Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 23 (20.3.1936)
- Date
- 1936-03-20
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 23. 20. MAERZ 1936 Die Vorstandsumbildung in der Berliner Gemeinde Wie wir in der vorigen Nummer meldeten, ist auf An- Ordnung des Staatskommissars für die Stadt Berlin eine Umbildung des Vorstandes der J irdischen Gemeinde zu Berlin erfolgt, durch die in Anpassung an das Gesetz vom Jahre 1817 die Zahl der Vorstandsmitglieder auf sieben herabgesetzt worden ist. Von diesen sieben Vor- Standsmitgliedern gehören drei der Fraktion des Zionistisehen Voiksbundes, drei der liberalen Gruppe an und einer ist Vertreter der Konservativen. Diese auf staatliche Anordnung herbeigeführfe Verkleinerung des Vorstandes hat zu dem Ergebnis geführt, daß die Zionistische Richtung im Vorstand in gleieher Stärke vertreten ist wie die liberale. Die Durchführung des Fiftv-Pifty-Prin/ips selbst ist damit noch nicht möglich gewesen, und zwar schon deshalb nicht, weil die Zahl von sieben Vorstandsmitgliedern eine quantitative Aufteilung nach diesem Prinzip nicht zuläßt. Der jetzt erreichte Zustand in der Leitung der Berliner Gemeinde kann daher als ein Zwischenstadium auf dem Wege zu einer grundsätzlichen Reform betrachtet werden. Unabhängig von dieser Umbildung werden, wie wir annchmen, die Erörterungen über die endgültige Gestaltung der Vertretungskörjerschäften der Gemeinde fortgesetzt werden. Insbesondere ist noch nicht geklärt, ob es nach Ablauf der Legislaturperiode der gegenwärtigen Gcmeindcreprüsentanz zu ihrer Verlängerung oder zu Wahlen kommt. Darüber hinaus wird es sich auch schon bei der gegenwärtigen Zusammensetzung des Gemeinde- Vorstandes zu zeigen haben, ob durch eine entsprechende Verteilung der Dezernate die grundsätzlichen Fordertmgen derer, die eine Regeneration des Gemeindelehens aus dem Geiste jüdischen Volkstums heraus verlangen, erfüllt werden. Wir nehmen an, daß sich der Gemeindevorstand diesen Wünschen, die von der großen Mehrheit des Berliner Judentums getragen werden, nicht verschließen wird, und daß auch in der Gemeindeverwaltung die Maßnahmen personeller und sachlicher Art durcligefiihrt werden, die zu einer wirklichen Durchdringung der Gemeinden. 1 eit mit den Ideen eines national bewußten Judentums erforderlich sind. An die Schüler der hebräischen Kurse der BZV. Ein Schreiben der Kulturabteilung der BZV. an die Schüler hat die Aufforderung enthalten, eine Person aus dem Bekanntenkreise zum Eintritt in einen hebräischen Kursus zu werben. In einer Zeit, in der das Judentum in einer neuen Wanderungsepoche steht, stellt die hebräische Sprache die einzige Realität dar, die die einzelnen Volksteile miteinander verbindet. Sie läßt den Juden teilnehmen an der Wiedergebürt seines Volkes und an der kulturellen Renaissance, die sich in Palästina anbahnt. Wer Hebräisch lernt, hat die Pflicht, für Hebräisch zu werben! Zu der am Sonntag stattfindenden Aufführung des Films ״Wege in die Welt“ erklären die Reichsvertretung der Juden in Deutschland und der Hilfsverein der Juden in Deutschland, daß sie an dem Film in keiner Weise beteiligt sind. Aus Opern und Operetten Dies war Titel und Devise des letzten großen Winterhilfskonzertes der Jüdischen Gemeinde. Rosen stock und das Kulturbimdorchestcr, Stars des Opernensembles, Musiken großer Opernmeister und genial gelaunter Operettenkomponisten waren verlockend genug. So füllte sich der Bach- Saal mit einer hörbegierigen und dankbaren Menge. Gleich am Kopf des Programms ein neuer Name: Lude Mankiewitz. Sie singt M,ozart und Meyerbeer sehr leicht und rein, ganz rhythmisch und dem Orchester angepaßt; ihre Stimme ist klein 'und muß sich erst in größeren Aufgaben erproben, um ihre Qualitäten voll zu entfalten. Nach Fritz Lechners Arie aus dem Maskenball, mit scharf-metallischer Stimme, etwas zu gleichmäßig an Farben gegeben, schloß Susanne Löw enstein die Reihe der Solisten des ersten Progranimteils. Erstaunlich, wie sie gewachsen ist! Ihre Stimme sitzt jetzt viel sicherer, der Ton ist plastischer geworden, der Registerwechsel ausgeglichener. Ihr schönes Timbre kommt jetzt erst voll zur Geltung. Wiener Musik von J. Strauß wurde von Fritzi Jokl charmant und mit der gewohnten großen Bühnengeste gebracht. Eine der erfreulichsten Lcistungen des bunten Abends war die von Gerhard Pech n er; wie er Millöcker und Fall singt, gelassen und ohne ״Anlauf", da verbreitete er so eine stille Lustigkeit um sich, die echten und tiefen Humor streift. Sander läßt seinen Opernchor ״An der schönen blauen Donau“ singen, diszipliniert, etwas kompakt. Die Gesamtleitung des Abends hafte Rosenstock. Er entfesselte diesmal das Orchester, geht bis zu stärkstem Fortissimo, spielt Theaterwirkungen mit Blech und Becken aus. Außerordentlich die Ouvertüre zur ״Si/iliatiischen Vesper“ von Verdi. Er wagt fast brutale Lautstärken, ein naturalistisches italienisches Brio. Er setzt die Kontraste erbarmungslos nebeneinander, ohne auszugleichen. Wie deinen* tar ist Verdi gerade in solchen Momenten! Nach turbulenter Bewegung und massiven forteakkorden legt Roseustock in die Stille so eine große, breite italienische Kantileue hinein, ganz ohne Sentiment, — genau derselben rein musikalischen ״konstruktiven“ Gesinnung, wie es etwa Bachs Kunst der Fuge erfordern würde —, eben nur der Kraft und dein Willen der Melodie naclifiilileml. Auch bei Borodins Polowet/er Tänzen, die hier schon früher besprochen wurden, geht er bis zum Aeußersteu an Kraft und wildem Uebcrschäumeii. Dr. ii. N. Ueber die philosophische Bedeutung des biblischen Schöpfungsmythos sprach im Kulturbund Dr. Kurt Sternb e r g. Er führte aus, daß sich der biblische Schöpfungsbericht von den Wcllentstchungsmythcn anderer Völker durch den Begriff des ״Nichts“ unterscheide, aus dem Gott den Kosmos erschafft. Daraus folgen die Ableitungen der göttliehen und der menschlichen Freiheit. Ein wesentlicher Teil des Vortrags war eine Polemik gegen den Pantheismus, der die Grenze zwischen Gott unu Menschen aufhebt und beide in eins setzt. Die ethische Konsequenz aus dieser Denkhaltung sei die sehr weitgehende Aufhebung des Begriffs des Sittlichen. —nn. Der Hauptvorstand fordert erneut alle Mitglieder, die nodi im Bezitz von Material für die allgemeine Werbeaktion sind, zur unverzüglichen Rückgabe auf. Berliner Zionistische Vereinigung Berlin W 15, Meinekestraße 10 Veranstaltungen Einen Abend ״Freude im Winter“ bereitete die Winterhüte ihren Schutzbefohlenen am 17. März im Logenhaus. Es waren einige wirklich erfreuliche Stunden, zu deren Gelingen sich eine Schar zum Teil hervorragender Künstler zusammentaten. Vor allem heben wir aus den Darbietungen heraus die jiddischen Rezitationen Nikolai I'ljaschoffs wie auch die von Max Koni 11s ki, ferner den köstlich cn Humor von Gerhard Gott sch alle, der seine Schlager wirklich originell vorbrmgt, und endlich die temperamentsprühenden Chansonvorträge von llanny I. o cwcnsici n. In den Dienst der Sache stellten sich ferner Alfred und Elsa G 1 a ß (Duette), W a Iking- B 111 m ((irotesktänze), Monica 11 e r r 11 f e 1 d (Chansons), Stella 11 a y (Chansons) una Jonny Sch werse nz (Zaubern). Am Flügel begleiteten Kurt Hirsch und Hanna Engel. Die Ansage hatte E. L o w i 11 s k y. Es war ein vergnüglicher Abend. eu. Das Patenschaftskomitee der Adaß-Jisroel-Schule hatte zu einem Schulahsclilußfcst mii dem Motto ״Hedad, zur Alijah!“ ins Brüdervcrcinshaus Ungeladen. Der große Saal faßte kaum die zahlreichen Gäste, die den vielseitigen Darbietungen der Schiller mit regem Beifall folgten. Auf origineile Weise wurde in ein/elneii Bildern gezeigt, wie die Jugend sich in Schule, Bund, Yorlchre, 11 achscharnh und Jeschiwah zur Alijah vorbereitet. Die unbefangene Frische der Kleinsten in ihren hebräischen Spielen und die naliirliehe Sicherheit im hebräischen Kla-^eiigespräeli und bei der Pafästinakuiide bezeugten die gründliche Arbeit der Schule. Rektor Sinasohn betonte in seinen Ausführungen die propalästineiisische Einstellung der Schule, die durch das jüdische Religiousgcset/ bedingt ist. I indnieksvoll wirkte das Absrliicdsbild am Anhalter Bahnhof in seiner Buntheit. Im ״Afikoman“ boten bewährte Künstler einen heiteren Abschluß. Zeichnungen von Heinz Wallenberg. Die Ausstellungen im Foyer des Kulturbund-Theaters sind schon eine ständige Einrichtung geworden. Die März-Ausstellung zeigt die Zcichmmgen Heinz W a 11 e n b e r g s und gibt außerdem Proben seiner illustrationskunst. Schon eine frühere ,Ausstellung gab Proben von der Vielseitigkeit dieses Künstlers. Seinen Synagogenhof am Jom Kippur, Männer im Tallis und Kinder, wahrscheinlich im Hof der chassidischeu Synagoge in der Nähe der Grenadierstraße, sah man bereits damals. Die gegenwärtige Ausstellung zeigt in Tuschezeichnungen und Federzeichnungen, wie gut Wallenberg das Wesentliche deT Stimmung dieser Straßen, des Gangs und der Haltung der Menschen erfaßt hat. Besonders schön ein Bild ״Gemüsewagen“ und ״Jüdischer Gemüsehändler“. Ein grauer Tuschehimmcl ist dem Bildhaften vieler Darstellungen_ ein guter Mittler. Dennoch macht Wallenberg es sich nicht leicht. In klarer Zeichnung ist die Atmosphäre der stillen Nebenstraße, die durch ihre Menschen den besonderen Charakter erhält, in dem unromantisch-sachlichen Blatt ״Grenadierstraße“ gut zu erkennen. Sehr gut ist auch ״Die Talmudschule“ init den ernsten Männern im niedrigen kahlen Raum. Aut einem anderen Blatt: ״Heimkehr aus der Synagoge“ sehen wir zwei alte Juden, der eine ein Greis in vorgeneigter Haltung, den Kopf ein wenig schräg, mit sclilurfertdem Schritt, während der andere aufrecht in besinnlichem Ton etwas zu erklären scheint; dies allein mit der Haltung der Schultern auszudrücken, verrät selbstverständliche Beherrschling der zeichnerischen Ausdrucksmittel. Radierungen Um Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir dringend, Manuskripte und Einsendungen, die für die Redaktion bestimmt sind, nicht an Einzelpersonen, sondern an die Redaktion zu adressieren. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Außer den nachstehenden Ongej Schabbat finden keine Veranstaltungen der BZV statt• Sonnabend, den 21. Man 20.30 Uhr BZV-Heim Landsberger Str. 87 Oneg Schabbat. Das Hagibor-Studio spielt Einakter, unter anderen ״Der jemenitische Bachur״. In Szene gesetzt von Salxrnann. Karten zu RM 0,50 und 0,75 bei Feig, Mrausberger Str. 24; Salinger, Neue Konigstr. 74; Haubenstork, Goldaper Str. 9a. Friedrichshain Sonnabend, den 21. Marz 2030 Uhr BZV-Heim Rosenthaler Str. 44 Onag Schabbat. Max Koninald, Gustav Sabel, Werner Simon, Hede Türk-Bornstcin. Zentrum Sonnabend, den 21. Marz 20.30 Uhr BZV-Heim Kantstraße 54 Onag Schabbat. Sabine Heymann, Charlotte Salomonski- Rosen, Adolf Dauss, Oper Sonnabend, den 21. März 20.30 Uhr BZV-Heim jägerstr. 6 Onag Schabbat. F-S spricht Dr. Hans Klee. Mitwirkende: Frau Hannes - Cassierer, Werner Bakofzer, Obcrkantor Schreiber Hermannplatz Sonnabend, den 21. März 20.30 Uhr Jüdischer Club joachimsthnlcr Str. 13 Onag Schabbat Fehrbeliiner Platz EIN PALÄSTINA-TONFILM hergestellt im Auftroge des Keren Hojessod, Jerusalem Nächste Aufführung in BERLIN Dienstag, den 31. März 1936, 20.30 Uhr BrUdervereinshaus, Kurfürstenstraße 115/116 Ansprache: Rabb.Dr.Max Nußbaum Crmflßlgt• Prelle I Karten zu RM. 0,80, 1,20 «. 1,60 im Vorverkauf in der Buchhandlung Gonzer, Oranienburger Straße 26; Buchhandlung Sollet,Grenadierstraße 30; Atlantk-Exprets,Friedrid1str. 100;ladender jüdischen Rundschau, Meinekestraße 10, Zigarrenhaus Epstein, Jerusalemer Straße 9; BZV-Heim, Kanfstr. 54; Papierhandlung Lippmann, Trautenaustraß# 16; Restaurant Kimmeifeld, Rosenthaler Straße 32; Finder, Alte Schönhauser Straße 54, und an der Kasse Barliner Zionistische Vereinigung PALÄSTINA-FUMSTELLE der Zionistischen Vereinigung für Deutschland eslaurant llienna שי: Mittag- und Abendtisch Aufsicht Adasa-Jisroel Ausrichtung von Festlichkeiten _ Anmeldungen für Sederabendc erden jetzt entgegengenommen. Berlin W, aeknaxeni■ fifpalla (. “ “ Kretschmer’’ Restaurant!!«״״ Bin. SW IS, Niederwsllstr. 15, A 8 Merkur 1665 ladet Sie zu dem bei uns statt/indenden Seder -Abend ^«4.1». Afsnü inkt. Flascht Wsin . HM. 4,50 Mit Zwitditngan# inkl. Wetn . RM, 5JC Anmeldung rechtzeitig erbeten! vagetar. mittagstisch u. Lchrk&che / Pfalzharger Str» 59 am Hohenzollerndamm H6 3392 DIPPE, Conditorei u. Caf§ Ch»rlbfn H6flua*M«tru W, Ji Btoftrtrw 0739 Angenehmer Aufenthalt, veiefeh. Zeitungen Spezialität! Petit feura•Schfiaseln,Eisbomben Frei Haut nach •!len Stadtteilen. wo 1s! man gut כשד? Diners im Abonnement nach Vereinbarung RESTAURANT Philipp Hefter M.d.|.a. Wittenbergplatz 3 Vorxügl. Küthe gut gepfl. Biere / B4 2602 Vereinss&lc bi» lOO Personen AuarichtHRg *on PmUlchkuttM;•dar Art MÄRZ Frühlings-Fest Logenhaus, Kleiststr. 10 $. Dickst«! rt, der tanz.Geiger Irlch ilkan / Helmuth Woiff Damenspenden * Ucberraschungen Vorverkauf RM V—, Abendkasse RM 1,50. Vorverk. im Logenhaus und Cafe Leon oder tetef. H9 3044 Iht Cafehaus und Restaurant ist M a Cafe Wittelsbach, Bayerischer Platz 2 j. G. Prinzeß -Caf6, Kurfürstendamm 214 Inhaber: Oscar Aberbach Kurmrstandamm 81 Edke ScfcISterctr ׳׳ j 2 Oliva 2432 Ludwig TEXTOB. Kaiserdamnt 118 Arbeit u sport JSBU ““•״־־“ l Mm* unRUH Berlin-Charlottenbg. md Rali.-Frl«4fld1-Str. S8a a. 56 bekleldnng jeder von Arbeiten des vergangenen Schuljahres Sonntag, 22. Hirz, *0« 10—2 Uhr und *on 4—? Uhr, KtlierdaramfO (U-Bahn: Adolf-Hitler-PI. S-Bahn: Witzleben.72,93,58. Autobus M) Schule »Kaiserdamm SPIELPLAN V6>Fr:a|ijT^Q,:B;1s■-^ owt:as:׳ mftRCHEfiBRUnnElf- Lichtspiele Am Fricdrichshsin 29 Beginn 5, 7. 9.10 Uhr Sonntags ab 3 Uhr Oer Kurier des Zaren mit Adolf Wohlbrflck, Maria Andergaat imperial Durch die Ufdsfe Rosenthaler Str. 40 41 der <־rF.tr Knrl-Mny-Film Am Hadceschen Markt Jugendfrei BIO Hackescher Markt 2/3 Anna Karenina mit Greta Garbo in deutscher Sprache Kammer- Lichtspiele a. Lehniner PI. W9.15 ,7 ,4.45 .״. Stf». ab 3 Ubr Reslna- Liehtsp.,Wilmersdorfer Str. 95 Der Dschungel rat! mit Harry Pia! Hans Alben, Charlotte Susa m HenKer, Frsuei u. soldatea nur im Vegetarischen und Fisch-Restaurant am Zoo Eingang Kantstraße, Eck« Joaehlmathalar Straß«, hochptr. »HOLLAND« 4\r am Kurfürstendamm 61 / Eingang Lolbniiitrol• Orig. Volendamer Trachten Zum Tanz: Die beliebten 4 Castelly’s SUM RÄUCHERFISCH Inhaber: ERNST N EIMHNK0 I Salate * Fisch - Konserven I WilmersdorferStr. 128 » Kolonnenstr. 6t * 0f. Frankfurter Str. 146 I נשר miliag■ und Mmi tendamm 2 2 (J 1 BismarcK 2245) Ausrichtung von Featlichkeiten Unter Aufsicht der Jüdischen Gemeinde Berlin