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Jüdische Rundschau · 1935-11-15 · Heft 92 (15.11.1935) · page 20

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 92 (15.11.1935)
Date
1935-11-15
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 20 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 92, 15. XI. 1?35 Ankündigungen der jüdischen Kunst und i in j ü d i s c h e 11 S c 11 r i f t - t u m‘• ein. Es sprachen Rahel Wischnitzer-Bcrnstein und Rabbiner Dr. Emil Bernhard Cohn. Nach einer kurzen Ansprache von f)r. Alfred Klee sprach zunächst Frau Wischiiit/er-Bernstem über die Cherubim in der jüdischen Kunst. An Hand von Darstellungen aus dem aitorientalischen Kunstkreis entwickelte sie die Gestalt, in der wir uns die Cherubim der Bibel vorstellen können. Der alte Orient kannte geflügelte Mischwesen, die teils als Träger der Gottessymhole, teils als Torwächter dargestellt wurden, teils sich auch symmetrisch um eine als Lebensbauni fungierende Palme gruppierten. Aus diesem Vorstellungskreis erwuchs die bildhafte Vision Ezechiels von den viergestaltigen Cherubim. Erhalten haben sich in der jüdischen Kunst Darstellungen dieser geflügelten Miscliwesen in den Elfenbeinreliefs, die in der Königsburg von Samaria unlängst gefunden wurden. In der hellenistischen Kunstepoche werden die Cherubim nüchterner, in Tiergestalt als Löwe, als Taube auf jüdischen Goldgläscrn, und auf den Mosaiken in Beth Alpha als Strauß dargestellt. Die Kunst der Diaspora schildert den Cherub teils nur, indem sie die Flügel angibt, wie in der Haggadah von Sarajewo, teils aber auch verwendet sie, besonders auf Thoraschildern, nur Tiergestalten, um die Cherubim zu symbolisieren. Interessant war in diesem Zusammenhang die Cherubimdarsteliung des Leone Templo, die wieder die Mischgestalt aus Tier und Mensch betont.. Geflügelte Engelgestalten auf jüdischen Kultgeräten weisen fast stets auf einen christlichen Verfertiger. ־ lieber die Cherubim im jüdischen Schrifttum sprach Rabbiner Dr. Emil Bernhard Cohn. Ausgehend von dem Cherub als Wächter des Paradieses sprach er von den Cherubim des Stift/eltes. Nach genauer_ Deutung des Wortlautes der Schrift waren die beiden Cherubim in symmetrischer Anordnung auf den Deckel der Bundeslade (Kaperet) eirigehammcrt und nicht als selbständige Figuren aufgelötet. Sehr ansprechend war die Dentunp lies Redners, der den Cherub im Rahmen einer Naturinythologie als Symbol der göttlichen Wolke auf Grund von Psalmen deutete. Austuhrlich sprach auch dieser Redner von der Vision des Propheten Ezechiel über den Thromvagen (iottes, die Merkaba, und die tetramorphen Cheru billigest alten. Die Bedeutung der Merkabavision für die jüdische Mystik bis auf Luria, die das Letzte aller Dinge in dieser Vision sahen, wurde geschildert. Auch auf die Engellelire, die sich daraus entwickelte, wurde näher eingegangen. Einige Schriftquellen unterstrichen die Ausführungen. l)r. Irmgard Schüler Feierstunde des Haschomer Ha/air. Ein schriller Pfiff — und das laute und vielfältige Gewirr der Stimmen von etwa 300 Jungen und Mädchen verstummt. Ein paar hebräische Kommandos ertönen, und es marschieren die Gruppen des Haschomer 11 a /. a i r mit ihren Fahnen und Wimpeln in die Aula der Schule in der Grollen Hamburger Straße ein zu dem Mifkad der Berliner (imppen dieses Bundes. Neue Abteilungen werden hei diesem Treffen in den Bund aufgenonuneii. Noch viel mehr aber leuchten die Augen der Jungen und Mädchen, die aus der Gruppe der Jüngeren aufsteigen zu der Gruppe der Mittleren: von heute an sind sie Z o f i m. Zum äußeren Zeichen des Aufstieges legen sie das grüne Halstuch ab, das zum grauen Hemd getragen wird, und erhalten dafür ein leuchtend!)laues. Diejenigen, die sich besonders tüchtig erwiesen haben, werden ausgczeich- ■ net: ihnen werden Kordeln verliehen. Ein Außenstehender könnte meinen, derartige Dinge seien Spielerei. Gewiß, die Formen sind nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Aber wenn man diese Schomrim genauer kennt, dann weiß man, wie tüchtig und wertvoll sie sind. Und man weiß - weiterhin, daß diese äußeren Formen und die Disziplin des Bundes viel zu der Erziehung dieser jungen Menschen , beitragen. _ M־z. Zur Aufführung der ״Zerstörung Jerusalems“. Am 20. November wird in der Neuen Synagoge unter Mitwirkling der Jüdischen Chor- und Orchestervereinigung (l)irigent: Leo Kopf) das Chor-Oratorium ״Die Zerstörung Jerusalcnis“ von Ferdinand Miller zugunsten der jüdischen Winterhilfe aufgeführt. Robert Schumann nennt das Werk ,,großartig“, es enthält ״viel des Ausgezeichneten und Eigentiimliehen. Am meisten daran erfreut uns das kräftige Kolorit, der Ernst und die Festigkeit des Stiles, im einzelnen das Reizvolle, Malerische und Phantastische... man kann es nicht genug r 11 11 men,'' Das Oratorium behandelt einen Stoff, der uns Juden sehr angeht, und der in Berlin durch die Aufführung des ״Jeremias" uns wieder nahegebracht wurde. I )ein! auch im Mittelpunkt dieses Oratoriums steht die Figur dieses Propheten, der musikalisch ein Gegciistiuk zu Mendelssohns ״I lias" geworden ist. Der Chor zerfallt in drei Parteien, die der Israeliten, fromm, schwach, leidend; die der Diener des Königs, jubelnd und sündigend, und die der feindlichen Babylonier. Man darf der Aufführung mit Spannung entgegeiisehen und ihr aus künstlerischen < minden und im Hinblick auf den /.Weck einen vollen Erfolg wünschen. Dr. O s k a r G u t f m a וז n Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgcmcinscbaft für Palästina. Gruppe Tcmpelhof: Ar» 16. November, 18 Uhr. bei Fra« bewin, liohcnzollcrnkorso 54 a: Bihellektüre (Leitung: Dr. Eva Lübeck). — Gruppe» Eiehterfelde und Nortlvvest: Am 18. November, 16.30 Uhr. bei Frau Singer, Lcssingstr. 50: Dr. Wern Mahler: ,,Wie erobert die Kran Palästina?‘5 — Gruppen West und Bavo rischer Platz: Am 18. November (ausnahmsweDe!), 16.30 Uhr, Restaurant Kaufmann, KleDtstr. 14: Bibel (Leitung: Paula Xatluuwalm); Pressereferat. (Frau Rach), Kurzreferat über die Biln-Bewcgung (Frau Andermann). —- Gruppe Nord und Ost: Am 19. November. 20.30 Uhr. Rosenthaler Str. 44: Bibelkur.-us (Leitung: Rahh. Nobel). — Gruppe Neukölln; Am 21. No* vemher, 20.30 Uhr. im Passa^e-Rotamant, Borgst r. 150-151: Arbeitsj»(•■mein.-rliaft: ״Die Juden in Deutschland“ (an Hand des Buches von J. Flbopen). LcininR: Dr. Edith Goldschmklf. — Im Rahmen der Blalik-Lehrstatte: Kurs von Dr. Arthur Prinz: Am 21. November, 20.30 Uhr, Meinekestr. 10: ״Die Juden in den neuen Ländern“. Kurs von Dr. Ch. Borodianski: ״Das Kind in der jüdischen Literatur“, Meinekestr. 10. Montag, 20.30 Uhr: 25. November, 2.. 8., 16. Dezember. Am Mittwoch, 20. November, abends 8 Uhr (Bußtag), in der Loge, Kleist.str. 10: Vor! ragsaln■■nd von Fdith 1 lerrn.UadM )ettingen. Näheres siche Anzeige. — 7a\ allen Veranstaiumf’e» Gaste willkommen. — Das Büro ist nur noch Montag bis Freitag von 9 bis 3 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit Besuche und Telephonanrufe zwecklos. Bibellektüre. Ab 19. November, vierzehntiigig, 20.30 Uhr. wird unter Leitung von Rabl). Nobel im Heim, Rosenthaler Str. 44, aus der Bilxd gelesen. Teilnehmer können noch aufgenomtnen werden. Junggruppen der BZV. Sprechstunden 16—18 Uhr, ]Meinekestr. 10, Zimmer 5, IV. Stock. Chor der Junggruppen der BZV. Am 17. November, 17.30 Uhr, Ilciin, Kantstr. 54. Auskunft: Max van Clccf, UhlanJstr. 130. Singabend für Jugendliche (palästinensische Lieder) mit Uhcmja Winawer, im Westen: jeden Dienstag, 20 Uhr, im Jugendheim. INstalozzUtr. 14-15: im Norden: jeden Donnerstag, 20 Uhr, im Jugendbeim, N 24, ( )ranienburgrr Str. 31. Kinderspielkreis des Bezirks Zentrum-Nord. Der Bezirk Zentrum- Nord der BZV. beabsichtig?, im!leim. Rosenthaler Str. 44, einen Kindcrspielivrcis einzunehten. Meldungen an Lehrer Lew in, Berlin C 25, Miinzstr. 10. Für diesen Kinderspieikreis wird eine erfahrene und 7.11 verlässige Kraft gesucht, möglichst mit Kindergärtnerinnen- Kxamen. Meldungen an obige Adresse. מנון ח.נ.ב^ליק עי ההסתדרות הציונית בברלין LEHRSTÄTTE CH. N. BIALIK DER B.Z.V. Am 19. November: 3. Abend des Zyklus ״Das tit'ienilichc Leben in Palästina“. Schalem» Wurm: ,,Kiziehungswe.se»״, Kant-är. 54. — Am 21. November: 3. Abend des Zvklus ״Der Orient.“ fizehak ben Aharon: ״Europa im Orient“, Kanf-tr. 54: 3. Abend des Zvklus ,.Die Juden in den neuen Ländern“. Dr. Arthur Prinz: ״Die Lage der Juden in den Bri! Lehen Dominions und Südamerika“, Meinekestraße 10. Beginn jeweils 20.30 Uhr. Termine des Zvklus ״füdhehe Geschichte im Bilde der Zeit.’4 (Dr. JoncLim Prinz): 9. und 17. Dezember und 7. Januar. — Arbeitsgemeinschaften: Am 16. November: Kurt Lewim-ohn: ״Die khtssbehen Werke des ZionUm»-׳.“, Heim, I.andsherger Str. 87, 17.30 Fhr. — Am 16. November: Dr. Ch. Borodinnski: ,,Finfiihrung in die jiddische Sprache und Literatur“. Heim. Kant str. 54, 17.30 Uhr. •— In folgenden hebräischen Arbeitsgemeinschaften können noch Teilnehmer aufgenorwnen werden: Mtschna-Seminar, Dr. S. Mittwochs, 20.30 Uhr, Joachimsthaler Str. 13, — Literatur-Seminar, Dr. S. Kaleko, Montag, 20 Uhr, Heim, Kantstr. 54, — Bibel-Seminar, Dr. Ch. Borodianski, Sonnabends, 19 Uhr, Heim, Kantstr. 54. — Sekretariat: Kulturabteilung der BZV., Meinekestr. 10 (Bismarck 7165). — Vorvcrknufsstellen: Anzeigenannahme, Meinekestr. 10; Heim. Kantstr. 54; Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19; Buchhandlung Salles, Grenadierstr. 30. Voranzeigen jüdisches Lehrhaus (Sekretariat: Marburger Str. 5 111, B 4 5587). Donnerstag-Vortragsreihe: Am 21. November, 20.15 Uhr, Brüdervcreindiaus Kurfürstcn-tr. 115-116, Leo Bacck: ..Religiu>c Verwirklicht!ng“. Montag-Einfiihrungsvorle■'1111 gen in die hidUehe Geschichte: 2. Abend am 18. November, 20.15!dir. Lugt-, Khdststr. 10. Arhcifsgenmin '«Taft e»: Goldmann: ״Uns arabische \ olk”, 16. November, 18.30 Uhr, Marburger Sir. 5 111: Eppstein: ״Wellwirt m!1.11!liehe Inf< »mal ion '־liinde“, 19. November. Marburger Sir. 5 I H; 'Frei! el: ״Bau und helfen der Pflanzen und Tiere“, nächster Abend am 26. November: 11 irschberg: ״Anleitung zum Zeitungleserr, verlegt auf 27. November, Prinzrcgentens.tr. 69-70. Sämtliche für 20. November (Bußtag) angesetzten ArbciisgemHn-Hinfton und Kur-e werden um eine Woche verschoben. — In sämtliche ArbeiUge-mein'ehaften» die bereits begonnen haben, können noch Teilnehmer auigenomnun werden. Verband polnischer Juden. Die am technischen Gründen verschobene Kundgebung findet: am 20, November, 20 Uhr, im Ilackcschcn Hof, Rosenthaler Str. 40-41, statt. Konzerte für die JUd. Winterhilfe. Am 17. November, 20 Uhr, im Brüclcrvereinshaus, ״Eine Stunde. Schubert“ unter Mitwirkung von Camilla Spira und Wilhelm Guttmann. Mi! wirkende: Erna Klein (Klavier), Charlotte Rosen (Wohne), Alfred Schlesinger (Viola), Godfried Zeclander (Cello) und Rudolf Levy (Kontrabaß). Ansprache: Direktor Heinrich Stahl. Karten bei den Kastellanen der Synagogen des Westens, beim Portier, Oranienburger Str. 29, sowie bei Kcdem, Charlottenburg, Dahlmannstr. 8, Ernst Wolff, Prager Platz 4, und Thilo-Verlag, Pariser Str. 44. — Ar» 20. November, 16 Uhr, musikalischer Tee im Altersheim Schmargendorf, Berkaer Str. 33-35. Mitwirkcndc: Fritzi Jokl, Anna Lipin. Mcybert und Fritz Lcchner. Begleitung: Erwin Jospe. Karten im Altersheim, Syn. Kasancnstraßc, sowie beim Weihedezernat Oranienburger Str. 29, Zimmer 50. Synagogen - Nachrichten Jüdische Gemeinde Freitag, abends: Syn. mit altem Ritus, Lindenstraße und Friedens! cmpcl, sowie AltervcrsorgungsanstaUcn: 16.15 Uhr; Neue Syn. und Lützowslraßc: 18 Uhr; Fasanenstraße: 18.30 Uhr; Lcvetzowstraße und Schmargendorf: 19 Uhr; Prinzregentenstraße: 19.15 Uhr. Predigten: Neue Syn.: I)r. Warschauer; Liitzowstraße: Dr. Nußbaum; Fa.sancnstraße: Dr. Gallincr; Friedenstempel: Hamburger: Lindenstraße: Dr. Salomonski; Levelzowstraßc: Dr. Sacnger; Piinzregentenstraße: Dr. Swarsensky. — Friedens* tempel: Zweiter Freilag-Abend-Gottesdienst: 19.15 Uhr, Predigt: Dr. Sailer. Jeden Freitag-Abend: Fasanenstraße: Im An Schluß an den Gottesdienst jugendfeier. Rvkcstraße: Im Anschluß an den Gottesdienst Oneg SchaUhat für die Jugend. — Sonnabend, morgens: Syn. mit altem Ritus, 9 Uhr, KrühgottcMlicnst: Rvkcstraße: 7 Uhr; Kaiscr.straße: 7.15 Uhr; Neuer Ritus: IlauptgotteMicns.1: 10 Uhr, Frühgottesdienst: Lindenstraße, Level zowstraße und Prinzregenten♦ 5traße: 7.30 Uhr« — Jugendgottesdienst: Jeden Sonnabcnd-Nachmittag: 15.30 Fhr: Syn. Kottbusser Ufer, Dr. Jakohovit.s; im An- Schluß C)neg Schabbat•. 16 Uhr: Münchener Straße, Dr. A. Levy. — Jede» Sonnabend, 20 Uhr. Kaiscr.straße: Miselma-Schiur für die reifere Jugend und Erwachsene, Rabb. l)r. Singcrmann. — ScUabbat-Ausgang: 16,58 Uhr. — Wochentags: abends: Alte Syn.: 16.15 Uhr, in allen anderen Synagogen: 16 Fhr; morgens: Svn. mit altem Ritus: 7 Uhr; Kottbusser Ufer und Münchener Straße: 7.15 Uhr; IVsialozzKtraßc: 7.30 Uhr, Syn. mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Vereins-Synagogen. Synagogenverein Osten, Rigaer Str. 3. Täglich Gottesdienst. Zwcighihliothek Osten jetzt Frankfurter Allee 50; Sonntag von 12 bis 13, Dienstag von 19 bis 20 Uhr Büehcrausgabc und Lesesaal. — Schöneberger Synagogenverein, Münchener Sfr. 37. Täglich nach Maariw Lehrvorträge, Am 16. Nov., 20.30 Uhr, Gc- .schichte; Dozenten: Rabl). B. ]*essen, Dr. Loch, Dr. Rosenwasscr. Lippmann-Tauss-Synagoge, Gollnow.-är. 12. Freitag 16.10. Sonnabend 8.45. Jugendandaeht 15.30. Minolta 10.15, Midraschvorlrug. Wochentags 6.45 und 16.15. Morgens und abends Gemoro SchLttr. — Jüd. Religionsverein der nördl. Vororte, Berlin-Frohnau, Markgmifcmür. 64. Freilag 18.30. Sonnabend 9. Synagoge Beth Zion, lhuunemslr. 33. Freitag 16.15. Sonnabend 9. JugcmlgoU.csdieieU 15. Mincha 16. Lehrvortrag: Dr. E. Landau. Wochentags 7 und 16.15. — Synagogenverein Moabit und Hansabezirk, Le-^ing-tr. 19. Sonnabend 7. Nachm. Mincha und Lehrvortrag. — Jüdischer Religionsverein Friedenau- Steglitz und Umgegend, Stierstr. 21. Freitag 16.15. Sonnabend 10. Ansprache: Dr. Winter. Mincha 16.15. Lehrvortrag: 3)r. Winter. Donnerstag 20, Vorträge: Dr. Harry Levy. Dr. Loeb, Prof. Unna. ־— Pankower Religionsverefn Agudath Achini, Mühlenstr, 77. Freitag 16.15. Sonnabend 9 und 16. Anmeldungen zu den netihehräisehen Sprachkursen bei Rabb. Broch. Pankow, Breite Sir. 31. — Religionsverein Neu-Tempelhof, Mussehlstr. 22. Freitag 16.15. •Sonnabend 10. Ansprache: Wreszynski; anschließend KkMmrh der Jugend. Mincha 16.15. — Beth Scholaum (Minjan Mcndclsohn), Murkgiaf-Albrecht- Straße 11-12. Freitag 16.15. Sonnabend 9. Mincha 16.15. Lehrvertrag: Aniolski. — Beth Hamidrasch, Wilmersdorf, Pariser Str. 4. Freitag 16.10. Sonnabend 7.15 und 9.15. Mincha 16.15. Wochentags 7 und 10.30. — Synagogenverein Ahawas Schclaum und Mögen Dowid, Kleine Augiiststr. 10. Täglich 7 und abends B’-man. Freitag 16.15. Sonnabend 9. — Israelitische Vereinigring Lichtenberg, Frankfurter Allee 56. Freitag 16.15. Voitrag: Dr. Ro-cmhat. Sonnabend 9. An* spräche: Dr. Rosenthal. Mincha 16.30. Wochentags 7 und 19.30. Sonntags 8. — Synagoge Gesundbrunnen, Ahawas Achim, Prinzenallcc 87. Freitag 16.15. Sonnabend 9. Mincha 16. Lehrvortrag: Dr. Alexander. Werktags 7.15 und 16. Sonntags 7.30. ---־* Jüdische Religionsgemeinde Charlottenburg, Srhuktr. 7. Freitag 16.15. Predigt: Dr. Pfingst. Sonnabend 9.30. — Synagoge Passauer Str. 2. Freitag 16.10. Sonnabend 9. Mincha 16. Lehrvortrag. Woehcniags 7.15 und 16. — Synagogenverein Ohel Jizchak, L!e>emür. 3. Kreiiag 16, Sonnabend 9. Mincha 15.45. Wochentags 7 und 16. -- .Vinian Iwfi! im Heim. Rosenthaler Str. 44. Freitag 16,20. Sonnabend 9.30. Frau Uilli Kall in a n 11, geh. Karmem4d, Gharlopenhurg, Dahlmannstraße 24, beging am 13. November den 75. Geburtstag. ■——״*״ Zugunsten der Jiklisdic'n \VinterhiIle ——— Sonnta!׳, f*. >0*0 mb er, 20 l tir, j,׳roüt־r Snnl des Brüder* crein*a k»*rfürstenstr«ße 115 EINE STUNDE SCHUBERT Ansprache des 4 orsit/rnden der Jüdischen fremcindr, des 1 h'rm Direkfcrs Heinrich Stahl 2ur Aufführung yHangen: I>as Iä»rellen-Quintett u.!Jeder von Sduillcrt C'nmilJn Spira, ,H U!»el m (.11(1 mann, Fr na K lein <K lavier) Charlotte Hosen <AVclmr). Alfred Sdilesinger <\’ioI3> (iodfried Zeelander <Ce!io>, Rudolf Le%*y (CofitrahaH) Karten zur» Preise von HM 1, 2,׳3 ,-״—■ sind crhältüdi gegen Kulturbund״ Au*'» eis oder P.-Karte bei den 1 bussrarten der j(idi5d1en Gemeinde, Oranien״ burger Str. 26 u. Roscnstr.2/4, bei den Kastellanen der Synagogen: Lfltrowsfr.16, Fasanensfr. 79 80, Markgraf -־ An»rc,-ht״Str. 11 \'?r Fevetsowstr. 7.8, Pestalozzi״ strafle H/15 und Pririrreeentensir, (¥) sowie in den Buchhandlungen Kedem, Dahlmannstr. 8, Ernst \X'olff, i rager Platz 4, und Philo״Verlag. Pariser Srr. 44. Verband polnischer Juden, Berlin N54, Linierstraöe 69 Mittwoch, den 20. November 1035, 20 Uhr Hackescher Hof, Rosenthaler str. 40/41 Erste äffenll. Kundgebung unter Teilnahme d. polnischen Qeneralkonsulats Thema: Bericht von der Welikonferenz in London Ziel u. Aufgaben des Verbandes polnischer luden Isaak Kornfeld, Dr. Jakob Meltils u.a. —..- Zugunsten der Jüdischen Winterhilie ■— ■ Mlfrtwodh, den 30. Novetnher, 20 Uhr Nene Synagoge, Oranlenfcnrger Straße 30 Zum erste■ Male in Berlin: ״Die Zerstörung Jerusalems" von Ferdinand Hiiler Au a f üh r en de : JBdlsdie Chorand Ordieiterverelnigang [Ding. Leo Kopf). Solisten: Paula Lindberg (AID, HUdegardt Llndt (Sopr.), Julia■ Peinadiowltsdi f ß ■rit.), Herrn. Nahm 1Ten.) Karten zu RM. 5.—, 4,—, 3,—, 2,-—, 1,50 und 1, - sind zu haben: Jüdische Gemeinde, Oranienburger Straße 29 (Hauswart), Rosenstraße 2/4 (Hauswart), Kastellane der Synagogen Fasanenstraße 79/80. Prinrregentenstraße 69 70, Kaiscritr. 29/30; Buchhandlungen Kcdem, DahlmatmstrT! Ernst Wolff. Prager PI. 4, Pbilo-Verlag, Pariier Str, 44, Schildberger, Flensburger Str., Stadtbahnbogen 415 Cafe Trianon Neue Kimigstr.4 (am König stör) E3 2068 Kästner mit seinen Solisten Am Flügel: Komponist Albert Loescr S O N N T A G 415: T E l: Täglich Nachmit tags Skaizirhrl KtntrUl frei Konzert, Bar ■ן Nur für Mitglieder der jüd. Cemeinsrhaft gegen Ausweis gj Ihr Cafehaus und Restaurant ist Cafe Wittelsbach, Bayerische rPlalz 2 Prinzeß -Cafe, Kurfürsfendamm 214 Inhaber: Oscar Aberbach £>törfreie Antennen 1 Radio ־ Reparaturen 1 J“״b־״aTy״a50” Walter Schott 1 Bl.marek J1 5063 W₪₪K₪₪₪₪aJk BrfOgezirHel nomrger n. Unterr. (Cnlbertsoa) Spielyelegenhcit B 4 Bav. 4628 DIPPE» Conditcrei u. Caf§ Charlbg,, Mommsenstr, 38, J6 Bleibtreu 0738 Angenehmer Aufenthalt, refchh. Zeitungen. Spezialität: Petit fours-Schusseln, Eisbomben Frei Haus nach allen Stadtteilen. Pelze Anfertigung, Repirat KOrachnurai J0000U NWT, Albrachtttr. 23 Gesellige Uebungsstunden / Kurse / Einzelstuoden B 5 Barbarossa 6787 * Prager Strafte 23 Tanzinstitul Mosson! 0 Konditorei Adler | j Wittenbergplalz 1 Orig. Karlsbader Kaffee I | Orig. Wiener Kuchen \ j Warme Küche. u«b«r 100 t•-o. •utiimi.z*«ungM | Vegetar. Mittagstisch nnd Lehrkfidhe Pfalzharger Str.59 a Hoheazollerndainm H 6 3392 A Restaurant V Oorodeeki בעי Friedrlchatraße 183 gegenüber Cafe Imperator *Al 3420 ן p p L E R BERLIN, Neue König&traße 8 Berlins öltest• jüdische Tankstelle 0 ־:׳>: Damen• Mäntel M>Banf., Mua Mad•»•, Umirb., tiill. Stoffann., Alt« SchOtiMstr. 10!1 Am At.xa&derpUtz ich Kaule Gemälde IA. Mimenfeicti. 88riin ui 3 5. I, UiprJI, Bl 30331 Die Forderung der Stunde — Neuer Boden für neue Kolonisation Spenden an den KEREN KAJEMETH LEJISRAEL, BERLIN W15, MeinekestraBe 10 * Postscheckkonto: Berlin 282 47

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