Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 53 (3.7.1936)
- Date
- 1936-07-03
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU RUNDSCHAU NR. 53, 3. JUll 1YS0 Sportbrief aus Oesterreich Von unserem Berichterstatter Wien, Ende Juni Sehr erfolgreich war die Sprinterin Gretl Ne um an 11, die einen schon verlorenen Länderkampf gegen Italien in Piaccnza im letzten Augenblick siegreich gestaltete. Trotz Uebermüdung, Muskelzerrung und weicher Bahn gewann sie ihre 200 ni in 26,8 Sek. und lief gleich darauf als Letzte in der 4 X 100-m- Staffel, die zwar geschlagen wurde, aber immerhin mit 49,8 Sekunden einen neuen Landesrekord aufstellte. Gott lieb hatte vor dem Länderkatnpf wegen einer leichten Erkältung zwei Wochen pausiert und war nicht richtig in Schwung; es war also nicht verwunderlich, wenn sie in ihren zwei Bewerben nur Vierte wurde (100 m in 13 Sek. und 4,90 m im Weit- Sprung). Im Hochsprung hatte man sie nicht aufgestellt. Dafür schlug sic aber zwei Wochen später die Rekordlerin Nowak mit einem Sprung von 1,48 m, was für die mehr als mittelmäßige Anlage des Hakoahplatz.es schon allerhand heißen will. I, 48 m ist übrigens ein neuer Makkabiwcltrckord. Bei den H e 1־ r c!1 gab es inzwischen nur Klubkämpfe und die Juniorenmeisterschatten. Die Klubkämpfe gegen Vienna und Crickct gingen wieder verloren, da die Werfer und Springer noch immer nicht konkurrenzfähig sind. Dabei gelang Topf diesmal ein Diskuswurf von 37 m. Die Laufbewerbe fielen fast ausnahmslos an den jüdischen Verein, ohne daß sich dessen Athleten besonders anstrengten. K b n i g lief die 100 m in 11 Sek., die 200 m in 22,2 Sek., dit* 400 m in 31 Sek., Präger II, 2 Sek., Mctzl 52 Sek. Die Resultate auf der Mittel- und Langstrecke sind etwas schwächer. Bei den Springern überraschle nur Low, der beinahe 1,05 m gesprungen wäre. Die Juniort■nmeistersehaften brachten der liakoah mir zwei Plätze, und zwar einen zweiten über HK) m durch Präger, der trotz gutem Start um Handbreite unterlag, und einen dritten durch Kaiser, der über 1300 rn ein zwar tapferes, aber nicht sehr kluges Rennen lief. In den Rahmcnkonkurrenzen sah es etwas besser aus, allerdings waren die einzelnen Bewerbe nicht sehr stark beschickt. Deutscher gewann ein IW-m-l.aufcn in 523) Sek., Beck 50(K) m in 10:20 Min. und Blodv 1500 in in 4:0b,2 Min., außerdem winde Prager über 200 m in 23,4 Sek. Zweiter. I )as 1 lauptereigms des S c 11 w i m n! s p o r t e s war der Dameiilamlerkampl gegen die Tschechoslowakei, der von den Oesterreuherinnen überlegen gewonnen wurde. Das Team bestand aus den I lakoahnerinnen Wertheimer, Goldner, Deutsch und Langer und drei Mitgliedern anderer Vereine, die aber nur einen einzigen Sieg erringen konnten, während die Hakoahnerinnen drei Siege und zwei zweite Plätze buchten. Oesteri eich gewann auch beide Staffeln mit Hilfe der jtidisehen Schwimmerinnen, die für die Lagenstaffel Deutsch und Werth ein! er und für die 4 x 100-m-Kraulstaffe! Deutsch und L a!1 g e r stellten. Deutsch wurde über 100 und 400 in von der tschechischen Meisterin Schramek geschlagen, erreichte über 100 in 1:14 Min., über 400 ni aber nur die verhältnismäßig schwache Zeit von 6:03 Min., da sie Schramek 711 einem zu scharfen Anfangstempo verleitet hatte. Langer als Dritte schwamm mit 6:13 Min. einen persönlichen Rekord. Wertheimer blieb sowohl über 100 m als auch nach langer Pause wieder einmal über 200 m siegreich, auf der läneren Strecke erst, nachdem sie in einem wunderschönen inisii die führende Würfel abgefangen hatte. Die Zeiten waren 1:30,2 Min. bzw. 3:19,6 Min. Goldner gewann das Rückenschwimmen des zweiten Tages in 1:29,3 Min. In der Lagen- Staffel schwamm Wert heim er ihre Strecke in 1:30,2 Min., Deutsch 1:14,2 Min., in der Kraulstaffel Langer 1:16 Min. und Deutsch knapp unter 1:14 Min. Fritz A. Präger Vier große Ereignisse im Reich Am nächsten Sonntag stehen weitere große Ereignisse in der Makkabi-LeichtathleOk bevor. Drei Bezirke des Deutschen Kreises tragen ihre Meisterschaften aus. In Hamburg finden die Meisterschaften des nordwcstuciitschen Bezirks auf den Bar Kochba-Plät/en in Bramsfeld statt. Um 15.30 Uhr beginnen die Entscheidungen. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die repräsentativen Athleten des Deutschen Kreises aus Nordwestdcutschiand, der Werfer Hermann, der Springer Blanck, die Läuferin Elli Kendziorra, der 5(KX)-!n- Mann Rosengarten sich mit dm zahlreichen Nachwuchskräften auscinandcrsct/cn. Einen besonders feierlichen Rahmen wird die Veranstaltung durch den Aufmarsch aller Aktiven erhalten, bei dem der vormalige Präsident des Deutschen Makkabi-Kreises, Dr. Rabat!, eine Ansprache 11:11t Der Bezirk Schlesien, der seit längerer Zelt nicht mit gr&- Bereit Veranstaltungen an die Oeffentlichkeit getreten ist, bringt seine Bezirksmeistetschaften in Hindenhurg zum Austrag. Auch hier sind namhafte Athleten wie der Sprinter Sternlieb und der Werfer Broiiiatowski, die sich mit dem Nachwuchs atiseinandermsrt/en haben. In Leipzig finden die Meisterschaften des mitteldeutsehen Bezirks statt. Diese Veranstaltung erhält eine besonders interessante Note dadurch, daß eine Expedition Berliner Leichtathleten sich außer Konkurrenz an der Veranstaltung beteiligen wird. So werden die bekannten Athleten aus Mittekleutschland, der Sprinter Scligmann, der Mehrkämpfer Goldeuberg, der Werfer Nebenzah! ernsthafte Gegner haben, die sic zu besonders guten Leistungen treiben sollten. Ans der Berliner Expedition ragen Namen wie Werthen, Hirsch, Levy, Lcsser, Rabinowiez, Schaffer, Sorkin und Hans Jaoob hervor. Beginn der Hauptkämpfe 14 Uhr auf dem Bar Kochba-PIatz. Eine kleine Anzahl der allerbesten Athleten des Deutschen Makkabikreiscs wird am Sonntag bei dem Eröffnungssportfest des Makkabi München am Start sein. Die Berliner Sprinter Aufrichtig, Dr. Lewin, Schattmann, der 400-m-Mann Falkenberg, der 800-m-Läufer Walter Cohn, Franz Orgler (Wuppertal), Blanck (Hannover), Sternheim und Annemarie Hadra (Stuttgart), Rothschild (Nürnberg) werden auf die süddeutsehen, besonders die Münchener Spitzenkönner in interessanten Wettkämpfen stoßen. Altherren-Sportfest in Dresden In Dresden findet am 5. Juli um 15 Uhr auf dem Sportplatz Radrennbahn Reick ein Altherren-Leichtathlctik-Sportfest statt, in dessen Rahmen auch zwei Fußballspiele aus getragen werden. Hochbetrieb Leichtathletik überall Südwestdeutsche Leichtathletik - Meisterschaften Am letzten Sonntag fanden in Frankfurt a. M. die Leichtathletik-Meisterschaften des Südwestdeutschen Makkabikreises statt. Die Wettkämpfe wickelten sich reibungslos ab, und auch die Leistungen konnten auf den meisten Gebieten befriedigen. Beteiligt waren die Makkabivereine aus Frankfurt, Hanau, Offenbach, Kassel, Stuttgart, Mainz und — was besonderen Eindruck machte — mehrere Leichtathleten des Makkabi-Kibbuz Löhnberg- Hütte, die mehrere Preise mitnehmen konnten. Das charakteristische Ergebnis der Wettkämpfe war das gute Abscheiden des Nachwuchses; besonderes Lob gehört vor allem dem jungen Bar Kochba Offenbach, der sämtliche Jugendstaffeln gewann und auch in anderen Konkurrenzen sehr achtbare Erfolge errang. Im ganzen genommen, besitzen die südwestdeutschen Makkabivereine gutes Sportlermaterial, in fast allen Diszipiinen scheint es aber an einem zielbewufiten und systematischen Training zu mangeln. Wie wir in unserer Vorschau voraussagten, konnten drei Leichtathleten, die als Schüler der Stuttgarter Sportschule Bloch für Hakoah Stuttgart starteten, Stern (früher Leipzig), Annemarie Hadra (früher Magdeburg) und Hecht (früher Beuthen), gute Plätze besetzen. Der Weitsprung von Sternheim mit 6,45 m war als Jahresbestleistung besonders bemerkenswert, Annemarie Hadra gewann sämtliche technischen Uebungen. Für das Makkabipräsidium war Fritz. L e w i n s o h n (Köln) erschienen, der als Gast auch bei den Wettbewerben der Alten Herren mit dem Erfolge teilnahm, daß er Erster bei den 100 m wurde. Die HandballeR des Bar Kochba Frankfurt schlug mit Leichtigkeit eine sehr spielschwach zusammengestellte südwestdeutsche Auswahlmannschaft mit 9:2. Ergebnisse Flauen: 100 m: 1. Seckbach (Frankfurt) 14,1 Sek.; 2. Labin (Frankfurt) 14,2 Sek. — Hochsprung: 1. Hadra (Stuttgart) 1,29 m; 2. Labin (Frankfurt) 1,28 m. — Weitsprung: 1. Hadra (Stuttgart) 4,83 m; 2. Seckbach (Frankfurt) 4,53 m. — Kugelstoßen: 1. Hadra (Stuttgart) 7,74 m; 2. Goldsrhmidt (Frankfurt) 6,30 m. — Speerwerfen: 1. Ifadra (Stuttgart) 28,34 m. —• 4 mal 100-m- Staffel: 1. Frankfurt I 59,5 Sek.; 2. Offenbach I 60.5 Sek. — Mädchen: 100 m: 1. Grüncbaum (Offenbach) 15 Sek.; 2. Slcrn (Oflenbach) 15,4 Sek. — Weitsprung: 1. Stein (Offenbach) 3,50m; 2. Fritz (Offenbar■)!). — 4 mal 100-m-Slaffcl: 1. Offenbach 1 65 Sek. Männer: 100 m: 1. Bloch (Frankfurt) 11,5 Sek.; 2. Metzger (Frankfurt) 11,5 Sek. (Bru.stbr.). — 200 m: 1. W. Strauß (Frank• furt) 24,8 Sek.; 2. Oppenheimer (Frankfurt) 25 Sek. — 400 m: 1. Blum (Frankfurt) 55.6 Sek.; 2. Hecht (Stuttgart) 58,9 Sek. — 800 m: 1. Wertheim (Löhnbcrg-lliittc) 2.086 Min.; 2. Mann (Mainz) 2.089 Min. — 1500 m: 1. Rosengarten (Kassel) 4.185 Min.; 2. Wertheim (I.ohnberg-Hiitte) 4.279 Min. — 3000 m: 1. Rosengarten (Kassel) 9.346 Min.; 2. Wertheim (I.öhnberg-1 lütte) 10,52 Min. — Kugelstoßen: 1. Speyer (Frankfurt 10,10 m; 2. B. Grüncbaum (Frankfurt) 9,98 m. — Speerwerfen: 1. W. Schwarz (Frankfuit) 43,53 m; 2. Sternheim (Stuttgart) 40,26 m. — Hochsprung: 1. R Grünebaum (Frankfurt) 1.60 m; 2. Oppenheimer (Frankfurt) 1,50 nr. — Weitsprung: 1. Stcrnhcim (Stuttgart) 6,45 m; 2. Herhf (Stuttgart) 6 m. — Jugend: 100 nt: 1. M. Fuch (Offenfiach) 12,4 Sek.; 2. H. Fuchs (Offenbach) 12,9 Sek. — Weitsprung: 1. Löwenstein (Frankfurt) 5,23 m; 2. Wolf (Offenbarh) 5,13 m. — 4 mal 100-m-Staffcl: 1. Offenbarh I 52,8 Sek.; 2. Frankfurt I 54 Sek. — Alte Herren: 100 m: 1. Lewinsohn (Köln) 13,2 Sek.; 2. Fcehenbach (Frankfuit) 14,2 Sek. — Weitsprang: 1. Wiesengrund (Frankfurt) 5,18 m; 2, Fcehenbach (Frankfurt). Jugend des Bar Kochba-Hakoah Berlin Am Sonntag stand die Jugend des Bar Kochba-Hakoah auf dem Sportplatz im Grünewald im Kampf. Trotz heißem Sommerwetter und Schulferien waren ziemlich 300 Jungen und Mädchen aufmarschiert. Betrüblich ist cs nur, daß kaum mehr Vom Jugcnd/est des Bar Kochba: Makkabi-Nachwuchs boxt Foto : J. Abraham als doppelt so viele Zuschauer auf dem Platz waren, die dafür viele spannende Kämpfe zu sehen bekamen. Der Platz repräsentierte sich zum ersten Male in einer weit vorteilhafteren Verfassung. Die Erneuerungsarbeiten der Jüdischen Gemeinde haben die Aschenbahn in einen brauchbaren Zustand versetzt, und das frische Grün des neugesäten Rasens bot einen prächtigen Hintergrund für die vielen schönen Kampfbilder. In allen Leistungsklassen und allen Disziplinen war der Sieg hart umstritten. Es gab einige vorzügliche und der Erwähnung werte Leistungen. So gewann bei den älteren Mädchen (bis zu 16 Jahren) Hilde Meyer den 100-m-Lauf in 13,5 Sekunden vor Tanja Spiwak und der gleichfalls sehr begabten Bratt. Tanja Spiwak gewann dafür bet ihrem letzten Start vor der Alijah das Kugelstoßen mit 8,12 m. Vorzüglich waren auch die Ergebnisse der männlichen Jugend. Als ganz besonders begabt erwies sich der 17jährige Grüncbaum, der die 200 m in 23,8 Sek. vor Tombowski gewann. Tombowskis Hauptstärke liegt in den Würfen, in denen er mit der Männerkugel sogar in dem Einladungswettbewerb auf 11,02 m kam. Gut waren auch die Ergebnisse des 1000-m-Laufe, bei dem Weiß, Berger und Meyer innerhalb einer halben Sekunde durchs Ziel gingen. Zeit: 2:57,5, 2:57,8, 2:58 Min. im Makkabi Im Rahmen dieses Jugendsportfestes wurden einige Märtnerkonktirrenzen abgewickelt, um die besten Vertreter des Bar Kochba-Hakoah für die nächsten Sportfeste festzustellen. Ueber 100 m ging es um den 4. Platz in der 4xl00-m־Staffel. Lesser, der in diesem Jahr besser ist als je bisher, gewann mit 11,4 Sek. vor Rabinowiez, Falbcnberg und Schaffer. Ueber 400 m siegle Falbettberg in 53,8 Sek. vor Sorkin. Die beste Leistung gab es im 800-tn-Lauf, Werthen führte von Anfang an in scharfem Tempo, konnte jedoch Walter Cohn, der im vorigen Jahr noch Jugendlicher war und sich überraschend gebessert hat, nicht abschütteln, itn Gegenteil, er konnte dem Schlußangriff beim Eingang in die letzte Gerade nicht widerstehen. Walter Cohn siegte in der Zeit von 2:05,2 Min., die er bald weit unterbieten sollte. Schließlich stieß bei der letzten Einladungskonkurrenz Hans Jacob die Kugel über 12,23 m. Ganz besonders zum Gelingen der Veranstaltung trugen, die kleinen Boxer bei, die der Boxclub ״Maccabi“ zur Vorführung und Wettkämpfen stellte. Die kleinen Kerle erregten in höchsten! Maße das Wohlgefallen des Publikums, das sie durch gute Leistungen auch wirklich verdienten. ... und Tennis Bar Kochba Frankfurt schlagt Hakoah Köln 2:6 Der Bar Kochba Frankfurt hatte am letzten Sonntag zu einem Tennis-Klubkampf den Hakoah Köln verpflichtet. Die Frankfurter Mannschaft war in ausgezeichneter Form. Einige der besten Kölner Spieler fehlten wegen Krankheit. Die Kölner trafen auch auf die zwei Frankfurter Spitzenspielcrinnen, Ilse Friedleben und Anna Hcmp, so daß sie nicht viel ausriehten konnten und sich schließlich mit 6 :2 geschlagen geben mußten. Bei Köln stach besonders Sander hervor, der auch während des Turniers eine Exhibition mit Frau Friedleben spielte, bei der vorzügliches Tennis geboten wurde. Die siegreiche Frankfurter Mannschaft tritt jetzt am 12. Juli in Köln zum Rückspiel gegen Hakoah Köln an. IMakkabifennlsklub Wuppertal - Lichtscheid gegen RjF. Tennisklub 28 Krefeld 13:6 Das am 28. Juni in Krefeld ausgetragene Klubwettspiel der beiden Vereine endete mit einem Siege Wuppertals von 13:6 Punkten. Der Spitzenspieler des deutschen Makkabikreises, Rudi Strauß, schlug nach spannendem Kampfe den Krefelder Kurt Idstein in 3 Sätzen. Von den übrigen Spielen stand das erste Herrendoppel auf beachtenswertem Niveau und brachte den Wuppertalern ebenfalls einen Sieg nach überaus hartem Dreisatzkampf. Ergebnisse (Wuppertal zuerst genannt); Herrencittzcl: R. Strauß gegen Idstein 6:1 4:6 7:5; Silbcrstein gegen Denes 2:6 4:6; H. Katz gegen P. Heymann 6:8 6:0 3:6; K. Stern gegen Dr. Ziegelstein 5:7 6:4 6:1; Dr. Colicn gegen Gymnichcr 8:6 6:3; Sternberg gegen Dr. Sommer 6:2 5:7 2:6; W. Strauß gegen E. Heymann 6:4 6:0; E. Kahn gegen Dr. Alexander 2:6 6:4 6:2. Dameneinzel: T. Katz. gegen L. Nassau 1:6 2:1 zurückgezogen; Kadisr^i gegen Alexander 6:2 6:2; Rosenthal gegen Ziegelstein 8:6 6:1; Chambre gegen Weyl 6:1 1:6 6:4. Uerrendop)>el: R. Strauß—Silbcrstein gegen Idstein—Denes 6:4 6:8 6:3; Katz—Stern gegen P. Heymann—Dr. Ziegelstein 4:6 6:0 6:1; Dr. Cohen—Sternberg gegen Dr. Sommer—Gymnich« 6:4 7:5; W. Strauß—Kahn gegen E. Hcvmann—Dr. Alexander 6;2 7:5. Gern. Doppel: T. Katz—R. Strauß gegen Nassau—Idstein 6:1 2:6 4:6; Rosenthal—Katz gegen Alexander—Denes 2:6 2:6; Kadisch—• Stern gegen Weyl—P. Heymann 6:1 8:6. KKmpfe in Leipzig und Berlin Eine Mannschaft des Tennisklubs Bar Kochba Berlin weilte beim Tennis Bar Kochba Leipzig und gewann verhältnismäßig leicht gegen die junge aufstrebende Tennisabteiiung des Bar Kochba Leipzig mit 8 :1 Punkten. Die erste und zweite Herrenmannschaft und die erste Damenmannschaft weilten beim Rot-Weiß Leipzig und gewannen von 30 Wettkämpfen 25. Das Ergebnis lautete: 25;5 Punkte, 51 :16 Sätze, 365 :242 Spiele für Bar Kochba Berlin. Die vier ersten Junioren des Tennisklubs Bar Kochba gewannen gegen den JSK. 6:5. jüdischer Sportklub Berlin gegen Tennisklub Blau- Weiß Hannover 12:1 Der jüngste Tennisklub des Makkabi, der Blau-Weiß Hannover, hatte am Sonntag, dem 21. Juni, den JSK. als Gast. Man sah recht interessante Kämpfe. Besonders hervorzuheben ist das Herrendoppel Düsterwald—Krause gegen Mendel—Blanck. Nach hartem Kampfe buchte der Blau-Weiß Hannover den ersten und einzigen Punkt. Das Gesamtergebnis lautete für den Jüdischen Sportklub Berlin 12 :1 Punkte, 24 :3 Sätze und 159 :63 Spiele. Jüdischer Sport aus aller Welt Dave Katzen wird Meister von Südafrika. Dave Katzen, Makkabiahsieger im Boxen, der seit kurzer Zeit Profi geworden ist gewann in Johannesburg den Meistertitel von Südafrika im Bantamgewicht. Makkablturner wird in New׳ York Meister. Der bekannte jüdische Turner George Gulack, Olympiasieger von 1932, ein ehemaliges Mitglied des Makkabi in Riga, gewann in New York die Meisterschaft im Ringelurnen. Englischer Makkabisportler springt 1,80 m. Der noch sehr junge A. A. Gold von Makkabi England erzielte kürzlich bei den Bezirksmeisterschaften in Edmonton eine Hochsprungleistung von 1,80 m. Jüdische Gewichtheber werden Warschauer Meister. Die bekannten jüdischen Schwerathleten, die Brüder Märker und Spagat, konnten bei den Warschauer Meisterschaften im Gewichtheben recht erfolgreich abschnciden. Sie gewannen alle in ihrer Gewichtsklasse mit recht respektablen Leistungen den aus Drücken, Stoßen und Reißen bestehenden Dreikampf und sicherten sich dadurch den Titel eines Warschauer Staatmeistere. Linoleum für Treppen, Llden, Zimmer und Küchen Anschläge kostenlos la Hefen / Gegr. 1802 Grolles Lager in Cocos-, I Bh■#■ Bouclöu. VelourlBufem I rriiX vllr Wll Memhardstr. 18 frühere MUnzstr. 17 E1 Bero(1nei>SS-s7