Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 34 (28.4.1936)
- Date
- 1936-04-28
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 34, 28. APRIL 1936 «ms mM «üü Veranstaltungen Josef Schmidt singt Der Name Josef S c h in i d t, bekannt in aller Welt, vormochte mit Leichtigkeit die große Philharmonie bis auf den letzten Platz zu füllen. Der Künstler wurde begeistert empfangen. Als er dann zu singen begann, war es sofort klar, warum er gerade durch das empfindliche, fein reagierende Mikrophon solch tiefe und beglückende Wirkungen aus/tisenden vermag. Seine Platten zeugen am eindeutigsten von seiner immensen Sfiinmkultur. Er verfügt fast spielerisch über eine vollendete Technik, über eine fast graziöse Miiliclosigk-eit der Tongebung. Seine Töne werden fein ziseliert, die meiodischcn Linien fast .,zeichnerisch“ durch diese Fixaktbeit der Volumenbildung. Bei Monte- Verdi, Milner (Psalm), bei Puccini, bei weiten expressiven Melismen gelang es Schmidt, sich restlos zu übertragen und einen Schmelz zu entfalten, wie ihn nur Tenöre von so seltener Zartheit besitzen. Leo Taubmann war ein wachsamer, mitfühlender Begleiter. Dr. H. N. Ein zionistisches Heim in Oberschöncweide. Am 25. April wurde in Oberschöneweide das neue ״J ü d i s c h e Hei m“ unter starker Publikumsbeteiligung eingeweiht. Dr. Alfred Klee sprach einige Begrüßungsworte, lin Namen des Haupt- Vorstandes der BZV. sprach Dr. Traub. In diesen Tagen, in denen die Augen aller mit Sorge auf unser ständiges Heim — Palästina — gerichtet sind, könne zur Einweihung des provisorischen Heims nichts anderes als einige Worte über die '/orgänge in Palästina gesagt werden. Es ist an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu machen und sich Rechenschaft über Leistungen und Gegenleistungen zu geben. Die Zahlen lehren mit untrüglicher Eindeutigkeit, daß die jüdische Einwanderung das Land vergrößert und um ein Vielfaches reicher gemacht hat. Die Binnenwanderung der Araber vollzieht sich nicht etwa von den jüdischen Zentren im Lande zu der Peripherie, sondern in entgegengesetzter Richtung. Sollten die Wünsche der arabischen politischen F-'ülirer hinsichtlich der jüdischen Einwanderung in Erfüllung gehen, so wäre Palästina um viele Jah rzclmte der Entwicklung ziiriickgescliietidert Darüber situ! sich große Teile der arabischen Bevölkerung Palästinas im klaren, und man darf nicht die gesamte arabische Bevölkerung mit den Trägern der Unruhen identifizieren. Die Tatsache, daß beide Teile, sowohl Juden wie Araber, an einem friedliehen Zusammenleben interessiert sind, läßt hoffen, daß diese Spannungen, so groß sie auch sein mögen, doch überwunden werden. Der Abend wurde von wirkungsvollen künstlerischen Darbietungen umrahmt: Hildegard Caspari (Rezitation), Dr. Leo Barczinski (Gesang), Paul R 1 u in c n f e I d (Cello), Gustav Sabel (Klavier). Das Publikum dankte mit vielem Beifall. Eine neue Synagoge. Nachdem am Sonnabend das neue Heim des Bezirks Oberspree der BZV. in Berlin-Ohcrschüncweide eröffnet wurde, fand tags darauf die Einweihungsfeier des neben dem Heim gelegenen Betraumes statt. Die Thorarollen wurden zur Heiligen Lade geleitet und die Synagoge vom Vorsitzenden der ״Israelitischen Vereinigung zu Karlsliorst-Friedrichsfelde“ der ()Öffentlichkeit übergeben. Danach entzündete Rabbiner Dr. Max Nußbaum die Ewige Lampe und wies in seiner Weiherede auf die sinnvolle Vereinigung von Betraum und Vcrsammliingsstätte hin, die man hier geschaffen hat und die so ganz altjiidisclier Tradition entspricht. Rechtsanwalt Ph. Kozower spracli für den Gemeindevorstand und George Goetz für den Preußischen Landesverband. Die Feier klang mit Gesängen, vom Chor und von Kantor Lichtenstein vorgetragen, aus. M-*. Bar Mizwah-Termine Am 2. Mai (10. tjar): Josi Kuhn, Sohn von Dr. Heinrich Kuhn, Bayerische Str. 33. — Peter Mot ick, Sohn von Sicgfticd Mottok. SW 29, Nostizstr. 46. — Mauircd Schwarz. Solm von Chories (Sallv) Schwarz, NO 55, Chodmvierkistr. 4. — Manfred S e e I i g, ■Sohn vor! Herbert Seelig, WV40. All-Moabit 113. —- hi S o b e I. Sohn von Joachim Sobel. Berlin N 54, Straßburger Str. 20. — Kipnis wieder Gast in Berlin. Schneller als man hoffen durfte, weilte Alexander Kipnis nach seiner Uebersiedltmg nach Wien wieder als Gast bei uns. Sein Konzert im Bach- Saal am letzten Sonnabend war, wie stets, ein auserlesener Genuß. Der Sänger war in großartiger Stimmung und spenriete aus der reichen Fülle seiner Gaben gern und großzügig. Das Publikum war begeistert und erzwang sich Zugabe um Zugabe. Zu bedauern ist nur, daß die Kipnis-Konzerte, die wir in den letzten Jahren hören durften, so wenig Abwechslung im Programm gebracht haben. Es wäre zu wünschen, daß wir den Sänger einmal vor neuen Aufgaben sehen würden. ־nn. Tanzabend Ilse Vordemberge und Gruppe. Am 23. April fand im Briidervecciiisiiaus ein Tanzabend von Ilse V o r d e m - berge mit ihrer Gruppe statt. Es wäre angebrachter gewesen, anstatt ״Tanzabend“ diese Art von Tanz ״programmatische Ausdrucksstudien“ zu nennen, die, unterstrichen durch Musik von Moszkowski, Bach, Chopin, Brahms, Weinberger, Strauß, Rachmaninoff, nichts weiter waren als ״übersetzte Musik“, alic-rdings diese sehr gewissenhaft und stark nach innen gewandt. Von den Gruppentänzen, die fast alle sehr nach üblichen Mustern getanzt wurden, fiel eine ״Polka“ von Weinberger, getanzt von den Damen Auerbach, Gold mann und Krause, auf, die in gutem Zusammenspicl sehr wirkungsvoll das Groteske dieser Polka unterstrichen. Lotte Auerbach, die in ihrem Solo ״Wiegenlied“ versagte, fand in diesem Tanz ihre starke, natürliche Resonanz. Von deii Solotänzen ist nur noch der Tanz Lotte Gold man ns ״Anklage‘׳ (Musik Rachmaninoff) ׳hervorzuheben. Sie sollte sich vom Gruppentanz möglichst distanzieren, da er ihrer ganzen Persönlichkeit im 1 ünzerischen nicht entspricht. Im Gegensatz dazu war ihr Solotanz in Bewegung, Ausdruck, Form sehr viclversprt c’teud. Bei Ilse V o r d e ni b c r g e trifft es auch wie bei Lotte Goldmann zu, daß der Gruppentanz nicht ihren Möglichkeiten entspricht, sie im Gegenteil sehr nachteilig verkleinert. Ihre Tanzaufführung ״Die Bettlerin“ (Musik von Wolfsohn) war musikalisch gut übersetzt, im Tänzerischen wenig befriedigend. — Die Kostüme waren sehr geschmackvoll, farblich gut abgestimmt. D;e Begleitung von Erna Fenchel war ausgezeichnet in ihrer stilvollen Zurückhaltung und Anpassung Es wäre wünschenswert, daß diese Gruppe nach ihrem jetzigen Auftreten noch sehr viel, was ihr Zusammenspiel im Gruppenmäßigen betrifft, an sich arbeitet. H. L. Eine Schüleraufführung. Die Musikpädagogin Lotte Ungar veranstaltete mit ihren Zöglingen eine Musizierstunde, nicht nur, um die Ergebnisse ihrer erzieherischen Arbeit, sondern um auch den Gang und den Aufbau dieser Arbeit überhaupt zu zeigen. Sie ist auf den Grundsätzen der schöpferischen Musikerziehung aufgebaut. Die kleinen Schüler erfinden Melodien, setzen gegebene logisch und sinngemäß fort, machen Texte dazu, improvisieren, komponieren, singen Kanons usw., daß es eine Freude ist. Das Gehör wird auf Grund der Tonika-Do-Methode besonders geschult. Die Musikalität muß erst geweckt, die produktiven Kräfte müssen entwickelt werden. Neben dieser allgemeinmusikalischen ■Erziehung standen aber auch beachtliche pianistische Leistungen fortgeschrittener Schüler. Das Ganze war eine lehr- und genußreiche Vorführung voll fortschrittliehen Geistes. Dr. O. G. Ueber den ewigen Juden in Sage und Dichtung sprach im Kulturbund Dr. Eloesser. Die volkstümliche und weltbekannte Gestalt des ewigen Juden ist das Geschenk der Völker der Welt an das Judentum, und es ergab sich, daß die Geschichte ihres Gcstaltwandels zugleich einen großen Teil der Geschichte des Diaspora-Judentums umfaßt. Zuerst betrachtete man den ewigen Juden als den Zeugen aus der Zeit Christi. Die Gestalt des ewigen Juden ist häufig wcclisclnd. In der Zeit der Kreti/ziige erscheint er zuerst als tragische Figur. Einmal ist er ein Schuhmacher, der Christus den Ruheplatz verweigert hat und dafür als Ruheloser wandern muß, öfter noch, besonders später, mischt sich sein Bild mit der Gestalt des Kain, des Judas und sogar mit Gestalten der germanischen Sage, besonders oft in Verhindung mit der Gestalt de wilden Jägers. Der Name Ahasver taucht erst spät auf. Zuerst in einem evangelischen Volksbuch nach 1600. In der deutschen Romantik sali man ihn phantastisch, im 10. Jahrhundert als Träger der Ideen des Fortschritts. Goethe, Lenau, Bekannte und Unbekannte versuchten, sich mit ihm auscinander/.usetzen. Zangwil! sali ihn ebenfalls als Symbol für das Judentum, aber für den jüdischen Menschen, der trotz aller scheinbaren Paradoxe ausdauernd ist wie eine Naturkraft. R. M. Juden-Darstellungen in der Kunst. Im Kulturbund spracli Dr. Osborn über Judendarstellutigen in der Kunst. Unterstützt von vielen Lichtbildern zeigte Dr. Osborn das ״Antlitz des Juden“, angefangeii von den Zeugnissen auf assyrischen, ägyptischen und römischen Denkmälern, in mittelalterlich christlichen Darstellungen, in jüdischen und nicht jüdischen Handschriften bis zu bekannten Werken der bildenden Kunst unserer Tage, in allen Epochen zeigen die Darstellungen gleichzeitig den Stil der Zeit. Wir sollen ganz unjüdisch aufgefaßte Bilder in gotischen!!.־iggaden, 11 njüdisch aufgefaßt ist auch König David aus dem Si. (!aller Psalter. Dr. Osborn zeigte aus dem 15. Jahrhundert eine interessante I Iaggada, die ergötzlich verschiedene Phasen beim Mazzabacken zeigt und damit einen frühen individuellen jüdischen 1 )arstellungs- $til enthält, ln einem Machsor von 1278 findet sich dasselbe in einer personifizierten '11101:1, die Thora als Braut des Juden in einer Hochzeit dargestellt. In einer 1 iaggada von 10()5 linden sicli vielerlei Darstellungen jüdischer Bräuche, so das Anzünden der Glianukkalielde. Die |!1 d e!1 d a r s t e 1 I 11 n g e n der Neuzeit begann Dr. ( Bboni mit der Auf/ciglitig des Gegensatzes von unkundiger unjmlisdn r I )arstellimg und der verständnisvollen Auffassung Kembramits. Von Reinbrandt an findet man die realistisch jüdische Aulfassyng der dargesfeilten Juden. Josef Israels nimmt die.se Linie auf und die neuere Kunst sucht nach der Gcnre-Fpodu. wieder die innere Wahrheit des jüdischen Antlii/es. i hstoriscli interessant sind die alten ötieluder Picards, in voraus genommenem Genre-Stil ״Die vier Sohne" aus der I landsdirill von 1718, unter ihnen zwei als Rokoko!;.׳!'.alicn׳ dang, stellte Juden um! liehen dem bekannten M. I). Oppenheim der kenn׳, ns werte, t.est mibekannte I :ngar Isidor Kaufmann mit seinen humorvollen Typen. Von Liebermaiiii. Struck,! dien bis zu den jungen ostjiidiselien Malern Max Band mul Menkes zeigte Dr. Osborn starke und charakteristische Darstellungen. R. M. Eine Veranstaltung des Misrnchi, Am 23. April veranstaltcte der Misraciü einen Vortragsabend in der Synagoge Ahavath-Zion. Einleitend gedacht!: Rabl). B r o e h der Opfer der Unruhen in Erez Israel. Rabii. Freier spracli über das Thema ,,Was wird aus unseren Kindern?“ Seine Ausführungen gipfelten darin, daß es nicht allein darauf ankonime, unseren Kindern eine gute berufliche Ausbildung zu ermöglichen, sondern daß es ebenso unbedingte Notwendigkeit ist, die Jugend zu den Quellen des jüdischen Seins zurückzuführcn. S. ü. Ein Landwirt gellt durch die Kwuzoth. Bei einer Veranstaltung des Snif Berlin des Hcrlialuz gab A. Mo eh, Neucndoif, einen Bericht über seine Palästinareise, bei der er 22 Kwu/.oth besucht hat. Die Bilder zeigten deutlich die Entwicklung, die mit den verfallenen, dachiosen arabischen Steinhäusern beginnt, über das Zelt zum Zrif fortschreitet und schließlich in den Steinhäusern mit den riesigen Balkons ihren Höhepunkt errciciit. Man konnte so an Hand der Lichtbilder die Entwicklung von Oeschcr, Bctli-Alpha, üiwatli Brenner, Ejn-Cliarod, Merchawiah, Tel Jossef, Jagtir, Deganiah und anderen Siedlungen verfolgen. Besonders wirksam war die Gegenüberstellung der primifiven Werkzeuge der Ai -Her und des modernen Maschinenpari« der jüdischen Siedlungen. Der Vortragende )jetonte, daß nur solche Menschen in eine Kv.uzah gelten sollten, die sielt vollkommen für das bäuerliche Leben und die landwirtschaftliche Bef: 'pp; ■g entschieden haben. Aber auch sie sollten, um sicli die Eingliederung zu erleichtern, schon hier soviel und solange wie möglich gelernt haben. . cli— Zwei Jahre Selbsthilfcgruppe jüd. Körperbehinderter. Am IQ. und 21. April beging die Sil ijK ihren civten ordentlichen Gruppentag, den die Ortsgruppe Berlin mit einem großen bunten Abend einh'itete. Nach der einstimmigen Entlastung wurde I laus J. Hey mann. Berlin, zum Vor-.it/emieu wiedergewählt. Am 21. April fand eine öilcntlicln• Abselilulisit/ung statt. Nach den BegruliungswoiU'ii des V״rüi/e11<l!׳n. i lernt Heymann, berichtete Dr. Pcrls über die Selbstliilfegemeinscliaft und die ihr anges! hiossenen Gruppen. Herr I ypold, Emden, sprach über ,,Sinn und Zweck der SH( HK.". Herr Heymann gab einen 11eberblick über die Tätigkeit des Verbandes. Koto: J. Abraham Dirn»tag, den 28, April 20.30 Uhr BZV-Heim, Neukölln, Jäjjerstr. 6 Dr, Josef Weiss; Unsere Position in Palästina Hcrmannplatz Mittwoch, den 29. April 20.30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Str. 87 Dr. Georg Josephthal ז Jugendalijah (mit Lichtbildern* Friedrichshain Sonnabend, den 2. Mai BZV-Heim, Dr. M. GoUmonn: שאלות השפות בארץ ישראל Ch1t£ iwri Zentrum 2030 Uhr Roscnthaier Str. 44 Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Mittwoch, 29. April, 2ÖJ־■} Uhr, Friedenau, Stierst!21 .־ Dr. Alfred Rabat!: Unser Kampf um Volk and Land Gruppe Steglitz—Schmargendorf Mittwoch, 29. April, 2014 Uhr, Aula der Schale Kaiserdamm 78 Dr. Max Nußbaums Jüdische Bewährung heute Gruppe Wessiend Donnerstag, 30. April, 20)4 Uhr, Tempethof, Mussehlstr. 22 (Synagoge) Dr. Edgar Rosen s Palästina im politischen Kräftespiel des Vorderen Orients Vorführung der P&IäsÜnamonats*chau Bezirk Tempelhof, Krpt!7.herjf Donnerstag, 30, April, 20י; Uhr, Schreibers Fcstille, Triftstr. 63 Dr) D.״vÄ״berg, ״»״ Kampf um Volk und Lund Gruppe Wedding Sonnabend, 2. Mai, 2Ö)/-> Uhr, Pankow! Muhienstr, 77 Dr, Hans Klee! Palästina Im politischen Kräftespiel des Vorderen Orients Vorführung der PalSntinamonebischau Gruppe Pankow Sonnabend, 2. Mai, 20)4 Uhr, Harmsdarf, Albrechtsti. 10 Dr. Georg Josephthal: Palästina im politischen Kräftespiel des Vorderen Orients Vorführung der Palastinamonataschau Gruppe Nordbahn Kaffee j Coffeinfrei Tee Kakao tflr«lrt*r Bezug von CflM-Hanse-Großr ö$! erci Carl Max Josephs Bramen 1 Vertreter werden noch eingestellt MAX RIEGEL P«rt8erStr.2S/29 J 2 Oliv• 5567. M. d. i, Hdfidw.-V Lief, d, KranVenk Auto-Fahrschule fl. Lebender KurfUrfttendamm 139 / J7 4ft43 zu kaufen g׳*«, Off. u. K445 an Anz.־ Abt. d. Jüd. Rundschau, W 15, Me!n«ke«tr. 10 Ihr Cimafz sfeltff durch t!findige Anzeigen Inder .JfldlMhen RandsdtanM ■ Jüd.Kulturbund Berlin E.V. (im Reichsverband d. Jüd. Kulturbünde) ■ KLEINKUNST-BUHNE im Caf6 Leon, Kurfürstendamm 155 Dienstag, den 28. April — Mittwoch, den 29. April, 8 1 Uhr ״Herr Direktor - bitte Vorschuß“ Revue in 1K Bildern vor. Willy Rosen und Max Ehrlich mit MAX EHRLICH ״״«״׳'!!•״״-t:״,,״,!»!,• Karten RM 1—3 im Cafe Leon (J 7 422<J) n, nn der Abendkasse. Einlaß nur mit Kulturbund- oder ReirhsverbamkLnrU* (a. d. Abendkasse). Paßbild mitbringen. Damen- Mäntel Maflanf., neue Modelle! Umarb.bib.Stotfann. Alte Schützenitr. 10 ii Al«x»oderplaU ט INO-SPIELPLAN Kammer- Licht.piel® a. Lehniner Pi. Wo. 4.45. 7,9.15. St!j. ab 3 Uhr Regina- Licht,p ,\V1irncrsdoricrStr.45 Lady winflermars Faciiw Hinter den Kulissen (Metropolit:״:!) Erste Gesamtveranstaltung nach der Pause Dienstag, 28. April 193«, 20.30 Uhr Logenhaus, Kieistsfraße 10 Dr. David Schloßberg Der Zionismus als Gestalter der jüdischen Gegenwart Rieseer, Herz), Reading / Wohltätigkeit und Aufbau ' Der Einzelne und die Gemeinschaft ✓׳ Judennöte in Ost und West ־׳ Wanderung nach Palästina und ln andere Länder / Die Londoner Hilfsaktion ׳־׳ Die Ereignisse in Palästina Die Veranstaltung beginnt pünktlich Berliner Zionistische Vereinigung, westiicheBezirke i