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Jüdische Rundschau · 1936-06-09 · Heft 46 (9.6.1936) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 46 (9.6.1936)
Date
1936-06-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seife 6 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 46 9. VL 1936 Mandatskommission setzt Prüfang des Palästinaberichtes fort Genf, 8. Juni, (JTA.) Die Mandatskommission hat Miti- »,och abends nach einer Beratung mit dem Vertreter der Mandatarmaclit für Palästina und Transjordanien, General- Staatsanwalt H. II. Trust cd, beschlossen, die Beratungen über den Bericht der Mandatarmacht für Palästina noch in dieser Session fortz 11 setzen, da von der englischen Regierimg mitgeteilt worden war, es könne der Zeitpunkt nicht angegeben werden, bis zu welchem die von der Konimission gewünschten weiteren Aufklärungen im Zusammenhang mit den letzten Vorfällen in Palästina würden gegeben werden können. Die Mandatskommission hat darum in ihrer Abendsitzung die bereits in der vorangegangencu Sitzung begonnene l> r ii - f u!! g d e r auf T r a 11 s j o r d a 11 i t 11 b e z. ii g liehen Teil e d e s Berichtes fortgesetzt. (icncra'staatsamvalt T rusted gab in Beantwortung von Fragen ergänzende Auskünfte über die Verwaltung des Gebietes i!n allgemeinen, die Funktion des transjordanischen Legislative Council usw. Wie es in dem Bericht der Mandatarmaclit heilit, hat die fransjordanische Regierung unter der Leitung des Lmirs und in enger freundsehaftlHier Zusammenarbeit mit der Mandatarmacht in den letzten zehn Jahren, ungestört durch Unruhen oder Unzufriedenheit, erhebliche Fortschritte im Lande herbeigeführt, in der Debatte wurden auch das Gcrkhtssystem des Landes, das Bodenregime, die öffentlichen Finanzen, Bin- und Ausfuhr, (iesundheits- und Lr/iebungsfragen, sowie Arbeits- und soziale Angelegenheiten erörtert. Die Mandatskommission hat in der Sitzung vom S. Juni vormittags die P r ii i 11 n g d es P a I a s t i n a b e r i c 111 s 'fitr ICD fortgesetzt. In den nächsten drei bis vier Tagen wird Oie Konimission die /•!hl! cGhcn Petitionen aus Palästina, Syrien und anderen Mandatsgebieten prüfen und ihren Bericht au den Rat redigieren. Anher den bereits genannten auf Palästina bezüglichen Petitionen liegt der Kommission auch eine Petition der Revisionisten gegen die Litifuhrung eines < iesetzgebenden Rates in Pahistina vor. Berichterstatter für das Memorandum 11 er Jewish Ageiicv mul des Begleithtiefes Pr. \X'ei/ma1111s ist Graf l’a 1t 11;1 -(1;1 r r i;1 (Portugal). Die 'lagnng der Kommission wird voraussichtlich am 11. <x!cr 12. Juni geschlossen. Das Ycrhuiidhmg'sprotokoil wird voraussichtlich int August vcröffi-iUlicht werden. Völkerbundsligen für jüdische Palästina-Einwanderung Glasgow, ■1. Juni, (J IA.) Der 2:). Kongreß des Int c r 11 a t i o 11 a i e 11 V e r b a n 11 c s 11 er Völker b u 11 d s - ligen hat 11: seiner am 4. Juni in Glasgow abgchaltenen Vollversammlung eine Resolution angenommen, in der der Koiigrcö I nglaiul als die Mamlatarmaeht für Palästina auffordert, 11 i e Li!1 w a 11 d e 1 11 1: g v o 11 J u d c 11 a u s Deuts e 11 1 a 11 11 in das J 11 d i s c 11 e N a t i o n a I 11 e i m i 11 d e m g 1 o II t e 1! A 11 s ui a II, 11 a s m i t de n V erp f I i c 11 t u n g e 11 d 1■ s M a u d a t s v e r e i n b a r ist, z u erleichtern. Der Delegierte der palästinensischen Völkerhimdsliga, Dr. Nathan!־' e i 11 b e r g, sprach über die gegenwärtigen Unruhen in Palästina. Gewalttaten und Vandalismus, erklärte er, würden die Lmschiossenhcit des jüdischen Volkes, sein Nationalheim wieder aufzubauen, nicht herabmindern. Palästina sei für cfie Juden die letzte Zufluchtsstätte, an* der sie ihre Befreiung zu verwirklichen hoffen. Die Auswanderer - Hilf skonf er e nz USA entsendet Beobachter W a s hi;1 g t o n, 5. Juni, (ft A.) Amtlich wird bekanntgegeben, dal! die Veieinigten Staaten an der zwisdienstaatliehen R e g i e r 1! 11 g s k t!!1 f e r e n z zur Regelung der Rechtsläge aus Deutschland ausgewsnidcrter Personen, die am '2. Juli in Genf Zusammentritt, nicht aktiv t e i 1 11 e h 111 ctt wird. Wie der Jüdischen Teleeraphen-Agentur vom amerikaniselien State Department (Aulieiiamt) mitgeteilt wird, ist zwar die aktive Betrihwmg Amerika' nicht in 11 "-icht genommen, doch Werdin s>.h du* Vereinigten Staaten bei der Konferenz, durch einen Beobachter vertreten lassen. Das State Department hat dort amerikanischen Konsul in Genf, Mr. Gilberf, ersticht, den Verhandlungen der Konferenz bei/nwohnen. I )1: ■e Stellungnahme 11 er amerikanischer, Regierung wird damit he.:neidet, daß au? der Tagesordnung der Konferenz au"! hiieihiah die Behamilüug voll Ingen 'teilt, die den rechtliehen Maitis von I luchtlmgen betrifft: der Status von Auslande! tg du־ na ü! den Vereinigten Staaten kommen, sei jedoch Iwriits gcset/lii h geregt It, wobei kein Unterschied gemacht wird, ob es sioti um ״Flüchtlinge“ oder andere Personen handelt. Kopenhagen, 1. Juni, (JTA.) Der Völherbtmd'nbcrkottimis-ar für Ati'w andere! fiir-( 1 ge, General Sir Neil i Malc!11 1:1, hat in Begh1־nmg־ des Sekretärs der politischen Ab-?eihing de- Vo'ke; bmid-, P vfik Lrim (Türkei), in Kopenha ge n geweilt, wo er eine Besprechung mit dem dänischen AulU r.miim o r M 1! 11 c h abcg halten hat. Später konferierte Sir Neill auch mit dem Vorsitzenden des syrischen Hiifs- Komitees, Gemeindevorsteher C. B. U e 1! r i q 11 e s, dem Vorsitzenden des 11i’i ,ko!mtees für geistige Arbeiter, Professor L r 1 i s, um! dem Vorsitzenden des Mateotti-Fonds, Hansen. Am 5. Juni sind Sjr NY1II Maleolm tmd Tevfik Frim im Flugzeug nach Holland weitergereist, von wo sie sich nach Genf begeben, um das gesammelte Material für die am 2. Juli stattfimlemle zwischenstaatliche Regicrungskonterenz vor/ubereiten. Brief aus Holland Von unserem Berichterstatter Den Haag, 5. Juni Sir Herbert Samuel hielt sich einige Tage in Holland auf und hielt bei dieser Gelegenheit im grollen Saal des Concertgebouws in Amsterdam eine Rede über das Problem der jüdischen Emigration ans Deutschland. * Die Ereignisse in Palästina werden hier mit großem Interesse verfolgt. So hat ״H et V a d e r I a n d“ kürzlich eine umfangreiche Ucbcrsicht über die politischen Wandlungen im Vorderen Orient gegeben. Ausgehend von dem englischitalienischen Gegensatz, und seinem Einfluß auf den Seeweg nach Indien durch das Mittelmecr, wird darauf hingewisen, wie sehr auch die Frage des Landweges nach Indien durch die Vermehrung der italienischen Macht in ein neues Stadium gekommen ist. Um seine Position im Nahen (ästen aufrechterhalten zu können, muß England mit den Herrschern der verschiedenen Staaten in diesem Gebiet zu einem modus vivendi kommen. Datier habe die Richtung im Foreign Office, die dem arabischen Kurs folgen will und von der projiidischen Linie abgewichen ist, die britische Politik dort bestimmt. Nach einer näheren Betrachtung der türkischen Politik in der Vergangenheit wird als erstes Zeichen einer englischtürkischen Annäherung der Vertrag angesehen, den die mit Moskau befreundeten Türken und Perser mit den unter englischem Einfluß stehenden Arabern vom Irak und den Afghanen schlossen, während als weiteres noch deutlicheres Zeichen auf die Form der Aufrollung der Dardanc-Ilenfrage hingewiesen wird. Aber nicht nur die englisch-türkische Annäherung, sondern vor allem auch die Entente zwischen den drei arabischen Staaten Nedschd, Irak und Jemen, die zwar ohne englische Mitwirkung, aber nicht ohne englische Zustimmung zustande kam, sei eine Folge der durch das Vordringen der italienischen Macht eingeleiteten Veränderung der politischen Verhältnisse im Gebiet des östlichen Mittelmccrcs. Nach einer eingehenden Darstellung der Entwicklung der Verhältnisse in den arabischen Ländern, vor allem auch der Herrschaft von Ihn Saud und des Einflusses des zum Islam übergetretenen Engländers Philbv, wird die Situation in Palästina in diese Zusammenhänge eingeordnet und dabei festgestellt, daß offenbar England dabei sei, den :Mohammedanern in den beiden oben angedeuteten Richtungen entgegenzukommen. Der ״N i e 11 \v c Rotterdam sc he Courant“ bringt tortlaufend sehr ausführliche Berichte seines besonderen Korrespondenten, die auf lange Vertrautheit mit den Problemen Palästinas und eingehende Kenntnis der Lebensverhältnisse schließen lassen und sich durch das Bestreben auszeichnen, alles Sensationelle zu vermeiden. Im ״Algen! een Handelsblad“ nimmt Ph. Mec h a n i c 11 s das Wort, der bereits früher nach einer Palästiria-Reise eine Schrift ״Ein Volk baut sein Haus“ veröffentlichte und zur Frage des Legislative Council in dem Sinne Steilung genommen hatte, daß er den Juden die Annähme des Projekts vorschlug, was wiederum zu einer Entgegnung des Bundesvorstands des Niederländischen Zionistenbundes führte. Jetzt weist er darauf hin, daß die englische Regierung dadurch viel zu der schlimmen Gestaltung der Lage in Palästina beigetragen hat, daß sie sowohl Juden wie Araber im unklaren über ihre Absichten und über die zu verfolgende Politik ließ. R. L. Der Jude im deutschen Volkslied In der ״Historischen Zeitschrift“ vom 20. April!936 wird in der Rubrik ״Geschichte der Judenfrage“ von Wilhelm Grau das Buch ״Der Jude im deutschen Volkslied•' von Fritz Kynass (Greifswaid 193-1) besprochen. Diese Arbeit teilt den Stoff in zwei Haupt gruppen: in Lieder, die zu alttesta!11 entliehen Stoffen und Namen Beziehung haiien, und in!Jeder, die durch typische judennamen gekennzeichnet sind. Alle Lieder seien Spottlieder, die nichts Günstiges über den Juden aussagen. Ls seien vier Spotteiemente hervorznheben: L der religiöse Gegensatz, 2. der v ö i k i s c 11 e Gegensatz, vertreten durch Sprache, Personen- und Familiennamen, 3 .der rassische Gegensatz. verfre' 11 durch rassische körperliche Eigentümlichkeilen oder Bevorzugung besonderer Speisen, 4. der soziale Gegensatz (Sonderart der jüdischen Berufe). In der Besprechung des Buches (gez. W. G.) heißt es sodann 11. a.: ״IN wäre für die Arbeit K.s ein. dankbarer Gesichtspunkt. gewe-en, wenn er am einzelnen Beispiel seiner Studie gezeigt liiilte, wie sehr diese Stavtli:aler zu allermeist aus dem eigenen Brlehni-, aus der eig-nen Begegnung des Volkemit dem Juden entstanden sind und kein Ge-äichen in der .Obvr'schirht‘ zur Voraussetzung haben. ■Man mag da■; religiöse Kiemen! dieser Weisen auf dem wenge-pannten und!:'(Gehenden dr.gm 1! i-,hen Gegensatz der ebri -f lieben Theologie zum Judentum zuriiekbihren; das unserem Volke fremd klingende judi-׳׳he Idiom, die seit'amen Namen, gewisse kßuperlwhe Merkmale, aKo der ganze völki-rhe und rassische /wiespa!t alter ist im Volke selh-t gefühlt, worden und hat zum Lied, zum Spott, gedrängt. Klremo bat das Volk selbst Wort und Sinn eines l.iralcs gehmdmi, wenn di' jirdiohen Trödler und Geldleiher, kleinen und großen Stil-, die Wege seines l.elrcns kreuzten. Im 17. und 18, )ahrhnndert ha* die ,Oberschicht‘ den Begriff des .anständig’en Juden‘ entwirkeit. tut Juden an die Seite des Regentenihrones gerufen, ihnen Würden und Aemter verliehen, ja sie sogar srhon geadelt. Nichts von dieser aristokratischen Auffassung ist ins Volkslied gedrungen.“ Es wird abschließend zu der Studie von Kynass bemerkt, daß der historische Ort der Lieder, der geschichtliche Hintergrund des judenproblems nicht erkannt worden sei, der Gegenstand bedürfe weiterhin noch der Aufmerksamkeit der Philologen; für eine Geschichte des Antisemitismus seien solche Untersuchungen von großer Bedeutung. Paläs4ina A1114 Berlin tlH 3IWISM A&ENCY FO& PALCftTINl Berlin W IS, Meinekestraße 10. Telefon: Sammel-Nummer J 1 (Bismarck) 9031. ״Juristischer Informationsdienst** Infolge von Vergrößerung des Abonnentenkreises am ״Juristischen Informationsdienst‘‘ (über den an dieser Stelle vor einiger Zeit berichtet wurde), ist es dem Palästina-Aint möglich, die monatliche Bezugsgebühr um 25 °/0, das heißt aut 4,50 RM. Iierabzusetzcn. Teihiahtnebedingungen und Anmeldeformulare sind bei der ״Organisations-Abteilung“ des Palästina-Amtes anzufordern. Zwei WIZO - Bezirksverbände Am 24. Mai fand in Mannheim eine Tagung der badisch-württembergisclien Wi/o-üruppen statt. Es waren 11 Wizo- Gruppen vertreten, und zwar: Frankfurt a. M., Heidelberg, Karlsruhe, Kassel, Mainz, Mannheim, Stuttgart, Ulm, Wiesbaden, Worms, außerdem die Jung-Wizo und die Berliner Zentrale. Nachdem die Gruppen ihre Arbeitsberichte gegeben hatten, wurde einstimmig die Gründung des Badisch- W ii r 11 e!11 b e r g i s c h e n Bezirksverhandes der Wizo beschlossen. Oer Sitz ist in Heidelberg (Frau Dr. Großberger). Ls wird ein aktiver Mitarbeiterinncnkrcis geschaffen, der die einzelnen Ressorts, wie Werbe- und KKL- Arbeit, Fonds-Arbeit, Chaluz-Arbeit usw. bearbeiten wird. Das Ziel, das mit diesem Zusammenschluß erreicht werden soll, ist 1. ein besseres Kemieuternen der Gruppen untereinander und i 11 rer speziellen Bedürfnisse; 2. Austausch von Rednern, gemeinsame Arbeitsgemeinschaften; 3. Verwendung der Ergebnisse der praktischen Arbeit für andere Gruppen (Nähstuhe, Clialiizhilfe); •I. die Möglichkeit des Anschlusses von Einzelmitglieder!! in kleinen Orten an die zunächst gelegene Gruppe. Die lagnng fand ihren Abschluß in einem Tenachlernen von Rabbiner Dr. Grünewald, Mannheim. Auf dem Gruppenverhandstag der ZVfi). am 24. Mai Hl Leipzig wurde wie bereits in Nr. 44'45 berichtet — ein B e z i r k s v e r h a 11 d der Wizo für Mitteldcutschiand gegründet. Sitz Leipzig, Zusammenfassung Frau Safrati-Lehrfreund, Leipzig. Es waren vertreten die Gruppeil Chemnitz, Dessau, Halberstadt, Leipzig, Zwickau. Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 9. Juni: lliiver'inn II (30g), 11.40: Schallplatte!!, 11. a. kuinn-w־m-(ßln׳K : Melodien. — Sir.!()bürg (349). 15.30: U. a. Mrn׳h0"[׳!!n: Onundiiv zi 1 ,.Aihnlia“. — L.ondo!1 (342), 21.30: I'.;1. '•!;!!iT-oiin: (>!1ven ii re zu ,.,Sohn >m<l I'renxlling'‘. — Hil- Ver-nm 1 (1875). 22: Li-e!.1:te Jarobi singt I.icdcr und Arien aus Ojieieiien von Kalman and Gebar. Mittwo;h, 10. Juni: Wien (500). 12: .Sehallplatten, u. a. Mosrkowski: Seien,•, ie: 10.05: Seimllj.!allen, u. a. Mendelssohn: Jägerlied. — War-hau (1339), 19: U. a. Mos/.kow-ki: Drei spanische Tänze. Donnerstag, II. Juni: liriiiiu (325). 10.20: Klavicrlrio von Mendelssfihn. — Luxemlmrt: (1304). 12.40: Mendelssohn, Moszkowski, Mcveibeei. — Budapest II (840). 17: Grünlcki: Konzertpolka. — Siruhimig (349). 18.15: Variationen von Siegfried'Oehs. — Budapot I (550. 19.30: Iß. 11. Mendelssohn: Präludium und Fuge K-inoil. — Warschau (1339). 19,30: L. a. Moszkowski: Krakowiak. — London (373). 21.15: Mcndcl'.sohn-Konzert. Freitag, 12. Juni: linda'ir-i (550). 12.05: Mendelssohn: Hel» iden- ()[ivniiiie. — Stoekholi! (1389). 13: Moszkow.-ki: Im Herbst — War-ehau (1339). 19: .Mendelssohn: ( >l>oe<|״i11küt. — Stockholm (1389), 19.50: MendcI-soli״: Ruhe a. d. Sommcrnaohtstraum. — I’.ins Kat] jo (1648). 20.45: ״Die Räuber'‘, Operette von Offenhach. — London (342), 21.15: ״I iotimanns Erzählungen“, 2. Akt a. (1. Govent Garden ()1 h i nbaii'. -— National (1500), 22: ״Hoff• man!K Irr;־.id11ung1'n'‘, 3. Air: a. d. Goven! Gaidcn Opernhaus. Sonnabend, 13. Juni: Wien (506): 12: S! iiallplalten, u. :1. ״Also sprach Jlerlico". ״ Aus (tüciibn im Mn-terkoffer“. — Luxem- Inn12.30 .(1304) ״: < lifenl>;1,1!׳: Otivritüre zu ..Madame Favart“. — Strahlung (349), 17.15: L. a. Weiß: Foxtrott-Suite a. d. ״Dreig 1 ׳-ס hei!ן!׳ na “. -- London (342): L. a. Mendelssohn: Interme/zo au- ״Fin Sommern;:׳ ln 41 aum“. Ankündigungen aus dem Reich Breslau. Zion. Vereinigung. 10. Jum, 20.30 l. hr, 1 Agnesstrafte 5. (..׳‘sprorlium: Xuiiung. Dr. Hellmut Pappe: .,Politischer Situaliou-rherDhr; <u1״־^ Jod: ..Tai*:!! iu-n un<\ 1 Vi sprk! iven der Palis! inawirtschHiY*; Ma! 'a ( inMlu'rg. Hei 1 i 11 {ju^GisOalij.tii): ״HriHc fugendliehor aus PnlD' ina'\ Pali-t 1 ׳■;,ח! .i D■ ־׳!, P ״j.t it worte: Dr. 1 Ian.s Prinz. — Gehenkirchen. Am 11. jun;, 20.30 { hr, im ( ie!n-־‘in'lehcim, Thore>ienNtr. 5: Gv1nGHMk!ver״s1mmiuui4. f *eoenkrude auf Nahm!! Snknlow: Rah!». Dr. Gallinrr. ik׳r:rh! alter ei!1«■ Pula 1־ mam m־ : H.-A. S. Wind midier. — Herne. Am 9. Juni vmanualht (ii׳■ Gemeinde mit der ZOG. in der SviiaDoo,• eine Tr.inci Gier nir S!)k;>hm־) .־edeiikrede: Bczirksrabi). Dr. k!iri4׳ul11, Hot hum. — Mannheim. 11. Juni, 20.30 Uhr, August. I.amav-Uoge, Gedenk{* Dr iur Sokolow. Uehriii um־ Ansprache: Kabb. Dr. iMmoahes. Gedenkrede: Rahb. Dr. U, Roth.-Uild (Hum brüeken). — ״einig Iwri“. 15. jtmi: Vortrag über Sokolow. I11 ,1 ’־, Zimmer 3. Famil ien - Nachrichten Herr A. Awes und Flau Kusu. geh. Sonunlcv, Dortmund, Adlerstr. 64, begehen am 10. Juni die silberne Ibx'hzeii. Herr Alexander 11 i r s c h bc r g. Hachenburg (VVesterw.), tjegelil am 15. Juni den 30. Geburtstag. Herr Samuel Rosenthal und Frau Regine, gcb. Redisrh, Wanne- Eiekel, liege!!! n um 20. Juni die silberne liorhzeit. Die Kurtaxsalzung des Seebades A h 1 b c c k bestimmt, daß Juden die Inanspruchnahme und Benutzung der zu Kurzwecken getroffenen Veranstaltungen und Einrichtungen, das Baden vom Strand aus, das Baden in und aus der Gemeinde- Seebadeanstalt und die Benutzung des Gemeinde-Warmbades verboten ist. Kundgebung FRANKFURT• MAIN Mittwoch, den 10. Juni, 20.15 Uhr, in den Sälen des Vereinshauses, Eschersheimer Landstr. 27 Rabbiner D1^ Jakob Hoffmann-Frankfurt-Main Dr. David Schlossberg-Berlin ״Die Ereignisse in Palästina — Unsere Zionistische Antwort“ Einleitend spricht Dr. HANS P0MERANZ, der soeben von einem lungeren Aufenthalt in Ere* Israel zurückgekshrt Ist- Frankfurter Zionistische Vereinigung, Mlarachi Ortagr. Die Judenfrage im Geschichtsunterricht. In der Zeitschrift ״Vergangenheit und Gegenwart“ (Heft 5) setzt Dr. Wilhelm Grau sein Referat zu diesem Thema fort, worüber wir bereits berichtet haben (siehe ״Jüd. Rundschau“ Nr. 39), Er schildert die Entstellung der Emanzipation, die Ideen des Humboldt-Kreises, der Romantik und erinnert an den EinfluH, den die getauften Juden sehr schnell im deutschen Leben erreicht haben. Mit Bezug auf die neueste Gesetzgebttng schreibt der Verfasser; ״Mit den Nürnberger Gesetzen ist des Juden Existenz in Deutschland wieder auf den Boden des germanischen Fremdenrechts gestellt. Wie einst, ist ihnen mm wieder der Zutritt zum biologischen und geistigen Raum unseres Volkes verwehrt, und der Weg zu seinem eigenen Selbst gewiesen. ... Die deutsche Judenfrage stellt sicli beute im besonderen als wirtschafts- und außenpolitisches Problem dar. Ob sie in den kommenden Jahren auf diesen Gebieten mit Erfolg gesteuert wird, eiltscheidet darüber, ob Deutschland für immer seine Judenfrage gelöst hat und ob die Welt auf dem Wege zur Lösung ist.“ Die Familie von Dr. Nahum Sokolow bittet uns, der Oeffcntlichkcit auf diesem Wege ihren Dank für die vielen Beileidskundgebungcn auszusprechen, die sie aus Anlaß des Ablebens Nahum Sokolows aus allen Teilen der Welt erhalten hat. Bar Mizwah - Termine Am 13. Juni (23. Siwan): Martin Gerothwohl, Sohn von Ignat* Gerothwohl, Bingen a. Rh., Bierx-n^arten 13. LEIPZIG Dienstag, den 9. Juni, 20.30 Uhrf Kulturbundsaal, Tauchaer Str. 32 Kundgebung Dr. Alfred Klee Nahum Sokolow und sein Werk Dr. Michael Traub Im Kampf um Erez Jisrael — Einwanderung u. Aufbau Musikal. Umrahmung: Gottlfeb-Trlo ZIONISTISCHE VEREINIGUNG LEIPZIG 1 m fe.^1■י

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