Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 59 (24.7.1936)
- Date
- 1936-07-24
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr 59, 24. VII. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 17 Aus dem Reich BRIEFE AN DIE REDAKTION Bamberg. Am 18. Juli sprach Dr. Georg Josephthal Ober: ״Die Ereignisse in Palästina — Was wird aus der jüdischen Jugend?“ Euskirchen. Am 6. Juli sprach Georg G u 111 m a n n in der Ortsgruppe über das Thema ״Zur gegenwärtigen politischen und wirtschaftliehen Situation in Palästina unter besonderer Berücksichtigung des jüdisch-arabischen Problems“. Göppingen. Zu einer eindrucksvollen Kundgebung gestaltete sich ein Abend der ZOG., bei dem Rabb. Dr. Rothschild (Saarbrücken) über ״Jüdische Menschen in der Entscheidung“ sprach. Vorher erstattete Hans Raff (Göppingen) einen Bericht von ein« Palästinareise. Hagen. Die ZOG. veranstaltete am 8. Juli eine Herzl-Bialik-Sokolow-Feier. Die Gedächtnisrede hielt Rabb. Dr. Klier sfeld, Bochum. Der Vortrag wurde von Gesangsdarbietungen des Makkabi-Hazair umrahmt. Heidelberg, ln der ZOG. sprach Georg Guthmann am 8. Juli über das Thema ״Konjunktur oder Krise — eine aktuelle Betrachtung des Palästina-Aufbaues“. Herne. Die ZOG. veranstaltete am 6. Juli einen Palästina-Lichtbilder- Abend des KKL. Die begleitenden Worte sprach Hans Damit, Düsseldorf. Am 9. Juii veiaiHt.ütetc die ZOG. eine llerzl-Bialik- Gedenkfeier. Gedenkreden hielten Bernd Bergwerk und Dr. Isi Feuerstein. Hindenburg (O.-S.). Am 6. Juli veranstaltete die ZOG. eine Herzl- Feier, bei welcher Dr. Elias und Lehrer Waler di« Gedenkreden hielten. Anschli!. ßend sprach Fritz Tau (Benthe«) über: ״Gesetzmäßigkeit der Judenfrage in den Ländern jüdischer Massen- Siedlung“. Kiel. Anläßlich des Todestages von Herzl und Bialik und zu Ehren Sokolows sowie der bei den Unruhen in Erez Israel gefallenen jüdischen Menschen veranstaltete die Zionistische Vereinigung gemeinsam mit der Israelitischen Gemeinde am 9. Juli eine Trauerfeier. Einleitend sang Kantor L, Domowitz. Landesrabbiner Dr. Wint e r, Lübeck, trug ein Klagekapitel aus den Propheten vor. D. B u - eben sprach die Begrüßungsworte. Die Gedenkrede hielt Dr. David Schloöberg, Berlin, Köln. Am 9. Juli veranstaltete die KZV. eine Herzlfeier. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rede von Dr. Wassermann (Oberhausen). Kantor B a u rn war es mit zu verdanken, daß die Gerlenkslundc einen feierlichen Charakter trag. Disziplinierte Chöre aus Chawerim und Chaweroth der Bünde fügten sich in den Rahmen dieser Veranstaltung ein. Julius Goldberg war wieder ein umsichtiger Dirigent und Begleiter. Licgnitz. Am II. Juli wurde Iiialiks und Herzig im Gottesdienst gedacht. Eine stimmungsvolle Feier für Sokolnw und Herzl veranstaltete die Ortsgruppe am 13. Juli. Der Vorsitzende sowie Rabb. Kokolt e k, Waldenburg, legten die Verdienste Sokolows dar. Dr. Martin Baeck würdigte Herzl. Schwelnfurt. Am 1. Juli fand die Generalversammlung der ZOG. statt. Die durch den Wegzug des bisherigen 1. Vorstandes Dr. Fritz Stein notwendige Neuwahl hatte folgendes Ergebnis: Vorstand und Vertrauensmann des Palästina-Amtes Dr. Justin Mohren witz, Vertrauensmann des KH. Ludwig Silberstein, Vertrauensmann des KKL, Zionislen-Stcuerkommissar, Schriftführer Ilse Forchheimer, Kassierer Herbert Arori. —- Dr. Ca pell sprach über ״Palästina in Aufruhr — Zionistische Antwort“. Ankündigungen Frankfurt am Main! Rabbinische Lehranstalt ״Jeschiwa“. Beginn des Wintersemesters am 18. Oktober. Anmeldungen bis spätestens 30. September mit Altersdaten und Zeugnissen über jüdische Vorhiidung und religiöse Lebensbihrung an das Kuratorium der Rabbinischcu Lehranstalt ״Je-.chiwa“, Frankfurt am Main, Theobald-Christ- Straße 6. — Köln! Am 30. Juli Arbeitskreis, 20.45 Uhr, Heim, Cäcilicnstraße. Familien - Nachrichten Herr Samuel Mannheimer, Aub, begeht am 26. Juli den 80. Geburtstag. Herr Siegiried Riesenfeld, Breslau 21, Brandenburger Str, 29, begeht am 8, August den 75. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 1. August (13. Aw): Rolf (Elicser) Kaiser, Sohn 'des verstorbenen Lehrers Otto Kaiser, Mülheim (Ruhr). — Miiton R i - Histd, Sohn von Fritz Richard, Trier, Neustr. 9. — Günther Thalli ei nur, Sohn von Josef Thaiheimer, Gaukönigshofen. — Am 15. August (27. Aw): Heinz-Wolfgang Sonnen feidt, Sohn von Dr, Walther Sonnenlcldt, Gardclegen ((Altmark), Sandstr. 514a. Tagung des Sächsischen Gemeindeverbandes. In Dresden fand unter starker Beteiligung eine Tagung des Sächsischcn Israelitischen Genieindcvcrbandcs statt. Auf ihr wurde der Haushaltsplan des Verbamies fitr das Jahr 193א angcnommen und die Hauslialtsrechmmg für 1935 geprüft und für richtig befunden. Aus den gefaßten Beschlüssen ist eine Entschließung hervorzuheben, wonach die Gemeinden in Zukunft Sammlungen, die von der Reichsvertretung nicht ausdrücklich als erwünscht bezeichnet sind, künftig nicht zulassen werden. Im Verlaufe der Tagung sprach das Mitglied des Präsidialausschusses der Reichsvertretung, Dr. Franz Mejer, über die Tätigkeit der Reichsvertrctiing. iluMlqe&uHQ■ de*■ 21/fZ). Dr. Siegfried Kanowitz Tel-Awiw Leipzig: Mittwoch, den 29. Juli 1936 Turnhalle, Guitav״ Adolf •Straße 7. 20.30 Uhr Kampf und Schöpfung in Erez Israel Das Oberste Gericht Palästinas Berlin W 30, 21. Juli An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ ln Nr. 58 vom 21. Juli berichten Sic, daß der Oberste Gerichtshof in Jerusalem gegen die Verhängung einer Kollektivstrafe von 1000 Pfund über die Stadt Gaza ״Einspruch erhoben“ und den stellvertretenden Distriktskommissar ״zur Entgegennähme von Aufklärungen“ vorgeladen habe. Die Mitteilung ist in dieser Form geeignet, eine falsche Vor- Stellung zu erwecken. Es handelt sich um einen Vorgang der ordentlichen Tätigkeit des hochsten Gerichts. Der Oberste Gerichtshof hat neben der Funktion als Supreme Court, d. h. als Berufungsgericht gegen die Urteile der unteren Gerichte u. a. auch die Funktion eines High Court of Justine. In dieser Eigenschalt kann er unmittelbar von jedermann angerufen werden, der sich durch Maßregeln einer Behörde in seinen Rechten verletzt fühlt. Praktisch läuft das auf di« Funktion eines in erster und letzter Instanz urteilenden Verwaltungs- und Verfassungsgcrichtshofs hinaus. Der übliche Gang ist, daß der Antragsteller bittet, an die behördliche Stelle, durch deren Handlung er sich beeinträchtigt fühlt, eine ״Order“ oder ״Rule“ zu erlassen, die ihr aufgibt, eine bestimmte Handlung vorztinchmen oder zu unterlassen. Der High Court erläßt auf den Antrag den erbetenen Befehl in bedingter Form als sog. ״Ru 1 e n i s 1“. I.)ic betr. behördliche Stelle, gegen die sich der Antrag richtet, wird nämlieh, auf den Antrag hin aufgefordert, ihre Maßnahme (Tun oder Unterlassen) zu begründen. Das wird genannt ״l o show cause“ (wörtlich: den Grund anlzuzcigcn). Ist die behördliche Stelle dazu nicht in der Lage, so ergeht der erbetene Antrag endgültig. Dabei kommt kein Urteil über Ermessensfragen in Bel rächt, die Behörde hat sieh nicht zu verantworten, ob sie zweckmäßig oder unzweckmäßig gehandelt hat, sondern es fragt sich nur, ob sic eine Handlung, zu der sie verpflichtet war, unterla-sen hat, oder ob sie, wenn eine Maßnahme angegriffen wird, die Kompetenz dazu hatte oder nicht. Die Notverordnungen des High Commissi! mers geben für die Verhängung von Kollektivstrafen einen außerordentlich weiten Spielraum. Der vor dem Obersten Gericht jetzt cingeleitetc VcrfassungsrcrhtSstrcit, denn tim einen solchen handelt cs sich, scheint ein Versuch zu sein, die Rechtmäßigkeit der ganzen Maßnahmen der letzten Zeit, nachprüfen zu lassen. Dr. Hans K a 1 i s c h. R.-A. Paritat und Mehrheit Berlin, 20. Juli An die Redaktion! Den Ausführungen von Dr, Moritz Bileski in Nr. 57 der ״Jüd, Rundschau“ (״Zionistische Aralierpolilik") über die Not- Wendigkeit einer p a r i t ä t i - sehen Gestaltung des Verhältnisses zwischen Juden und Arabern in Palästina stimme ich grundsätzlich zu. Aber e i n Problem scheint mir der Verfasser in falscher Beleuchtung darzustellen: das Problem der Propaganda für eine jüdische Mehrheit ln Erez Israel. Der Kampf um eine jüdische Mehrheit in E. I. hat den Sinn, das jüdische Volk von dem seine Sohöpferkrait lahmenden Gefühl zu befreien, das Nur-Minderheitsvolk zu sein, das nirgends Mehrheit ist. Die Minderhcitsstellung der Juden wurde von den Nichtjuden oft genug einer Minder- Wertigkeit der Juden gleichgesetzt, und auch der Jude selbst wird nicht selten durch Minder- Ein Zionistischer Kreistag des Nord westdeutschen Gruppenverbandes der ZVfD. für die Hansestädte, Schfeswig-Holstein und Mecklenburg fand am 19. Juli in Lübeck statt. Der Vorsitzende der ZOG. Lübeck, R.-A. Dr. Martin Meyer, begrüOte die Anwesenden. Für den Gruppenverband Nord- Westdeutschland sprach Dr. F losch. Rabb. Dr. Winter (Lübeck! sprach Worte des Gedenkens für die in Palästina als Opfer cier Unruhen Gefallenen. Den Hauptteil der Arbeitstagung bestritt Dr. Sehlofiberg mit einer Arbeitsgcmcinschaff über das Thema ״Juden, Araber, Engländer“. In den Kommissionssitzungen wurden die aktuellen!׳Tagen der zionistiselien Arbeit, insbesondere der augenblicklichen Aktionen für ״Bizzttr Haarez“ und die Sonderaktion des Keren Hajessod •durchgesprochen. Der Leiter des Palästina-Amts Hambürg, Arthur Lcvy, berichtete über den ״Stand der Hachscharali-Arbeit“ im Nordwestdeutsehen Bezirk. Der Galilleiter des Hechaluz, Schimon R e i c 11, schilderte ״Die Arbeit und Bewährung unserer Jugend im Lande“, ln einer R e - solution begrüßt die Kreistagung die vom Landesvorstand der Zionistischen Vereinigung für Deutschland beschlossene Bizzur Haarez-Aktion und die Sonderaktion des Keren Hajessod für Einwanderung und Aufbau. Am Abend sprach Dr. Sch faß he rg in einer gufbesuchten Kundgebung der Gemcinde Lübeck zu dem Thema: ״Die Ereignisse in Palästina, unsere zionistische Antwort“. Die Ausführungen des Redners fanden bei allen Anwesenden einen starken Widerhall. R.-A. Benno Cohn sprach in Mannheim in internem Kreise von aktiven Mitarbeitern aus dem Gebiete des Gruppenverbandes über die aus der gegenwärtigen Lage sich ergebenden Probleme gegenüber den Arabern und den Engländern sowie über die Lage der Juden in den Ostländern. Das außerordentlich interessante Referat war auf den Grundton stärkster Intensivierung unserer Arbeit eingestellt, gerade wenn die Lage in Palästina eine Verschlechterung und eine Abkehr von der bereits als selbstverständlich angenommenen Prosperity erfahren sollte. In der Diskussion wurde betont, daß die Erfahrungen der letzten Monate dringend eine Revision überkommener Vorstellungen und veralteier Theorien erfordern. Der Abend bot Gelegenheit, eine Beruhigung über die Lage gegenüber manchen unrichtigen Auffassungen zu schaffen. Dr. O. S. Die Landes zentrale der Unabhängigen Mlsrachl-Orcanisation Deutschlands, Berlin-Charlottenburg, Kantstr, 6, bittet Gesinnungsgenossen, die in der Landwirtschaft erfahren sind, in Palästina siedeln wollen und ein mittleres Kapital (ungefähr £ 1000) haben, sich mit ihr wegen der Erörterung der Möglichkeiten einer gemeinsamen Ansiedlung in Verbindung zu setzen. Rabbiner Dr. Stecket wurde mit den Funktionen eines Rabbiners in der Jüdischen Gemeinde zu Zagreb betraut HUGO JACOB (früher in Firma Jacob & Valentin) Friebtigentuf der Umton 8 North Eitlem Rallara« für den Schnellverkehr Hock Vtn HoHtnjt —־ HCfWlon Ablieferung binnen SO Stunden ab Berlin Umifir* tusdh EagUnd oha« Umlsdunjr יי י F&hrboolw•*•« Expedition von Reisegepäck im täglichen Lad11ny8dl«n*t Umzöge nach dem Ausland und Ueberne« in Liftvan* Anfragen! imarASUMMia aammeia. 0aMraw-V8r1iu1r*-amM. Berlin NW 40, Hcldestrsft« 73 (nahe Lehrter Bahnhof) Femnpreeher 1 Sammel-Nummer C S 4718 A Pianos Radio trAUf Kurffirstmtfanm 20S / JIBism. 3718 B. N 1 II N AN N ■SJIARKEN ■ «ne. varkaul H H?reUliate prstit ■ 1 m ■ pniilpp Kosach&co. ■ Sb Bartln C 2, Bargatrala 1> ^flieht versessen — oft vaBotarisdi und Pitch« •ssan f!ur im Vegetariaohen und Fleoh-Reetaurant am Zoe Eingang KanlatraBa, Eoka JsaaKlmathalar StraBa, heehptp. FESTDICHTUNGEN aktuell v«d*Bt Individuell E. Sandale, Bln.-Charlottbg. 4 Wato»t»Sa » Yak Bloibt». 2318 wertjgkatsßcfühle in seiner seelisehen F.n? wieklung gehemmt. Dem Zionismus ist es ״Gungen, schon in seinem ״utopistisehen“ Stadium jüdi5<-J1e Minderwertigkeitsgetiihle zu >£׳׳sn. .schöpfcr Lrhc Kräfte zu enii ‘inden und aus manchem Judenver־ achter einen aufrichtigen Fnunil der jüdischen Renaissance zu machen. Nicht deshalb brauchen wir die Majorität in Falädina, um die rechtlichen, politischen und v.־irtschaUlichrn LcUmsmoglii hkeiten der Araber irgendwie zu Lawrence und London, 20, Juli 1936 Sehr geehrte Redaktion? In seinem Artikel ״Das Vermmdifni.s von Oberst. Bawrnve■‘‘ in Nr. 54 der ״Jüdischen Kundschau־‘ sagt Dr, Kloesscr: ,,Lawrerve hat dann seine Ansichten über das zionistische!"nfcnuh׳ men gründlich geändert.‘‘ Als Revvrh bring! er l,;nvn ib!׳•. Mj!- IciroHe bei <1011 Verhandlung« n aut der l'ariser Fne<ie־iokon*erenz von 1919, .die 7;n einer Anerkennung der zionistiv h< n Beorcbungen seitens Fm,,ah hihrten. Dies dürfte wohl 1:0111?11■ treffen. Lawrenre arbr:!<ה!יzig und allem Dir einen gm!;.- arabBrlicn Maat unter Imh'uag der I 1 0■-< Inn; 1:t.• n; cm autn n׳ a jiidische.s N.iiion.dhrini konnte ihm daher nulil erwu5iM־ln o׳:n. Nachdem die Bali«-ui-1 k:kD;mu;n Getaufte als Baris, 20. Juii An die Redaktion? Ich habe mit Freud« in Ihrer Nummer vom 14. d. M. ihren Artikel über die Verwirklichung des H 11 h r r m a n - O r c h c - sters gelesen. Nut hat mich folgender Satz sehr betrübt ■. ״BomerkeTiswert. war die Mitteilung, daß \>rhandlangen sch weisen mit K!emperer und Bruno Walter, die sieh lebhaft für das Hubcrman- Orchester interessiert haben und schmalem, sondern einzig und allein, um das jüdische Volk aus der neurot isierenden, seine Schöpferkraft hemmenden und die Judenveiacbtung züchtenden Stellung der Nichts-a!s-Minder־ heit zu der geachteten Stellung eines bodenständigen Volkes zu erhe!>en, das sich nicht bloß auf die Baliour-Dcklaras ion stutzt, sondern auch auf die Tatsache, daß cs selbst nach Krlangung der Mehrheit die Araber, gemäß einer feierlich übernommenen Garantie, paritätisch behandelt. H o c h a c h tu n g s vo II Dr, Martin Kaim der Zionismus mm jedoch einmal gegeben war, veranlaß?« Lawrence aus pohtisehen Gründen Feisals Krklär.nig; dies tat er aber, am den Arabern zu nützen, und nicht au.. Sympathie mit den Zionisten. In diesem Zusammenhang d*;1!!f: man auf Colonel S. F. \>.״ ־- יnibe. Rede auf der araho■־'■, ui Kundgebung in!.חס׳ Hon; ׳ n, über die Sie eben- ■ in Nr. 54 benehmen. Seme ,mng zum /innr-rniis ist du!■ hvikeine freundliche. Diesrn :-.׳j>cn Colonei Newcombe imhrn wir in Lawrences Buch, ,.’ine Srveri }׳!barof WB-dnirC :<C JV1־־;*־!;dm ( )ftizier und MitkampCr un arabC hon Aufwand. K> 1-t b<!■ ־h--r unwahrscheinlich, < i ab l.c w n ׳"> ח e j c m ,11 ■י w e n 1 g o r 1: ":ין!I-; wnr ak sein Mitk.m:j)l er ( 00101! 0־ New com be. Mit Zioiisgruß S. Eller» Dirigenten? vu-ili irht schon im nächstes Sommer einige Konzerte diricirii n werden.“ Es ist bekannt, daß beide I ln rer! getauft sind. Meiner Ansicht nach sollte sich ein jüdi.-dies Orchester, und dazu noch in!! Utz in Kiez Israel, zu stolz fühlen, um ui «;inen Reihen einen ״Mcschummed'* zu dulden, mögen seine künstlerischen Qualitäten auch noch so groß sein. In vorzüglicher Hochachtung F. Hirsch Juden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, 24. Juli: Hilversum II (302), 19.50: Offenbach: Ouvertüre zu ״Orpheus“. — l.uxcmlmrg (1304), 20.30: Moszkowski: Spanische Iänze. — Straßburg (349), 20.45: Satie-Milhaud: Jack in the hoc. — Warschau (1339), 21.05: Korngold: Drei Tonfilmmelodien. Sonnabend, 25. Juli: Straßbwg (349), 11: Halcvy: ״Die Musketiere der Königin“. — Wien (5001, 12: Schallplatte:!: U. a. Mahler: Urlicht, auder zweiten Sinfonie. — Luxemburg (1304), 14.20: Sehallplatten: Mrn1lrh־.r1hn: Sinfonie Nr. 3; 15.50: Duette von Rubin stein: 20.40: Ru'jin-ir!!!: Zwei Tanze. — Prag׳ Lihlitz (470), 21: MendeUsohn-Koaze!;: Vi-■;!•!. Konzert F.-Moll; Sinfonie A-Dur Xr. 4. — Engl.inrl National (1500). 22.20: Ofn-nbach: Ouvertüre zu ״Orpheus“. — Wien (500), 23.05: Goldmaik: Am ״Heimchen am Herd“. Sonntag, 26. Juli! Luxrmluir7.15 .(1304) ״: Moszkowski: Ungarischer Tanz. Nolendruck in Palästina. Zu unserem Bericht über den Vortrag von Dr. L c v t e über seine künstlerischen Eindrücke in Palästina (s, |. R. Nr. 51), in dem erwähnt wurde, daB es noch keinen Notendruck gäbe, teilt uns das ״Palest ine Conservatoirc of Mumc and Dramatic Art“ in Jerusalem mit, daß das Kon-ervatorium eine eigene Notendruckerei seit zirka drei ,Monaten unterhält, die Gravuren nach neuestem Verfahren anfcrtigl. Fliese Druckerei wird fachmännisch geleitet und wird bald in Verbindung mit einem Vcrlagsunlernehtnen in die ()Öffentlichkeit treten. KALENDARIUM Juli 19SÖ — Sl. Woche Aw 5696 — 43. Woche Freilag.24. 5. Samstag . .... 25. דברים׳ שבת וו!1ן (פיק ג) .6 Sonntag ..... , 26. T. Montag ...... 27. 8. Dienstag (Fasttag 9. Aw) 28. תשעה באב .9 Mittwoch ..... 29. 10. Donnerstag .... 30. 11. SchsbbBt-Auisan*■ Bartln 9", Breslau Frankfurt a. M. 9®, Mflniwa Fastenmde am Tttchah b'aw (9, Aw) *“ 24. )all 1922: Englands l’alSsttnamanrtat vom Völkerbund antrkannt. 29. Jalt 1849: Mar Nordaa in Budapest geb. Klavierstimmer Peru a 2 Stsgl. 1920 &veirs is . . .. i _ . בשר 1g-und MMi K u rför*tf*ndamtn 22, Nahe Zoo Ausrichtung von Fe*tMchk*Itan. / J 1 Bbm. 2245 Aufsicht K»*<hr.-Komm. Jüdische Gemeinde Berlin Ihr Cafehaus nna RMtaaram ist 4^ Caf6 Wittelsbaeh, BayerischerPlafz 2 SjeK Primeß-Caf4, Kurfürstendamm 214 Inhaber! Oscar Aberbach