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Jüdische Rundschau · 1935-10-29 · Heft 87 (29.10.1935) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 87 (29.10.1935)
Date
1935-10-29
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Nr. 87 / Jahrgang 40 Preis 25 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU MuiftbiNViVubig tu Anxelgewrcrwaltao{ t Berlin Wl$, IKetneke*tr.10 Fernmf: Sammol-Nr.J 1 Bismarck 3101/82,7165/70,7240/42. - Bezugspreis einschL Bestellgeld j« Monat RM 2,-, je Vierteljahr RM 5.75» bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 537• *— Postscheck - Konten der Vertrieb» - Abteilung: Berlin 71573 (für Grol ־ Berlin), Berlin 17392 (für daa öbrige Reich). In Fällen Höherer Gewalt besteht kein Anspruch au( Nachlieferung oder Erstattung etw» schon gezahlter Betugegebühren. — Erscheint jeden DUnataf and Freitag. BERLIN ב׳ טרוזשון תרצ״ו DIENSTAG, 29. OKTOBER 1935 Gültigst Anxelgenpreiaiiste Nr, 4. Die 12 gespaltene nun-Zeile 20 Rpf, für Familiennachrichten 15 Rpf- Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen oder Stellen und in bestimmte Ausgaben kann nicht gewährleistet werden. Gelegenheit»• anzeigett nur bei Vorauszahlung aui Postscheck ־ Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Donnerstag 9—18 Uhr, Freitag 9 — 16 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag - Ausgabe Nontag 10 Uhr, für die Freitag .Ausgäbe Mittwoch 13 Uhr (Für Faznilienanzeigen am Tag vor Erscheinen 12 Uhr! Der Zionismus erstrebt fQr das {Odische Volk die Schaffung einer Öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Zur Wirtschaftslage Erörterungen über die Juden im Handel Arabischer Generalstreik Das jüdisch-arabische Problem in Palästina Der arabische Generalstreik am 26. Oktober ist in ganz Palästina in voller Ruhe verlaufen. Es war nichts als eine Demonstration, und da am Schabbat ohnedies in den Hauptstädten des Landes da« jüdische Geschiiftskben ruht und große Teile der Stadt einen ganz feiertäglichen Charakter tragen., so mag es — wie man boshaft sagen konnte — an diesem Schabbat so gewesen sein, daß Palästina noch ״jtidischer“ aussah, als es in Wahrheit ist: ein Schabbat, an dem außer den jüdischen auch die arabischen Geschäfte geschlossen batten. Aber mit einer ironischen Wendung dieser Art soll der Ernst der Sache nicht verschleiert werden. Die arabisclre Agitation hat mit aller Macht eingesetzt; der Jerusalemer Korrespondent der Londoner ״Times“ meint, daß die Agitation seit Sommer 1929 (vor den Unruhen) nicht so heftig war. Sie bedient sich des Stoffes, der ihr durch Tagesereignisse zufällig zugetragen wird. Noch vor drei oder vier Wochen schien es, als ob das Betreten einer für Nichtmohaminedaner unerlaubten Stufe beim Eingang zur Höhle Machpela durch den Oerer Rebben zu einer großen Staatsaffäre aufgebaiischt werden und unter dem Schlagwort ״Schutz der heiligen Stätten“ der Fanatismus der Bekenner des Islam gegen die Juden dirigiert werden sollte. Vor etwa zwei Wochen bot sich eine neue Gelegenheit zum Llirmschlagen, als i!1 einer Zciuentsendung bei der Ankunft irn Hafen von Jaffa Waffen gefunden wurden. Auch diese Angeleg enheit wurde auf gebauscht. Hie Araber stellen cs so dar, als ob nun die Juden einen bewaffneten Ueberfall auf die arabische Welt vorhätten. Daß dies nicht der Fall sein kann, ergibt sich ohne weiteres aus einer einfachen Ueberlegung: Die Aufrechterhaltung der Ordnung im Lande obliegt der englischen Regierung, und die Regierung wird einen bewaffneten Ueberfall der Juden auf die Araber ebensowenig dulden wie das Umgekehrte. Wie kann man annehmen, daß es in Palästina Juden gäbe, die sich einer solchen Situation gegenüber der Regierung aussetzen würden? Aber selbst wenn diese Rücksicht auf die Regierung nicht bestünde, müßten die palästinensischen Juden wissen, daß sie in einem bewaffneten Konflikt, den sic provozieren, einer überwältigenden Mehrheit von Arabern gegenüberstünden und auf die Sympathien der Welt nicht rechnen könnten. Wer kann glauben, daß selbst der abenteuerlustigste Jude sich darauf einließe? Die Bestimmung der Waffensendung ist bisher niciit klargestellt worden, und es ist daher verfrüht, darüber ein Wort zu sagen; aber selbst wenn sich Herausstellen sollte, daß Juden sicli in dieser Weise in den Besitz von Waffen zu setzen versuchten, wäre dennoch die Behauptung von einem geplanten jüdischen Ueberfall ein Unding; Waffen in jüdischer Hand können in Palästina nur den Sinn haben, in Zeiten etwaiger Unruhen jüdische Positionen solange zu beschützen, bis die staatliche Macht eingreift. Wir wollen damit gewiß nicht solchen Waffen- Schmuggel rechtfertigen, sondern wir wollen nur übertriebene und tendenziöse Entstellungen, die ein ganz falsches Bild der Absichten geben, zurückweisen. Viel ernster als diese Affäre selbst ist die dahinter stehend-e Tatsache, daß die Spannung zwischen den zwei Völkern Palästinas in den letzten Jahren nicht beseitigt worden ist u.nd sich in der letzten Zeit wieder verschärft hat. Das Der Streik ruhigverlauten Demonstrationen in Nablus Jerusalem, 27. Oktober. (JTA.) Der von den arabisehen Parteien für Sonnabend, den 26. Oktober, zum Protest gegen ״jüdischen Waffensclmiuggel und die Passivität der Regierung“ proklamierte Generalstreik ist nur zum Teil durchgefiihrt worden. Manche arabische Geschäfte und Rcstaurants blieben geöffnet, es verkehrten auch Autobusse arabischer Unternehmer. Die Palästina-Regierung hatte öffentliche Umzüge und Kundgebungen am Streiktage verboten. Das Verbot wurde offiziell damit begründet, daß die gesetzliche Anmeldefrist nicht eingehalten worden sei. Dank diesem Verbot und den umfassenden Sicherungsmaßnahmen der Behörden ist der Tag im allgemeinen ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen. Nur in Nablus (Sichern), dem Zentrum des extremen arabischen Nationalismus, kam es zu Ausschreitungen einer Menge von etwa 400 Mitgliedern des arabischen Jugend- Verbandes im Viertel der Samaritaner. Die Häuser der Samaritaner wurden mit Steinen bombardiert, so daß fast alle Fenster zertrümmert wurden. Verletzt wurde niemand. Die arabische Presse meldet, daß Dschetna! Husseini an den Minister für die Kolonien, Malcohn MacDonald, sowie an eine Reihe hervorragender Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Englands und an mehrere Zeitungen T c - leg ramme geschickt habe, in denen die Juden als Schuldige an dem Waffenschmuggcl bezeichnet werden. Der Palästifia-Regierung wird der Vorwurf gemacht, daß sie den angeblichen Versuch der Juden, die arabische Bevölkerung durch Waffengewalt niederzuzwingen, stillschweigend dulde. In ihrem Memorandum an die Palästina-Regierung verlangt die Husseini-Partei, daß militärische Säuberungsexpeschafft einen Zustand, mit dem kein Zionist sich abfjnden kann. In den fünfzehn Jahren zionistischer Arbeit nach ,dem Kriege ist es nicht gelungen, auf diesem wichtigen Gebiet einen Schritt vorwärts zu tun, und inzwischen befinden sich die Verhältnisse im ganzen Vorderen Orient in einer stetigen Wandlung. Dr. W e i z ui a n n, der nach vierjähriger Pause wieder das Amt des Präsidenten und politischen Führers übernommen hat, und der jetzt einen größeren Teil des Jahres in Palästina zubringt als früher, stellt hier ■vor der zweiten entscheidenden politischen Aufgabe. Die außerordentlich starke Einwanderung der letzten drei Jahre, von der wir hoffen, daß sie auch in den kommenden Jahren im wesentlichen unvermindert weitergehen wird, hat das Problem eines politischen Ausgleichs mit der arabischen Welt in den Hintergrund treten lassen, zumal da viele Juden meinten, durch das rasche numerische Wachstum des Jischuw werde sich diese Frage ״von selbst“ lösen. Dies aber beruht auf einer Verschiebung der Perspektive. Die englische Mandatarmacht bat in den letzten Jahren die jüdische Einwanderung gefördert, aber es ist bedeutsam, und darf nicht überhört werden, wenn der englische Kolonialministcr in seinen bewundernden Atisfübrungen über das Jüdische Nationalheim und die gewaltige Leistung der Juden, die wir in der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ wiedergegeben haben, zugleich auch an die Grenzen der jüdischen Unternehmimg mahnt. Der Kolonialministcr hielt cs für notwendig, übrigens in Ueberein- Stimmung mit allen offiziellen englischen Erklärungen seit 1922, zu betonen, daß in Palästina nicht ein ״J u d e n - Staat“ im eigentlichen Sinne errichtet werde, sondern ein ״Jüdisches Nationalhciin“, und daß Palästina Raum haben müsse für beide Völker, die beide - jedes in seiner Art — im Lande beheimatet sind. Man muß daran erinnern, daß die Revisionisten vor einiger Zeit eine Petiton an den Völkerbund gerichtet haben, worin verlangt wird, das Palästina-Mandat als Auftrag zur Errichtung des Judenstaates zu definieren. Der Völkerbundsrat hat dieses Anliegen, wie nicht anders zu erwarten war, zurückgewiesen. Nun hat auch der für Palästina verantwortliche englische Staatsmann diese Erklärung wiederholt, nachdem er schon in seiner Botschaff an den Luzcrner Kongreß von der Gleichbcrechtigung beider Teile des Mandates gesprochen hatte. Innerhalb der zionistischen Bewegung wurde seit Jahren die Mciinnig vertreten, daß für Palästina eine Verfassung geschaffen werden muß, die, um mit der Resolution des XII. Zionistenkongresses (Karlsbad 1921) zu sprechen, ״jedem seiner Völker eine ungestörte nationale Entwicklung sichert•‘. Die deutlichen Erklärungen des Völkerbundsrats und des englischen Ministers müßten die Grundlage zu einem neuen Versuch der Gewinnunff der arabischen Welt bilden. Es ist eine überaus schwicrige Aufgabe, aber je mehr Zeit verstreicht und je mehr Zündstoff sich ansammelt, um so schwieriger wird sie. Ende dieser Woche ist der Jahrestag der Balfou-r-Dcklaration. Er fällt diesmal auf einen Schabbat. Die Araber haben den Streik, den sie sonst au diesem Tage zu veranstalten pflegen, diesmal schon eine Woche vorausgeschickt. Wir Juden begehen diesen Erinnerungstag keineswegs mit Gcfühlen des Triumphes. Er sollte dazu dienen, das Bewußtsein zu stärken für denjenigen Teil der politischen Aufgabe, der noch vor uns liegt. ditionen in die jüdischen Kolonien entsandt werden, um nach versteckten Waffen zu Stichen, und daß die versiegelten Waffendopots aus den Kolonien entfernt werden. * Eine R c u t c r - D epe s c h c aus Jerusalem stellt fest, daß infolge des Streiks und des Schabbat das gesamte öffentliehe und Geschäftsleben des Landes ruhte. Reuter hebt hervor, daß die Aufforderung zum Streik von den fünf arabiselten Parteien gemeinsam ausgegangen sei — eine nicht immer beobachtete Einmütigkeit. Die arabische Fra neu-Organisation hat der Regierung ein Memorandum überreicht, in dein verlangt wird, daß den Juden eine /ebntägige Frist zur Ablieferung von tausend Gewehren, 50 000 Pistolen und einer Million Patroneu gewährt werde. Im Fall der Nichterfüllung dieser Forderung mögen über die Führer oer Juden Strafen verhängt werden. Der Verband der arabischen Jugend P a 1 ä - stinas hat für den 2. November, den Jahrestag der Verkimr düng der Balfour-Deklaration, eine Tagung nach Nablus (Sichern) einberufen, deren Tagesordnung folgende Gegenstände vorsieht: 1. Die Gefahr des jüdischen waffenschmuggels; 2. das Telegramm des High Commission er und die Antwort der Araber; 3. Fragen der Einwanderung und des Bodenkaufs; 4. Palästina und der Krieg in Abessinien. Wegen der gespannten Verhältnisse wurde die Vorfiihrimg des Keren H a j e s sod - F i I m s ״Land der Verlieißung“ verboten und soll erst wieder zugelassen werden, wenn die Stimmung der Ocffentliehkcit ruhiger geworden ist. Die englische Regierung hat von London aus eine Untersuchung üher die näheren Umstände der Waffen- Sendung nach Palästina cingeleitct. In Belgien werden Nachforschungen angestefit und der in London weilende High Comniissioner selbst überwacht persönlich die Untersuchungen. Auf Grund der Andeutungen, die Reichsminister Frick in seiner Rede in Saarbrücken über geplante Maßnahmen zur B e s c h r ä n kung der Wirtschaftliehen Tätigkeit der Juden gemacht hat, hat sich schon jetzt eine Debatte in verschiedenen Zeitungen entspönnen, die die Frage erörtert, in welcher Weise sich diese Zurückdrängung der Juden vollziehen solle bzw. schon jetzt vollziehe. Vor allein faßt inan anscheinend einen Prozeß ins Auge, wonach Geschäfte, die sich in jüdischen Händen befinden, in der nächsten Zeit in arische Hände übergehen werden. Die Zeitungon berichten bereits über eine Reihe von Finzelfällen, die sich auf üroßunfernehnuingen beziehen. So erfuhr man, daß ein großer deutscher Elektro-Konzern Aktienpakele anderer verwandter Unternehmungen aus jiidischer Hand erworben hat. Diese Vorgänge gaben anscheinend auch den Anlaß zu der (von uns in Nr. 86 der ״J. R.“ auszugsweise wiedergegelienen) Betrachtung im Wirtschaftsteil des ״Völkischen Beobachters“, wo darauf hiiigewiesen wurde, daß cs nidit der national־! sozialistischen Tendenz entspreche, den Einfluß der Großuiiternehmungen 711 steigern. Aber auch bei kleinen Geschäften, besonders dort, wo der jüdische Besitzer aus wirtschaftlichen oder rnoralischen Gründen sich zur Auswanderung entschlossen hat (und eine Möglichkeit hierzu hat), sind Geschäfte aus jüdischen in arische Hände übergegangen. Dies ist ein Vorgang, der die ganze jüdische Gemein- Schaft angeht, nicht nur weil wir heute ein begreifliebes und notwendiges Interesse an dem Lebenssehicksal jedes einzelnen Juden nehmen müssen, sondern weil auch die Gemeinden, die jetzt so gewaltige Ökonomische, soziale und kulturelle Aufgaben haben, mit ihren Steuerquellen auf die einzelnen Juden angewiesen sind. Daß die deutsche Juden heit verarmt, ist ein unaufhaltsamer Prozeß; aber wenn die Zahl der Steuerfähigen zu rasch absinkt und auf der anderen Seite die Zahl der zu betreuenden Erwerbslosen zu schnell steigt, würde sich für die Gemeinden ein fast unlösbares Problem bieten. Mit jedem aufgelösten oder an andere Besitzer übergehenden jüdischen Unternehmen wird nicht nur der frühere Besitzer aus dem Wirtschaftsleben ausgeschaltet, sondern oft auch seine jüdischen Angestellten und Arbeiter. Der Wirtschaftsredakteur des ״Völkischen Beobachters“, Noumicnbnich, verlangt in dem zitierten Artikel geradezu, daß den neuen arischen Erwerbern eines jüdischen Geschäftes die Auflage gemacht werden solle, alle jüdischen Angestellten zu entlassen. Die Frage, was mit diesen Menschen geschehen soll, wird, soweit wir gesehen haben, in diesen Erörterungen weder beantwortet, noch auch nur aufgeworfen. Dagegen finden wir, z. B. in einem in unserer heutigen Ausgabe zitierten Aufsatz von Dr. Franz Hayler, eine Konsequenz der neuen Sachläge angedeutet: Da die aus ihren früheren Berufen ausgeschiedenen Juden mittleren oder höheren Alters gew׳iß an keiner anderen Stelle einen Erwerb finden können, so wird befürchtet, daß sich auch diese Juden, dem El a n d e 1 zuw enden. Diese Vermutung liat gewisse historische und natiirlic 11 e Gründe. Historische; 111 einer fast tausendjährigen Geschichte der Juden in Europa war es bei ihren Wanderungen von Fand zu Land immer so, daß sie aus den Berufen der Urproduktion, sowie aus höheren und Intelligenz-Berufen ausgeschdtet waren und daher notwendig auf den Wareiihandel und Geldhundel hingedrängt wurden, wodurch sie auch eine für die Wirtsvölker unersetzliche und notwendige Funktion erfüllten. Es ist in der Wirtschaftsgeschichte unbestritten, daß der Anteil der Juden am Welthandel und am Bankwesen die Entwicklung der Wirtschaft außerordentlich gefördert hat; zugleich aber hatte diese zwangsläufige Entwicklung unliebsame Folgert für die Jud e n h c i t selbst, die jahrhundertelang eine ganz e i n - seitigesozial-ökonomischcScliichtung aufwies, wodurch naturgemäß auch gewisse Fähigkeiten auf Kosten anderer Fähigkeiten stärker entwickelt wurden. Den Juden wurde dann schon int Mittelnlter und später immer wieder vorgeworfen, daß ihnen besonderer ״händlerischer Geist“ eigne. Die Juden haben aber nicht freiwillig das Hündlertum zu ihrem Beruf gemacht. Wenn sie leben wollten, blieb ihnen nichts anderes übrig, und da die Völker, die sich des jüdischen Handels bedienten, entsprechende Anforderungen stellten, waren die Juden auch darauf bedacht, auf diesem Gebiet das Beste zu leisten und

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