Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 88 (1.11.1935)
- Date
- 1935-11-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2651273-2653827-2653905--27616-2689062- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 88 1. XI. 1935 JO Di SC HE Rl» *חי «th All Seite 7 Glückwunsch - Botschaften Zum Jubiläum seines fünfzehnjährigen Bestehens sind dem Direktorium des Keren Hajessod in Jerusalem und in den einzelnen Ländern eine fast unübersehbare Zahl von Glückwünschen, Zmsch: ',!־*•* und Botschaften zugegangen. Wir geben nachfolgend eine kleine Auswahl dieser Bolschäften (die meisten in gekürzter Fassung) wieder. (Red.) Staatsmänner David Lloyd George, urtler dessen Ministerpräsidentschaft im Jahre 1917 die Balfour-Dehlaration gegeben wurde, schreibt u. a.: Tausende von Juden aus den verschiedensten Ländern zu sammeln und sie auf dein Boden der alten Heimat zu eitwm sich selbst erhaltenden Volke zusaminenzuschmiedcn, das scheint mir eine Aufgabe zu sein, die zahllose Schwieriß: leiten und Probleme, verwaltungsmäßiger und finanzieller Art, in sich birgt. Der Keren Hajessod hat viel dazu bei• getragen, eine der größten Volkstragödien der Menschheitsgeschickte zu mildern und einem hochbegabten Volke den Platz wieder zu erobern, an dem es sein eigenes nationales Leben entfalten kann, um seinen Beitrag zu den mannigfachen Erscheinungen menschlicher Zivilisation zu leisten. D«r Gouverneur von New York, Herbert 11. Lehmann, seihst ein Jude, sendet ein längeres Glüchtvunschsehreiben, in welchem er die Bedeutung Palästinas als Aufnahmeland für Juden aus Deutschland würdigt; er schreibt u. a.: Neben den großen Erfolgen im Städtebau, im Trockenlegen der Sümpfe, in Nutzbarmachung von ödem Land stehen die nicht zu unterschätzenden geistigen Werte — sie sind vielleicht von noch größerer Bedeutung —, die durch diese Arbeiten geschaffen worden sind. Ich hoffe, daß die uralten Ideale von Gerechtigkeit, Duldsamkeit und Barmherzigkeit, die vor Tausenden von Jahren ihren Ursprung in Palästina nahmen, auch in Zukunft das Werk der angesicdelten und noch sich ansiedelnden Juden in diesem Lande beseelen werden. Lord Robert Cecil: Erlauben Sie mir, dem Keren Hajessod meine wärmsten Glückwünsche zur Vollendung des 13. Jahres seines Bestehens zu senden. Seine Leistungen fiir die Sache, der er dient, sind prachtvoll. Inmitten all der Schwierigkeiten und Enttäuschimen durch den heutigen Zustand der Welt bedeutet der große rlolg der Zionisten in Palästina einen wahren Trost. General Smuts, der südafrikanische Staatsmann und frühere Minister- Präsident, schreibt aus Pretoria u. a.: Die Balfour-Deklaration mit der durch sie verkörperten Politik verwirklicht mehr und mehr ihr Versprechen als eine der weitreichendsten Ereignisse der neuen Nachkriegsperiode, ich bin des festen Glaubens, daß diese große Bewegung menschlicher Wiedergutmachung und kulturellen Fortschrittes anhalten wird, bis Israel das alte Heimatland als sein eigenes unablösbares Eigentum für immer wiederbesitzt. B. Amery, früherer englischer Kolonialminist er: Wenn man auf die vergangenen 15 Jahre zurückblickt, kann man wohl mit Recht sagen, daß der in Palästina erzielte Fortschritt bedeutungsvoll und für alle Beteiligten höchst ehrenvoll ist. Ich, der ich jahrelang mit dem Problem von dem Gesichtspunkt der Verantwortlichkeit der britischen Regierung zu tun hatte, bin glücklich, den Wert der unermiicilielien Arbeit find der Begeisterung jener, die ihre Bewegung mit ihrem Geiste erfüllen, meine Anerkennung zu zollen. Prof. William £. Rappard, Schweizer Professor und Staatsmann, Genf, schreibt u. a.: Da ich von Anbeginn an die Gelegenheit habe, in der Mandatskommission die Entwicklung der nationalen jiidischeu Heimstätte zu verfolgen, bin ich, obgleich von ferne, Zeuge Ihrer so bewunderungswürdigen und fruchtbaren Kemühungen. Auch bei der diesjährigen an Hand der uns übergebenen Dokumente und Berichte vorgenommenen lieberprüfting der Lage iji Palästina war ich aufs neue betroffen von dem Gegensatz zwischen dem Eiland wirtschaftlichen Gedeihens, das Sie dort unten zu schaffen wußten und dem Meer von Depression, das Sie von allen Seiten umgibt. Dieses ökonomische Paradoxon erklärt sich mir aus der jüdischen Freigebigkeit, die sich in den Dienst des zionistischen Ideals stellt. . . . Die Politik des Jüdischen National hei ms, die im Mandat umschrieben ist, kann sich nur durch die Fortdauer der Freigebigkeit verwirklichen, von der der Keren Hajessod bisher ein so prachtvolles Beispiel gegeben hat. Die Söhne werden es nicht daran fehlen lassen, ihrer Väter würdig zu sein. Justin Godart, französischer Ex-Minister, Präsident des Komitees ״France-Paleslirte“: Seit fünfzehn Jahren hat der Keren Hajessod seine Saat aut die Erde Israels gestreut. Die Ernte ist herrlich. Das Land der Väter ist aus langer Erstarrung wieder auferweckt und mit Liebe befruchtet worden. Nicht nur die Pflanzen, die Bäume — auch die Verbannten haben, ־zurückgekehrt, hie* Wurzel gefaßt, und auch in ihnen ist die Lebenskraft erwacht, die sie wieder aufgerichtet hat und die im ihren Seelen die glorreichen hrüehte der Freiheit hat neu erstehen lassen. Der volle Erfolg der von den Juden in Palästina aufgewandten Bemühungen ist die größte historische, sozialökonomische, rassische Tat der• Neuzeit. Edouard Herriol, der französische Staatsmann und Minister: . . . Dank dem Keren Hajessod wechseln jetzt die gewölbten Olivenbäumc und die blassen Feigenstämme mit dem grünen Wald der großen Eukalyptusbäume ab. In den Tälern, die so viele erhabene Tragödien mitansahen, erneut sich allsommerlich das Wunder reicher Ernten. Der tausendjährigen Geschichte, die alte Steine und verfallene Kuppel*! heraufbeschwören, eint sich jetzt der neuzeitliche Helden• gesang des Landmanncs. Die palästinensischen Städte sind vorbildlich fiir den neuen Städtebau. Männer wie mein Kollege M. Dizengoff, der unserer Stadt Lyon soviel freundschaftliche Sympathie bewahrt, führen heute den großen Plan Theodor Her 7.1s aus. Es war dieser prophetische Mann, der, während er von der Höhe des Davidsturmes aus die Stadt im Abendnebel entschlummern sali und seinen Blick von der Omarinoschee zum Oelberg hiuüberschweifen ließ, leidenschaftlich ausrief: ״Durch die Arbeit kann man aus Palästina ein Juwel machen.“ . . . Dr. Edvard Benesch, tschechoslowakischer Minister für auswärtige Arigegelegenheiten: Gern sende ich Ihnen diese Zeilen als moralische För- Uerung der Bemühungen, die jüdische Einwanderung nach Palästina zu verstärken und zu erleichtern. Ich habe aufrichtige Synmathie mit dieser konstruktiven Arbeit, zum Nutzen von Menschen, die sielt eine neue Heimat begründen wollen, und ich weiß diese Bestrebungen um so mehr zu würdigen, als ja auch unsere eigene Nation sich nach dem Kriege von neuem auf dem Boden festzusetzen hatte und sich noch festzusetzen hat, der heute ihre befreite Heimstätte ist. Sir Arthur Wauchope, High Commissioner für Palästina, schreibt u. a,: Ich beglückwünsche den Fonds zu der Landwirtschaftliehen Entwicklung, die er — insbesondere durch die landwirtschaftlichen Forschiingsarvstalten und Versuchsstationen in Palästina fördert und zu dem segensreichen Werk der Er- Schließung des Landes. Lord Snell, Führer der englischen l.alwur Parle im Oberhaus: Es ist wohl nicht zuviel gesagt, wenn man behauptet, daß seit dem Beginn des Palästin,!-Gründungs-Fonds sich das Zukunftsbild für einen großen Teil der jüdischen Bevölkerung au« dunkler Verzweiflung in Hoffnung und Begeisterung gewandelt hat. Mit großer Erwartung schaue ich schon jetzt auf die Fortführung des Werkes durch jene, die sieh schon im Nationalheim eingerichtet haben. Auf ihre Schultern fällt die doppelte Fast einer günstigen Gelegenheit und einer großen Verantwortung. Es ist meine tief empfundene Hoffmtng, daß sie eine blühende, putregierte, palästinensische Gemeinschaft schaffen und dazu durch freundschaftliche Be- Ziehungen nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft und Sympathien das Vertrauen und die Freundschaft der arabischen Arbeiter gewinnen mögen, unter denen sie leben. Ich liege das größte Vertrauen, daii sie in dieser ihrer größten Verantwortung nicht versagen werden. Jüdische Dichter Schalom Asch: . . . Das jüdische Volk auf jüdischem Boden zu verwurzeln, damit es ein bescheidenes, ehrliches Leben führe, ein gerechtes und wahres Leben, ein jüdisches Leben, das scheint mir unsere ideale Aufgabe zu sein. Wir wollen ja nicht nur den Körper des jüdischen Volkes retten, wir träumten doch von einer höheren Warte aus davon, die jüdische Seele zu erlösen. Was Israel in den Jahrhunderten seiner Verbannung als Sehnsucht nach dem Messias erträumte, war soziale Gerechtigkeit, war ein ethisches Leben, wie es die Propheten von einst lehrten und vorlebten. Nicht auf die zahlenmäßige Stärke des Volkes kommt cs an, sondern darauf, daß sein Leben im Lande für die Juden aller Länder zum Svtnbol eines tnessiauisclien Erez Israel werden kann. Von einem solchen Erez Israel träumten unsere Väter, einem solchen Erez Israel wollen wir alle unsere Kräfte weihen. Ich hin tief überzeugt, daß dieses Erez Israel nur errichtet werden kann mit Hilfe der beiden nationalen Institutionen, denen der materielle Aufbau des Landes obliegt: Keren Kajemetli Leiisrael und Keren Hajessod. Richard Beer ־ Hof mann (Gekürzter Schlußteil einer längeren Zuschrift): . . . Die Leiter des Keren Hajessod wollen ihr T1111 gemessen wissen an jenem Denken und Empfinden, das — lange unterirdisch in einem kleinen Volk armer Flirten und Bauern strömend — zuerst vor mehr als drei Jahrtausenden hervorhracli, durch Reihen von Ciesciiicclitern immer wieder von den Lippen jener verkündet, die allem Abendland und hunderten Millionen des Morgenlandes längst ״Propheten“ sind. Große Einsame, die mit den Bränden ihres Wortes, in den Herzen der Einzelnen, wie in das dumpfe Almen der Massen jene lieiüg-lodemde Unruhe warfen, die inan Gewissen nennt.,.. Und nun bedenke man, in welchem Augenblick die Leiter des Keren Hajessod diese stolze, strenge Forderung an sich selbst hinaus in die Welt senden! Daß die furchtbar würgende Not der Stunde sie nicht kleingeworden, nicht zermürbt, nicht geneigt zu ־ innerem Verzieht findet, daß sie stolzen Willens sind, ihr Tun ״vor Gegenwart und Zukunft, vor den Juden und den Völkern der Welt zu rechtfertigen“, daß sie, in solchem Augenblick, Sinn und feriileuehteudes Ziel ihrer harten Arbeit darin suchen, ״eine höhere Stufe menschlicher Gesittung in jiidischer Prägung“ zu ermöglichen — für solche ' Beispielgebende Haltung, die Bürge fiir die Zukunft eines Volkes ist —, weil sie alle hohen Träume der Väter liiniiberrettet zu kommenden Geschlechtern —- rtir solche Haltung sei den Männern des Keren Ffajessod aus tiefem Herzen gedankt. Max Brod: Trauer genug Ist über uns hereingebrochen. Aber \eir haben die Magnetnadel in unserem Kompaß, wir haben das werdende Palästina; und wir haben die geheimnisvolle Nordkraft, Richtkraft in dieser Magnetnadel: das ist der Keren Hajessod! Denn er verkörpert die ordnende Macht der jüdischen Gemeinschaft — gegenüber den egoistischen Interessen der Einzelnen. Ohne Palästina kein jüdisches Volk, ohne Aufbaulonds kein Palästina! Gebt ihm aus vollen Händen, — so habt ihr immer doch noch weit weniger gegeben, als «r euch gibt. Wahrlich, der Aufbauforids hätte das Recht, jeden von uns mit den Worten Shakespeares an zu reden, der seinen König Duncan sagen läßt (Macbeth I, 6): ,,Heran I teach you how you shall hid God’ jld 11s for your pains, and thank us for your troubie“ — ״Lernt daraus, noch ,Gottes Lohn‘ für eure Midi uns geben und Dank für eure Last.“ Edmond Fleg, der französisch-jüdische Schriftsteller, schreibt aus Paris: Mit größter Freude drücke ich 1 In 1011 meine Bewunderung für das Werk des Keren Hajessod aus, dessen vortreffliche Ergebnisse ich in Palästina selbst beurteilen konnte. Ich zweifle ebensowenig an dem weiteren Gedeihen dieses Werkes in der Zukunft wie an jenem in!der Vergangenheit, denn die augenblicklichen Umstände rechtfertigen mehr denn je alle diejenigen, welche, wie Sie, dein Lande all ihre Kraft widmen. Andr£ Maurois, der berühmte französische Schriftsteller, der selbst Jude ist: . . . Ich habe die Absicht, eines Tages selbst Ihr Werk zti besichtigen, von dem mau mir soviel Gutes berichtet hat. Aber ich weiß bereits heute, daß Sie Tausenden von Menschen, die ohne Sie der Heimstätte beraubt wären, die Möglichkeit gegeben haben, ein menschenwürdige* und gesundes Leien zu führen. Die ganze zivilisierte Menschheit dankt Ihnen. Franz Werfel: Der Keren Hajessod vollbringt ein unvergängliche* Werk. Macht Und Wert dieses Werkewerden erst die fernsten Geschlechter in seiner ganzen < ilorie erkennen. Jeder Jude aber, in welchem Lager er auch immer -teilen mag, muß danken mul muß niitwirken. (jesegnet sei der neue Kraftström, der das Volk Gottes durchflutet. Stefan Zweig: Der Versuch, nicht durch Waffen und Gewalt, sondern durch Opfergabe einem Volke seine I ieimat zu gewinnen, wird in künftigen Zeiten ein Ruhmesblatt der imlowlicn Nation sein. Großartig im moralischen Sinne, ii.it der Keren Hajessod aber auch im organisatorischen vorbildlich gewirkt: Qede in Fruchtbarkeit, Verlassenheit in Kultur verwandelnd, große Vergangenheit mit großer Zukunft seiiönferiseli verbindend. Jeder lüde hat die!,nicht, hier init/ulieifen, denn jeder Jude hat in diesen dunklen Tagen da- (Kuck, sich an dieser Schöpfung zu freuen. Führende Juden Dr. Cyrsis Adler, Philadelphia, Präsident des American Jewish Committee: Als die erweiterte Jewish Agency i!11 Jahre in Zürich begründet wurde, wurde der Keren Hajessod als das liauptsächlichste Fhianzinsirunient der erweiterten jewish Agency anerkannt. Seit damals gilt es in den Vereinigten Staaten, im ganze!* Gebiet der Union und noch häufiger in einzelnen Teilen, Aktionen für Hilfszwecke in der alten Weit durchzuführen. Der Keren Ffajessod wurde als das Finanzinstrument der Palästina-Arbeit anerkannt und durch ihn wurden Zuwendungen für die Ausführung des Budgets geleistet, ln diesen Tagen voll von Schwierigkeiten und Kämpfen kann gar nicht mit genügendem Nachdruck betont werden, eiaß Kraft in «1er Einigkeit liegt und Zersplitterung Vernichtung heißt. Der Keren Hajessod ist eine Organisation geworden, der alle Mensdien, die auch nur irgendwie den Aufbau Palästinas fördern wollen, ihre Beiträge leisten können, ohne etwas von ihren persönlichen Ansichten oder ihrer Weltauffassung aufgeben zu müssen, wenn man diesen Ausdruck überhaupt für unsere heutige Art zu denken anwenden kann. Felix M. Warburg, Führer der nichtzionistischen Jaden Amerikas, New York: In den fünfzehn Jahren der Keren Hajessod-Tätigkcit hat sich am jüdischen Weltschmiplatz so manches geändert. Die unglückselige Lage der Juden vieler Länder ist schlimmer geworden. Fs ist tröstlich, das Gefühl zu haben, daß die Fähigkeit Palästinas, dem Elend dieser Notleidenden zu steuern, gewachsen ist, warn auch kaum entsprechend den zunehmend en Noten. Die Transaktionen, die im letzten Jahr durchgeführt worden sind, haben den Keren Hajessod von den Jahr« währenden Kinderkrankheiten befreit, und seine Zukunft müßte nun gesichert sein. Von jetzt an sollte die ihm zufiii'tiende Hilfe au-icielieu, 11111 die vielen dringenden Aufgaben zu erfüllen, die aus der starken Zunahme der Bevölkerung und der steigenden Not der Juden i!1 Europa erwachsen. Berthold Feiwel, einer der Mitbegründer und der erste gesch&ftsfühführende Direktor des Keren Hajessod: An der Gründung und Organisierung des Keren Ffajessod zu meinem bescheidenen Teil mitgewirkt zu haben, gehört zu meinen wertvollsten zionistischen Erlebnissen. Es war eine Zeit lioffniingsv oller Begeisterung, aber auch des Ankäinpfens gegen große und heftige Widerstände. Der Kampf und seine Bitternis sind jetzt: vergessen — und es bleibt nur die Erinnerung an ein Neues und Bedeutsames, durch das nicht nur die materielle Kraft der Bewegung in einem bis dahin 101 gekannten Maße gesteigert, sondern auch die Ideotogie des Zionismus bereichert und sein sittliches Fundament verstärkt wurde. Die Art der I leranzieltung der Beiträge: die Losung der freiwilligen Volkssteuer, und die Art der Verwendung dieses Steuerer(rags: für nationale Kolonisation und Grundlage der Selbstarbeit -- diese beiden Eiemente brachten den Keren Hajessod in geistige und moralische Nähe des Schönsten, was vollkommen durchdachter und erlebter Zionismus hervorgebracht hat: der Chaiuziuth. AUred M. Cohen, Cincinnati, Präsident des Ordens Hnc Briih: ln diesen Zeiten stürmischer Meinungsverschiedenheiten unter den Völkern gibt cs nur einen Punkt, in welchem sie alle einig sind: Die Entschlossenheit, Einwanderung mögliehst auf ein Minimum zu beschränken. Es ist eine grauen- Keren Hajessod (Jüdisches Palästmaw«rk) E.V., Zentrale für Deutschland, Berlin W15, Meinekestr. 10 / BePr°n5104951