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Jüdische Rundschau · 1936-01-31 · Heft 9 (31.1.1936) · page 24

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 9 (31.1.1936)
Date
1936-01-31
Page
– (sequence 24)
Language
German
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Seite 24 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 9, 31.1. 1936 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Arnbach (Mittellranken). Am 19. Jan. veranstaltete der Brith Chaluzim Dathiim eine Kundgebung, bei der Arieh L. Händler (Frankfurt a. M.) sprach und der Bildstreifen ..Wir vom Bachad" gezeigt wurde. Bielefeld. Zum Besten der Winterhilfe veranstaltete die Svnngoßengemeinde ein Konzert, bei dem die Vi<>Iii;t>tm Rut Feldheim (Dortmund), E!s!>eth Siern (Soest), Werner Kaulfmann (Hannover), und Kapellmeister Hcrkowiiz (Hannover) mitwirkten. Bochum. Am 15. Januar sprach Georg i'.uthrnann in der Ortsgruppe über: „Wirtsehaftsfragen Patistinas". Bonn. In einer Mitgliederversammlung der ZOO. sprach der Gemeinderabbiner Dr. Seligwlm über das Thema: ..Zur Idee und Geschichte <ics jüdischen Xalionalstaares", an das Referat schloß sich eine rege Aussprache an. Bremen. Die zion. (>rt .grup;H* iiielt am 23. I.tnuar eine Mitgliederversammlung ab. Dr. bleich (Hamburg) Irrel! einen Vortrag irlier „Palästina und die polir beben Wandlungen am Mittelmeer". Im Anschluß daran wurde die Wahl des Bremer Delegierten vorgenommen. Einstimmig wurde Herr Karl Abt und als Ersatzdckgierter Herr Alfred Cohen gewühlt, Breslau. Rsbh. Dr. Aber, Riemen, sprach über die „Sprache der jüdischen Piatat". — Das Jüdische I.ehrhatrs eröffnete sein 34. Semester mit einem Vortrag von Prof. I..".wi über „Körperbau und Charakter". — In der Generalversammlung der Zion. Vereinigung wurde RA. Dr. Lex zum 1. Vors., Frau Preulj. Dr. Halpcrt, Dr. Urbach. Siutl.-R A. Cohn, I>:. Liener, Khihr sowie 2 Vertreter des Hcclu'iiz, 1 Vntreter des Makkal.i und 3 Vertreter lies Palästina-Amtes 7II «eitervti Vor ~iand.iniiglirdern bestellt. — In einer Protcstktirtiicci..|:.g ii,l,l<'!i die AUsth-j-estr spra. hen Dr. Waller Lux über allgemeine, ak'uclle Prob lerne de, P.il.i;t Ina-Aulbaus, Assessor Georg Joel tü.rr Cr:: Ltg:-U>tic <".»ii:.-it ui.d Theo Pinczawrr über die wirtschaftlichen und politischen Fragen der paLUtänen-ia-lien Gegenwart. — D'-r .lüdbche Mii'.ikveivm K-i-tct auch in die-er Saigon wieder pr.-.i-iv AiIh it. Di-r von \\ eriie; Sander geleitete (Ter verriet in omcci! eteen W'intetkot./'o -eine A rfwärtson' wir k lur.g. Solisten v.aoen WÜ- -l.t Guttn .■•.!, und IarO' K-«hn (S.-UI'-'.-kowl. b'as Ori.be .t.r spiei'f unter Kurt H.nelS.....i Kine-t Jheeh; Coneerrn gio-so. Den lbc:-ke!oetoai des ioatiie.a, Je e! Wagner wird rege lVncbtung geseheek'. An r.rir-» ilii *r Abende -mg llcirnann Schee, bim weiteres Ke;:.-.-r' be-oet die <'-:nh,ü i-r 01 G. Werihemi mit dem Flötisten Alft. Li.:,'e:.-Tin. Die Amt thnmg der zehn I»eethovens>-hen V loiinsonaten Orueii j. tirei H. Selnvar/, vunde zu einer kuristler isedien iiiiiniig lies Mi-aachi wurde der neue reo.eser (T. Vor ot zender). Dr. Max r,: rai.n i I. ferner: Ftati Miller sos-b'iMi.i., C/ei!ak ii.ru 3 Kd-ain. Zu g \euojeii gedeih: laate Piiicower nie. Dr. I'oise. J„.sel Walk, üresiau. M-rti... Fr.,tikei; Berlin, als Ersatzer G Dr. I K n:e«. D,d Großtat. — I \'orsland gew Police (2 Vo Wae die i er: Vertretern :io und Ascher F un<l Dt. Max delegierte. Düsseldorf. Am 14. J.nmar \ et .m-iaheodie Wizo ein™ Vortragsabend, bei dem Georg Gtiihmann aber „Die geizige und seelische Situation der jüdisehen Jugend" .sprach. — Am 19. Januar warrde in einer Kundgebung des Keii h-vcrbaiidcs t Kt jiidi.« b.-r t itg.itiis.it Ionen in Detitsciiland der Name in „Verband Peini-cher luden in Deutschland, Ort-gruppe Düsseldort" geändert. 1). knseob.eiui cronnc'e die Kundgebung und würdigte die Tätigkeit de» Wibande-. Der Vertreter des polnischen Konsulats in lo-cn. Herr M.de-.'.ka. dankte für die Einladung und sprach dem Verbände seine Gluckwun-ehe uns. Daraufhin nahm der Vorsitzende des Gruppenvcrbande-, Westdeutschland, Herr Fuchs, das Wort zu längeren Ausführungen. Erfurt. Die Winterveraiistaltungeii des Kulturbundes begannen mit einem Konzert, isr dem Edit Macrker und Wilhelm Guttmanti Arien und Duette zu Gehör brachten. Erna Klein konnte als Begleiterin an dem Beifall Anteil nehmen. — Dr. Anneliese Landau sprach über „Felix Mendelssohn und seine ZGt". Wolfgang Rose illustrierte den Vortrag am Flugel. — Ludwig üanb bockte Vorträge aus Heine, Peter Allenberg und S-hoh-n A'eiehrm. Ihldegird LippMadt (Lindl) und Fmil Eiset.e: -.e.gen Auen, hegbuvi ve,n Alexander Weinbatim. Das Streichquar'i o de, Ku'.tuilmn.ie. Rh' iti-Main (Prof. Dan, 1{assermann, Fnot Ihm ker. Rlclaird Karp. Ars Sehu.~cr) spielte die Omar- Gemeindeabend aus Anlaß des 15jährigen Bestehens des Kercn Hajesso d LEIPZIG Mittwoch, den 5. Februar, 20,30 Uhr, in der Gemeindesynagoge, Gottschedstraße 3 Begrünung: Fierr Carl Goldschmidt, Vorsteher »ler Israel. Re'igionsgemeinde zu Leipzig Dr. MidiaelTraub-Berlin „Aktuelle Probleme des Pa!ästina*Aufbnus" Musikalische Darbietungen Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig Jubiläums-Kundgebung aus Anlaß des 15jährigen Bestehens des Keren Hajessod BEUTHEN O.-S. Mittwoch, den 5. Februar, 20.30 Uhr, im Kaiserhofsaal Begrüßung: Herr Apotheker Kunz, Vorsitzender der Jüd. Synagogengemeinde Beuthtn Dr. Joachim Prinz, Berlin „Europäische Juden fragen" Musikalische Darbietungen ausgeführt vom Logenquartett, Beuthcn KEREN - HAJESSOD »KOMITEE BEUTHEN tette Haydn G-dur, Mozart C-dur und Schubert D-moll (Der Tod und das Mädchen). Fulda. Am 20 Januar sprach Dr. Pomcranz, Frankfurt am Main, über „25 Jahre nationale Kolonisation". Gießen. Nach bis jetzt drei öffentlichen Versimmlungen finden wöchentlich Gruppen-Abende statt mit Referaten über ..Jüdische Geschichte", „Zionistische Geschichte und Entwicklung1', sowie ..Pala.itinakunde", die regen Zuspruch finden. Referenten die Herren Glusmann, Is'eumann und Bauer. OroB-Strehlitz. Am 18. Januar sprach Fritz Tau über: „Die Lage des deutsehen Judentums". Güstrow. Bei einem vom Preußischen Landesverband, veranstalteten Bibel-Abend las Meinhart Maur aus der Bibel in hebräischer und deutscher Sprache. Hagen. Am 12. Januar fand in Hägen eine Sitzung des Bezirksausschusses statt. Die Leitung lag in der Hand von Benno Sichel. Am Abend fand in der Synagoge eine Kundgebung der Ortsgruppe statt. Georg Guthmami hielt einen Vortrag über „Zerstreuung oder Sammlung, Rückblick und Ausblick 1936", Im Anschluß wurden hebräische und jiddische Gesänge von Oberkantor FIcischmann, Köln, und Klaviervorträge von der Pianistin Erna Mann, Darmstadt, vorgetragen. Hamburg. Am 22. Januar gab in der ZOG. bei einer Mitgliederversammlung der Vorsitzende, Herr Dr. Perez Zadik, einen Bericht über die örtlichen Vorbereitungen zum Delegiertentag. Es sind folgende Herren gewählt: Delegierte: Dr. Perez Zadik, Daniel Broches, Benjamin Pardo. Als Ersatzdelegierte; Dr. Fleseh, Dr. Alfred Unna, Herbert Cohen, Arthur T.evv, Schimon Reich. Der Gruppenverband wird als Delegierte den Leiter des Grtippenverbandes, Dr. Flesch, und den Galil-Leiter des Ilechaluz, Benjamin Pardo, entsenden. Abs Ersatzdelegierie sind gewählt: Herr M. Fischl, Rostock, sowie Herbert Cohen und Schimon Reich, Hamburg. Im Anschluß hieran sprach Dr. Flesch über die Bedeutung des Delegiertentages und die Notwendigkeit der Stärkung der zionistischen Organisation. Hannover. Die Synagogensteuern wurden für das Rechnungsjahr 1935-36 auf 25 Prozent der Einkommensteuer (bisher 22 Prozent) oder 30 Prozent der Vermögenssteuer (wie bisher) alternativ festgesetzt. Dazu tritt wie bisher ein Verwaltungsbeitrag. Kassel. Die zion. Ortsgruppe entfaltet ein reges Leben. Den Auftakt Hot die Makkabäerfeicr mit einer Ansprache von Hans Seklcnberg. Nach einem Wizo-Vortrag mit Lichtbildern von Frau Betgcl-Groncmann begann am 25. Januar die wöchentliche Vortragsreihe mit einem Vortrag über „Nationale Kolonisation". Kiei, Zum Delegiertentag wurde Herr D. Buchen als Delegierter, Herr I. Locker als Krsatzdelcgiertcr einstimmig gewählt. Kelberg. Am 18. Jan. wurde bei einer Mitgliederversammlung der ZOG. die Neuwahl des Vorstandes vorgenommen. Es wurden gewählt: Herr Goldf.irb, Frau Zander, Herr Friedmann. Herr Kopydlowski zeigte die Palästina-Wochenschau für Oktober. Krefeld. Georg Guthmann sprach am 25. Januar über das Thema ..Paliistina ohne Zionismus?" Landau. Im Laufe des Winters entfaltete sich ein reiches Gemeindeleben. Vorträge hielten Dr. Steinfeld und Dr. Licht (Mannheim), Dr. Weiler (München), Dr. Dora Edinger und Professor Bondy. Eine zionistische Ortsgruppe wurde gegründet, deren Leitung Ernst Sender und Bez.-Rabb. Kurt Metzger innehaben. Der neue Kulturbund umfaßt 375 Mitglieder. Im Rahmen der ersten Veranstaltung gab Erika Samson (Berlin) einen Liederabend. Erika Schleyer (Wiesbaden) begleitete. —■ Am 20. Jan. beging Kommerzienrat Albert Joseph, Präsident des Verbandes der Isr. Kultusgemeinden der Pfalz und Ehrenvorsitzender der Gemeinde, seinen 70. Geburtstag. Mannheim. Der seit Okiober 1935 bestehende Chug Iwri zeigt eine befriedigende Entwicklung. Die Leitung liegt in Händen von Herrn Kohn-Asulav. Es finden regelmäßig Zusammenkünfte statt; u. a. referierten: Herr Kohn-Asulav, Rabh. Dr. Grünewald, Lehrer Kälbermann, Lehrer Liebcrmensch und Herr Neubart. Marienwerder. Die Synagogengemeinde beklagt den Verlust von Herrn Julius Mooy, der mehrere Jahrzehnte seine Kräfte in den Dienst der Gemeinde gestellt hatte. Neustadt (Haardt). Unter Leitung von Bez.-Rabb. Kurt Metzger, Landau, hielten der Kinderchor der Landauer Synagoge und einige künstlerische Kräfte der Gemeinde Landau eine Weihestunde zugunsten der jüdischen Winterhilfe ab. Alice Weiß spielte auf der Orgel. Frl. Schwarzschild trug Rezitationen vor. Bez.-Rabb. Dr. Steckelmacher, Ludwigshafen, hielt eine Ansprache. Pforzheim. Der Berliner Cellist Ewel Stegmann gab im Rahmen de« Ausschusses für kulturelle Darbietungen ein Konzert. Er sowohl wie die einheimische Pianistin Suse Loeb erspielten sich einen großen Erlolg. Remscheid. Am 28. Januar sprach Georg Guthmann, Düsseldorf, über das Thema: „Die Aufnahmefähigkeit Palästinas". Schweinfurt. Am 22. Januar wurde in der ZOG. ein Palästina-Bildstreifen vorgeführt. Stettin. Der Bar Kochba hatte am 9. Januar zu einer Makkabi- Feier geladen, die Zeugnis ablegen sollte von dem turnerischen Können. Die Veranstaltung wurde eingeleitet mit hebräischen Liedern des Habonim-Kinderchors. Rabb. Karl Richter-Hchivelbein hielt die Makk.ibäcr-Rede. Der Bar Kochba zeigte Massen-Fteiühuiigcn, Hebungen am Barren etc. Die Damen-Tanzgymnnstik, unter Leitung von Elb Gabriel, fand besonderen Anklang. Unna. Am 11. Januar sprach Georg Guthmann in der Ortsgruppe über „Die Aufnahmefähigkeit Palästinas". Weiden. Am 28. Januar hielt die neugegründete Agudah des Habonim noar chaluzi ihren 1. Eltern-Abend ab. B. Weintraub. Nürnberg, zeigte den Weg, den die chaluzische Jugend zu gehen bereit ist. Würzburg. Am 12. Jan. trafen sich die Zionisten des unterfränkkehen Bezirks zu einer Tagung. Das von Dr. Schkdiherg erstattete Referat ,.Dcr Zionismus in der jüdischen Welt" fand aufmerksame Zuhörer. Dr. Hans Capell. Nürnberg, sprach über „Zionistische Arbeit — Zionistische Aufgaben". Am Abend veranstaltete die ZOG. eine Kundgebung „Palästina -- Hoffnung und Verpflichtung". Die Ausführungen von Dr. Bamberger. Nürnberg, und Dr. Schloßberg, die von musikalischen Darbietungen und Vorführung der neuesten Palästina- Lichtbilder umrahmt waren, fanden den lebhaftesten Beifall. Ankündigungen Breslau: Risch. Monatsversammlung am 4. Februar, 20 Uhr, Gemeindehaus Schweidnitzer Stadtgraben 28. Hertha Sacbs-Lubinski trägt. Ernstes und Heileres vor. Auskunft: Lotte Schwarz-Rosenbaum, Moritzstr. 33. — Darmstadt: ZOG. Arn 3. Februar: Bezirksrabbiner Dr. Pinkus, Heidelberg: „Die Verbundenheit des Judentums mit Erez Israel", 1. Abend; am 10. Februar: 2. Abend; am 17. Februar: Dr. Kurt Licht, Mannheim: „Politische und juristische Voraussetzungen des Palästina-Aufbaus, a) Paliistina im Rahmen der englischen Orientpolitik; am 24. Februar: Dr. W. Mindus, Frankfurt ain Main: „Staatszionismus und politischer Zioiiisiiui.s". Jeweils 20.45 Uhr, im Hole! „Stadt Frankfurt", lilcichslr. 22. — Frankfurt am Main: Jüd. Lehrhaus. Im Februar beginnen folgende Lehrgänge:- am 3. Februar, Hermesweg 7: Merzbach und Meyer: Ueilpädagogischer Lehrgang, 20 Uhr; am 10. Februar. Hauptsvnagogc: Hirsch: Bestimmung oder Schicksal, 20 Uhr; am 11. Februar, Westendsynagogc: Auerbach: Einblicke in die Probleme der Vortragskunst, 20.30 Uhr; am 19. Februar, Unterlindau: Ilorovitz: Maimonides, 20.30 Uhr; 25. Februar, WesK mdsynagogc: Salzberger: Aus der Welt jüdischer Sagen und Märchen. 20 Uhr. Zugunsten der Orchesterhilfsk-as.se des Kulturbund«ss Konzert am 6. Februar, 20 Uhr, Saalbau. Mitwirkende: Hans Wilhelm Steinberg, Anni Steiger (Violine), Edith Ei,enhei.mer (Sopran). — Kolberg: ZOG. Am 8. Februar, 20 Uhr. Baustr. 15: Vortrag von Dr. Leo Groß, Kolberg: „Reise durch Erez Israel". — Köln: ZOG. Am 5. Februar, 20.30 Uhr, Junggruppe. Arn 6. Februar, 20.45 Uhr, findet ein zionistischer Abend statt: Bericht über den Delegiertentag in Berlin. Am 8. Februar, 20.45 Uhr: Charnischa assar b'Schwat-Fcier. Sämtliche Zusammenkünfte im Heim Cäcilicnstr. 18-22 11. — Mannheim: Chug Iwri. Am 1. Februar Aussprache über Legislative Council; Referat: Herr Kohn-Asulay (Claus Fl, 11, Zimmer 2, 21 Uhr). Anmeldungen an die ZOO., N 7, 7, bzw. an Kohn-Asulay, "El, 1. Familien-Nachrichten Herr Dr. B r a s c h und Frau, Genua, Via Balbi 9, begehen am 31. Januar die Silberhochzeit. Herr Josef Eultof ter, Bad Polzin, Karlstr. 8, begeht am 4. Febr. den 75. Geburtstag. Herr Sally Krön er, Schneidemühl, beging am 20. Januar den 70. Geburtstag. Herr Salomen Meyer, Weinweiler, Kreis Düren (Rhld.), Tannen« bergstr. 27, begeht, am 6. Februar den 97. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 8. Februar (15. Schwat): Hans Ii i r k e n r u t h, Sohn von Alfred Birkenruth, Stadt Rehburg. — Am 8. FVbruar (15. Schwat): Kurt Blond he im, Sohn von Siegmund Blondheim, Frankfurt a. M., Giauburgstr. 66. — Am 8. Februar (15. Schwat): Fritz Rudi Hoffmann, Sohn von Salman Hoffmann, Wolbeck. —• Am 8. Februar (1.5. Schwat): Joachim Kalter, Sohn von Osias Kalter, Leipzig Cl, Pfaffendorfer Str. 52. Dr. Baeck zum Tode des englischen Königs. Der ObeTrabbincr des britischen Reiches, Ur. J. H. Hertz, hat von ucm Vorsitzenden des Allgemeinen deutschen Rabbinerverbandes und Präsidenten der Reichsvertretimg der Juden in Deutschland, Rabbiner Dr. Leo Baeck, folgende Botschaft erhalten: „Es ist mir ein Bedürfnis, es Ihnen auszusprechen, wie innig auch die Juden in Deutschland die tiefe Trauer empifinden, von der alle Juden im Britischen Reich jetzt erfüllt sind. Die ganze Welt beklagt den Heimgang von König Georg V., durch dessen Person sich alle Gebiete und alle Menschen in dein großen Reich geeint wußten, und der überall als die Verkörperung dessen dastand, was seit Altem edel, gut und stark im englischen Volke ist. Sein Andenken ist gesegnet." Religionslehrer Dr. Ernst FrSnkl 40 Jahre in Augsburg. 40 Jahre in einer Gemeinde als Lehrer tätig zu sein, bedeutet, eine ganze Generation und mehr noch begleitet und erzogen zu haben. Als Lehrer den Schulern, als Freund den Herangereiften, als treues Mitglied seiner Gemeinde und der verschiedenen Vereinigungen hat er es verstanden, Kraft und Wissen zu geben. H. L. Die Tagesordnung der 1. Reichskonferenz polnischer Juden in Berlin ist wie folgt: Am 9. Februar, 10 Uhr, Eröffnung im Logenhaus, Kleiststr. 10, durch den Vorsitzenden Herrn I. Kornfeld. Begrüßungen der jüdischen Organisationen und des Botschafters der Republik Polen. Wahl eines Präsidiums und anderer Kommissionen. Referate: Dr. Traub, Berlin: „Die wirtschaftliche Lage der polnischen Juden"; Dr. Meitlis, Berlin: „Die jüdisch-polnische Immigration, ihre Geschichte und innere Struktur". — Am 10. und 11. Februar, im Jüdischen Klub, Joachimsthaler Str. 13: Dr. Meitlis, Berlin, oder Fuchs, Oberhausen: Bericht über die Tätigkeit der Verbände polnischer Juden in Deutschland. I. Kornfeld, Berlin: „Ziel und Aufgaben des Reichsverbandes". Rosenwasser, Frankfurt a. M.: „Die kulturellen Belange der polnischen Juden". Generaldebatte. Berichte der Kommission, Entschließungen, Wahl der Reichsverbandsorgane. Berichtigung. Zu der in Nr. 6 vom 21. 1. in der Briefmarkentausclieckc veröffentlichten Mitteilung über eine in Bodenbach a. E. von I)r, Eckstein zugunsten des Keren Kajemeth l.cjisrael errichle.e Tauschzentrale wird uns von der genannten Stelle mitgeteilt, daß es sich hierbei nicht um eine Tauschzentrale handelt, sondern daß diese Stelle die gesammelten Marken zugunsten des KKL verwertet. Vom Erholungsheim Lehnitz, Neben dem laufenden hauswirtschaftlichen Schulungskursus, der eine gründliche Ausbildung in allen Zweigen der Hauswirtschaft und ergänzende theoretische Fortbildung als Unterbau für die Ausbildung zur Kindergärtnerin, Kranken- und Säuglingsschwester vermittelt, wird in Lehnitz ein Sonderlehrgang für 14- und 15jährige Mädchen eingerichtet. Im Plan ist vorgesehen: Vertiefung und Erweiterung des Schulwissens, Einführung in hauswirtschaftliche Arbeit und körperliche Kräftigung durch Aufenthalt und Sport im Freien. Diese neue Form der Lerngemeinschaft soll den Uebcrgang von der Schulbank ins Berufsleben bilden. — Das Dauerkinderheim für erholungsbedürftige Stadtkinder wird der Eigenart des einzelnen Kindes gerecht. Die Kinder haben die Möglichkeit, unterrichtet zu werden. Die pädagogische Leitung liegt in der Hand einer Fachkraft, die pfiegerische Betreuung wird von einer Aerztin überwacht. Im Tagesplan sind sportliche Betätigungen, Werkarbeit und Liegekuren vorgesehen. Nähere Auskunft erteilt: Verband Berlin des jüd. Frauenbundes, Berlin-Grunewald, Königsallee Ha, Tel.: Hochmeister 371b, Dienstag 4t'2 bis 6 Uhr, Freitag 11—1 Uhr, oder Erholungsheim Lehnitz, Viktoriastr. 11-2!, Tel.: Oranienburg 2043. KALENDARIUM Februar 1036 — 0. Woche Sdtwatt 5696 — 18. Woche Samstag .....t. Dlentfag.....4, Mittwoch.....5. Donnerstag .... 6. Schsbbat-Aulgnng Bmlln 5», Bre»ta Sl. 1. 19tS Jethtel Tuhlenow g 1. 1. 1S85 Peru SmoIen«ktn g« 7. 8. tu nmo 9. 10. 11. 12. 13. u 5»s, Frankfurt s. M. 610. Münchens« ettorben «torben

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