Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1936-07-28 · Heft 60 (28.7.1936) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 60 (28.7.1936)
Date
1936-07-28
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2653922-2653979--29222-2690740
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 60, 28. JULI 1936 RUNDS Kulturelles Leben In Berlin I. Vom Vortragswesen Die Pause, in der sich das geistige und künstlerische Leben Berlins jetzt befindet, ist ein willkommener Anlaß, Rückschau zu halten auf die Gestaltung und Entwicklung Unseres kulturellen Lebens in Berlin und zugleich zu ver- «uchen, einige Perspektiven in die Zukunft aufzuzeigen. Nach der Fülle von Veranstaltungen aller Art »m letzten Winter bis in den Frühsommer hinein können wir jetzt für eine kürze Zeit uns besinnen und im Geiste noch einmal all das an uns vorüberziehen lassen, was an uns hcrangetragen worden ist. Es ist kein Zweifel, daß das jüdische geistige Leben, dessen Betrachtung dieser erste Aufsatz gehen aoll (weitere Aufsätze über das musikalische Leben und die Arbeit in der darstellenden Kunst werden folgen), in Berlin Öuantitativ und qualitativ sich bedeutend entwickelt hat. leberwiegt das Quantitative oder das Qualitative? Zur Beantwortung muß eine kurze Analue der *nstKuüonen ge-?eben werden, die in der Hauptsache das geistige Leben der uden Berlins tragen, sowie eine Analyse der Menschen, die an diesem geistigen Lehen teilnehmen. Es ist klar, daß es sich dabei nicht‘um eine exakte Untersuchung handeln kann, für die ein ausgiebiges Zahlenmaterial zur Verfügung steht, sondern nur um uie Eindrücke und Erfahrungen desjenigen, der von Anfang an die Entwicklung dieses geistigen Lebens miterlebt und aufmerksam verfolgt hat. Unter den Institutionen, die die stärksten geistigen Im* pulse aussenden, ist an erster Stelle das Jüdische Lehrna us zu nennen. Wir alle erinnern uns noch, wie vor zwei Jahren urplötzlich eines Tages die bescheidenere Freie Jüdische Volksschule in neuem Gewände als ״Jüdisches Lehrhaus“ vor uns erstanden war und mit welchem Elan das Lehrhaus in seine Arbeit hineinging. Das erste Semester des Lehrhauses erlebte einen Ansturm der Hörer, wie man ihn vielleicht selten gesehen hat. Die Absicht des Lehrhauses ging dahin, durch Vorträge besonders qualifizierter Mensehen ein jüdisches Weltbild in denen zu erzeugen, die bislang jüdischen Werten ferngestanden haben. Unter den Vorträgen, die das Lehrhaus in den vier Semestern seines Be- Stehens geboten hat, waren in der Tat sehr viele von Rang und Bedeutung. Vielleicht lag hier aber auch eine gewisse Gefahr. Man scheint mit einem intellektueli-akademischen Publikum gerechnet zu haben, das bereit ist, mitzuarbeiten und sich zu fruchtbaren Aussprachen zusamtnenzufinden. Die Erfahrung hat gezeigt, daß diese Voraussetzüng sich nicht restlos erfüllt hat. Sei es, daß der intellektuelle Kreis, mit dem man rechnete, nicht mehr hier weilt, sei es, daß er auch heute noch nicht für jüdische Fragen aufgeschlossen genug ist, um sich der Arbeit an ihnen zu widmen — in jedem Fall fand sich nur ein kleiner intellektueller Kreis zusammen, und im übrigen bestellt das Lehrhaüspublikum aus einem überwiegenden _Pro■ z'entsatz von Müttern, die offenbar durch die veränderten Erziehungsprobleme sich genötigt sehen, sich neue jüdische Wissensgrundlagen zu verschätfert. Zweifellos ist d!tee Tlfsitchc Von ־Bedeutung für die kommende Generation, 'nicht mehr, wie es sehr häufig in früheren Jahren der Fäll war, in jüdischen Dingen bei den Eltern auf Ablehnung oder Unverständnis stößt, sondern nun zumindest den' Eindruck mitnimmt, daß die Eltern und vor allem die Mütter sich bemühen, den geistigen Anforderungen einer neuen Zeit gerecht zu werden. Aber jenseits dieser Tatsache muß aus der Arbeit des Lehrhauses der Schluß gezogen werden,_ daß die gehoffte geistige Klärung nicht erreicht werden konnte. Die Problematik des Judeseins ist nach allen Seiten hin bis ins Letzte durchleuchtet worden, und wer aufmerksam all diese Vortragsreihen verfolgt hat, wird kaum sagen können, daß ihm irgendein Gebiet jüdischen Lebens noch fremd sei. Aber aus inneren Gründen konnte das Lehrhaus nicht zur Klärung gelangen, weil sich eben nicht der Kreis zusamnienfand, der die Atmosphäre für eine geistige Autorität schaffen konnte. Darauf aber kommt es unseres Erachtens an. Damit ist nicht gemeint, daß irgendeine Organisation den Anspruch erheben sollte, daß sie letzte Lösungen zu bieten hätte, sondern' es soll damit gesagt sein, daß die Erörterung der Judenfrnge nun einmal aus dem Stadium der Analyse herauskommen und versuchen muß, synthetische Wege zu finden. Voraussetzung hierzu ist aber wiederum der geeignete intellektuelle Kreis, so daß wir uns tatsächlich in einem Circulus vitiosus befinden. Die Institution, von der man vor allem eine ausgeprägtere Stellungnahme zu den veränderten Bedingungen unseres Daseins erwartet hätte, die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, hat uns leider enttäuscht. Die Montagsvorler.ungcn, die die Lehranstalt im Winter bietef, bewegten sich durchweg auf den Bahnen einer heute sehr antiquiert anmutenden akademischen Festmanier; die Themen waren völlig lebensfern und wurden überdies auch oft noch nicht einmal zureichend behandelt. Der Kreis, der diesen Montagsvorlcsuugen der Lehranstalt das Gepräge gibt, besteht in der Hauptsache aus älteren, jüdisch interessierten Menschen, von denen aber keine Aktivität ausgeht. Das aber erwarten wir gerade von der Lehranstalt: daß sie geistige Energien aussendet, daß sie Richtung weist, daß sie die Probleme vertieft und daß sie gerade von der wissenschädlichen Erkenntnis her die Menschen anruft und aufruft. Es ist heute nicht mehr die Zeit zu beschaulichen akademi* sehen Festreden; wir müssen über den engenVereinschafakttr unseres geistigen Lebens hinauskommen und versuchen, tiefer in die Materie hineinzusteigen. Wenn die Lehranstalt hierzu nicht berufen wäre, wer denn sonst? Eine ganz andere Art der Wissensvermittlung haben wir in der Lehrstätte Bialik der Berliner Zionistischen Vereinigung vor uns. Der Charakter dieser Institution bringt es mit sich, daß hier der Typ des jugendlichen Zuhörers über wiegt und daß hier um eines Zieles willen gelernt wird. Die klare weltanschaul'chc Ausrichtung der Lehrstitte Bialik ist natürlich streng wissenschaftlich genommen eine Einseitigkeit. Aber es gibt auch eine fruentbare Einseitigkeit, die aus der scheinbaren Enge einer Weltanschauung die großen Gesamtperspektiven hervorzuzaubern vermag. Es ist schwer zu beurteilen, wie weit dies der Lehrstätte gelungen ist. In jedem Fall aber hat sie den anderen Institutionen gegenüber doch die Klarheit ihrer Richtung voraus, die den Suchenden und Lernenden inneren Halt zu geben vermag. Noch stärker als beim Jtidischen Lehrhaus ist hier das Programm auf Arbeitsgemeinschaften abgestellt, in denen eine gute Schulung erfolgt ist. Nur wenige Worte seien dem Vortragsprogramm des Kulturbunds gewidmet. Tatsächlich vermochten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Vorträge des Kulturbunds bisher keinerlei Resonanz zu erwecken. Dies liegt einerseits daran, daß — dies muß einmal offen ausgesprochen werden —■ die Zahl der Vortragenden zu klein, um nicht zu sagen: exklusiv ist (es ,sprechen immer wieder dieselben Redner, die sich meist nur peripher mit jüdischen Dingen befassen), und andererseits an der Hörerschaft, der typischen Hörerschaft des Kulturbunds: ältere anspruchslose und jüdischen Dingen sehr fernstehende Menschen, für die die Befassung mit jüdischen Problemen eigentlich Keine innere Not- Wendigkeit ist. Wir sind der Auffassung, daß der Kulturbund sein Vortragsprogramni gründlich׳ reformieren oder aufgeben und sich seinen eigentlichen Aufgaben, der Pflege des Theaters und der Musik, dafür intensiver zuwenden sollte. Damit ist bereits das wichtige Problem einer Zentral!- sierung unseres geistigen Lebens angeschnitten. Wir haben drei Lehrhäuser in Berlin und dazu kommen noch die Lehranstalt, der Kulturbund und die zahlreichen Vereine, die alle sich berufen fühlen, an der Gestaltung mitzuwirken. Wäre cs nicht an der Zeit, zu einer rationelleren Gestaltung dieses Betriebes vorzudringen? Die Interessengemeinschaft, die das Lehrhau» und die Lehrstätte Bialik seit dem letzten Winter geschlossen haben, könnte hier vorbildlich wirken. In der Form, in der heute das geistige Leben in Berlin vor sich geht, bedeutet es eine ungeheuere Zersplitterung der Kräfte. Wenn die Kritik in dieser Rückschau überwog, so deshalb, weil das Positive, das das jüdische geistige Leben uns in den letzten drei Jahren beschert hat, allseits anerkannt und gewürdigt wird. Wir sind allen denen dankbar, die den Mut nicht verloren haben, sondern unter mancherlei Opfern sich bemühen, unserem Geist und unserer Seele Nahrung zu geben, Und man muß auch mit Anerkenmuig fesistellen, daß zahlreiche jüdische Menschen durch den Reichtum an Belehrung neue Wege und seelische Lebensmöglichkeiten gefunden haben. Aber all dies ist uns zu lieb und zu wichtig, als daß wir es in Verfall geraten lassen möchten und darum muß׳ dieser ׳Rückblick mit dem Aufruf 'ז* י. .. ׳ . יי I י . . ז , Ankündigungen Frauen-ArbelfsgemHnachah für Patlstlm, Jeden Donntrstag, 16.10 Uhr, Im Helm. Wlttenbergjüatz 3 a, Treffpunkt der weltlichen Grappen. Teeiuchmittage, Vorträge. — Am 30. Juli: Frau Rost! ״Jehuda Leib Gordon und der Chateldlimul“. — Gruppe Tempelhof: Am 30. Juli. 20.30 Uhr, bei Freu Casper. Kaiserkorso 5: Dr. Martha Wertheimer: ״Müttergestalten der Bibel“. — Zu allen Veranstal- Hingen Gäste >i־i!ll;ommen. — T>ä» Büro befindet sich Meinekestr. 10 und ist von Montag bis Freitag von 9—3 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit Besuche und Tclephonanrufe zwecklos. Hebräisch In der BZV. Im August beginnt die Arbeitssaison in den Sprachkursen, ln fast allen Stadtteilen beginnen neue hebräische Kuhse für Anfänger ein- oder zweimal wöchentlich. Fortgeschrittene hallen Gelegenheit, in Kursen, die bereits bestehen, ihre Sprach, keimtniäie weiterzubilden. — Am 6. August, 20 Uhr, beginnt im Heim, Kanistr. 54, ein Anfängcrkursus unter Leitung von Dr. Kalcko; am 10. August, 21 Uhr, ein Anfängerkursus unter Leitung von Dr. Borodianski in der Meinekestr. 10. Anmeldung und Auskunft: Kulturabteilung der BZV., Meinekestr, 10 (J 1 9031). LehrkQche auf Palästina-Herden. In Palästina gibt es keine Gas-, Holz- und KohlefeUerung. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, sind praktische Kochübungen auf verschiedenen Systemen eingerichtet worden. Vorträge über ihodeme ״Ernährungslehre und Diätküche“ unter besonderer Berücksichtigung der palästinensischen KUNDGEBUNG DIR BERLINER MISRACHI-GRU PPE Am Donnern*! den 30. Juli 1936 20.30 Uhr Im Halm der BZV, Berlin N, Botinthalir Stielt 44 Ee apraehan: Rabbiner Dr. Harry Levy Dr. Alfred Lehmann Q Bari UnmeHothsn^ in diese* Stunde an alle schließen, die es angeht: Alle Kräfte einzusetzen, um das, was an geistigen Werten bei uns noch vorhanden ist. zu aktivieren und in den Dienst der Gesamtheit zu stelle:! Hüten wir uns vor der Erstarrung in Problematik und leerer Diskussion. Wir wollen den Weg zum echten Lernen, zum fundierten Wissen zurückfinden. Dazu aber ist Voraussetzung, daß die Berliner Juden sich jetzt wieder stärker als im letzten Winter an den Lchrinsiitutionen beteiligen, ihnen das Rückgrat stärken, daß sie wissen, was sie an Werten empfangen können, daß sie aber auch wissen, weiche Verantwortung gegenüber unserer Zukunft auf ihnen ruht. Dr. Gerhardt Neumann Kostbare Bibeln auf der Deutschland - Ausstellung Die große .Deutschland-Schau am Kaiserdamm, die in diesen Wochen ihre zahlreichen Schß...12,12,1 und Seltenheiten dem Beschauer darbictct, enthält zwei Stücke, die für den jüdischen Betrachter von ganz besonderem Reiz sind. Es sind zwei Bibeln, die eine in lateinischer, die andere in niederdeutscher Sprache. Wieder wird einem bewußt, in welche Fülle der Ausdrucksmöglichkuten der hebräische Text übergegangen ist und wieviel er auch de! ,!;Ui,indischen Mensehen bedeutet haben muß, die mit -״,eher Liebe und soviel Kunst sich Hin den Druck bemüht haben. Da liegt einmal vor uns das erste gedruckte Bibelexemplar: die 42zei i,;e lateinische G u 1 c 11 b e r g - B i b e I, die ungefähr um Mal in Mainz entstanden ist. Ein unförmig dicker Foliant, schweinsledern ein:׳ebmiden, auf Pergament gedruckt; abgeschlagen ist der Anfan ׳ des Mntth.ius-Evangeliums, und man kann neben den spitzigen gotischen Lettern die herrlichen Verzierungen bewundern, die sich über die Seite schlängeln und. vor allem dm unteren Rami der Seite schmücken. Goldvcrzieningm, b'niie, grüne Schnörkel wachsen auf dieser Seite zu einer harmonischen Einheit zusammen und dazwischen setzt der Zeichner einen Schmetterling oder eine Weintraube, Blumen und Bl.ätter. Fs ist ein grandioser Anblick, und im Geiste b'äiiert der jüdische Betrachter den Folianten zurück und sieht vor sich die Worte des Alten Testaments in lateinischer Sprache. Weniger schmucke״'!, t,p!״h n״rd 1 ״! clt einfach, ist die 100 Jahre jüngere niederdeutsch e B i b c I, die sogenannte ״Barther-Bihel“ aus Pommern, die aus der Lutherschen hochdeutschen Uebmct/tm;! ins Ni!!:•-׳d :!.׳.ehe übertragen worden ist. Der Druck stammt aus dem );ihre 1588. Hier ist das erste Kapitel der Genesis aut.geschlagen und es ist ein eigentümliches Gefühl, dort zu lesen: .,Im Anfänge sehoep Godt Hemmel und Erde. Umlc de Erde was wueste und leddich und *dt was düster up der Düpe, t'nde der Geist (Lides swenede up dem Water, linde Godt surack: it werde Licht.“ Das hebräische Urwort taucht vor einem auf, wenn man diesen TexJ liest, und man wird sich bewußt, daß auch in diesem niederdeutschen Text eine wirkliche bih'imhe Größe liegt. Das ist der eigentliche Gewinn, den ein jüdischer Gast auf dieser Ausstellung hat: daß er das Gefühl mitnimmt, daß das jüdische Buch und jüdisches Offenbarungswort fest in den Jahrtausenden stehen und ihren ewigen Wert behalten.' ׳ ״ ״ •■־ ׳'־ .... — Verhältnisse, mit teilweise praktischen Uehungen, ergänzen den Unterrieht der ״Lehrkiirhe auf Palästina-Herden׳‘. Der Unkostenbeitrag beträgt für die ״Lehrkürhe auf Palästina-Herden“ (sechs Stunden) RM. 3.—, für die ״Ernährungslehre und Diätküche“ (zehn Stunden) RM. 10.—. Anmeldungen Lei der Ktirdritenn Henriette Albarh und in der HaUsfraucn-SpK-rh.tunili׳. Montag 10 18 Uhr, Traiitenau- Straße 8, Gartenhaus link-, 1 T!e|ye (11 7 2528). Hebräische Lehranstalt der Jüd. Gem-inrU. '•־ . ::*־ * ■ g. nr! am 29. Juli- Eitle neu,־ Anfängcrklasse wird Mitte August eröffnet. Moldüngen an X Berggrün, (!harliJtti-nbuig 5, Kaiserdamm 101. Kleine Nachrichten Steilenmarkt. Jüd. Aibdt-nailiwus, I.rnden.tr. 48-50 (A 7 5396). Sprechstunden: ft'ir k.njfm.1nni-!-hr 1md tr, Igciie: 10 Im 13 Uhr (außer Sonnabends und Sonntags). Vetßund j-1-L In;״und Chemiker: Montag von 18 bi.‘ 19 Uh!.!1.1״!; ״ {,-ste Stellen: Montag. Dienstag, Miuwoel: von 14 b!- 16 Uhr; t:1r Aufwartefranen, Reim ma■ heü.men, W.r.chi! j ׳ u -:!, I!.״iE!, ״■״-. von Montag bis Freitag: 12 Uhr. — Abteilung für g, u׳e!׳i>;1c:,es Person,!': Berlin C 2, Rosen-tr. 2-4 (Dl 6/11). hpreve-־und! n: M;111080 Abteilung für Fachkräfte und unmUrntr- Atl10 ״•״״ hi13 ־ Uhr (außer Sonnabend; und Sonnf.ro). Was!״:״- .Voohng tu!!61, hkr.itte und ungelernte Arb! i<!8 innen: M1.׳״!׳.:. Dim Mg. Ih״:;n.t.c, En iug von 9.30 bis 13 Ui,r. IjcruUijia,11118g und l.eiiutellcnveimittiung: Montag, Dienstag, Dormer-tac,!'•־,!' tg von 9.36 bi- 12.30 Uhr. Für Schüler: Dienstag von 15 81, 17 U6!; M ■ i.-h: 1׳ v״!t 16 bis 10 Uhr (Bleibtreuitr. 2): Knaben: Donnerstag von 18 bis 19 Uhr (Holsteinische St r. 57). - Wut!]״'!,/. I! .,ur .01131 und Diener sind Bm*(-hlioß!irh anruhsrdrrn heim Arb! 16.ra:6"׳',vr r- Lindrn.er. 4B-50; männliche Audu'lfen fitr;;86׳! ״'!!..11.111 ״. n!,11 <-Dür-Jו beim Arbcitsnnrhwci,. R!ןr. 2 4. ״Die unsichtbare Kette", von Herbert Frieden! 11:11, du: 18 <8/ .,ja,:: ,D:. Ru:״111,ו! :-!״ in gekürzter Form zum At!druck 06 <:׳״,.! ,״. rrsi'hcin! in den nächsten Tagen als Buch im Wring ...\1id",!!״•:in. ״Der Schiefe Spiegel“, das Gastspiel-Kabarett der Künstler• hilfe, wiederholt sein erfolgreiches Programm mit der ״Pfändungsoper״ von Leonhard Heinrich unter musikalischer Lei- ♦ung von Hermann Ludwig Schlesinger am Montag, dem 3. August, 20.15 Uhr, im Gartensaal des Logcnhnuscs, Kleist- Straße 10. In den Hauptrollen: Erna Cohn und Alfred Lichtenstein. Karten in den Buchhandlungen Kodein, Philo, Woiff — beim Hausmeister, Oranienburger Str. 20 —, in der Künstlerhilfe, Kantstr. 158 (J I 6023) und an der Abendkasse, Persönliches. Am 31. Juli vollendet Hermann Schwarz, der Organist des Friedcnstempels, sein 50. Lebensjahr. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BlV. Mittwoch BZV-Heim, Rosenthaler Straße 44 Roten! Haler Platt 29. Juli, 20,30 Uhr, P*liUtin* im Lichtbild Donnerstag Öberschoneweide, Winenhefktr. 1 Qbttgpree 30. Juli, 20.30 Uhr, Dr, Hann Klee t ״Zionismus, Reichivertretunf, , Gemeinde" Klavierstimmer PEREZ, 62 Steglitz 1920 Manuskripte bitte deutlich zu schreiben Mittwoch, 29. Juli, 20'/, Uhr, Lofanhaua, KlalatatraBa 10 ir. mai ihnuaim Zerstörung und Aufbau (Zum ». Aw) Rezitation: Warner Bukofzar BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Mittwoch, 29. Juli, 20 Vs Uhr, BZV-Haim, Landabarger Str.87 DP, Joachim Prinz Die Politik des jüdischen Volkes BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Bazlrk Friedrichshain

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.