Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 56 (14.7.1936)
- Date
- 1936-07-14
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 56,14. JULI 1936 Zionisten erkennen ihre Pflicht Starke Resonanz Oer Blzzur- Haare! ■ Aktion Im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung sehen wir eine Anzahl Juden aus allen Schichten. Sie sind nicht ungeduldig, sondern warten mit einer seltenen inneren Ruhe. Plotzlieh ertönt die Stimme eines Besuchers, der gerade abgefertigt vvrrd, er sagt: ״Von einem Arbeitslosen werden Sie doch wonl 2 RM. für diesen Zweck annehmen.“ Für welchen Zweck? Die Idee des Bizzur Haaret, die die Zionistische Vereinigung als die Parole für unsere Antwort auf die Ereignisse in Palästina ausgegeben hat, hat in weiten Kreisen des zionistischen Judentums und vielleicht sogar darüber hinaus stärkste Resonanz gefunden. Ein jener erkennt, daß dies Opfer, das von ihm verlangt wird, die einzig würdige und konstruktive Antwort ist, die wir zu geben vermögen. Es ist rührend zu sehen, wie gerade von denen, deren Einkommen sehr klein geworden ist, die größten und darum wertvollsten Opfer gebracht werden. Schon einen Tag nach dem Aufruf erschienen zahlreiche Zionisten, um ihren Beitrag abzuliefern. Ein junges Mädchen schreibt an die BZV.: ״Da ich mit meinem kleinen Einkommen meine Eltern;vollkommen unterstützen muß, ist es mir lekfer nicht möglich, mehr als RM. 130 zur Bizzur-Haarez-Aktion zu zeichnen.“ Ein Geschäftsmann im Norden Berlins gab RM. 25.—, obwohl seine wirtschaftlichen Verhältnisse ihm dies eigentlich nicht gestattet hätten; er gab sie dennoch, weil er das Gefühl hatte, Hilfe bringen zu müssen. Ein anderer Zionist begnügt sich nicht mit der Abgabe des Ertrages eines Arbeitstages, sondern zeichnet deren zwei. Ein Keren-Hajessod-Zahler, der an sich durch seinen Sonderbeitrag an den KH von der Bizzur-Haarez-Verpfikhtung befreit wäre, zeichnet dennoch seinen Beitrag. So ließen sich die Beispiele für die Opferfreudigkeit der zionistischen Juden Berlins aus den Erfahrungen der letzten Woche noch vervielfachen, und mit Freude kann festgestellt werden, daß die Zionisten ihre Pflicht erkannt haben. In allen Aktivkreisen der BZV. wird diese Aktion eingehend besprochen und findet sie eine große Resonanz. Niemand will zurückstehen. Aber auch niemand darf zurücksteben. Es geht um mehr als irgendeine beliebige Sammlung: es geht um die Erhaltung des jüdischen Landes! Darum versäume niemand, sogleich seinen Beitrag zu dem konstruktiven Werk zu geben: den Ertrag eine« Arbeitstages für Bizzur Haarez. Das Hebräisch des Alltags. Wirkliche Beherrschung des Hebräischen ist ohne systematische Schulung am Sprachstoft der Bibel, der nachbiblischen und modernen Literatur undenkbar. Unabhängig davon braucht jeder Einwanderer einen gewissen, nicht unerheblichen Sprachschatz, um die notwendige sprachliche Bewegungsfreiheit in den Dingen des Alltags zu erwerben. Ein seit Kurzem bestehender Kursus der BZV. (Leitung: Dr. Bros er) setzte es sich zur besonderen Aufgabe, denen, die bereits elementare Grammatik- und Voknbelkennhiisse besitzen, das Hebräische des tagliehen Sprachgebrauchs nahezubringen. Der Unterrieht findet vollständig in Hebräisch statt. Besonders interessant daran ist, daß innerhalb des mündlichen Unterrichts auch die deutsche Wiedergabe der hebräischen Ausdrücke unterbleibt: der Reiter des Kursus umschreibt die unbekatmte Vokabel mit Hilfe bereits bekannter Ausdrücke, und die Teilnehmer dürfen die deutsche Uebersetzung weder nennen noch aufnotieren. Der jeweils behandelte Ausschnitt aus dem täglichen Leben (z. B. Haus und Straße, Post, Eisenbahn- und Schiffsverkehr) wird bildlich auf einer Tafel dargestellt, notfalls auf der Schiefertafel aufgezeichnet oder mimisch wiedergegeben. Der Unterricht appelliert also in erster Linie an das unmittelbare akustische und optische Erinnerungsvermögen. Die deutsche Uebersetzung belastet nicht das Gedächtnis. Die Erinnerung knüpft unmittelbar an den Klang, an das Bild, an das konkrete Erlebnis an. Diese Methode wird dem besonderen Charakter der täglichen Umgangssprache gerecht: der Wortschatz des Alltags muß aktiv vorhanden sein; es genügt nicht die passive Erinnerung beim Lesen oder Hören des geschriebenen Worts, sondern das Gedächtnis muß jederzeit den konkreten Ausdruck frei reproduzieren können. Deshalb darf angenommen werden, daß sie sich praktisch bewähren ward. Die Vereinigung Talmud Thora ״Ez Cfiajfm“, an welcher etwa 200 Kinder täglich drei Stunden zum größten Teil unentgeltlich Unterricht in allen jüdischen Fächern erhalten, hatte vor kurzem ihre Generalversammlung. Die seit etwa 18 Jahren bestehende Anstalt ist von vielen hunderten Schülern absolviert worden und hat die besten Erfolge in bezug auf l.imud- Hatora zu verzeichnen. Der neugewählte Vorstand besteht aus 15 Personen; Vorsitzende sind Oberkantor Julius Hoftmann und Schaje Grubner, Berlin. Es ist geplant, die Schülcrzahl zu erhöhen, das Werk weiter auszubauen und das Lehrerkollegium, das gegenwärtig aus fünt Lehrern besteht, zu erweitern. Die nächste Premiere der Kulturbund-Bühne bringt Molnars Komödie ״Große Lieb e“. Das Stück ist bisher nur in Wien zur Aufführung gelangt, wo es einen großen und langanhaltenden Erfolg hatte. Die Regie der Berliner Aufführung liegt in den Händen von Fritz Wlsten. Die Plätzevermietung der Jüd. Gemeinde für die Hohen Feiertage kann erst ab 20. Juli beginnen. (Näheres siehe Inserat.) Neue Pastelle von Arno Nadel Arno Nadel hat seine bereits bekannten Pastelle durch neue bemerkenswerte Arbeiten ergänzt. Das schönste ist ein neues Pastell des Königs David, genannt ״Der Psalmist“. Es ist in größerem Format gehalten als die früheren Pastelle und die heilen Farben sind viel gelöster. Das Pastell leuchtet hier in einer Vielfalt von rosa, zartem Hellblau und weiß. Der zurückgeneigte Kopf zeigt die Entrücktheit des Dichters, die Hände scheinen ein Musikinstrument zu halten und zu spielen. Blau sind die Flächen des Mantels, in Weiß und zartem Rot die Hände, der Kopf in weinrot und dunklen Tönen, die Stirn rosa und weiß, das Pastell schuf hier ein Gemälde in Vielfalt und hellfarbiger Pracht. Belebt wird das Bild durch den ekstasisehen Ausdruck des singenden Mundes, die Augen sind geschlossen, während das bekannte Pastell des ״Saul“ seinen Ausdruck durch die machtvollen Augen erhält. Das Neue dieser Pastelle ist aber ihr Rahmen. Diese Pastelle haben die Bibelstellen, die ihnen zum Anlaß wurden, in hebräischen Buchstaben als Umrandung erhalten und dies ist nicht nur bemerkenswert als neuer Schmuck; denn diese kupferroten und goldglänzenden Buchstaben in farbigem Grund sind von großer Schönheit, — das wichtige ist, daß dieser Rahmen gerade diesen Pastellen überhaupt ihren Sinn und ihre Vollendung gibt. Eine ״Tamar“ (eine Tochter König Salomos), ebenfalls ein neues Pastell, ist gleichfalls in zarten hellen Farben ausgeführt. Grün ist der Kopfschmuck, weiß, wein rot und blau sind Färbtöne des Gesichts, hellrosa und hellblau, hellbraun die meisten anderen Farbtöne; — besonders eindrucksvoll vor dem dunklen Hintergrund. Die hebräischen Buchstaben auf breitem weißrosa Rahmen leuchten in Kupferfarben auf schwarzem Grund. Bemerkenswert ist au{ diesem Gemälde, daß dieser Rahmen auf seinem oberen Rand durchbrochen wird durch den Kopf des Bruders der Tamar. Hanna Schlesinger (Ruth Morolcl) Herzl-Cüedenkfeier Dienstag, 14. Juli, 20.30 Uhr Logenhaus, Kiciststraße 10 Dr. Joachim Prinz Grundzüge zu einer jüdischen Politik Berliner XionlHtlRche Vereinigung Meggiddo und Jericho. In der Vorderasiatischen Abteilung der Staatsmuseen sind die Funde ausgestellt, die die deutsche Expedition in den Jahren 1903—1905 in Palästina machen konnte. Jericho und Meggiddo stehen im Mittelpunkt der Ausgrabungsarbeit. Die meisten der ausgestellten Funde sind in die Königszeit (um 1000) zu setzen. Meggiddo, das bekanntlich in acht Schichten freigelegt wurde, lieferte jene interessanten Grabbeigaben, in Gold gefaßte Skarabäen und Alabastergefäße, Bronzegerät, keramische Er- Zeugnisse, die von der hochentwickelten Kultur Kunde geben. Es war die Zeit, da König Salomos Wasserleitung, eine vielgepriesene technische Errungenschaft, in Meggiddo bestand und das Leben der Bewohner erleichterte. Tiere und ornamentale Motive, das von Griechenland her vertraute Mäanderband, Strichornament und Streifenornament, zieren die Keramiken. Unter ihnen beanspruchen die in der Vorderasiatischen Abteilung ausgestellten Lampen besondere Bedeutung, die in allen Formen begegnen. Recht auffallend ist ein siebenschnauzigcs Gefäß, das gewisse Zusammenhänge mit der Chanukkalampe nahegelegt. — Von Jericho wissen wir, daß es bereits in der neueren Steinzeit besiedelt war, und wir kennen die Ueberreste jener starken Mauer, die Jericho dann in der Bronzezeit seine besondere Bedeutung gaben. Das Ausgräberglück brachte hier alle jene Tongefäße zu Tage, Henkelkriige und bauchige Doppelhenkelgefäße, die in der Berliner Ausstellung am sichtbarsten Zeugnis ablegen für den Formenreichtum dieser Keramik. Auch Kupferarbeiten zeigen, daß man das Material beherrschte, das wechselte: so begegnet um 1800 v. Chr. bereits das Glas, und um die gleiche Zeit gestaltet man die Fußspangen der Frauen aus Bronze. Es ist eine kleine, aber aufschlußreiche Ausstellung, die in mehreren Vitrinen von der Forscherarbeit Kunde gibt. O. B. Aus anderen Gemeinden Der Oberrat der Israeliten Badens hat angeordnet, daß im Religionsunterricht vom vierten Schuljahr an neben der aschkenasischen auch die sephardische Ausspräche des Hebräischen gepflegt werden soll. Die jüdische Gemeinde in Nordstetten, der Geburtsstadt des Dichters Berthold Auerbach, in der er seinem Wunsche gemäß seine letzte Ruhestätte gefunden hat, ist aufgelöst worden. Vor kurzem wurde in der Synagoge der letzte Gottesdienst abgehalten. Wie die ״Nordbayerische Zeitung“, Nürnberg, mitteilt, hat der Präsident der Reichskammer der bildenden Künste dem jüdischen Architekten Hermann Probst die Berufsausübung als Architekt mit der Begründung untersagt, daß er nicht die für die Erzeugung deutschen Kulturgutes erforderliche Zuverlässigkeit und Eignung besitzt. Juden und Jüdisches Im Rundfunk Dienstag, 14. Juli: Baris (1648), 11: U. a. Meyerbecr; 13: U. a. Offciiliarh. — Htralihurg (349), 12: Offenbach: Potpourri au«: ..Die To! hter do T.imbounnarjors“. -— Hilversum If (302), 15.55: Ruliin-tcin: Mclolii. Kaiundborg (1283), 16.45: Moszkawski: Spanischer Tanz; 21: König״ :(!!״Was du mir bist’‘. — Luxembürg (1304), 21.15: Moszkmv.ki: Tarantella. Mittwoch, 15. Juli: Hilversum II (302), 12.10: U. 3. Offenbach.—- Hilversum I (1875), 17.10: Mendelssohn: Fruhüngslicd. — N'ational (1500), 22.45: Mendelssohn: Drei Lieder ohne Worte. Donnerstag, 16■ Juli: Sirahburg (349), 11: Goldmark: Ouvertüre zu ״Sakuntala“. -׳111 •■׳ de France (219), 13.10: U. a. Offenbart». — Warschau (1339), 10: Offni'ua! h: Barcarole aus ״Hoffmanns Er- Zählungen“. - Luxemburg (1304), 20.45: Srhallplatten: V. *. Willy Kosen. ■ - Lyon-- -l.a Do.nn (463). 21: Mrlhaud: Sonate für zwei Violinen. — Beziets (209), 21.15: Offenbach: ״Schöne Helena". Freitag, 17. Juli: Wnrohau (1339), 12: Grünfeld: Romanze. — Paris (1648),!8: Ein neuer Frauentyp: Die Palästinenserin, Vor• trag Denise Gamon. Paris PTT. (431), 18: U. a. Mendelssohn. Stoekholm (1339). 19.51): a. Offenbach. — Kaiundborg (1263), 20: Saint Sari״: Ar!! au;. ,,Samson und Dalila״. — Straßbürg (349), 20.30: Meverbeer: Fantasie aus .,Rotiert der Teufel“; 22.45: Mendelssohn: Hebridcn-Ouvcrtiiro. Sonnabend, 18• Juli: \bnv-. (201), 12.50: G. a. Offenbach. — Luxemburg (13041, 13.25: Ottenbach; Barcarole aus ״lfoffmanna Erzählungen“. Stoekhulm (1330), 14; Offenbach: Potpourri aus: ״Hie Schone Helena■•. \V.״ o hm: (13391, 17: Meverbeer: Fackel!.mz. - llilvir-um il (3<21.15 .1' 2י: Offenbach: Ouvertüre zu: ״Hie Schone Helena■‘. — Luxemburg (1304), 21.45: Handel: Arie au-: ״Judas .Makkabaus". England National (1500), 22: Korngold: Nachtlied. _ Anläßlich der 3. Internationalen Jüdischen Wohlfahrfskonferenz in London hat die Zentralwohlfahrtsstelle bei der Reichsverfretung das Juliheft ihrer Zeitschrift ״Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik“ als Sondernumnier erscheinen lasset!, die in einer Reihe wichtiger Aufsätze das Problem der jüdischen Sozialarbeit behandelt. Leo Baeck legt in einem einleitenden Aufsatz dar, daß aus der Wohlfahrtsaufgabe von früher Sozialpolitik geworden ist, die zugleich eine wichtige Erzielitmgsaufgabe darstcdlt. Dr. Friedrich Brodnitz gibt einen Uebernlick über die innere und organisatorische Einheit der jüdischen Sozialarbeit in Deutschland. Die Former! der interterritorialen jüdischen Sozialarbeit werden an zwei Beispielen verdeutlicht: Käthe Rosenheim skizziert die interterritoriale Kinderfürsorge, Dr. Georg L u b i n s k i die interterritoriale Ausbildungshilfe. Eine Arbeit von Dr. Hilde Latidenbergcr über ״Die soziale Funktion der jüdischer! Jugendbewegung“ zeigt die gesellschaftliche Bedeutung, die die Bünde erlangen können, und zugleich die Gefahren, die der Jugendbewegung dadurch drohen, daß sie nicht mehr ״Jugendaristokratie“ bleibt. Dr. Georg L u b i n s k i weist in einer beachtlichen Arbeit auf die heutigen Aufgaben des ״jüdischen Funktionärs“ und seine Stellung innerhalb der Gesellschaft hin. Dr. Herbert Kahn liefert einen wirtschaftsso/iologischen Beitrag ״Die Juden im Strukturwandel der Weltwirtschaft“, in der er einige Grund* züge der Wanderungspolitik skizziert. Einen zusammenlassenden Ueberblick über ״Hilfsbedürftigkeit und soziale Hilfe in Palästina“ gibt Hannah Helene Thon. Mit einer bevölkerungspolitischen Arbeit von Dr. Heinrich Hoff mann ״Zum sozialen Problem der tschechoslowakischen Juden“ schließt das inhaltreiche Heft. Ankündigungen Frauen-Arbcitsgemeinschalt für Palästina. Jeden Donnerstag, 16.3# Uhr, im Heim, Wittenbergplalz iz, Treffpunkt der westlichen Gruppen. Teenartimlttagc, Vorträge. Am 16. Juli: Dr. Wert Mahler: ״Heine und das Judentum". Gäste willkommen. Das Büro >'t Montag bi- Fri-iug von 9 3 l'hr gönnet. Außerhalb dieser /feit. Besuche und Telephimanr-ufe iwerklos. Neue hebräische Kurse der BZV. Im August beginnen neue Anfängerktnm im VVebrn, (Men und Norden Berlins. Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Kulturabtcilung der BZV., Mcinekestr. 10 (J 1 9031).' Lehrküche auf Palästina-Herden. In Palästina gibt es keine Gas-, Holz- und Kohleleuerung. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, sind praktische Kuclmbutigcn auf verschiedenen Systemen eingerichtet worden. Vortrag« über moderne ״Ernährungslehre und Diätküche“ unter besonderer Berücksichtigung der palästinensischen Verhältnisse, mit teilweise praktischen Uebungen, ergänzen den Unterrieht de: ״Lehrkibhe auf I’.il.istina.Ilcrden“. Der Unkostenbeitrag beträgt für die ״Lehrküche auf Palästina-Herden“ (sechs Stunden) RM. 3,—, für die ״F.rnährung-hhre und Diätküche“ (zehn Stunden) RM. 10.—. Anmeldungen bei dm Kursleiterin Henriette Albach, in der Hausfrauen-Sprerhstundc. Montag 16—18 Uhr, Trautenaustr. 8, Ghs. links, 1 Tr. (H 7 2528). ״Der schiefe Spiegel", von Hermann Ludwig Schlesinger vertonte parodistische Kurz-Revue, wird am 14. Juli, 20.15 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr., vor der Uraufluhrung der ״Pfändungsoper“, von Leonhard Heinrich, zur Darstellung gebracht. Inszenierung der ״Pfändungsoper“: Nikolai Eljaschoff, Regie für den ״Schiefen Spie• gei“: Alfred Lichtenstein. Musikalische Leitung: Hermann Ludwig Schlesinger. Am zweiten Flügel: Werner Bär. Ausstattung: Heina Gondel!. Mitwirkende: Erna Cohn (Lorenz). Trude Hesse, Heina Kaimemann, Alfred Lichtenstrin, Herbert Meyerowita (Maihoff). Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Mittwoch BZV'Heim, Kantstr. 54 Westend, Halensee, Grnnewald 15. Juli, 20.30 Uhr, Dl« Lösung■ de» )ädi«ch - •rabischen Problem». Ein Zwiegeiprlch zwiicben Rudolf Abraham und Dr. Edgar Roaen CriAIM ARLOSOROFF LEBEN UND WERK Ausgewählte Aufsätze, Reden, Tagebücher und Briefe. Mit einer Einführung von Georg Landauer ,.Ein Standardwerk des Zionismus der Nachkriegszeit" 288 Seiten. Kartoniert RM 2,73, in Ganzleinen RM 3,7S HECHALUZ•VERLAG Zu beziehen durch Jede ]Gdische BudiHandlung oder direkt vom MdChilUI■ Verlag, Berlin W 15, MelnekeetraOe 10, gegen Vorein8e11<W (zuzüglich Porto) auf Postscheckkonto Hechaluz, Deutscher Landesverband, Verlagaabtellung, Berlin 177 BIS, oder Nachnahme. Treffpunkt der westlichen Gruppen der FAP (Frsusnarbettsgemeinschsft fflr Palästina) im WIzO'Heim, Wittenbergpl. 3 a11 Tsenachmittsga / Qssslllges Baiaammanaain / Vortriga jeden Donnerstag, 16.30 Uhr QIsts sind willkommen Am 16. Juli. Dr. Wera Mahler: ״Nein« und das Judentum“ mtiiiiiiiiiiiiiniiiiitiiiiHmiimiiiMMiniMiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiniRmiiiniiiniiinimiimiittniintiniHiHniiiiitiimiiBiiiHHnifH Manuskripte bitte deutlich zu schreiben tlHIIIII$illlliHIIIUIIHIIIHtlll1m1MHUHUIHttiWIMHillllUWHIIIIIII1n1HHlllllllllHI1m1HIIHIIIiHIHIIIIIHMII1n1tl1nmfl«IHnmM Belr. Plätze Vermietung: Technischer Schwierigkeiten wegen kann die Erneuerung der Synagogenkarten er»t vom 20. Juli ab geschehen. Die schriftlichen Bestellungen können gleichwohl schon jetzt erfolgen. Die Erneuerung für die angekündigten Säle findet ab 25. Juli statt. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen Plätze- Ausgabestellen: 1. Ausgabestelle Mitte! Oranienburger Strefie 31 (D 2 5921) 2* Ausgabestelle Westen: FasanenstraBe 79/80 (1 1 6428) S. Ausgabestelle Norden 1 Rykestr. 53 (D5 2201) 4. Ausgabestelle Nordwestern Levetzowstr. 7/8 (C 9 3611) Vorstand der Jüdischen Gemeinde