Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 50 (23.6.1936)
- Date
- 1936-06-23
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU / NR. 50, 23. JUNI 1936 Argentinien als Einwanderungsland Im Rahmen tler vom Hilfsverein der Juden in Deutschland getroffenen Vortragsveranstaltungen sprach Martha Well!über Argentinien. Sie erwies sich als gute Kennerin dieses Landes und schilderte cs zutreffend. Es berührte wohltuend, daß sie es nicht an Seitenblicken auf Gefahren fehlen ließ, denen die Siedler z. B. durch Dürre und Heuschreckenschaden ausgesetzt sind. So betonte sie auch, wie ungeheuer einsam der in Argentinien arbeitende Kolonist lebt und daß die oft doch recht dürftige Häuslichkeit ihm Ersatz für fast alle Kulturerrungcnschaften bieten muß. Dadurch bedeutet ihm die Lebensgefährtin eigentlich alles. Die Hörer zogen wohl von selbst den Schluß, daß nur sehr starke Naturen, insbesondere auch nur Männer, die mit einer ungewöhnlich gewandten und tapferen Ehefrau und tüchtigen Kindern gesegnet sind, es wagen dürfen, nach Argentinier! aufs Land zu gehen. Selbst wer die Möglichkeit hat, in der Hauptstadt Buenos Aires oder überhaupt in einer Stadt eine Existenz zu finden, wird auf Annehmlichkeiten, wie sie etwa das Halten einer Hausgehilfin bedeutet, oder auf den in Deutschland üblichen Wohnkomfort verzichten müssen. Es ist also eine vollständige Umstellung erforderlich. Soweit von einem jüdischen Leben in Argentinien gesprochen werden kann, suchte Erl. Weil! wenigstens die wichtigsten statistischen Angaben zu machen. Sic machte sich die Schätzung zu eigen, wonach im ganzen Lande heute etwa 260000 Juden, von denen 140 000 auf Buenos Aires entfallen, unter insgesamt 12 Millionen Einwohnern leben mögen. Die Rednerin bezog sich für die Leistung der iiidisehen Möbelarbeiter auf die in der ״Jüdischen Rundschau“ von Arthur Ruppin gebrachte Darstellung. Die beiden großten Oetreidehandlungcn des in erster Reihe auf die Getreideausfuhr angewiesenen Landes sind von Juden begründet worden. M. W. Palästina — Ein Vortrag von S. Tschertok Nach seiner Rückkehr aus Palästina hielt S. Tschertok vor einem großen Publikum in der Loge Kleiststraße einen äußerst fesselnden Vortrag unter dem Titel ״Zwischen Sicherheit und Freiheit“, in dem er in großen Zügen ein Bild von der Lage gab, so wie er sie im Lande miterlcbtc, und die Faktoren untersuchte, die für die Erkenntnis dieser Dinge ausschlaggebend sind. Herr Tschertok gab zunächst einen ausführlichen Bericht über die Entwicklung der Unruhen. Sehr eindrucksvoll war seine Darstellung der planmäßigen Steigerung der arabischen *Terrorakte von den einzelnen Ueberfällen a!1 bis zu den letzten Aktionen. Es sei klar, daß wir uns keinen Illusionen hingeben könnten über die Stärke, mit der die arabische Bewegung gegen uns kämpft. Die Führer dieser Bewegung haben einen Einfluß auf die Massen gewonnen, wie er früher unvorstellbar war. Man darf auch nicht übersehen, daß die arabische Bewegung in den letzten Monaten eine Reihe kleiner Prestigeerfoige errungen hat (z. B. die Unterdrückung des Namens Erez Israel im Radio). Ihr größter Erfolg aber war die Bildung des Obersten Arabischen Rates. Die Kraft der Streikbewegung sieht Tschertok in dem Bündnis des Mufti mit der Jugend begründet. Von Bedentung ist auch die materielle Kraft der Araber, in diesem Streik durehzuhahen, indem sie Streikgelder und Entschädigungen zahlen und sogar eine Hilfe für nicht einlösbarc Wechsel organisiert haben. Die Halt u n g der Juden ist äußerste Ruhe und Zurückhaltung. Wenn das wirtschaftliche Leben durch die Arbeit der Juden weitergeht, so ist damit bewiesen, daß Palästina kein ausschließlich arabisches Land mehr ist. Wenn es jetzt erlebt auch nicht immer sehr leicht ist, kaltes Blut zu bewahren, so ist doch für die Erreichung unserer Ziele kein anderer Weg möglich. ' Die englische Haltung ist durch ihre Vorsicht cliarakterisiert. fm ganzen können wir mit der Haltung der Regierung zufrieden sein. Freilich, so betonte der Redner, hätten gewisse untere englische Stellen es den Juden nicht immer leicht gemacht, das Vertrauen zur Regierung zu bewahren. Ausführlich ging dann Tschertok auf die Frage ein, ob die Kooperation der Juden mit den Engländern politisch richtig war, eine Frage, die er uneingeschränkt bejahte, da ein Zusammengehen mit der arabischen Nationaibewcgung ein Wechsel auf eine völlig unbestimmte Zukunft gewesen wäre und zu einer Illusionspolitik geführt hätte. Dem jüdisehen Volk aber sei der Vorwurf nicht zu ersparen, daß es die Chance in den 20 Jahren seit der Balfour-Dcklaration nicht ausgenutzt habe und sich um Palästina viel zu wenig bekümmert habe. Man könne nicht in Palästina eine Front aufrichten und ihr keine Unterstützungen Zufuhren; man könne nicht das Land ohne Mittel lassen. Und wenn mau frage, ob ein Unterschied zwisehen den Opfern in Palästina und in der (iolah bestehe, so müsse man antworten, daß die Opfer, die wir in Palästina bringen, sehr wohl ihren Sinn haben für spätere Geschlechter. Das jüdische Volk aber mul! auf die gegenwärtige Situation mit einer aulkrgewölmlichen Kraftanstrengung antworten und sich in Palästina aus eigener Kraft Sicherheit und Freiheit schaffen. Lebhafter Beifall dankte dem Redner für seine sehr instriiktiven Ausführungen. Der Vorsitzende der Veranstaltung, Dr. Michaelis, dankte Herrn Tschertok im Namen der Zuhörer. N. Elternabend des Jüdischen Lehrlings- und Jugendwohnheims Pankow. Das Heim hatte zu einem Elternabend geladen, der nach einjährigem Bestehen des vereinigten Jüdisehen Lehrlings- und Jugendwohnheims einen Ueberblick über die geleistete Arbeit geben sollte. Ein kurzer Rundgang orientierte über die Tätigkeit des Heims, in dem etwa 40 jüdische Jugendliche wohnen und zum Teil auch ausgebildet werden. Der Elternabend fand im Garten des Heims statt und erfüllte die Erwartungen, die man an die schöne, von Jugendlichen des Heims selbst hergestellte Einladung geknüpft hatte. Ein Sprechchor ,,Das jüdische Haus“ zeigte, daß die Jungen des Heims jüdische Probleme gut beherrschen und auch hebräische Lieder in großer Zahl kennen. Nach einer Pause wurde eine kleine Szene aus dem Leben des Heims ״Wir bereiten den Elternabend vor“ vorgeführt. Sie wirkte am lebendigsten, weil sie einen unmittelbaren Einblick in die Psychologie der Jungen gab. Den Schluß bildete ein Laienspiel, das in seiner beschwingten Fröhlichkeit recht t gut zu dem heißen Soinmerabend paßte. Als man spät '1 abends das Haus verließ, hatte man den Eindruck, daß hier eine den Erfordernissen der jüdischen Gegenwart entsprechende Erziehungsarbeit geleistet wirhd. P. E. Das Elternhilfswerk teilt mit: Die Vertreter der dem Eltcrnhilfswerk als Förderer angeschlossenen Organisationen haben beschlossen, im Kreis ihrer Mitglieder dafür einzutreten, daß dem Elternhilfswerk in seinem Bestreben der MäcliKten Freitag•: Klnder-Rnndscliau Förderung besonderer Begabung in der Jugend die zur Errcichung seines Zieles erforderliche finanzielle Hilfe zuteil wird. Hierzu werden sic die Einzelmitglicdschaft beim Elternhilfswerk unter ihren Mitgliedern aufs nachdrücklichste anregen und in ihren Mitteilungsblättern regelmäßig auf die Tätigkeit des Elternhilfswcrks hinweisen. Da die bestehenden zentralen Sammlungen in erster Linie der wirtschaftlichen und esundheitlichen Förderung dienen, ist die Förderung dieser elbsthilfeorganisation der Eltern zum besten des jüdischen Schulkindes geboten. Ankündigrungen Zionistische Veranstaltungen Der erste Vortrag von Dr. Siegfried Kanowitz findet am 23. Juni, 20.30 Uhr, in der Loge, Kleiststr. 10, statt. Dr. Kanowitz wird zu dem Fragenkreis Stellung nehmen, der heute in: Mittelpunkt des gesellschaftlichen und sozialen Lebens in Palästina sieht, zu den Fragen der sozialen Eingliederung der neuen Einwanderungswellen, der sozialen Fürsorge im weitesten Umtange und 7,u dem Problem des Cesellschaftsaufbaus überhaupt. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Jeden Donnerstag, 16.30 bis 19 Uhr, im Wizo-Heim, Wlttenbergpiatz 3a, Trcfipunkt der westlichen Gruppen. Teenachmittage, Vorträge. 25. Juni, Dr. Martha Werihelrners ״Muttergestalten der Bibel“. — Gruppe Nord und Ost: 23. Juni, 20.30 Uhr, Roscnthalcr Str. 44: Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Lilly Glaser. Gäste willkommen. •— Das Büro ist Montag bis Freitag von 9—15 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit Besuche und Tclcphonanrute zwccklqs. Dienstag, den 23. Juni 1936, 20.30 Uhr, Loganhaus, Klalststraße 10 DR. SIEGFRIED KANOWITZ (Tel-Aviv) Bsseitschamiche Probleme Palästinas im Uchte der Ereignisse Vom Werden einer neuen Gesellschaft BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Der Vortrag von Dr. Spiro über die ärztliche Ailxit des Palästinaamts in der Aerztegesellsehaft für Palästina der B/.V. wird wegen des gleichzeitig stattiindenden Vortrages von Dr. Kanowitz verlegt. Der neue Termin wird noch bekanntgegeben. Misrachi. Am 23. Juni, 20.45 Uhr, Vortrag Rahh. I. Bloch, B. Bender in der Svnagoge Friedman, Stieror. 21. ״Die Wiedergeburt der Keligiositiil in F.rez Krad“. Junggruppen der BZV. Nesohcf-Alijah. 27. Juni, 21 Uhr, üranien- Straße 170. Hebräisches Bibel-Seminar unter Leitung von 1)1. (211. Korodianski. .Sonnabend-, 19 Uhr, Heim, K.mt-tr. 54. Neue Teilnehmer können aufgenonimcn werden. Au-kmm: Kult 111 abteiluiig der B/.V., Meineke- Straße 10. Lehrküche auf Palästina-Herden. Tn Palästina gibt es keine Gas-, Holz- und Kohlefcuerung. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, sind praktische Korhiilmngcn auf verschiedenen Systemen eingerichtet worden. Vorträge über moderne Ernährung lehre und Diätküche“ unter besonderer Berti׳ ksiehtignng der palästinensischen Verhältnisse, mit teilweise praktischen Hebungen, ergänzen den Unterrieh! der ״Lehrkik-hc auf Palästina-Herden“. Der Unkostenbeitrag beträgt für die ״Lehrküche auf Palästina-Herden“ (sechs Stunden) RM. 3.—, für die ״Ernährung lehre und Diätküche“ (zehn Stunden) RM. 10, —. Anmeldungen bet der Kursleiterin Henriette Albach, in der llau.-frnucn-Spree hstunde. .Montag 16—18 Uhr, Trautenaustr. 8, Ghs. links, 1 Tr. (II 7 2528). Voranzeigen Jüdisches Lehrhaus (Sekretariat: W 50, Marburgcr Str. 5/III; B 4, 5587). Somlervcran-taitung am 28. Juni, Besichtigung des Lehrguts Neuendorf; Fährverbindung: Stadthzw. Vorortbahn bis Fürstenwalde- Spree, von dort Kleinbahn hu Nntiumloif-ikuhholz. Treffpunkt: 10.36 Uhr, Bahnhof FuMumvaMc. (Ah Zoo: 9 Uhr, ab Alexandcrplatz: 9.13 t:hr. FikiitT unu!uh׳m.) Anmeldung in» Svkrefariat, 10—13 Uhr und 16 -18 Uhr ci hmleilu'h. -״\\ ׳iי^c11^<'l1af11 irlM* Arbeitsgemrinsthafi: (Gerhardt Xuijmann: ..!du <1 io Zukunft der jikiud1«׳n Familie“, am 25. Juni, 20.30 I hr, Jud. (Tib, Joarhimsthaler Str. 13, Vdhs. III. Einmaliger Tanzabend Else Dublon. Für die aus Amerika zurückgekehrte Tänr׳tin hl-.־ Uu’Uin \t1׳an-‘aiie1 diu Küiu!lt-1 hiiic am 2. Juli, 20.15!dir. im S; humann ׳.!;י־' ־!, I ai!zowstr. 76, einen Tanzabend, nach dem die 'ranzet in t iae mm׳׳ AudandOoninee uniriit. Unter Leitung von F.iiM Kwald Ur!u•!! -,nidt das Orchester der Künstlerhilfe Welke von Mozart, Ulu׳’, und!hm•!. Am Fhigei: Rudi Lehmann. Ludwig Fuldas Lustspiel ״Die Jugendfreunde“ wird am 2. Juli m das Repertoire des Ku!turhund-1‘h< aters aufgenomtnen. Regie. Ernst Rosenbaum (Raden), Bühnenbild und Kostüme: Heinz Gondel!. In Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Dienst*; BZV.Heim, Oberschoneweide, Wilhelminenhofitr. 1 Oberspree 23. Juni, 20,30 Uhr, Was lehren uns die Ereignisse in Palästina? — Vorführung der Palästinamonatsschau Dienstag 23. Juni, 20.30 Uhr, Dienstag 23. Juni, 20J0 Uhr, Pankow, Mühlenstr. 77 Pankow Walter Schwarz: Was lehren uns die Ereignisse in Palä• stina? — Vorführung der Palästinamonatsschau._ BZV.Heim Neukölln, ISyerstr. 6 Het mannplatz Erwin Pollakt Das Werden des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina (mit Schailplatten, Rezitationen und Lichtbildern). Es liest Werner Bukofzer Mittwoch Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Hansa 24. Juni, 20.30Uhr, Eva Stern: Unsere Jagend in Palästina (Von der Arbeit der Jugend-Alijah) Mittwoch 24. Juni, 20.30 Uhr, Spai Mit! itgliederveraammlung Spandau Mittwoch BZV.Heim, Kanlstr. 54 Wettend 21 Juni, 20.30 Uhr, Dr. Franz Moser: Kindheit Im Exil (zu ShmaryoLevins Buch). Vorführung der Palästinamonatsschau_ Donnerstag BZV-Heim, Kantslr. 54 ffalensee 25. Juni, 20.30 Uhr, Erwin Pollakt Das Werden des jüdischen Aufbauwerkes ln Palästina (mit Schailplatten, Rezitationen und Lichtbildern), Es liest Werner Bukofzer Donnerstag 25. Juni, 20.30 Uhr, Donnerstag 25, Juni, 20JO Uhr, Donnerstag 25. Juni, ag 2030 Uhr, BZV.Heim, Brfickenstr. 9 Sudost Arthur Heilbrunn: Die landwirtschaftlichen Siedlungen und die Ereignisse_ C«f< Wittelsbach, Bayerischer PL 2 Kaiserptat* Dr. Eva Lübeck: Die jüdische arbeitende Frau in Palästina Weißensee, Berliner Alle« 234 Weißensee Edgar Weiß: Der Zionismus Im Galuth als geiatige Erneuerung der Judenhelt Donnerstag 25. nnerstag Juni, 25.30 Uhr. Landsberger Str. 87 Chug imri Friedrichshain Schächter: Jüdische Geschichte — Sslchah Donnerstag 25■ Juni, stag i, 20.30 Uhr, BZV-Heim Neukölln, Jigeratr. 6 Chug imri Hermannptalz Es sprechen: Dr. Broacr, Einhorn Sonnabend 27■ Juni. 21.15 Uhr, BZV-Heim, Rosenthaler Str. 44 Chug imri Zentrum Sonnabend BZV-Heim. Kantstr. 54 27. Juni» 21.15 Uhr, Paläatinamonatsachau. Hcbr. Begleitvortrag: Pr. Ch. Borodianaki Montar 29. Juni, 2030 Uhr, Musikersale, Kaiser-Wilhelm-Str. 31 Theater-Abend, s. Anzeige Koltambteilang Zentrum amm Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbundes Berlin m₪m Einzig• Vorstellung im Theater in der Kommandantenstraße 57 Sonnabend, den 27. «ItllM 1936! 9'־! Uhr ״Me44׳ DUetttei - bitte \J0b$cUu$" Revue in 18 Bildern von Willy Rosen und Max Ehrlich mit Max Ehrlich und dem Premieren-Ensemble Karten 1—3 RM. Voruerhaw/ Aschaffenburcer Straße 18. Poöfielauer, Mrschftld. Boss, Kedem, JJhiio Veilag. Theater CA 7 Dönhoff 3116) Eintritt auch für Nichtmitgliedr-r des Kulturbundes mit Reichsverbnndskßrte (an der Abendkasse). — Einlaß nur mit dieser oder Ku!torbundkarte. Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbundes ■ Künstlerische Leitung: M1X Ehrlich Cüf6 Leon (Dachgarten), Kurfür&temlamrn 155 - Beginn 8^2 Uhr pünktlich Die unwiderruflich letzten Vorstellungen Der große Erfolg: Jtfeine Schwester undjeh OiensHg 23 Juni Musik. Spiel v. Barr, Vemeuil u. Benatzky. Regie: H. Buxbaum it Max Ehrlich, Liselotte Cohn (Rsim), C. H. JifM u. Mittwoch 24 Juni Der Vorverkauf (j 7 4229) hat begonnen. Einlaß nur mit Kulturbund־ oder R.-Karte ■,Gastspiel des Jüdischen Kulturbundes Hamburg■■ Treffpunkt der westlichen Gruppen der FAP (Frauenarbeitsgemeinschaft für Pallstine) im Wizo-Heim, Wittenbergpl. 3 a1* Teenachmittage / Geselliges Beisammensein / Vorträge jeden Donnerstag, 16.30 Uhr Gäste sind willkommen Am 25. Juni: Dr. Martha Werthaimar Muttergestalten der Bibel Ifidlsdie Familien• Anzeigen gehören In die lOdlfche Randfctiaa Pianos Radio KurfUrstendamm 20S / J1 Bism. 3718 Neu übernommen Ungar. - Wiener ־ Speisehous Grolmeeiatraße 42 (Nahe Kurfürstendamm) (früher J, Spielminn) Anerkannt gute Küche Mäßige Prei»e Rudolf tSoldmooH THEATERABEND STUDIO DES SEZIRKS ERIEDRICHSHAIM Montag, den 29. Juni. 20.30 Uhr, Musikers*!*, K*iser-Wi)he1m»Str. 31 ■Dybuk“ Auszüge aus dem Drama von An-aki ״Im Nieder” Humoristische Revue jüdischer Volkslieder Einstudierung: M. Salcmamn / Leitung: J, Haabenetodk Karten zu 50 und 75 Rpf. im Vorverkauf bei Salles, Grenadierstr. 30; Adlenrtein Alte Schonhauser Str. 3; Frischmarm, Kastanienallee 87; Rubin Mai«, Pestalozziftr 15 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG BEZIRK ZENTRUM עברית לכל איש HEBRKISCH EUR JEDERMANN Lehrgang 1: RM £■40 Lehrgang 2: RM!■SO Zu bezieh, durch d. Buchhand, od. gegenVoreinsend. zuzügl. je 15 Rpf. Porto direkt beim Varlag *lOdlseh• Rundschau, o. m.b. H., Benin w1s, Meinekastr. 10