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Jüdische Rundschau · 1936-07-03 · Heft 53 (3.7.1936) · page 20

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 53 (3.7.1936)
Date
1936-07-03
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 20 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 53, 3. VII. 1936 Synagogen - Nachrichten IQdische Gemeinde. Freitag abends: Synagogen mit altem Ritus: :!?!'! AFcrver-sorgungsaiNfaFen 19.30 Phr Prinzrcgenfenstraßc 19.15 Phr, ii!>!igc Svn.!g0jU19 11־ Phr. Predigten: Liiizowstr.: Dr, Nuühaum, Neue l>r. Sa1!-׳ger. Fasancnstr.: Dr. Wiener, Lindenar.: Dr. S.iUmjnn-vki. Frie11en>te1nj>vl: Dr. Warschauer, Fevctznwsir.: Hamiiu'ger,!,nnr.rum nien-tr.: Dr. Swarscnskv. — Sonnabend, morgens: Alu» S\ Mum-lu-ncr Sir. 8.30 Phr, Posta* lozzMr., Kai-ct-!!־.. R\ lu-01 K׳;ltl>u*-.׳T Plr!. Pninewühl 9 Phr, Svn.1go״r-n mit iuush! Kiui* 10 Phr. — Frühgottesdienst: RvkeAr., Ko(fi>״s-,er Oer 0.95 Phi, Pin len-tr. and 7.30 Phr. l!n An-cliluh an <h1!׳ H .1u]0(yKtr^lu-nsi ()11״׳׳ Srhahbai, KvkcMr., Neu!־ Svnaynyc, l.uv;z׳nv,!1״ .Vu> Svna^r;!׳e. -- Alte1shei!n Piitzow* strahe, iun h Mi!:! ha i.(!i'vmia״ Dr. S,1 1! ):nms-A i. Suhabhal-Ausgang: 2P32 Phr. Wochentags« abends: In allen Synagogen (anher Neu!■ S\nag.>y(■ und jh in/u gen! m •5 r,i 19.30 Phr. Morgens Ahe Syn., Kah-ei-a:. u:v\ Rvh*־-.tr. ü.30 Phr, K1(׳thu-"er Pfer, Pc-dalozziu!׳.. MunPiencr S* r. mal (.runc'.vaM 7 Phr, Synagogen mit neuem Rum 7.30 Phr. Vereins - Synagogen. Synagogenverein Moabit und Hansabezirk, Fe׳h!>gmu 19. ז PF i .-./■־iten wie Alte Svn.!־*nihgoHe^hcnst am Sonu.il>cu< 1 0.15 Phr. - S>nagogenver.in Weißensee, Lothringer Stiahe 22. Fuiuig 19 Phr, S<mnaht־n׳l 10 Uhi. Sein 1 itei klarung: J’reshgcr Mee r. M.umiacl1 Jeschuah, {> ag!»n<34-35 .!׳.< 1־. h'reitag 19.30 Phr, 7 0ס,0;:ף,ס LP nah 9 [ hi, \hnhu1 19.30 Phr. Maunw bPnnn, SotinOig- 8 Pht, Wor!n-n’ a;.y. 7 Phr und 20 Plir. ,,Beth Zion'־, ii:u:1!,c:w 3 , ו h Fieimg 19.30 Phr, Son״alx*nd 8.30 \ hr. Mim h.t 17 hi - , 4 3 .Mm. \׳!<־ Ma.unv 1 .,eiirvru t rag, Dr. E. J-an-iau. Seim7.3 ״■ Ihr׳. W-. h< aum 6.45 Phr um! 19.30 Phr. ־ ־ S> nagoge Passauer Str. 2. h'e; ag 19 30 Phr, Sonnabend 9 Phr, S< hum :k'.eu;.,:, Mi5; .־•2 1 ׳.׳ I hu LPu \ 01׳ rag, W׳ u׳i icn; ag.s 7 Phr und PhM*!he. Lew Jehudoli, >■ h׳>th!.r;M׳r AlFe 31. Fieitag l°.3׳t 1 hu " •u.o ' e 1 h. ■L7 tn.d 5 1־ \ hu M m׳h!a eine Stunde vor >1 ׳ •Fhe \u ׳. \V■ ... . <5 4.,־ l hr u:■ 1 19 4 5 י hu — Schöneberger S\nagogenwrein, M;•;! i!־1 ■•׳i >׳. r. 37. Frei'ag vor Maariw Nluü.'hn! •’ Lu hmare. - du:a׳'h vur’Miimlui Fehru-Mo-u 1 > ס׳ u; K ■ L ■ , L. P . K. A. ) P Kal׳!*. Dr. K> י,'.■ :■׳ - י - : k ׳ י ו..!e 1' m ׳ ׳■-: Al!־.׳* s'hh Sonntag \.m 12 h: 1 1:,1\ .( |;;• ן m Li- 20! hu ■ .,Ahawas Schohium und Mf'gen Dow־id“, [\:m׳se Aa;m ׳■’r, 10. 'Py׳h6.30 1! ׳ l hu L'ieL i;■ : , 1 s u e* 10 3■ I ־ r. s׳ mmh ״-.d 3.30 Plir. J< dun S-'hh'l e \י : M־..־ra L mh I' - P i! ־ *! g־ m < R < ■)!. u ז u - Beth Scholaum (Minjan Mendelssohn), Mj-hg.e A im eL 0 ■ St!1112 .־. Frei-; ־: g 14.34 1 i 7 i ־ ü 05 mmh; 9 1 hr 2. (040.0- «41׳ n-*. Religihmsvercin Lri .־den :111, Stegl't/ und Umgegend, Stu rsuahe 21. h׳r!, ׳ V\!1>!׳,!! s mi' allem R!tu>. 3 1 m, I m ,.׳ ׳ . ■ g; 1 hu \ ׳«■t*;m: 1 n. Harte Lrvv, Dr. I ■h, j־־ L; Isuiel. Vereinigung Ficht.-nb:rg, Fumhmrter Ähre 5<׳.:! 145 :;׳׳:׳־־[ .׳. - nt 9 1 '•r. Mm ha 2FlöPhr, N\h - 7 i h: te.h V) 3 י LP, So:m'ag 8 l Mir. Syn. Gesundbrunnen,!'■! .0; ■י!־:.־.׳:.!■'! L.!ן י h! 3 ׳ i hu '־־־ mnalH׳nd 9 Phr, geh> 7.30 l'.r. Obel jirchak, P- •־mm, 3. ']־heiueg 19.30 Phr, Sn!״!,.L;m 9 Im. M 48 1 519־ Phr und 19.30 Phr, \Y<« iu־..?:.g . 7 \ h: na-i 4 :4) \ h־. J id. RcFgionsvervin Neu- Tcmpelhof, Mu ׳•׳ h-2׳2 ,1־. L 1 .■y 10.5׳•? I!4. Som'.1in־nd 10 Phr, lhudig:: Wir■'/׳•- mhi. NP1 21 1 1 ׳ ־׳ hr. Jüd. Religionsgemeinde CharJottcnburg, S. hu! •u. 7. lumm 13.30 Plir. Sonnabend 9.30 Phr, ״■■ Lippmann Tauss*S\nagoge,!.׳hlaov.ur. 12. Ihmimg 19.30 I'hr. SonnihmiO 8.30 ( Lu m V hmiUuung Dr. Singet mann, Jugendahdacht 16 Pht. APu!־ L,1 45645 {'ja׳,;<m-׳hdietSend Midramhvorfr.ig, W um hem.tg 6.30 י Plu ui; 1 19.30 Phr. m<»rgens und abend•' Gcmnra- ■Schiur. Familien-Nachrichten Herr Siegfried B! e, (hurloManlmey BleibtreUstr. 32. begeht am 13. Juli neu 70. PhmiUg. llen!׳!ieh Falk aal Frau P!na, geh. Peihouht־,eh. Rerlm W 15, PblaruP’r. 143, h׳m:Lie־, am 6. Juli du Alberne Hochzeit. Ausbildungslehrgang: für hebräische Lehrer Die Presseabteilung der Reichsvertretung teilt mit: Die hebräische Sprachbewcgung hat in den letzten Jahren in Deutschland einen außerordentlichen Aufschwung ge* nommen. Etwa 15 000 Jugendliche und Erwachsene lernen zur Zeit in Gruppen, Bünden, Zirkeln, Lehrhäusern und Sprachschulen Hebräisch. Für diese große Zahl von Lernenden reichen die Lehrkräfte nicht entfernt aus. Die Schulabteihing der Reichsvertretung hat daher einen Lehrgang zur Ausbildung von hebräischen Lehrern für den Erwachsencnuntcrricht veranstaltet. Am 29. und 30 .Juni fand die Sclilußprüfnng des Kurses statt, an dem 30 Damen und Herren teilnahmen. 22 von ihnen unterzogen sich der Prüfung und bestanden sie. An dem Lehrgang wirkten folgende Dozenten mit: Dr. K a I c k o, der zugleich die organisatorische Leitung innehatte (moderne hebräische Literatur); Frau Professor Dr. B a r s c 11 a k (Pädagogik); Dr. ßorodianski (Bibel); Dr. Heller (Sprachlehre); L)r. Jakobsohn (jüdische Geschichte); Dr. Ma.se (naehbiblischc Literatur); Dieser S in o 11 y (Palästinakundc); Cliemjo W i n a w c r (Musik). Der Prüfungskommission gehörten außer den Dozenten Prof. E I b o g c n, Dr. S. A. Horodef 7.ky, Dr. Leschnitzer und Julius Stern an. Am Schluß der Prüfung wiesen Studienrat Dr. Leschnitzer und Dr. Kaleko aut die bedeutungsvolle Aufgabe des Lehrers des Hebräischen hin und gaben der Hoffnung Ausdruck, daß der abgeschlossene Lehrgang dem Bemühen um Wiederbelebung der hebräischen Sprache einen starken Auftrieb gegeben haben möge. Brief aus Norwegen Von unserem Berichterstatter O s I o, Ende Juni Am 13. Juli beginnt in Oslo der Internationale Mathematiker-Kongreß. Eine Reihe von bedeutenden jüdischen Mathematikern aus Europa und Amerika werden zu dem Kongreß, der zirka eine Woche dauert, in Oslo erwartet. Unter den Referenten des Kongresses befinden sich die Namen E. Landau und N. Wiener. Ais Vertreter der Hebräischen Universität in Jerusalem wird Prof. Dr. A. F ränkel (früher Kiel) an der Tagung teilnehmcn. Auf Betreiben des langjährigen Vertrauensmanns des KKL in Norwegen, John Jakobsen, wurde hier eine ״Liga der Keren Kajemeth-Freunde“ gegründet, die es sich zur Aufgabe macht, das Interesse und die Arbeit für den KKL in stärkster Weise zu aktivieren. Der diesjährige Kongreß des Skandinavisch-Jüdischen Jugendverbandes wird im August in Helsingfors tagen. J. S. Post nach Palästina Im Monat Juli 1936 (ab Berlin): Luftpost: 1. Dienstag abend, letzte N a c 1111 c e - rung, zum Flug Mittwoch, 4.25 Uhr, über Halle/Leipzjg; Linie: Amsterdam—Bandoeng I. 2. Mittwoch abend, letzte N a c 1111 c e r u n g, zum Flug Donnerstag, fi.50 Uhr, über Brindisi; Linie: London—Darwin II. 3. Freitag abend, letzte Nachtleerung, zum Flug Sonnabend, 4.25 Uhr, über Halle Leipzig; Linie: Amsterdam—Bandoeng II. 4. Sonnabend, letzte Nachtleerung, zum Flug Sonntag, 11.15 Uhr, über Brindisi; Ljnic: London—Darwin 1. Schiffspost: Jed'en Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonnabend, bis 1 Uhr mittags, zum D-Zug 21.20 Uhr ab Anhalter Bahnhof nach Halle oder zum D-Zug 22.23 Uhr ab Anhalter Bahnhof nach Nürnberg. Die Schabhät-Vonnittag-Litargie Jakob Dymonts Nach vielen Schwierigkeiten ist es endlich gelungen, die Einstudierung der neuen Liturgie Dymonts, durcli welche der vor mehr als zwei Jahren in der Berliner Synagoge Rykestraße eingeführte Freilag-Abcnd-Gouesdienst fortgesetzt und abgeschlossen wird, für dieselbe Synagoge in Angriff zu nehmen und in absehbarer Zeit eiiizufünren. lieber die grundsätzliehe Bedeutung dieser Kompositionen für die Weiterentwick? lung der synagogalen Musik ist hier nichts mehr zu sagen; der jüdische Geist der Dyinontsdien Werke, ihre jüdische Gesin* mmg, ihr Zuriickgeheii auf den alten Nussach, das überlieferte Chasannth und den sogenannten Trop ist wiederholt eingehend betont und dargelegt worden und daher bekannt. Dazu kommen sehr stilvolle Rezitative und das Fehlen einer bisher leider vorherrschenden theatralischen, pathetischen und konzertanten Haltung. Die Stücke, die heute, besonders in den Synagogen mit Orgel, vorgetragen werden, klingen meist wie Öpernfinales, Opernstretti, das meiste ist unjüdisch, äußerlich, voller ״Stimmungs‘‘-Romantik, ohne wirkliches echtes, tiefes Empfinden und Gefühl. Es ist natürlich kein sklavisches Uebertragcn der Neginoth auf die Worte, sondern eine freie Anlehnung. Auftakte werden hier zugesetzt oder weggelassen, eine taktmäßige Einteilung erfolgt, manches wird auseinandergezogen, Akzent und Wort fallen nicht immer zusammen usw., die Anwendung ist künstlerisch, musikalisch und sinngemäß ganz frei, aber nie willkürlich. Allein schon durch diese Technik der Vertonung bekommt .die Dvmontsche Musik das jüdische Gesicht, wird eine Stimmung hervorgerufen, die uns als jüdisch gefangen nimmt, die uns das Empfinden gibt, in ״Schul“ zu sein, nicht in einem beliebigen Gotteshausc. Daß noch andere Elemente in die Musik hineinspiclen (z. B. chassidische Tanzrhythmen, die Kirelientonarten, mancher Einfluß der östlichen Umwelt, selbst westeuropäische Romantik — inan kann die letzten 80 Jahre der Synagogenmusik nicht so schnell abstreifen), ist selbstverständlich. Es ist aber alles auf eine einheitliche Linie gebracht, unter einen Stilwillen gezwungen, so daß diese Liturgie wie aus einem Guß gemacht zu sein scheint. Sie dürfte sich ebenso schnell rinführen wie die Frcitag-Abend-Liturgie, die nun endlieh auch, für gemischten Chor und Orgel umgearbeitet, in der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße, aufgeführt werden soll. Dr. Oskar Outtman:n Die Exekutive der Weltorganisation Agudas J i s r o e>l hat für die Zeit vom 4. bis (>. August den Zentralrat der Organisation und den Rabbinischen Rat zu einer ״Kries sic M e c 11 i 11 o“, einem Vorbereitungskongreß für die im nächsten Jahr in Jerusalem zusammentretende Knessio Gedaulo (Weltkongreß der Agudo), nach Marienbad einberufen. KALENDARIUM Juli 1936 — 28. Woche Tammui 5696 — 39. Wod»e Freiiög.3. 13. Samstag .4 בלק (פרקו) .14 Sonntag! 5. 15. Montag ...... 6, 16. Dienstag.ל• שבעה עשר בתמוז .17 Mtttwodv . . . :. . 8. 18. Donnerstag .... 9. י .■ .19׳ ■ •im Sch.abbot-Amsan« Bwltn 9». ßrtilsu 9°\ Frankfurt a. M. 9». Mündiea 9™ EIN VIERTEL DEINER JAHRESZEICHNUNG FÜR DEN KEREN HAJESSOD ALS SONDERBEITRAG FÜR EINWANDERUNG UND AUFBAU KEREN HAJESSOD (Jüdisches Palästinawerk) E.V. / Berlin W15, Meinekestr. 10 / Postscheckkonto Berlin 1533 42 KAPITALMARKT GRUNDSTÜCKSMARKT Tee* and Ifallee-Püanzung Sumatra Fachmann, dort tätig׳ gewesen, sucht z. Erwerb fabelhaft günstiger Pflanzung■ mit einger. Fabrik 2—3 tätige jungr Teilhaber Erforderliche• Kapital insgesamt?0—80 000 RM. 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