Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 51 (26.6.1936)
- Date
- 1936-06-26
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 3× ep/1046078
- Haifa 2× ep/1047930
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 51, 26. JUNI 1936 PALÄSTINA-BLATT Der arabische Aufstand Jerusalem, 21. Juni. (Palcor) Arabische Erklärungen Das Arabische Oberste Komitee gab in einer Erklärung an •die Presse bekannt, dall eine ausführliche Antwort auf die Rede des Kolonialministers im Parlament in Vorbereitung ist. Das Komitee bleibe nach wie vor der Träger der arabischen nationale) Bestrebungen und appelliere an das Volk, den Streik fort/.uset/en. Audi der Oberst e M o s i e in i s c h e Rat veröffentlicht eine Erklärung, der/nfolge Ormsby-Gorcs Behauptung, daß der Rat nicht am Streik teilnehine, unwahr sei; der Rat beteilige sich am friedlichen Streik; Schulen, Werkstätten, die gesamte regelmäßige Tätigkeit des Rats ruhe, nur die religiösen Punklionen werden fortgesetzt. Es ist bc/.eichnend, dall die Erklärung nicht vom (irollnuifti, sondern von Susual, dem Sekretär des Rates, unterzeichnet ist. Niedergerissene Baracken Eine große Anzahl von unansehnlichen und hygienisch nicht einwandfreien Z i 11 11 11 a r a c k c 11 wurden gestern von Tanks niedergerissen. Diese Baracken, bekannt unter dem Namen ״die Zimistadt“, befinde) sich in den Außenbezirken von Jaffa und bilden ein Viertel, das friiber von Hauranern bewohnt wurde, von denen viele nach Syrien zurückgekehrt sind. Die Lage in Jaffa Mehrere Geschäfte in Jaffa, die heute morgen geöffnet worden waren, mußten unter dem Druck von Agenten des Strckkomitees wieder geschlossen werden. In den Straßen von Jaffa wurden heute vormittag Fußgänger nach Waffen untersucht; es verlautet, daß hei vielen Munition gefunden wurde. Die Regierung hat die Evakuierung von arabischen Hütten zwischen Jaffa und Bajit-Wegan angeordnet, von wo aus Autobusse häufig beschossen wurden; die Hütten sollen verbrannt werden. Aus Safed Mehrere Häuser in zwei arabischen Straßen von Safed wurden von den Behörden beschlagnahint,‘ da eine vor kurzem auferlegte Kollektivstrafe von 200 Pfund nicht bezahlt worden war. Bei einem Streit zwischen arabischen Bauern in Safed wurde ein Araber tödlich und mehrere schwer verwundet. Jerusalem, 22. Juni. (Palcor) Nächtliche Ueberfälle Während der Nacht verübten Araberbanden einen Uebcrfall auf Ramat H a k o w e s c 11; sie drangen bis zum Zaun des Gehöfts vor, wurden aber durch die Siedler zuriiekgetrieben; von den Sie.Ilern wurde niemand verletzt. Auf Kibbuz Kinereth wurde ein Ueberfall versucht; während Schüsse abgefeuert wurden, brach in der Bananenpflanzung ein Brand aus. Die Siedler schlugen die Angreifer zurück und löschten das Eener. Polizei und Truppen sind in Kinereth eingetroffen. Ferner wurde auf die M ä d <־ h e n f a r m bei N c s s - Z i o 11 a, auf Beer-Jaakow lind auch in Bajit- Wcgan bei Jaffa geschossen; Wächter erwiderten das Feuer. (Jeberfall auf Militärpatrouille Das amtliche Coniniunique vom Nachmittag berichtet über einen U c b e r f a 11 a 11 I eine M i I i t ä r p a t r o ti i 11 e auf der Bahnlinie zwischen Jaffa und Jerusalem; das Feuer wurde erwidert, wobei ein Araber getötet wurde. Kurz danach wurde dieselbe Patroui'le von bewaffneten Banden von beiden Seiten der Bahnlinie angegriffen: es bestellt ,}rund zur Annahme, daß f ii n f oder s e chs A 1׳ a b e r dabei getötet wurden; zwei Soldaten wurden leicht vorletzt. Zum Schluß wird die Beschädigung von Telegraphenleitungeu und der Wasserleitung hei Jerusalem erwähnt. Das Gefecht bei Tulkerem Nach den vorliegenden Meldungen haben jüdische Chauffeure beim Transport von Truppen nach Tulkerem gestern auße-ordentlich großen Mut bewiesen. Der Chauffeur Jerusch almi riß das Gew ehr eines verwundeten Soldaten an sich und übernahm die Verteidigung des Verwundeten. Izchak R a b i n o v 11 z. fuhr durch einen Kugelregen, um die Truppen zu versorgen. Der Kommandeur von Sarafend beglückwünschte Rabinovitz heute zu seinem mutigen Verhallen. Die Militärbehörden haben sich mehrmals anerkennend über die Leistungen und den Mut jüdischer Chauf-!eure geäußert. Bei dem Begräbnis der beiden getöteten Soldaten war eine Abordnung jüdischer Chauffeure anwesend, die einen Kranz niederlegten. Die Umgebung von Tulkerem einschließlich des arabisehen Dorfes Anabta wurde heute von zwei Bataillonen umzingelt. Innerarabischer Terror Ein in einer jüdischen Orangerie bei Ekron beschäftigter Araber, der aus Furcht vor den Drohungen der Terroristen dort zu übernachten pflegte, wurde heute in einem Brunnen Lot a u f g e f 11 n d e n. Agenten des Streikkomitees überfielen arabische Gemüsehändler in Jaffa, die Widerstand leisteten. Wie verlautet, wenden sieh Terroristen mit verschärften Drohungen an wohlhabende Araber, die nicht genügend zum Streikfonds beitragen. George Zahlari, ein christlicher Araber, wurde von Terroristen angcschosscn, entkam ihnen jedoch. Der Schaden Der den Juden seit Beginn der Unruhen entstandene unmittelbare Schaden wird wie folgt geschätzt: St 000 Zitrusbäume ausgerodet — 36250 Pfund; 35 300 Obstbäume, hauptsächlich Weinreben, vernichtet — 3115 Pfund; 37 000 Waldbäumc verbrannt — 7400 Plund; 15 000 Dunam Getreide verbrannt und vernichtet — 15 000 Pfund; sonstiger Sachschaden — 117 000 Pfund; insgesamt nahezu 180 000 Pfund. Schutz der Chaussee Jaffa — Jerusalem Das amtliche Cormmmi.|Ue vom Abend meldet die Festnähme von zwei bewaffneten Arabern, die sich am Kamp! hei Tulkerem beteiligten; sie hielten sieh in einer Höhle verborgen. Ab heute wird über ein Gebiet, welches aus je einem 3!)') m breiten Streifen auf beiden Seiten der J e r u s a 1 e 111 Jaffa- C 11 a 11 s s ee bestellt, der Ans» a 11 m e / u s t a n d verhängt; Betreten dieses Gebiets zwischen 7 Uhr abends und T.50 Uhr morgens ist verboten. Militärpatrouillen werden scharf darauf achten, daß dieses Verbot nicht übertreten wird. Jerusalem, 23. Juni. (Palcor) Ueberfall auf Kwuzah Kinereth Während der Nacht wurde auf die Kw uzah Kinereth mehrfach geschossen. Wächter und Mitgii.der des Tran •(jordanischen Grenzkorps schlugen die Angreifer zurück. Sonst verging die Nacht im ganzen Jixehmv ruhig, mit Ausnahme vereinzelter Schüsse an verschiedenen Stellen. Tränengas Nach Meldungen in der arabi eilen Presse wurde anläßlich einer Demonstration von Fellachen bei Dschenin zun׳ ir-vn Male Tränengas verwendet. Die Träneugasbombe wurde von einem Flugzeug unter die Demonstranten geworfen, diese zerstreuten sich sofort. Weitere Aktionen bei Tulkerem Fs verlautet, daß im Nablus-Bezirk in den letzten Tagen 47 Araber getötet worden sind. Wie Palcor aus verlaßlieber Quelle erfährt, sind militärische Onerationen im Gange, um den Rest der Bande, welche bei Tulkerem die Autobus- Karawane angriff und den Anlaß zu dem Kample am Freitag lieferte, abzufangen. Die Bande bestand ursprünglich aus (10 Mann; in den letzten Tagen sind jedoch etwa 25 —33 frische Gräber beobachtet worden, woraus der Schluß gezogen wird, daß die Bande stark reduziert wurde und daß die am Leben gebliebenen Mitglieder sich zerstreut halv’n. Nichtsdestoweniger wird die Gegend in einem Radius von 10 Meilen systematisch abgesucht. Schüsse auf Autobus — ein Jude getötet Auf einen Autobus, welcher aus Haifa nach Safed fuhr, wurden 10 Kilometer vor Rosch-Pina Schüsse abgegeben. Abraham M i s r a c h i aus Safed wurde getötet, drei andere Fahrgäste verletzt. Misrachi, ein Schuhmacher, war 35 Jahre alt und hinterläßt eine Frau und 6 Kinder. Die Verwundeten wurden ins Krankenhaus ein«elie?ert: ihr Zustand ist befriedigend. Der Autobus fuhr ab Tiber'sas ohne Militäreskorte. Eine Autobus-Karawane aus Jerusalem, welche infolge der Beschädigung einer Brücke auf dem W e ge n a c h Jericho einen Umweg machen mußte, wurde aus dem Hinterhalt beschossen. Die Militäreskorte erwiderte das Feuer; der Kugelwechsel dauerte eine Stunde. Verletzt wurde niemand. Die heutigen Coinmtmiuiies melden Ueberfälle auf Eisenbahn/iige, wobei ein A!׳a!י e r durch Schüsse vom eskortierenden Flugzeug getötet wurde. Im Dorfe K a b b a - tija wurde wegen Nichtzahlung der Kollektivstrafe (ietreide im Werte von C 150 beschlagnahmt. Anläßlich einer Jugenddemonstration in der Nähe des Hauptpostamts in | e - rusalem wurden zwei Rädelsführer verhaftet. Nach Kfar- Ftzion, wo Schüsse fielen, wurden Truppen entsandt. Jerusalem, 24. Juni (Palcor) Bombenattentat in Jerusalem Während der Nacht wurde auf die Wohnung des Chauffeurs Rabinowitz im Romema-Viertel in Jerusalem eine Bombe geschleudert, welche durch das l enster in das Schlaf- /immer fiel, ii! dem das Ehepaar Rabinowitz mit seinem fünfjährigen Kinde schlief. Die Bombe explodierte neben dem Bett; Rabinowitz kam mit einer leichten Verletzung au der Stirn davon, während seine Frau eine vorübergehende Gehör- Störung erlitt. Fine Wand und die Einrichtung von zwei Zimmern wurde beschädigt. Aktion gegen arabisches Dorf Fine Truppenabteiluiig aus Jerusalem führte in den Bergen um Hart uv eine Rekognoszierung aus, um die Terroristenbande, die in den letzten Tagen auf Hisenbalm/üge schoß, fest/uuehmen. Als mehrere Araber im Dorfe Deir Ahan der von den Soldaten vorgenommenen I laussuclumg Widerstand leisteten, feuerten diese Salven ab, wobei drei Araber verletzt und zwei getötet wurden. Von den Soldaten wurde niemand verletzt. Auf Beth-Alph a wurde während der Nacht ein Uebcrfall verübt, wobei ein Araber von einem englischen Polizisten erschossen wurde. Jerusalem, 24. Juni. (JTA.) Wauchope im Emek High Commissoner Sir Arthur W a uchopc hat sich im Flugzeug nach dem Emek begehen, und landete iu Afuleh, wo er mit Vertretern der jüdischen Kolonien im F.mek zusamincntraf. Die Kolonisten forderten die Verlegung der Regierungsämter von Nazareth nach Afuleh, Asphaltierung der Straßen nach Ginejar mul Nahalal und Entschädigung für die bei den Unnilieu erlittenen Verluste. Der High Commissioner erklärte, er habe die Aushebung weiterer jüdischer Hilfspolizisten genehmigt, und sprach sein Bedauern über die von den Kolonisten erlittenen Verluste aus. Urteile des Jaffaer Kreisgerichts Richter Copland, der Vorsitzende des Jaffaer Kreisgcrichts, hat die ersten Urteile gegen Teilnehmer an den Ausschreitungen, die Ende April stattfanden, gefällt. Ein Araber wurde wegen An/ümlens eines jüdischen Hauses zu fünf J a 11 r e n Z w a 11 g s a r h e i t verurteilt. Wegen Pltiuderung jüdischer Läden wurden fünf Araber zu ein bis zwei Jahren Gefängnis verurteilt. J e r u s a 1 e m, 25. Juni. (JTA.) Angriff auf Atarot — ein Siedler gefallen Bei einem Angriff auf die Siedlung Atarot ist einer der Gründer der Kolonie, der 40jährige Chajim Golow i c k 1, gefallen. Golowicki, der aus Polen nach Palästina eingewandert ist, hinterläßt eine Witwe und ein Injähriges Kind. Der Angriff auf Atarot begann um 10 Uhr abends und dauerte längere Zeit. Die Angreifer umgaben die Kolonie im Halbkreis und eröffnc'cn gleichzeitig aus einer Entfernung von kaum 100 Meiern das Feuer. Golowicki fiel hei der ersten Salve. Lieber eine halbe Stunde hielten die S’cdler die Angreifer im Schach, bis starke Abteilungen von Polizei und!Militär zum Entsatz, herankamen. Nach Ahwehr des Angriffs wurde die Umgebung der Kolonie von Militärpatrouillen abgesucht. Angriffe auf Verkehrsmittel Fine arabische Bamle griff einen Zug auf der Strecke Haifa ״Kulkilie au. Das I euer wurde von M׳!ir!r lind I icei'esflug/eugeii erwidert. \ o letzt wurde niemand. Audi eine Autokolonne wurde hei Kaikdic von bewafineten Arabern beschossen. Der Angriff wurde mit Unterstut/img von ITiig/etigcn abgeschlagen. Ein jüdischer A 11 t o h 1! s ist auf der Fahrt von jadsdmr nach Haifa durch die Animeiksamkeit des (Ihaufteur-• einer Katastrophe entgangen. I in Araber hatte eine Kiste 111 den Autobus gestellt und war gleich darauf verschwunden. Der < Ihaufieur otiiu-te die Kiste und entfernte aus ihr rechtzeitig zwei Bomben mit brennender Zündschnur. 1111 ,Maiidiich-Yiertcl von J a f f a wurde versucht, die alte Synagoge niederzubrennen. Der Brand konnte rechtzeitig gelöscht werden. In Jerusalem wurden Araber wegen Ausstreuens von Nageln und Steinewetfens verhaltet. Gegen einen luden iu Tißenas wurden Schüsse abgegeben. Fr blieb unverletzt, ln Hartuv wurde ein Araber leicht verwandet, der auf Anrufen nicht stellen geblieben war. Amtlieh wird hekamitgegeben, dall in Eju (iliarem eine arabische Kundgebung ruhig aufgelöst wurde, nachdem die Demonstranten der Polizei eine Petition an der. High Comniissioucr überreicht hatten. Bei S eds c!11׳ r a wurde ein englischer Korporal von arabischen Schützen leicht verwundet. In der vergangenen Nacht kam es zu Schießereien bei Bethlehem, Mekor Chajim und Newe J a a k o w. I i 11 Jude wurde hierbei leicht verletzt, Fs wird vermutet, daß noch weitere Araber gelötet oder verwundet wurden, als Truppen das Feuer auf einen Militäikraftwagen zwischen Safed und Ki.iereth erwiderten und als Polizei sich bei T u I k e r e m gegen Angreifer zur Wehr setzte. Auch bei Fvdda und Latnin wurden Schüsse abgegeben. 1/1 Beer Srlinva wurden drei, in Gaza eine Bombe geworfen. Erfolglos wurde versucht, den B a ii 11 ״ kör per bei Ras el Ajin, Kalkil.e und Ramie!! /u beschädigen. Die Aiitohusvcrbiuiliing zwischen lel-Awiw und den jüdäischei! Kolonien ist auf Anordnung der Regierung auf fünf Autobuskol-omieii täglich beschrankt worden. Aufruf der Regierung an die Araber Die Regit Hing laßt durch F I 11 g z e u g e einen Aufruf an die A r a 11 e r abweifen, in dem;!11 den (ieimmisiiin der Bevölkerung appelliert wird. Die Bevölkerung wird antgeforeiert, den unvernünftigen Streik abzubreeheit und die i errorakte cin/iistrllen. Koliektivstrafen Die laste der arabischen Doifer, über die eine Kollektivstrafe verhau״t wird, ist um weitere 1 if Ortschaften v e r m e 11 r t worden. Der Weizmann - Feisal-Vertrag Im ,,Haare/‘‘ vom 1k. 111 1 i Dt eine i nnall-angäbe eines Artikels aus der größten ag> pti-eiien Zeitung ״Muftain" über den 1־ cisal-W ei/man n-Vertrag enthalten. Ain.u Zahl, der Sachverständige für arabische Probleme der Zeitung, schreibt 11. a. folgendes: Wenn auch die I rage der i chiheit dieses Bricies bc'aht wird, so verpflichte! dieser Vertrag die Araber l’alästillas nicht, denn Emir Feisal hat diesen Vertrag unterschrieben, ohne sich mit den Arabern Palästinas zu beraten und ohne dall er die Zustimmung si iues Vaters, des Königs Hussein, den er hei der f■'mente vertreten hat, eingeholt hat. Dagegen ist die;Meinung König Husseins in der Frage l’alastillas bekannt. Fr widerset/te stell der Idee des Jüdischen Nationalheiins und hat es auch den Zionisten, die :111 Jahre 1<>23 versucht haben, während seines Besuches in Aman 1111t ihm zu einer Verständigung zu kommen, öffentlich gtsagt, nämlich daß die Araber die jaden freundlich begruben werde״, w enn sie zu ihnen wie alle Völker kommen werden und nicht, um eitlen jüdischen Staat zu gründen. Daher hat cs keinen Sinn, wenn die Zionisten sieh auf diesen Vertrag berufen. Sie müssen sich mit den Arabern Palästinas, die die Hemm dieses Landes sind, verständigen. Die Zionisten haben oft verlangt, daß die Araber die l!allour-l)ckiaratiou anerkennen sollen. Kein Araber in und außerhalb׳ Palästinas ist in der Dige, dies zu tun, denn diese Frklärung bedroht nicht nur die Araber Palästinas, sondern auch die arabische Halbinsel. Die letzten Ereignisse werdet! vielleicht die zionistisehen Führer überzeugen, daß die Idee des Nationalen Heims sich nicht durchführen läßt. Der Verfasser hofft zum Schluß, daß die Juden darauf verzichten werden und Palästina nicht mehr mit jüdischen Einwanderern überschwemmen und das Land den Arabern weg/unehmen versuchen. Sie müssen eine gemüß'gterc Politik führen und auf diese Weise zu einer direkten Verständigung mit den Arabern kommen. Dadurch werden sie ihre englischen Freunde aus der prekären Lage befreien und die jüdischen Siedlungen und Industrie-Unternehmungen aus der Gefahr bringen.