Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 89 (5.11.1935)
- Date
- 1935-11-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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ו 11' c.'vn Rr.89 /Jalrgug40 Preis 25 RpL JÜDISCHE RUNDSCHAU fidbriltltiisiigtVsrlag 0• Auelftiivtrwkl^ug t B«U» WIS, K51stkt1tr.lt Femrui: Sgmmtl-Nr. H Bismarck 3181/82,7165/70, 7240/42. - Be*ug**r«1• •inachL Bestellgeld je Monat B.M 2,-, je Vierteljahr RM 5.75* bei Abholung RM 1£8 b*w. RM 539. *־־־ Postscheck - IConte® der Vertrieb« - Abteilung: Berlin 71573 (Kir GroÄ - ßerlinX Berlin 17392 (für des übrig* Reich), In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugsgebühren. — Erscheint jedan Dlaait•! mnd fraltag. BERLIN ט׳ מרחעזון תרצ״ר DIENSTAG, 5. NOVEMBER 1935 Gültig t Ancelgenprolaliite Nr. 4• Die 12 gespaltene mm-Zeile 20 Rpf» für Familienuachrichten 15 Rpi. Aufnahme von Anreigen an bestimmten Tagen oder Stellen und in bestimmte Ausgaben kann nicht gewährleistet worden. Gelegenheit«* enzeigen nur bei Vorauszahlung aui Postscheck - Konto Berlin 71618 oder bat Montag bl» Donnerstag 9 — 18 Uhr, Freitag 9 — 16 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag. Ausgabe Montag 10 Uhr, für dU Freitag -Ausgäbe Mittwoch 13 Uhr (Für Familienanzeigen am Tag vor Erscheinen 12 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das indische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich -gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) ״Klare Scheidung: auf legalem Wege“ Eine Aeuflerung von Reichsminister Dr. Fr ick Bei dem Appell der Berliner Oemeindebeamlen im Sport- Palast hielt Reichsminister des Innern, Dr. Fr Ick, eine Rede über die Pflichten des deutschen Beamten und über die Gesetzgebung des Dritten Reiches, über die die ״Franklurter Ztg.“ vom 2. 11. dem Bericht des ״Deutschen Nachrichten biiros“ u. a. folgendes entnimmt: ״Dr. Frick griff dann auf das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums zurück. In diesem Gesetz sei zum ersten Male verlangt worden, daß der' deutsche Beamte arischer Abstammung sein müsse, da das de: :he Volk ein Recht darauf habe, von Deutschen regiert zu werden. Auf Grund dieses Gesetzes seien alle Elemente aus dem Beamtentum ausgemerzt worden, die sich in der Syskmzeit widerrechtlich eingeschlichen hätten. Nun stehe man vor den großen Aufgaben eines neuen Beamtengesetzes, das im Entwurf bereits fertig sei. In diesem neuen Beanitcngesetz kenne man keinen Unterschied mehr zwischen den Beamten der Länder, des Reiches und der Gemeinden, denn für das einheitliche Reich solle es nur noch ein Beamtenrecht geben ... Der Minister streifte die großen außenpolitischen Eriolgc sowie die innerpolitischeu Reformen und ging dann Tausch mit Ausländsdeutschen vorg־eschlag־en Der ״W estdeutsche Beobachte r“, Köln, vom 30. Oktober beschäftigt sich unter der Ueberschrift: ״Juden wollen ihre Betriebe verkaufen“ mit der Frage des Uebera n g s jüdischer Geschäfte in arische Hände, as Blatt weist darauf hin, daß viele Inhaber solcher Geschäfte am liebster! ihr Unternehmen mit einein ähnlichen Unternehmen iin Auslande vertauschen möchten, insbesondere mit Ausländsdeutschen, denen auf diese Weise Gelegenheit gegeben wäre, nach Deutschland zurückzukehren. Wie das Blatt schreibt, haben sich auf derartige Tauschangebote im Ausland ernsthafte Reflektanten gefunden und Verhandlungen mit jüdischen Geschäftsinhabern in Deutschland wurden angebahnt. Hierzu nimmt die Zeitung wie folgt Stellung: ״Unter Berücksichtigung unseres Rassebewußtseins und in Erfüllung der hieraus sich ergehenden RassogeseUgclmng könnte es uns nur recht sein, wenn sich die Zahl der Juden, die in Deutschland immer noch sehr stark an der Warenhcrstellung und Waren Verteilung leilhaben, durch Tauschgeschäfte uns) sonstigem Besitzwechsel merklich verringern würde. Devisenrechtliche Bestimmungen wären bei solchen Transaktionen selbstverständlich in jedem Falle zu berücksichtigen. Eine Kapitalausfuhr aus Deutschland, die bekanntlich nach den bestehenden Gesetzen verboten ist:, würde ja bei einem nach gesunden und ehrlichen Grundsätzen durchgeftih! tax Tausch kaum in Trage kommen, dam es würde sich hierbei — der Struktur nach — etwa um eine Art Kompensatio j sgeschäf t handeln» das allerdings, rie solche, der behördlichen Genehmigung bedarf,“ Anschließend werden noch eine Reihe von Voraus- Setzungen geschildert, die einen einwandfreien Tausch ermöglichen sollen. Das Blatt meint sodann: ״Sind also die Voraussetzungen, die beim Tausch eines dcutsehen Wirtschaftsbetriebes gegen einen gleichwertigen iw Auslande erfüllt werden müssen, geschaffen, so werden die zuständigen Reichsbehörden solche Transaktionen auch nicht verhindern. Sie haben «ogar, wie uns von zuständiger Stelle gesagt wird, die Absicht, ln solchen Fällen die Devisenbestimmungen gegenüber autwandernden Nichtariern nicht engherzig auuulegen und soweit als mSglich Entgegenkommen zu zeigen.“ Der zweite Teil des Aufsatzes beschäftigt sich mit den- Jenigen nichtirischen Unternehmungen, die gegen Bargeld an Arier im Inland verkauft werden sollen. Hierbei handele es sich in der Hauptsache um jüdische Kaufleute aus kleineren und mittleren Städten, während z. B. in Berlin im letzten Jahr die Beobachtung gemacht werden konnte, daß prozentual der größte Anteil der Anträge auf Genehmigung zur Gründung neuer oder Uebernahrne bestehender Einzelhandelsunternehmungen von Nicbtariern gestellt wurden, und zwar hauptsächlich von solchen, die aus Klein- und Mittel- Städten des Reiches nach Berlin gekommen waren. Hierzu sagt der Artikel folgendes: ״Wenn diese Antragsteller auch in fas) allen Fällen über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügten, so sind doch sehr oft Anträge abschlägig bc schieden worden, weil, die Beantwortung der Fragen nach der Zuverlässigkeit in politischer und auch moralischer Beziehung zu solchen Bntscheidungen zwang. Die Bestrebungen aller nationalsozialistisch geführten Wirtschaftsverbände gehen dahin, die politische Zu verlassigkeit nichtarischer Antragsteller ebenso eingehend zu prüfen, als die moralische, denn es hat sich gezeigt, daß viele Nichtaticr, die aus kleineren und mittleren Städten des Heiches nach Berlin gekommen waren, um hier Einzelhandelsunternehmungen oder ähnliche Betriebe neu zu gründen. oder bestehende aut die Nürnberger Gesetze ein. Wer Verständnis für die Geschichte habe, müsse auch Verständnis für das Flaggengesetz haben, denn nur unter der Hakenkreuzfahne sei das Reich erneuert worden. Die Arierfrage habe ihre Fortsetzung im Judengesetz gefunden. In den Ausführungen dazu werde klar gesagt werden, daß der Jude nicht Träger eines politischen Rechts und auch nicht Inhaber eines öffentlichen Amtes sein könne. Endlich sei der Rassenmischung ein Ende gemacht worden. Er, der Minister, hoffe, daß diese Gesetze sich auf die Dauer zürn Segen des deutschen Volkes auswirken werden. Der Nationalsozialismus sei fern davon, wie man es ihm unterstellen wolle, die Juden bis aufs Blut zu quälen, sondern es solle auf I e p a - lern Wefe eine klare Scheidung einfreten. Wenn diese Scheidung klar durchgeführt sei, werde es auch keine Beschwerden mehr geben.“ Diese Interpretation der Nürnberger Gesetze ist wohl als Andeutung aufzufassen, daß nach Durchführung der ״klaren ״Scheidung״, von der der Minister spricht, die Juden zwar von allen politischen Rechten ausgeschlossen sein werden, wie es sich aus der Ariergesetzgebung ergab, daß aber eine Lebensmöglichkeit auch für die Juden, die ihrem ehrlichen Erwerb nachgehen, bestehen soll. zu erwerben, in ihren Herkunftsorten — hauptsächlich wegen ihrer staatsfeindlichen Einstellung oder ihrer Auffassunj über Geschäfts moral — mißachtet worden waren. Die Führung des Reichsbundes des Deut sehen Textileinzelhandeis, die berufsständische Organisation innerhalb des Textileinzelhaiuieis, steht sogar auf dein Standpunkt, daß bei Nichtariern in jedem Falle die Frage nach der politischen Zuverlässigkeit verneint wenlen müßte.“ Das Blatt bemerkt alsdann, daß der Wunsch nach Verkaut nichtarischer Unternehmungen in Klein- und Mittelstädten nur selten in Erfüllung gehe, weil Mangel an kapitalkräftigen Fachleuten als Käufern bestehe. Daher sei die Beschaftung von Kapitalien für solche Arier erforderlich, die nach ihren fachlichen lind kaufmännischen Fähigkeiten in der Lage wären, Wirtschaftsbetriebe zu erwerben und sie weiterzuführen. Es sei zu erwarten, daß sich die zuständigen Stellen bereits mit dieser Frage befassen, denn es gelte nicht nur, Existenzen zu schaffen, sondern auch den Belegschaften ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Denjenigen Unternehmungen, die von Ariern übernommen worden seien, soll — so forciert der Artikel — die Genehmigung erteilt werden, das Unternehmen als ״arischen Betrieb“ zu kennzeichnen. Auch sei eine Firmenänderung zu erwägen. Schließlich wird gefordert, daß in jedem Fall das gesamte Warenlager mit erworben werde, um Tofalausvcrkäufc zu vermeiden. Die Folgen der Geschäfts verkaufe Zu dem gleichen Thema äußert sich die ״F rankt Ztg.“ vom 3. 11. in einem Aufsatz: ״Jüdische Geschäftsverkäufe“. Das Blatt weist einleitend auf die Ursachen dieses Vorganges hin und sagt hierzu folgendes: ,,Di« wiederholten Anwei-unpon der P.uleiorguiisstionen, die sich gegen den Einkauf in jii«li-1-11en Geschäften und gegen den Bezug der Erzeugnisse jüdischer Betriebe wandten, buben in den letzten 11111 ren bereits zu einer ständigen Abwanderung der Kundschaft geführt und Inwurlers in den kleineren Studien und auf «lern Lande viele nicht.11!sehe Geschäftsinhaber zur Aufgäbe oder zum Verkauf ihrer Ilctn I־״ g-’nötigt. Die Formen diescr allmählichen V e 1־ d r ä 11 g u n g waren, du eine gc.-ctzliche Regelung bisher nicht vorlag, sebr maimighdlig. Im Einzelhandel war das für Angehörige der l'artei und ihrer Formationen ausgesprochene Verbot, in nirhtarisehen Geschälten zu kauten, ebenso wirksam wie die in zahlreichen Städten und in sehr verschiedenen Formen riurrhgefuhrte Aktion zur Kennzeichnung dcut sehet Gc- Schäfte. Im Landliandel führten die Maßnahmen (!es Reiehsniihr- Standes zur weitgehenden Ausschaltung der ni־׳hlarischen Betriebe, während auf industriellem Gebiet die Verlagerung der Nachfrage besonders dort ermöglicht wurde, wo utieutliehe Aufträge eine größerc Rolle spielen. Dazu kamen Einzel,!!Weisungen der verschiedensten Stellen, die auch dann, wenn sie von de« autorisierten Instanzen wieder zuriirkgenorniuen wurden, doch «ine nachhaltige Wirkung ausübten. Nachdem einmal die Ausschaltung der Nichtarier io der Wirtschaft in Gang gekommen war, blichen auch Verlautbarungen entgegengesetzten Inhaltes, wie sie nicht seilen im Interesse der Ankurbelung und der Gefolgschufl.smitglieder der hetroffenen Betriebe ergingen, ohne größeren Erfolg, rin!’instand, der eine abschließende gesetzliche Regelung «als dringend geboten erscheinen ließ. Darüber, daß uneinheitliche und unautorisierte Einzelaktionen nur Schaden stiften können, besteht absolute Einigkeit. Die seit langem in Gang befindliche jüdische Verkaufs- und Aus- Wanderungsbewegung hat dann durch die Nürnberger G c - setze eine außerordentliche Verstärkung erfahren, was sieh zum Teil aus dem in diesen Gesetzen erneut zum Au.sdiuck kommenden Willen, der Reichsregierung, zwischen Ariern und Juden einen (Fortsetzung Seite 2) Zur Analyse der Zeit Von Joachim Prinz Seelische Spannkraft läflt nach Die Tragödie der Juden in Deutschland vollendet sich. Der Prozeß der Aufgliederung aus vielen Zweigen des öffentlichen Lebens, der um die Mitte des Jahres 1934 zu einer gewissen Konsolidierung geführt hatte, hat in einem viel größeren und ungeahnten Ausmaß wieder begonnen. Seit einigen Monaten, insbesondere aber seit den! Erlaß der Nürnberger (ieset/.e und in Er- Wartung der Ausführungsbestimimmgcn hat geradezu eine Psychose die judenheit in Deutschland ergriffen, Ueberall, wohin man auch kommen mag, finden Verkäufe jüdischer Häuser und (jeschäfte statt. In mandien Aeußerungc» deutscher Zeitungen sind diese Verkaufe in einer für uns sehr beachtlichen Weise kommentiert worden. Eines ist sicher: der Strom der Abwanderung jüdischer Menschen und die Veräußerung jüdischer Vermögenswerte ist ungewöhnlich groß. Der Prozeß überschlägt sich im Tempo. Seine Ursachen sind gewiß in objektiven Tatbeständen zu suchen. So sehr aber die objektive Tatsache einer verschärften und nunmehr durch gesetzgeberische Maßnahmen besonders deutlichen antijüdischen Politik in den Mittelpunkt des Ursaclienkomplexes zu stellen ist, so wenig darf die psychische Seite vergessen werden. Es ist fraglos, daß unter den Juden heute die seelischen Spannkräfte nachzulassen beginnen und daß sich unserer Menschen eine Depression bemächtigt hat, welche eine große Anzahl von falschen, unüberlegten und nicht immer klugen Entschlüssen zur Folge hat. Der seelische Zusammenbruch wird so für uns zu einem sehr wesentlichen Problem und zu einem höchst beachtlichen Faktor. Diese Verzweiflung kommt gewiß nicht allein aus dem Bewußtsein, daß die Frage der Existenz gefährdet ist, was schon allein die Gemüter der Menschen beschäftigen könnte. Sic ist das Signum einer Generation, die den Begriff der Zukunft nicht mehr denken kann und die nicht weiß, wo sie einmal begraben werden wird. Die ruhige Linie des Lebens ist durchbrochen. Für die Menschen über iiiufzig steht an der Stelle des nach menschlichem Ermessen Ausrechen־ baren das große Fragezeichen. Man sicht, was der Fried״ hof der Heimat früher einmal bedeutete, und warum er ״Haus des Lebens“ genannt wurde. Er war die Ruhe, die Ruhe des eigenen Lebens. Man kannte den Platz, der später einmal, ,.nach hundert Jahren“, umseren Körper aufnehmen würde. Der Friedhof der alten Judengemeinden ist aber zum Museum geworden. In den alten Siedlungen Siiddcutschlands spürt man das. ln Worms, in Ulm, überall» wohin mich der Weg in den letzten Wochen führte, sicht man es. Der Friedhof bindet nicht mehr die Lebenden mit der Vergangenheit, weil die Bindung zum eigenen Morgen fehlt. So schwindet ein wichtiges Svmbol unseres Lebens. In dem Prozeß der musealen Entwicklung des deutschen Judentums wandern die Steine und die alten Synagogen zu allererst in unser ״Zeughaus“, in die Requisitenkammer der deutschen Juden. Entfremdete Natur Noch eines muß hinzugefügt werden. All unsere Be- Ziehung zu den verschiedensten Lebenskreisen der deutsehen Umwelt sind gelöst, objektiv g e 1 ö s t. Aber was bleibt, was innerlich bleibt, ist bitter genug. Mehr als wir liier in Norddeutschland leben die Menschen der alten Judcngemeiiiden in den Dingen draußen. Mehr als wir Großstädter waren sie an die Welt der Natur gebunden. Die Angleichung an viele Gewohnheiten des Lebens, in Essen und Trinken, die Felder, die Weinberge, der Fluß und die alten Türme und die alten Kirchen spielten in ihr Leben stärker hinein als bei uns Groß- Städtern. Sie wohnen oft seit Hunderten von Jahren in ihrer Gemeinde. Sie haben in ihren Schreibtischen Stammbäume verwahrt, die sie sehr stolz zeigen. Sic kannten die Menschen und sprachen zu ihnen im Dialekt der Heimat. Es ist nicht wichtig zu sagen, daß das alles eine Illusion war. War es eine Illusion, so war diese Illusion subjektiv, für das seelische Leben der Menschen, echt und ungekünstelt. Politisch war cs eine Illusion, Aber welcher Mensch lebt ״politisch“? Das neue Ghetto ist ein Leben in den vier Wänden. Außerhalb dieser vier Wände gibt es keine Beziehung mehr. Ja, selbst innerhalb dieser vier Wände, dort wo — mit Radio, mit der Zeitung, mit dein Boten — die Außenwelt unsere Türe öffnet, beginnt unser Leben bodenlos zu werden. Es ist ein Leben ohne Dinge, ohne Echo, ohne ״Leben“. Es wird zum Schemen. Jetzt im Herbst fährt man durch die rot gefärbten Wälder, die der Was wird aus den jüdischen Geschäften? I