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Jüdische Rundschau · 1936-03-31 · Heft 26 (31.3.1936) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 26 (31.3.1936)
Date
1936-03-31
Page
– (sequence 1)
Language
German
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ר׳ 1c /״! r* Preis 25 Rpl. JÜDISCHE RUNDSCHAU mmiMmian StfarÜtl«ituk(|V»rla« a. 4nt»if«av«rwalt1iu1{ 1 Berlin W15, HfoiaaktMrtr.lQ Ftrarafi Sanunal Biammar ] 1 (Bltmutik) 9031# — Bezugspreis siiuchi Bestellgeld je Monet HM 2,-, 1e Vieneljehr KM 5,75, bei Abholung RM 1,88 b*w. RM 53% — Postscheck Konten der Vertriebs Abteilung: Berlin 7X573 (für Grol ־ BerlmX Berlin 17392 (für des Übrige Kelch). In Füllen höherer Geweih besteht kein Anspruch eul Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugsgebühren■ — Eracheint Jeden Dienetag ■nd Freitag. B E R LI N רד ניסן תרצ״ו DIENSTAG, 31. MAERZ 1936 Gültig 1 AazelgenpreleUeta Nr# 4• Di* 22 gespaltene mm - Zeile 20 Rpf, für Femiliennechrichten 15 Rpf. Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen oder Stellen und kt bestimmte Ausgaben kenn nicht gewährleistet werden. Gelegenheit® anzeigen nur bei Vorauszahlung sut Postscheck - Konto Berlin 71628 oder bar Montag bla Doanemag 9—18 Uhr, Freitag 9 — 16 Uhr. AnnabtneschluS für die Dienstag. Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag. Aus* gäbe Mittwoch 13Uhr (Für Familienanzeigen am Tag vor Erscheinen 12Uhr) Der Zionismus erstreb« für das Jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Wochenschau Die Annahme des Schachtgeseizes Sorgenreiche Wochen in Polen Von unserem Berichterstatter s. Warschau, 28. März Mit der Verabschiedung des Schächtgesetzes in der gestrigen Senatssitzung ist nunmehr die Antischechita-Kampagne in Polen mit einem Siege der Judengegner beendet. Der Verlauf der Senatssitzung brachte in die schon vom Sejm bekannte Diskussion nichts Neues. Für das Gesetz plädierten sowohl ausgesprochene Antisemiten wie auch solche Senatsmitglieder, die versicherten, frei von jedem antijüdischen Vorurteil zu sein. Man hörte wiederum zahlreiche unrichtige Argumente, gegen die auch im Senat die jüdischen Mitglieder Prof. Schorr und T rockenheim vergebens polemisierten. Die mutige und stolze Rede des Rabb. Schorr hat einen Teil des Hauses in große Erregung versetzt. Das Gesetz wurde der Regierungs- Vorlage gemäß angenommen und tritt — nachdem der Staats- Präsident seine Unterschrift gegeben haben wird — am 1. Januar 1937 in Kraft. Das auf diese Weise nach ungemein leidenschaftlichen Debatten innerhalb und außerhalb des Parlaments zustande gekommene Gesetz bedeutet für die Juden: 1. eine gesetzliehe Diskriminierung, nachdem das rituelle Schächtverfahren vom Gesetze als antihumanitär gestempelt wird; 2. Ausschaltung der Juden vom Fleischhandel, welcher bisher für zehntausende jüdischer Existenzen die einzige Erwerbsquelle bildete; 3. die auf das Drängen der Regierung beschlossene Zulassung der Schechita ausschließlich für Juden ist auf bestimmte Landesteile begrenzt und bedeutet eine erhebliche Verteuerung des Fleischkonsums, wovon die pauperisierte jüdische Bevölkerung besonders hart getroffen sein wird; 4. die Einbringung des Antischechitagesetzes und alles, was seit Wochen im Zusammenhang damit sich in Polen abspielte, hat eine Verstärkung der Judenfeindschaft in allen Kreisen und Gegenden Polens verursacht und somit die ohnedies katastrophale Lage der polnischen Judenheit äußerst verschlimmert. Die Begleitumstände, unter welchen das Sehächtverbot erfolgte, sind in mehrerer Hinsicht bezeichnend. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelte es sich bei den Antragstellern darum, der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten. Es ist bekannt, wie im ersten Stadium der Schechitafrage die Regierung sich unentschlossen von den Ereignissen leiten ließ. Diese Haltung hat sich aber bitter gerächt. Man hat Geister heraufbeschworen, die zwar immer vorhanden waren, jedoch nie so stark zur Geltung kamen. Es stellte sich jetzt klar heraus, was jüdischerseits stets betont, aber von der Gegenseite geleugnet wurde, daß in puncto Judenfeindschaft auch der regierungstreue Teil der polnischen Gesellschaft den Nationaldemokraten nicht nachsteht. Der Unterschied ist nur im Tempo vorhanden. Die Schechitafrage gab einer ganzen Reihe von Parlamentariern, politischen und militärischen Führern Anlaß, nunmehr offen ein Bekenntnis zuin antijüdischen Programm abzulegen. Dies geschah sowohl im Sejm, als auch im Senat, in der Presse und in den politischen Klubs. Es ist nun so, daß in Polen nicht nur die Nationaldemokraten, sondern auch die Regierungspartei an die Verwirklichung des antisemitischen Programms herangeht. Die Annahme im Senat Warschau, 27. März. (JTA.) Das Plenum des polnischen Senats hat in der Nachmittagssitzung vom 27. März das Tierschlachtungsgesetz In der von der Regierung beantragten Form angenommen. Die pariamentarische Behandlung des Gesetzentwurfes ist damit beendet. Es steht nur noch die Veröffentlichung im Amtsblatt mit der Sanktion des Staatspräsidenten aus. Diese Veröffentlichung dürfte ln nächster Zeit erfolgen. Die Debatte im Senats-Ausschuß In der Sitzung des Senats-Ausschusses für Verwalfungsfragen, bei der das Tierschlachtungsgesetz in der von der Regierung vorgeschlagenen und vom Sejm beschlossenen Form angenommen wurde, wurden sämtliche von jüdischer Seite gestellten Abänderungsanträge abgelehnt. Andererseits hatte der Landwirtschaftsminister P o n i a - towski große Mühe, um die Annahme von Zusatzanträgen der Schächtgegner zu vereiteln, darunter einen Antrag des früheren Warschauer Polizeikommandanten Jagrym-Malszewski auf ein totales Schächtverbot. Senator Maryan M a 1 i n o w s k i trat für die Annahme des Regierungsentwurfes ein und mißbilligte die Agitation der Schächtgegner. Es besteht, sagte er, ein Zusammenhang zwischen dieser Agitation und den Vorgängen in Przytik, Opoczno und in anderen Unruhezentren. Nachdem eine Reihe von Rednern für ein fötales Schachtverbot eingetreten waren, begründete der jüdische Senator Trockenheim die jüdischen Verbesscrungsanträge, u. a. aen Antrag, daß bei Festsetzung des Viehkontingents für die jüdische Schächtung berücksichtigt werden solle, daß die Juden Teile des Schlachtviehs nicht genießen können; diese Teile müßten zum Verkauf an die nichtjüdische Bevölkerung freigegeben werden. Schließlich sagte Trockenheim, es sei nun klar, daß die Tendenz, des Gesetzes die sei, die Juden aus dem Fleischhandel hinauszustoßen, man möge darum wenigstens den jüdischen religiösen Bedürlnissen Rechnung tragen. Trockenheim schlug weiter vor, die Bestimmung über die Konzessionierung des Verkaufs von Koscherfleisch abzulehnen. Er schloß mit der Fest- Stellung, daß die dreieinhalb Millionen Juden Polens das Gesetz als eine Beschränkung ihrer bürgerlichen Rechte und demnach als verfassungswidrig betrachten. Was sollen, sagte er, die Juden tun, wenn sie nun auch aus dem Handel systematisch hinausgestoßen werden? Zu staatlichen una kommunalen Aemtern läßt man sie nicht zu, von öffentliehen Arbeiten, von Landwirtschaft und Industrie sind sie tast ausgeschlossen. Das Schächtgesetz wird weiteren zehntausenden jüdischen Familien die Existenz möglichkeit rauben. Wir protestieren, rief Senator Trockenheim, gegen die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, gegen die systematische Ausstoßung der Juden aus den Wirtschaftliehen Positionen. — Senator Prof. Schorr schloß sich den Ausführungen Trockenheims an und wies auf Grund von Zitaten aus jüdischen religiösen Quellen nach, daß die rituelle Schächtung ein Grundsatz der jüdischen Religion sei. In seiner Polemik gegen die antisemitischen Redner erklärte Prof. Schorr: Die Juden in Polen sind autochthon, sie leben hier seit mehr als 800 Jahren und haben gleich den Nichtjuden das Recht, bei öffentlichen Entscheidungen mitzureden. Außenminister Beck über die Stellung der Juden in Polen London, 27. März. (JTA.) Eine Abordnung des Joint Foreign Committee des Board of Deputies of Brit i s h lews und der. Anglo Jewish Association unter Führung des Präsidenten Neville L a s k i sprach beim polnischen Außenminister Oberst Beck vor, um die Besorgnisse der englischen Judenheit über die Lage der Juden in Polen zum Ausdruck zu bringen. Außenminister Beck versicherte, die vor einiger Zeit im Sejm vom Ministerpräsidenten Koscialkowski und dem Innenminister Raczkiewicz abgegebene Erklärungen über die Steilung der jüdischen Gemeinschaft in Polen entsprächen der einmütigen Auffassung der Gesamtregierung. Der Außenminister betonte auch, daß von den polnischen Behörden energische Maßnahmen zur Unterdrückung der judenfeindlichen Unruhen und entsprechende Vorkehrungen zur Verhütung ihrer Wiederholung getroffen würden. In bezug auf die Neuregelung des Schäehtproblems gab der Außenminister zu, daß die jüdischen Gemeinden nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes voraussichtlich eine, materielle Einbuße erleiden werden, es sei jedoch zu hoffen, daß man einen Weg finden werde, um die Gemeinden für diesen Ausfall auf andere Weise zu entschädigen, Zusammenfassung: der Kräfte Ein« Konferenz in Warschau Warschau, den 30. 3. (telephonisch) Am Sonntag fand in Warschau eine imposante Ver- Sammlung von 800 Delegierten statt, die den verschiedensten jüdischen Parteien angehörten, um eine Einheitsfront des polnischen Judentums gegenüber den letzten Erscheinungen der antisemitischen Politik in Polen herzusteilen. Es waren vertreten die Allgemeinen Zionisten beider Schattierungen, die Poale Zion, Hitachduth, Misrachi, Poale Agudath Jisroel, ferner die professionellen Verbände und die wichtigsten jüdischen Gemeinden, an der Spitze die jüdische Gemeinde Warschau. Die Versammlung war einberufen, um sich über die Beteiligung des polnischen Judentums an dem geplanten jüdischen Weltkongreß schlüssig zu werden. Nach einem Referat des Sekretärs der Kongreßbewegung, Schuchowitzky, wurde die Anteilnahme am Weltkongreß beschlossen. Doch trat dieser Gegenstand völlig zurück gegenüber der Behandlung der iüdisehen Situation in Polen selbst. Referate hielten Jakob Lestschinski über die wirtschaftliche Lage der Juden in der Welt unter besonderer Berücksichtigung der Ostländer, ferner der Präsident der Zionistischen Organisation Ostgaliziens, Dr. Schmorak, der Vertreter der Folkisten, Prilutzki, der Vertreter des Misrachi, Raw Nissenbäum, und Dr. Schipper von den Allgemeinen Zionisten Kongreßpolens, ln seiner Schlußrede wies der Vertreter der Poale Zion, Ing. Reiß, darauf hin, daß die Bedeutung dieser Versammlung darin liege, daß sie den Grund gelegt hat zu einer einheitlichen Politik der jüdischen Massen in Polen, die entschlossen sind, mit Selbstbewußtsein und Stolz der antisemitischen Politik in Polen sich entgegenzustellen. Demgemäß wurde eine ausführliche Resolution angenommen, in der protestiert wird gegen den ״Ausrottungskrieg“, der in Polen gegen die Juden geführt wird, besonders gegen die antisemitische Agitation der Nationaldemokraten und einen Teil der Sanierungspartei. Insbesondere wird darauf hingewiesen, daß.ein Vertreter der Regierung kürzlich erklärt hat, daß die Wirtschaft aus den jüdischen Händen herausgenommen werden muß. Dies, so heißt es in der Resolution, w'ird dazu beitragen, die antisemitische Stimmung im Lande zu erhöhen. Die Konferenz appelliert an die liberalen Elemente der polnischen Gesellschaft, zusammen mit den Juden gegen diesen Kurs der Regierungspartei einzutreten. Angesichte der großen Zersplitterung der jüdischen Parteien Dolens wird dieser erste Schritt zu einer Zusammenfassung der Kräfte im politischen Kampt allgemein begrüßt. Wagen der kommenden Feiertage erscheinen die nächsten Ausgaben Nr.27/28 am Freitag, dem 3. April Nr. 29 am Freitag, dem 10. April Nr. 30/31 am Freitag, dem 17. April Familien-Naehrichten nehmen wir bia zum Tage vor Erscheinen gegen Mittag entgegen Zusätzliche Mittel, zusätzliche Zertifikate — Die Aufnahmefähigkeit Palästinas — Ein Vorstoß im englischen Oberhaus? — Orientverhandlungen in Paris und Kairo — Rundfunk in Jerusalem Das jüdische Volk in allen seinen Teilen ist an der Lösung des A u s w a n d c r u n g s p r o blems aufs stärkste interessiert. Starke Gruppen des Volkes drängen zur Auswanderung, und diejenigen, die selbst von dieser Notwendigkeit verschont geblieben sind, wissen, daß auch ihr Schicksal davon berührt wird, inwieweit es gelingt, den heimatlosen Massen des jüdischen Volkes neuen Boden zu schaffen. Die Lösung des Auswanderungsprobleins der Juden Deutschlands stellt in diesem groben Fragenkomplex ein Teilprohlem dar. Das Interesse der westlichen Judenheit ist mit ihm besonders stark verknüpft, handelt es sich hierbei doch um eine Frage, die eine Gruppe der westlichen Judenheit selbst betroffen hat; rein quantitativ gesehen ergeben sich trotz der Größe der Aufgäbe, die auch hierbei zu lösen ist, gewisse Chancen dafür, ihrer mit Hilfe kollektiver Anstrengung Herr zu werden. Der in London gebildete Council für German Jewry, der als Ergebnis der Arbeit der Samuel- Delegation gebildet worden ist, hat — wie wir inzwischen melden konnten — seine praktische Arbeit bereits aufgenommen, und es ist ihm gelungen, über sein in Aussicht genommenes normales Budget hinaus erhebliehe Mittel für P a I ä s t i n a z w e ck e aufzubringen. Wenn derartige zusätzliche Summen — man spricht von £ 250000 — der Palästinaarheit zugeführt werden, so kann dadurch in der Tat die kolonisatorische Arbeit im Interesse der Juden Deutschlands und besonders ihrer jungen Generation erheblich gefördert werden. Unsere Jugend bedarf dringend der Möglichkeit, sich nicht nur beruflich umzuschichten und für ein Leben der Arbeit vorzubereiten, sondern sie muß in einem noch viel größeren Maß, als es in der letzten Zeit der Fall war, den Weg in das Land finden. Es ist daher besonders erfreulich, wenn zugleich mitgeteilt werden konnte, daß auf Grund dieser zur Verfügung gestellten Mittel voraussichtlich auch zusätzliche Zertifikate für jüdische Einwanderer aus Deutschland erlangt werden dürften. Die Zahl der auswanderungsbereiten und beruflieh qualifizierten Menschen ist außerordentlich groß; sie sehen in der Auswanderung nach Palästina nicht allein die Lösung ihrer eigenen wirtschaftlichen Frage, sondern stehen bereit, um als Pioniere zu arbeiten und den nach ihnen Kommenden den Weg in das Land zu erleichtern. Ihre Hoffnungen sind nicht Hoffnungen auf ein leichtes Leben, sondern auf die Befriedigung, die schwere Arbeit für das Volk bieten kann, und wenn sich jetzt die Chance ergibt, über die Zahl derer hinaus, die die ״normale“ Quote bilden, solche Menschen nach Palästina zu bringen, so wird darin eine erste und — wie wir glauben — höchst erfreuliche Wirkung der Arbeit des Council zu begrüßen sein. * Die Aufnahmefähi g keit P a 1 ä s t i n a s ist ein Faktor, der nicht ohne weiteres abgeschätzt werden kann. Dr. Weizmann führte in einer bemerkenswerten Rede in London aus, daß die Frage nach der endgültigen Fassungskraft Palästinas heute nicht beantwortet werden kann. Die Zahlen, die er in diesem Zusammenhänge nannte, sind jedoch ein Anhaltspunkt für die Möglichkeiten unserer kolonisatorischen Arbeit in der nächsten Periode. Er sprach davon, daß in den nächsten 15 Jahren 70 000 Familien auf das Land gebracht werden könnten, und daß bei dieser Leistung in anderen Lebensbezirken Palästinas dreimal soviel Raum für Einwanderer vorhanden sein würde. Diese Zahlen sind gewiß nicht utopisch, denn sic basieren auf der Annahme, daß die Einwanderung von 50- bis 60000 Menschen im Jahre fortgesetzt wird, die wir in den letzten Jahren bereits hatten. Allerdings zeigt die Bemerkung Dr. Weizmanns zugleich deutlich die Notwendigkeit, die richtige Proportion zwischen der Gesamtzahl der ins Land Kommenden und den in der Landwirtschaft zu Koionisierenden aufrecht zu erhalten. Er forderte die An- Siedlung eines Viertels der neu Einwandernden bzw. eine entsprechende Zahl aus der Landesbevölkerung auf dem flachen Lande! Von der Einhaltung dieser Proportion hängt es ja in erster Linie ab, inwieweit das jüdische Werk in Palästina auch Erschütterungen standzuhalten vermag, und ob es gelingt, den Gedanken der sozialen Erneuerung des Volkes auf dem Boden Palästinas zu realisieren. Für 1

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