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Jüdische Rundschau · 1935-09-17 · Heft 75 (17.9.1935) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 75 (17.9.1935)
Date
1935-09-17
Page
– (sequence 13)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundseliau NR. 75, \7. SEPTEMBER 1935 Dr. Prinz hält Rückschau Abschiedspredigt im Friedenstempel Daß zu der letzten Predigt von •Rabbiner Dr. Joachim Prinz am vergangenen Freitag eine große Zuhörerschar erscheinen winde, war vorauszuseheu. Die Erwartungen in dieser Hinsicht wurden jedoch noch vielfach übertroffen. Schon eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes mußte das Gotteshaus wegen Ueb erfüll ung geschlossen werden. Schon an diesem äußeren Bild offenbarte sich wieder die Stellung, die Dr. Prinz im Bewußtsein der Berliner Juden einnimmt. Die Abschiedspredigt von Dr. Prinz war ein groß angelegter Rückblick auf die neun Jahre seiner Amtstätigkeit, stark persönlich gehalten und dennoch im ganzen eine erneute Konfrontierung mit dem Geschehen in diesem Zeitraum und seiner Sinndeutung. Es war, um es vorwegzunehmen, ein Versprechen, sich dem Judentum zur Verfügung zu halten, solange es dies vv i 11. Eingehend schilderte Dr. Prinz die Verhältnisse zu Beginn seiner Amtstätigkeit im Jahre 1926, da er seine Laufbahn begann. Damals herrschte unter den Juden ein Hochgefühl des Lebens. Es war die Zeit der zunehmenden Austritte aus den Gemeinden und der tiberhandnehmenden Mischehen, und man wollte nirgends den herannahenden Umschwung spüren. Bald folgten die Jahre wachsender Judennot, bis 1932 die Arbeitslosigkeit unter den Juden ihrem Höhepunkt zustrebte. Dem parallel lief ein innerer Verfall des Judentums, die Synagogen standen leer, und den jüdischen Werten stand die Mehrzahl Verständnis- und teilnahmslos gegenüber. Wo war der Ansatzpunkt für eine fruchtbare Arbeit in solcher Lage? Dr. Prinz gibt die Antwort: in der Ueber- Windung der Lebensferne der Kanzel. Er wollte nicht philosophische Theologie lehren, sondern zum Volke in seiner Sprache reden. Damit verbunden war das volle Hineinstellen seiner Persönlichkeit in die Masse: ihre Nöte kennen, mit ihr leben, ein Teil ihrer selbst sein. ״Es war stets mein Bestreben“, so sagte Dr. Prinz, ,,nie etwas anderes vor! der Kanzel zu verkünden, als was ich für wahr hielt.“ Niemand könne ihm den Vorwurf machen, daß er von seiner Ueber/eiigung durch äußere Dinge sich jemals habe abbringen lassen. Mit bewegten Worten nahm Dr. Prinz Abschied, von seiner Gemeinde, Von den jungen Menschen, die er mitherangezogen hat, und die zu einem großen Teil bereits in Palästina den schweren Weg gehen, der zur Wiedergeburt unseres Volkes vonnöten ist. Von den Alten, denen er sich nicht minder verbunden fühlte, und die ihm die Freund- Schaft gehalten haben durch diese neun Jahre hindurch. Aber dieser Abschied, so meinte Dr. Prinz, solle keine Enttremdung bedeuten. Er bleibe, der er sei, und werde seine Kräfte stets der jüdischen Gemeinschaft in . Deutschlaud widmen, wenn man seiner bedürfe. Seine Liebe zum Judentum überwinde die Bitterkeit, die in dieser Abschiedsstunde in ihm aufkomrnen könnte. Er scheide, ohne irgend jemandem etwas uaclizutragen. Und schließlich käme es ja auch nicht entscheidend auf die Menschen an, sondern auf die jüdische Sache. Es ginge nicht um ״Erfolg“ und um äußere Dinge, sondern allein um diese Sache. Er habe es stets als seine Aufgabe angesehen, dem Judentum seine wahre Lage zur Erkenntnis zu bringen, es aufzttwccken aus seiner Selbstzufriedenheit und seinem gefährlichen Ruhebedürfnts, und ihm den Weg zur Wiedergeburt zu weisen. Er wünsche, als eine Art ״Vermächtnis•‘ an seine Gemeinde, daß sie erkennen möge, daß Juden untereinander Nachbarn sein sollen, die Frieden halten, und daß sie inmitten aller Not in dieser Zeit sich die Freudigkeit bewahren möge, die aus dem Glauben emporsteigt. Ging man nach Schluß des Gottesdienstes durch die dichten Mcnschcnreilicn, so hörte man viele Worte des Bedauerns und. der Empörung, daß der Gemeiiulevorstand es dahin hat kommen lassen, daß diese Predigt von Dr. Prinz eine Abschiedspredigt war. N• * Diese Abschiedspredigt, die Dr. Prinz gehalten hat, ist in weiten Kreisen der Berliner Gemeinde aufs stärkste beachtet worden. Die Zuneigung, die sich Dr. Prinz in den Jahren seiner Amtstätigkeit erworben hat, ist Anlaß dafür, daß das Scheiden dieses hervorragenden Führers der jungen Generafion aus seinem Amte Bedauern und Empörung erweckt hat. Der Vorstand der Berliner Gemeinde hat bei der Behandlung dieser Angelegenheit eine mehr als Unglückliehe Hand gehabt. Trotzdem glauben wir, daß auch jetzt noch nicht das letzte Wort in dieser Sache gesprochen sein darf! Die Verhandlungen, die seit vielen Monaten über die Umgestaltung der leitenden Berliner Gemeindekörperschaften und die Reorganisation der Gemeindearbeit selbst geführt werden, können an dieser Angelegenheit nicht vorübergehen. Joachim Prinz spricht am Sonnabend, den 21. September, 20.30 Uhr, im Bachsaal, Lützowstraße 76 ״Zur jüdischen Situation“ Eintrittskarten zu RM —.25,—.50 und 1.— Vorverkauf ab Dienstag, 14 Uhr; Jüdische Rundschau, MeinekestraßelO (Laden); uchhandlung Rubin Maas, Pestalozzistraße 15; BZV-Heim, Kantstraße 54; Papiergeschäft Lippmann, Berlin-Wilmersdorf, Trautenaustraße 16; Atlantic Expreß, Friedrichstraße 100 (S-Bahn); Finder, Alte Schönhauser Straße 54 (Laden). Berliner Zionistische Vereinigung Es handelt sich dabei nicht allein um eine Personalfrage, sondem um ein sachliches Prinzip: Soll die Kraft der jungen Generation für die Gemeindearbeit gewonnen werden oder will man sich wirklich regendes Leben aus den Bezirken der Gemeinde fernhalten? Dieses Problem, das eine der Fragen aktuellster Art im Berliner jüdischen Gemeindelcbcn ist, steht auch hinter der Behandlung des Falles Prinz. Einem Briefe, der an Dr. Prinz anläßlich seiner Abschiedsrede gerichtet worden ist, entnehmen wir die nachfolgenden Worte: ,.Sie waren umer. Das wissen wir, Ihre Freunde und Weggeführten, das wissen Sie, dem!lieht nur eine heramvaelisende lugend, sondern auch ältere, dem Judentum l,in״at׳ns ent!reiinletc ('.enerationen Liebe. Treue und die Id11111111־ ■hl .'!■liktgcitder Herzen eiUgegenhraehtcn. Sie haben itt Ihrer Rer htfer* igiitig die eigene Leistung nicht mit einem Wort unterstrichen, geschweige denn übertrieben. Trotialom iiütten Sie tritt Fu^ sich de-sen rühmen dtirfen, dalli Sie unemllicli viele indifferent und indolent gewordene, der Tempel und ihrer herkömmlichen Gebräuche entwöhnten oder iibeimitlipten Großstadt juden wieder zunick״e!iihrl haben?■<1 den wahren und revieen Grlmlten jüdischer Geschichte, jüdischen Schick• .«als und jüdischen Glaubens.“ Diese Worte zeigen die starke Verbundenheit, die sich Dr. Prinz bei seiner Arbeit, die weit mehr als eine bloße ״Amtstätigkeit“ war, erworben hat, und sie weisen auch auf die außerordentlichen Erfolge hin, die dieser Rabbiner für das Judentum erzielt hat. Vielleicht scheint es manchem, als ob es nach dem Abschied schwer sein könnte, seine Kraft für unsere Berliner Gemeinde zu erhalten. Wir erwarten jedoch, daß die berufenen Instanzen auch jetzt noch den Weg finden werden, um diese Möglichkeit zu realisieren. Die religiös-chaluzfsche Jugend Berlins, bisher organisiert in den Bünden lirith Chalu/im Dathiim und Brith I ianoar schel Zeire Misrachi, hat sicii zu einer einheitlichen Organisation unter dem Namen ״Brith Chaltizim Dathiim Snif Berlin“ zusammengeschlossen. Der Bund umfaßt etwa 500 Menschen. Die ßundesleitung besteht aus den Chawerim Mosche Kasser, Kurt Klappholz und Jchoschua Wollt. Anschrift für die Acltercnschaft: Kurt Klappholz, Berlin N 54, l.ottuinstr. 10; für die Mittleren- und Jüngeren- Schaft: Jehoschua Wolff, Halensee, Kiistriner Str. 10. Veranstaltungen Heine-Abend von Ludwig Hardt. Zugunsten des El lern 11 i I f s w c r k s für die J ti d. Jugend gab Ludwig Hardt einen Heine-Abend. Nach einleitenden Worten, in denen Rabbiner Dr. Swarse 11 s k y von den neuen Aulgaben des I f ilfs •Werks sprach, folgte der Heine- Abend. Trotz der Ungunst der Akustik war auch dieser Abend voller Höhepunkte der großen Kunst von Ludwig Mar dt. Gleich zu Anfang wurden die oft gehörten Verse: ״Jeliuda Haievy“ und ״Prinzessin Sabbath“ zu neuem Erlebtiis. Salomos Größe und der stampfende Rhythmus des Gedichtes: ״Das goldene Kalb“ waren große Vortragskunst, litt zweiten Teil war das schönste die ״Tragödie“. Die Messias-Legende vom Rabbi Manassc aus Krakau und ״Moses Lämpchen“ lösten auch diesmal den meisten Beifall aus. Im dritten Teil brachte Ludwig Hardt neben bekannten anderen Gedichten ״Enfant perdu“, das schöne und lange nicht gehörte Gedicht, und außerdem den bekannten, itn Kriege so oft gedruckten Stoßseufzer vom Nutzen des Fluchens! Nicht zu vergessen die beiden Briefe an Rothschild und an Julius Campe. R. M. Im Chug Iwri in der Rosenthaler Str. 44 sprach der palästinensische Lehrer und Kimlerschriftsteller Elieser S mol ly über jüdische Erziehung in Palästina. Man folgte gespannt den interessanten Ausführungen des Redners, der über einen Gegenstand sprach, vier 11111 sichtbar bewegte. Er verweilte besonders bei der Schilderung des jüdischen Milieus seit der ersten Alijali, da« mehr als die Schule, die Jugend geformt und «ein Gesicht mehrmals gelindert hat. Er erzählte von den verschiedenen Typen der jiklisehen Schulen im l.amle und besonders von denen vier IPstadrutli. Mit Achtung sprach der Redner von eien Misrachischulen und erwähnte :1. a. die traurige Tatsache, eiaß noch jetzt in Palästina i!0>׳״ jüdische Kinder die Schulen der Mission besuchen. F, R. Führungen der Gemeinde. Die Jüdische Gemeinde gcwahrte am vergas geien S anta > eine1! Einblick in die' Ums ch i c 11111!1 g s s t c 11 e Nied e r « e 11 ö 11 11 aus e n. wo zahlreiche Jungen und Mädchen aus ,allen!eilen des Reiches für einen neuen Beruf vorbereitet weiden. Man besichtigte die von den jungen angeferti.:c׳.ti handwerklichen Arbeiten und deren Arbeitsstätten, so die■ Schmiede, die Schlosserei, die Tischlerei und die Gärtnerei und - hüelllich die Küche, in der die jungen Mädchen einen hanmvin-o h 0, 1! Kursus ahsolvicren. Die hier au«gebil,l den ju tgen und Mädchen werden zu einem großen Teil nach Palä-tiiia gehen, Juli u s Walter Eine neue Vorortsyimgogc. Der jüdische Religionsverein der 1! ö r d 1 i c h e n V o rort c, i leniisi!orf, weiht atu 22. September, vormittags!1 Uhr, in Hermsdorf, Albrechtstraßc 10, sein neues Gotteshaus ein. Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbcüsßcmeinschaft für Palästina. 7.-m\ r.Lc Wi.mGaliung für alle Gnipprn; ״\n; 24. Srpu;iGr;1־L 8,30 Uhr, i!n Ifrim tier B/V,, Kanl-ir. 54, Krau 1)1־.!Glüh Uirv'!!,!Kiiun: 1ibur (Iי-n XIX. /GanGienkongreß. ■־ ('»nippe X’ual uinl <)-.׳: .MinwoJi. 18. Suptnnher, abdinls 3.30 n.r, 111 <U־r K,,! 1־׳iי• >rt־i!)«מרי.!׳, ^Mvi.iurr 'Biüeko 7, von Krau Kh'nOr Oui;0׳-<; h >t!hu t!;r!: ,,100 .-■׳: dag Kami‘*. Hcbrlii scher Bereit ezt?wski-Ahend der nzv. : Cim 70. C.,b urt-ta״ M״-':a Jo-ei 1״;־> 1,1־, CiUS Vt" 1 1 Ha K!:!' 11 a: *,1 ח!1! י g dar BZY. am 2t. . Srj)|., 20,30 id;r, [r, ׳ IC \CIFa K.iai ar. SH aiaaii hodraia'haii Abend. IA =n! nulc h : Cr. : K; aa.a a! lall (, 11׳!״, Dr. (Hi. Borodiniaki 'O׳. Mu03.0l . 1! lח 1' \ Airs. niaai1 ״: (׳!g!״n־r l,׳׳:.::, und Paal f GClirrrAcm (K! .1 זי:;־\: Neue 11ehräi<c!1e Kur ¬ס der DZV '. 1:11 1! 1׳;!H 7׳!aa:!n..\,1;(I. Heim I<» ah' :!;Orr So. ■11,; .4! -;; K :■ .1 ׳;,:: » an 1 «.׳׳ i! in denen Tfllnal unrr rcH'h;ur: <U‘\1 )!11:1!* 11 «־anlaii : AnTa ־g!1׳ k׳:r׳u s; Da׳ 20.30. -22.30 ('hr. I..e, 01׳: Ul . S/u .1 er. - - Knr-!(. in׳,׳air l'Ti!«r , iffene: Sonn: a KS 11.30 -132 ׳:!Id סי . Et ilar: Ban As er. — ' Iiihni,!׳. kursus (dir '(;i! fo! '״c -rt; »•;!; {׳ no): M a 21 ' rhr. Ta״; "er: ]!;1;;! in, וזז I — VVcOa; '1!׳t'i'inn; dem! hit'i, : I i11 1־• n, r A ־׳I ca ״naiiil׳ 1: no; v.m Pr. lt. -.- 1:1 dc:1 hem' m 1״■-■ ״ ־!״1־.:'״)׳ ar Ai: ״ ׳ Km uruii’f'r u:״l 1' 0ngr-rl1ri1!enc kplrtfr:!;1 ■ a Ta,; nahm:׳!׳ 11: inan v! ׳1: Tag■ .erden׳. Au-km fit und Am׳״:.: .; 1;! p (i t dcl Kal111! .!״. r 117 V., M! Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen d< 5r BZV. r I<e8t. Als* ngrund l)r. Felix A. ihcith&ber• durch Auflösung - Das Bezirk 20 30 Uhr Hermannstr. 9 jüdische Bcvölkcrungsproblcm" Zehlendorf Dienstag, den 17 Sept. 20.30 Uhr Weißrnice, Aula d. Taubst״ Parkstr. 22 Alexander Adler: Bericht vom XIX, ZionUtenkongreÜ Gruppe \X'e11Sen«ee Mittwoch, den 18. Sept. 20.30 Uhr BZV-Heim Rosenthaler Str <14 Gruppenabend: Ref. Dr. A. Locker, Dr Abisch Gruppe U edoing Mittwoch, den 18. Sept. 20.30 Uhr BZV-ilcim Kantstraße 54 VValter Tempel? Stand und Entwicklungstendenzen der Paiäslinawirtschaft Gruppe Westend Sonnabend, den 2t. Sept. 20.30 Uhr BZV-Heim Bruckcnstr. 9 Oncg Schabbat Besirk Sfldoit Sonnabend, den 21« Sept 20.30 Uhr BZV ״Heim Rosenthaler Str, 44 Bsn Aharon: Hebräiscbcr Vortrag Beitsk Zentrua1־N0rd Sonnabend, den 21. Sept. 17.00 Uhr BZV-Heim Landsberger Str. 87 Chug iwn Bezirk Friedrichshain Sonnabend, den 21«Scpi 20.3Q Uhr BZV-Heim KaolstraÜe 54 Hebräischer B«rdycxew«k!'-Abend, t. Anzeige Kulturabtcilung Sonnabend, den 21. Sept. 20.30 Uhr Konditorei Hansa Flensburger Str. 19 Sslchah klalith Bezirk Hanta l>r. Joachim Prior, spricht (Siehe obenstehende Textanzeige) CnttoerilowOder Berliner Zionistischen Vereinigung und des Miirachl an den hohen Feiertagen in der ZVfiD, Meinekestrafte 10 Vorverkauf in der Anzeigen -Verwaltung der Jüdischen Rundschau, Meinekeatraß« 10 Weiterhin veranstaltet die Berliner Zionistische Vereinigung Gottesdienste nach altem Ritus Preise der Plätze: RM 1.-, 2,— und 3•- im Heim Brückenstrafte 9 Vorverkauf bei Hepner, Inselstraße 8a, und bei Silber, Lothringer Straße 69 Im Heim KantstraAe S4 Vorverkauf im Heim und in der Anzeigen-Verwaltung der Jüdischen Rundschau, Meinekestr. 10 lm Heim Rosentlialer Strafte 44 Vorverk. i. d. Buchhdlg. Salles, Grenadierstr. 30, u. bei Meierhardt Nachf., Rosenthaler Str. 42 im dachbarten bei schüttem Wetter unter traten Himmel erstatt, den 19. LEON September, 20,45 Uhr Die gute Unterhaltung für Sie 1pelle Fritz Lachs, Werner Basr und die Solisten Varietö Jüdischer Künstler: II ach Int, der berühmte Heienmeltter, Erik Elken, nit.che Darstellung, Alexander Modli, Jüdische und russische Liedir, Hs ns Flatuw, Harmonikavlrtuose tritt freit Nu»für Mltgl. der JUd. Bemeinschift mit Ausweis mimi ADMIRALS- S1KADIVAR1 Kino, J'r!cdr;chslra[k101 ־ Gustav Fröhüth. Sybille Schmitz 30 Uhr vorn.!1 *!׳ Uhr nachf,s Aihrecftt fichänhais S^nntaßs ab 2.30 Uhr ,Jiigemll. über 11J heben Ztttr. BiwoLiÄrr; Wochont^s. 5.30, Sonnt. 3,30 Stradivari mit Gustav f röfifich» Sybille Schmitt Beiprogramm / Wochenschau Sonnabend, d. 21, 9. 35, 20*/j Uhr BZV.-Heim, Kantstiaße 54 BerdiiczeuisHi-A&end Micha Jos«f bin Oorlon ז״ל Es sprechen: Dr. Emsnwel bin Gorion Dr. Ch. Bcrodianski Alexander Intrator (Geige) Paul lichtanitern (Klavier) Berliner Zionist. Vereinigung Kultur-Abteilung כמו״ש כ״ג אלול התרצ״ה במעין ההנזתדרות רחוב קנט 54 נשף ברדיצבסקי מיכה יוסף ב־ ג י י י 1 1׳ל הנואמים: ז" ר עמניאל בן גריון ד״ר היים גוריויאנסקי אלכהבדר אינטרטור (מור) ם. ליבטנשטרן (פסברד*) ההסתדרות הציונית בברלין המחלקה התרבותית MAX RIEGEL PariserStr.28/29 fÜTO ' •I .י Oliv» 5567 * M.d.i. Ünndw.-V. U.f. d. Kr.nkenk. 10rra Ueberzeugt streng T1ÜD (Dualitäts-Geflügel aWaawMttBeHlnC.25 WeydingerTjtr.6aE2 H916 Verlangen Sie bitte Vertreterbesucb KAPITALMARKT Welcher erfahrene Kaufmann «acht lassen Handwerk«- Melsfar (Buchdrucker) zwecks vemeinMcnem Etutenr-Aufbau im Aualand? Betrieb vorhanden. 8 Mille erforderlich. Angebot« unt. E461 ets Anz.-Abt., Meinekestr. 10 LangjSttrlg. TexUlvertreter •e tflt. flosttt• mit 5—10000 RM Kapitel. Ang, u. B 989 ». d. An*,־Abt״ Meinekestr. 10 10(1)81 Schneidermeister Oltjude, •eit 20 Jahren in Deutschland, ■aeltt 7w. 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