ha1!eehrerr '1 au 1>!זיז Mitglied.׳'! u1׳זז bc -■•ha'- tigt allein in IVIAmiw זי'ו'1!^תח 40 Aeizte nach <וו!•>[־ r'rinzig ־!*■יי freien Arzrwahl, < lar! :0 0 י r au־׳h mdirerr au- ] )eu* ־•.rh'o nrj ,חזי• gew.imlene Ae!;,te. f)־e K :• -e ts! ohne )ec!-•■ Ihm!1 -• ׳:!/ w!g »>d?:ei n־j 71 ׳ >n 1 -1 i5ui 1 ז י l 4 •■ ז!־cu oder Fond> au«g׳h.1ut woide n. Sie hesrreitet. tatsiichlirh ihren gemimten Etat au-, den laufenden Mug'ic»־!׳•beitragen und hat rieh am• »leceri NI [11» ln Heren.- ein ganz, ansehnliches Itutrumeina- 1mm i>e.-«•halft. Da aber die Apjt.Lä'ur den gc ■-feig< ru 11 \-זיי׳!!ז ׳ ׳>!> U' gen nh;ht mehr genug! 11*•! bei ׳In gegruw.irngen I.ageNeu• du h.d!miern ,m - hule net׳׳n Mi'- ich־', ni-'h; mein־ n!<׳glu'h 5;r1d,!־ ,v ue ׳•־•:e K11p.1t Ib'hm Fr׳uDde [ >c־>!1 ן,יו׳־;־: ־i gebeten, au? dem Vf ׳! I h״en rrwahnten Wege ln-!׳!n׳:■!״{■ fnj un - zu!,murin. In Auh rage de י Merk,3s h׳. Iw h ding - voll 1?r. i!. Bl!י!; h5 Dr. J. D a n - 7!g.-!, 11 ז . I. Kroch 1! c h, Pi. H. P •4 ,1 ro o n 1. * , * Dm ,.Warnung“ bezog ■ ich 5em־׳r?ym auf di׳־׳ Geiaht■ e-ncr \d-rv«,־e,־bd1;ng .,דיי■?■eר.'־־'en“ Id. h. rev!-־-!om־ri-rher־) K rankenka.!111! de! be« anno n ,d g׳!1 ־ •י int :l Ar'.1 ״(!'r - K!.uikenl,! •u Pakt-! Inn••. f'Re׳dd Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 25. August: Wim: (w,,. 1■ו; Mt-verlvcr: Au^ .,! u1gcn־־׳t ־ ten“. — Milvci u;o |j idugs, 13. ■10; M:!!de!, ■u,hn: F׳'ruh!!ngd׳,ed. ־— BudaprT 1 (051!), 17: Kuhin.-'cm: duite. -- Frcßburg 12Ödg 18,10: \ ioünwcike von Goldniark. •— f.uvcniburg (1304!, 2ndl5: Halevy: }• ,׳mtü -,4׳!■: ,.fhe k^nigni v׳m < \gH'־rn'‘.!.,uh.-udT (569)/ 20.30: Futrau V.t hrut tur Mendcl-.ohn. -- Pan-, PI IT (432), 20.30: (üionkuh: [he beiden Blinden. — Buk,uro 305), 20.30; Mendcb״nj1n: Violinkonzert ״־.- R^vst (410), 20,35: Meyerbeer: Mai-ui! mi■: ,,Der Pniphct“. ~ Kalundlwrg (1263), 23: Mcndebsolm: Rondo capricr■io.-,o. Mittwoch, 26• August: Siraßburg (340), 12: Mcndelvsc'hn-Fantasie.- Prag S?ra-1 hnitz (*76), J2.35: <Tdenhach: 0!!v׳erture zu: .,Die sch!anc lb leiht“. —־ Wien (5n:5), 14: b< hallphif ren: Otfenhaeh: Pup1׳er!- .nie ■Mi-: ,,Hotdiihtriii-', IT'z.fhliingcn־‘. I.u\e־tnhurg (1304), 1443י: ic.hutli Mcnuhin, Rndnli serkm. —- Prag-5fr,1f:rhrtifz (470), 17.05: ubenbach: Oiivniiue 7u: ..Ihr S.1 v< »vai׳׳1 ׳ nd*. ־״־־ Po.oc Pärr-icn (312), 18.20: Me,1׳-lc!-so:1n: Ouvertüre zum .,Sofiimcrnachtstraiim“. Donnerstag, 27, August: P.m-• (1648). 12.IS: I a. ״Königin von Saba“, von Gom1 ,* ״. ----- K.dondlH.jg (1IT3). 14.05: 1 a. Mn^• kt'Waki: Scrciiiid(־. — ivu'i.H (■1d‘o, ]4.20: }■'! aonirntc aus lloftmaniis 1־?.׳Zahlungen, von ( );! < ■1 d י <: I!. - Par:-. (10-13), 19: Xfvhuno de Sloloik, von KaurG — Wien (506), 19,25: Meverbeer: Fackeltanz. ---■■ <to. kl־-• •In) 1 13850, )5.׳׳!;! . M!ל .?k.-.u .;ki: Gitarre. — Lond.ui (342g 2d Au t'Tm u! vm M־־-..!c!,׳mhn. Freitag, 2R. August: Pan. 1 P>)51.!1: 1־. a. M«'1:-iri,sohn: Fingalsgrooe. -■- Kalu'hi^teru (12631, 14.30; Moszkciwski r /W׳e\ span:.■ ׳'he Tanze. .— Wien <V‘6f, 25׳ M-> •zkc־\v:-.ki. Sonnabend, 29. Au^u«!: V-.12.25 ,(11533 ן:י!2 ,.!׳: Mm:-1״־l<sohn: I ■*־M ohne 'N'oftc. Mmn /56<־׳׳ i, 13 10■ Shid pO.,•n : M«mdr! ן:2־; Sintunic Nr. 4. -- \V.t!mu (1330), 16: Mondr-P-<,!m ־ Rcndo ׳־׳apr na 1!. 1 ■>17;1 ׳: \|t■ «:;־־ :!■!׳!; o!׳ utaii;׳, au. ,, i hn< >1 ah״. ■— ] uxembiiig (130-B. 22. 15: Rn1 1:1 *ein: Fv ׳'׳u־! .«n?c . Todesfall. Amt 22. Aitrjiis' ver-iftrh der Vhnftleder der ״Jüdischen Allgrinnncn /.etttinR" in Berlin, Dr. Eugen Tann e n b a u m. Der Vc rsjnrbcnc, der nur eins Alter von lf> Jahren erreicht hat, h.ittc sich als Journalist nicht nur im Kreise seiner engeren Kollegen Sympathien erworben, sondern genoß in allen jüdisrhen Kreisen, mit denen er in Verbindung trat, Wertschätzung, Wir sprechen seiner Familie anläßlich des schweren Verlustes, den sic durch seinen Heimgang erlitten hat, unser aufrichtiges Mitgefühl aus. Persönliches. Unser Mit,ור heiter, Dr. J. M e i 11 i s, ist nach London übergesiedelt. -.R-A, I )r.Sieghert F eucht \v äuge r, der stellvertretend« Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München, ist nach Palästina ausgewandert. Außer dem Amt des stellvertretenden Gemeinde versitzenden hatte er den Vorsitz im Wohlfahrt*- und Wirtschaftsausschuß und in der Iwria-Darlrhenskassc, sowie einen Sitz im Kuratorium der Volksschule inne. Auch in der Zionistischen Ortsgruppe waren Dr. Feuchtwangers Arbeitskraft und hohe Gaben dankbar geschätzt. Er gehörte auch zum Gemeinde-Ausschuß der ZVfD. Lchrcrforlblldung für Lehrerinnen der Profan- und lechnlschen Fächer. Der Preußische Landesverband richtet einen Fortbildungskursus für weiblichen Handarbeitsunterricht ein. Der Kursus, der anfangs September beginnt, wird etwa ach. Monate dauern. Er findet an zwei Nachmittagen mit insgesamt neun Wochenstunden statt. Die Teilnehmerzahl ist' aut zwanzig beschränkt; die Teilnehmergebühr beträgt monatlich RM. 5,Anmeldungen sind beim Preußischen Landesverband Jüdischer Gemeinden, Rerlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 15S, bis zum 31. August einzurekhen. Der Meldung ist ein Bericht über Ausbildungsgang, abgelegte Prüfungen, derzeitige Tätigkeit und bereits vorliegende handarbeitliche Kenntnisse beizugeben. ימי!יאביס Kuiiuraussieiiung der ezv 6,-13. Septemb. 1936, Berlin Logenhaus, Kleiststraße 10 JEIYIEJ BIALIK