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Jüdische Rundschau · 1936-08-18 · Heft 66 (18.8.1936) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 66 (18.8.1936)
Date
1936-08-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Nr. 66 / Jahrgang 41 Preis 25 RpE, RUNDSCHAU Schrlftleitung,Verlag a.Aaielgenvcrwalttiig: Berlin W15, Metnekefltr.tQ Fernruf t Semmel - Hammer J1 (Bismarck) 9031, — Bezugspreis einschließlich Bestellgeld je Monat RM 2,—, je Vierteljahr RM 5,75, hei Abholung RM 1,88 bzw. RM 539. — Postscheck - Konten der Vertriebs *Abteilung: Berlin 71573 (für Groß - Berlin), Berlin 17392 (für dns übrige Reich). In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugsgebühren. — Erscheint jeden Dienstag and Freitag• BERLIN ל׳ אי חרצ״ו DIENSTAG, 18. AUGUST 1936 Gültig: AnzeigenpreUUsto Nr. 5. Die 12 gespaltene mm Zeile 20 Rph, fiir Familien - Nachrichten 15 Rpf. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder חם bestimmten Plätzen wird keine Gewähr geleistet. Gelegenheit*- Anzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9—18 Uhr. Annnhmeschhifi (iir die Dienstag ־ Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag - Ausgabe Mittwoch 13 Uhr. (Für Familien ־ Anzeigen am Tag vor Li scheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Ausbau der Reichsvertretung Zwischen Mut und Verzweiflung Zur Lage der Juden in der Well und in Palästina Wer die Lage des jüdischen Volkes betrachtet und von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat die Symptome verfolgt, die seine wirtschaftliche und politische Situation irt den Ländem der Welt charakterisieren, kann sehr leicht, wenn er nicht sehr festen Herzens ist, zu dein Schluß kommen, daß doch alles nichts nüt/e, was von jüdischer Seite zur Besserung der Situation unternommen wird. In der Tat gibt es hier und da einzelne, die den Mut sinken lassen möchten, wenn sie die hülle der Sorgen sehen, die sieh vor unserem Volke aultun, denen gegenüber die Kräfte, die wir selbst entwickeln können, mehr als unzureichend erscheinen. Wir glauben, daß diese Haltung verhängnisvoll wäre, und daß sie von keiner verantwortlichen Stelle, die sich um' die Zukunft des Volkes sorgt, gebilligt werden würde. In einer Situation, in der die Schwierigkeiten des Lebens uns mit besonderer Lindringlichkeit vor Augen stehen, ist ihre Bewältigung nicht zuletzt eine Sache der Ausdauer, und das Volk bedarf der Stärkung seines Mutes, der Festigung seiner Hoffnungen und der Wiederbelebung der Herzen. Hieser Moment ist besonders geeignet, uns dies plastisch vor Augen zu führen. Die Lage der Juden in den meisten Ländern ihrer Mnssensiedlung spitzt sich immer mehr zu, und es war ein Zeichen der außerordentlichen Verschärfung der Situation, daß die Vertreter der Judenhciten einer Reihe wichtiger Länder auf dem Genfer Jüdischen Weltkongreß nicht in der Lage waren, über das Ergehen der von ihnen repräsentierten Massen zu berichten, wei! sie dadurch in Konflikt mit dein politischen System ihrer Heimatländer gekommen wären. Wie schwerwiegend muß die Differenz, zwischen jenen Systemen und der tatsächlichen Lage der Judenhciten sein, wenn es nicht möglich erscheint, bei solcher Gelegenheit darüber 7.1t berichten! Wir erinnern uns demgegenüber an Zeiten, die noch kaum ein Menschenalter zurückliegen, als es auf den zionistischen Vorkriegs-Kongressen möglich war, über die jüdische Situation in den Ländern der Welt in vollem Umfange zu sprechen. Die Verschärfung tritt in diesem Unterschied symbolhaft zutage. Es gibt in der Tat niemanden, der mit einem fertigen Rezept auf den Plan treten könnte, das die Not des Volkes in seinen breiten Massen zu beheben vermöchte. Zur gleichen Zeit spielt sich vor den Augen des jüdischen Volkes, das in allen Teilen der Welt die Ereignisse mit angehaltenem Atem verfolgt, der große Kampf in Pa- I ä s t i 11 a ab. Es ist nicht zu leugnen, daß es bei uns (iruppen gab, die mit Palästina in den letzten Jahren den Gedanken von Prosperität, reibungsloser Entwicklung und friedlichem Aufbau verbanden, ohne zugleich zu empfinden, daß hinter dieser Fassade Bewegungen vor sich gingen, die dem Volke und den Trägern des Aufbaus Schmerzen und Opfer hringen könnten. Der Jisclmw in Palästina, der Teil des Volkes also, der in erster Linie von den Unruhen betroffen ist und sie im täglichen Leben a'111 eigenen Leibe verspürt, hat mit b c w u n d e r 11 n g s w 11 r (I i g e 111 M u t ihnen staiulgehalten und seine Arbeit fortgesetzt. Wir glauben, daß das jüdische Volk verpflichtet ist, ihm in dieser Zeit beizustehen und mit dem gleichen Vertrauen und ungebrochenem Mut wie bisher nach Palästina zu blicken. Dazu ist allerdings erforderlich, daß wir selbst wissen, um was es heute geht. Wer Zielen naclistrebt, die außerhalb des Bereiches der Wirklichkeit liegen, wird enttäuscht sein, wenn sich ihrer Realisierung Hindernisse cntgegcnstellen, die in der Natur der Sache selbst liegen. Es gibt heute weite Kreise im jüdischen Volke, die der Meinung sind, daß Palästina die wirtschaftliche und soziale Errettung des ganzen Volkes bewirken kann. Sie meinen, daß die Millionen deklassierter und dem Elend preisgegebener jadischer Menschen in Palästina einem neuen Dasein /!!geführt Heute b&fyUnHt unzei neue* U04n0H: .Noah Pandre״ Saltnan Schneur werden müssen. Gerade aber weil es hier um das Leben und Sein von Millionen Menschen geht, muß immer wieder vor der Illusion gewarnt werden, daß etwa durch den Aufbau Palästinas oder überhaupt durch irgendwelche Projekte kolonisatorischer Art diese Frage lösbar ist. Palästina war in den letzten Jahren, in denen es zu dem wichtigsten übersccisehcn Einwanderungslande für Juden wurde, in der Lage, einen sehr ins Gewicht fallenden Beitrag zur Erleicht erring dieses Problems zu geben. Solange jedoch die gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnisse in der Welt vorherrsdien, kann man nicht von Palästina eine volle ö k o n o - mische Sanierung der verelendeten Volksmasscn erwarten. Trotzdem müssen wir alles Erdenkliche zur ökonomischen Erleichterung tun, besonders durch Verstärkung und Lenkung des Wandererstromes und durch Maßnahmen wirtschaftiicher Selbsthilfe in den gegenwärtigen Wohnländern der Juden. Was also gibt uns Palästina? Es gibt die Gewißheit, das Volk als solches zu erhalten und in eine bessere Zukunft hiniiberzuführen. Das Volk als solches: Das bedeutet nicht allein seine wirtschaftlichc Neufundierung, sondern auch seine Erhaltung als geistig-schöpferische Einheit und seine Sicherung gegen die Gefahren der kulturellen Auflösung. Es bedeutet zugleich die Erkenntnis, daß der Zionismus nicht jedem einzelnen Juden materielle Hilfe zu bringen vermag, weil dies gar nicht in seinem Plan liegt. Die zionistische Arbeit, die von uns durchgefülirt wird, umfaßt nicht allein äußere Bedingungen, sondern sie will zugleich dem Leben des Volkes 11 ent Inhalte geben, die auf sozialem und kulturellem Gebiete liegen; aber es ist nicht möglich, schon jetzt darüber etwas auszusagen, welches die Konsequenzen dieses Werkes für den Ablauf der Volksgescliiclitc als solcher sein werden. Es ist vielleicht nötig, auf diese Zusammenhänge in einem Augenblick hinzuweisen, in dem der Sinn der Palästina-Arbeit 1111s selbst vor Augen treten rrmll, weil die Weltöffentlichkeit ihn wieder zu diskutieren beginnt. Der Zionismus ist keine mechanistische Bewegung, kein Unternehmen, das einen Teil des jüdischen Volkes in ein anderes Land transportieren will — mag dieses auch noch so eigenartig sein. Wer diese Meinun״ vertreten wollte, der müßte sehr bald, wenn die Schwierigkeiten Palästinas ihm vor Augen treten, ähnlich denen werden, die stets auf der Suche nach Land für Juden sind und von Projekt zu Projekt eilen, um immer wieder zu erfahren, daß alle Länder der Welt schon besetzt sind. Welch tiefe Tragik liegt in der Erkenntnis dieser Kreise, die zwangsläufig in Verzweiflung enden muß! Unsere Vorstellung von Palästina ist demgegenüber eine andere. Dieses Land und n 11 r dieses vermag das jüdische V o I k in eine neue Zukunft hinüberziiführen, indem es die Existenz des Volkes selbst sichert. Daraus folgt mit Notwendigkeit, daß unser Werk in Palästina groß und stark werden muß, und daß die Vorstellungen, die wir davon haben, nicht die Idee von einem ״Laboratorium des Judentums“ sind, sondern von einem lebendigen Volksleben, das alle Zweige menschlichen Daseins auf dem Boden des Landes umfaßt. Die Kraft der Utopie mangelt diesem Zionismus gewiß nicht, jene Kraft, die die ersten Menschen beflügelte, die in das Land gingen und mit dem Aufbau begannen. Es ist ein tragisches Mißverständnis, wenn in der zionistischen Bewegung einer solchen Vorstelhing, wie sie von Ach ad II a a 111 klassisch formuliert wurde, die Meinung entgegengehalten wird, sie bedeute eine Verkleinerung unseres großen Zieles. Sie bedeutet gewiß, daß die Zeit der endgültigen ״Erlösung“ noch nicht gekommen ist, und daß Zionismus keine Wiederholung der sabbatianischcn Bewegung ist, die einst nach ihrem Auflodern die Kraft des jüdischen Volkes zur Selbsthilfe für Jahrhunderte brach. Sie schließt zugleich die Erkenntnis ein, daß Zionismus eine Sache des Volkes als solchen, eine k o I - 1 e k t i v e Angelegenheit ist, die oft genug mit dem persönliehen Glück des Einzelnen in Widerspruch steht und auch nicht die Not eines jeden zu beheben vermag. Das Volk selbst hat die m o r a I i s c 11 e A u f g a b c, sich zu helfen, sein Herz wieder zu beleben, seinem Körper neues Blut zuzuführen und seine Zukunft als Nation zu sichern. Unser Volk droht unterzugellen. Materiell, moralisch lind geistig sind die Grundlagen seiner Existenz weitgehend erschütter♦. Der aktivste Teil des Volkes, um die zionistische Idee gesammelt, hat sich aulgemacht, um einen neuen Weg, der an seine große Tradition anknüpft, zu bahnen. Auf diesem Wege müssen wir uns bewähren, und zwar nicht nur in unserem eigenen Bezirk, in unserem Einsatz für dieses Werk, sondern auch in der Darstellung dessen, was wir wollen, in der Ueberzeugimg all jener Kräfte in der Welt, die unserer Stimme noch zugänglich sind, von der Größe und Notwendigkeit unserer Sache. Die Welt soll erkennen — und wir müssen wissen, daß dies bis heute nur in unzureichendem Maße der Fall ist —, worin die Ziele unserer Arbeit zu suchen sind, warum das jüdische Volk Palästina braucht, und daß es im Lande ein Werk schaffen will, das nicht nur für dieses Volk selbst, sondern für die Gemeinschaft aller Kulturvölker etwas Großes darstellt. Die Ueberzeugung hiervon gilt es auch in Zeiten politischer Auseinandersetzungen zu verbreiten mul auch dann, wenn die Schwierigkeiten des Aufhatiwerkes stärker in Erscheinung treten. Wenn sie bei uns selbst wach ist, und wenn wir im eigenen Kreise Klarheit über unsere Aufgabe besitzen, wird cs keine Stunde der Entmutigung geben, werden wir als eine kämpfende Gemeinschaft, als Träger jüdischer Geschichte und jüdischen Lebenswillens unbeirrt auf unserem Wege fortfahren, dem Wege der Erneuerung des Volkes. K. L. Die Presscableilung der Keichävcrtretuug der Juden in Deutschland teilt mit: Wie der jüdischen OcHentliebkeit bekannt, waren seit längerer Zeit Vorarbeiten im Gange mit dem Ziele, der Arbeit der Rciclisverlrctung 1m Interesse der Gesamtheit der Juden in Deutschland eine immer breitere Grundlage zu geben. In einer Tagung des Organisations-Ausschusses, die am 12. August unter Leitung des geschiiftsliihrcnden Vorsitzenden der Heiclisvcrtretung, Ministerialrat i. B. Dr. Otto Hirsch, statti'aud. sind diese Bemühungen nunmehr zu einem erfolgreichen Abschluß gelangt. Den in der Tagung gelabten Beschlüssen, die wir unten in ihren wichtigsten Punkten wiedergeben, liegen folgende Gedanken galt gc zugrunde: Durch eine stärkere lchernuhme der Verantwortung an den Arbeiten der Beielisverirctung durch neue Mensehen, vor allein der zionistischen Bewegung, sollen alle Kräfte der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland mit gleieben Beeilten und Pflichten in gemeinsamer Arbeit vereinigt werden. Die Verbindung der Beiehsverlrctung mit den jüdischen Gemeinden und Landesverbänden soll im Interesse einer organischen Zusammenfassung noch enger gestaltet werden. Zur Umsetzung dieser Gedankengänge in Organisator!- sehe Form wurde beschlossen: 1. Der l’riisidialaussi :1111 ß der Reiehsvertreiung wird durch Hinz.utriU von vier Zionisten und eines der ürtliodoxie ungehörigen Herrn erweitert. 2. Der bisherige geseliiiltsliilirende Vorsitzende der Zie• nistiselien Vereinigung fiir Deutschland, Dr. Franz Meyer, tritt in die Geschäftsführung der Beiehsvertretung ein, um eine Reihe wichtiger Sachgebiete teils selbständig, teils in ständiger Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Präsidialaussehusses, Dr. Otto Hirsch, zu übernehmen. 3. Es wird ein ״Bat hei der Rciclisverlrctung“ gebildet, der aus 23 Mitgliedern besteht. Er setzt sieh aus 15 Ver• tretern der Landesverbände und Gemeinden, je einem Vortreter des jüdischen Centralvereins, des Reichsbundes ,llitlischer Frontsoldaten und der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, sowie fünf direkt berufenen Persönlichkeiten zusammen. Der Rat soll in allen grundsätzlichen Fragen gehört werden. In Fragen, die die Selbstverwaltung der Landesverbände und Gemeinden berühren, soll seine 7,11- Stimmung erforderlich sein. Er soll ferner die Finanzgebarung der licielisvertretung überwachen und gemeinsam mit dem Präsidiulaussclmß über Verfassuugsfragcn der Reichs- Vertretung beschließen, künftig die Mitglieder des Präsidial• ausscliusses wühlen und den Haushalt der Rcichsvrrtrctung festsetzen. Seine wichtigste Aufgabe wird darin bestehen, der engen Zusammenarbeit der Rciclisverlrctung mit den Landesverbänden und Gemeinden zu dienen. Die Landesverbände werden in ihrem Gebiet für die Durchführung der Beschlüsse der Reiehsvertreiung sorgen. * W ie wir zu diesem Comnumique der Reit hsvertreHin? erfahren, ist der Eintritt folgender Herren in den Präsidialaussehuß in Aussicht genommen: Babb. Max Grünewaid (Mannheim), Georg J o s c p 11 - tlial (Berlin), Dr. Alfred Klee (Berlin), Acbdl Mithaelis (Berliii), IL-.A. Dr. II o r o vv 1 t z. (Frankfurt am Main). Vom Council for German Jewry Der Co 11 11 <: 11 for (irr 111 a 11 J c w r v (Jinliwlier l'.'if fiir Juden Deutschlands) in London gibt die K <> 11 s t 1 t 11 1 r r 11 11 g sei 11 e r Exekutive in folgender Erklärung bekaimt: Zu Beginn dieses Jahres wurde eine Bewegung zur Wiederseßhaffuiacliung von Juden aus Dentseliland in anderen Ländern eingdeitet. Ls wurden Vereinbarungen über ein ״emeinsanies Vorgehen durch die■ jüdischen < icineiiischa (teil Großbritanniens und der Vereinigten Staaten und für die Linsetzmig eines Council for German Jcvvrv mit dem Sitz in London getroffen, dem Vertreter der Judeiiheiteii beider Länder angeboren sollten. Die Saturn In 11g von Mitteln in beiden Ländern und die notwendigen Schritte zur Durchführung des Programms des Councils gehen seither aktiv vor sich. Auch die Konsliiuicrung der Exekutive des Council wurde vorgeuominen. Ihr Ergebnis ist das folgende: Englische Vertreter: Sir Herbert Samuel (Vorsitzender). Lord II e a r s t c d. Sir Osmond d'Avigdor Golds m i d, Simon Marks und Dr. Chaim VV e i z ni n n n. Amerikanisehe Vertreter: Felix M arburg (Vorsitzender), Paul B a c r w a 1 d. Charles L icbman n, Morris Rothenberg und Dr. Stephen VV i s c. Jedes dieser Mitglieder wird einen Vertreter für den Fall persönlicher Verhinderung nominieren. James de Rotli- Schild und Prof. Namier in London, George Bäcker, David Bressler, Dr. Israel Gold st ei 11, James N. R 0 - senberg und Nathan Straus in New York sowie andere Persönlichkeiten haben sich bereit erklärt, im Bedarfsfall Ver- »retungen zu übernehmen. Es ist beabsichtigt, im Frühberbst einen Interimsbericht über die Arbeit des Council zu veröffentlichen. Aus dieser Bekanntmachung ist ersichtlich, daß nunmehr auch die Frage der Vertretung der amerikanischen Juden im Council, die eine zeitlang lebhaft umstritten

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