Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-11-08 · Heft 90 (8.11.1935) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 90 (8.11.1935)
Date
1935-11-08
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653907--27652-2689100
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Blr. 90 / Jahrsang 40 Preis 25 Rpl. JÜDISCHE RUNDSCHAU {Miriftleltaas, Verlag a. Anzelgenveintraltiiiigi BwlinWlSc Melnckiatr. 10 Fernruf: Sammel-Nr, } l Bismarck 3181/82, 7165/70, 7240/42. - Bezugspreis einschl. Bestellgeld je Monat RM 2,-, je Vierteljsht RM 5,75. ^•1 Abholung RM 1,88 b*w. RM 5,39. — Postscheck - Konten der Vertriebs - Abteilung* Berlin 71573 (für Groß - Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich), ln Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugtgebuhren. — Erscheint jeden Dleoita! and Freitag. BERLIN י״ב מרחשון תרצ״ו FREITAG, 8. NOVEMBER 1935 Gfiltijgt Aivetgenprelallft« Nr. 4, Die 12 gespaltene mm Zeile 20 Rpf, fug Familiennachrichten 15 Rpf. Aufnahme von Anreigen an bestimmten Tagen oder Stellen und io bestimmte Ausgaben kann nicht gewährleistet werden, Gelegenheit»- entreißen nur hei Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder har Montag hi» Donnerstag 9-18 Uhr. Freitag 9 ~ 16 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag - Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag - Ausgäbe Mittw*och 13 Uhr. (Für Familienanreigen am Tag vor Erscheinen 12 Uhr) Der Zionismus erstrebt tdr das Jüdische Volk die Schaltung einer Öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Wanderung - ein Weltproblem Es wird nicht immer voll ermessen, welche außerordentliche Wirkung auf die gesamte wirtschaftliche und politische Entwicklung der Welt das nach dem Kriege erlassene Einwanderungsverbot in die Vereinigten Staaten gehabt hat. Eine fast vierhundert jährige Entwicklung ist damit zum Stillstand gekommen und die Probleme der Uebervölkerung, besonders aktuell im Jahrhundert des Industrialismus, sind neu auf ge• warfen worden, mit allen ihren sichtbaren und unsichtbaren Folgen. Auch für die Zuspitzung der europäischen Jude 11 frage war dieses Verbot von weittragender Bedeutung, was unmittelbar verständlich ist, wenn man bedenkt, daß in dem Jahrzehnt vor dem Kriege eine Million Juden aus Rußland nach Amerika eingewandert sind. Heule sind die Juden vielleicht am schwersten durch die allgemeine Absperrung aller Länder und durch das Ende der Freizügigkeit betroffen. Die Frage drängt sieh auf: Bringt die E i n w anderungssperre den bctröffe neu Ländern Nutzen? Der nachfolgende Artikel, der auch im Amsterdamer ״Telegraaf“ erschienen ist und den wir in etwas gekürzter Fassung wiedergeben, betrachtet die Einwanderungsverbote als eine unmittelbare Ursache der wirtschaftlichen Weltkrise. (Red.) Einwanderung^ verböte als Krisenursache Von Dr. W o I f g a n g Hirschberg Wenn man von der Erstarrung der Weltwirtschaft durch den Protektionismus spricht, denkt man im allgemeinen nur an die Erschwerungen des Ciüteraustausehs und die Restriktionen des Zahlungsverkehrs. Nicht minder bedeutsam aber ist die B e 11 i n d e r 1111 g des Mensche naustaus c 11s, der freien Wanderungsbewegung zwischen Ländern und Kontinenten, die das letzte Jahrzelmt gebracht hat. Auswanderung und neue Selihattmaciiung von Menschen war noch in allen Wirtschaftsslockungen des vergangenen Jahrhunderts das wirksamste Kriscnventil. Durch Auswanderung von Millionen Menschen wurde in früheren Jahren der Druck der Arbeitslosjgkeit in den Industriezentren vermindert und zugleich in den neuerschlossenen kolonialen Gebieten eine kaufkräftige Farmerbevölkerung geschaffen, die den Industrieländern Nahrungsinittd und Rohstoffe im Tausch gegen Fertigwaren lieleite. Junge, kapitalistisch unerschlossene Gebiete boten aber zugleich die fruchtbarsten Anlagemöglichkeiten für die überreichlich gebildeten neuen Kapitalien, die in den industriell voll ־ ausgerüsteten Mutterländern keine rentable Verwendung mehr finden konnten. Heute ist überall in der Welt der Zuzug in die Ncusiedlungs- und die Neuindustrieländer versperrt, die Kolonisten von ehemals hüten eifersüchtig ihre Vorrechte, ihr erworbenes Lohnniveau und den Ertrag ihrer Betriebe. Wie auf dem Gebiete des üüterprotektionismus sind die Vereinigten Staaten auch auf dem des Meuschenpratektionismus vorausgegangen. Das System der Hochscluit/.zölle lind der ״Quota Aet“ sind zwei Parallelvorgänge, die das Signal zur Ergreifung ähnlicher' Maßnahmen in aller Weit gegeben haben. Die Bestimmungen dieses Gesetzes, die feste Grundquoten für die Einwanderung auf Grund der bestehenden Zusammenset/.ung der Bevölkerung für die verschiedenen Emigrationsgebiete festsetzte, sind formell von vielen, materiell von den meisten übrigen Ländern uachgeahmt worden. Während vor dem Jahre 1 (>21 — außer gewissen Sondermaßnahnteti gegen die Einwanderung von Farbigen und unerwünschten Eieinenten aller Art — fast nirgends auf der Welt Immigrations-, Nicdtrlassungs- oder ״rbeitsbeschränkungen bestanden, vielmehr die Verfassungen dem Fremden gleiche bürgerliche Rechte wie den Einheimischen zusiclierten, ist seit dieser Zeit eine ganze Flut von Beschränkungen durehgeführt worden. Der Quota-Akt der Vereinigten Staaten von 1021 (1 )2! netigefaßt und erweitert) setzte auf Grund von Volkszählutigscrgebnissen fest, daß jährlich 20״ der bereits im Lande ansässigen Angehörigen einer bestimmten Nation einwandern dürften. In der Hauptsache kam diese Bestimmung den Engländern und Iren zugute, in zweiter Linie den Deutschen, Skandinaviern und I lulki;;!: .,rn, erst in dritter Linie den Polen, Italienern, Tschechen und Franzosen. Japaner und Chinesen waren von der Einwanderung so gut wie ausgeschlossen, ihr Konlingent belief sich auf je 100 Personen im Jahr. Freie Einwanderung war Kanadiern und den Bewohnern der meisten Südamerikanischen Staaten, außerdem einer Gruppe von nicht unter die Quotenbcstiinimmgen fallenden Personen (Angehörigen von Amerikanern. Studenten usvv.) zugestanden. 111 den letzten Jahren ist diese Gesetzgebung zwar formell nicht verändert worden, aber die Verwaltungspraxis hat die Bestimmung, daß ״solche Personen, die voraussichtlich der öffentlichen Fürsorge zur Last fallen werden, von der Einwanderung ausgeschlossen sind“, zu einer sehr scharfen Siebung der Kandidaten benutzt. Mit Rücksicht auf die in den USA herrschende Arbeitslosigkeit wurde nämlich die Vermut,mg aufgestcllt, dal! sehr viele der Einwanderer in kürzerer oder längerer Zeit bedürftig werden könnten. Außerdem sind in vielen Einzel- Staaten Gesetze gegen Frcmdennrbeit er'a.'Sen worden, lind ferner ist die freie Einwanderung von Angehörigen anderer amerikanischer Staaten aufgehoben worden. Das Beispiel der Vereinigten Staaten hat überall in der Welt Nachahmer gefunden. 1025 erscheinen die ersten Ein- Wanderungsgesetze in aller Welt, die noch ziemlich liberal gehalten sind und im allgemeinen die Einwanderung gesunder, arbeitsfähiger Personen weißer Rasse nicht 1111möglich machen. Ab 1030 aber, also mit dem Beginn des ungeheuren Preissturzes für koloniale Rohstoffe, der alte Arbeitskräfte überflüssig machte, beginnt überall eine neue Welle der Einwanderungsrestriktion, die sich bis heute fortgesetzt hat. Australien und Canada wußten durchzusctzen, daß die Auswanderungssuhventioncn der englischen Regierung und die besonderen Erleichterungen für englische Einwanderer fortfielen und brachten damit die große Quelle der englischen Kolonialwanderung zum Versiegen, ln Südafrika, in Mexiko, Cuba, Costa Rica, Guate. m a I a und vielen anderen Staaten wurden entweder Quotengesetze eingeführt oder die Verwaltungspraxis gegen mittellose Einwanderer (ursprünglich nur gegen asoziale Elemente wie Bettler und Landstreicher gemünzt) verschärft oder schließlich zu dem wirksamsten Mittel des Beschäftigt! ngsv erbots für Ausländer übergegangen. Auch die europäischen Länder schützten sich durch Arbeitsverboie gegen ausländische Zuwanderung, was der Kontinentalwandcrung, früher beinahe ebenso umfangreich wie die Ueherseewanderung, die Grundlage entzog. Heute gibt es, von wenigen Ländern abgesehen, die zudem meist klimatisch für europäische Einwanderer ungeiguct sind (z. H. Ecuador), kein großes Territorium mehr, das neuen ,Menschen!nassen offenstände, und nur das kleine Palästina macht eine rühmliche Ausnahme. Welchen katastrophalen Einfluß diese gesetzlichen Einwanderungsrestriktionen al> 1030 gehabt haben, wird deutlich, ■wenn man die Ziffern der untenstehenden Tabelle über die Einwanderung in die Hauptemigrationsgebiete in der Nachkriegszeit — zusammengestelit aus dem Material des Internationalen Arbeitsamtes — betrachtet. Es soll dahingestellt bleiben, ob sich die Einvandcrungsgebiete mit diesen Restriktionsmaßnahmen selbst genützt haben. Gebiete von so niedriger Besiedlungsdichte wie Canada, Brasilien, Argentinien, Australien und Neuseeland sind sicherlieh lange noch nicht an dem Sättigungspunkte der Menschenaufnalnne angelangt, auch wenn die Weltkrise hier und dort Arbeitskräfte freigesetzt hat, Die Geschichte der Vereinigten Staaten, Canadas oder in neuerer Zeit Palästinas zeigt deutlich genug, «laß erst durch die stürmische Aufwärtsbcwegung «I e r Bevölkerung, wie sie nur durch Immigration zustande kommt, in einem von der Natur einigermaßen begünstigten Laude eine Weile der Hochkonjunktur und eine dauerhafte Wirtschaftsentfaltung geschaffen wird. .Je stärker sich die Arbeitsteilung in einem solchen Gebiete differenziert, desto größer werden die Existenzmöglichkeilen für den Einzelnen. Es steht also fest, daß die Vorteilt, die sich die Uebcrseeländer durch die Einwanderung»- sperre geschaffen haben, recht zweifelhafter Natur sind. Unzweifelhaft sind aber die enormen Sc 11 ä den, die diese Sperre in der Wirtschaft der Emigrationsländer anrichtet. Zwar sind cs auch hier nicht die natürlichen Gegebenheiten allein, die die Fassungskraft eines Landes bestimmen, sondern die Stufe der iiidustriellen Technik und die Wirtschaftliehe Struktur sind von nicht minderer Bedeutung, aber keinesfalls ist diese Fassungskraft g׳-et1zcnlos. Die Funktionen, die die Gesellschaft zu verg:'.;m hat, d. h. die verschiedenen Bedürfnisse, die der Befriedigung aller denkbaren Bedürfnissc dienen, sind überbesetzt, ja ihre Leistungskapazität kann nieist nicht voll ausgenützt w erden. Nur durch die Schaffung neuer Massenbcdü.rfnisse ist, es überhaupt möglich, neue Funktionen und damit neue Beschäftigung zu Einwanderangsziffern 1922 —1934 U. S, A. Argentinien Brasilien Kuba und Mexiko Australien und Neuseeland Kanada Südafrika 1922 381 167 139 953 66 968 «3 501 109 068 70 423 14 003 1923 751 050 207 983 84 632 118 705 106 855 137 322 12 601 1924 354 770 170 584 96 052 126 00t) 150 591 124 450 6 933 1926 169 51 5 125 366 81 613 43 48!) 65 920 67 190 5 428 1926 179 018 135 011 117 714 614־24 71 904 1L5 040 6 575 1967 178 744 161 548 96 879 ‘ ‘ J 473 71 ־ 135 066 7 341 1928 170 470 129 047 76 586 . 18 945 48 750 136 84« 7 819 1929 174 211 140 086 94 93! 17 63!) 32 858 133 142 8 838 1930 135 437 133 183 61 099 ‘ 12 323 20 053 7» 174 7 101 1931 31 642 63 665 26 183 6 612 9 425 12 336 5 023 1932 19 206 37 334 21 296 278־2 8 684! 6 882 3 779 1933 15 414 29 903 45 643 2 484 ca. 8 800 5 882 3 611 1934 — 26 124 — ca. 2 500 ca. 9 500 6 405 4 702 schaffen. So bildet sich stets eine Uebcrbcvölkcrnng, die das natürliche Auswaiulerungsinateiial darstell!. Die Verstopfung der Aiiswanderungskanälc schafft erst die moderne Arbeitslosigkeit in ihren verheerenden Formen. . Zum Beweise, wie sein־ die Verhinderung der Massenalis- Wanderung an dein modernen Phänomen der Arbeitslosigkeit schuld ist, seien einige Zahlen ul-,er die Intensität der Aus- Wanderung in früheren Jahrzehnten gegeben. Die fciinvandmingsstatislik der Vereinigten Slaatcn weist für die Periode Idol — IÜ10 einen Zustrom von 8,SO Milk Personen auf; außerdem wunderten in derselben Zeit 1,18 MilL nach Argentinl״!, zirka 1,35 .Milk nach Canada, zirka 350 000 nach Australien und sicher 1,2 .Will, nach Brasilien, von dem nur die Einwaiiderungsziffeni zwischen 1888 und 1020 (3,02 Millionen) bekannt sind. Mehr als 13 Milk Menschen sind also Die Stellung: der Juden im Wirtschaftsleben Eine Mitteilung des Reichswirtscbaffsmlnisters Zur Stellung der' Juden im Wirtschaftslehen nach den Beschlüssen des Nürnberger Reichstags hat der Reichs- und preußische Wirtschafts minister, wie das ״Nachrichtenbüro Deutscher Zeitungsverleger“ meldet, foigendes Schreiben an die Reichswirtschaftskannner gerichtet: ~ ״Di« Nürnberger Gesetze und die demnächst ergehenden Ausfuhruflgsbestimrnungen werden auch gewisse Ncuregelungen in der Stellung der Juden im Wirtschaftsleben nach sich ziehen. Solange diese gesetzliehe Regelung nicht erfolgt ist, haben alle Maßnahmen nachgeordneter Stellen gegen jüdische Geschäfte zu unterbleiben. Ich ersuche, die Gruppen der gewerblichen Wirtschaft hiervon in Kenntnis zu setzen.“ in einem knappen Jahrzehnt nach Uebersce ati-gcwandert und dort untergehracht worden. Als Gegenstück brauchte man nur darauf hin/uweisen, wie schwerwiegende Probleme für die Einwandcrungsl;mder sowohl wie für die Emigranten heute die Auswanderung von einigen zehntausend Juden aus Deutschland stellt. Alan konnte 3nnehmen, daß Länder mit großem Kolonialbesitz wie L n g I a 11 d. Holl a 11 11 oder F rank r 11 ׳ c 11 besser daran waren. Das ist aber nur scheinbar der l all. Gas ״British Empire“ besteht heute zun! größten Teil aus selbständigen Staaten, die ebensowenig geneigt sind, den ciigii-ihen Menscltcniibcrschuß auf/unclum'11 wie den anderer Länder. Weder Canada noch Südafrika, Australien und Neii-rclnnd kommen gegeinv.irtig für eine umia 11g!eiche engli-che Auswanderung, wie sie angesichts der Dauerarbeitslosigkeit in den Kohlen- und Textilgehietcn dringend notwendig wäre, in Betracht, obwohl diese Gebiete zu de!1 am dünnsten bevölkerten der Erde gehören. Menschen, die neues Kapital ins Land hringen, begrüßt man gewiß, aber Leute, die mit Unterstützung der Regierung I!erube1g.:sd!ickt werden, furchtet mau als Lohndrücker. Der Premier von Victoria in Australien hat erst kürzlich ausgesprochen, daß es ״industriellen Selbstmord“ bedeuten würde, wenn man die Einwanderung in großem Stile begünstige. Es gibt zwar auch in den Kolonien, vor allem in Canada, viele einsichtige Leute, die die guten Seiten einer Massendmvandenmg sehr wohl begreifen und viele solcher Stimmen kamen bei einer int September d. J. in Newcastle gehaltenen Konferenz von Vertretern der Dominien, Abgeordneten des englischen Parlaments, Schiffahrtsvcrtrctern usw. zu Worte, die in einer Entschließung die Einberufung einer Empirekonferenz zur Besiedelung der leerstehenden Gebiete forderte. Aber die Durchsetzung dieser Pläne gegen den Egoismus: der Dominialrcgicriingcn und der Gewerkschaften und damit eine Rückkehr zu den besten Traditionen englischer Empirepolitik dürfte auf sielt warten lassen. Die französische Emigration war, vor allem infolge der glücklichen Struktur Frankreichs mit seiner Ausgeglichenheit v.on Landwirtschaft und Industrie, niemals so bedeutend wie die der übrigen Länder. Nur in der Mitte des vorigen Jahrhunderts ging ein französischer Auswanderungsstrom nach Canada und den Vereinigten Staaten, aber in späterer Zeit war Frankreich eher ein Aufnabmegebiet, hauptsächlich für Polen. Wie sehr . sich dies« Situation in der Nachkriegszeit verändert hat, zeigen die scharfen Fremden- und Arbeitsgesetze, die Repatriierung polnischer Arbeiter und das kümmerliche Dasein der russischen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.