Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1936-05-15 · Heft 39 (15.5.1936) · page 19

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 39 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
– (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2651273-2653922-2653960--28806-2690304
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nf. 39 15, V. 1936 J0D1SCHE RUNDSCHAU Seife 19 Monlag uii.l Miuv.oi'h, 18.45 Uhr, Gr. Hamburger Sir. 27; Montag und Mi;1v.<nh, 20.30 Uhr, Gr. Hamburger Sir. 27. Die Reiahsausslcllung jüdischer Künstler im Jüdischen Museum findet starkes Iiilucv.e. Am l'age der Erülfnung wurden mehrere Ankäufe die׳,■, : Liplnskaja wieder In Berlin. Nach langer Pause wird Dcla Lipinskaja wieder in Berlin aufirelen. Die Gastspiele finden ain 23. und 25. Mai im Bach-Saal slatt. Die Revue ״Herr Direktor — bitte Vorschuß" von Willy Kosen und Max ishrlich wird nur noch am 19. und 20. Mai in der i’reniiercnbcseizung gespielt. Kleine Nachrichten Sfellenmarkt. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arlxntsnachweisr, Berlin, Ab!, für kaulm. ],ersonal, IIausser.■»onai und Ang hörige der freien iieruie, Ku>׳lin SW 19, l.!n-.k'n-ar. 48-50. Sjne s. i(stünden: jsir k.iufm. mannl. .׳V!!. ״. iii'innl. Abt. für freie Bciufe: für kauftn. weibl. Abt. u. weibl. Ab!, für freie Berufe: anher Sonnabends und Sonntags tagl. von 10—1 Uhr; Verband jiidis’hor Ingenieure ti. Cliemihui: ]Montag von 0—7 Uhr; I I,m>pe1׳s0na1: für feste Stellen: Montag, Dienstag, Mittwoch von 2.4 Uhr; für Aufwartefrauen, Kcineniachc־ frauen, \\ ascidiauen, Tagesstellen u-w. von Montag bis Freitag euisrhi., 12 Ld!r. Abt. für gewerbliches Personal, lUrlin (' 2, Rosunsir. 2-4 (1)1, 0711). Sprechstunden: münnl. Abt. für Fachkraflc und ungelernte Aibeiter: außer Sonnabends und Sonntags tfigl. von 10—1 Uhr; weibl. Abt. für Fachkräfte und ungelernte Arbeiterinnen: Montag, Dienstag, 1 )onncr-tag, Freitag von 9.30—1 Uhr; Berufsberatung und I.eh1.-.tcllcnvermit11ung: MmUag, Dien^ag, Don• «erstag, Froiug vor, 9.30—-12.30 Uhr; für Seliület: Dienstag von 3 — 5 Uhr; iiir Mädchen: Donnerstag von 4—7 Uhr, BloihtreuMr. 2; fiir Knalicn: i)ouneioUig von 4—7 Uhr,! IoKf ׳•inisuhe Sfr. 57. — Weibliches Ilnuspcrsonal und Diener sind ausschließlich nnzufordem Jüdischer ArU Wn u hweis, SW 19, Lindcnstr. 48-50. ״ ־ Mensa Academica Judalca. Berlin N 24, Rosenthaler Sfr. 40-41, Durchfahrt 5 (Dl 5950), MiUeUtandduiche unter Aufsicht der Kaschruth-Kom- Mission für Stu!irrende. Angestellte, Kauflcutc und Gewerbe! rcilicndc it'W.. tiigl! h, :nuh Sonntags, geüflnet von 12—15 Uhr. — Um Fehldisposilionen zu verhindern, werden alle Organisationen, die beab- .־■i litigen, in den Khihrüurnen, Rosenthaler Str. 44. ihre Vcranstaltungen statü'inden zu lassen, gebeten, diese Absicht mindestens acht 'läge vor dieser Veranstaltung beim Leiter des Bezirksheinies Zentium-Xoid, l'Vidiiiand Finder, Rosenthaler Str. 42, mündlich oder .sehn!! licli an/uineldcn. Nicht angetncldete Veranstaltungen können auf keinen Fall in den R'bimen .stattfinden. — Landschul- und Kinderheim Capu'h. Berliner Fite!!i'prcuh^firndc von Frau Feiertag ni!d!t mehr Montage, sondern Dienstags von 16—18 Uhr in der Carmer- .straße 15. — Gute Tenöre und Bässe werden gebeten, sich zu melden bei: Chem jo Winawer, Montags und Mittwochs zwischen 12 und 13 Uhr, in der Synagoge Fasunens!ruße (Trau.-anl). Tekphonanruf: H 6, 6968. zwischen 10 und 11 Uhr vorm. Synagogen - Nachrichten Jüdische Gemeinde« Freitag, abends: Synagogen mit altem Kitin und Altcr:,ver־m׳gung-:1n-t;dten 19.3Ü Uhr; Pi inziegeiHenidr. 19.15 \ hr; übrige Sviugugcn 19 U!1r. Predigten: l'asancnstr.: Dr. Galliiie!; Lovuizovotr.: Dr. Sacngcr; Prinzregentensir.: Dr. Swar- ־,en-ikv; Neue Synagoge: Dr. van der Xyl. —- Sonnabend, morgens: Ahe Synagoge 8.30 Uhr; i YonJoz/i-i r., Kniscrstr., Rykrstr., Kottl)U.sbcr 1. lei, Munrhener - Str., Grunewald 9 Uhr; Synagogen mit neuem! Knus 10 Uhr. Fmhgottesdieust: Rykcstr. und Kottbusser Ufer 6.45 Uhr; Idndern und Uevetzmvstr. 7.30 Uhr. ־—- Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann: IV-dalozzKtr.: Dr. Uohn: Kaiser t.: Dr. Fieicr; Ryl:e.>tr.: Dr. Nußbaum; Kottbuser Uter: Dr. Jak«.)- bowim; Münchener Str.: Nobel; UindenOr.: Dr. Snlomonski; Friedenstcnipel: Dr. Warschauer; Lützow.-tr.: Dr. Uewkowitz; Schmargendarf: Dr. Sailer. — Jugendgottesdienö: 10.30 Uhr: Kottbusser Ufer (Dr. Jacobowit.,): Münchener Str. (Dr. Sehofndowüz). — IG Uhr: Ryke.'tr. (Klappbolz). -- Alt er;,heim Ltit zow.ü r. (Svnagug«־). nach Miucha T, ehr vertrag (Dr. S.domon-ki). — Schab!!.!?.־Aufgang: 20.47 Uhr. — Wochentags, abend.־■!: Ahe Synagoge eine halbe Stunde vor Nacht. Uebrige Synagogen 19.30 Uhr. Morgen-: Alte Svnagoge, Kottbu.s>er Ufer, i‘estaIoz/1-n־., MiiiuLcuer Str. uni Grunewald 7 Uhr; Synagogen mit neuem Raus, 7.30 Uhr. —־ Vorträge In der Sephira- Zeit: KaDerstr. eine halbe Stunde vor Nacht, Sonntag und Mittwoch: Dr. Singermaun; Dienstag und Dormetstag: Dr. Loewenthal; Montag: Dr. iierkowitz. Alte Synagoge nach M!n׳ha. Sonntag: Dr. Freimann; Montag und Mittwo U: Dr. Freier; Dienstag und Donnerstag: Dr. Berkowhz. — Neue Synagoge: am 23. Mai: Dr. Nußbaum, 20 Uhr, Rykcstrafie; nach* Minclia. Montag bis Donnerstag und Sonnabend: Dr. ()hrenstein. Vereins - Synagogen« ,!Beth Zion*% Brunnenstr. 33. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 8.30 Uhr, Predigt: Dr. E. Landau; Mineha 17 Uhr; Jugendgottesdienst: 17.30 Uhr; % Stunde vor Mnariw Lehrvortrag: Dr. E. Landau; Sonntag 7.30 Uhr; Wochentags 6.45 und 20.15 Uhr. Wahrend der Sephirazcit nach Minclia Lohrvoiträge: Dr. Landau. — Synagogenverein Weißensee, Lothringensrr. 22. Freitag 19 Uhr, Ihedigt: Meyer; Sonnabend 10 Uhr, Seiuittcrklärung: Meyer. — Beth Hamldrasch, Pariser Str. 4. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 7.05 und 9 Uhr; Mineha 4/ג Stunde vor Nacht; Wochentags 7 Uhr und S/4 Stunde vor Nacht. Vortrag wahrend der Scphirnzeit: Dr. Gold- Schmidt, — Schöneberger Synagogen -Verein, Münchener Str. 37. Freitag vor Maariw S-'hiifteikL'uimg: Di. Ro־en\va• •or, In den Sepbfratagen vor Mineha und vor Maariw Lehrvortiägc. Dozenten; Rabb. B. ],essen, R.-A. Dr. Loeb, Rabb. Dr. Zweigbihliothek Osten, Frankfurter Allee 56. .Sonntag von 12—13 Uhr; Dienstag von 19—20 Uhr. — Mazmiach Jeschuah, Dragoucrstr. 34-35. Tagung des Hechaluz Wir erhalten folgenden Bericht: Vor kurzem fand eine Moeza des Hechaluz statt, zu der die Leiter der grüneren Ortsgruppen, die Bezirks- Iciter und die Leiter der Kibbuze 1!achscliarah und Hechaluz erschienen waren. Uie Moeza wurde eröffnet durch ein Referat von Georg Josephtliai über die Situation im Hechaluz und die Aufgaben in der nächsten Zeit. Josephtliai berührte besonders die Aufgaben des Hechaluz in der Gesaintsituation der jüdisehen Jugend in Deutschland. Es bestände für einen Großteil der jüdischen Jugend die schwere Alternative, entweder selbst aus dein Wirtschaftspro/eß auszuscheiden, um von sich aus den Weg zur Chaluziuth zu gehen, oder zu dem Sektor der Ausgegliederten der mittleren Generation zu gehören, der not- Hotel Garni Telefon und fließ. Wasser oder Bad Zimmer von Fr. 4,— an. Pension ab Fr. 10,50. Autobosen wendigerweise gesellschaftliche Hilfe in Anspruch nehmen muß. Dem Ziel, die freiwillige Selbstausgliederung in jüngeren Jahren zu erreichen, kommt der Hechaluz zwar jährlich näher und näher, jedoch kann auch heute vom pädagogischen Standpunkt aus das Ergebnis noch nicht als voll befriedigend ängesehen werden. Josephthal wandte sich dann den Fragen der A u s w a nd e r u n g nach außerpalästinensischen Ländern zu. Er erklärte, daß der Hechaluz keinen Grund habe, die Auswanderung nach anderen Landern zu bekämpfen, jedoch müßten die Voraussetzungen erfüllt sein, ohne die die neue Emigration ein Abbild alter assimilatoiischer Iimigrationsbestre- Dungen wäre. Nur national-jüdisch orientierte Auswanderung»- versuche, ohne offene oder geheime Assimilationstcndcnzen, seien begrüßenswert. Er erläuterte, daß eine kollektive Aus- Wanderung nur in diejenigen Länder möglich sei, die ebenso wie Palästina den Ausbau der untersten Wirtschaftsbasis erfordern, und das heißt praktisch: Beriifsiunsdiichtimg. Jeder Lmigrationsversuch in europäische Länder, deren Wirtschaftsrahmen keine Aufnahmemöglichkeit neuer Kräfte zeigt, sei aussichtslos. Josephthal wandte sich sodann den Fragen der finanziehen Stützung der Vorhereitungsarbeit des Hechaluz zu. Einen besonderen Raum nahm in den Ausführungen die Frage der Erstausbildung ein. Neben der Erstausbiidüng in Palästina (Jugend-Alijah) und der handwerklichen städtischen Ausbildung muß der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Ausbildung auf dem Lande (sog. Mittlerenhachscharah des Hechaluz) immer mehr Bedeutung zukommen. Line planmäßige Berufspolitik für Palästina könne nur daun betrieben werden, wenn jährlich mindestens 1500 Jugendliche in solchen Gruppen in Deutschland Aufnahme finden könnten. Dieser Aufgäbe werden die jüdischen Institutionen jetzt noch nicht in genügendem Umfange gerecht. An diese programmatischen Ausführungen schloß sich nach einer regen Diskussion ein Referat von Schtira ()sehero witsch über die Fragen der I Indisch arah an. Er befaßte sich zunächst mit der Frage der I lachscharab-Daucr. Durch die Verknappung der Zertifikate ist die l.ängc der Hachscharah zu einem Problem geworden. Auf der letzten Moeza schon setzte man die Dauer mit zwei Jahren fest. Da aber häufig zwischen der Beendigung der Hachsclnrah und der Erlangung des Zertifikates ein mehr oder weniger großes Vakuum eintritt, ergibt sieh die Tatsache, dail die Chawerim infolge der Unterbrechung ihrer 1 lachscharah den notwendigen Kontakt mit der körperlichen und geistigen Arbeit verlieren. Deshalb muß die Hachscharah bis zur Aiijah ununterbrochen fortgesetzt werden. Noch ein Moment ist wichtig, um dieses Ziel zu erreichen. Man muß die Eiuzcl-I lachscharah und die städtische Hachseharah verkleinern und auf der anderen Seite die landwirtschaftliche Hachscharah und den Zentren vergrößern. Demi diese Form der Hachscharah bereitet am besten aut das Leben im Kibbuz vor und schafft die Möglichkeit, daß die Chawerim auch in gesellschaftlicher Beziehung alijaltreif werden, Oscherowitsch stellte die Forderung auf, die Auslands- Ilachscharah, soweit das Budget reicht, möglichst zu vergrößerit. Der Plan der Palästina-Hnchscharah, di r in der letzten Zeit aufgetaucht ist. scheint Oseherowit-cli aus pädagogischen und beruflichen wie aus finanziellen Gründen 1־dir hegrüßenswert. Das dritte Referat der Tagung hielt Boris Eiscnsfndt über die Situation in Palästina. Ls war ein umfassender Ueberblick über die Wirtschaft und Politik. Die Tagung schloß mit einem Gedenken an Seew Orbach. G. J. Freitag 20 Uhr; Sonnabend 7 und 9 Uhr; Jugendstunde 17 Uhr; Minclia 19 Uhr; Sonntag 8 Uhr; Wochentags 7 und 20 Uhr. — Ohe! Jiichok, I.iesemtr. 3. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 9 Uhr; Mineha 19.15 Uhr; Sonntag 8 Uhr; Wochentags 7 und 19.30 Uhr. — Synagoge Passauer Str. 2. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 9 Uhr, Predigt: Dr. Aitmann; Minclia 20 l7hr, Lehrvertrag; Wochentags 7 und 20.15 Uhr. — Betli Seholaum (Minjan MendeUohn), Markgrai- Albrccht-Str. 11-12. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 7 Uhr, Haschkonioh; 9!ihr, 2. CoMe-dieno. Predigt; Am •1 ki: Mineha 20 Uhr. — Jüd• Retigionsvereln der nördl. Vororte, Hermsdorf, AIbret hts!r 10. Freitag 18.30 Uhr; Sonnabend 10 f'lir, Predigt; 1 >r. Klein. — Israel. Vereinigung Lichtenberg, Frankfurter Allee 56. Freilag 19.30 Uhr; Sonnabend 9 Uhr, Predigt: l)r. Rosenthal: Gotie.-dien,t der Jugend 16 Uhr; Minrlia 20 Uhr. Lehrvertrag: Dr. Ko-enthal; Sonntag 8 Uhr; Worhentags 7 und 19.30 Uhr. — Reljgionsverein Neu-Tempelhof, Mussehlstr. 22. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 10 Uhr, Predigt: Wrcszynski; Mineha 20 Uhr. Zweigbibliothek Nett Temn. Ihol: Montag und Mittwoeh, 19—20 Uhr. — Syn. Gesundbrunnen Ahawas Achim, Prinzenallee 87. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 9 Uhr. Schrittcrkl.irung: Dr. Alexander; Mineha 19.45 Uhr, Lehrvortrag: Dr. Alexander: Sonntag 7.30 Uhr; Werktags 7 und 19.30 Uhr. — ״Ahawas Seholaum und Mögen Dowid“, Kleine Augnststr. 10. Taglicii 7 t hr, alnanb H’aiun; Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 8.30 Uhr; nach Mineha Lehrvoi'iäge. — Synagogcrsvcrcln Moabit und Hansaberirk, l.cs-ängstr. 19■ lebet /eiten wie Syn. Ileidereuu :■ga»so; Frühgottesdienet am Sonnabend 6-45 Uhr. — Jiid. Religionsgemcinde Charlottenburg, Sehulstr. 7. Freitag 18 30 Uhr. Predigt: Hamburger; Sonnabend 9.30 Uhr. — Jüd. Religionsverein Friedenau-Steglitz und Umgegend, Stierstr. 21. Freitag 19.30 Uhr; Sonnabend 0 Uhr, Prerligt: Dr. Winter; Mineha 20 Uhr, Lehrvertrag: Dr. Winter; Sonnlag 8 Uhr; Donm 1 -tag 20 Uhr. Vortrage: Dr. jiarry Levy, Dr. Loch, Prof. Unna. — Lippmann Tauss-Synagogc, Uollnowxtr. 12. Freitag 19.30 t hr; Sonnabend 8.30. Predigt: Dr. Singertnann; Jugendandaeht 16 Uhr; Mineha 20 Uhr. an.< l.iießend Midra-ehvortrng; Wochentags 6.30 und 20.15 Uhr. Nach Mineha Sephiravortrag. Bar Mizwah-Termine Am 23. Mai (2. Siwan): Heinz Alto tt ml c r. Sohn von fulius Alexander, NO 43, Meyerbecrstr. 6, — Atn 16. Mai (24. Ijar): Kurt Kayser, Sohn von Jean Kay^er, Charlottenburg, Dressclstr. 1. Familien - Nachrichten Frau Marie Pich, geh. Pantiel, S 59, Hoeklu-tr. 48, begeht am 23. Mai den 70. Geburtstag. Herr Philipp Pogorzcl.sk i um! Frau Clara, geh. Salomon, Halen- •sec, begehen am 18. Mai die silberne lloeltz.eit. Veranstaltungen Eine Kundgebung des Jüdischen Volksbundes. ,,Oemeindc, Palästina-Aufbau und Du“ war das Thema einer Kundgebting des Jüdischen Volksbunds im ״Hackeschen Hof“. Rechtsanwalt Kozower eröiinete die Kundgebung■ mit dem Hinweis, daß heute die Gemeinde nicht nur eine Reltgions-, sondern eine Volksgemcinde und Palästina ein zentrales Pro- Wem für die Judenheit der ganzen Welt geworden ist. Amtsgerichtsrat 1. R. Kurt Tuchler verglich 11 ie Unruhen in Palästina des Jahres 1029 mit den gegenwärtigen. Die Spannungen seien nicht fortzudenken, bevor die Juden nicht stark genug im Lande sind. Wenn es unter uns Wankelmütige gebe, die ihre Einstellung zum Lande von seiner Situation abhängig machen, müssen wir wachsam sein, daß jene dem Aufbau keinen Abbruch tun. Wenn heute die Judenheit von der Aufbauarbeit in Palästina zurücktreten wollte, würde sie sich selbst damit im Stiche lassen. Rabbiner Isi Broch kennzeichnete die Sehnsucht nach dem Heiligen Lande, die bis jetzt lebendig geblieben ist. In Palästina lebten der alte thoratreue Jischuw und der in seiner Arbeit aufgehende Chain/. Die Aufgäbe unserer Gemeinden ist es, die Synthese zwischen Talmid chacham und Chaltiz zu schaffen. Zum Schluß sprach Dr. Alfred Klee, von der Versammlung lebhaft begrüßt. Die Keimzelle der Aufbauarbeit ist der Einzelne. Der Sinn der Arbeit ist: im Zusammenhang mit jüdischer Tradition jüdische Zukunft zu batte״. Unsere Arbeit muß sich in der Gemeinde vollziehen. Ohne Gemeinde gäbe es keine zionistische Bewegung. Die Pflicht der Gemeinde ist es, die Tradition zu bewahren. Die Hauptaufgaben der Gemeinde sind die Erhaltung ries jüdischen Volkes und die Schaffung der Heimat in Palästina. In der Schule müsse die Jugend auch für das Lehen außerhalb Deutschlands erzogen und mit charakterbildenden Werten ausgestattet werden. E. L, fm Jüdischen Frauenbund sprach Rabbiner Regina Jonas über einige Gestalten aus dem ersten Buche Mose und gab damit in einem Ueberbliek über die ältesten Zeugnisse jüdischen Geistes ein eindrucksvolles Bild ewiggültiger jüdischer Ethik. Die in unserer vorletzten Ausgabe erwähnte Zuerkennung des Bialik-Preises des amerikanischen Ke־ en 1 lajessod an Israel Davidson erfolgte für sein Werk ״Thesaurus der hebräischcn mittelalterlichen Poesie“. MITTWOCH, 20. MAI, 20.30 Uhr Berolina - Fastsäle, Schönhauser Allee 28 Rabb. Dr. Max Nussbaum Volk in der Prüfung Dia Juden Deutschlands und die Ereigniese in Palästina BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG GRUPPE KORDRING KURSUS FÜR ERSTE HILFE unter besonderer Berücksichtigung der hygienischen und der klima• tischen Verhältnisse in Palästina Der Kursus soll im Jüd. Krankenhaus Berlin, iranische Str., in 8 Doppelst. (Dauer 4 Wodien) stattfinden, nachm, od. abends auf Wunsch der Teilnehmerinnen, deren Zahl beschränkt wird Rechtzeitig« Anmeldung erforderlich im Büro (Montag bis Freitag, 9-15 Uhr) Frauen ־Arbeitsseineinschaft für Palästina Berlin W15, Meinekestr.10. J1 Bism. 9031 Sonder-Veranstallung anläßlich des 15, Todestages von Josef Chaim Brenner Dienstag, den 19. Mai 1936, 20,30 Uhr, Logenhaus, Kleiststraße 10 Es sprechen; Boris Eisenstadt (Deutsch) Dr. CH. Borodlanski (Hebräisch) Mitwirkende; Paul Blumenfeld (Cello) Herbert Malhoff (Rezitation) Gustav Sabel (Klavier) Chor des Habonim Karten iu 40 Rpf. imVorverkauf: Geschäftsstelle d. Jöd. Rundschau, Melnekestr.fO, BZV-Holm, Kantstr. 54,und an der Abendkasse, JuQondl, durch die Bünde 20 Rpf. «113 חנביאליק ת׳ aiiiaonn הציונית בגרלין Ck.lt. BuaJik der ßc!4<ncr JZjÖTdsl'tsch&K, 0ercjt\j<^Ltv1,q Mittwoch, 20. Mai, 21 Uhr, Synagoge Lessingstr. 19 Für Frieden und Aufbau in Erez Israel Kundgebung der Juden des Hansabezirkes Vorsitz: Or. LEO SCHEREK Es sprechen: Rabb. Dr. H. A. COHN, Rabb. Or. HARRY LEVY, Dr. DAVID SCHLOSSBERG Berliner Zionistische Vereinigung, Bezirk Kanu Synagogenverein Moabit und Hansabezirk Die Anzeigen-Verwaltung kann für Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern oder an bestimmten Plätzen keine Gewähr leisten . auch Ihre Balkon• bepflanzung vom Blumcohaus Gerson Berlin W IS, Mnlrakestr. X, J1 Bitm, 3441 ßlumpnspenden nndi allen St&cltm derWelt! Varlingen Sin »ruttgen-l’retiBtSa t!TAFELFERTIGE! EISBOMBEN hygienisch IM KARTON verpackt Mein«NeuhaHO.R.G.M. Statu gro&«r Vorrat zum sofort, Mitnohm. Ab 3 RM (einschl.Verpack.) in BarMn fr. Haus lief. BALSAM-EIS CAPt UND KONDITOREI WIELANDSTR. (AM OllVAIR PLATZ) aoii 41 oe«* mmmmmuammm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.