Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 49 (19.6.1936)
- Date
- 1936-06-19
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU / NR. 4V, TV. JUNI 1736 Vorträge und Konzerte Jüdisches Mädchen als Tischler Eine jüdische Tischlerwerkstatt im Südwesten Berlins. Unter den Gesellen und Lehrlingen entdeckte ich plötzlich — ein Mädchen! Es steht an der Hobelbank und arbeitet mit sicheren, kräftigen Händen. Ich bin sehr erstaunt: Ein tischlerndes Mädchen? Ich beginne ein Gesprach; ״Was tun Sie denn hier? Sind Sie etwa auch Tischlerlchrling?“ — ״Nein, das habe ich schon hinter mir. Jetzt bin ich Geselle.“ Mein Erstaunen wächst. ״Mit einem richtigen Gescllcnbrief?“ — ״Ja, sicher, sonst könnte ich doch nicht als Geselle arbeiten. Ich mußte ein Gesellenstück anfertigen und die Prüfung ablegen, wie jeder andere Tischler auch.“ ״Können Sie denn das aushalten, den ganzen Tag an der Hobelbank 7.u stehen, und was sagen Ihre Kollegen zu dem weibliehen Tischler?“ — ״Nun, an die körperlichen Anstrengungen habe ich mich bald gewöhnt; das war nicht so schlimm. Allerdings muß man für diesen Beruf, besonders als Mädchen, schon kräftig sein. Meine Leistungen sind nicht schlechter als die meiner Kollegen und deshalb erkennen sie mich auch voll an und vertragen tun wir uns hier alle ausgezeichnet.“ — ״Was können Sie denn alles bauen?“ — ״Nun, jedes Möbelstück. Allerdings ergibt ja erst die längere Praxis größere Schnelligkeit und Fertigkeit.“ Ich hätte gern noch viel gefragt, aber ich mochte die Geduld des tüchtigen Mädchens nicht zu lange erproben. Sic beruhigt mich. ״Sic sind nicht der erste, der erstaunt ist. Fast jeder, der in die Werkstatt kommt, möchte ganz genau ertahren, wie ich arbeite, was ich arbeite, ob ich wirklich mit der großen Säge fertig werde und noch tausend anderes mehr.“ — ״Und nun möchte ich nur noch wissen, was Sie weiter machen wollen, wollen Sie in dieser Werkstatt bleiben oder vielleicht auch selbständig arbeiten?“ ״Ich werde noch einige Zeit hier bleiben, um mich fachlich weiterzubilden und dann will ich nach Palästina.“ Ein weiblicher, jüdischer Tischler. Dieses Mädchen gehört zu dem tatkräftigen neuen Geschlecht, das wir für den Aufbau unseres Landes brauchen. 0• R• Hebräische Trauerfeier für Nahum Sokolow Am vergangenen Sonnabend, dem 30. Tage nach dem Tode von Sokolow, veranstaltete die Kulturabteilung der BZV. eine Trauerfeier in hebräischer Sprache, 7.11 der sich viele Ztihörer eingefunden hatten. Dr. Borodianski, der erste Redner, ging von persönlichen Erinnerungen aus, die ihn mit dem verstorbenen verbanden. Er umriß Stationen der geistigen Entwicklung Sokolows von der Jeschiwa über die europäische Kultur zur Erkenntnis der Judenfrage. Sokolow war einer der wenigen, der die verschiedenen Komponenten seiner Entwicklung und Herkunft 7.11 einer neuen Einheit verarbeitete. Es ist erstaunlieh, wie in einem Menschenleben so verschiedene schöpferischen Kräfte und Faktoren wirken konnten. Er war nicht nur ein Politiker und Wissenschaftler großen Formats, son- I dfirn auch ein Hebraist, der der. Sprache und Kultur neuen Antrieb gab. Dr. Kaie ko wies auf die Tatsache hin, daß es charaktcristisch für Sokolow wäre, daß er weder begeisterte An-!länger noch fanatische Feinde hatte. Wer seiner Politik nicht immer folgen konnte, den führte er zu den Quellen der jüdischen Kultur, und wer nicht Hebräisch arbeiten wollte, den überzeugte er durch seine Journalistik, der er neue Forinen wies. Die gesamte jüdische Oeffentlichkeit beklagte seinen Tod. Als letzter sprach Dr. M. P i n e s, auch er mit dem Verstorbenen durch persönliche Erinnerungen verbunden. In markanten, blitzartigen Charakterisierungen umriß er noch einmal das Bild Sokolows, der bis zu seinem letzten Tage jung geblieben war. Nach dem Tode von Perez habe Sokolow einmal gesagt, sein Leben gleiche einem unvollendeten Hymnus. Dieses Wort gelte aucli für ihn. Jakob und Laban. In der Monfagsreihe des Jüdisehen Lehr Hauses über ״Gestalten der Bibel“ sprach am 15. Juni Dr. Max N u ß ba 11 m über Jakob und Laban. Er zeigte an Hand der Quellen, wie die jüdische Tradition bestrebt ist, die Gestalt des Laban in möglichst negativer Weise aufzufassen, während Jakob besonders in späterer Zeit immer mehr idealisiert wird. Von besonderem Interesse waren die Darlegungen über den gegenwärtigen Stand der Forschung, über die historische und mvthologische Bedeutung der Erzväter. ׳ -nn. Bar Mizwah-Termine Am 20. Juni (30. Siwan): Heinz. <’. c r i c 111 e r. Sohn von l’aul Gericht er, Chart״ Grolmanst r. 17. — Woltgang Jacob, Satin von Heinrich Jacob, N 4, l'li.m- ■ ■ 109 .׳׳. — Am 27. Juni (7. lammu״): Sicgbcrt Veil, Sohn von Adolf Veit, Berlin W, Kuriiirstcndamin 22. Von Dvbuk zum ״Dybuk“. Im Kulturbund sprach Dr. Bor o d i a n s k i über A n s k i und sein Werk. Er ging davon aus, daß cs noch keine Biographie Anskis gäbe (außer den sparsamen Mitteilungen in der Einleitung zur deutschen Dybuk-Ausgabe), daß aber gerade dieses bekannteste jüdisehe Drama nicht ohne AnsKis Biographie verständlich sei. Dr. Rorodianski füllte diese Lücke aus durch Einführung in die geistige Entwicklung des Dichters. Nach religiöser Er- Ziehung im Glieder bildete sich Anski heimlich im weltlichen Sinne fort, lernte Russisch und auch, um selbständig zu werden, ein Handwerk und verließ danach zu langjährigen Wanderfahrten die Heimatstadt Witebsk und seine jüdische Welf; er wurde ein russischer Voiksdichter. Aber gerade über die slawische Volksdichtung fand Anski während seines Ausländsaufenthaltes den Weg zur jüdischen Volkskunst und Volksdichtung. Und nach seiner Rückkehr nach Wilna schuf er jüdische Volksnovellen aus der chassidischen Welt der kleinen jüdischen Städte, wie er vorher russische Volkswclt geschildert hatte. Nach einem satirischen Epos Asmodei sammelte er mit einer Gruppe der ethnographischen Gesellschaft Dienstag, den 23. Juni 1936, 20.30 Uhr, Logenhaus, Kleiststraße 10 DR. SIEGFRIED KANOWITZ (Tel-Aviv) aeseiischam. Probleme Palästinas im Uchte der Ereignisse Geaellschattsstruktur Das Völkergemiach . Orlentausche und aschkanasiech* Juden Zwischen Jaffa und Tel-Aviv - Hinter den Mauern der ANetadt . Das Tei-Aviver Flüchtlingeproblem Soziale Fürsorge und Eingliederung •Medizinische und sanitäre Versorgung- Vom Werden einer neuen Gesellschaft BERLINER Z ONISTISCHE VEREINIGUNG iüdische Legenden und Sprüche und Volkslieder und gab eigene Sammlungen dieser Legenden heraus. Die Eindrücke und Erlebnisse während der Sammlungsarbcit formten sich in seinem Geist zu jenem lebendigen Bild jüdischer Wirklichkeit, wie es sich gemischt aus Traum und Leben, Erinnerung und Sagen aus Midrasch und Volkslegende und aus den rabbinischen Legenden sowohl im Dybuk widcrspiegelt, wie in der gesamten ostjüdischen Dichtung. Anski fand eine Synfliese zwischen der russischen Volkswelt und der hebräischjiddischen Volksüberlieferung, die beide gleichberechtigt nebeneinander bestehen, doch Anskis Weg wollte in seinen Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgemeinschaft tür Palästina. Jeden Donnerstag, 16.30 bis 19 Uhr, im Wiro-Hcim, Wittenbcrgplatz 3a, Treffpunkt der westlichen Gruppen. Teeiiachmlttage, Vorträge. 25. Juni, Dr. Martha Werthelmer: ״MOttergcstalten der Bibel". — Gruppe Nord und Ost: 23. Juni, 20.30 Uhr, Roscnthalcr Sir. 44: Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Lilly Glaser, (!äste willkommen. — Das Büro ist Montag bi» Freitag von 9—15 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit Besuche und Tclephonaprufc zwecklos. Misrachi. Am 23. Juni, 20.45 Uhr, Vortrag Raub. I. Broch, B. Bender in der Synagoge Friedenau, Stier.str. 21, ״Die Wiedergeburt der Religiosität in Erez Israel“. Junggruppen der BZV. Neschef-Aüjah. 27. Juni, 21 Uhr, üranien- Straße 170. Der Oneg Schabbat der Gruppe Barbarossaplatz, der am 20. Juni in der Klebisfraße stattlinden sollte, wird verlegt. Der neue Termin wird noch bekanntgegeben. Hebräisches Bibel-Seminar unter Leitung von Dr. (7h. Borodianski. Sonnabends, 19 Uhr, Heim, Kantstr. 54. Neue Teilnehmer können aufgenommen werden. Auskunft: KuliuiabUilung der BZV., Meincke- Straße 10. Lehrkiiche auf Palästina-Herden. In Palästina gibt es keine Gas-. Holz- und Koldcfeucrung. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, sind praktische Koelitibungen auf verschiedenen Systemen eingerichtet worden. Vorträge über moderne ״Ernährungslehre und Diätküche“ unter besonderer Berücksichtigung der palästinensischen Verhältnisse, mit teilweise praktischen Uebungcn, ergänzen den Unterrieht der ״Lehrkiiche auf Palästina-Herden“. Der Unkostenbeitrag beträgt fiir die ״Lchrküche auf Palästina-Herden“ (sechs Stunden) letzten Jahren nachholen, was er in 25 Jahren im Dienst anderer Kulturen und Völker versäumt hafte, und er schrieb deshalb seinen ״Rückweg“ als Vermächtnis für die jüdische Jugend der Zukunft auf. R. M. Bernhard Shaws ״Jungfrau von Orleans“. Im Rahmen der Vortragsfolge: ״Das religiöse Drama der netten Zeit“ sprach Julius Bab im Kulturbund über Bernhard Shaws ״Jungfrau von Orleans". Er zog auch neben Voltaires Pncellc Schillers Werk und den ״J11ngfran“-Roman von Anatol France zur Betrachtung heran. Besonders interessant war die Charakterisierting der Unterschiede der beiden gegensätzlichen Völker Englands; Shaw ist als Irländer Angehöriger eines Volkes, das jahrhundertelang als Gegenstand einer fremden Verwaltung sich das selbständige Handeln abgewöhnt hat und statt dessen zu einem Volk der Träumer und Spötter geworden ist, während dagegen die Engländer sich durch ihren Tatsachensinn die Welt unterwerfen konnten. Wer sieht in dieser Charakterisierung der Irländer nicht die Achnlichkeit mit dem Schicksal der Juden? Als Irländer 11ml als Träumer Stiche Shaw als wahren Sinn der Welt das Ziel hinzustellen, daß man zu einem vernünftigen Zweck gebraucht wird. In diese Shawsche Grundhaltung ordnet sich das Drama der heiligen . Johanna ein. Bab charakterisier( es als Tragödie des Genies. R. M. Konzerte der Woche. Vier Musiker bereiteten uns (zugnnsfen notleidender Aerzle) einen Abend von seltener Qualität. Susanne Löwen st ein gelang eine überaus zarte und innige Wiedergabe von Schumanns Fnutenliehe. Sie ist dieser sehr icldxdonten und persönlichen Musik ganz nahe und kennt daher nicht die Gefahr, eitlem Ueherschwang zu erliegen. Wir, die wir heute den Anschluß an die ״starre" Musik des Mittelalters wiedergefunden haben, sind darin besonders empfindlieh und besonders beglückt über eine gefühlsmäßige Balance, die dann eben objektive Interpretation heißt. Dr. Hans Cohn war ein sehr musikalischer Begleiter. Zu den prachtvollen Spielern Boris lind Josef S c h w a r z — beide umgeben von der Atmosphäre einer alten, vornehmen Kultur gesellte sich der vorzügliche Cellist Godfried Z c e 1 a n d e r. Ls gab ein kritiklos schönes Musizieren von Beethovens op. 70 Nr. 1 und Tschaikowskys A-ntoll-Trio. — Im kleinen Kreise sang ein junger Bariton, Max R a p 11 a c I, der aus der Schule Else Cohn geh. Praußnitz kommt. Eine sehr gesunde und ergiebige Begabung — eine große itnji tragfähige Stimme. Er weiß, daß sein Forte klingt, und er legt deswegen seine Musik auf männlichen und breiten Gang an, was mit dieser Ausschließlichkeit nicht gerechtfertigt ist. Sein Piano bedarf entschieden noch der Stütze. Bei weiterer ,Schulung müßten aus diesem Material gewiß noch Nuancen zarterer Art zu entwickeln sein. Er zeigte sein Können an Liedern von Schubert, Schumann, Wolf, an Arien von Verdi, Thomas, Rossini. Am Flügel: Willi Cohn. Dr. H. N. RM. 3—, für die ״Krnälirung.delire und Diätküche“ (zehn Stunden) RM. 10.—■. Anmeldungen bei der Kurskittrin [jeiirieile Albacit, in der Ilau-frauen-Spir. hstimde. Montag 16—18 Uhr, Trauti'nuistr. 8, Ghs. links, 1 Tr.' (II 7 2528). Voranzeigen Jüdisches Lehrhaus (S ׳ekretariat: \V 50. Matbnrgrr Sir. 5/1II; n 4, 5587). Manfred Sw.iu rü'hv: ,.(יי und seine B!mU .22 ,־־־ hmi, 20.30 \ hr, A11U. jhuuh imohalur S ■ 'r. 13. Wmmv h itt 1״ ht- A« bfitNgemein^ 11,n! : < iriL.i!!!■ t N. um,,!!! 'm die ZuI.hihi י r |1,.l ׳ 1!; ivlit u Familie'‘, 25. Juni, 20,30 Uhr, hu lUehei Klub, |oa«!lima!,:11,1 S! r. 13. Vdhs. m. Somit M wi .m-1 <11; u iu 4: 23. Juni.!Um'hbm 11'' (K- Fuhr- }Mit Nmundo! t. F.di! \ ■vi \ »i 1 h i11 n׳_}: Smd! -!!zw. Vu!n! iUihj ״K י:»'[ '1!;denwaide (Spree), von d oii Kleinb. ilm bb .Wm iidm! Hu. hl«« 1׳/.. '1'tehpunkt: 1.0.3() Uhr. 11.,1 miiol Fm unu.dde. (Ai! /■>.,!.( ,.«Ifl',1 :) Uhu uh AluXanderjdulz 9.13 Uh!; Filn um-m Vm ו־.׳. «׳ Ah!1u׳!dunim Sekretariat erlmdur ’Uh (10 1 und 15 ’ 18 U1.1). Die Revue der Kleinkunstbühne und in eihur eiiim.tl ly«'״ Si mdei - vordclhinu u iederludt. Di«• Amt iihtmi^ ti!n). t mit 27. J״hi. 21.15 Uhr, im The;!fer Komm.!111.) ׳!!: r!!-(!. 57 •si.tff. Vereinigung jüdischer Frau-n Gr oß-B r! i ns (< 1 ־ m; >i י v \5 rß.1:1 1 15 r!m <11'־; judiM.־h! u Frau! n\> uii׳!«■-.). An * 24. jdm, b, ldH._n ״ R«.׳-t. uimü: PieheUwerdei bei Rau k«i1-׳■ K״lli is lit'luv Ph i -.1n1mrn-.t׳i11 Familien-Nachrichten Herr Ufto J;1 c o b i, ('ha!Ionenbu!g, Kan! 5 .׳(׳g, bum-lu am 20. Juni ticu 80. (U׳ü.nl0a^. Herr T.orcnz M :1 t! h i a >, lianiviie Sn. 3, bu-tdil am 21. Juni den 90. Geburtstag. Frau Grete S e h r c i m a 11 n, /,ehkmdui f, RtilimT Str. 76 11, Uuing ihren 70. Geburtstag. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Sonnabend BZV-Heim, Rosentbaler Str. 44 Chug iwri Zentrvm 20. Juni, 21.30 Uhr, Fl» spricht- Pr. Mordccha) Ehrenkran« Sonnabend Konditorei Hansa. Flensburger Str. 19 Chag iwri Hanta 2a Juni, 21.15 Uhr. _ Sonnabend BZV-Heim, Kantstr. 54 Gruppe Savignyplatt 2a Juni, 21.15 Uhr, Dr. Werner Levie; Künstlerisches Leben in Palästina. _ Siehe Anzeige. Dienstag BZV-Heim, Oberschoneweide, Wilhelminenhofstr. 1 Oberspree 23, Juni, 2030 Uhr PaUstina im Lichtbild_ Dienstag Pankow, Muhlenstr. 77 Pankow 7X Juni, 20.30 Uhr, Walter Schwarz s Waa lehren »na die Ereignisse in Paligtina? — Vorführung der Pallatinamonatnschau, Dienstag- BZV-Heim Neukölln, Jigerstr. 6 Hermannplatt 23. Juni, 20.30 Uhr, Erwin Pollakt Das Werden de« jüdischen Aufbauwerkes In Palästina (mit Schallplatten, Rezitationen und Lichtbildern). _Es liest Werner Bnkofzer Mittwoch Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Hanta 24. Juni, 20.30 Uhr, Era Stern! Unsere Jugend in Palästina (Von der Arbeit _ der Jugend-AUjah) Mittwoch Spandau, Lindenufer 12 •Spandau 24 Juni, 20.30 Uhr, Mitgliederreraammlung Mittwoch BZV-Heim, Kantstr. 54 * Wettend 24 Juni, 2030 Uhr, Dr, Franz Moser t Kindheit Im Exil (ms Shmarye Levins Buch). Vorführung der Pallatlnamonatsschau Sonnabend, den 20. Juni 1930, 21.15, BZV-Heim, KanftlraBi 54 DR. WERNER LEVIE Generalsekretär des Reichsverbandts Jüdischen Kulturbünde ״KOnsiieriscnes Leben in Palästina“ BERUNER ZIONISTISCHE VEREINI0UN6 Btxlrk Charlottsnburg — Grupps Savlgnyplstz Soeben erKhienea: H. FRUMKIN KRISE IN PALÄSTINA? Tatsachen und Perspektiven der Palästinawirtschaft auf Brund der Ergebnisse von 1932 bis 1935 ..Ein* grundi«ßrnd« Untrrsuchun# der poMstinenst^hrr, WirUthaf U lag*, Jim Struktur und Erfordern!««!, atu der Feder des, maßge&md«« Seehverständiftn der Histadruth HECHALUZ-VERLAG Prei. rm 1.- Donnerstag BZV-Heim, Brüdcenstr. 9 Südost 25, junt, 20.30 Uhr, Arthur Hellbraun 1 Die landwirtschaftliche«* Siedlungen und die Ereignisse ‘ Donnerstag 5ר. futii. 2030 Uhr Cafe WHtelahach, Bayerischer PL 2 Kaittrplaft Dr. Eva Lübeck! Die jüdische arbeitende Freu In Palästina Zu beziehe«! durch Jede jüdische Buchhandlung oder direkt vom Hethslsi• Varia!, Berlin W15, Melaekentrefte 10, gegen Voreinsendung (tutäglich 15 Rpf. Porto) auf Postscheckkonto Heenaluz, Deutscher Landesverband, Varlagflahtellnag, Berlin Nr. 177 513, oder gegen Nachnahme. THEATER-ABEND OBS STUDIO DES BEZIRKS FRIEDRICHS HAIN Montag, den 29. Juni: 20.30 Uhr, Musikersale, Kaiser-Wilhelm-Straß« .DybukM Auszüge aus dem Drama von An ־ sk; •Im Cheder" Humoristische Revue jüdischer Volkslieder Einstudierung: M. Salzmann / Leitung; J, Haubenstock Karten zu RM —,50 u. —75,־ im Vorverkauf bei Salles: Grcnadierstr. 30; Adlerstein, Alte Schönhauser Str. 3; Frischmann, Kastanienallee 87; Rubin Mas», Pestaiozxistr 15 IERUNER ZIONISTISCHE VIREINiaUNO BEZIRK ZENTRUM Mittwoch, 24. Jur»l, 20.30 Uhr, Hackeschar Hof, Ro..n<h*t.r str.«c 41 S.TSCHERTOK Zwischen Sicherheit u. Freiheit Bilanz einer Pallstinareise BERUNER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Bezirk Zentrum-Nord