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Jüdische Rundschau · 1936-04-17 · Heft 30-31 (17.4.1936) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 30-31 (17.4.1936)
Date
1936-04-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Preis 25 Pf»ti Nr. 30/31 x/ Jahrgang 41 JÜDISCHE RUNDSCHAU Mttiftl«It«11StV1rlag a. AoKelgeBverwaltnift BerilnWlSiMetaekeitr. 1• Fenurttft Sammil •Nnmmer J 1 (Bismarck) 9031« — Bezugspreis einschi. BeeteUgeld 1• Monat RM 2,-, je Vierteljahr KM 5,75, bei Abholung KM 1,88 brw. RM 539. — Postscheck - Konten der Vertriebs ־ Abteilung: Berlin 71573 (fär Cro& - Berlin\ Berlin 173 92 (für das übrige Kelch), ln Fällen höherer Gewalt baeteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Beragagebühren. - Erscheint jaden Dlaaatag nnd Freitag. BERLIN כ״ה ניסן חרצ״ו FREITAG, 17. APRIL 1936 Gttltigt Anzelgenprelaliate Nr. 4• Die 12 gespaltene mm *Zeile 20 Rpf, fftr Familiennachrichten 15 Kpf. Aufnahme von Anzeigen an bestimmten lagen oder Stellen und in bestimmt« Ausgaben kann nicht gewährleistet werden. Gelegenheit•)• anzeigen nur bei Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Donnerstag 9—18 Uhr, Freitag 9 — 16 Uhr. AnnahmeschluS für die Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag Aus. gäbe Mittwoch 13 Uhr. (Kür Familienanzeigen am lag vor Erscheinen 12 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) ■M wuflMB 5 dM■ ■Ml 4M■ ■BA Jfc ■Bflk ■C^r mumm, ■MBAk 5 ■MB 40■! ■M■■■! uer Lmigranien-Kommissar Sir Neill Malcolm und die Hilfsorganisationen Genf, 9, April .(JTA.) Der Oberkommissar des Völkerbundes für die Auswandererfürsorge, General Sir Neill Malco Im, hat an die im früheren Beirat des Oberkommissariats vertretenen neu« jüdischen und neun nichtjüdischen p r i - v a t e n Auswandererhilfsorganisationen ein Rundschreiben gerichtet, um mit ihnen Fühlung zu nehmen. Sir Neill Malcolm teilt in dem Schreiben zunächst mit, daß er bereits Schrille unternommen habe, um den Empfehlungen des Völkcrbimdsratcs über die zukünftige Gestaltung der Ausvvandercrfiirsorgc nachzukoimuen. Er habe eine zwischcnstaatlichc Regier u 11 gsko 11 ferenz. für den 2. Juli cinbcrufcii und Vorverhandlungen mit den verschiedenen Regierungen über die Arbeits- und Ansiedlungsbedingungen für Auswanderer aus Deutschland aufgenoinmen. Der Obcrkommissar gibt in dem Schreiben über seine Zus a m m e 11 a r l> c i t mit den privaten Hilfsorganisationen der Ueberzcugung Ausdruck, daß ein Kontakt zwischen ihm und den Organisationen von großer Bedeutung sei. Er ist aber der Ansicht, daß die Einzelheiten der gegenseitigen Beziehungen nicht sofort fcstgclegt werden könnten; sie würden sich aus der praktischen Zusammenarbeit ergeben. Sir Neill behält sich vor, späterhin in dieser Frage konkrete Vorschläge zu unterbreiten. Vorläufig beschränkt er sich darauf, die Aufmerksamkeit der Hilfsorganisationen auf die n a c!1 s t c 11 e 11 (I e n P u 11 k t e zu lenken: 1. Der Beirat der privaten Hilfsorganisationen, wie er zur Amtszeit des bisherfgen Oberkommissars für Auswandererfiirsorge bestanden hat, hat nach den letzten Beschlüssen des Völkerbundsrates nicht mehr die gleiche Dascinsbcrechtigung. Es handele sicli nunmehr nicht darum, eine neue Organisation dieser Art zu schaffen, sondern mir um die Einführung einer neuen Methode der Zusammenarbeit. 2. Die Behandlung individueller Fälle von Hilfsbediu ftigkeit, Gesuche um Beistand und Unterstützung gehören unter den jetzigen Urnsfänden ausschließlich in den Kompetenzbereich der privaten Hilfsorganisationen, die sich dieser Arbeit bereits gewidmet haben, und in steigendem Maße zu widmen haben werden. 3. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, werden die privaten Hilfsorganisationen zweifellos ihre g e g e!1 s c i t i - gen Beziehungen noch enger ais bisher gestalten wollen. Eine Zusammcnzicluing und Koordinierung der Tätigkeiten der verschiedenen privaten Hilfsorganisationen, sei es im nationalen, sei es im internationalen Rahmen, wird die Erfüllung der Aufgaben der Organisationen sicherlich erleichtern und gleichzeitig ihre Beziehungen zum Oberkommissar einfacher gestalten. Der Oberkonunissar versichert, er werde alles tun, um diese Beziehungen zu fördern. Keine Juden im Eierhandel In der ״De ätschen Volkswirtschaft“ Heft Nr. 11 wird die Tatsache erwähnt, daß die Ostereier auf dem Wege zum Verbraucher in diesem Jahre nur durch arische Hände fegangen seien. Noch vor Jahresfrist hahe der jüdische wisciienhandcl eine gewisse Rolle gespielt. Kurz vor der Machtübernahme hahe der gesamte Eierhandel zu ungefähr 96 0/0 in jüdischen Händen gelegen. Nach und nach, besonders in den Jahren 1934 und 1935, sei dann die Bereinigung vonstatten gegangen, denn es habe sich gezeigt, daß ein großer Teil der jüdischen Eierliändler wegen verschiedener Verstöße gegen die Marktordnung, gegen die Devisengesetze und Nahrungsmittelvorschriften vorbestraft gewesen sei. Hieraus habe sich die wirtschaftliche Unzuverlässigkeit ergeben urrd damit die berechtigte Ausschaltung von der w e i - teren• ■Betätigung im Eierhandel. Im November 1935 waren im Import- und Großhandel in ganz Deutschland keine Nichtarier. Die nunmehr völlig arische erste Hand bcschloß von sich aus, an Nichtaricr in der zweiten und dritten Hand keine Ware mehr abzugeben. Die Stellungnahme der hiervon betroffenen jüdischen Kreise hiergegen habe negativ bleiben müssen, da man von keiner Seite her einen Importeur oder Großhändler zwingen könne, an jüdische Firmen zu verkaufen. Der deutsche Eierhandel hahe somit Mustergültiges geleistet, wobei besonders zu berücksichtigen sei, daß sich alles aut durchaus gesetzlichen Wegen abgespielt habe. Im Geflügelhand cl, soweit er den Import betrifft, lägen die Verhältnisse übrigens ähnlich. Volksschulen in Nürnberg judenfrei Die ״Allgemeine Rundschau“ in N ü r n b e r g meldet: ״ln der Beratung mit den Ratsherren teilte Stadtrat Fink folgendes mit: Er habe festgestellt, daß sich in den Nürnberger Volksschulen noch immer eine erhebliche Anzahl von ji'tdisehen Schülern und Schülerinnen befänden. Mit Beginn des neuen Schuljahres aber würden die Volksschulen frei von Juden hindern sein. Er habe ursprünglich geplant, sämtliche jüdische Volksschüler in einer Schulbaracke der Mcianchtlionschule zu sammeln und ihnen als Lehrer einen pensionierten jüdischen Studienprofessor aus Fürth zu gehen. Dieses sein Vorhaben sei von dem zuständigen bayerischen Ministerium nicht nur restlos gebilligt worden, sondern die bayerische Regierung beabsichtige sogar, dieses Verfahren bei allen bayerischen Schulen durclmifüiiren. ln Nürnberg aber hahe sich inzwischen eine derartige Sondermaßnahme erübrigt, da auf seine Vorstellung hin samtliehe jüdischen Eltern ihre Kinder aus der Volksschule abgemcldct und bei einer j ü d i - sehen Schule an ge me Id et hätten. Dadurch seien Nürnbergs Volksschulen vollkommen judenrein geworden. Stadtrat Fink beabsichtigt-, auch bei den städtischen Mittelschulen das gleiche Verfahren durchzuführen.“ Ein Reichsinstitut für Erforschung der Judenfrage Der Präsident des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands, Professor Dr. Walter Frank, richtet an die deutsche ()Öffentlichkeit einen Aufruf, in dem die Arbeitspläne des Instituts mitgeteiit werden. Mit Wirkung ab 1. April wurden drei neue Forschungsabteilungen eingerichtet, darunter eine Forschungsabtcilung zur Juden frage. Hierüber heißt es in dem Aufruf:. ..Sie hat die Aufgabe, durch die Sichtung des gesamten Quellenmaterials, durch den Aufbau einer umfassenden Bibüothek und durch Anregung und Leitung von Forschungsaufträgen die Grundlage zu schaffen für eine Geschichtsschreibung der deutschen und europäischen Judenfrage. Der Sitz dieser Abteilung ist München, die Hauptstadt der Bewegung. Zum Leiter der Abteilung ernenne ich den Präsideuten der bayerischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Karl Alexander v. Müller. Zum steilvertretenden Leiter und Geschäftsführer ernenne ich Dr. Wilhelm G r a u.“ Robert Baräny Wie aus Schweden gemeldet wird, ist der berühmte Forscher und Professor der Ohrenheilkunde Robert Baräny, Direktor da־ Ohrenklinik der Universität Upsala, kurz vor Erreichung seines 60. Lebensjahres, gestorben. Baräny, ein in Wien geborener Jude, war ein Gelehrter von Weltruf. In Wien wurde er auch Assistent des (jüdischen) Professors der Ohrenheilkunde Politzer und habilitierte sich dort 1909 als Privaidozent. ln den folgenden Jahren hat er eine sehr große Zahl wissenschaftlicher Schriften verfaßt und insbesondere die Funktionen der einzclnen Partien des Ohrlahyrinths erforscht. Eine ganze Anzahl neuer Entdeckungen sind ihm hier gelungen, insbesondere auch über die Zusammenhänge zwischen Gehörsinn und Geliirn und die Lokalisierung des. Ai-chi* Gleictigewichfssinns, dessenStörung sich in Schwindelanfällen äußert. Auf Grund dieser Forschungen hat Baräny dann neue Methoden der klinischen Behandlung der Ohrkrankheiten gefunden. Er erhielt mehrere wissenschaftliche Preise, und schließlich wurde ihm im Jahre 1915, während er als österreichischer Militärarzt in russischer Kriegsgefangenschaft war, der Nobelpreis verliehen. Bäränv war, wie mehrere andere berühmte jüdische Forscher, bereits in der ganzen Weit als Autorität anerkannt, ohne daß seine Heimatuniversität Wien ihm, dem Juden, eine ordentliche Professur gegeben hätte. So hat er sich entschlossen, die ihm allgebotene Gastfreund- 1Schaft der Universität Upsala anzunehmen, wo er seit 1917 in hohen Ehren und zum Segen der ganzen Menschheit wirken konnte. Wir halten vor wenigen Jahren die Freude, Professor Baräny persönlich kennenzulernen, als er (gelegentlich einer Reise aus Schweden zu einem wissenschaftlichen Kongreß) in Berlin mit uns in Verbindung trat. Sein Interesse an jüdisehen Fragen war plötzlich geweckt worden, nicht nur durch die Vorgänge des Jahres 1933, die das Bestehen einer Judenfrage vielen Juden erst enthüllten, sondern auch durch seinen Kollegen und Freund, Professor Hugo Valentin, Historiker an der Universität Upsala, der als Zionist die Zusammenhänge der Judenfrage besser verstand. Obwohl Baräny persönlich ein typisches Judenschicksal hatte, war er doch viel zu sehr seiner wissenschaftlichen Arbeit hingegeben, um sich mit der Judenfrage näher befassen zu können. Nun plaudert er bescheiden über sein bewegtes und schließlich erfolgreiches Leben, tauscht Ansichten über die Judenfrage aus, er ist nachdenklich geworden, fühlt räch wieder als Jude. Fs war eine der interessantesten Begegnungen des Jahres 1933. Pro fcssor Bäränv bemühte sich auch, jüdischen wissenschaftlichen Arbeitern, die ihren Platz verloren hatten, zu helfen. Mit ihm ist ein großer Gelehrter und Menschenfreund dahingegangen, einer von denen, die ihrer jüdischen Abstammung Ehre gebracht haben. Appell amerikanischer Gouverneure Die amerikanischen Gouverneure Fitzgcrald, M. Calister, Earle (Pennsylvania), Nice (Maryland) und die Senatoren Truman, Logan, Bulkely, van Nuys, Thomas, Sheppard und Longeran haben Erklärungen veröffentlicht, in denen zur weitgehenden öffentlichen Unterstützung des United Palestine Appeal aufgefordert wird. Am 20. April wird der O c n c r a I g o u v c r n e u r von Kanada, Lord T w e e d s m u i r, bei der Veranstaltung des kanadischen United Palestine Appeal sprechen. Nach dem Fest Jüdischer Gemeinsam — Um den Antisemitismus — Politische Pause — Arabien — Koloniale Verfassungsfragen Die Feiertage sind vorbei. IJeberall in der Welt sind sie, ■wie die vorliegenden Berichte zeigen, zu einem Appell an den jüdischen Geineinsinn ausgenützt worden. Die Juden aller Länder, voran Englands und Amerikas, wtirden an ihre Verpflichtung erinnert, für ihre weniger glücklichen Brüder in anderen Teilen der Welt einzustehen. Viele Juden, besonders i!1 den Armenbezirken Polens, Rumäniens usw., haben freilich kaum das Notwendigste, um die Bräuche der Feiertage aus/uuben. In Deutschland hat, wie uns berichtet wird, das Fest Gelegeuheit zu schöner Betätigung des Gemeiiisinns gegelien; der Wunsch, daß jedem die Teilnahme an einer Feier möglich sein sollte, bringt ein Wiedererwachen der Gastfreundschaft, die in traditioneller Weise gerade bei diesem Fest unter Juden früherer Zeiten üblich war. Es heißt, daß besonders in den Kleingemcinden Kinder aus der Nachbarschaft zum Seder eingeladen wurden, aus dem Gefühl, daß jeder Jude Gelegenheit haben sollte, den Gedanken dieses Festes nachzuhängen. Aber viele Entfremdete sind unter uns, die auch jetzt noch den Weg dazu nicht finden, sei es aus Gleichgültigkeit, sei es aus bewußter Ablehnung, oft aber auch aus einem ehrlichen Unvermögen, sich mit innerer Wahrhaftig! in die fremdgewordene Brauchwelt einzuleben. Wir suiwen gerade diese Menschen, die nicht die schlechtesten sind, verstehen, und ihnen zu helfen versuchen. Denn das jüdische Problem unserer Tage ist offensichtlich zu kompliziert geworden, als daß feiner differenzierte :Menschen gewissermaßen auf Kommando dort wieder anknüpfen könnten, wo frühere Generationen sich abgewandt haben. Darum ist es eine Kernfrage für uns, nicht nur das jüdische Interesse unserer Erwachsenen und Jugendliehen zu wecken, sondern auch das Jüdische für alle lebendig zu machen. Wir müssen als Juden wieder eine Erlebnisgcmeinschaft werden; noch niemals war seit der Emanzipation die Möglichkeit dafür so groß wie jetzt, wo wir alle häufig in ein gleichartiges jüdisches Erlebnis hineingedrängt werden. * Die Diskussion der Juden frage und des Antisemitismus hat heute fast die ganze Welt ergriffen. Zahlreiche Acußerungen aus vielen Ländern erreichen uns. Kürzlich ist in beiden Häusern des englischen Parlameiits die Lage der Juden und das Problem des Antisemitismus behandelt worden, u. zw. im Zusammenhang mit der Frage einer Verfassungsänderung in Palästina. Neben der Lage der Juden in Deutschland ist in letzter Zeit immer mehr die Lage der Juden in Polen beachtet worden. Dazu hat der französische Dichter P o main Rolland, als Verfasser des ״Jean Christophe“ und anderer Werke auf der ganzer! Welt bekannt, jetzt in einem Briefe an eine polnische Zeitung- Stellung genommen. Er spricht darin d e n Polen, die gegen den Antisemitismus kämpfen, seine Sympathie aus und erklärt, das Schicksal der Juden mache ihn ״beinahe bedauern, kein Jude zu sein“. Romain Rolland appelliert an das Polen Mickicwicz.’s, das soviel gelitten hat, es möge nicht jetzt nach seiner Befreiung anderen Unterdrückung zufügen, sondern denen helfen, die Aehnliches erdulden müssen, wie Polen in der Vergangenheit. ״Laßt uns zusammenstehen“, so sagt er, ״und Schulter an Schulter kämpfen, um die Völker für eine bessere menschliche Ciemeinschaft, gegründet auf Gerechtigkeit, Freiheit und Brüderlichkeit, zu erziehen.“ Melancholisch empfinden wir Juden unser Wissen, daß durch einen solchen Appell das schwierige Problem nicht zu beseitigen ist; aber es wird gewiß viele edle Polen geben, bei denen Rollands Worte Widerhall finden. Wir Juden aber dürfen uns nicht cinredcn, daß in unserer Zeit die Judenfrage rein ideologisch als humanitäres Problem gewertet werden kann. Heute bedarf es der umwandelnden Tat, und die haben wir zu vollbringen. Aber auch wenn wir dies wissen und dafür unsere Kräfte einsetzen, vernehmen wir doch mit Rührung die Stimme eines der letzten Apostel der europäischen Humanität. '* Durch die Feiertage ist eine Pause in der Weltpolitik eingetreten, die neuen Ueberlegungcn und Untersuchungen dient. Allgemein ist das Gefühl, daß wir am Vorabend einer gewaltigen Neuordnung stehen. Der Wunsch, diese möge auf friedlichem Wege zur Wohlfahrt und zum Nutzen der Menschheit erreicht

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