Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 30-31 (17.4.1936)
- Date
- 1936-04-17
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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SPOß T-B UN DSC HAU NR. 30/31, 17. APRIL 193 Makkabi Tel-Awiw in Beyrouth Von unserem Berichterstatter JÜDISCHE RUNDSCHAU Sportbrief aus Oesterreich Von unserem Berichterstatter Wien, Anfang April Bei der ersten offenen Schwimmveranstaltung ab es außer einen dritten Platz in einer Seniorenkraulstaffel, ie der guten 200-n1־Zeit V a g o s (2.30) zu verdanken ist, und einigen Plätzen in den Mädchenkonkurrenzen keine Erfolge jüdischer Schwimmer. Vagos gute Form bestätigte sich aber dann eine Woche später; in einem 400-m-Seniorenkraul kam er in 5:26 als Zweiter an. Eine weitere Woche später schwamm dann O o 1 d n e r über 100 m Rücken mit 1:26,1 Makkabiweltrekord. Im Rennen war sic Zweite, da die Siegerin Wagner mit 1:24,7 den österreichischen Rekord um fast drei Sekunden unterboten hatte. Judith 1) e u t s c h drückte ihren alten 200-m- Kraulrekord um mehr als eine Sekunde auf 2:45,4. Die ausgezeichnete Form der Damen mußte natürlich ausgenützt werden, daher kündigte mau für das Polenmeeting zwei offizielle Rekordversuche an, die auch gelangen. Goldner wurde zwar wieder von der Meisterin Wagner geschlagen, doch blieb sie immerhin mit 6:46,4 10 Sekunden unter dem alten österreichischen 400-m־Rückenrekord. Dem Lagcnstaffelrekord wurden auch nicht weniger als 8 Sekunden abgenommen, 4:10,2 lautet die neue Marke, die die Hakoahdamen Wertheimer (1:20,8), Qoldner (1:26) und Deutsch (1:14,4) herausschwammen. Die Wasserballmannschaft, deren alte Stützen teils nach Palästina, teils nach Prag gegangen sind, wurde durch Spieler der Jungmannschaft ergänzt, die aber vorläufig für die Meister- Schaft noch nicht reif sind. Die ersten Spiele gingen daher auch glatt verloren, obwohl im Tormann Ornstein und in den flinken Stürmern Klug und Wien drei gute Leute zur Verfügung standen. Die Saison der Leichtathleten begann mit einem Querfeldeinlaufen des S. C. Rapid, dem dann die Gelände- Staffel über 6 + 4 + 2 km des W. A. C. folgte. A11 der ersten Veranstaltung nahm die Hakoah nur in der Jugendgruppe teil und besetzte durch König einen 4. und durch Feuer, der als hoher Favorit ins Rennen gegangen war, einen 2. Platz. Feuer führte 500 m vor dem Ziel noch haushoch, verlief sich dann, wurde eingeholt und im Finish ganz knapp geschlagen. Die Seniorenmannschaft ging in der Gcländestaffc! gehandikapt in den Kampf, da Blödv ersetzt werden mußte. Beck, der erste Mann, lief zwar sehr gut, er konnte als Zweiter übergeben, aber der 2. Mann fiel auf die achte Stelle zurück und der Schlußmann Kaiser konnte die Staffel nur mehr auf den 5. Platz bringen. Die Junioren wurden dritte, aber hier lief der Endmann Schneier die zweitbeste Zeit aller Mannschaften. Die Tischtennisspieler stehen augenblicklich an der ersten Stelle der österreichischen Rangliste und können auch in der Meisterschaft nicht mehr eingeholt werden. Beim letzten Spiele gegen Vindobona, der auch die Ueberrasclumg der Weltmeisterschaften, der kleine Bergmann angehört, spielte Ferv Weiß, Nummer 1 der Hakoah, alle Gegner in Grund und Boden. Auch Bergmann war gegen das Vorhand des Hakoahners, der jeden Ball wuchtig in die Ecken knallte, machtlos und konnte keinen einzigen Satz für sich buchen. Die öster* reichischen Teilnehmer an der Weltmeisterschaft behaupten, daß Weiß, derzeit der weitaus beste Angriffspieler der Welt ist und in Prag begründete Siegeschancen gehabt hätte. Der beste Beweis für sein überragendes Können ist wohl der erste Platz in der Rangliste, den er vor den Mitgliedern des Weltmeisterteams einnimmt. Die erfolgreichste Sektion waren die Ringer, die bei den Neulingsmeisterschaften in Lackner, Grünwald und Bernstein drei Sieger stellten und beim Städtekampf gegen Bologna drei Leute ins Wiener Team brachten. Alle drei, Fincsus, Birnbaum und Müller, gewannen ihre Kämpfe einstimmig nach Punkten, besonders populär war der Erfolg Fincsus, dessen Gegner mehr in der Luft als am Boden war, sich aber immer im letzten Moment vor einer Schulterniederlage retten konnte. Hockeyspieler und Handballer sind noch nicht in Form und verloren ihre ersten Meisterschaftsspiele, dagegen konnte Mimi Beck bei der Meisterschaft des Allgemeinen Skiverbandes den Slalom gewinnen und auch der Makkabiahsieger Schapira belegte bei einem vom Touringklub veranstalteten Slalomrennen den ersten Platz. Fritz A. Präger Makkabi - Bezirkstagungen Mitteldeutscher Bezirk In Chemnitz am 18. und 19. April. — Am 18. April: Ocffcmüche Kundgebung: ZOG., Acnßere Kloster- Straße 13, Dr. Alfred Rahau: ״Vor entscheidenden Aufgalzen“. Am 19. April: Tagung, Beginn 9 Uhr, Gcmrindesaal. Dr. Alfred Rahau: ״Makkabi-Aufgabe, Ziel und Organisation“; Dr. Robert Atlasz: ,.Neue Wege (1er Sporlarbeit“. Südwestdeutscher Bezirk in Mannheim am 19. April. — 9 Uhr: Lamev-Loge, Dr. Hans Friedeniha!: ״Vor entscheidenden Aufgaben“; Jules Schick, Frankfurt am Main: ״Neue Wege der Sport arbeit“. Westdeutscher Bezirk in KBIn am 25. und 26. April. — Am 25. April: Ocffcmliehe Kundgebung, Dr. Ilans i'riedcnthal: ״Vier Jahrzehnte Makkabi“. Am Sonntag, dem 26. April: Tagung. Beginn um 9 Uhr, Dr. Friedenthal: ״Vor entscheidenden Aufgaben; Siddy Goldschmidt: ״Rrziebungsfragen im Makkabi“. Nerdwestdcutscher Bezirk in Hannover am 2. und 3. Mai. — Am 2. Mai: Ocffent liehe Kundgebung, Dr. Alfred Rabatt: ״Vier Jahrzehnte Makkabi“. Am 3. Mai: Tagung. Beginn 9 t'hr, Dr. Alfred RabaU: ״Vor entscheidenden Aufgaben“; Siddy Gold- Schmidt: ״Erziehungsfragen im Makkabi״. Schlesischer Bezirk in Breslau am 3. Mai. l)r. Kurt J.ewin: ״Sport und Erziehung im Makkabi“. Vorturnerkurs des Bar Kochba Breslau Vom 30. April bis zum 4. Mai führt der Bar Kochba Breslau einen Vorturner- und Abteilungsleiter-Kursus durch. Allgemeine Turnlehre und Theorie der Leibesübungen, biologische Fragen, Geschichte und Entwicklung der Leibes- Übungen, Systematik und Methodik von Turnen und Leichtathletik, Turn- und Sportwartsfragen, Gestaltung der Uebungsabende, Organisation und Vorbereitung von Schau- und Wettkämpfen werden in Referaten und praktischen Uebungen unter Leitung von Dr. Hans Kuhn und Siegbert R i e s e n f e I d behandelt. Diese Gelegenheit, gute Vorturner und Abteilungsleiter ausbilden zu lassen, können sämtliche Makkabivercinc wahrnehmen. Der Bar Kochba Breslau sorgt für die kostenlose Unterbringung aller auswärtigen Teilnehmer. Tel-Awiw, Anfang April Nach langen Bemühungen gelang es dem Makkabi Tel- Awiw, für seine Leichtathleten einen internationalen Kltibkampf abzuschließen. Eine elf Mann starke Mannschaft konnte unter Die Mannschaft des Tel-Awiwer Makkabi '־ * z>. י\■ ■י J■ ן. ■'..■3 L Führung von Eliezer Matalon nach Beyrouth zum Klubkanipt gegen die amerikanische Universität abfahren. Mit großem Jubel wurde das Makkabi-Team vor den Toren der Universität von den dort studierenden Palästinensern empfangen. Die Kämpfe fanden in Anwesenheit des gesamten Lehrkörpers der Universität, fast aller Studenten und einer kleinen Gruppe des Makkabi Beyrouth statt. Die Mannschaft der Universität setzte sieh fast ausschließlieh aus syrischen Arabern zusammen, dazu zwei Armeniern und einen palästinensischen Juden. Den Beginn des Kampfes machten die HK) in. Vom Makkabi waren Steinberg, Feiwi und Frumkin am Start. Durch Verschulden des Starters, der zwischen dem zweiten und letzten Kommando keine Pause machte, blieben alle drei ״sitzen“ und konnten das verlorene Terrain nicht mehr aufholen. Frumkin gab schon nach 20 m entmutigt auf. Steinberg konnte noch im toten Rennen mit Kliuri von der Universität in 11,5 Sek. Zweiter werden. Die Punkte, die sogleich zu Beginn für den Makkabi verloren gingen, sollten den Klubkampf zugunsten der Universität entscheiden. Im Verlauf der weiteren Kämpfe konnte der Makkabi den Verlust zwar aufholen und führte sogar vor dem letzten Wettbewerb, der 4 mal 200-m-Staffel, Was bringt der Sonntag? Fußball: Am kommenden Sonntag stehen sich auf dem Sportplatz am Schäfersee die ersten Mannschaften von Hagibor und der JSG. gegenüber. Das Spiel ist insofern von besonderer Bedeutung, als der Gewinner die Möglichkeit hat, auf den zweiten Platz der Tabelle zu kommen. Spielbeginn: 3.30 Uhr. Weitere Spiele: Sportplatz am Schäfersee Platz I: 9 Uhr: Hagibor IV gegen JSG. A. II.: 10.40 Uhr: Hagibor V gegen JSG. IV; 12.10 Uhr: Hagibor III gegen JSG. III; 13.50 Uhr: Hagibor II gegen JSG. II. Platz II: 9 LThr: RKH. I. Jugend gegen BRH. II. Jugend; 10.40 Uhr: Hagibor 1. Jugend gegen Hagibor H. Jugend; 12.20 Uhr: JSG. I. Jugend gegen JSG. H. Jugend; 13.40 Uhr: Hagibor I. Schüler gegen JiKII. II. Schüler; 14.50 Uhr: Hagibor IV. Schiller gegen BKII. IV. Schüler; 16 Uhr: Hagitwr III. Schüler gegen IiKH. V. Schüler. Sportplatz Niederschön hausen: 9.30 Uhr: JSK. III gegen BKII. IV; 11.10 Uhr: JSG. V gegen ]SK. IV; 13.50 Uhr: JSG. I. Schüler gegen BKII. III. Schüler; 15 Uhr: JSG. II. Schiller gegen JSK. II. Schiller; 16.10 Uhr: JSG. III. Schüler gegen Hagibor IV. Schiilcr. Handball: Grunewald, Platz I: 9 Uhr: JSG. VII. Männer gegen BK. VI. Männer; 10.15!Ihr: BK. I. Männer gegen JSK. I. Männer; 11.30 Uhr: BK. IV. Frauen geigen JSG. HI. Frauen; 12 30 Uhr: BK. II. Jugend gegen JSK. II. Männer; 1.45 t'hr: JSG. I. Frauen gegen BK. II. Frauen; 2.45 Uhr: BK. I. Frauen gegen JSG. II. Flauen; 3.45 Uhr: BK. II. Männer gegen JSG. II, Männer; ס Uhr: JSG. III. Männer gegen Makkabi I. Männer. Platz II: 9 Uhr: BK. V. Männer gegen JSG. VI. Männer; 10.15 Uhr: Boxclub lugend gegen IiK. A. Herren: 11.30 Uhi: Hagibor I. Männer gegen JSG. IV. Männer; 12.45 Uhr: BK. Ilf. Jugend gegen JSG. III. Jugend; 2 Uhr: JSG. I. Knaben gegen BK. If. Knaben: 3 Uhr: JSG. I. Jugend gegen BK. I. Jugend; 4.15 Uhr: JSG. I. Mädchen gegen BK. II. Mädchen; 5.15 Uhr: JSG. II. Mädchen gegen BK. IV. Mädchen. Berlin — mitteldeutsche Bezirksliga Die Spiele werden kommenden Sonntag wie folgt fortgesetzt: ln Leipzig treffen sich die Handball- und Fußballmannschäften der Bar Kochbavereine aus Leipzig und Dresden. In Chemnitz stehen sich die Fußballmannschaften von Makkabi Chemnitz und JSK. Berlin gegenüber. Schwimmen: Städtekampf Berlin-Breslau, durchgeführt vom Jüdischen Schwimniverein Breslau Teilnehmer: Bar Kochba Berlin, JSG. 33 Berlin, JSV. Breslau, RjF, Breslau. Slaffclkämpfc, Wasserball, Jugend-Einzelkämpfe. 15 l'hr, Breslauer Hallen- Schwimmbad. mit vier Punkten, doch wurde die Staffel, für die der Erste 20 Punkte, der Zweite 10 Punkte erhielt, verloren, und damit der ganze Kltibkampf. Trotzdem war der Kampf ein großer Erfolg für den Makkabi. Von zehn Wettbewerben konnte er in sieben den Sieger stellen. Attermann gelang es, nochmals den Makkabi-Weltrekord im Speerwerfen zu verbessern. Mit einem schönen Wurf kam er auf 51,50 m. Passi stellte über 800 m mit 2:0t),2 Min. den palästinensischen Rekord auf. Außerdem gewann er die 100 tu in 51,5 Sek. Flaksmann siegte über 1500 m, ohne ganz aus sich herausgehen zu müssen, in 4:30,6 Min. Gut waren die Sprünge von Sani Steinberg, der in einwandfreiem Stil 1,71,5 m erreichte. Zu einem weiteren Erfolg kam er im Weitsprung, den er mit 6,12 in gewann. Den letzten Sieg des Makkabi gab es durch Still mit 38,10 m itn Diskuswerfen, im Kugelstoßen mußte sich Still der Ueberlegenheit der beiden 1 ,')()-in■Männer der Universität beugen, von denen der Frste 12,0<)m wart. Mit % zu <H) Punkten ging der Klubkampf fttr den Makkabi verloren, da die zweiten Leute sieh meist nicht oder nur schlecht placieren konnten. Dazu kam, daß die Universitat in jeder Konkurrenz drei Leute starten ließ, während der Im Ziel des IU0-m-l.au(s I 'jto»: l.atar Ibinn»! Makkabi meist nur zwei zur Verfügung hatte. Gewertet wurden die ersten Vier. Durch ruhiges, sportliches Aultreten flinterließ der Makkabi einen sehr guten Eindruck. In sportlichem Kampfe wurden freundschaftliche Beziehungen zwischen Juden und Arabern geknüpft. Lasar D ii nncr Jüdischer Sport aus aller Welt Gourewitsch (Finnland) in Erez Israel eingetroffen. Der bekannte jüdische Schwergewichtsboxer und finnische Armeemeister Gourewitsch, der neben seine״ boxerischen Fähigkeiten auch ein talentierter Mehrkämpfer ist eine Probe seines Könnens hatte er auf den Makkahi-Kampfspielen in Prag abgelegt ist zu dauerndem Aufenthalte in Erez Israel eingetroffen. Jüdische Sportler bet den Studentenmeisterschaften in USA. Bei den Studentenmeisterschaften, die in Amerika auch in der Hallensaison dnrehgeführt werden, gelang es einer Reihe jüdischer Sportler beachtliche Erfolge zu erzielen, Viktor Cohen (New York) sicherte sich im ilochxpnmg mit 1,88 m den 2. Platz. Bcrnie 11 o r o w i t z belegte im Kugelstoßen mit 13,18 m den 5. Platz, und Arthur Loeb gewann das Stcinstolkm mit 16,38 tu. Hagibor-Sportler beim Prager Cross-Country. Beim traditioncllcn Cross-Country des Prager Gaues belegte Birnholz in der Juniorenklasse den 5. Platz vor seinen Klubkollegcn Goldschmied und Bet sc hau 11. Makkabi-Weltrekord im 100-tn-Rückenschwimtnen. Der Jugendschwitnincr des Bar Kochba Preßlnirg, B a d c r 1 e, erzielte bei den slowakischen Meisterschaften im 100-tn- Rückenschwimmen mit 1:14,8 Min. einen neuen Makkabi- Weltrekord. Sarkany wieder ungarischer Meister. Bei den ungarisehen Landesmeisterschaften im Geräteturnen, die gleichzeitig als erste Olympiaprüfung dtirchgefnhrt wurden, holte sich der bekannte jüdische Turner Sarkany, der mit seinen Vorführungen bei der Akademie der Winteriiiakkabiah geglänzt hatte, den 1 itel im Turnen an den Ringen. Am Seitenpferd und bei den Freiübungen belegte Sarkany den dritten Platz. Hürdenläufer Kiel wieder in Form. Der bekannte jtidische Hürdenläufer und südafrikanische Hürdenmeister S. K i e t gewann bei einem Sportfest in Kapstadt ein 120-Yards- Hürden-Vorgabelaufen, das auf einer Grasbahn ausgetragen wurde, in der guten Zeit von 11,9 Sek. Waldlauf in Berlin Am Freitag vergangener Woche fand auf dem Sportplatz in Grunewald ein Waldlauf statt. In der Seniorenklasse siegte (,et za II, von dem man lange nichts mehr gehört hatte, mit deutlichem Vorsprung vor Walter Colin, der im vorigen Jahr noch in der Jugendklasse startete und dem es gelang", in der Schlußrunde auf dem S|X)rtplatz die alten Routiniers Walter Hirsch und Kurt Levy zu schlagen. In dem kürzeren Lauf über 4,5 km siegte Markus?, der gleichfalls gerade aus der Jugendklasse kommt, vor Buchthal und Alpcrn, Die Waldlaufmeisterschaften des Deutschen Makkabikreises, die für den K). April in Berlin angesetzt waren, sind durch Beschluß des Präsidiums wegen technischer Schwierigkeiten aut den Herbst verlegt worden, jedoch trägt der Bar Kochba-Hakoah Berlin einen interner, Waldlauf aus. Der Reichsausschuß jüdischer Sportverbände bittet um Richtigstellung des in seinen kürzlich veröffentlichten Be- Stimmungen enthaltenen Punktes A, betr. Mitgliedschaft, Absatz I: ״Mitglieder eines Vereins der den Rcicbsausschuß bildenden Verbände können nur Juden itn Sinne des Gesetzes sein, die Mitglieder der jüdischen Glaubensgemeinschaft sin d.“