Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 78 (27.9.1935)
- Date
- 1935-09-27
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 24 ftlDISCHE RUNDSCHAO Nr. 78, 27. IX. 1935 Pala fima vim4 Berlin •**3 ־SWISH AtlNCY FOR PAltSTI Ml W 15; Meinekestr. 19. Telephon: Jl, Bismarck 7165/7«. Postscheckkonto: Berlin Nr. 16708. Verwandten-Zertifikate Im Publikum besteht Unklarheit über den Begriff der Verwandten-Zertifikate. Dies liegt daran, daß die eigen!liehen Verwandten-Zertifikate mit den sogenannten Hamla/otli verwechselt werden. 1. Direkte ״Verwandten-Zertifikate“ (Kategorie D) werden von der Palästina-Regierung unmittelbar erteilt, und zwar hauptsächlich an in Deutschland zurückgebliebene Eltern oder Kinder palästinensischer Einwanderer. Wer ein solches Zertifikat erhalten hat, kann ohne weiteres einwandern. Aul Wunsch erledigt das Palästina-Amt Berlin für ihn alle Formalitäten (Paßvisierung nsw.) un-d besorgt ihm ermäßigte Schiffskartell ab Hafen Triest sowie ermäßigte Eisenbahnkartcj! ab Berlin und ab Leipzig nach 1 riest. 2. Dagegen ist eine Hainlazah kein Zertifikat. Sie gewährt auch keinen Anspruch auf ein Zertifikat. Vielmehr ist eine Hamla/.ah lediglich *ine Empfehlung, die von der Jewish Agency in Jerusalem ausgestellt wird, wenn eine in Palästina wohnhafte Person bereit und in der Lage ist, eine in Deutschland wohnhafte, nah verwandte Person, die hier ein Arbeiterzertifikat (Kategorie C) beantragt hat, im Falle der Erteilung eines Zcitifikats — zum mindesten in der ersten Zeit nach der Einwanderung — materiell zu unterstützen. Die durch eine Hainlazah unterstützten Anträge muß das Palästina-Amt vor Bewilligung des Zertifikats genauestem unter dem Cicsichfspunld nachprüfen, ob der Antragsteller, abgesehen von der Frafe der ersten Versorgung, für die Einwanderung geeignet ist, Sprechstunden Die immer stärker werdende Inanspruchnahme der Beratungs-Abtcilimgen des Palästina-Amtes Berlin macht es notwendig, folgende Hinweise zu wiederholen: 1. l):e Sprechstunden der Abteilung Allgemeine Beratung und Handwerkcr-Alijah sind von Montag bis Freitag von 1 du bis 12 Ehr. Mad!mittags werden ausnahmlos keine Sprechstunden abgehalten, da der Nachmittag der Erledigung der Korrespondenz dient. 2. Der Besuch der Juristischen Abteilung und der Abteilung Wirtschaffsberatung setzt eine vorherige schriftliche oder telephonische Verabredung zu einem bestimmten Zeitpunkt voraus. Dies gilt insbesondere für di« auswärtigen Besucher, die hierdurch nochmals dringend gebeten werden, rechtzeitig vorher mit dem Sekretariat der zuständigen Abteilung Tag und Stunde ihres Besuches zu vereinbaren. Eine bloße Anmeldung genügt nicht. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland feilt mit: ״Nachdem der Herr Reichsminister der Finanzen im Einvernehmen mit dem Herrn Reichs- und Preußischen Wirtschaftsminister die Vorschriften der S§ 1 bis 12 des Gesetzes über Zinscrmäßigung bei den öffentlichen Anleihen vom 27. Februar l'>i נ auf Grund des § 14 desselben Gesetzes ־für die mit 6 ($) v. H. verzinsliche Anleihe der Israelitischen Gemeinde Mannheim vom Jahre 1925 für entsprechend anwendbar erklärt hat, wird hiermit eien Gläubigem der auf diese Anleihe bezüglichen Schuldverschreibungen mit verbindlichcr Wirkung für die Schuldnerin die Herabsetzung des Zinssatzes auf -11 ]! v. H. jährlich mit Wirkung vom 1. April 1935 angeboten. Den Gläubigern, die das Angebot annefimcn, wird eine einmalige Entschädigung־ in Höhe von 2 v. H. des Nennbetrages der Schuldverschreibung auszärich Touring Hotel earni E5." I ca. 250 וזזסז וזז Heuptbshnhol 0. Spin( Telefon inslmtlieh. Zimmer* I gezahlt. Die Zahlung erfolgt mit dein nächsten nach dein 30. Juni 1935 fälligen Zinsschein in bar. Das An gebot gilt als angenommen, wenn es von den Gläubigem nicht binnen einer Frist von zehn Tagen abgelchnt vvird. Die Frist beginnt mit dem aut die Veröffentlichung dieses Angebots im Reichsanzeiger folgenden Tage. Eine Ablehnung des Angebots ist nur wirksam, wenn sie bei dem Synagogenrat der lsraelitisehen Gemeinde Mannheim durch schriftliche Erklärung des Gläubigers unter Hinterlassung der betr. Schuldverschreibung erfolgt. Im übrigen wird auf die obengenannten Bes'irimumgen der 1 bis 12 und § 14 des Gesetzes über Zinscrmäflifung bei öffentlichen Anleihen vom 27. Februar 1935 (RGBl, eil 1 Nr. 22 S. 286ff.) Bezug genommen.“ Ankündigungen aus dem Reich Breslau: Joseph und Boris Schwarz spielen einen Beethoven-Zyklu» am 3. Oktober, 7. November und 5. JTracmljer. — Hamburg! Die llchräischc Sprachschule ״Ivriah“ eröffnet einen neuen Anfängerktrraus. Anmeldungen und Anfragen an das Büro, Brahma-Allee IS, oder Herrn Lobenstein, Jugendheim der Gemeinde, Johns-Allee 54. - K5!m Am 30. Sept, 20.30 Uhr, Jehuda Kaufmann: ״Legislative Council“. Am 2. Oktober, 20.45 Uhr, Jung gruppe. Am 3. Ok- (öfter, 20.45 Uhr, Arbeitskreis. Sämtliche Zusammenkünfte im David- \\ oll Lolin• I leim, (liieilienstr. 18-22, lf. — Pyrltr. Zion. Ortsgruppe. Am 2. Oktober, 8 Ehr, im Gemeindehaus, G. Kopydlowski, Stettin! ״Nach dem XIX. Kongreß.“ Familien-Nachrichten Herr Moritz Coppel, Düsseldorf, Grafenberger Allee 235, begeht am 4. Oktober den 80. Geburtstag. Kultusbeamter Leo Kozminski, Uifdesheiin, begeht am Rosdw llaschanah sein 25jähriges Amtsjubiläum. Bar Mizwah -Termine Am 5. Oktober - 8. Tischri: Kurt Barmann, Sohn von Gustav Barmarin, Wiesbaden, Mainzer Str. 1t. Am 12. Oktober — 15. Tischri: Simon B a u m a n n, Sohn vcR Gerhard Baumann, Danzig. Adebargasse 1. Am 12. Oktober — 15. Tischri: Wolfgang Blumenthal, Breilau II, Neudorfstr. 39. Cläre U llinann, geb- Wollstein, Haifa, ITadar Ifacannel, Rechow von Clara UHmann, geh. Wöllstein, Haifa, lladar Hacarmel, Rechow Moldau 22. Am 12. Oktober — 15. Tischri: Leopold Weil, Sohn von Julius Weil, J erusalem - Reehaviah, Rcchov Saadjah Hagaon, Beit. Dr, Oppenheimer. Der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ lad eine Zahlkarte des Keren Kajemeth Lejisrael bei. Diejenigen Leser der ״Jüdischen Rundschau“, die ihre Spende zum Erwerb des Bodens für die erste Jugend-Alijah-Siedlung dem KKL noch nicht überwiesen haben, werden gebeten, ihre Spende anläßlich Rosch Haschanah auf das Postscheckkonto des Keren Kajemeth Lejisrael (Jüdischer Nationalfonds e. V.% Berlin 28247, zu überweisen. Dos 5 i n d g tute L^derw.q re UNSENS Berlin, Tauentzlonsfraft« 16 Hamburg, Jungfern1H@g43 Köln o. Rh., Hohsstraß©!15 vbbkaufsgeschxmi« Eilen! Llmbedceritraße 10 Bodtuni Kor+umitroÖ• 67 Esten,AmHouptbahnhcf 10 Frankfurt-M. Rodmarkt15 Wuppertal-Öhtrfeld, Herzogetr.38 Zentral«• Offenbadie.M. Musik Einstt1d., Begleitung J» 5351 Moskito- Bettnetze f. Erex, Eaasend für jede agerstatt, sehr faltig gearbeitet Reidismark 15,— A.Danziger Breslau Ksis.rWilheln.-Str.il Palüallnu Auarüilungen Zurückgekehrt Dr.W. Kassel Kinderarzt Schönhauser AN• 124 Zurück. Up. med. Julius Levi Teaenlzienatr. 8 (Arnold-Mülier-Haus) ^nhnarzt Dr.W.Löwensfeln verzogen nach Homburg Eppendorler Baum 8 * Tel: 53-4ל8׳ Mein Büro befindet *ich *bl. 0*1• 35 Bln.-Schög., Kutsteiner Str. 2.1 (Ecke GfunswaidsfroÜe. dicht Bayerischen Platz) Fsrnaprechori G 1 Stephan 436* itefan Oppeniieüner Zurück DP. w. peristeln Berlin! Schönhauser Allec 184 (am Schönhauser Tor 1 Zurück Dr. M. 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