Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 84 (18.10.1935)
- Date
- 1935-10-18
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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jüdische Rundschau Palästinensische Umschau NR. 84, 18 OKTOBER 1935 fcsSni.r^!»Ss־r1,e Weltlage und Levante - Messe Nachdem jetzt die infolge des abessinischen Konflikts entstandene wirtschaftliche Jhinik in Palästina einer Be• ruh i g n n g gewichen ist, erhalten wir von informierter Seite folgende Darstellung der Rolle der Banken, die sich der Belastungsprobe dieses Monats troll gewachsen gezeigt haben: Für ■das palästinensische Bankwesen bedeuteten diese Wochen eine gewisse Belastungsprobe, und es ist erfreulich, feststellen zu können, daß es sie glatt und gut bestanden hat. Den jüdischen Klein- und Mittelbar!ken kann hierbei die von dem größten paliistinensisehen Geldinstitut, der Anglo-Palestine Bank Ltd., seit mehreren Jahren betriebene Politik, eine iiberdtrrchschnittlich hohe Liquidität zu halten, sehr zustatten. Nach der Bilanz vorn 31. Dezember 1931 verfügte diese Bank über melir als drei Millionen Pfund flüssige Mittel erster Ordnung, das bedeutet im Zusammenhalt mit den übrigen Bilanzziffern eine etwa SOprozentige Liquidität. Im hufenden Geschäftsjahre haben sich offenbar die flüssigen Mittel dieser Bank, wahrscheinlich auch infolge der unter Mitwirkung der Londoner Lloyds Bank durchgeführten Kapitalserhöhung, weiterhin vermehrt, was daraus zu entnehmen Ist, daß der Generaldirektor des Instituts vor wenigen Tagen gelegentlich einer öffentliche« Versammlung siel! dahin äußerte, daß die Anglo-Palestine Bank Ltd. per 30. September dieses Jahres, d. 11. also noch nach den von ihr im Monat September der Wirtschaft geleisteten Hiliestellimgen, über eine ca. öOprozentigc Liquidität verfüge. So war es ihr gemeinsam mit der Barclays Bank leicht möglich, in diesen Wochen den von den Abzielumgen betroffenen Banken sofort in jedem erbetenen Umfang Rediskontkredite zur Verfügung zu stellen. Infolgedessen wurde erreicht, daß sämtliche Banken des Landes imstande waren, die rück* geforderten Depositen promptest aus/ti/ahlen, wodurch es gelang, die sinnlosen run-artigen Abhebungen rasch abzustoppen. Diejenigen Banken, die in stärkerem Umfang Depositen verloren batten, versuchten naturgemäß ihre hierdurch gesunkene Liquidität durch Verringerung von Auslei 11 ungen an ihre Kunden wieder herzustcllcn, oder wenigstens zu verbessern. Die Folge davon war, daß die Kunden dieser Banken sieh plötzlichen Kreditbeschränkungen gcgcniibcrgcstellt sahen, und da für die Hochkonjunktur der letzten Jahre in Palästina zum Teil auch die infolge des ständig zufließenden Geklstroines vorhandene Kreditlinie mitbestimmend war, entstand die Gefahr, daß durch die plötzliehe Zurückhaltung der betroffenen Banken in der Kreditgewähriu!g Konjunktur-11 e m!11 u n g e n emtreten. Die Barclays Bank und die Anglo-Palcstinc Bank gaben sofort bekannt, daß sie der Wirtschaft mit zusätzlichen Krediten zur Verfügung stellen, und es ist daher keine Gefahr vorhanden, daß es den gesunden und kreditwürdigen Unternchmungen des Landes an den erforderlichen Betriebsmitteln fehlen wird. Wenn auf Gr und der Ereignisse der letzten Wochen fehlerhaft aufgebaute Betriebe zu Umstellungen gezwungen werden, wenn infolge der (ieldverknappuug die spekulativen Investierungen in Grund und Boden zur Zeit aufgehört haben und man in den Industrie- und Handels- Unternehmungen jetzt bemüht ist, ein gesunderes Verh ä 11111s zwischen eigenen und geliehenen flüssigen Betriebsmitteln lierzustellen, so bedeutet dies nur ein Konsolidierungs-Prozeß der palästinensisdien Wirtschaft, die sich in diesen Wochen als durchaus krisenfest erwiesen hat. Ein Tag Arbeit für Ruthenberg Unsere Arbeitergruppe von 10 Poalitn springt ins Auto, Ich werfe noch einen Blick, ob unsere blecherne« Wasser- Kanister gut verschlossen sind, und schon rollt unser Wagen vom Hoi. Die Mosdiawali liegt bald hinter uns und die Räder mahlen schwer durch eleu Saud des Feldweges. 1111 Auto wird indessen über den Stand unserer heutigen Arbeit diskutiert. Die Fahrt geht nach Mere.׳ in Waadi Kub a 11 i, das ist das an Emek Chefcr angrenzende Gebiet. Es sind Masten a u I z u st c I i e 11 auf einem Boden, der Arabern gehört. Unsere Chawerim wurden beim Ausgraben der Gruben für die Masten von den Arabeim gestc...!!1/wisehen soll jedoch der Konflikt behoben worden sein. Unsere Fahrt geht zwischen e!1dlosen Me Io 11 e 11 f e kl e r 11, von denen die Araber noch den letzten Rest abernten. Jetzt kommen wir an das mit Stachcklraht tun zäunte Gebiet. Jüdischer Boden! Der Llrahtzaun ist von den Arabern in kleine Stücke zerschnitten worden. Line mühselige Arbeit. Aber Sn־ seihst in 1 isseu nach einem Prozeß den Zaun wieder neu herstellen. Unser Auto hält in der Nähe von einer größeren Anzahl IkxluiiK'nzelten. Diese liedmnen koinmen aus Südpalästma. Ihre Zelte bestehen aus wenigen zerrissenen Sackleinenfetzen, hieben jedem Zelt hegt ein Haufen Kamelniist, der mit Nun zu unserer Lin Cbaluz aus Deutschland bei der Montierung der llochspmnungsleilang Foto : Arthur Schau ihre wichtigste Einnahmequelle ist. -.— Arbeit. Die Geräte mit den Wasserbeit;11tein werden abgeladen und gleich gchts zum Aufstcllen der Masten. ״Een schwerer Junge“, meint mein Chawer, ein Berliner, zum ersten Mast.!0 m lang und am Kopf noch L'isenschienen für die Isolatoren anmoutiert. Es dauert keine halbe Stunde und der Mast stehtj von kräftigen Fäusten Die Vorbereitungen für die ״Levante-Messe Tel-Awiw 1936", die vom 30. April bis 30. Mai des kommenden Jahres statt finden udrd, wurden, wie schon kurz gemeldet, offiziell durch eine Messe■ und Wirtschaftskundgebung eröffnet, welche der Verwaltungsrat der Messe am 9. Oktober in Tel-Awiw unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dizengof ן veranstaltete. Ueber Umfang, Charakter und Aussichten der nächsten — nunmehr 7. — Tel-Awiwer Levante-Messe berichteten ausführlich namens der Messeleitung die Direktoren Jewserow und ldelson, sowie namens der Auslandsaussteller-Gruppen der niederländische Staalskommissar Mulder und der tschechoslowakische Slaalshammissar Dr. Kubalek, die zwecks Vorarbeit für die amtliche Messebeteiligung ihrer Regierungen in Tel-Awiw eingetroffen sind. Die Gelegenheit wurde aber auch dazu benutzt, um zu den aktuellen Wirtschaftsfragen, die das Publikum in Atem hallen, za sprechen. Die Hauptredner waren: Kaplan ( Exckulhmitglicd der Jcwish Agency), 110 0• fien (Direktor der Anglo-Palestine-Bank), Clarke (Direktor von Barclay’s Bank), Shelley (Präsident der Jerusa• lemer Handelskammer). Wir geben nachstehend die uns hierüber zugekommenen Berichte wieder. Die Wirtschaftslage Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel-Awiw, 10. Oktober 1935 Es gibt in Palästina heute im Munde aller zwei zentrale Themata, die immer wieder behandelt werden und eng miteinander Zusammenhängen: die internationale diplomatische Situation mit der Kriegsdrohung und die ökonomische Lage Palästinas. Seit vor ungefiihr sechs Wochen die arabische Fresse die Kriegspanik in Palästina startete und diese sieh dann später auch unter den Juden avsbreUete, ist die Entwicklung rasch vorwärts gegangen. Die Dinge im einzelnen za verfolgen, ist sclnvierig, weil sich das Mosaikbild der Wirtschaft aus unüberselibar vielen kleinen Steinehen zusanimeiisetzt und wir cs gerade jetzt nicht mit einer feststehenden Lage, sondern mit dauernden Schwankungen zu tim haben. Die Panik, die vor einigen Wochen einsetzte, war in ihren Grundlagen künstlich gemacht und unbegründet. Das wird von allen Einsichtigen zugegeben und sowohl die Vertreter der Munizipalität Tel-Awiw und der Jcwish Agency als auch die Bankdirektoren (Engländer ebenso wie Juden) haben in der ersten repräsentativen Zusammenkuntt der Messe eindringlich darauf!angewiesen. Daß aber die Panik subjektiv — nämlich in den Köpfen der Leute — und nicht objektiv in der Wirtschaft begründet war, macht ihre Auswirkungen nicht weniger real. Und die Auswirkungen sind heute bereits in weiteren Kreisen zu spüren. Die Zurückhaltung von Kapitalien bei Ncuinvcslitionen hält noch immer an und die jüdische Wirtschaft im Lande, deren Kraft und Aufschwung besonders in ihrer Dynamik begründet war, in ihrer Expansion, in ihrem sielen Zufluß an neuem Geld und neuen Menschen, zeigt eine langsaniere Drehung der Schwungräder. Eine Verlangsamung zeigt sich aut dem Baumarkte und dringt nach und nach in die ihm verbundenen Handwerkszwuige. Auch der Konsum wird von gewissen Stockungen berührt. Zu diesen direkt durch die Panik hervorgerufenen Störungen kommt noch, daß die junge palästinensische Industrie gerade jetzt in ihrem entscheidenden Kampfe um einen minimalen Zoll schütz sicht, der sie vor untragbarer Auslandskonkurrenz .sdiQtzcn soll. Dieser Kampf war in seinem richtigen Umfang gerade erst begonnen worden, als die Kriegspanik cinsetz.te. Und die Betriebe, die auf einen gl!1tten Ablauf ilirer Geschäfte angewiesen sind, bis der ersehnte differenzierte Zolltarif von der Regierung bearbeitet und bestätigt wird, werden ebenfalls ängstlicher. Sowohl Clarke wie Hooficn haben in ihren Reden darau! hingewiesen, daß die Banken alles tun w o 11 e n, um die Wirtschaft im Gleichgewicht zu erhalten. Ihre Verliindüng mit der englischen Wirtschaft schafft ihnen eine eminente Rückendeckung, die großen Institute sind alle in aus• gezeichneter Lage und haben es bewiesen, daß sie den kleinen Banken mit allen Kräften zu Hilfe kommen wollen. Auch diese kleineren Institute haben den Cliock relativ gut überstanden. Aber es ist nicht leicht, den Schaden, den das aufgeregte Publikum selbst ungerichtet hat, wieder gut zu machen. Den Klcinbanken kann nur eine Rückkehr des Publikums zu normalem Betragen, eine Rückgabe der Depositen, wirklich freien Atem für entsprechende Aktionen geben. liier befinden wir uns — wie meistens in den durch Panik erzeugten Komplikationen — in einer Art von ״/,auber kreis“. Eine Beruhigung des Publikums, seine Rückkehr zu norinalem wirtschaftlichem Vorgehen, die Verfolgung der Bankgeschäfte in üblicher Form würde sofort den ungespannten Kredit erleichtern, so manchem kleinen Mann, der heute Schwierigkeiten hat, die Arbeit wieder ermöglichen, den Arbeitskreis ausweiten und damit die meisten Kmnplikationen belieben. Sobald aber dieser normale Zustand wieder erreicht ist, würde sich auch das Vertrauen derjenigen hellen, die in Palästina weitere Unternehmungen gründen wollen, und wir kämen nicht nur über den toten Punkt hinaus, sondern auch wieder in die aufsteigende Kurve der Expansion hinein. W ährend aber der Kredit auf das wieder 11 ergestellte Vertrauen wartet, wartet das Vertrauen zu seiner W i e d e r 11 c t - sie 11 ung auf den.erneute 11 Kredit, und im Moment ist kein Ausweg aus dem Zauberkreis abzusehen. Es ist lre'1lieh, gerade in dieser Art; von Vertrauenskrise, in der wir uns befinden, von Wichtigkeit und kann sehr beruhigend gehoben, genau aut seinem Platz. Es ist keine leichte Arbeit, einen Mast nach ■dem anderen zu lieben, ausziirichten, verschütten, stampfen usw. Die Sonne brennt heiß. Kein Baum, so weit das Auge reicht. Nur am Horizont grüßen die Wassertürme der Kibbuzim des benachbarten Ernek Chcter. Aber bis 4 Uhr stellt die stattliche Reihe von 16 Masten, Peinlich genau ausgericlitet. Ein schönes Stück Arbeit! Seihst unser sonst nie zufriedener Leiter Clutjim nickt zufrieden. Bald wird ■der lebenspendende Strom Elektrizität auch dieses Gebiet aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Der Araher; der mich noch vor zwei Tagen vom Roden jagen wollte, bietet mir heute mit einem höflichen ״Fardal“ seine Melonen, die er mit seinem I >o|ch kunstvoll aufscltnridet, an. Fröhlich sitzen wir mit ihm im Kreise und essen die erfrischende Frucht. So erleben wir, die fahrende Kolonne der Netzarbeiter, täglich an vorderster Front den Aufbau unseres Landes, immer wo ein neues Gebiet erschlossen wird, sind wir die ersten. Arthur Schutz, Chedera (früher Hindenburg) wirken, daß die wirtschaftlichen Spitzen des Landes sich zu einer Aktion zusammcngesehlossen haben, die der Hebung des Vertrauens dient. Es ist psychologisch sehr richtig, daß die Leitung der Messe schon jetzt, mehr als ein halbes Jahr vor der Er- Öffnung, mit den Öffentlichen Vorbereitungen für das Unternchmcn beginnt und proklamiert: Wir machen unsere Sache, trotz Panik und Kriegsangst; wir vertrauen auf die gesunde Grundlage der Palästina-Wirtschalt und machen unsere Arbeit unentwegt weiter. Die Aussichten auf die neue Messe bergen in sich erhöhten Handel und Konsum, Tausende von Besuchern, verschiedenartigsie Arbeiten. Ein neuer Impuls wird dem im Moment langsamer arbeitenden Wirtscbuftskörper zugeführt, der Geschäftstüehtigkeit und Orgauisationskralt, neue Aufgaben gestellt. Daß sieh die führenden Wirtsc-hnftskreisc in einer cindrucksiollen Manifestation hinter das Unternehmen stellten, wird seinen Eindruck in 1 landeiskreisen nicht verfehlen. Sieht man die Dinge freilich nicht vom Standpunkt Palästinas, sondern von der Weltlage aus, so sind die Aussichten der Messe in das allgemeine Dunkel gehüllt, das die nächsten Monate überschattet. Palästina hat sieh unterdes überzeugen können, daß der nliessinisehitalienische Konflikt als solcher seinen Außenhandel und seine gesamte W irtschaft nicht berührt. Was jetzt die Herzen bedrückt, ist ein eventuell drohender internationa ler Konflikt. Und gerade die Messe, die auf europäische Länder eingestellt ist, wird durchaus von der Gestaltung der Weltlage ahhUngcn. M an muß mit den Leitern der Messe, die ,jetzt mit ihren Vorbereitungen beginnen, hoffen, daß sieh die Dinge sehr bald klären werden. Dann wird sieh auch die gegenwärtige aufgeregte Geistesver- Fassung, die nach Zeitungen und Radionachrichten fiebert, wieder legen. Die Messe-Pläne Von Dr. J. Adler, Tel-Awiw Was die kommende Messe selbst betrifft, so ist der imposante äußere Ivahmcit durch das im Frühjahr 1934 eingeweihte neue Al e s s e g e 1 ä n <1 e am Jarkoii-i'ltiß gegehen. - Während die Messe von 1929 erst 330 Aussteller zählte, die Messe von 1932 auf 1226 und die von 1934 auf 2S61 Aussteller kam, erwartet man jetzt, daß auf der kommenden Messe die Zahl von 3 0 00 Ausstellern weit überschritten werden wird, darunter mindestens ein Drittel palästinensische Industrielle. Aus dein Auslände werden die offiziellen Musterschauen Belgiens, I! 11!!;arieiis, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Polens, Rumäniens, Schwedens, der Schweiz und der Tschechoslowakei, sowie die nationalen Kollektiv,־nisstelhingen Finnlands, Jugoslawiens, Libanons, Litauens lind Oesterreichs auch diesmal wiedcrkchren. D,in eben werden neue Ausstellnngsgrujtpen von!.andern, die fniner nur durch Lin/elausstclk'r vertreten waren, erstmalig an/!!treffen sein, darunter namentlich die offiziellen Musterschauen der USA., der Niederlande und Norwegens; außerdem worden Plane dieser Art u. a. noch in Aegypten, D.memark, Ungarn erörtert, sowie das Projekt eines Ccyloii-Tec-Pavillons. Nach den Intentionen der Messeleitung wird neben der nationalen Gliederung der Ausstellerschaft auch der Fachg r ü ין p e n - (1 e d a n k e stärker als auf früheren Messen verwirklicht werden, und zwar in Anpassung an die praktischen Bedürfnisse der Volkswirtschaft Palästinas und seiner Nachbarländer. An erster Stelle ist hier die So 11 <1 c r s c 11 a u lur I. a 11 d w i r t sc 11 a f t s b e d a r f zu nett neu, mit der sich eine Z 11 c 111 v i e h - S c 11 a u verbinden wird. Weiterhin erwähnen wir die Ausstellung für S i e d I 11 ti g 5 w es ett und die Baum esse, sowie ״Das ideale Ifeim“ (Wohnungsaiisstattung und Hausiialtbeilarf), ferner die Llektro- Messe, an die steh die erste Tel-Awiwer Rad io-Aus- Stellung aiisch'irlk'i! wird, eine kommerziell besonders aussichtsreiche Messegrttppe, da die Eröffnung!״ חסיRadio Jerusalem“ in wenigen Monaten bevorsteht. Schließlich ist eine umfassende internationale Ausstellung des Verkehrswesens und der V e r k e 11 r s t e c!1 n i k geplant, mit Untergruppen für Seeverkehr (״Häfen- und Schiffahrts- Ausstellung“), für den Kraftfahrzeugverk ehr (״Autotnobil-Salon“), für den Luftverkehr und ihr den Eisenb a 1111 v e r k e 11 r. ln allen Ländern, die sich an der ״Lcvantc-Mcssc Tel- Awiw 193(1“ zu beteiligen gedenken, haben offizielle Körperschäften ihre Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Der Ehren- Vorsitzende des englischen Messekomitees ist der Kolonialminister Malcolm Macdonald. Die Vorarbeiten in Frankreich leitet das ״Comite Permanent des Foires ä l'Ftranger“ in Paris, in Italien das ״Institut« Nazionale per l’Fsporta/kme“ in Rom, in der Tschechoslowakei das Handelsuiiiiisterium, gemeinsam mit den zuständigen Handelskammer- Organen, in der Schweiz die ,,Schweizerische Zentrale für Handelsförderung״ in Zürich, in Schweden der Allgemeine Exjiortverband. Da die Tel-Awiwer Levante-Messe Mitglied der ״Union der internationalen Messen“ ist, werden ihr auch diesmal die Eisenbahnverwalltingen, Schiffsreedereien und Luftvcrkelirsgesellschaftcn wollt aller europäischen Staaten und zahlreicher asiatischer und afrikanischer Nachbarländer Rabatte lur die Beförderung von Messehesuchern, sowie für den Transport der Ausstellungsgüter cinräumen. Während des Messe-Monats ist im Amphitheater des Messegeländes ein künstlerisches Festprogramm geplant.