Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 46 (9.6.1936)
- Date
- 1936-06-09
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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jüdische Rundschau m. 46,9. juni 1936 *3mm B Zur Lage in Palästina In einer sehr gut besuchten Kundgebung des Bezirks Zentrum-Nord der BZY. am <>. Juni in den Berolina-Festsiilen sprachen Amtsgcnclusrat a. I), Kurt Tuchler und Dr. Michael T raub zur läge in Palästina. Herr Tuchler legte dar, dal! der (irmid zu den gegenwärtigen Unruhen keineswegs atissclilielilieh in wirtschaftlichen Ursachen gesehen werden könne, sondern dal! die Araber sich gegen die steigende jüdische liinwandcrting stemmen. Die Folgerung fiir uns aus dieser Tatsache mul! sein, dal! wir in Palästina immer stärker werden, damit man uns ais gleichwertige Verhandlungspartner anerkennt. Die Haltung der Regierung ist zwa.r in ihrer Langmut gegenüber den Terrorakten befremdlich; erfreulich ist das resthalten Finglands am Mandat wie auch die Konzession zur Lrrichtung des Tel-Awiwcr Hafens. Lrfretilich ist auch die Haltung des Jiselmw, der in diesen Tagen seine innere Kraft bewährt hat. Die Reaktion der Jmlenheit der Welt auf die Ereignisse ist im allgemeinen sehr positiv. Zwar gibt es einzelne Defaitisten, die auf die ״Gefährlichkeit“ Palästinas hitnveisen und Leute, die eine Auswanderung nach anderen Ländern empfehlen; aber im ganzen fühlt doch heute jeder Jude die Notwendigkeit, sich in da■- zionistische (iesamtwerk einzuordnen. 1 )er Redner richtete darum an alle den Appell, sich zum zionistischen Werke zu bekennen und durch Fehltritt in die Organisation die leitenden Männer in ihrer schweren Arbeit zu staikeil. 111 einer u ii k;1n;י\olicn und vielfach durch Beifall unterbrochcfien Rede setzte siel! Dr Michael Trauh mit der wirtschaftlichen Bedeutung der jüdischen Einwanderung auseinander und /cigie, nt wekbem Malle die Araber von den Juden Vorteil gehabt haben, sowohl 111 der Möglichkeit, ihre Landwirtschaft zu verbessern als auch ihren Atisatzmarkt zu erweitern. Dir /uw anilcmug von Arabern in die jüdischen Zcnti eil Palästinas beseelst die Richtigkeit dieser I finge. Die Juden ־und :11 I'.il.i .1:11:1 die (lebenden lind nicht II ie Nehmenden. Die Woi U'inm-r der Araber, die keineswegs 71t identifi/n raai .sind mit der licsamthcit der arabischen Masse, haben ihre bekannten politischen Eorderimgcn aufgestellt und glauben, durch < n-walt zum Ziele zu gelangen. III du -cm /usammciihaiu; erörterte I >r. Traub die (irunde der jüdischen Ablehnung des 1 rgislative (ioimcil und wies auch das arabische A r g u m c 11 t v o n 11 e r V e r t r e i b u n g v o m B o d e 11 / u r 11 e k. ilesseit siebenter Feil heilte noch in der I fand vm 11(1 arabischen (irobgrimdbesit/crn ist. Der Redner brachte ferner Beispiele für die Vertreibung von /Arabern durch arabische i aiulbesit/er. Line Stockung der jüdischen Linwantierung wurde zweifellos das Land um Jahrzehnte wirtschaftlich /tirtickw erfen. Wir lassen uns in unserem friedlichen Willen nicht beirren; aber wir werden andererseits stets bereit sein, unsere Rechte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Wir haben ein unabweisbares Recht auf Palästina, das vor allem auf der Lage der Juden in der Weh beruht, für die es keinen anderen Ausweg gibt, und die uns — neben dem formalen Rechtstitel der Balfottr-Deklaration — vor allem ein moralisches R echt auf Palästina gibt. Jüdische Kultur-Arbeit Ein Vortrag von Dr. Kurt Singer Der Kulturbund-Intendant Dr, Singer begann seinen Vortrag über ,,jüdische Kultur arbeit heute und morgen“ mit einem breit;ingelegten Bekenntnis zum Judentum, zu Palästina, zum SeU):-teri1altti11gswil!en gerade in dieser Situation. Man erlebe jetzt hier wenn auch keine jüdische Renaissance, so dm 11 eine jüdische Besinnung, die Lmanzipationsepochc s׳ i jedenfalls vorüber. Ais der ,.Kulturbund deutscher Juden“ zum ״Jüdischen Kulturbund־' wurde, entstand die Krage: ein Bund für jiidischc Kultur oder ein jüdischer Bund für Kultur? Line eindeutige Antwoil sei unmöglich. Jüdische Kultur habe es ein-t gegeben, gebe es im Osten und in Palästina, flirr nicht, und Kultur ״hinfknb 11 gehe es überhaupt nicht. Und was wäre di!111 jüdische Kunst? Wenn der Stoff das Kriterium für du- Judiwukcit ciins Kunstwerkes wäre, mülStc man Michelangelo Weg!׳!! seines Moses den größten jüdischen Künstler nennen. Der indwchc Pianist könnte doch Beethoven rechtmäßig nur hetthovensch spielen, Liebermatm konnte seine holländischen Bauern nicht spezifisch jüdisch malen, und wer nicht wüßte, daß Hermann (lohen Jude war, hätte es aus seiner Philosophie nie herausgefunden. Also könnte man die Jüdischkeit des Stoffes oder des Künstlers nicht zur Voraussetzung jüdischer Kulturarbeit machen. Man dürfe dem Kulturbund nicht zumute!!, etwa die Stücke der ״jüdischen Sudermäiiner“ wie Nathanson, Henri Bernstein tisw. zu spielen. Aber was wäre nun überbatipt jüdische Kunst? Die liturgische Musik des Ostens etwa, aber sobald sie nur bearbeitet würde, seien schon andere Kultureinflüsse nachweisbar. Lür die ״Kulturarbeit“, wenigstens die Kulturbundarbeit, prägte Dr. Singer die Parole: es sollte aus dem Jüdischen heraus geschaffen werden, doch sollte das Beste aller Kulturen zugänglich blciben; wir würden wohl unsere gesamte junge Generation auswandern lassen müssen, und was könnten wir ihr Besseres auf den Weg geben als noch einen letzten Eindruck von Goethe und Beethoven. Der zweite Teil des Vortrages kam durch einen Zwischenfnll zu kurz; der Vortragende, durch einen Ruhestörer peinliehst unterbrochen, dann aber mit desto spontaneren Beifallskundgebungen überhäuft, erklärte vor allem zu den mancherlei Wünschen und Bescli werden, der Kulturbund werde trotz bisher geringer Beteiligung häufiger Symphoniekonzerte, evtl, mit Sonderabonnements veranstalten, es würden auch die Darbietungen fiir die Jugend ausgebaut werden. Der Eindruck des Abends war nicht voll befriedigend. War der Mangel an sachlichen Angaben über die kommende Spielzeit noch durch die Verstörung der Stimmung verständlich .- sicherlich wird der Kulturbund diese Angaben auch noch bald nachholen —, so ist das ideologische (i r 11 n d g c b ä 11 d e dafür leider an vielen Stellen anfechtbar. So schwierig es auch für de!1 Kulltirblind sein mag, allen jüdischen Gruppen gerecht zu werden, so sehr gut weiß doch auch jeder einsichtige Kritiker, welche Beschränkungen die Kulturbundarhcit mitbestimmen. Eine aus solchen Nöten herausdestillierte Ideologie kann niemand dienen. Dafür verführt sie zur Heranziehung falscher Beispiele wie der Dramen der ״jüdischen Stidermänner“, als oh es nur solche gäbe, von Behauptungen wie der Unmögüchkeit eigener Kultur ohne eigenen Boden, ais ob das jüdische Volk seit zweitausend Jahren keine Kultur oder wenn ja, eignen Boden gehabt hätte, der Unerlernbarkeit einer Sprache, in die man nicht hineingeboren ist, als ob es keine neuhebräisehe Literatur gäbe, usw. Und doch mag das alles zu diskutieren sein — auf einer anderen Ebene, während hier lediglich praktische Arbeit zu leisten ist. So darf man das Versprechen, es werde ״aus dem Jiidisehen heraus“ gearbeitet werden, als das P o s i t i v u m dieser Programmrede betrachten. H. Dela Lipfnskaja ist eine ganz große Künstlerin. Was würde es bedeuten, zu sagen: eine Begabung, eine große und tiefe Begabung. Sie ist eine Künstlerin ersten Ranges, von internationalem Maßstab aus gesehen. Sie spielt ihr eigenes Theater, mit einer einzigartigen Kühnheit, mit Einsatz, gewähltester und geschliffenster Mittel der Sprache und der Geste, mit einer koboldhaften Verve, eben mit einer Fülle grandioser Einfälle, die organisch aus einem Gesamtplan, einem Gesamtcinfaii hcranswachsen. Ihre Typen sind unbegrenzt an Menge, erschlagend an Richtigkeit: sie reichen von der Welt der grande datne, der Discuse bis zur Welt des Chederjüngelchen. Mit kluger Satire entwaffnet und trifft sie erbarmungslos; sie versteht es, Naivität und Raffiniertheit zu verschmelzen, nicht mir zwischen diesen beiden Polen kokett zu pendeln. Sie macht nicht erstaunen durch Sensation, durch einen einmaligen Ueberrasehurigssieg — er würde sich leicht abnützen —, sondern durch pure Wahrheit, wie sie jedem Künstler ganz gleich weicher Art im Herzen brennt. Und sie ist daneben eine vorzügliche Musikerin, eine Pianistin, die sich mit durchsichtigstem Ton seihst zu begleiten weiß. Ihr ständiger Begleiter Walter L a j t a j ist ebenfalls ein überragender Spider. Dr. H. N a t h an Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgemelnschaft für Palästina. Gruppen West und Bay*!1ur Platz: 9. Juni, 16.30 Uhr. Heim, Wittenbcrgplatz 3a. Frau ilannah Kiu-: I'ianz Rosenzweijjs Briefe, 3. Folge und Schluß. ־— Gmppe Nord und 04: 9, Juni, 20.30 Uhr, Rosenthaler Str. 44: Ou־H־ni׳;us n vin. Lehm!;' Frau Lilly Glaser. — Gruppe NeuLuiin: 11. Juni. 20.30 Uhr, Heim, Neukölln, Jagerstr, 6: Arhtiugcnidnv h;!1t (Kurreferate): Pie Juden in Deutschland und Ralä-ina. Leuuny 1 >r. Ro>a Hohle. — jeden Donnerstagnachmitteg treffen si h die w;*Mli־hen G uppen Im Heim, Wittenbergplat* 3a. Tecna;hroiH1׳g, Vortrüge, ff. Juni: 16-30, EHi Abrahamsohn: Jüdische Menschen bei Arthur Schnitzler. Gäste willkommen. — Das Büro ist Montag bis Freitag von 9—15 Uhr geöffnet. Außerhalb dies«■ Zeit Bemühe und Telephon.mruiu zwerkloK. Hebräische Trauer[.ior für Sokolow. Die Kulturabtcilung der BZV״ verana,ahet. am 13. Juni.. 21.15 Uhr, itn Heim, Kantstr. 54, eine hehrai.suhe Trauuri־!rr j!ir Sokolow. Ks sprechen: Dr. Uh. Borodianski, Dr. S. Kaie ko, Dr. M. Ihnes. Neue hebräische Kurse der BZV. An folgenden Kursen können neue roimuhiiHT nu;jH׳n!>mn1cn weiden: AnSan^erkursiis: Mittwoch, 20 Uhr, Wittcnbergplatz 3 a, 1׳. Dr. I.eveck, Leiicr: Uh. B. Löwi. — Antar»ge1kurM.1.s für Juyendii׳ he unter Leitung von Herrn Schächter, Mittwoch* 18 Uh!, PaudsberHer Str. 87. — ״Tägliches Hebräisch“ (einige Vorkcn.ntni-.sc werden vorausgesetzt) ,Leiter: Dr. Broser, Dicnstag יי und Ponner-tny s 19 Uhr, Kantstr. 54. Auskunft: Kulturabteilung der BZV., Meineke-tr. 10 (J 1, 9031, App. 79). Hechaluz-Snif Berlin. 13. Juni. 20.45 Uhr, Aula Große Hamburger Straße 27. Dr. Georg Jo-cphthal: ״Wie steht die chahiztsche Jugend zu den Frcignissen in Palästina?“ Voranzeigen Jüdisches Lehrhaus (Freie Jüdische Volkshochschule E. V.; Sekretariat.: Berlin \V 50, Marhurger Str. 5/1H, Tel. B 4, 5587). Montag-Vorle-ungen: Gestalten der Bibel I. Max Nußhaum: Jaeob und Laban, 15. Juni, 20.30 Uhr, Aula, Joa<־hi;n*thalcr Str. 13. Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft. Hans Zinker: Verfassung der Juden um die Zeit der Zerstörung des zweiten Tempels; 11. Juni, 20.30 Uhr. Joachims- Auswanderungs- Möglichkeiten nach BRASILIEN VORTRAG von HERBERT FRANKENSTEIN Wirtschaftsberater Sao Paulo-Berlin / Dozent der Wirtschaftswiss. i. Radio Sao Paulo / Jetzt aus Brasilien zurück Donnerstag, den 11. Jan!, abends 8,30 Uhr, Aula der J.-Lehmaao- Schule (ehern. Logenhaus) Joachimsthaler Straße 13, am Kurfürstendamsi Spesenbeitrag RM 0,50 thaler Str. 13 {Jiidbrhcr Klub). Arbeitsgemeinschaften. Nr, 18, Trcitel: Mikroskopische Ucbungen (Ergänzungen zu Wanderungen in die Natur); nächste Abende: Dienstag, den 9. und 16. Juni, jeweils 20.30 Uhr, Maiburger Str. 5/111. ln die Sprachkurse können Teilnehmer jederzeit aufgenommen werden; Anmeldungen, Auskünfte kt den Sprechstunden des Sekretariats (10—1 und 4—6 Uhr). Sprechstunden beim Htlfsvcrein der Juden in Deutschland E. T* Berlin W 35, Ludcndoiflätr. 20, finden in Zukunft statt: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag jeweils von 9—13 Uhr. Mittwoch tat keine Sprechstunde. Vereine JUd. Frauenbund Berlin-Mitte. Ausflug am 10. Juni, 16 Uhr, nach AUengrunri, Zehlendorf, Hcrmannstr. 7-9• Treffpunkt dort (U.Baha bis Krumme Lanke.) Familien - Nachrichten Herr Jakob Kellner und Frau R״-a, geh. Wassermann. Berlin SO 36, Köpenicker Sir. 30, begehen am 11. Juni die silberne Hochsek. Warnung. Unter Berufung auf mehrere Berliner Rabbiner, vor allem auf Rabbiner Dr. W arschatier, versuchen in der letzten Zeit mehrere dem Namen nach nicht bekannte Leute, unter Vorlegung falscher Quittungen und mit Hilfe fingierter Tel! phongespräche von jüdischen Familien Geld zu erhalten. Da dieser Versuch bereits mehrfach gelungen ist, wird gebeten, stets erst persönlich bet dem Rabbiner, auf den Bezug genonsmen wurde, nachzufragen. Bar Mizwati-Termine Am 13. Juni (23. Siwan): Heinz Lehrer, Sohn von Jod Leb«*, NW'87, Tiie Wardenbergstr. 3/4. Zahlreiche Meldungen und Artikel, sowie der ״Mussaf Ivvri“ mußten in dieser Nummer wegen Raummangel mrückbleiben. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Piprwta? I׳!:״ i. ■tr.Sir. H fju>! C.'lui») Kniserp!. Ft'hrSn-lliprr PI. n. jun;, 2U3U Uhr, Erwin Pollok : Das Werden des jüdischen Aufbau* werkt s In Palästina. — Chor, Rezitation und Lichtbilde!־. iS.!!•-st Werner Bukofzer Dienstag OS־<1! ־,-■ ■:•׳rn-v. riik-, \X'11h<S rrun־• nh!>fOr, 1 Ohersprfe 1 jun;, 20,׳U> I n.r, Dr. Ernst Marcus j Engländer, Araber, faden Dienstag B/.V-! h NSukSMn, jjigrrstr. h Hermannplatz 9. Juni. 20.30 Uhr, Dr. David Schiossber^: Engländer, Araber, Jaden Diemtag C'nf•־ W;!1,1 B0v*-rtM her Phil 7. 2 Stadtpork. 9. Juni, 20.30 Uhr, Jüdischer Abend s Dr. Alfred Rabats! Lehren unserer Zelt. Rezitation: Max Konlnski. — Palästina* _ monatsschau __ Mittwoch B/’V-Heini, {)rnnSrssir. 170 Südost 10. Juni,?0.30 Uhr, lad Eisn« r : Problem© Im Aufbau Palästinas Mittwoch BZV-H(,im, Kartistr. 54 Snvignyplatz 10■ Juni, 20,30 Uhr. Dr. Georg Josephthal 5 Engländer, Araber, Juden Mittwoch Konditor«״! Hnrori, Flcnshurgcr Sfr. 19 10. Juni.?0.30 UHr, Dr. Walter C rose? FaliUtinaherldht Mittwoch Theodor-Her71-Schul״, Ka1«"־damm 7B 10. Juni. 20.30 Uhr, Lade Zobel: Palästinaberlcht Hansa Westend Donner* tag BZV-Heim, KnoG.tr. 54 Halensee 11. jun!, 20.30 Uhr, py, Edgar Rosen; Engländer, Araber, Juden_ Donnerst«״• Weißens« ־׳, B«־rHm־r Alice 236 (Kinderhort) Weißensee II. Juni, 2Ö.30 Uhr, Mitgliederversammlung. F.s sprechen; _ _Dr.Han» Birnbaum. Philipp Cabn, Erwin Poltak Donnerstag Tc mpelhof, Mu־;'.«-hlstr. 22 Tempelhof Kreuzberg!1. Juni, 20.30 Uhr, Naftall Ungar; Unser Recht auf Palästina. Vor- _fährung der Patästlwamonatssdhau Sonnabend B'/AMieim, Bn11-krnt.tr. 0 Südost I3.juni,?1 Uhr, Erwin Pollak! Da« Werden de» jüdischen Aufbau- Werkes In Palästina. — Chor, Rezitation und Lichtblldcr. K* liest Werner Bukofzer Sonnabend BZV-Heim, Kos.-nttmler Str, 44 Nordring 13. Juni, 21 Uhr, Oneg Schabbat. FL« spricht; Dr. Martha Wertheimer. H. Weintraub (Violine), A. Tscheralawski (Cello), J, Rosenthai (Klnvirr). Eintritt 40 Pfg._ Sonnabend B'ZV-i leim, Kantstr. 54 13. Juni. 21.15 Uhr, Hebräische Trauerfeier für Nahmt! Sokolow (s.Anzeige) Sonnabend BZV.Heim, Kosentbnler Str. 44 CH״g iwri Zentrum 13. Juni, 21.30 Uhr. Dr. |o..f UwiUn: Tarbnth h*,«l b.Jlna.1 bsawar ubehowe Kleinkunstbühne des indischen Kulturbundes ■ Künstlerische Leitung: MflX Ehrlich Cilfö Leon (Dncli^arten), Kurfürstendamm 155 - Beginn BJ-gUhr pünktlich Dienstag 9 Juni Der große Erfolg: jVfeineSchwester undjeh Musik. Spiet v. Ssrr, Vemeuil u. Benatzky. Regrie: H. Bui&aum mit Max Ehrlich, Liselotte Cohn (Rosen), C.H. Jaftt ״.״. Mittwoch 10 /uni Der Vorverkauf (j 7 4229) hat besjonnen. Einlaß nur mit Kulturbund- oder R-Karte ■ aatttpisl das Jüdischen Kulturbundes Himburg■ Treffpunkt der westlichen Gruppen der FAP im WIZO-Heim, Wittenbergpl. 3a" Teenachmittage / Geselliges Beisammensein / Vorträge jeden Donnerstag, 16.30 Uhr mm Eilt Abrahamsohn, 30dlsche Am ■1• *“*■■■ Menschen bei Arthur Schnitzler *t Aufführung des neuen Films der Pal&stina-Filmsielle der ZVfD. Dienstag, den 16. Juni, 10 u. 21 Uhr, Logenhau*, Klei*tstr. 10 ER£Z ISRAEL IM AUFBAU“ Reise durch Rallsiina Ein Foioberieht von GI d a l unter Verwendung weiteren Bildmaterials Ansprache: Waltor Tempel Korten zur 1. Vorstellung 50 und 75 Rpf., zur 2. Vorstellung 75 und 100 Rpf. ab Mittwoch im Vorverkauf: Geschäftsstelle der Jüdischen Rundschau, BZV-Heim, Kantstraße 54 ■IMIN» ZIONISTISCH! VEBSIMI6UN6 Dienstag, 9. Juni, 201/2 Uhr Charlottenburg, Kaiser>Friedrlch-Str. 24 (Charlottenburger Festsile) Rabb. Dr. Max Nussbaum Volk in der Prüfung Die Juden Deutschlands und die Ereignisse in Palästina BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG GRUPPE OPER Sonnabend, den 13. Juni, 21 Uhr, BZV.-Heim, Landsberger Str. 87 KLEINKUNST-ABEND sasgeiührt rom Studio des Bezirks Leitung: J. Hsubenstock — Inszenierung: M. Salzmssn Karten für RM 0,60 u. 1,— bei Feig■, Strausberger Str. 24, Solinger, Neue Konigstr. 74 Berliner Zionistische Vereinigung — Bez, Friedrichshain נשף אבל (שלשים) לפטירת ר׳ נחום סוקולוב במוצ״שק כ״ד סיון התרצ״ו׳ 1936 .13. VI׳ תשע ורבע בערב במועדון הציוני שברח׳ קנט 54 הנואמים: דיר מ• פינם * דיר ש• קליקו * ד״ד ח• בורודינסקי ההסתדרות הציונית בברלין. המחלקה התרבותית