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Jüdische Rundschau · 1936-04-03 · Heft 27-28 (3.4.1936) · page 17

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 27-28 (3.4.1936)
Date
1936-04-03
Page
– (sequence 17)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU PÄIÄSTINÄ-BLÄTT NR. 27/28, 3. APRIL 1934 Besserung der Arbeitslage Die französisch ־syrischen Verhandlungen Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel-Awiw, 26. März 1936 In den letzten Wochen ist auf dem palästinensischen Arbeitsmarkt eine merkliche Besserung eingetreten, die sich sowohl materiell als auch psychisch wohltätig ausgewirkt hat. Die Besserung erstreckt sich so ziemlich auf das gesamte Wirtschaftsleben, ist jedoch am stärksten in den Kolonien spürbar. Dort hatte die Arbeitslosigkeit weite Kreise besonders schwer getroffen, weil auch in normalen Zeiten die Verdienstspanne geringer ist als in der Stadt, und daher bei denen, die durch die Depression freigesetzt wurden, wenige oder gar keine Reserven vorhanden waren, aus denen sie in den mageren Tagen zehren konnten. Der Umschwung, der eingesetzt hat, ist also in den Kolonien besonders zu begrüßen. Auch in den Städten hat sich die Lage erheblich gewandelt. Es gibt immer noch im Lande einige tausend Arbeitslose, aber die Gesamtzahl ist erheblich gesunken. Wenn man versucht, den Ursachen des Um- Schwungs auf die Spur zu kommen, so findet man folgende Gründe: In den Kolonien ist die Besserung zu einem großen Teile eine Einwirkung der in vollem Umfang begonnenen Hochsaison in der Plantagenbearbeitung. Diese in jedem Jahr auffretende Erscheinung ist in diesem Frühling besonders stark. Im vorigen Jahre wurde die Bearbeitung in den Plantagen infolge des empfindlichen Mangels an Arbeitskräften und höheren Löhnen und unter dem Eindruck einer drohenden Krise auf dem Orangenmarkt an vielen Stellen möglichst eingeschränkt. Nicht nur Neupflanzungen nahmen stark ab, sondern auch die Bestellung der bestehenden Plantagen wurde nur oberflächlich durchgeführt. Es schien vielen bei den üblen Aussichten unnötig, noch große Investitionen in den Pflanzungen zu machen, wenn sie ohnedies eine nur geringe Rente versprachen; es wurde also weniger behackt und weniger gedüngt. Bei manchen Plantagenbesitzern fehlte auch das Geld für eine intensive Bearbeitung. Als sich gegen Ende dieser Saison hcrausstcllte, daß zwar die Quantität der Ernte gering, aber die Preise und die Einnahmen befriedigend waren, änderte sich rasch die Stimmung in Pflanzerkreisen. Die Bearbeitung wird wieder in vollem Umfange aufgeiiommen, gelegentlich auch nachzuholen versucht, was im vorigen Jahre versäumt wurde, und so wurde ז in kurzen eine große Zahl von Arbeitern absorbiert und die Spannung auf dem Arbeitsmarkte behoben. Im Baugewerbe sind die Dinge nicht so einfach zu übersehen. Im letzten Monat sind zum Beispiel in der technischen Abteilung des Stadtrats von Tel-Awiw so viele Bauerlaubnisse zur Bestätigung cingercicht worden, daß wir 1 hier einen auch in der Zeit der höchsten Prosperity nicht ’ erreichten Rekord zu verzeichnen haben. Geht man aber 4*£r׳..Sache nach, so handelt es sieh nicht um ein neuerliches plötzliches Hinaufschnellen der Baulust, sondern um die Resultate einer neuen Bau Verordnung der Stadt- Verwaltung. Diese beschrankt von einem bestimmten Datum ab den Prozentsatz der Fläche, die bei jedem Platz bebaut, werden darf. Ais diese Verordnung bekannt wurde, tjeeiiten sich diejenigen, die jetzt oder später an einen Bau dachten, um ihre Pläne noch vor Inkrafttreten der neuen Verordnung bestätigen zu lassen und so noch einen größeren Prozentsatz ihrer Bodenfläche bebauen zu können. Die Architekten hatten somit in den letzten Wochen Hochkonjunktur, während es nicht klar ist, in welchem Tempo die jetzt ausgegebenen Bauerlaubnisse ausgenutzt werden. Sieber ist jedoch, daß auch im Bauwesen eine gewisse Besserung und Entspannung des Arbeitsmarktes eingetreten ist. Das gilt für Tel-Awiw und noch mehr für Haifa. Jerusalem, das während der ganzen Zeit eine bessere Situation auf dem Arbeilsmarkte aufzuweisen hatte, scheint jetzt bereits wieder durchaus saniert. Eine weitere Erleichterung der Arbeitslage ist durch die Entwicklung in der Industrie geschaffen worden. Hier hat sicti zu einem gewissen Grade die neue Zollvcrordnung ausgewirkt, über die wir seinerzeit ausführlich berichtet haben. Ist sie auch noch keineswegs genügend, so hat sie doch eine Reihe von Betrieben von dem stärksten Druck befreit, so daß sie ihre Arbeit weiter fortführen und in bestimmten Fällen auch erweitern konnten. Außerdem hat sich die im letzten Winter außerordentlich verstärkte Propaganda für den Kauf von jüdischen Produkten (To/ereth Haare/) ausgewirkt. Sowohl in Zeitungen wie in Plakaten, durch Konferenzen, Reden usw. hat man das Publikum mehr und mehr an den Gedanken gewöhnt, inländische Produkte zu kaufen, und hat alle Mittel angewandt, um diese Richtung durehzusetzen. Die Nachfrage nach Produkten der jüdischen Industrie ist dadurch gestiegen. Schließlich!nag bereits die verstärkte Kapitalistencin Wanderung aus Polen einen Einfluß haben. Es kommt neues Geld ins Land, der Konsum wird von neuem gehoben. Die relativ geringe Zertifikatsquote, die die Einwanderung von Arbeitern beschränkt, bat zudem von neuem die Proportion von Kapitalistcneinwandcrcrn und Arbeitereinwanderern zugunsten der ersten verschoben, was ebenfalls den Arbeitsmarkt entspannt hat. Es sei als auf den letzten Faktor noch auf die Zeit des Frühlings und der Feste hingewiesen. Zwar ist die Tonristik wegen der internationalen Situation dieses Jahr verschwindend gering gewesen, aber in den letzten Wochen läßt sich doch eine leise Besserung feststcllen; und nach den vorliegenden Nachrichten wird sicli die jüdische Touristik in den nächsten Wochen noch mehr heben. Damit tritt selbst- Forderungen Emir Abdallahs von Transjordanien DNB. meldet aus Jerusalem: ״Anläßlich des Beginns der französisch-syrischen Verhandlungen in Paris veröffentlicht die arabische Presse eine Denkschrift des Emirs Abdullah von Trans- Jordanien an den englischen Außenminister Eden. In dieser Denkschrift verlangt der Emir, daß England die Forderungen der syrischen Nationalisten bei der französischen Regierung unterstützen soll. Diese Forderungen zielen bekanntlich auf eine endgültige Lösung der syrischen Frage nach dem Muster des Irak hin. Der Emir verweist dabei auf seine langjährigen Bemühungen im Interesse einer Befriedung des arabischen Ostens nach der Vertreibung seines Bruders, des Königs Feisal, aus Damaskus durch die Franzosen und auf seine franzosenfreundliche Neutralität während des Aufstandes der syrischen Drusen im Jahre 1926. Die Denkschrift Alxluilahs enthält weiter einen vorsicldigen Hinweis a u f s e i n e pcrsönlichcnAnspriichc aut das politische Erbe König Feisal s, worunter auch die Anwartschaft auf den syrischen Thron inbegriffen ist. 'Diese Anwartschaft stützt sich auf die Verbindung Feisals mit dem arabischen Aufstand im Hedschas gegen die Türkei in den Jahren 1916 bis 1918. In vorsichtiger Form wird in der Denkschrift ferner mH einer wachsenden Gärung im arabischen Orient gedroht, falls Frankreich und England in ihrer Eigenschaft als Mandatsmächle weiterhin die Forderungen der arabischen Nationalbewegimg insbesondere in Syrien mißachten sollten. Da in den englischen Mandatsgebieten durch den Vertrag mit dem Irak und die Zusagen auf eine parlamentarischc Vertretung in Palästina eine Lösung der arabischen Frage bereits angebalmt ist, ist man der Meinung, daß sich die Denkschrift des Emirs Abdullah im wesentlichen gegen Frankrcic h richtet. Es hat den Anschein, so urteilt man hier, als ob sie den Versuch darstelle, die Früchte eines künftigen Ausgleichs in Syrien zugunsten Englands vorwegzunehmen. In diesem Zusammenhang wird von Plänen gesprochen, die auf eine Vereinigung Transjordaniens und Syriens sowie allenfalls sogar Palästinas u n t e r •d e r Herrschaft des Emirs Abdullah abzielen/‘ Wie Palcor hierzu meldet, ist (las Memorandum des Emirs Abdullah ■ durch. Vermittlung der britischen Regierung an die. französische Regierung gerichtet worden. Transjordanische Politik Seit dem Abschluß des Freundschaftsvertrages zwischen Transjordanien und den Wahabistaatcn hat man von T rausjordanien in der allgemeinen Orientpolitik sehr wenig gehört. Die ziemlich prekäre ökonomische Lage des Landes und die inneren Partcistrcitigkcitcii, sowie vielleicht auch die politische Konstellation in den Nachbarstaaten ließen ein aktives Interesse des Emirats an außenpolitischen Dingen, welches das gewöhnliche Maß überschritt, nicht zu. in den allerletzten Monaten nun hat sich die Situation derart geändert, daß auch die innenpolitischen Vorgänge in Transjordanien deutlich Bezugnahme und Beeinflussung von außen erkennen lassen. Ein Vorfall in Es-ssalt vor kurzer Zeit ist, in diesem Zusammenhang gesehen, symptomatisch. Der englisch(.׳ Vertreter am Hoflager des Emirs wurde, als er auf der Fahrt von Jerusalem nach Amman die Stadt passierte, von den Schülern der dortigen Lehranstalten, die gerade einen Sympathiestreik für Syrien veranstalteten, aufgehalten und mit wilden und durchaus eindeutigen Rufen bedacht. Die Regierung des Emirs bestrafte sofort eine Anzahl' von Lehrern der Schulen sehr empfindlich, was natürlich eine weitere Erregung der Gemüter zur Folge hatte, die ganz deutlich fremdenfeindliche Formen annahm. Diese Fremdenfeindlichkeit aber richtete sich weit weniger gegen die Engländer als vielmehr gegen die aus dem Ausland, besonders aus Syrien, Hidjas und Palästina stammenden arabischen Beamten der Regierung. Das •Land besitzt, was vielleicht ein Unikum ist, tatsächlich eine große Anzahl von Staatsbeamten, die, bis hinauf zum gegenwärtigen Ministerpräsidenten, einem Palästinenser aus Schchem, keine Inländer sind, sondern, teils infolge Mangels an geeignetem Mcnschcnmatcrial in diesem bis zur Befreiung von der Türkenherrscliaft ziemlich anaiphabetischcn Beduinenland, aus dem Ausland berufen, zum anderen Teil aber vom Emir ’Abdallah, der ja gleichfalls kein Transjordanier ist, aus seiner Heimat, aus Mekka also, mitgebracht wurden. Mit dem Heranwachsen einer jungen transjordanischen Generation, die lesen und schreiben gelernt hat, mußte natürlich schon aus ökonomischen Konkurrenzgründen dieser Zustand «nhaltbar werden, insbesondere wenn man weiß, daß es dem Araber stets als höchstes Ziel gilt, Regierungsbeamter zu werden, was wahrscheinlich aus der Türkenzeit herrührt, da selbst der kleinste türkische Beamte wie ein König über die arabische Masse herrschte. Die transjordanische Jugend begann also ihre Rechte aimimeldcii. Die Lärmen aber, die diese Anmeldung annahm, brachte sic, wiewohl durchaus nationalistisch gesinnt, in schweren Gegensatz zum allarabischen Gedanken, wie ihn z. B. die in den meisten arabischen Ländern arbeitende Istiklal-I'artei vertritt. Das Dilemma zwischen ökonomiebedingtem Partikularismus und sentimentgebundenem interstaatlichem Nationalismus zeigte sich auch hier in sehr deutlichen Umrissen. Der Emir aber, mit seinen ״ausländischen“ Beamten die anscheinend auch von England gehalten werden ■■־ durchaus zufrieden, ging schart gegen die Führer der ״Transjordanien den Transjordaniem-Bcwegimg“ vor, indem er einige von ihnen, so insbesondere Mchmcd Pascha Hussein, verhaften und verbannen ließ. ’Abdallahs Kampf aber war ein Zweifrontenkrieg. Er hatte lange Zeit auch mit den Istiklalistcn zu tun, mit den iiltrauationalen Panarahern, die letzten Endes gegen die Kleinstaaterei sind und ein vereinigtes arabisches Reich sehen wollen. Da der Emir der stärkere war, konnte er einige von ihren Wortführern, so vor allem seinen ehemaligen Palastminister M c h ni e d h e g m u 11 s a n aus der Hauptstadt verbannen. In den letzten Tagen aber, knapp nachdem in Syrien Beruhigung eintrat, kam es zu einer plötzlichen Umorientiernng im Palast von ’Amman. Emir ’Abdallah ließ die verbannten Istiklalistcn zurückrufcn und lud auch den in Djeraseh beinahe wie einen Gefangenen gehaltenen Führer des syrischen Aufstandes von 1925, S11 I - tan A t r a s c 11 Pascha, nach E.s-sarkah ein. Die Absicht, sich mit den Istiklalistcn zu versöhnen -— was impücite eine Annäherung an den Mufti von Jerusalem bedeutet —- war schnell zu erkennen und ebenso schnell glaubte man auch den Grund dazu gefunden zu haben: die Mehrzahl dieser Panaraber sind Syrer, und in Syrien taucht soeben wieder die K ö 11 i g s f r a g e auf. Grund also, die in Syrien einflußreiche Partei freundschaftlich zu stimmen. Wenn auch die Verhältnisse in Syrien durchaus noch nicht geklärt sind, ist, wie es seit 1920 einige Male der Fall war, wieder der psychologische Augenblick gekommen, sich für einen eventuellen Königsthron zu interessi ereil, insbesondere da die alten Kandidaten wie der Exkhcdive Abbas Hilnii, der wahhabische Prinz und andere nichts von sich hören lassen. Transjordanien, Syrien und Palästina unter gemeinsamer Herrschaft -- diese Idee wurde wiederholt präsentiert und würde, in verwandtschaftlicher Anlehnung an den anderen Haschimiden, den Neffen ’Abdallahs, der im ’Iräq regiert, sich durchaus in die englische Konzeption eines großen arabischen Imperiums unter britischer Führung als Sicherung des Landweges nach Indien einfiigen. Auf diesem Weg nun treffen sich die starrsten arabischen Natiorialisfen und die arabisch-englische Abteilung britischer Ost- Politik. Dieser Lösung aber stehen zwei Faktoren entgegen. Vor allem natürlich der Wall ha bi, der wohl niemals freiwillig ein Haschimidenreich von derartigen Ausmaßen zulassen wird und der, trotz seinem Bündnisverträge mit England und trotz seinem gerade jetzt Unterzeichneten ״panarabischen“ Vertrags mit dem Trä(!, sich seiner ungesclimä- Ierten Hegemonie in Arabien nicht begeben wird. Der zweite Faktor aber, der in diesem Zusammenhang von großer Wichtigkeit ist, schon deswegen, weil er die internationalen Verpflichtungen Englands, iiiedcrgelegt im Mandatsvertrag über Palästina, tangiert, ist die Stellung der Juden Palästinas zu dieser Angelegenheit. Wenn auch Emir ’Abdallah schon wiederholt versucht hat, sich den Juden zu nähern, so, als vor einigen Jahren die syrische Königsfrage akut war und nachher, als man von einer Voreinigung von Gis״ und Tran-Jordanien sprach, ist die Angclegcnheit vom jüdischen Standpunkt nichts weniger als einfach. Vor allem ist es eine Frage historischer Erinnerungen, die mit Sentimentsfaktoren verbunden sind; zum /weiten aber ist die Gefahr einer hoffnungslosen Majorisicrnng durch die arabische Mehrheit in einem solcher! Staat naheliegend. Dies sind aber Fragen, die einstweilen noch nicht gestellt wurden, schon deswegen, weil augenblicklich die Verhaltiiisse im arabischen Lebensraum zwischen der Türkei und der Ssaudivc nicht weniger verworren sind als die Verhältnisse in Europa, von denen ihre Klärung direkt und indirekt abhängig ist. Aber, und dies darf nicht übersehen werden, es können jederzeit Verschiebungen grundlegender Art eintrefen, die dann alle Parteien zu eitler plötzlichen Stellungnahme zwingen wurden. M. Y. Ben-gavriel verständlich ebenfalls eine gewisse Belebung des Wirt- Schaftsablaufs ein. Nicht leicht zu entscheiden ist die Frage, ob es sich bei dieser merklichen Besserung in den letzten Wochen um eine Erscheinung für die Dauer, also den Beginn einer neuen steigenden Konjunkturkurve, oder nur eine momentanc Erleichterung handelt. Bei bestimmten Faktoren, wie zum Beispiel der Touristik und den Festen, ist es klar, daß sie zeitbedingt sind und sich daher nicht als dauernd erweisen können. Andere wie die Belebung der Industrie lassen auf eine dauernde Besserung hoffen. Gelingt es jetzt, an diese momentane Ankurbelung anziiscbließeii, sie als Hebel zu benutzen, um über den Tiefpunkt des letzten Winters hinweg/ukommen, so dürfte sich die Depression in nächster Zeit überwinden lassen. Neue Arbeitsmöglichkeiten Die Besserung auf dem Arbeits markt in Palästina hält an. Auch in Kegicrungsinstitutionen sind jtidische Arbeiter eingestellt worden. 2000 Arbeiter werden von der Palestine Economic Corporation, die mit Hilfe des Arbeitslosen-Fonds geschaffen worden ist, beschäftigt. Auf einer Pressekonferenz der ״Bit zur“ (Consolidation Corporation, von der Jewish Agency und dem Arbeitslosen-Fonds gegründet) sprach Jizchak Grün bäum, der über die neuen Bau- und Straßenbammternehimingcn Bericht erstattete und ankündigte, daß die Exekutive weiiere Arbeiten einleiten werde und billige Kredite für die Kleiniridustrie vorgesehen habe. Frumkin schilderte die Besserung der wirtschaftlichen Lage im Lande. Ferner wurde angekündigt, daß von der Wizo demnächst Aktien für 6 Jahre mit 6 0/0 jährlichem Zinssatz herausgegeben werden. bis zur Eröffnung der 4 it/ocUe*■ £wa*1U-1toM&e■ Tdt-Avw 30. IV. bis 30. V. 1936 m

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