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Jüdische Rundschau · 1935-12-31 · Heft 105 (31.12.1935) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 105 (31.12.1935)
Date
1935-12-31
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 jnrmrup puNrtscHAW Nr. TOS, 31. XML f5»SS A Heinrich Schallt SO Jahre Am 2. Januar begeht der w Wien als Sohn des hebräischdeutschen Schriftstellers Josef Schallt geborene Komponist Heinrich S c 11 a I i t seinen SO. Geburtstag. Er gehört zu den wenigen überragend begabten jüdischen Tondichtern im deutschen Kulturkrris, die seit Jahren ihr Haupttrachten auf eine Erneuerung jüdischer Musik aus jndisch־׳m < 1 t heraus riehten. Sein Klavierquartett op. 2 e.hielt schon 1900 den ..ste. rei.bischen K nnpositious-Staatspreis. Andere Kam-!nerinu-ikst,!.c Schalits wurden bei den englischen Eistedf('ds-I־est vrls preisgekrönt. 111 den h׳t den zwei 1ahr/ehnten schuf Schabt raupt iichlich Werke jüdisehen, oft liturgischen Inlialfs. Besonde es Aufsehen erregten die ..SeelrnlK'dcr‘‘ nach Worten von lehuda I lalevi, der I Ivmniis ״In Ewigkeit“ und die 1030 32 geschaffene ״Freitaga b e ndiiturgie". Schabt wirkte in München von!<»>(> bis 1931 ak Organist der Mauptsynagogc. Vor 2 Jahren leMete er einem Ruf an die Synagoge nach Rn־;! Folge, wo er heute (ihonlirigent und Organist ist. Es ist zu hoffen, dafi die /ahlreielien bis jetzt nur im Manuskript voriicgemlen Werke bald zur Aulf.111! ung g'iangm können und!׳',.eh den frühe: Yer.'1t'u׳nt ii Ilten und gehörte:! dem jüdischen Puhiii.uni /otigri. ab i gu! von den f’rneuertitigsvcrsuchen in der S\nagog ciintti-ik. ' II. L. Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 31. Og/ember nCu!j2;׳.uv! : ד ,113041 ',25; krhaIl|d;Dt-־'n. ׳ •:׳•- K׳! ■riC; lr>. L 1t. ... •1:2er; 13 20: u a. Mf'iuU•].'• ■! ׳1 . .11 Rim 11. a. M :ill.lt. 1. -.- Biü-cl ג, . י 1<r>! •־ ץ■!!■!:! \׳Ak ■ ׳! K : O | . 1 ,. Sollen- (4 43). י!י1,. :3׳: \ ׳ ׳■■! k׳־r l..1v!nr ■־ Von < )׳ i 1 "111m* 11. - War- 1 ( 1 ׳. k ,.1;׳■ג 1. .1. S .1׳ ---!! u! 1.1!!,.!111 tun Saint Saeus. Mittw och. 1. Januar: \V ): Srh 31!■ '.!Den. u. n. Korn- ■ 1! > .i!■ ׳;: 1 k, l> ׳•r! 'S ״״״ _ C D r.lkbll0);־׳ .7. <0■ n 1 >׳־■.; ן K'.1• ־ *,!: 1. -- 1 >nr(1 3<'!4s. 12.30: u. a. Mcver- |)!‘öy.k 1 > I -1; 1 i I s ij i'l ' 1 ■ ן < kf(3. 13.S0: ( 1f!>:1bucl1: i i- ־ ׳ u! ... Rom (341), 2 0.30: Der Di buk, Oper von R 0 c c ג (nach dem bekannten jidd!Jüchen Stück von An-ski), l'ebcrtra ׳!un g aus dem Kün g'Khen Opernhaus. Donnerstag ר Januar:!'׳ 1 ־.!-י-!'ו yi.cni«!■. 3221. 21: n. a. McmlcKsolm. - - i.nn :< >!» 13 k.F, 21.1•־■ >: c. a. ( ',1 hm 1^e!׳1r..-Tc. .סי Freitag, 3. Januar: \VM/n (;V43, 12: u. a. f >f!Yni־arh , Knnigol.1; 15.20: u. a. Mo -;׳ki 1H ■ki. •- ל ... (340). 17: T-ol i0»hiM-ho Kammer• mii-ik, 1 '!!ciiny׳■ r-׳t 1 D.iri:!-; Milli. .— .!״״ Siorkholm (1389), 1R.30: H. K '11 lill-'rin. •^׳I ,!ivenihm (1304), 2 2: Kntanucl!־'euernumn. — .! ׳,:läni, (34:- 22.30: u. a, Mül, Sonnabend, 4. Januar: triiülmr« (349), .״ :17.30 a. WYmherger. —־ 11) ״1־0 54), . 20: 11. Mi-vrrljf'cr. —־ Sottrns (443). 20: Duelle von M.t 1,101 -«')in; 21.30: Schonivehe Sin ion k* vom Mendelssohn. c v York Broadcasting Corporation verbreitete zu Chanukkah als Hörspiel eine e Fassung der Makkabäer-Oescliichfe. ANTWORTEN DER REDAKTION Frau Fassold, Hersfcld. Wir freuen uns, daß Sie (ebenso wie andere unserer Leser) die von uns angekimdigte Radio- Sendung aus Nahalal via Jerusalem—London so gut und klar gehört haben. Wir verstehen sehr gut, daß die hebräischc Sprache im Radio einen besonderen Reiz aut Sie ausübt. Aul die Zusammenstellung des Radio-Programms ausländischer Sender haben wir aber keinen Einfluß. Da jetzt in wenigen Wochen der pa lästinensische Sender eröffnet wird, wird sich zweifellos häufiger Gelegenheit ergeben, hebräische Sendungen zu empfangen, da vermutlich auch englische Sender zuweilen Jerusalemer Sendungen übernehmen dürften. Max Weichselbaum, Berlin. Die Erklärungen der Buchstaben des ״Trendeis'• nun, gimniel, he, sohin, sind wiederholt in der ״Jüdischen Rundschau“ gegeben worden. Es ist richtig, daß die vier Buchstaben als die Anfangsbuchstaben von ״ness gadol hajah schäm“ gedeutet werden, ebenso richtig aber, daß sie in bezug auf das Spiel selbst jene Bedeutung haben, die in der vorigen Nummer der ״Jüdisehen Rundschau“, wo ja mir auf das Spiel Bezug genommen wird, angegeben ist. — Die Chanukkah-Lichter w'crden selbstverständlich nur am Vorabend des 8. Chanukkah- Tages, also Freitag vor Schabbat-Eingang, angezündet, nicht aber nach Schabbat-Ausgang, da dann das Test bereits vorüber ist. Saul Tschernichowsky. Die hebräische Presse Palästinas feierte in der Chanukkah-Woche den 60. Gcburtstag des hebräischen Dichters Tschernichowsky. Die ״Jüdisehe Rundschau“ ist liier insofern in einer kleinen Verlegenheit, als wir schon vor vier Monaten, nämlich in der Nr. 67 vom 20. August, den Dichter aus Anlaß seines 60. Gcburtstages gewürdigt haben. Es ist dies daraus zu erklären, daß bei den meisten russischen Juden infolge des Fehlens der Geburtsdokumente das genaue Geburtsdatum nicht fest/»- stellen ist. Infolgedessen schwanken oft die Angaben in den Nachschlagewerken, und es wird dann gewöhnlich der Ausweg gewählt, daß die interessierten Kreise einfacli bcschließen, welches Datum sic als für die Feier maßgebend anerkennen wollen. Dies ist jetzt auch mit Mendele gesciiehen, über dessen Geburtsdatum die Angaben fast änderthalb Jahre auseinandergellen. Für Tschernichowsky hat der hebräische Schriftstelicrverband Palästinas Chanukkah als Termin des Feicrns dekretiert. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als — indem wir auf unsere Würdigung in Nr. 67 verweisen — unsere Glückwünsche für der! Jubilar und Dichter nochmals zu wiederholen. Wir tun das gerne und wünschen überdies, daß seine Gestalt auch den Juden Deutschlands nähergebracht wird. Von den Werken Tsclicrnichowskys, der selbst ein genialer Ucbcrsetzcr ist und von Homer bis zu Goethes ״Hermann und Dorothea•‘ und dem finnischen Epos ״Kalevala“ viele poetische Werke im Originalniefrum übertragen hat, sind bisher auch einige bereits ins Deutsche übersetzt worden. ■Möge dem Dichter noch eine große produktive Zeit in Palästina bcschicden sein! Der ״U ngarisch - Israelitische Gärtner-, l.andbati- und Handwerkcrverei n“, der seit 93 Jahren die berufliche Umschichtung der jüdischen Jugend anstrebt, feierte Chanukkah unter Vorsitz des Generaldirektors Emil Stein sein Gründungsfest. Die Feier umfaßte ein rein jüdisches Programm. Der Hebraist Dr. Josef P a t a i und seine Frau hatten die Strophen des Moaus zur zu dramafisehen Szenen beabeitet. König Georg V. hat an die jüdischen Kriegsteilnehmer, die in London unter dem Vorsitz, von Ncvilte Laski zu einem Chanukkali-Banfcctt vereinigt waren, ein in herzlichen Worten gehaltenes Bcgrüßungstelegramm gerichtet. n!1111ffl111inm1t1!ni1t1111t!1111nt111111!11tt111111s1nH1i111111111!1!nn111!t11i1!11!1!t11intH1!!m1!1111nntHf111tH1 Nr. 1 LebzJUk jMJhritv für die Abführung der Zionistensteuer und des Landesbeitrages ist der W, }awuak 1936 Alle Ortsgruppen und Arbeitsgemeinschäften der ZVfD müssen diesen Termin unbedingt einhalten. Die Frist kann nicht verlängert werden, weil ab 16. Januar 1936 bereits die Wahlen zum Delegiertentag stattfinden. Daher können erst nach dem 10. Januar 1936 eingehende Beiträge für die Berechnung der Mandate zum Delcgiertentag nicht mehr zugrunde gelegt werden. Wahlberechtigt ist jeder organisierte Zionist, welcher am Wahltag a) seiner Ortsgruppe oder an Orten, wo keine Ortsgruppe besteht, dem zugehörigen Gruppenverband seit drei Monaten angehört, h) das 18. Lebensjahr erreicht hat, c) den Schekel und d) Zionistensteuer (wenigstens in Höhe des Landesbeitrages) an die ZVfD abgeführt hat. Es ist Pflicht de« organisierten Zionisten seinen Zionistensteuer- resp. Landesbeitrag bis zum 10. Jan. 1936 an seine Ortsgruppe oder an uns abzuführen, da wir ihn nur dann als wählberechtigtes Mitglied führen können. imiUieji, Um ZioMsUndeuc^UeUi! ■el rps»•!/.« )irmf Gehalt ordntir Genie! Iarne Nledi Ich *U Recht Veit« Bet e Woch werdt Verki Vertn Aevjti Emil Li «11 * S atuuig l/unsch K 6 tu ad mehl Wfertei ntee I erlin י rar me\ Ikun lllllil!llilillll!llilli(Ullllllllllillll!llllllllll ״et füh יס <lie h Un UNTERRICHT UND ERZIEHUNG VERMIETUNGEN VORAL 01NE3 KNAACNINSTITUT Kinderheim Michendorf b. Berlin. Arrzt*. Leit Pr Lewpsi.. . T. Oliva 5354. Viiolendor D04 ZU® ER BE«0.. 1000 aacwM Abitur, deutsche 11. französische Handelsschule mit staatl. Diplom, Elementaru. Gymnasial-Abteilung. Sommeru. Wintersportplätze, Schwimmbad, Werkstätten. 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