Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 1 (3.1.1936)
- Date
- 1936-01-03
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 1, 3.1.1936 JODISCHE RUNDSCHAU Seite 15 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Altona. Die Chanuldtahfcier der Isiacl. Ccmcindcschule, Altona, ragte über den Rahmen üblicher Verunstaltungen hinaus. Der Prolug Ton Philipp Möddel verdient besondere Krwälinunj;. Pen Höhepunkt des Abends bildete die Aufführung: „Morijah", von Philipp Möddel. Oberrabbiner Pr. Carlebach sprach den Veranstaltern seinen Pank aus. Bcuthcn (Oberschles.). Arn 23. Dezember starb Herr Julius Nothmann im 67. Lebensjahr. Kr war mehr ah ein Jahwhtit '".cuicmde- Repräsentant. Der Zionistischen Ort<gt tippe hat er viele Jahre als Vorstandsmitglied angehört und den Ariieiteti der Fonds sein Interesse gewidmet. Bingen, im ersten Konzert des Kulturbunds sang Bettina Feitier, Frankfurt am Main. Theo Ratner erwies sein geigerisebe* Können. Herbert Fromm spielte die G-MoIl-OrgeHuge von J. S. llach und betreute den begleitenden ürgelpart. Bochum. An! 21. Dezember fand in der ZOG. eine Channkkahfeier stau, die durch Sprechchöre der Jugend und Gesänge verschönt wurde. Bruchsal. In der letzten Mitgliederversammlung der ZOG. hielt Frl. Hilde Fehlowitsch einen Vortrag über die Arbeit und das Leben ihrer Gruppe in Palästina. Parmsta<1t. I>U A> oeit..gemeinschaft jüdischer Jugend erbifivte ihre Aibe-il mit einer Kundgebung mit Rabb. Dr. Lemle. Frankfurt. Das Winterpro^raiicn |.r.<.'eht aus sieben Arbeitskreisen, die auf religiösem, kalturelU m und t.taktisch-whtsohaftlichem Gebiet Kenntnis vermitteln. Ki ».mw! en: Rubi». Dr. Hicnhelrn, Dr. med. S. Illach, R.-A, Dr. Fr. Freund, Studienrat Jakob, Lehrer II. Lövventhal, R.- A. Dr. Ranis,, Lehrer A. Rosenberg. Die erste Hälfte der Winteratbeil wurde durch eine Smude des Hundes, die jüdischen Dichtem unserer Zeit gewidmet war, abgeschlossen. Jos. I .oiiihrou er betonte die Notwendigkeit, heute wieder Fi;;cues zu gestalten. Di. se »Ausführungen wurden unterstrichen durch Rezitationen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Uraufführung ciiie-t Sprechchors von Gerson Stern (Leitung: Bernhard David). Die F. ier wurde von einer Anzahl hebräi-cher Lieder umrahmt, die von Li hrer A. Rom nberg mit den Junggruppen einstudiert waren. Emden. Vor einer gm besuchten Mitgliederversammlung der Oitsgruppe wurde der neue KlvL-1'.ildsii'clfen „Lrste Palast ina-Monai ssthau'' vorgeführt. Der Ortsgruppen-Vor-ätzende Dt. Kict-ohmer konnte noch viele Lrgaiizungen und IMäuterttngen geben. Im \nsehluß ridetierte Frau Nathan Gans über das Buch von Joachim Piinz: „Wir Juden". Essen. Linen besonderen Kunstgenuß bereitete die Gemeinde der Schuljugend diuxh eitr K>m?rrt ik s Kulturbunds Rhein-Main unter Leitung von- Hans Wilhelm Su-inherg. I'er 2. Gcmeindeabrnd stand im Zeichen der Jüdischen Winterhilfe. Der Vorsitzende, Dt: Ilirschland, schiklcrie die Maßnahmen materieller Art. Rabbiner Dr. Halitr bcfalilc sich mit der seelischen und geistigen Hille, die in dieser Zeil gebracht werden müsse. Der Abend war umrahmt durch Liedervorträge lies neu gegründeten gemischten Chore, der Gemeinde, den sein Dirigent Frwiu Lahn, Düsseldorf, in kurzer Zeit zu einer beachtlichen künstlerischen Leistung gebracht hat. Als Solistin wirkte Rullr Kisch-Ai ndt, Köln, mit. Frankfurt a. M. Der Ilechaluz veranstaltete am 28. Dezember im Verein,haus eine Feier. Line Montage von Sprcchchörcn, Sing, chören, Klaviersoli, Lichtbildern und Filmst reifen ging übet die Iiiihne. Gola, Aliiah und Erez Israel gaben die Programmstui.cn und umrahmten eine Ansprache von Schlomo Keicheristein. Hamm. Der Hahonim veranstaltete am 22. Dezember einen Chanukkali-Eli.erriabeiid. Herne. Am 10. Dezember veranstaltete die ZOG. einen Vortragsabend über: M.-mU!e M.-rher Storim. Der Referent, A. Bruck, Herne, sowie Herr Seiilcnberg, Es-en, der Rezitationen votttug, ernteten reichen Beifall. Köln. Am 12. Dezember fand eine Zirkdveran'!altung des KU. statt. Georg Gut hrnaim hielt '.dir Kclciut über ,,Wiit schattsc ageti Palastinas" unter he-on dcier ISci'uck-ich'igung von Handel und Inda,nie. Königsberg. Frau Fllv LIelpcrin, die in allernäi hster Zeit König*, berg verlaßt, um nn h l"r. z Israel überzusiedeln, erbeute anlal'dich einer „Sviiat>!»g.i!eii 1'eic -.un h " in der Neuen S\ nag'ige durch den Gesang hetn.ü.scher Lictlcr. Auch in der „Wüo" Iwblc <lie Künstlerin unlängst. Lieder zu Gehör. er sprach Benno Sichel. Hagen, über die;r de luden in Dem schian k An-chlicßend zioni.,i i.solrcir Arbeitsgemeinschaft statt, der Scligmann und Frau Mcycr-Seelenfrcund zusammensetzt; die Tarbuth- Aibeit wird von Landesrabbiner Dr. Herbst geleitet. Oppeln. Am 7. Dezember fand ein Syr.agogenkonzert statt. Frau Ilcnnig brachte, an der Orgel von Herrn Erich Schaff« begleitet, Lieder von Mendelssohn, Dvorak und anderen zu Gehör. Rheda. Am 15. Dezember fand eine Bezirkstagung für Nordwestfalcn statt Nach einem Bericht von Georg Guihmann über aktuelle Probleme der Wirtschaft und Politik Palästinas wurde über die Aufgal-en der zionistischen Bewegung in Deutschiaml und die be- Arbeit des Gruppenverbandes gesprochen. Es wurde cm sondere Bezirk .aus,, büß gegründet, dc-cn Vor-uzender Herr Wilhelm Daniel, Bielefeld, ist. — Am Nachmittag sprach Georg Guthmann über „Die Wirklichkeit Palästinas". Schneidcmülil, Arn 15. Dezember sprach Rtrbb. Karl Richter, Scbivelbein (Pom.) über „Das Problem der Religion im modernen Judentum". — Bei der Feierstunde zugunsten der jüdischen Winterhilfe am 21. Dezember sprach Rabb. Dr. Jospe über „Steine, die jüdische Geschichte erzählen". Das „Jüdische Lied", das Kantor Holländer vortrug, loste tiefe Ergriffenheit aus. Herr Rosenthal spielte ein Otgelsolo. — Auf Veranlassung des Provinzialvcrbandcs für jüdische Wohlfahrtspflege der Grenzmark und des Hczirksiabbinais waren 10 jüdische Kinder aus Dörfern der Grenzmark während der ersten drei Chanukkahtage Gäste der Gemeinde. Siegen. Herr Benno Sichel, Hagen, sprach am 8. Dezember über die Aufgaben der Zionisten für die Juden in Deutschland. Wiesbaden. Für den 29. Dezember berief der Frankfurter "Bezirksverband alle Ortsgruppen der polnischen Juden zu einer Tagung. In der Diskussion über die bevorstehende Reichskonfcrcnz wurde auch die Frage des zu schattenden Reichsvcr'bände, der polnischen Juden erörtert. Ks wurde einstimmig beschlossen, an der Konferenz in Berlin teilzunehmen. R. Woldenbcrß (Nrn.). Am 6. Dezember verstarb nach 33jähriger Tätigkeit in 'Ier Gemeinde der Kantor J. Pionkow.ski. Die Gedächtnisrede hielt Bczirksrabbiner Dr. Plottke, Landsberg (Warthe). Ii Worms. Als Vorsteher der Gemeinde wurde Herr Ii. Spie» gcw'ihh. Wliriburß. In der ZOG. sprach Dr. Capell. Nürnberg, über „Xiunisraus 1035 — Probleme der zionistischen Politik, Arbeit und Kolonisation". Ankündigungen Bcuthcn: Am ß. Januar Konzert und Violine). — Breslau: Am 9. Laasphe. Am 7. Dezeml Aufgaben der Zioui-'en! fand die Grünilui.g einer 23 Mitglieder beitraten. Oldenburg. Am 8. Dezent gruppc statt:, auf der Ilctr tbiiiih die geleistete Arbeit gab. Im A gewählt, der sich aus den I len fand die Gcueralvci amrulung der Ortsr .ehalt dar j, hl über k i neue Voi.stand. R.-A, Löwenstein, Joseph und Boris Schwarz (Klavier Januar 3. Beciboven-Abcrid Joseph und Boris Schwarz. — GlciwiU: 7. Jan. Konzert Joseph und Boris Schwarz. — Hamburg: Januaivcranstaltiingen des Kulturbunds. „Heiterer Abend" (Sketches. Parodien, Chansons) an) 4. Jan., bei dem Max Liu!i"h, L:c-c!oiie Cohn (Kosen), r-'rhz Melchior und Herrmann Ludwig Seiilesinger mitwirken. Am 13., 14. und 16. Januar wird Schnitzlers Schauspiel „Liebehi" gegeben (Regie: Dr. Hans Busbatim). — Am 22. Januar gibt da* «>rehe<fer des Kulturbundes. Kheiu-Maln unter Leitung von Hans Wilhelm Steinberg ein Konzert mit Werken von Schubert (Svmphonic B-Dur). Mozart (Kleine Nachtmusik) und Beethoven (Eroie.a). — Am 29. Januar veranstaltet der Kulturbund einen Heine-Abend, bei dem Meli» Krohn (Kennedy) Prosa und Lyrik zum Vortrag bringen wird, Ilse l'rias (Pola) und Wilhelm Gu'imann, Bei'in. singen Lieder von Heine. I.>jc-er AU rid findet jedoch nur bei genügender Beteiligung statt, weshalb schon jetzt Vorbestellungen erwünscht sind, binde Januar ist der „3. Bunte Abend mir Hamburger Künstlern" vorgesehen. — Karlsruhe: Zion. Ortsgruppe. Am 0- Januar Gesehiclitsktirs Dr. Friedberg. Lehihaus, 20.30 l'lir. — Wizo. Am 8. Januar Zusammenkunft im Stiibinger, lClhr. — Krün: ZOÖ. Am 9. |,m.. 20.45 Llir. Arbeitskreis im David- Wolffsohu-Ileint, Cacilicnslr. 18-22. II. — Liegnitz: Am 11. Januar Konzert Joseph und Boris Schwarz. —. Magdeburg: Beatriee Waghalter am 6. und 7. Januar: „Bunte Lieder aus aller Well". Beginn: 20.15 Ihr. — Nürnberg: ikatrice Waghaker am 11. und 12. Jan.: „Bunte 1 ieder au, aller Welt", Beginn: 20 Uhr. — Oppeln: Am 5. Januar Konzert. Jo.,eph und Boris Schwarz. — Ralibor: Am 8. Januar Konzert Joseph und Boris Schwarz. Bar MizwaH-Termine Am 11. Januar - 9. Tewel h: Siegbert Grüne bäum, Sohn J. Grünebaum, Mansbach (Kreis Hünfeld). Paläs4ina-Aiit4 Berlin 01* 31WIIH A6ENCY FOB. PALE&TINB W15; Meinekestr. 10. Telephon: J 1, Bismarek 7165/70. Der bisherige Leiter der ärztlichen Abteilung des Paläs.ina-Amis, Herr Dr. Herbert Keitmann, hat in diesen Wochen Berlin verlassen und ist nach Palästina übersiedelt. Das Palästina-Amt dankt auf diesem Wege Herrn F)r. Neumann für seine erfolgreiche Mitarbeit aufs beste. — Zum Nachfolger von L)r. Keitmann ist Dr. S. Spiro, Berlin, ernannt worden. KALENDARIUM 1936 — 1. Woüie 5696 — 14. Woche Freiing 3. Januar 8. Teweih Samstag 4. ■> 9. VW Sonntag 5. „ 10. IUD3 mpy Montag 6. »» 11. .. Dienstag 7. »• 12. MlHworh 8. ■* 13. ,. Donnerstag 9. „ 14. „ Sthabbat-Auigang Berlin 4", ßrrilau 4". Frankfurt a. M. 5*. Manchen S» 4. 1. JJS6: Mosen Mendelmohn gtitorbtn. 4. 1. 1812: Moki Hu* sttboitn Das neue Doppelheft der „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland" ist David Friedläiuler, dessen 100. Todestag" jüngst wiederkehrte, gewidmet. Ernst Lraenkel beleuchtet Friedlamlers Persönlichkeit im Ztisamnienliano mit der geschichtlichen Entwicklung. Die Bemühungen Ericdlänilers tun die Fortentwicklung der staatsrechtlichen Stellung der Juden in Preußen legt Ismar Freund mit Hilfe von zum Teil erstmalig veröffentlichten Akten dar. Das Sendschreiben an den Berliner Probst Teller vom Jahre 1700 erfahrt durch Ellen I ittmatm eine gründliche Darstellung. Gutachten und Briefe Friedländcrs hat Moritz Stern zusammengestellt. Ismar Flbogen kennzeichnet Fricdl-inders Uebcrset/img des Gebetbuches als ein typisches Werk der Aufklärung. Jacob Jacobson gibt Proben aus dem Nachlaß Eriedlamiers. Max Ercudentiiai behandelt in einem Artikel „Ein Geschlecht von Erziehern" das Wirken vieler aus der Sanderslebcner Familie Heinemann stammender Pädagogen, die neben dem religiösen Wissen auch allgemeines Büdtmgsgut vcrmitleKcn. _ Juden und «Jüdisches im Rundfunk Freitag, 3. Januar: Wien (500). 12: n. a. OHenbarh. Kornfeld: 15.20: u.a. Moizkowd.i. — Strasburg (340), 17: Tsche. hr-che Kammermu-ik, Einführung eon Darius Milhatid. — Stockholm (1389), 18.30: u.a. Rubinstein. — I.u<emburf; (1304), 22: Kmamtcl Feuermann. — London (342). 22.30: u. a.' Milhaud. Sonnabend, 4. Januar: StiaiMairjj (349), 17.30: u, a. WeinU rjjer. — Oslo (1154), 20: tt. a. Meverbeer. — Sottens (443), 20: Duette von Mendel-söhn; 21.30: Schottische. Sinfonie von Mendel .-.ohn. Sonnt«)«, 5. Januar: Radio Nomiandie (11,13), 21.40: u. a. Mevetbeer: IV Hu», n..ii, i>, llalevv: l.)ic Jüdin. — Oslo. 20.45: C Ii aj e 1 e Grober singt jüdische Volkslieder. Montag, b. Januar: Radio Normaralie (1113), 11: Konzert, u. a. Rubinstein, Moszkowski; 20.30: Aus: „Die Tochter des Herrn Lcry", von. Andre l'ako und Jean Sarius. —■- Riga (515), 19.15: u. a. Mendelssohn. Schach Bearbeitet von hMieses Aufgabe Nr. 10 Von D. Przepiörka in Warschau Matt in drei Zügen. Dieser wert Tolle l heizüger des großen jüdisch-j« lni.-chcn Meisters und I'robletnkünstlers wurde vor längerer Zeit in einem englischen Problemturnier mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Endspielstudie Von Dr. M. L e w i 11 in Berlin Der Berliner Altmeister Dr. Fewill ist als hervorragender Studie: ki>tit,,okist unserem Leserkreis bereits, wohlbekannt. Die obige Studie bat ein |uoblemarligcs Gepräge: itn Problem-Matt in sechs Züfjen nihil zum Ziel. Löiuns: «13 Zarge g<!\*insrt. 3 h4 - 1,3 Schwarz hat kiintn an leren Zug, alter der Hauer gelingt nunmehr unauihal'.-am zur Dame. 2. S .! 1 t 3'. h3 ii2 1,2 -hl D S al..'l;3 I. dßXliö 3. S b3t;15:.-! Ct cb.<li3 mal l.;;,u Anfe , i!C.l-C sl rate Nr. 10 (t.u S. lio Redaktion der r W 15, Mi incke- Jiidischer Scliachkonßreß, Zui er 'cn Male fatnl in den ("hanukkah- •-igeti in Leipzig ein jiidi-i tc- --.ha iittouiii .-.tat:. Die Schaehi.!>:ei!ii»g ,U Bar K o c h b a Leipzig hat n.emühevoller \oi.ubei' ritt i"iiit,i,.r /us'aude gi'bt.icht. de.-en Ii -.tz'itig in jedea Wiese als gu' anzu-po i ta'ti war. Dm' jü.li < he S'hacb-p-irl et lebt damit einen giu.dtigcti Autiicb, und der Dank, den die Delegierten aller Verlane den I eitert! der Leipzig, r Abteilung, Dr. H 1 u :n berg mal lall .', ......jmvhi-n, war wohlverdient. — Die 'iVihieh.neihW de. Mi i 11 r-Turnu i , u igt 18 Namen. Gegen die besten \ enreter iler iil'eicn Schacligctieiation kiimpite die junge Mannschaft. Der Senior des Turniers, lu'aiz.rat Hot lein (Hamberg), gab den Jungen eitr glanzvolles bei.pich kür die ungewöhnlich starke l!e<e!zung spitcht e, vor allein, djlS von Kunde zu Kunde der Stand der Spot zengtuppe wechselte. Kein einziger kam ungeschlagen davon. Leider ermöglichte das Schweizer System nicht die Lriniiilung der wahren Spielstarke. Aber nach Ablaut der sieben Runden zeigte sieh doch, wer zu Leistungen im judi-ehen Schach benrien ist. Zuerst schien es, als ob der tein-iunige Lndspielmeister r'ajarowicz (Leipzig) und die posjii.mssiark spielende» Frankfurter ilaar und P r «' g c r den anderen überlegen seien. Aber nach der vierten Runde war es der llamlsurget S c Ii a i n o w s k i, der dem au-gegli. henen Felde zu enteilen schien. Er-t in den letzten beiden Runden kam die Entscheidung. Der geuicg'ai Turniereifahrung des Mci-tet-, Rot enstein (ileilin) muhte .sich einer nach dem anderen beugen. Aber auch ihn ereilte im letzten Kampf das Sehiek -al, ab ihn La iarowtez in einer heirbeh sicheren Lar'ie schlug. Da g|eih/t 1; p, p,,| kamptm c.e;g s'.'iilc-te der Tcihichmcr, der Leipzigi-r M u n d s-,■ t u k Schaiiiowski be-i.gte. (uniiiilen sciihel'jbch drei den gleichen I"tr.i,' an I. baiaroAvi. z. Mtuidsztiik und Koten- "-'ein teilten sieb mi' r.,,,t Punhtrii in die .Megctehrcn. AK ganz -dicht hinter :si:i■.-■ i lagen die mögen Ii. i Stier Kapl.an und Krci-bcrg mit 4 Vi W.d Ilaa. '(I'i.c.i.tutti und S, i, ,i: o» .1. i (11 aml icrg) um 4 Punkte». M.iii-r. (StetIi, i. Dr. Sie-n (Wiii/bti-gi. I'tagir (l'rankfun b I.ij'szvc (lieilm) und heuer (llambuig) kamen gir.tde auf die l'iitäce ( tr ,,. lies I, totgteti Winitzki (Hcrll.tllte der m,",.d lini mit 3. I c h berg) mit 2'... mit. 1 Funk'. Ii 1 f.iiipltui : die höchstrnögp, he l'unl.:?a Si.-rn (Leip/ig) uiil 5. Guldi.i |. n. (Itedin) auf 4 l'u: ktc. - Die D i gtuppell hetit.'en übe: aar Allsgi cd und katneti überem. '.vil'g. hcttid zu ^ePai'hvciri' iatittg löatistitti am M ,i II c i-li't l\c; .gri's-e . Der „Jüdische Schaclrvercln Worms" not (tsrlil Wöa :is.ttn; >t;c g< n «Ii,- -., |, Ks wurde aitl aht buntem g. k.inij Sjü,!.T be.tllülllt „.„,„. Da- >;.U\ zitgttnst oi von \Yi U ei .. - l''lt! äl : tt bnger, ( ister, i 1 It.., h; tut Woon- ,|j Läufer, F. 11 its. h. Sin,Lettner. —. I.', \\0irms Ni'iiiu.itin und May Lduhlieh n.inis uuolc. ilaroKi'z (l'ttu.tl. Il.iileiti fbam- ■■ i!) mt' 2 und I i;> e '1 .eipzig) rreichte Dt. Aeket m.....i (München) Dr. Wachs (lupzig, kam auf 0, I ( I .elpz.lg 1 und Schw, . Die jüdische Vi-tiag'ing de: tf '■' in<- Wuiu rM'ii labenrli h-i dang ihs ,.RJL. Mainz", «'sein tbci lar jugendliche ■ v iiiiä.3 bzw. 2t *:liia tnz -ii .pcn die II, tun I )r. bei. Ii«' II'1'''" (Hiues Sit inh.iiK.l', 'liier den Jurgendhehcn waren für ich, wahrend die Partie Kuhn- Gemeindeabend aus Anlaß des 15jährigen Bestehens des Keren Hajessod Anspracfaen: Stadtrat a. D. Less Vorsitzender d.Vorstandes d. Synagogengemeinde GcmeinrJerabb. Dr. Hoff mann Vortrag: Dr. MidiaelTraub-Berlin Konstruktive Selbsthilfe und die Ansiedlang von Juden aus Deutschland in Palästina. BRESLAU Montag, d. 6. Januar 1936, pünktl. 20.30 Uhr, in der Alten Synagoge Nur für Mitglieder der Synagogengemeinde Eintritt frei! Der Vorstand der Synagogengemeinde Breslau GRUNDSTUCKSTAIISISH •Wir suchen in direktem Auftrag für WIEN. Dr. weiss SDr. Taucher. Breslau i WI1VIIUUI UUIlUinUUUII Berliner Zinshäuser zum Tausch* Transferbüro 8chweidnitzerStr.37